Paul Austers Stadt aus Glas
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Description
Book Information
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Interessante Detektiv-Geschichte, die in Wirklichkeit keine ist. Paul Austers Auftakt der New York-Trilogie löst sich schnell vom Krimi-Plot und wendet sich einem Mix aus Identitäten-Suche, biblischer Mythologie und der Macht von Sprache zu.
Im Rahmen eines geplanten Lesekreises zum Thema Großstadt habe ich mir das zur Wahl stehende Buch "Stadt aus Glas" von Paul Auster durchgelesen. Die Stadt scheint dabei trotz des Titels eigentlich eher als passend gewählte Kulisse zu dienen für den Protagonisten, der durch eine Verwechslung in einen Fall verwickelt wird. Anfänglich noch halbwegs im Rahmen einer klassischen Detektiv-Geschichte gehalten, löst sich sowohl der Protagonist als auch die Geschichte nach und nach vom eigentlichen Geschehen und es beginnt eine verwirrende Suche nach Identität. Entgegen den kompliziert klingenden Thematiken Identität und der Suche nach ursprünglicher, wahrer Sprache (beliebtes Thema bei Poststrukturalisten wie Derrida in den 60ern) liest sich das Buch erstaunlich schnell und leicht. Paul Austers Charaktere sind gleichzeitig komplex und spannend und seine Exkurse im Buch (z. B. Turmbau zu Babel, Don Quijote) fügen sich gut in die Handlung, sodass ich dem Protagonisten sehr gerne bei seiner Sinnsuche gefolgt bin und auch für mich der Fall am Ende eine unwichtige Randnotiz war. Für den eingangs erwähnten Lesekreis taugt "Stadt aus Glas" aber thematisch nur bedingt, wahrscheinlich probieren wir es mit Teju Coles "Open City".
„Stadt aus Glas“ – abgebrochen nach 30 Seiten Ich habe das Buch nach rund 30 Seiten abgebrochen. Die Idee eines philosophischen Krimis klingt spannend – die Umsetzung hat mich aber komplett verloren. Der Einstieg ist zäh und bleibt lange unklar, die Figuren wirken distanziert, und statt Neugier entstand bei mir vor allem Verwirrung. Ich fand keinen Zugang zur Geschichte und hatte keine Motivation weiterzulesen. Fazit: Zu abstrakt, zu kühl, zu wenig greifbar. Für mich kein Buch, das mich packt.
Ein Buch welches sehr interessant erscheint und auch gut zu lesen ist. Der Schreibstil des Autors ist sehr verständlich.Am Ende heisst es die Fantasie walten zu lassen, da es keine Möglichkeit gibt das Verschwinden von unserem Romanhelden zu erklären.Macht Lust auf mehr und demnach die beides nächsten Teile.
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Interessante Detektiv-Geschichte, die in Wirklichkeit keine ist. Paul Austers Auftakt der New York-Trilogie löst sich schnell vom Krimi-Plot und wendet sich einem Mix aus Identitäten-Suche, biblischer Mythologie und der Macht von Sprache zu.
Im Rahmen eines geplanten Lesekreises zum Thema Großstadt habe ich mir das zur Wahl stehende Buch "Stadt aus Glas" von Paul Auster durchgelesen. Die Stadt scheint dabei trotz des Titels eigentlich eher als passend gewählte Kulisse zu dienen für den Protagonisten, der durch eine Verwechslung in einen Fall verwickelt wird. Anfänglich noch halbwegs im Rahmen einer klassischen Detektiv-Geschichte gehalten, löst sich sowohl der Protagonist als auch die Geschichte nach und nach vom eigentlichen Geschehen und es beginnt eine verwirrende Suche nach Identität. Entgegen den kompliziert klingenden Thematiken Identität und der Suche nach ursprünglicher, wahrer Sprache (beliebtes Thema bei Poststrukturalisten wie Derrida in den 60ern) liest sich das Buch erstaunlich schnell und leicht. Paul Austers Charaktere sind gleichzeitig komplex und spannend und seine Exkurse im Buch (z. B. Turmbau zu Babel, Don Quijote) fügen sich gut in die Handlung, sodass ich dem Protagonisten sehr gerne bei seiner Sinnsuche gefolgt bin und auch für mich der Fall am Ende eine unwichtige Randnotiz war. Für den eingangs erwähnten Lesekreis taugt "Stadt aus Glas" aber thematisch nur bedingt, wahrscheinlich probieren wir es mit Teju Coles "Open City".
„Stadt aus Glas“ – abgebrochen nach 30 Seiten Ich habe das Buch nach rund 30 Seiten abgebrochen. Die Idee eines philosophischen Krimis klingt spannend – die Umsetzung hat mich aber komplett verloren. Der Einstieg ist zäh und bleibt lange unklar, die Figuren wirken distanziert, und statt Neugier entstand bei mir vor allem Verwirrung. Ich fand keinen Zugang zur Geschichte und hatte keine Motivation weiterzulesen. Fazit: Zu abstrakt, zu kühl, zu wenig greifbar. Für mich kein Buch, das mich packt.
Ein Buch welches sehr interessant erscheint und auch gut zu lesen ist. Der Schreibstil des Autors ist sehr verständlich.Am Ende heisst es die Fantasie walten zu lassen, da es keine Möglichkeit gibt das Verschwinden von unserem Romanhelden zu erklären.Macht Lust auf mehr und demnach die beides nächsten Teile.








