
675 Followers
„Das Schiff der Toten“ von Rick Riordan ist der Abschluss der „Magnus Chase“-Trilogie. Das nordische Äquivalent zu Riordans Griechen und Römern. Das Buch startet gleich mit einer Runde Fanservice: Percy und Annabeth besuchen Magnus in Boston und bereiten ihn auf seine mörderische Seereise vor. Das trägt zwar nur minimal zum eigentlichen Geschehen bei, gibt uns aber eine zeitliche Einordnung und jede Menge Freude. Dann geht auch schon das Abenteuer los. In gewohnter Manier hat unser Heldentrupp nur wenige Tage Zeit, um den Weltuntergang zu verhindern. Sie stolpern von einer unmöglichen Quest in die nächste und erfüllen ihr Schicksal. Das Konzept ist im Riordanverse nicht neu, es funktioniert aber auch einfach noch beim 30. Buch. Es funktioniert vor allem deshalb, weil die unterhaltsamen Abenteuer zwar nett sind, gelesen werden die Bücher aber ihrer Charakter wegen. Und so sehr ich Percy & Co. liebe, muss ich doch gestehen, dass in der „Magnus Chase“-Reihe der interessanteste und diverseste Cast aller Zeiten (im Riordanverse) auftritt. Ich muss mich in diesem Punkt einfach wiederholen: die Inklusion in dieser Reihe ist der Hammer. Samira zelebriert Ramadan während ihres Himmelfahrtskommandos. Alex Fieros südamerikanische Wurzeln und seine/ihre Familiengeschichte wird erkundet. Wir erfahren mehr über TJs Zeit als Schwarzer während des Amerikanischen Bürgerkrieges, über Mallorys Kampf für Irlands Freiheit und noch so viel mehr…Riordan macht hier einen richtigen Rundumschlag und es ist ein wahres Fest! „Das Schiff der Toten“ mag also gewohnt witzig, spannend und flott erzählt sein – doch vor allem ist es eine Geschichte fürs Herz. Dazu passt auch das etwas antiklimaktische Finale. Alles in allem ein schöner Abschluss einer tollen Reihe. Ich hoffe doch sehr, dass wir den Charakteren irgendwann erneut begegnen können – gerne mit neuen Geschichten aus den Neun Welten. 4,5/5 Sterne.
Oct 27, 2025
„Das Schiff der Toten“ von Rick Riordan ist der Abschluss der „Magnus Chase“-Trilogie. Das nordische Äquivalent zu Riordans Griechen und Römern. Das Buch startet gleich mit einer Runde Fanservice: Percy und Annabeth besuchen Magnus in Boston und bereiten ihn auf seine mörderische Seereise vor. Das trägt zwar nur minimal zum eigentlichen Geschehen bei, gibt uns aber eine zeitliche Einordnung und jede Menge Freude. Dann geht auch schon das Abenteuer los. In gewohnter Manier hat unser Heldentrupp nur wenige Tage Zeit, um den Weltuntergang zu verhindern. Sie stolpern von einer unmöglichen Quest in die nächste und erfüllen ihr Schicksal. Das Konzept ist im Riordanverse nicht neu, es funktioniert aber auch einfach noch beim 30. Buch. Es funktioniert vor allem deshalb, weil die unterhaltsamen Abenteuer zwar nett sind, gelesen werden die Bücher aber ihrer Charakter wegen. Und so sehr ich Percy & Co. liebe, muss ich doch gestehen, dass in der „Magnus Chase“-Reihe der interessanteste und diverseste Cast aller Zeiten (im Riordanverse) auftritt. Ich muss mich in diesem Punkt einfach wiederholen: die Inklusion in dieser Reihe ist der Hammer. Samira zelebriert Ramadan während ihres Himmelfahrtskommandos. Alex Fieros südamerikanische Wurzeln und seine/ihre Familiengeschichte wird erkundet. Wir erfahren mehr über TJs Zeit als Schwarzer während des Amerikanischen Bürgerkrieges, über Mallorys Kampf für Irlands Freiheit und noch so viel mehr…Riordan macht hier einen richtigen Rundumschlag und es ist ein wahres Fest! „Das Schiff der Toten“ mag also gewohnt witzig, spannend und flott erzählt sein – doch vor allem ist es eine Geschichte fürs Herz. Dazu passt auch das etwas antiklimaktische Finale. Alles in allem ein schöner Abschluss einer tollen Reihe. Ich hoffe doch sehr, dass wir den Charakteren irgendwann erneut begegnen können – gerne mit neuen Geschichten aus den Neun Welten. 4,5/5 Sterne.
Oct 27, 2025






