Kein guter Mann

Kein guter Mann

Hardback
4.4374

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Walter ist Postbote und ziemlich gut darin, sich unbeliebt zu machen. Mit knapp sechzig wird er schließlich in die Abteilung für unzustellbare Briefe strafversetzt: in die Christkindfiliale der Post in Engelskirchen. Natürlich ist niemand schlechter für den Job geeignet als er. Eines Tages erreicht ihn ein Schreiben an den lieben Gott. Es stammt vom zehnjährigen Ben. Er will weder Handy noch Playstation, sondern nur wissen, wie man einen Klempner ruft. Walter antwortet vage und bekommt einen zweiten Brief, in dem Ben den lieben Gott ganz schön zusammenfaltet: Warum hilft er ihm nicht? Walter beginnt einen Briefwechsel mit Ben, selbstverständlich als Gott. Er erfährt immer mehr über das Leben des Jungen, der allein mit seiner depressiven Mutter lebt. Mehr als alles andere wünscht Ben sich einen Freund. Unterdessen naht Weihnachten, und Walter ist mit seinem eigenen Familiendrama beschäftigt: Die Beziehung zu seinen Kindern ist kompliziert, geschieden ist er schon lange, und da ist diese schwere Schuld aus seiner Vergangenheit, die ihm einfach keine Ruhe lässt. Vielleicht kann Walter ja Ben helfen und Ben Walter?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
400
Price
24.00 €

Author Description

ANDREAS IZQUIERDO ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte den preisgekrönten historischen Roman ›König von Albanien‹ (Neuausgabe DuMont 2024) und zahlreiche weitere Romane, u. a. den SPIEGEL-Bestseller ›Der Club der Traumtänzer‹ (2014) und ›Fräulein Hedy träumt vom Fliegen‹ (2018). Zuletzt erschienen die ›Wege der Zeit‹-Trilogie, die die Bände ›Schatten der Welt‹ (2020), ›Revolution der Träume‹ (2021) und ›Labyrinth der Freiheit‹ (2022) umfasst, und ›Kein guter Mann‹ (2023).

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
82%
22%
N/A
N/A
N/A
N/A
68%
100%
N/A
100%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
100%
100%
30%
100%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

127
All
4.5

Eine Überraschung

Postbote Walter, geschieden und allein lebend wird nach einem Zwischenfall mit einem Kunden an die Christkindfiliale der Post versetzt. Dort soll er Briefe von Kindern beantworten, die dem Weihnachtsmann schreiben. Walter ist mürrisch, ein Einzelgänger und ein stückweit ein Ekel. Mit der Zeit lernt man Walter und seine Vergangenheit kennen und erfährt warum er so ist wie er ist. Das Buch umfasst eine gewisse Melancholie und auch eine tiefe Traurigkeit. Das Buch greift ernste Themen auf, ungünstige Familienkonstellationen, die Frage von Schule und Vergebung. Das Ende hat mich traurig zurückgelassen, obwohl es am Ende rund und stimmig war.

5

Eine berührende Geschichte, die zeigt, dass man trotz bester Absichten Fehler machen kann und trotzdem den Mut finden muss, weiterzumachen, um schließlich Frieden mit seinen Entscheidungen zu schließen.

4

Eine warmherzige, wirklich berührende Geschichte

über einen knauserigen Postboten, hinter dessen grauer Fassade viel mehr steckt, als man ahnt. Trotz einiger Stereotypen hat mich die Geschichte abgeholt und nicht mehr losgelassen. Ich habe das Hörbuch gehört, gelesen von Uwe Teschner, und kann es in dieser Form besonders empfehlen. Er transportiert die Wärme der Geschichte wunderbar. Für mich auf jeden Fall ein neuer Autor auf dem Radar!

3

Insgesamt konnte mich das Buch trotz hoher Erwartungen nicht wirklich überzeugen. Der Einstieg fiel mir durch den Schreibstil schwer, und auch die Figuren blieben für mich zu unnahbar. Zwar sollen die vielen Rückblicke auf Walters Vergangenheit sein Handeln erklären, für mich nahmen sie jedoch zu viel Raum ein. Die eigentlich spannenden Gespräche zwischen Walter in seiner Rolle als Gott und Ben hätten deutlich stärker im Mittelpunkt stehen dürfen. Das Ende wirkte auf mich auch wenig nachvollziehbar. Für mich also leider keine Leseempfehlung.

5

(K)ein guter Mann?

Der kauzige, knapp 60-jährige Postbote Walter versteht es meisterhaft anzuecken und wird deshalb durch eine Versetzung in die Abteilung für unzustellbare Briefe beruflich kaltgestellt. Dort in der Christkindfiliale der Post erreicht ihn eines Tages ein Brief an Gott vom 10-jährigen Ben, der im Gegensatz zu den anderen Briefen keine hochgegriffen materiellen Wünsche hat, sondern wirklich Hilfe braucht. Trotzdem antwortet Walter zunächst unmotiviert, zumal seine eigenen Schwierigkeiten ihn genug beschäftigen. Doch Ben lässt nicht locker und bald entspinnt sich ein Briefwechsel und schließlich ein reger E-Mail-Verkehr zwischen Gott und Ben. Zu Anfang ist man herrlich amüsiert über Walters rückhaltlose Ehrlichkeit und übellaunige Art, Menschen vor den Kopf zu stoßen, doch je weiter man in den Rückblicken über Walters Biografie erfährt und die Hinentwicklung zu dem mürrischen, einsamen Menschen versteht, desto mehr ist man berührt und (ver)zweifelt an den teils schreienden Ungerechtigkeiten. So manchen Protagonisten möchte man am liebsten wachrütteln! Fazit: eine mal humorvolle, manchmal traurige, aber immer berührende Geschichte ohne Kitsch und oberflächliche Rührseligkeit. Wie sehr vorschnelle Meinungsbildung und Vorverurteilung das Leben von Menschen bis ins Innerste beeinflussen und erschüttern kann, zeigt diese noch lange nachhallende Geschichte über Fehlverhalten, Schuld, Verantwortung und Freundschaft und lässt am Ende jeden selbst reflektieren, ob Walter ein oder kein guter Mann ist. Ganz große Leseempfehlung!

5

Schön, traurig, lustig

Das Buch ist schwer zu beschreiben. Es ist lustig und schön aber auch traurig. Am Anfang brauchte ich etwas um mit dem Schreibstil klarzukommen aber dann war ich total drin in der Geschichte. Ich hatte das Buch dann sehr schnell durch. Walter ist echt eine Type. Er legt sich gern mit anderen an und gibt immer anderen die Schuld. Sobald er aber in Briefkontakt mit Ben kommt, ändert sich seine Haltung. Durch Kapitel aus der Vergangenheit erfährt man auch, wieso Walter so geworden ist. Da tat er mir wirklich leid. Der Briefverkehr mit Ben tat manchmal wirklich weh zu lesen. Der Junge tat mir auch wirklich sehr leid. Auf der anderen Seite waren die Dialoge manchmal so witzig, dass ich beim Lesen ein Lächeln auf den Lippen hatte. Es war wirklich ein Gefühlschaos ☺️ Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn man Bücher mit Gefühl mag und mal Lust auf eine etwas andere Geschichte hat.

5

Bemerkenswert! Heute habe ich ein ganz bemerkenswertes Hörbuch beendet. Wie immer hervorragend gelesen von Uve Teschner. Es handelt von Walter, der als Postbote eher unbeliebt ist und strafversetzt wird in die Christkindfiliale. Hier landet eines Tages ein Brief an den lieben Gott. Walter antwortet, und so beginnt ein reger Briefwechsel zwischen ihm und dem zehnjährigen Ben, wobei Walter sich als der liebe Gott ausgibt. Parallel dazu zeigt das Hörbuch, wie sich das Leben von Walter entwickelt. Er, der immer versucht es allen anderen recht zu machen. In welchen Teufelskreis er gerät, wie er versucht, immer das Richtige für die anderen zu tun, und selbst auf der Strecke bleibt. Ob sich am Ende alles zum Guten wendet? Oder vielleicht schon mittendrin? Eine ganz klare Hörempfehlung für alle Uve Teschner Fans, und natürlich auch für alle anderen! Unbedingt hörenswert!

5

Das war wirklich ein auf und ab der Gefühle. Ich hab gelacht und auch ein paar Tränen verdrückt. Der Autor hat es geschafft harte Themen locker zu verpacken und es war aufjedenfall nicht das letzte Buch was ich von ihm lesen werde! Empfehlung!!

5

Das Buch hat mich gebrochen. Am Anfang haben mich die langen verschachtelten Sätze gestört aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen. Für mich war es lustig, leicht und spannend und das Ende war für mich Herz zerrissend. Es sind auf jeden Fall eins, zwei Tränchen geflossen.

5

Highlight!

Durch Zufall entdeckt, den Klappentext gelesen und für gut befunden. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich war sofort im geschehen drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sehr gut aufeinander abgestimmt mit durchaus lustigen Passagen. Die Handlung ergreifend, mitfühlend und einfach nur schön. Walter, der Protagonist, mürrisch und doch liebenswert. In Konstellation mit dem Kleinen Ben einfach nur herzerweichend. Das Ende? Hat mir Tränen in die Augen getrieben und das hab ich wirklich sehr selten. Ein wundervolles Buch mit einer deutlichen Leseempfehlung meinerseits!

4

Ich habe etwas gebraucht um in das Buch reinzukommen, war sogar kurz davor es abzubrechen, weil es sich ein wenig gezogen hat. Ab ca. der Hälfte wurde es dann spannend, sodass ich unbedingt weiterhören wollte (an dieser Stelle: Das Hörbuch ist top!). Zum Inhalt: Walter ist griesgrämig und wirkt verbittert, aber auch einsam. Die Einzige aus der Familie, die zu ihm hält, ist seine Tochter. Mit dem Rest ist er verstritten, hat keine Freunde, auf der Arbeit will man ihn loswerden. Durch einen Abteilungswechsel kommt der kleine Ben in sein Leben, der Walter für den lieben Gott hält und dessen Hilfe er gerade dringend benötigt. Im Laufe der Handlung gibt es immer wieder Zeitsprünge in Walters Vergangenheit, die nach und nach Details offenlegen und einem langsam das Verständnis für sein Verhalten bzw. seine Lebenssituation geben. Die Entwicklung des Romans ist depremierend und tieftraurig, damit hätte ich nicht gerechnet. Es hat mich fassungslos, wütend und auch traurig gemacht. Wie bitter und unfair das Leben manchmal spielt, wie sehr wir uns durch festgefahrene Meinungen beeinflußen und verunsichern lassen und, dass es fast unmöglich ist diese zu ändern oder dagegen anzukommen, wenn der Samen erst einmal gesät ist. Das Ende kam sehr plötzlich, war jedoch versöhnlich. Alles in allem ein empfehlenswerter Roman, der zum Nachdenken anregt und noch eine Weile im Gedächtnis bleibt.

4.5

#Rezension #KeinGuterMann Ich liebe Thriller, Horror und Krimis, aber manchmal darf es auch etwas anderes sein. Gemeinsam mit @virginias.lesewelt wollte ich wissen, warum er kein guter Mann ist. Dabei habe ich erschreckend viele Nachrichten bekommen. „Das Buch ist super“, „Geil, viel Spaß damit“ und mein Favorit: „Du bist auch kein guter Mann!“ 😂 – aber nun zum Buch: Nördi Note: 1- Ich war wirklich gespannt, denn der Klappentext las sich schon sehr gut und ich nehme mal vorweg, dass ich mich in einigen Situationen von Ben leider wiederfinden konnte. Das Buch war so gut geschrieben, dass ich wirklich das Gefühl hatte Walter zu begleiten und quasi neben ihm zu stehen, aber auch die Emotionen der Personen mitzuerleben. Die Entwicklung der Geschichte ist wirklich toll und besonders die Rückblicke in Walter´s Vergangenheit waren sehr spannend und haben etwas mit mir gemacht, denn hier konnte ich das Handeln mancher Personen nicht nachvollziehen, aber das hat die Story lebendiger gemacht. Ich hätte das Buch wirklich in einem durchlesen können, denn natürlich will man wissen, wie sich das Verhältnis zwischen Ben und Walter entwickelt und warum Walter eigentlich kein guter Mann ist. Wie wurde er zu diesem mürrischen älteren Herren, den erst ein Kind wieder erden kann? Alles in Einem war das ein ganz besonderes Buch, was mich aus unterschiedlichen Gründen emotional berührt hat und mir dadurch noch lange nachhängen wird. Eine sehr große Leseempfehlung an alle, die einfach mal wieder Bock haben beim Lesen eine Träne im Auge zu haben. 🥹 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

Post image
4.5

Ich habe gelacht, mitgefühlt, war wütend und traurig, habe Tränen vergossen, war versöhnt. Eine Achterbahn der Gefühle, die der Autor in diesem Buch vereint.

4.5

Und noch ein highlight Buch

Das Konzept älterer Mann kurz vor der Rente und ein Kind von ca. 10 Jahren, die eine besondere Freundschaft verbindet, hat sehr an den „Buchspazierer“ erinnert. Das Buch „Kein guter Mann“ geht aber für mich deutlich tiefer und greift auch andere Themen auf. In beiden Bücher profitieren die Protagonisten von einander. Wir lernen Walter als sehr schroffen Charakter kennen und erfahren dann erst ab etwa der Hälfte des Buches, warum er so ist wie er ist. Und da erfahren wir dann was mit einem Menschen geschehen kann der sich gegen Verleumdung, falsche Schuldzuweisungen und fake news nicht wehren kann. Wie man ganz schnell ins soziale Abseits gerät. Erst durch Ben diesen starken kleinen Jungen wird Walter sich von seiner „Schuld“ befreien. Ben‘s Herz und Seele ist vorurteilsfrei. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

4.5

So schön und zugleich so traurig!

Das Buch hat mich absolut überrascht. Es handelt vom Postboten Walter, der sich mit verschiedenen Personen angelegt hat, weswegen er entlassen werden soll. Er wird in die Christkindfiliale geschickt, da er dort vermutlich weniger Ärger machen kann und beantwortet von da an Wunschzettel von Kindern. Er fängt einen Briefwechsel mit Ben an, welcher sich im Gegensatz zu anderen Kindern keine materiellen Güter, sondern einen Freund wünscht. Gleichzeitig wechselt die Perspektive auch zu Walters Vergangenheit, wodurch man erfährt, wieso er auch zu seiner Familie keinen guten Kontakt pflegt. Es gab witzige Kapitel, schöne und auch welche, die mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben haben. Wie Walter sich um Ben und später auch seine Tochter kümmert, ist unglaublich schön. Es zeigt auf, wie sehr man sich im ersten Eindruck eines Menschen täuschen kann, dass Freundschaft entgegen Walters Befürchtung keine Altersgrenzen kennt und auch darum, was wirklich wichtig im Leben ist. Das Ende hat mir wirklich das Herz gebrochen. Es tut mir unglaublich leid für Walter, auch, dass er den Großteil seines Lebens wegen eines Missverständnisses in Einsamkeit verbracht hat und ich hätte mir wirklich ein anderes gewünscht. Walter ist ein guter Mann.

So schön und zugleich so traurig!
5

Traurig schön fasst es denke ich gut zusammen.

Dieses Buch ist so schön geschrieben. Es passiert nicht mal was außergewöhnliches. Es ist eine Geschichte die meiner Meinung nach im echten Leben genauso sein könnte. Viele Zufälle die einem Mann der so einsam ist wieder einen Sinn geben. Man liest aus der Geschichte raus das der Protagonist sehr sehr wohl ein guter Mann ist. Seine Bemühungen wurden jedoch immer und immer wieder missverstanden.

3.5

Ist Walter wirklich kein guter Mann? Diese Frage kann man sich selbst beantworten, wenn man diese Geschichte gelesen hat. Ich habe sie nach der Weihnachtszeit gelesen und muss sagen, vielleicht auch besser so. Passt wunderbar auch nach Weihnachten. Walter ist ein kauziger Mann, kurz vor der Pension und wird in die Christkindfiliale zwangsversetzt. Dort liest er Bens Brief an das Christkind, der ihm sehr nah geht und er beantwortet den Brief als „Gott“. So entsteht eine Brieffreundschaft zwischen Ben und dem Gott Walter, die ich nicht immer als korrekt empfand, und doch konnte ich absolut nachvollziehen, dass er bei diesem Jungen alles richtig machen wollte, was er in seiner Familie verbockt hat. Die Geschichte ist leicht zu lesen und hat mich gut unterhalten. Hier und da kommt sie etwas konstruiert rüber, aber das Ende hat mich über diese „Schwachstellen“ hinwegsehen lassen. Denn, ACHTUNG SPOILER, es ist kein Happy End und ist dadurch näher an der Realität und so kann ich sagen, Walters Geschichte kann man gut zwischendurch mal lesen, ohne das es zu „oberflächlich“ wird. Wer auf der Suche nach einer kurzweiligen und teilweise witzigen Unterhaltung ist, ohne groß denken zu müssen, kann sich hier einfach treiben lassen. S.64 „Oder ließen die Eltern ihre Kinder diese Listen absichtlich schreiben, damit sie ihm, dem Walter-Christkind, anschließend die Schuld dafür geben konnten, wenn ihre lieben Kleinen doch nicht alles bekamen?“

4.5

💭Im Nachhinein betrachtet lag das Buch viel zu lange auf meinem SuB. Ich war mir anhand des Klappentextes nicht ganz sicher, ob das wirklich was für mich ist. Zum Glück hab ich es trotzdem gewagt, denn dieses Buch hat mein Herz gleichzeitig erwärmt und gebrochen. So cozy und gleichzeitig so traurig, weil es Geschichten dieser Art sicher hunderte im wahren Leben gibt, nur blicken die wenigsten hinter die Fassade. 📚Walter ist ein schrulliger, alter Mann, der alleine lebt und seiner Tätigkeit als Postbote nachgeht. Freunde hat er keine und der Kontakt zu seiner Familie ist vor Jahren abgebrochen. Einzig seine Tochter Sandra sieht er ab und an. Als Walter nach einem Zwischenfall mit einem seiner Kunden in die Christkindlsfiliale für unzustellbare Briefe strafversetzt wird, erhält er eines Tages Post von Ben. Naja, eigentlich nicht Walter, sondern Gott, denn an den ist Bens Brief mit der Bitte um Hilfe gerichtet. Doch Walter hat Mitleid mit dem Jungen, deshalb schlüpft er kurzerhand in die "göttliche Rolle". Eine ungewöhnliche Brieffreundschaft beginnt und so erfährt man mehr und mehr über das Leben des kleinen Ben - und über Walter. ⭐️Der Autor trägt diese Geschichte so leicht vor, dass man sich ganz in ihr verliert. Immerzu fragt man sich, wie Walter wohl so werden konnte, wie er ist und was zwischen ihm und seiner Familie vorgefallen ist. Und so taucht man immer tiefer in das Leben des "Antihelden" ein und muss am Ende feststellen - kleiner Spoiler - wir sollten alle ein bisschen mehr wie Walter sein. Ganz tolles Buch, nicht nur zur Weihnachtszeit 😊.

Walter hat mich voll gekriegt!💙

In "Kein guter Mann" wird die Geschichte vom eigenbrötlerischen Postzusteller Walter erzählt. Sein Leben bestreitet er weitestgehend allein. Auf der Arbeit ist er nur bedingt beliebt und aufgrund eines Vorfalls wird er ins Christkindpostamt strafversetzt. Widerwillig bearbeitet er die Weihnachtspost der Kinder, bis er auf einen Brief vom 10 jährigen Ben stößt, der etwas in ihm auslöst. Und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf.... Es werden zwei Zeitebenen beschrieben, Gegenwart und Vergangenheit. Das Buch lässt sich entspannt lesen, die Kapitel sind recht kurz. Ich fand Walter wirklich klasse! Die Schilderung eines Weihnachtsfestes fand ich zwar sehr überzogen, dafür war das Ende einfach ergreifend!

5

Wunderbar

So ein schönes, wenn auch, sehr trauriges Buch. Walter ist Postbote mit Leib und Seele wird nach einem Vorfall Strafversetzt, in die Christkindl Filiale. In Rückblicken wird das Leben von ihm erzählt und dann immer die aktuelle Geschehnisse. Das Buch ist traurig und herzergreifend gleichzeitig, Und das was in der Christkindl Filiale passiert, macht ihn wieder ein Stück zugänglicher. Was die Geschichte aber aufzeigt ist, dass man nichts auf Klatsch und Tratsch geben soll und was so eine falsche Vermutung so alles anrichten kann. Ebenso aber Feigheit Dritter.

5

Ein wundervoller Roman, sehr emotional, tiefgründig und humorvoll....

Ein wundervoller Roman, sehr emotional, tiefgründig und humorvoll....
5

Dieses Buch hat mich emotional tief berührt. Man kann eigentlich nicht anders als mit Walter mitzuleiden. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und es wird mir aicher lange km Gedächtnis bleiben. Mich hat das Buch an Ein Mann namens Ove und Der Handel deines Lebens von Frederik Backmann erinnert.

4

Ein Buch für „dazwischen“

Ich fand dieses Buch über einen alten Griesgram, der garnicht so schlimm war wie er nach außen wirkte, sehr schön. Mir ist Gott ans Herz gewachsen. Das Buch habe ich als „Zweitbuch“ gelesen, konnte es aber ganz schnell nicht mehr nur nebenbei lesen. Es hat mir einfach gut gefallen.

5

So schön aber so traurig 😭

Die Geschichte von Walter ist das perfekte Beispiel dafür, dass falsche Anschuldigungen das Leben eines Menschen von heute auf morgen zerstören können. Walter, auf den ersten Blick ein schlecht gelaunter Mann/Pessimist/Menschenhasser, wird in seinem Beruf als Postbote strafversetzt in die Abteilung für unzustellbare Briefe. Durch Zufall beginnt eine tiefgreifende Brieffreundschaft mit dem 10 jährigen Ben, in welcher sich Walter als Gott ausgibt und versucht, das Leben für Ben etwas leichter zu machen. Durch diese Brieffreundschaft ist Walter bereit seinen Verstand und sein Herz wieder zu öffnen und wagt den Schritt, die Vergangenheit hinter sich lassen zu wollen. Doch nichts bleibt vergessen. Was man jedoch nicht ahnt: Walter hat ein reines und gutes Herz. Ich habe im Laufe der Geschichte so sehr mit Walter gelitten, dass ich am liebsten durch das Buch zu ihm gegangen wäre, um ihn zu sagen, dass er ein GUTER Mann ist und dass es nicht seine Schuld ist, was passiert ist. Am Ende habe ich nur noch geweint. Absolute Empfehlung ❤️

So schön aber so traurig 😭
4.5

Kein guter Mann von Andreas Izquierdo Dinge geschehen aus Gründen

Dies war der erste Roman von Andreas Izquierdo, den ich gelesen habe und wurde definitiv nicht enttäuscht. Der Schreibstil des Autors ist sehr wortgewaltig aber dennoch locker, leicht und lebhaft. Die Charaktere sind sehr authentisch ausgearbeitet und man findet schnell Zugang zu jedem einzelnen. Der Roman zeigt auf, was passieren kann wenn man nicht seinen eigenen Weg geht, sondern den, den andere für einen als erstrebenswert erachten und seine eigenen Ziele für andere hinten anstellt. Schnell gerät man in eine Verpflichtung, die gar keine sein sollte bis hin zu Verschwiegenheiten, die einen irgendwann mal einholen und einem das Genick brechen. Genau so ergeht es Walter, der immer das Beste für sein Umfeld und sich will und dann kommt es doch anders. Ein ersehntes Happy End bekam ich nicht, dafür aber eine Story, die mich schnell gefesselt, mir Tiefe beschert hat und mich noch ein Weilchen darüber nachdenken lässt. Absolute Leseempfehlung!!!

Kein guter Mann von Andreas Izquierdo

Dinge geschehen aus Gründen
5

Auch wenn das Ende schnell kam und vielleicht nicht dem meiner Wünsche entspricht, war dieses Buch ein Highlight für mich. Ich habe so sehr mit Walter gelitten, ihn verstanden und wäre am liebsten in die Geschichte gesprungen um ihn zu sagen, du bist nicht schuld und du bist ein richtig guter Mann. Absolute Leseempfehlung. Anmerkung: Auch wenn hier von Engelskirchen und Wunschzetteln die Rede ist, dieses Buch kann man immer lesen. Es ist keine reine Weihnachtsgeschichte.

5

Tragikomisches Lesehighlight

Worum geht’s? Walter ist Postbote und kurz vor der Rente. Als er sich mit einem Kunden anlegt und dieser mit einer Klage droht, soll er in den Frühruhestand, doch er weigert sich. Deshalb wird er zwangsweise nach Engelskirchen in die Christkindfiliale versetzt, wo ihn ein Schreiben an den lieben Gott erreicht, das er kurzerhand beantwortet. Meine Meinung: Nachdem mich mein erstes Buch von Andreas Izquierdo absolut begeistert hat, musste ich unbedingt gleich seinen Roman „Kein guter Mann“ lesen; und was soll ich sagen: Dieser hat mich noch mehr fasziniert und bewegt! Auch hier kann ich nur sagen: Der Autor hat ein so wundervolles Schriftbild, wie man es nur selten findet. So fließend, einfühlsam und lebendig, es ist einfach ein Genuss, sich von den Worten leiten zu lassen. Wir begleiten in dem Buch Walter, der griesgrämig wirkt, aber eigentlich ein herzensguter Mensch ist. Trotz seiner brummigen Art war er mir direkt sympathisch. Einmal lesen wir aus der Gegenwart und immer wieder dürfen wir auch in Walters Vergangenheit in den 1980er Jahren blicken. Wie er seine Frau Barbara kennengelernt, eine Familie gegründet hat und wie sein Leben zu dem wurde, das es jetzt ist und das eigentlich ganz anders hätte verlaufen sollen. Und am Anfang gibt es wirklich einige Stellen, an denen ich herzlich Schmunzeln musste, z.B. bei seiner mündlichen Prüfung. Aber auch hier waren bereits emotionale Stellen. Und im Laufe des Buches erfahren wir, wie ein Leben durch Missverständnisse, falsche Presse und mit den neuen Medien durch Hetze auf Social Media in ein falsches Licht und richtiggehend zerstört werden kann. Wie aus einem guten Menschen ein schlechter Mensch werden kann. Das ist auch die eigentliche Tragik an dem Roman. Durch die Erzählstränge der Gegenwart und der Vergangenheit sehen wir, wie positiv Walters Leben hätte sein können und wie es durch Entscheidungen etc. auf einen ganz anderen Weg geschickt und in ein ganz anderes Licht gestellt wird. Der Autor verarbeitet absolut eindrucksvoll, wie äußere Einflüsse eine einzelne Person aufbauen oder zerstören können. Ich konnte in diesem Buch Lachen und ich war emotional tief berührt. Es war ein wirklich wundervolles Buch und für mich ein Lesehighlight, das seinesgleichen sucht! Ein Pageturner mit einem Ende, das zugleich schön und traurig ist. Zum Glück gibt es Ben! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir, vor allem an alle Carsten Henn Fans. Ein bisschen war ich an den Buchspazierer erinnert. Fazit: Mit „Kein guter Mann“ schreibt Andreas Izquierdo ein absolutes Lesehighlight, das mich tief berührt, aber auch Schmunzeln lassen hat. Wir erleben, wie ein Leben durch äußere Einflüsse ins Positive oder Negative verändert werden kann, ohne dass man wirklich Einfluss nehmen kann. Ich mochte Walter und habe ihn total gerne begleitet. Er ist eine eindrucksvolle Persönlichkeit, der es nicht immer einfach hatte und doch für alle immer nur das Beste wollte. Seine Geschichte, egal ob in der Vergangenheit oder der Gegenwart, hat mich tief berührt und ich konnte nicht aufhören, zu lesen. Dieses Buch ist mein absolutes Lesehighlight in diesem Jahr, daher ganz klar 5 Sterne!

Tragikomisches Lesehighlight
5

Ein Buch das zu Herzen geht 🙂

„Im Leben gab es wichtigere Dinge, als sinnlose Kämpfe auszufechten. Man sollte sich stattdessen lieber um das kümmern, was die Welt zu einem besseren Ort machen könnte.“ (S. 315) ✉️ Walter, ein älterer und auf den ersten Blick muffeliger Postbote wird ins Postamt des Christkinds in Engelkirchen strafversetzt, weil er einen Kunden drangsaliert hat. Das Lesen der Wunschzettel ärgert ihn ziemlich, wünschen sich doch die lieben Kleinen nur Playstations und Handys. Zufällig stößt er auf den Brief des 10jährigen Ben, der an den lieben Gott adressiert ist. Ben wünscht sich nichts sehnlicher als einen echten Freund. Und wer wäre da nicht besser geeignet als Gott? Die beiden beginnen, sich regelmäßig zu schreiben. ✉️ Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart erfahren wir mehr über das Leben von Ben und dürfen am Schriftwechsel zwischen ihm und „Gott“ teilhaben. Hingegen in Rückblenden erfahren wir, was Walter zu dem gemacht hat, der er eben nun mal ist – kein guter Mann… Oder stimmt das etwa nicht? ✉️ Mit seinem schönen, einfühlsamen Schreibstil gelingt es Andreas Izquierdo, das ich von der ersten Seite an Sympathien für Walter entwickelt habe, obwohl er ja eigentlich erst mal nicht der thypische Sympathieträger ist 😅 Es lohnt sich eben doch, bei den Menschen einen Blick hinter die Fassade zu werfen und nicht immer gleich zu urteilen… Durch die gefühlvolle Erzählweise kommt die Entwicklung von Walter sehr authentisch rüber. Durch die immer wieder eingestreuten Fragestellungen bin ich auch selbst immer wieder ins Nachdenken gekommen. Den kleinen Ben wollte ich einfach nur in den Arm nehmen und ihm sagen, dass alles schon wieder gut werden wird… 💕 ✉️ Mir hat das Buch sehr gefallen und ich musste zum Schluss tatsächlich auch noch ein paar Tränchen verdrücken… Auf jeden Fall eine Leseempfehlung! 🐛🐛🐛🐛🐛 von 5 Bücherwürmern

4

Ein ganz besonderes Weihnachtsbuch

Walter ist Postbote, schwierig im Umgang mit seinen Mitmenschen und Einzelgänger. Als er mit einem Kunden aneinandergerät, soll er mit knapp sechzig frühpensioniert werden. Damit ist er nicht einverstanden, also wird er nach Engelskirchen versetzt, in die Postfiliale, in der die Briefe ans Christkind beantwortet werden. Anfangs hasst er den neuen Job und ist entsetzt über die anspruchsvollen Wünsche der Kinder, doch dann erreicht ihn der Brief des 10jährigen Ben. Für ihn schlüpft Walter die Rolle von Gott und schreibt ihm zurück.... Hier beginnt nun eine dramatische Geschichte, die uns weit in Walters Vergangenheit und wieder zurück führt. Wir erfahren, welche Umstände aus dem einst herzensguten jungen Mann den Misanthropen gemacht haben, der er heute ist. Walter, der immer nur das Beste im Sinn hatte und dabei doch jedes Mal eine Katastrophe ausgelöst hat. "Kein guter Mann" ist ein ganz besonderes Buch zur vorweihnachtlichen Jahreszeit. Die Geschichte beginnt in der Postfiliale des Christkinds in Engelskirchen und alle dramatischen Wendungen in Walters Leben passieren immer genau an Weihnachten. Der Roman beginnt gemächlich und heiter, doch mit dem Blick in die Vergangenheit gewinnt die Geschichte an Dramatik und die Ereignisse überschlagen sich, damals wie heute. Ich habe sehr mit Walter mitgefiebert und mitgelitten, der mit seinem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn stets das Gute will und allzuoft das Gegenteil erreicht. Für mich mein Weihnachtsbuch 2023! 🌟

Ein Buch das komplett anders war als ich es mir vorgestellt habe und nachdenklich macht. Ich fand es sehr schön, mit traurigem Ende und kann es empfehlen

5

Ein Buch, was unter die Haut geht

Ich komme aus einer alten Postler Familie, da kann man dieses Buch nur lieben, wobei es deutlich über diese Tätigkeit als Postbote hinaus geht. Zu Anfang habe ich viel lachen müssen, aber am Ende wendet sich das. Ich habe - wie schon lange nicht mehr bei einem Buch - geweint. Andeas Izquierdo entwickelt sich immer mehr zu meinem Lieblingsautor. Bitte weiter so!

3.5

Als Hörbuch gehört

Eine wirklich schöne Geschichte, zumindest die mit Ben & Walter. Die Geschichte aus Walters Jugend war mir etwas zu umfangreich! Dennoch war’s ein tolles Buch dessen Ende mich dann so völlig überrascht hat!

4.5

Es hat ein bisschen die Vibes von 'Ein Mann namens Ove', aber ohne diesen schwarzen Humor. Mich hat das Buch und die Geschichte hinter Walter sehr berührt und in weiten Teilen hat mir der knorrige, alte Kerl wirklich einfach nur leid getan.

5

Mein-Gott-Walter

Wenn man ein Buch mit Tränen in den Augen schliesst, weiss man sicher, es hat einen gepackt, berührt und aufgewühlt. Die Lebensgeschichte von Walter fasst mich an, in recht einfacher, fast kindlicher Art erzählt, und doch so tief und emotional, dass es mich am Ende sehr traurig und nachdenklich zurück lässt. Eine wirklich Leseempfehlung, nicht nur in der Weihnachtszeit.

3

Hat mich insgesamt gut unterhalten, aber die erwarteten großen Emotionen blieben leider aus. Im ganzen Buch wurde ich mit Walter und seinem grummeligen, eigenbrödlerischen Charakter nicht warm. Die Szenen zwischen ihm und Ben waren süß, aber leider zu kurz um wirklich mitzuempfinden. Ich verstehe schon, was der Autor uns mit auf den Weg geben wollte, aber irgendwie sprang der entscheidende Funke nicht über. Alles in allem war es aber kurzweilig zu lesen und hat mich gut unterhalten.

5

Jahreshighlight. Ganz ganz große Empfehlung. Ein gefühlvoller und auch ernster Roman.

4

Ein Buch wie ein Film, dass uns ganz viele Gefühle durchleben lässt. Wie eine einzelne Entscheidung, in Sekunden getroffen, das Ganze Leben beeinflussen kann.

5

Mochte es so gerne Walter scheint auf den ersten Blick ein desillusionierter, griesgrämiger Zeitgenosse zu sein. Er ist nicht besonders beliebt, weil er sagt, was er denkt und in seinem Alter auch nicht mehr gewillt ist es jedem recht zu machen. Sein Standardspruch wenn man ihm etwas vorwerfen möchte ist „ Nicht meine Schuld“, was seine Beliebtheitswerte nicht gerade nach oben treibt. Walter lebt alleine ein recht einsames Leben, nachdem er sich mit seiner Familie entzweit hat. Alleine zu seiner Tochter Sandra hat er noch hin und wieder Kontakt. Da er aber ihren Freund Uwe absolut nicht billigt, ist auch dieses Verhältnis schwierig. Als Briefträger arbeitet er zuverlässig und korrekt aber wenn man ihn ärgert und das passiert gleich zu Beginn des Buches, dann wehrt er sich auch, was wieder neuen Ärger heraufbeschwört. Seine Chefin möchte ihn nur zu gerne in den Vorruhestand schicken. Doch das kann Walter sich nicht leisten und so findet man einen halbherzigen Kompromiss. Walter wird in die Christkindfiliale der Post nach Engelskirchen versetzt und soll dort die Post der Kinder, die dort zur Weihnachtszeit gleich waschkörbeweise eintrifft empathisch und freundlich beantworten. Wenn es für diesen Job eine Fehlbesetzung gibt , dann ist es Walter, aber zum Glück gibt es ja auch Vordrucke. Daran hält sich der strafversetzte Postler auch, bis ihm der Brief von Ben erreicht, der ihn anrührt , weil er erstens an Gott persönlich gerichtet ist und zweitens keine ellenlange Einkaufsliste enthält. Ben wünscht sich, dass bei ihm zu Hause mal ein Klempner vorbeischaut. An dieser Stelle widersetzt sich Walter seiner Dienstanweisung und beginnt mit dem kleinen Ben eine Korrespondenz, die auch ihn verändert. Dieses Buch wollte ich eigentlich in der Weihnachtszeit gelesen haben und da passt es auch wunderbar. Jetzt im Januar habe ich es geschafft und in Rekordzeit weggelesen. Was für eine tolle Geschichte! Am Ende gab es sogar ein paar Tränchen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Natürlich erfährt man nach und nach, wie Walter zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist. Das ist sehr erschütternd und keineswegs kitschig, wie man glauben könnte. Walter’s Schicksal hat mich ganz schön mitgenommen, weil er natürlich gar kein so übler Typ ist, ganz im Gegenteil. Man schließt ihn als Leser*in schnell in sein Herz. Der Schreibstil des Autors hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Geschichte ist sehr feinfühlig geschrieben und Immer fließt auch ein kleines bisschen schwarzer Humor mit ein. Große Leseempfehlung!

4

Berührend ohne banal zu sein. Das Ende hätte ein anderes sein können.

5

Ein Wechselbad der Gefühle, ein toller Charakter und eine Freundschaft die ungewöhnlicher nicht sein könnte. Ein Herzensbuch und absolutes Highlight. Habs in einem Rutsch genossen und muss mich jetzt erst einmal wieder sammeln 🥺♥️

4.5

Ein wirklich schönes Buch, das einem sehr ans Herz geht, wenn man es nur lässt.

5

So eine liebe Geschichte. Ich mag Bücher, wo ein Grantler seine Lebensfreude wieder findet.

5

Sehr schöne Geschichte

5

Es war mein erstes Buch von diesem Autor und es wird sicher nicht mein letztes sein. Es ist die Geschichte von Walter, aber auch eine Geschichte darüber, wie unglückliche Ereignisse das ganze Leben verändern können. Immer wieder hofft man, dass es doch noch anders kommt, obwohl man weiss, wie es Walter heute geht. Immer wieder versucht Walter nur ein guter, verlässlicher Mensch zu sein und versagt doch immer wieder. Das Ende war so unerwartet und doch passend. Aber wow es hat mich einfach mitgerissen, weil ich es so wirklich nicht erwartet habe. Eine traurige, schöne Geschichte, die zeigt, wie wichtig Familie, Freundschaft und Liebe doch sind. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

4

Nette Geschichte, die ich gerne gehört habe, kurzweilig und unaufgeregt.

4.5

Was für eine tragische Geschichte! Tragisch und herzzerreißend. Obwohl die Weihnachtszeit eine zentrale Rolle spielt, hat dieses Buch, anders als von mir erwartet, wenig mit Weihnachten zutun. Auf zwei Zeitebenen lernen wir Walter kennen und dürfen ihn einen Teil seines Lebens begleiten. Ich habe den vordergründig pedantisch und kauzig wirkenden Kerl schnell ins Herz geschlossen. Sein Lebensweg führt ihn weg von seinen Träumen, hin zu einer Tragödie. Ob es einen Ausweg gibt? Vielleicht! Izquierdos Geschichte hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Irgendwie doch eine Weihnachtsgeschichte.

3.5

Sehr berührend

Guter Einstieg in die Vorweihnachtszeit, so dachte ich. Das Buch ist sehr berührend, aber auch sehr traurig. Manchmal habe ich richtig Wut auf Walter‘s Mitmenschen bekommen und das Ende war sehr traurig. Das Buch ist sehr schön geschrieben und sicher nicht das letzte Buch von Andreas Izquierdo, das ich lesen werde. Gerade hier im Bergischen, wo man die Orte der Handlung kennt, macht es Spaß ein Buch mit lokalem Bezug zu lesen.

5

Ich musste am Anfang ehrlich gesagt erstmal in den Schreibstil reinkommen, was daran liegen kann das ich in letzter Zeit nur Romance gelesen habe. Als ich einmal drin war hat es wirklich viel Spaß gemacht! Das Motiv des alten Mannes ist erschreckend nachvollziehbar und lässt einen nachdenken. Ein emotionales Buch mit vielen Wendungen und gut geschriebenen Charakteren 👍🏻 Update: ich gebe dem Buch nun 5 Sterne, statt 4,5, weil ich nicht aufhören kann bestimmt alle 2 Tage daran zu denken. Und es ist einen Monat später.

5

Toller Schreibstil und berührende Geschichte!

Das Buch handelt von dem brummeligen Postboten Walter, dem das Leben nicht gut mitgespielt hat. Mit knapp sechzig wird er in die Christkindfiliale in Engelskirchen versetzt, um dort Briefe von Kindern an das Christkind zu bearbeiten. Dort erreicht ihn dann ein Brief des zehnjährigen Ben, adressiert an den lieben Gott und Walter beschließt kurzerhand ihm zu antworten, was in einem regen Briefwechsel endet und das Leben der beiden komplett verändert. Wir erfahren nicht nur etwas über Walters Gegenwart, sondern auch von seiner Vergangenheit und wie er der Mann geworden ist, der er jetzt ist. Mein Fazit: ( ACHTUNG SPOILER) Mir hat besonders der Schreibstil sehr gefallen, der einen quasi nur so durch die Seiten gejagt hat. Ich werde definitiv noch weitere Bücher von dem Autoren lesen. Ich habe eine leichte und lockere Wohlfühlgeschichte erwartet und war überrascht, dass der Roman so viel tiefgreifender ging. Es werden verschiedenste Themen thematisiert wie zum Beispiel Depressionen, häusliche Gewalt und anderes. Die Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und Walters Vergangenheit waren sehr gut gesetzt und beide Zeitstränge spannend zu lesen. Ich habe so oft den Kopf geschüttelt und gedacht wie unfair das Leben einem doch mitspielen kann. Das Ende war realistisch, aber dennoch sehr traurig, da ich wirklich noch auf ein Wunder gehofft habe. Für mich ist Walter definitiv ein guter Mann und ich bin echt traurig darüber, wie schnell Menschen aufgrund von Aussagen anderer unwiderruflich verurteilt werden. Dieses Buch zeigt einem, nicht zu schnell zu urteilen, da man nie weiß, was manchmal wirklich dahintersteckt. Ein tolles tolles Buch und definitiv ein liebenswerter und unverstanden Protagonist. Das Buch bringt einem zum Lachen, zum nachdenken und auch zum über so manche Ungerechtigkeiten fluchen.

5

Walters Geschichte beginnt bitter böse und lustig, aber dann erfährt man mehr über Walter. Am Ende hatte ich einen dicken Kloß im Hals, war wütend und traurig zugleich. Wahnsinn!

Create Post