Kontur eines Lebens

Kontur eines Lebens

Hardback
4.6228

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Description

Die junge Floristin Frieda wächst in den Sechzigerjahren in einem streng katholischen Umfeld auf. Als sie an einem späten Winternachmittag einen zugefrorenen Fluss betritt, weiß sie nicht, dass sich gleich alles für sie verändern wird. Auf dem Eis trifft sie den verheirateten Otto. Sie erleben eine Liebe, die stürmisch beginnt und schicksalhaft endet: Frieda wird schwanger – ein Skandal in der Welt, in der sie sich bewegt. Und so darf sie ihrem heimlichen Kind nie Mutter sein. Jahrzehntelang behält sie die Erinnerungen an diese Episode ihres Lebens für sich. Doch als sie mit über achtzig Jahren in ein Pflegeheim zieht, beginnt sie, sich ihnen zu stellen und sie zu teilen. ›Kontur eines Lebens‹ ist der Roman einer großen Liebe und ihres Scheiterns, die Geschichte einer unglaublich starken Frau, die sich gegen alle Widrigkeiten behauptet. »Kein Wort an der falschen Stelle, kein Satz, der nicht glänzt, und kein Absatz, der einen nicht bis in die tiefste Faser berührt.« HET PAROOL

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
336
Price
24.70 €

Author Description

JAAP ROBBEN, geboren 1984, ist Dichter, Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer. Seit 2004 publiziert er Lyrik, Romane, Jugendbücher und Essays. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet, verfilmt und in mittlerweile fünfzehn Sprachen übersetzt. Mit seinem Roman ›Summer Brother‹ stand er auf der Longlist des International Booker Prize. Jaap Robben lebt in Deutschland.

Posts

67
All
5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ "Kontur eines Lebens" ist ein Buch,das sich ganz leise entfaltet und genau darin liegt seine Stärke.

Ohne großes Drama erzählt es von einem Leben, das in seinen kleinen Momenten unglaublich viel Tiefe hat. Die Sprache ist fein und zurückhaltend, aber die Gedanken dahinter treffen einen oft stärker, als man erwartet. Man liest es nicht einfach durch, sondern bleibt immer wieder hängen, denkt nach und nimmt etwas mit. 💭 Für mich definitiv ein Buch, das nachwirkt und Frieda hat mein 🤍

5

Ein unerwartetes, sehr berührendes Highlight! In toller unpathetischer Sprache erzählt der Autor von Frieda und was es für sie bedeutet hat, in einer katholischen Gesellschaft im Deutschland der 60er Jahre von einem verheirateten Mann ein Kind zu erwarten. Frieda war so verletzlich und ich habe mir so sehr gewünscht, es hätte wenigstens ein Mensch an ihrer Seite gestanden. Wow, über dieses Buch muss ich sicher noch länger nachdenken.

4

Zeitreise…

Eine wirklich solide Geschichte und eine Zeitreise. Hat mir git gefallen.

5

Wie kann ein Mann nur so einfühlsam über eine Frau schreiben?!

Ein Highlight für mich! So einfühlsam, berührend und gleichzeitig schmerzhaft ist dieses Buch, das von Friedas Leben in der Rückschau erzählt. Unehelich schwanger in den 60ern… darüber habe ich mir bisher kaum Gedanken gemacht. Wie grausam mit den Frauen umgegangen wurde, wie feige sich Männer verhielten und damit durchkamen. Daran hat sich auch bis jetzt wohl noch nicht allzuviel verändert, aber das ist ein anderes Thema. Ich bin tief beeindruckt vom Können des Autors. Hätte ich nicht gewusst, dass er ein Mann ist, ich hätte geschworen, so ein Buch kann nur eine Frau schreiben. Ich habe gehofft, gelitten und geweint, Eine große Empfehlung allen, die sich den Themen des Buchs gewachsen fühlen!

5

Was für ein Highlight.

Dieses Buch ist sehr einfühlsam geschrieben. Es zeigt die Lebenswirklichkeit von unverheirateten, schwangeren Frauen in den 1960 Jahren. Wie sie von den Männern und den Freunden und der eigenen Familie gnadenlos im Stich gelassen werden. Welchen Kampf die Frauen kämpfen mussten und wieviel Kraft es Sie gekostet hat. Das die Frauen alleine waren, zu jeder Zeit der Schwangerschaft und das jeder wusste, was für die werdende Mutter am Besten war. Diese Zeit ist noch garnicht so lange her. Seitdem hat sich für Frauen im Allgemeinen und für alleinstehende Schwangere im Besonderen viel - zum Positiven- verändert. Das Buch hat einen Nachhall bei mir hinterlassen und es beschäftigt mich sicher noch einige Zeit.

4.5

Kontur eines Lebens von Jaap Robben Sehr emotional - was bedeutete es Anfang der 60er Jahre dem Rollenbild der jungen Frau gerecht zu werden...?

Elfrieda, eine junge Floristin aus Nijmegen, begegnet im Winter auf dem Eis der Waal einem 12 Jahre älteren, verheirateten Mann und verliebt sich in ihn. Die geheime, intensiven Liebesaffäre ist Idas schönste und unbeschwerteste Zeit, bis sie schwanger wird. Die katholische Familie und die konservativen Normen drängen Ida an den Rand der Gesellschaft und schließen sie hilflos aus. Auch der Kindsvater will zwar helfen, aber auch nur soweit, damit sein eigenes Leben nicht vollständig aus den Fugen gerät. Ida ist fest entschlossen, das Kind zu bekommen und muss Furchtbares und Unglaubliches auf sich nehmen.... 60 Jahre später, als Ida im betreuten Wohnen ist, kann sie ihr bis dahin gewahrtes Geheimnis nicht mehr länger für sich behalten und traut dies ihrem Sohn Tobias an. Jaap Robben gelingt es mit einer ausdrucksstarken und dennoch gefühlvollen Sprache die Umstände der Frau in den 1960ern Jahren , die nicht der patriarchalischen, konservativen und katholischen Rolle gerecht wird, auszuarbeiten. Der Roman wird in der Ich-Form erzählt, was mir anfänglich etwas schwer fiel, jedoch hatte mich die Story so schnell abgeholt, dass es mir dann gar nicht mehr auffiel. Ich bin 1970 geboren, nur einige Jahre nach der Storyzeit, und ich bin schon immer Feministin, deshalb hat mich das von Ida Erlebte absolut schockiert und emotional getroffen und ich hoffe, dass die Frauen immer stärker zusammenstehen werden, damit endlich Gerechtigkeit herrscht. #frauengegenafd #frauengegenmerz #frauenpower

Kontur eines Lebens von Jaap Robben

Sehr emotional - was bedeutete es Anfang der 60er Jahre dem Rollenbild der jungen Frau gerecht zu werden...?
5

Diese Geschichte ist ergreifend, berührend und für mich mit einem Hauch Schwermut erzählt.

4

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es hat mal wieder nachdenklich darüber gemacht, was einmal sein wird, wenn man im Alter auf fremde Hilfe angewiesen ist und im Pflegeheim landet. Ich hoffe, dass ich das nicht erleben muss und vorher ins Gras beise. 😲🥴

5

Sehr viele haben dieses Buch schon gelesen und sehr viele haben es hochgelobt. Was soll ich sagen? Auch ich bin tief in die Geschichte eingetaucht und war sehr berührt. Schön geschrieben, leicht zu lesen, eine Geschichte die einen nicht kalt lässt. Das Buch wird mich nicht nachhaltig beschäftigen, aber gerade das macht es zu einem so schönen Leseerlebnis, eben weil man nicht noch ewig darüber nachdenken muss. Wer es noch nicht gelesen hat...nachholen! 💞

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5

Nachdem ihr Mann Louis, den alle für deutlich fitter als sie hielten, plötzlich verstirbt, kommt Frieda in ein Pflegeheim. Überwältigt von dieser neuen Umgebung, kommen lange in ihrem Inneren verborgene Erlebnisse aus ihrer Jugend wieder an die Oberfläche. Dass ihr Sohn Tobias bald Vater wird und die Situation zwischen den beiden ohnehin angespannt ist, trägt ebenfalls dazu bei, dass Frieda sich daran erinnert, dass Tobias nicht ihr erstes Kind war… In zwei Zeitebenen entfaltet Jaap Robben sehr bewegend einerseits die Ereignisse der 60er Jahre, in denen ein Otto eine große Rolle für Frieda spielte, sowie anderseits ihre Entwicklung mit über 80 Jahren. Man wird Zeug*in ihres inneren Kampfes, der sie (wenn auch lange gut ‚verpackt‘) ihr Leben lang begleitet hat und den sie im Alter nun zu gewinnen versucht. Auf beeindruckende Weise beschafft sie sich Informationen, öffnet sich endlich ihrem Sohn und schafft so auch Raum für eine neue Nähe zu ihm. „Kontur eines Lebens“ hat mich tief beeindruckt und bewegt. Die Erzählperspektive ist grandios gewählt. Frieda erzählt aus der Ich-Perspektive sowohl von ihren Eindrücken im Seniorenheim als auch von ihren Erlebnissen in den 60er Jahren. Ab der ersten Seite habe ich mich ihr so nah gefühlt und das Gefühl gehabt, hautnah zu erleben, wie es sein muss, in einem Heim plötzlich völlig andere Lebensumstände vorzufinden. Auch in die katholisch-konservativen Verhältnisse der 60er Jahre und ihre Auswirkungen auf unabhängig sein wollende Frauen konnte ich mich problemlos hineinfühlen. Hier ist Jaap Robben wirklich etwas ganz Großartiges gelungen. Selten habe ich einen Text gelesen, in dem kein Wort zu viel zu sein schient und gleichzeitig so tiefe Emotionen transportiert werden.

4

4,5 Sterne. Frieda ist über 80 und nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes Louis , zieht sie in ein Pflegeheim. Tobias ihr Sohn, ist mit der Auflösung des Hausstandes im Elternhaus beschäftigt , hat ein liebevolles aber auch teilweise angespanntes Verhältnis zu seiner Mutter. Frieda hatte schon immer ihre Launen und Ausbrüche. Weder Louis noch Tobias wussten, was sie nie los lies. Wir gehen in Erinnerungen mit Frieda in eine Zeit zurück, die für sie schön begann und extrem traumatisch endete. Jaap Robben breitet nach und nach Friedas Geschichte vor dem/der Leser:in aus und entführt uns in die dunkelste Phase ihres Lebens. Die ganze Zeit kündigt sich ein Unheil an, man gönnt Frieda ihr anfängliches Glück, möchte ihr aber permanent zurufen, dass sie sich fern halten und schützen muss. Was sie durchmachen musste ist schrecklich, prägend und unvergesslich. Der Schreibstil ist literarisch gesehen nichts besonderes. Die Sprache ist einfach, aber unheimlich gefühlvoll aber zeitgleich auch ehrlich und voller Leid. Immer wieder wechseln wir zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Wir begegnen einer Frau, die einiges verkraften musste aber trotzdem weiter funktioniert hat. Mich hat außerdem beschäftigt, wie schnell ein Leben vorüberzieht. Man wird älter, verliert den/die Lebenspartner:in , gibt ein selbstständiges Leben auf, ist immer mehr auf Hilfe angewiesen, wird abhängiger, auch von einem ganz unbekannten Menschen. In Friedas Fall muss sie sich z.B. von einem jungen Pfleger waschen lassen. Für mich war es sehr gut beschrieben wurden, welches Schamgefühl eine Person dabei überfällt und wie man dies aufgeben oder einfach nur gut überspielen muss, da einem einfach keine andere Wahl bleibt. Mich hat so einiges in diesem Buch zum Nachdenken angeregt. Es geht um die Rolle der Frau Anfang der 60iger, ihre nichtexistente Selbstbestimmung. Die Aufgabe von eigenem Willen und der absoluten Unterordnung in eine patriarchale Gesellschaft. Generell werden Themen wie Verlust, Liebe, Familie, das Älter werden , das Zurückblicken hier eindrücklich beschrieben. Es gibt ein Bild in Friedas Kopf, welches sie nie verlassen hat . Erinnert man sich dann an den ersten Satz des Buches zurück, trifft es einen noch etwas härter. Eine beeindruckende Geschichte mit einer unglaublich starken Protagonistin. ❤️

4

"Kontur eines Lebens" von Jaap Robben ist ein sehr berührendes und dennoch kurzweiliges Buch, welches ich gerne gelesen habe, auch wenn ich die Protagonistin Frieda zuweilen als etwas anstrengend und nervig empfand. Erzählt wird Frieda Tendeloos Leben auf zwei Zeitebenen. Die Geschichte der alten Frieda, die sich nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes im Altenheim wiederfindet, ist einfühlsam und intensiv erzählt. Aber auch die Geschichte der jungen Frieda von denen wir durch Rückblenden erfahren und durch die wir Zeuge einer tragischen Liebesgeschichte und ungewollten Schwangerschaft werden, erzählt von den tabuisierten Herausforderungen unverheirateter Frauen in den 60er Jahren. Sehr ergreifend!

5

Wow! Jaap Robben zeichnet eine wirklich gefühlvolle Kontur eines emotionalen Lebens, bestehend aus dramatischer Liebe & Verlust. Meine absolute Leseempfehlung für Euch, da steckt so viel mehr drin 💕

5

Berührend, bedrückend, erschreckend und so großartig.

4

Ein Buch, das mich mit gemischen Gefühlen zurück lässt. Zum einen mochte ich den Schreibstil und ich mochte auch die Geschichte die erzählt wurde. Jedoch war mir Frieda vor allem als alte Frau nicht besonders sympathisch - auch wenn ich sie verstanden habe.

. KLAPPENTEXT Die junge Floristin Frieda wächst in den Sechzigerjahren in einem streng katholischen Umfeld auf. Als sie an einem späten Winternachmittag einen zugefrorenen Fluss betritt, weiß sie nicht, dass sich gleich alles für sie verändern wird. Auf dem Eis trifft sie den verheirateten Otto. Sie erleben eine Liebe, die stürmisch beginnt und schicksalhaft endet: Frieda wird schwanger – ein Skandal in der Welt, in der sie sich bewegt. Und so darf sie ihrem heimlichen Kind nie Mutter sein. Jahrzehntelang behält sie die Erinnerungen an diese Episode ihres Lebens für sich. Doch als sie mit über achtzig Jahren in ein Pflegeheim zieht, beginnt sie, sich ihnen zu stellen und sie zu teilen. MEINUNG Geschrieben ist das Buch richtig gut. Ich habe auch jetzt noch - ein paar Wochen, nachdem ich das Buch beendet habe - die Umgebung und die Stimmung, die mit dem Buch mitschwingt im Kopf. Egal, ob es auf der gefrorenen Maas, im Blumenladen, im Elternhaus von Frieda, oder auch dem Heim, in dem Frieda in der Gegenwart wohnt. Otto und Friedas Geschichte hat mich mitgerissen. Ich mochte die Seiten, auf denen Jaap Robben von ihrer gemeinsamen Vergangenheit erzählt hat. Es gab viele Probleme, es gab Entscheidungen, die missfallen können. Vor allem gab es aber ziemlich viele dramatische Erlebnisse für Frieda. Und genau das wurde sehr, sehr eindrucksvoll erzählt, sodass ich nach wie vor viele Bilder im Kopf habe. All die Erlebnisse haben dazu geführt, dass Frieda im Alter keine vor Glück strotzdende Frau wurde, sondern ihre überwiegend verschiedenen Erlebnisse sie verbittert haben war. Es hat sie gezeichnet. Ich fand es nachvollziehbar und auch immer wieder verständlich. Man hat gemerkt, wie sehr sie ihre Vergangenheit geprägt hat und doch nie Teil ihrer Gegenwart war. Die Konflikte mit ihrem Sohn, aber auch ihr Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen war nicht immer schön zu lesen, wenn auch immer wieder nachvollziehbar, wenn man die Vergangenheit mit einbezieht. Dennoch hat mir diese Realität sie für mich unsympathisch gemacht. Insgesamt fand ich es eindrucksvoll geschrieben und erzählt. Die Verhältnisse, die Frieda mit ihren Mitmenschen hatte, waren alle plausibel und gut ausgedacht. Das Thema an sich ist furchtbar. Aber es ist auch wichtig, das immer wieder zu zeigen und um nicht wieder dort zu landen. Denn keine Frau sollte das, was Frieda erlebt hat erleben müssen.

Ein Buch, das mich mit gemischen Gefühlen zurück lässt. Zum einen mochte ich den Schreibstil und ich mochte auch die Geschichte die erzählt wurde. Jedoch war mir Frieda vor allem als alte Frau nicht besonders sympathisch - auch wenn ich sie verstanden habe.
5

Ein gewaltiges Buch, mitreißend und doch ruhig erzählt

Dieses Buch hat mich sprachlos zurückgelassen. Es spielt auf verschiedenen Zeitebenen, verwirrt aber nicht und lässt keine der Ebenen interessanter als die andere wirken. Sehr flüssig geschrieben, man fliegt fast durchs Buch und lernt eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und verpasster Gelegenheiten kennen. Für mich ein absolutes Highlight des Jahres!

4

Wie denkt man über sein Leben, wenn man am Ende steht? Was bereut man oder welche Menschen bleiben in Erinnerung? Ida schaut nach dem Verlust ihres Mannes auf ihr Leben zurück und denkt an ihre erste Liebe, ein verheirateter Mann. Trotz der Gegebenheiten lässt sie sich auf die Beziehung ein. Wir begleiten die junge unerfahrene Ida auf ihren Weg ins Erwachsenenleben mit all seinen Schwierigkeiten. Gleichzeitig verfolgen wir die Trauer der "alten" Ida und die Konflikte, die zwischen ihr und ihrem Sohn stehen. Die launischen Züge werden durch die Erzählung aus der früheren Zeit erläutert. Und da ist der einzige Kritikpunkt der Geschichte für mich. So ganz werden die Verhaltensweisen für mich nicht nachvollziehbar. Sie hat schreckliches erlebt und ich habe die Geschichte auch voller Spannung bis zum Ende verfolgt. Ein bisschen mehr Erklärung hat mir gefehlt. Dennoch klare Leseempfehlung.

5

Elfrieda! Frieda! Ida! so wird sie genannt, die über achtzigjährige Protagonistin in "Kontur eines Lebens" von @jaap_robben @dumontbuchverlag Und eigentlich möchte ich euch gar nicht mehr erzählen, aber ich bezweifle, dass euch das vom Inhalt überzeugt 😅 Auch wenn Elfrieda, Frieda und Ida für ein und dieselbe Person stehen, so bezeichnet doch jeder dieser (Kose-)Namen einen ganz eigenen Lebensabschnitt. Nicht nur irgendeinen, sondern Abschnitte, die wir wohl alle kennen, die, die unser Leben nachhaltig prägen, die wir nicht mehr loswerden. Für manche von uns sind es vielleicht auch Abschnitte, die wir gerne aus dem Gedächtnis löschen möchten, doch irgendwann holen sie uns ein. So zumindest geht es Frieda, die plötzlich und für alle völlig unerwartet, ihren Mann Louis verliert und sich nun im Altenheim zurechtfinden muss. Frieda, die demnächst Oma wird. Frieda, die von ihren Gefühlen übermannt wird und versucht, schon wieder alleine klarzukommen. Jaap Robben erzählt auf eine ganz wunderbare und einfühlsame Art die Lebensgeschichte einer Frau, die gerade ihren Mann verloren hat und sich nun, nach so vielenJahren, auch noch dem Schmerz ihres verlorenen, unehelichen Kindes stellen muss und dem Verlust ihrer ersten großen Liebe. Aber Robben zeigt eben auch sehr deutlich auf, was heute noch gesellschaftlich schiefläuft und hält den Finger in die ein oder andere Wunde - und das macht er gut. Auch wenn es sich bei dieser Geschichte um, naja, sagen wir mal schwere Kost handelt, so ist es aber auch ganz sicher eine Geschichte die im Gedächtnis bleibt, das (Leser-)Herz berührt und von der man auch Monate später noch erzählen kann. Und solche Geschichten - Hand aufs Herz - die sind nicht ganz so häufig zu finden. Es gibt viele Bücher mit tollen Protagonist:innen und spannenden Handlungssträngen und dann gibt es "Kontur eines Lebens", ein Buch, das viele in den Schatten stellt und lange nachwirkt. Was für ein Juwel 🩶

5

Ein berührendes Frauenschicksal über Liebe, Verlust und Einsamkeit. In dem Buch erzählen zwei Zeitstränge zum einen von der jungen Frieda und zum anderen die Gegenwart, Gedanken, Sehnsüchte und Fragen der 81jährigen Frieda. In einer Affäre mit dem verheirateten Otto kommt es zu einer unehelichen Schwangerschaft. In den 60er Jahren, gilt dies im streng katholischen Umfeld als Schande und Frieda bekommt keinerlei Unterstützung oder Hilfe, auch nicht durch ihre Eltern.

5

KONTUR EINES LEBENS Jaap Robben Auf zwei Zeitebenen erzählt Robben die bewegende Geschichte von Frieda Tendeloo: - Wir treffen Frieda in ihrem frischbezogenen Zimmer im Altenheim. Ihr Mann Louis, der all die Jahre viel gesünder war als sie selbst, war ganz unerwartet gestorben. Er hatte sich die letzten Jahre liebevoll um Frieda gekümmert - sie gewaschen und gepflegt, da sie selbst auf einen Rollator angewiesen ist. Ab da war es unvermeidlich: Frieda musste in ein Altenheim umziehen. Ihr Sohn Tobias und seine schwangere Frau Nadine unterstützten sie bei der Wohnungsauflösung. Doch jetzt mit der Lebensveränderung wandern ihre Gedanken immer öfter in ihre Vergangenheit und treffen wieder auf Otto, einen Mann, in den sie sich vor ihrer Ehe mit Louis verliebte und der sie damals tief verletzte. - Die junge Frieda verliebt sich Hals über Kopf in den verheirateten Otto. Sie erfährt durch ihn ihre ersten sexuellen Erfahrungen und Liebe. Als sie ungewollt schwanger wird und sie ihren Eltern beichten muss, dass Otto sie nicht heiraten wird, verstößt ihre katholische Familie sie. Frieda steht ganz alleine vor einem riesigen Problem. Wow, was für eine intensive Geschichte. Heute kann man sich kaum vorstellen, wie ledige, schwangere Frauen damals als Aussätzige behandelt wurden. Unfassbar! Traurig! Erschütternd! Mich hat das Buch von Anfang an sehr berührt und ich kann mich den vielen Lobeshymnen auf dieses Buch einfach nur anschließen. Etwas verwirrt hat es mich, das der Autor ein Mann ist. Wie kann ein Mann so viele intime Dinge und Gedankengänge über eine Frau wissen? Diese Frage kann ich jetzt nicht beantworten, muss ich ja auch nicht, es ist ihm auf jeden Fall sehr gut gelungen. Fazit: Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann, ein Highlight, große Leseempfehlung! 5+/ 5

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5

Es hat mich erschüttert zu lesen, welchem unfassbaren Leid eine junge Frau vor gar nicht so langer Zeit ausgesetzt war, wenn unverheiratet schwanger wurde, noch dazu von einem verheirateten Mann. Jaap Robben erzählt die Geschichte von Ida und Otto derart einfühlend, daß man kaum glauben mag, daß der Autor ein Mann ist. Das Buch wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben!

5

Hauptdarstellerin Frieda taucht in diesem Buch auf zwei Zeitebenen in zwei Rollen auf: Zum einen heute als alte Frau, die nach dem plötzlichen Tod ihres über Jahrzehnte vertrauten Ehemanns ins Altenheim zieht und zum anderen 1963 als Floristin, die eine derart intensive Liaison mit dem verheirateten Otto eingeht, dass Ergebnis eine Schwangerschaft ist, was vor 60 Jahren zur gnadenlosen Verdammnis der Frau führte. Dem Autor gelingt es, Frieda in beiden Rollen äußerst einfühlsam zu beschreiben. Insbesondere das Liebesverhältnis mit Otto wird nicht als aalglatte Romanze mit perfekten Bettszenen garniert serviert. Vielmehr wird die große Unsicherheit beider Partner im sexuellen Umgang miteinander, vor allem in Verhütungsfragen, äußerst sensibel dargestellt. Nicht nur Frieda hat allerdings die sehr breit ausgewalzte Faltersichtung gelangweilt. Kernthema ist der Umgang mit unverheirateten Müttern in den 60er-Jahren. Das wird mit viel Sympathie für Frieda und mit viel Unverständnis für die unmenschliche Scheinmoral dargestellt. Das Buch erwies sich für mich als echt angenehme Überraschung!

5

Erinnerungen an ein Baby, das nicht sein durfte

Als hoch betagte Seniorin erinnert sich die Protagonistin nach dem Tod ihres Mannes an ein längst vergangenes und lange verdrängten Ereignis in ihrem Leben. Absolut traurig und schockierend!

5

Eine qualvoll spannende sowie erschütternde Lebensgeschichte/-beichte, die in ihrer Fiktion ein leider erschreckend reales gesellschaftliches Abbild der 60er Jahre darstellt. Das wirklich meisterhafte Einfühlungsvermögen des Autors macht es für mich zu einem besonderen Lesehighlight!

4.5

Ernste Thematik, grandiose Umsetzung.

📌 "Aber immer, immer blieben die beiden Füßchen." (S. 309)  Als Friedas Mann Louis stirbt, kommt die 81-jährige, pflegebedürftige Frau ins Pflegeheim. Während ihr Sohn Tobias damit beschäftigt ist, das Elternhaus auszuräumen und sich um seine schwangere Frau Nadine zu kümmern, erinnert sich Frieda an längst vergangene Zeiten.  Zeiten in denen sie ungeplant schwanger wurde, vom verheirateten Otto, ihrer ersten großen Liebe.  Anfang der sechziger Jahre ein absolutes "No Go", welches nicht nur zum Verlust ihres Arbeitsplatzes und zum Bruch mit den streng katholischen Eltern führte, sondern auch aufs soziale Abstellgleis.  Ein Kind, das sie verlor und ein Mann, den sie nicht haben konnte; Umstände, die sie ihr Leben lang nicht vergessen konnte und ein Verlust und schmerzhafte Erinnerungen, die sie bis ins hohe Alter ertragen muss.  Eine bewegende Geschichte, hervorragend umgesetzt. 

Ernste Thematik, grandiose Umsetzung.
5

Dieses Buch hat mir mehrmals das Herz gebrochen.

5

Schmerzhafte Vergangenheit

"Kontur eines Lebens" ist ein bewegendes Buch, das die Geschichte einer alten Dame namens Ida erzählt, die nach dem Tod ihres Ehemannes Louis in ein Altersheim zieht. Dort kämpft sie mit den Erinnerungen an die turbulenten sechziger Jahre, als sie eine Affäre mit dem verheirateten Otto hatte und ungewollt schwanger wurde. Was aus Otto und ihrem Kind wurde, bleibt für Ida ein schmerzliches Geheimnis, welches ihr auch Jahrzehnte später keine Ruhe lässt. Jaap Robben hat eine wunderbare Art, Idas Gefühle und Gedanken einfühlsam zu beschreiben. Man spürt förmlich Idas Zerrissenheit zwischen der Sehnsucht nach der Wahrheit und der Angst vor der möglichen Konfrontation mit ihrer Vergangenheit. Durch geschickte Rückblenden in die sechziger Jahre erhalten wir als Leser Einblicke in Idas Leben und die emotionale Achterbahn, die sie damals durchlebte. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie der Autor die Atmosphäre der sechziger Jahre einfängt. Man fühlt sich in diese Zeit zurückversetzt, mit all den gesellschaftlichen Normen und den persönlichen Kämpfen, mit denen Ida konfrontiert wurde. Die Beschreibungen dieser Ära verleihen dem Buch eine authentische Note und machen die Erzählung noch lebendiger. Die Hauptfigur Ida ist eine faszinierende Protagonistin, die durch ihre inneren Konflikte und ihre Suche nach Antworten überzeugt. Die unerfüllte Sehnsucht nach Gewissheit ist herzzerreißend dargestellt. Man kann sich leicht in ihre Lage hineinversetzen und mitfühlen, während sie sich auf die Reise begibt, um die Wahrheit über Otto und ihr Kind herauszufinden. Die Geschichte entwickelt sich in einem ruhigen Tempo, was gut zu Idas Charakter und ihrer Lebensphase passt. Es gibt keine unnötigen Schnörkel oder übertriebenen dramatischen Wendungen. Stattdessen liegt der Fokus auf den inneren Entwicklungen der Charaktere und ihrer Suche nach persönlichem Frieden und Vergebung. Der Roman setzt sich nicht nur mit der Vergangenheit auseinander, sondern auch mit universellen Themen wie Schuld, Verlust, Liebe und Vergebung. Es regt zum Nachdenken an und lässt uns darüber reflektieren, wie unsere Entscheidungen und Handlungen uns ein Leben lang begleiten können. Für Liebhaber von einfühlsamen und emotionalen Geschichten, die sich auf die menschliche Erfahrung konzentrieren, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung. Es erinnert daran, dass es nie zu spät ist, die Vergangenheit zu hinterfragen und nach Versöhnung zu streben.

4.5

Frauenschicksal, die Story wird mich bestimmt eine Weile nicht loslassen.

5

Mit einer meiner Lieblingsbücher, wow! Das Buch hat vieeeeeel mehr an Aufmerksamkeit verdient🥹 Traurig, schön und gefühlvoll

Mit einer meiner Lieblingsbücher, wow!
Das Buch hat vieeeeeel mehr an Aufmerksamkeit verdient🥹
Traurig, schön und gefühlvoll
5

Wow - so einfühlsam!

Wow  - so einfühlsam!
4

Kontur eines Lebens… Das kann man so unterschreiben. Eine sehr emotionale Geschichte. Ich habe beim lesen sehr viel Wut empfunden und auch die Gefühle von Frieda verstanden, Mein Gott wie ist man bloß vor einigen Jahren mit Frauen umgegangen? Unglaublich! Und dann dieser Otto? Hallo? Was es bloß für schwache, erbärmliche Männer gibt und gab! Die Geschichte muss man länger verarbeiten.

4

Ein aufwühlendes, nachdenklich machendes Buch. Wie furchtbar man als Frau behandelt wurde, selbst von Frauen, ist schwer auszuhalten. Ida ist als alte Frau nicht sehr sympathisch, ist aber wahrscheinlich auch ihrer Vergangenheit geschuldet. Ein lebenlang zu schweigen und sich niemanden anzuvertrauen macht es sicher nicht einfacher. Um so ergreifender am Ende eines Lebens mit Hilfe des Sohnes doch noch Antworten zu bekommen.

5

Absolut bewegend

Ich durfte "Kontur eines Lebens" von Jaap Robben lesen. Erschienen ist am 15.08.23 im Dumont Buchverlag. Der besonders feinfühlige Schreibstil des Autors hat der mich vom ersten Kapitel an berührt. Er erzählt die Geschichte von Frieda: Die Geschichte einer alten Dame, die sich mit ihrer neuen Lebenssituation in einem Altenheim arrangieren muss. Einer Dame, der Trauer und Verbitterung anzumerken ist. Und die Geschichte der jungen Frieda, deren Schicksal heute unvorstellbar erscheint. Sie wird schwanger und darf aufgrund der Umstände ihrem Kind nie eine Mutter sein. Die Erinnerungen, die aufbrechen und die Art wie Frieda letztlich ihr so lang gehütetes Geheimnis teilt haben mich sehr bewegt. Jaap Robben ist es gelungen voll emotionaler Wärme und Sanftheit die Geschichte eines Lebens zu beschreiben. Dieses Buch wird sicher noch eine Weile nachwirken. Danke dafür!

4

Stille Traurigkeit für ein ganzes „glückliches Leben“

Kontur eines Lebens von Jaap Robben ist ein Roman einer großen Liebe und ihres Scheiterns. Die 81jährige Frieda Tandeloo ist eine starke, offene aber auch sehr bockige Protagonistin. Sie kämpft in den konservativen Sechzigerjahren, auf ihre Art zu leben. Die Geschichte beginnt, als Frieda, aufgrund eines Schicksalsschlags in ein Pflegeheim ziehen muss. Ab da, kehrt eine lang verdrängte Erinnerung ihres Lebens, zurück in ihr Gedächtnis: nämlich die Geburt ihres unehrlichen Kindes. Meine Meinung: Der Klappentext hat mich damals direkt angesprochen, ich war so neugierig und finde auch dass das Cover absolut perfekt zur Geschichte und zum Titel passt. Die Geschichte von Elfrieda hat mich auf eine ganz besondere Art und Weise fasziniert und von sich überzeugen können. Der Schreibstil ist anfänglich etwas Gewöhnungsbedürftig, aber im Laufe des Buches ist mir bewusst geworden, wieviel mehr in diesen Sätzen des Buches stehen. In die damalige Zeit abzutauchen war unheimlich spannend und interessant, wie sich alles weiterentwickelt hat bis zur heutigen Zeit. Aber ich empfinde großes Mitgefühl für Frieda, sie hatte es wirklich nicht leicht zu dieser Zeit - an dieser Stelle ist Frieda nur fiktiv. Aber es gab sicher so viele Frauen, die solche eine Geschichte mit sich herumtragen. Jaap Robben hat hier wirklich eine tief gehende Geschichte erschaffen. Jedes Wort ist sorgfältig gewählt. Das Ende war für Frieda die Gewissheit. Für mich als Leser, hatte ich das Gefühl mit noch offenen Fragen zurück gelassen zu sein. Allerdings war durch den Klappentext von Anfang an klar, worauf man sich einlässt. Und trotzdem habe ich noch Fragen. Fazit: Ich kann das Buch sehr empfehlen, man muss sich einfach auf das Buch einlassen können und offen für die Geschichte sein. 4/5 Sterne! *Rezensionsexemplar* Das Buch erscheint am 15. August 2023

Stille Traurigkeit für ein ganzes „glückliches Leben“
4.5

Louis liegt reglos auf der Wiese. Frieda kann ihm nicht helfen. Dann verschwindet sein Körper unter einer Rettungsdecke. Nur seine schutzlosen Füße kann sie noch sehen. Nach dem unerwarteten Tod ihres Mannes, der sie liebevoll gepflegt hat, ist Frieda auf die Hilfe anderer angewiesen. Ihr Sohn und seine Freundin lösen die Wohnung und damit einen Teil ihres Lebens auf, während in ihr Trauer und alte Erinnerungen erwachen – Erinnerungen an eine Zeit, in der sie der Scham und Unmenschlichkeit einer Gesellschaft ausgeliefert war. In den Sechzigerjahren verliebt sich Frieda in einen verheirateten Mann und wird schwanger. Als ihre Schwangerschaft nicht mehr zu verbergen ist, wird sie ausgegrenzt. Sie muss das Haus ihrer Eltern verlassen, verliert ihre Freundin und ihre Arbeit. Niemand will die unverheiratete, schwangere Frau aufnehmen. In ärmlichen Verhältnissen bringt Frieda ein Kind zur Welt, dem sie nie eine Mutter sein darf. Nur seine kleinen Füße bekommt sie für einen Augenblick zu Gesicht, bevor sie vergessen und für immer schweigen soll. 'Die Kontur eines Lebens' zeichnet das einfühlsame Porträt einer alten Frau, die auf Hilfe angewiesen ist und schmerzhafte Erinnerungen in sich trägt. Diese bewegende Darstellung der Verletzlichkeit und Scham einer Frau in verschiedenen Lebensphasen hat mich tief berührt, während mich die Unmenschlichkeit einer schamgeprägten Gesellschaft erschüttert hat. Gleichzeitig ließ mich der Roman dankbar auf die Entwicklung einer liberaleren Haltung in unserer Zeit blicken.

5

Frieda ist 81 und gerade Witwe geworden. Nie hätte sie damit gerechnet, dass ihr geliebter Louis vor ihr geht. Nun steht sie allein da, kann dir Aufgaben die ihr Mann bis dato erfüllt hat nicht selbst wahrnehmen und so zieht sie ins Altersheim. Aber nicht nur die neue Umgebung macht ihr zu schaffen, auch jahrzehntelang verdrängte Erinnerungen treten zu Tage und machen ihr das Leben schwer. In jungen Jahren war sie schwanger, durfte sich aber nie um ihr Kind kümmern. Auch den Vater hat sie nie wieder gesehen und es lässt ihr keine Ruhe, sodass sie sich, mit Hilfe ihres Sohnes, auf die Suche macht. - Jaap Robben geht auf sehr einfühlsame Weise auf ein Thema ein, dass wenig bekannt ist und lange totgeschwiegen wurde. Es geht um den Umgang mit Totgeburten in der Nachkriegszeit. Auch Schwangerschaften außerhalb einer Ehe und Mütterheime werden beleuchtet und es ist ein ums andere Mal unfassbar so etwas zu lesen. Dies alles wird auf wunderbare Weise an der Geschichte von Frieda erzählt, die wir auf zwei Zeitstrahlen verfolgen. Friedas Geschichte ist nur eine von vielen, zeigt aber das Schicksal vieler junger Mütter der damaligen Zeit auf. Schwanger von einem verheirateten Mann, streng katholisch erzogen, kommt es für Friedas Eltern natürlich nicht in Frage das Kind zu behalten, obwohl Frieda dies gern möchte. Erst wird sie zu einem Abbruch gedrängt, als es dafür zu spät ist, soll sie in einem Mütterheim entbinden und das Kind zur Adoption freigeben. Schaut man sich die Geschichte der Mütterheime an, schaut man auf Grauen und die absolute Entmündigung von Frauen. Viele wurden dort hingeschickt, schon Monate vor der Geburt um die Schwangerschaft zu verheimlichen, mussten dort arbeiten, später entbinden und haben nie erfahren, was aus dem Kind geworden ist. Es gab keinerlei Mitspracherecht oder gar die Möglichkeit sich für das Kind zu entscheiden. Viele dieser Heime liefen unter Schirmherrschaft der Kirche, wurden von Nonnen geführt, hatten mit Nächstenliebe aber sehr wenig zu tun. Frieda verlässt daraufhin ihr zu Hause und versucht sich mit Ottos Hilfe selbst durchzuschlagen, trifft aber auf immer mehr Probleme. Als ledige Frau, noch dazu schwanger findet sie nirgends eine Unterkunft. Sie verliert ihre Arbeit, da ihr Chef befürchtet, das ihr „Zustand“ seinem Geschäft schadet. Als sie endlich eine Wohnung findet, herrschen dort so miserable Zustände, dass sie letztendlich ihr Kind verliert. Nur die Füße bekommt sie zu Gesicht, bevor es weggebracht wird, niemand erzählt ihr was los ist und als sie im Krankenhaus versucht Antworten zu bekommen, wird ihr geraten zu vergessen, da sie sonst in eine Psychatrie eingeliefert wird. Und genau dies tut sie… Sie verdrängt die Erlebnisse, baut sich ein neues Leben auf, heiratet, bekommt einen Sohn. Aber wie das mit Traumata so ist… irgendwann kommen sie wieder. Die Tatsache, dass Sternenkinder damals anonym, meist in irgendwelchen hinteren Ecken von Friedhöfen begraben wurden, ohne dass die Eltern davon wussten, ist mehr als grausam. Ein Abschied wird verweigert und damit auch die Möglichkeit damit abschließen und es verarbeiten zu können. Viele sind daran zerbrochen, wurde in psychiatrische Einrichtungen abgeschoben, haben sich ein Leben lang nicht davon erholt. Wenn ich solche Geschichten lese, fällt es mir tatsächlich immer sehr schwer zu begreifen, dass wir uns hier nicht im Mittelalter befinden, sondern gerade mal 60 Jahte in die Vergangenheit blicken. In eine Vergangenheit, in der Frauen keinerlei Rechte an ihrem Körper hatten, als sie als nicht mündige Personen behandelt wurden, als sie ohne Mann nichts wert waren, keine Arbeiten und keinen Wohnraum bekommen haben. Und so ist dieser fiktive Roman nicht nur ein Blick in die Geschichte und Freude darüber, was bis dato in Hinblick auf Frauenrechte geschafft wurde, sondern auch ein Mahnmal in einer Zeit, in der sich vieles wieder rückständig anfühlt. Die Protagonistin ist nicht immer nett, hat viele Ecken und Kanten, reagiert teilweise ungehalten, aber sie ist sehr authentisch. Mit Blick auf ihre Vergangenheit erschließt sich vieles im Verhalten und so mochte ich sie trotz allem unglaublich gern. Sie hatte mein vollstes Mitgefühl und auch meine Wut hinsichtlich der Ungerechtigkeit, der sie ausgesetzt war. - Im Fazit eine riesengroße Empfehlung meinerseits.

4.5

Emotionale Geschichte über eine Frau, die sich erst am Lebensende ihrer eigenen Vergangenheit stellt. Eine Liebe, die nicht sein darf, ein Kind, das es nicht geben darf und der Umgang der Gesellschaft mit einer schwangeren unverheiratet Frau.

5

Leise und doch mit voller Wucht hat mich das Buch voll begeistert was für eine Lebensgeschichte ich hab mir nach dem Lesen die Frage gestellt wie oft passiert so was wie es Frieda passiert ist und kann man damit jemals seinen Frieden machen? Wunderbar unbedingte Leseempfehlung

5

Ein neues Highlight aus dem Hause Dumont. Diese bewegende Geschichte der starken Hauptfigur Ida, werde ich so schnell nicht vergessen. Absolute Empfehlung.

Ein neues Highlight aus dem Hause Dumont. 

Diese bewegende Geschichte der starken Hauptfigur Ida, werde ich so schnell nicht vergessen. Absolute Empfehlung.
5

Das ging unter die Haut. Sehr bewegend! 🥺

"Louis ist nirgends mehr. Trotzdem macht mich der Gedanke traurig, dass er mich hier nicht finden wird, sollte er zurückkommen. Ich kenne meine neue Adresse ja selbst nicht." Gleich zu Beginn von Jaap Robbens Roman "Kontur eines Lebens" hatte ich einen dicken Kloss im Hals, der sich auch im Laufe der Geschichte immer wieder einnistete, meine Kehle enger werden ließ und mich tief berührte. Doch erst einmal: Worum geht es in diesem Roman eigentlich? Frieda ist 81 Jahre alt und plötzlich wieder allein. Ihr Louis, der stets so geduldig und liebevoll zu ihr war, der ihre Launen ertragen hat und immer bei ihr blieb, egal wie sehr sie tobte, ist tot. Einfach so. Eine Welt bricht für Frieda zusammen und die Einsamkeit, die sie dann im Seniorenheim umgibt, bringt die Erinnerung und den Kummer der Vergangenheit mit einem Schlag wieder zurück ... Wir sind in den Niederlanden der frühen 60er Jahre. Frieda ist eine junge Frau, lebt aber immer noch in ihrem Elternhaus, in einer streng katholischen Zeit. Sex ohne Ehe? Gar Kinder ohne verheiratet zu sein? Absolut undenkbar! Noch ungeheuerlicher: Ein Kind von einem verheirateten Mann zu empfangen. Und doch passiert Frieda genau das. Sie verliebt sich in einen Mann, der einige Jahre älter ist, mit dem sie ihr erstes Mal erlebt und von dem sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen schwanger wird. Der Skandal ist groß. Die Schande noch größer ... Robben erzählt die Geschichte von Frieda auf zwei Zeitebenen. Auf der einen Seite, die Vergangenheit mit der jungen Frieda, der das Schlimmste widerfährt, dass einer Frau passieren kann. In diesem Part fand ich es besonders erschreckend, wie unverheiratete, schwangere Mädchen und Frauen damals behandelt wurden. Als wären sie die Sünde, der Teufel persönlich. Statt Trost und aufmunternde Worte wurden sie beschimpft, abgewiesen und mit Hass und Häme überschüttet. Und die Männer? Tja, die waren fein raus. Klar, die hatten mit der ganzen Sache selbstverständlich auch nichts zu tun ... Auf der zweiten Zeitebene erzählt uns Robben von der 81-jährigen Frieda, die nach dem Tod ihres Mannes Louis ins Seniorenheim ziehen muss. Und hier tat es mir oft im Herzen weh, welche Gedanken und Gefühle Frieda hatte. Es war so beklemmend und bedrückend zu lesen, wie Frieda plötzlich vor einem fremden jungen Pfleger nackt in die Dusche und sich von ihm waschen lassen musste. Bis dato habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, was das mit einem Menschen macht. Plötzlich von Fremden angefasst zu werden ... es fühlte sich auch für  mich beim Lesen würdelos an. Ein wirklich wundervoller Roman, der unter die Haut geht und der es hervorragend schafft, das Bewusstsein für die Ängste und Nöte alter Menschen zu schärfen. "Alles, was Louis je gewesen ist, alles, was ich je geliebt hatte, ist nun ein staubiges Häufchen Asche, das mit jeder Kreisbewegung größer wird. ... Zerpudert und zerpulvert. Zum Verwehen bereit. Unwiederbringlich tot." Übersetzt aus dem Niederländischen von Birgit Erdmann.

5

Eine berührende und tragische Liebesgeschichte der 60er Jahre, als man von der Gesellschaft als ledige Schwangere noch geächtet wurde.

5

Mit "Kontur eines Lebens" ist Jaap Robben ein einfühlsamer, unvergleichbarer Roman gelungen, der noch lange bei mir nachklingen wird. Ich kann diesen Roman wärmstens empfehlen, denn bereits jetzt gehört es schon zu meinen Jahreshighlights.

KONTUR EINES LEBENS Jap! Aus dem Nichts kam ganz unerwartet dieses Jahreshighlight angeschlichen. "Wir sind von Tausenden Gescichten umgeben, in die wir eintauchen können. Und och gibt es immer wieder diese eine Geschichte, die sich in uns festsetzt." I N H A L T: Die junge Floristin Frieda wächst in den Sechzigerjahren in einem streng katholischen Umfeld auf. Als sie an einem späten Winternachmittag einen zugefrorenen Fluss betritt, weiß sie nicht, dass sich gleich alles für sie verändern wird. Auf dem Eis trifft sie den verheirateten Otto. Sie erleben eine Liebe, die stürmisch beginnt und schicksalhaft endet: Frieda wird schwanger – ein Skandal in der Welt, in der sie sich bewegt. Und so darf sie ihrem heimlichen Kind nie Mutter sein. Jahrzehntelang behält sie die Erinnerungen an diese Episode ihres Lebens für sich. Doch die Trauer um das verlorene Kind bleibt, trotz der späteren Heirat, trotz des Sohns, den sie noch bekommt. Im Alter von einundachtzig Jahren ist Frieda plötzlich wieder allein. Der stille Kummer kehrt mit Wucht zurück. Erst da wagt sie, sich ihrer Geschichte zu stellen – und sie zu teilen. M E I N U N G: Was für ein unglaublich berührender Roman! Jaap Robben nimmt uns mit auf eine Reise in eine Vergangenheit, die noch gar nicht so lange hinter uns liegt. Er berührt, erzählt und lässt einen an der Geschichte Elfriede intensiv teilhaben. Jede Seite habe ich förmlich eingeatmet, was unteranderem an dem ruhigen und intensiven Schreibstil liegt. Die Übersetzung von Birgit Erdmann ist wirklich sehr geglückt. "Kontur eines Lebens" ist unvorhersehbar und erzählt von Körper, Tod, dem alt werden und Erinnerungen. Frieda ist eine unglaubliche Protagonistin mit Fehlern und ihrer ganz eigenen Lebensgeschichte. Man kann in Frieda hinein fühlen, ihre Gedanken nachvollziehen und getroffene Entscheidungen verstehen. Sie ist nahbar, ehrlich und manchmal verbittert. Mit "Kontur eines Lebens" ist Jaap Robben ein einfühlsamer, unvergleichbarer Roman gelungen, der noch lange bei mir nachklingen wird. Ich kann diesen Roman wärmstens empfehlen, denn bereits jetzt gehört es schon zu meinen Jahreshighlights.

Mit "Kontur eines Lebens" ist Jaap Robben ein einfühlsamer, unvergleichbarer Roman gelungen, der noch lange bei mir nachklingen wird. Ich kann diesen Roman wärmstens empfehlen, denn bereits jetzt gehört es schon zu meinen Jahreshighlights.
5

*Werbung da Rezensionsexemplar* Ich habe 'Kontur eines Lebens' gelesen kurz nachdem meine Oma gestorben ist, und erst dachte ich: oh nein, das geht nicht klar. Das ist zu nah, zu schmerzhaft. Doch obwohl der Roman mir schwer auf der Brust lag, hat er mich zugleich unheimlich getröstet - grade auch dadurch, dass er so viele Grautöne zeichnet, so viel Schatten bestehen lässt und aufzeigt: das Leben ist nicht immer nur sonnig, aber auch durch Wolken kommt Licht hindurch. Es geht um das Leben von Frieda Tendeloo, eine über 80-jährige Mutter und seit kurzem Witwe, die im Plegeheim untergebracht wird. Dort muss sie nicht nur den Verlust ihres Mannes und Zuhauses verarbeiten, sondern auch längst verdrängte Erinnerungen. Sie kann nicht aufhören, über ihr uneheliches Kind nachzudenken, dass sie in den 60ern zur Welt brachte und danach nie wiedersah. Durch Friedas Erinnerungen wird den Lesenden die schmerzhafte Doppelmoral vor Augen geführt, die die Gesellschaft damals in Bezug auf verheiratete und unverheiratete Frauen zeigte. Während die Vergangenheitsepisoden die Ohnmacht einer entmächtigten jungen Frau thematisieren, beschreibt die Gegenwart der Seniorin Frieda die gleichen Narrative. Auch als alte Frau wird sie entmündigt, erlebt Ohnmacht, Hilflosigkeit und Einsamkeit. Obwohl 60 Jahre zwischen der jungen und der alten Frieda liegen, hat der Autor es geschafft, in beiden Frauen Frieda erkennbar zu machen. Die Seelenwelten der Protagonistin wirkten auf mich authentisch und nachvollziehbar. Ich kann euch sehr empfehlen, dieses Buch zu lesen. Für mich war es eins meiner (unerwarteten) Jahreshighlights, dank der wundervollen Sprache (an der Stelle auch großes Lob an die Übersetzerin Birgit Erdmann!), der verletzlichen Protagonistin und überhaupt dank allem. Selbst das Cover passt einfach perfekt! Übersetzt von Birgit Erdmann. CN: Tod, Abtre1bung, unerfüllter Kinderwunsch, Tierquäl3rei, Kindst0d

5

Das Ende hat mich komplett zerstört. 😭🤧❤️‍🩹

5

Ein Lieblingsbuch

Die Sechzigerjahre. Frieda, jung und lebenslustig trifft auf Otto, elf Jahre älter als sie, verheiratet. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Heimlich erleben sie ihr kleines Glück. Doch dann wird Frieda schwanger. Ein Skandal zu dieser Zeit in ihrem (katholisch geprägten) Umfeld. Nun ändert sich alles. Knapp 60 Jahre später. Frieda lebt nun in einem Altersheim und in der Einsamkeit brechen sich die Erinnerungen und der Schmerz Bahn. Ein bewegendes Buch. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen, konnte und wollte es nicht aus der Hand legen. Jaap Robben hat mir Frieda so nahe gebracht, dass ich mit ihr gefühlt und gelitten habe. Ganz ehrlich, ich hatte tatsächlich Tränen in den Augen. Die junge, lebensfrohe Frieda, die schlimmes erleidet und dennoch nie aufgibt. Frieda, die mit ihrem Ehemann Louis und ihrem Sohn Tobias doch noch einmal Glück empfinden darf, die jedoch die Schrecken von früher nie ganz vergessen, nie richtig verarbeiten wird. Frieda, die am Ende ihres Lebens Bilanz zieht und zu verarbeiten versucht, was sie so lange quälte. Liebe @buchhandlung , liebe Tina danke für diesen Schatz. Dieses Buch ist einfach etwas besonderes und definitiv eines meiner Top-Drei 2023.

5

Ein wundervolles trauriges Buch über eine Frau, die die Schwierigkeiten um die Geburt ihres unehelichen Kindes nicht verarbeiten durfte und sich an ihrem Lebensende erinnert.

4

Zu Beginn konnte mich die Annäherung zwischen der sehr jungen, naiven Frieda und dem verheirateten Otto nicht abholen. Zu schnell waren die beiden mit ihrer Anziehungskraft.. Ich bekam aber im Laufe der Geschichte immer mehr Einblick in die Umstände unter denen Frieda lebte als junge Frau und wie sie versucht hat sich zu emanzipieren, von ihren Eltern abzunabeln und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Leider ging dabei einiges schief und sie tappte in sämtliche Fallen der damaligen Gesellschaft. In der heutigen Zeitebene ist sie über 80, mürrisch geworden und sehr in sich gekehrt. Frieda hat ihren Mann Louis plötzlich und unerwartet verloren und muss aufgrund ihrer Hilfs- und Pflegebedürftigkeit aprubt ins Altenheim ziehen. Erst da beginnt sie aufzuarbeiten was sie ihr Leben lang verdrängt hat. Ich mag die Sprache des Autors sehr, er schreibt schnörkellos und taktvoll in Szenen, die unter die Haut gehen. Als männlicher Autor hat er sich in die Gefühlswelt einer Frau sehr gut hineinversetzen können. Auch beschreibt er das Älterwerden, das Abrechnen mit dem eigenen Leben am Ende eines Solchen sehr eindringlich. Auch fand ich toll, dass man viele kleine niederländische Einflüsse beim Lesen merkt ( z.B Anismilch oder typisches Gebäck etc..) Wie oft habe ich kopfschüttelnd da gesessen und wollte Frieda rütteln.. beeindruckend, wie sie all ihre Schicksalsschläge so überstanden hat. 4 Sterne ⭐️

5

Berührend

In einer Welt in der wir immer noch als Frauen gewisse Rollen zugeteilt bekommen und es Themen gibt über die man schweigt, ist es wichtig und richtig ebenfalls über die Dinge zu sprechen, die vor Jahren immer wieder passiert sind. In einer Zeit in dem wir uns mit Dingen beschäftigen wie Paygap oder Geschlechterollen (was natürlich wichtig ist!), vergessen wir leider oft die Zeiten, die garnicht so lange her sind. Die Zeiten in den Frauen zum Besitz zählten und dessen Wert an ihrer Schönheit und Jungfräuchlichkeit fest gemacht wurde. Als andere Menschen und vor allem Männer über die Köpfe von jungen Frauen/ Müttern entschieden haben. Dabei wussten genau sie, was dass richtige für sie ist. Denn auch wenn „der Schwarze Storch" wie @jaap_robben es beschreibt sie besucht hat, waren und blieben sie für immer Mutter. Der Autor kann sich sehr gut in die Gefühlswelt seiner Protagonistin hineinversetzen auch wenn sie eine Frau ist. Er schreibt taktvoll und gefühlvoll. Der Schreibstill ist sehr angenehm. Die Geschichte und die Art und Weise wie sie erzählt wurde, hat mich sehr berührt. Mein kleiner Highlight ist der Fakt, dass das Buch von einer Geschichte erzählt die hauptsächlich in Nijmegen stattfindet und ich viele der benannten Orte kenne. Dadurch habe ich besonders gerne alles mitverfolgt Für mich gehörte dieses Buch, zu diesen die man schwer aus der Hand legt. Ich möchte gezielt, nicht zu viel verraten und lege jedem dieses Buch ans Herz. Für mich klare 5/5 Sternen Ich bin auf weitere Bücher des Autors gespannt

Berührend
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