König von Albanien
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Description
Book Information
Author Description
ANDREAS IZQUIERDO ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte den preisgekrönten historischen Roman ›König von Albanien‹ (Neuausgabe DuMont 2024) und zahlreiche weitere Romane, u. a. den SPIEGEL-Bestseller ›Der Club der Traumtänzer‹ (2014) und ›Fräulein Hedy träumt vom Fliegen‹ (2018). Zuletzt erschienen die ›Wege der Zeit‹-Trilogie, die die Bände ›Schatten der Welt‹ (2020), ›Revolution der Träume‹ (2021) und ›Labyrinth der Freiheit‹ (2022) umfasst, und ›Kein guter Mann‹ (2023).
Posts
Ja, das Ganze liest sich wie der größte Unsinn. Und das ist brillant und richtig so.
Was wäre, wenn die bekloppteste Lügengeschichte einfach stimmt? Es ist die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Noch ist dieser nicht ausgebrochen, dennoch kochen die Krisenherde bereits. Der Schausteller Otto Witte wird in eine Irrenanstalt eingewiesen, weil er steif und fest behauptet, König von Albanien gewesen zu sein. Wenigstens für ein paar Tage. Der junge Doktorand Alois Schilchegger ist von diesem Mann fasziniert und lässt sich dessen Geschichte erzählen. Mit dieser Prämisse macht der Roman "König von Albanien" von Andreas Izquierdo auf. Was folgt, ist eine Geschichte voller kleiner Betrügereien, schiefer Zaubershows und einer Idee, die so absurd ist, dass sie fast schon wieder plausibel wirkt: Sich einfach als Prinz ausgeben und schauen, wie weit man kommt. Durch die Mithilfe eines befreundeten Militärs lässt sich Otto mit seinem Kumpanen Max zu der Idee hinreißen, sich mit Kostümen verkleidet als albanischen Prinz und seinem Berater auszugeben - was keiner in Frage stellt gipfelt laut Ottos Erzählung schließlich in eine Proklamation zum König von Albanien, dem Einzug in einen neuen, noch sehr provisorischen Palast und einer sehr wackeligen Herrschaft. Ja, das Ganze liest sich wie der größte Unsinn. Und das ist absolut gut und richtig so. Und genau darin liegt auch die Stärke des Romans. Denn irgendwo zwischen Felix Krull und dem Hauptmann von Köpenick entfaltet sich eine überraschende Geschichte, witzig erzählt, abenteuerlich und spannend. Was stimmt hier eigentlich und was ist einfach nur gut erzählt? Vielleicht ist genau das die eigentliche Pointe: Dass in einer Zeit voller politischer Brennpunkte selbst die größte Lüge eine Chance bekommt. Was man davon glaubt sei am Ende jedem selbst überlassen, aber, und das glaubte ich auch erst als ich es bei Wikipedia las: Den diese Geschichte erzählenden Otto Witte hat es zumindest tatsächlich gegeben. König von Albanien ist eine Empfehlung für alle, die Romane über Betrügereien und Hochstapler lieben und historische Themen spannend finden. #buchliebe #lesetipp #historischeroman #buchblogger #instabook
Ein großartiges Buch!
Ein Buch, fast wie ein Märchen, und doch mit einem Funken Wahrheit gespickt... ganz, ganz wunderbar geschrieben von Herrn Izquierdo! Mir persönlich war es an einigen Stellen etwas zu politisch, aber das hat weder den Gesamteindruck gestört noch möchte ich es dem Autor als negativ auslegen. Dieses Buch hat einfach nur Spaß gemacht und war mal so was ganz anderes.
Mit dem größten Vergnügen gelesen!
Otto Witte oder besser der König von Albanien ist eine Abenteuergeschichte von einem Halunken der auszog, um König zu werden und es auch 5 Tage war. Wie das alles passiert ist und welches Ende es genommen hat, wird spannend, unterhaltsam und humorvoll erzählt. Lesen!
Eine wirklich wundersame Geschichte
Worum geht’s? Salzburg 1913: Otto wird in eine Irrenanstalt eingewiesen. Er behauptet, der König von Albanien gewesen zu sein. Der Doktorand Alois Schilchegger nimmt sich seiner an und Otto erzählt ihm nach und nach seine Geschichte. Eine Geschichte, die so unglaublich wie vergnüglich ist. Meine Meinung: Mit „König von Albanien“ habe ich meinen ersten Roman von Andreas Izquierdo gelesen. Und der Autor hat mich wirklich überzeugt. Zunächst einmal fand ich den Schreibstil unheimlich beeindruckend. Leicht und niveauvoll, mit wundervollen Wortwendungen, die einen tief hinein in die Geschichte ziehen. Dazu ein gewisser Humor und ein Augenzwinkern zwischen den Zeilen – das Lesen hat wirklich richtig Spaß gemacht! Wir lesen zum einen aus der Sicht des Doktoranden Schilchegger, der in Abwesenheit seines Chefs mutig ist und in der Irrenanstalt ein anderes Vorgehen versucht. Auch Dank Ottos, der durch gewiefte Fragestellungen schafft, dass andere sich und die Dinge des Lebens überdenken. Zum anderen lesen wir aus der Sicht von Otto, der erzählt, wie er König von Albanien geworden ist. Nebenbei erfahren wir von den Verhältnissen, die damals bei der Behandlung von geistig Kranken gegeben waren. Von der Hirnforschung und wie man an die Gehirne für die Forschung gekommen ist. Zum anderen erfahren wir um den Kampf um Albanien durch die Türkei, etc. und wie hier Kriegsführung und Taktik betrieben wurde sowie von den Unterschieden dieser Taktik auf dem Papier und an der Front. Das allein sind schon spannende Einblicke. Zusätzlich dann noch Ottos Geschichte, die wirklich einmalig ist. Wie er mit mehr Glück als Verstand gemeinsam mit seinem besten Freund Max im Leben aufsteigt und das Unmögliche möglich macht. Wie er mit den Menschen und dem Schicksal spielt. Es ist einfach unheimlich amüsant zu lesen und Otto zu begleiten. Es macht Spaß, seine Anekdoten mitzuerleben und zu sehen, wie er mit dem Leben umgeht. Bei ihm bekommt das Sprichwort: Gibt dir das Leben Zitronen, dann mach Limonade draus eine wirkliche Bedeutung. Und auch die Comtesse, die ihm begegnet, ist eine spannende Person. Was ist Schein, was ist Sein? Lasst euch von Herrn Izquierdo hineinziehen in diese wundersame Welt von Otto und lasst euch verführen von seinen Spielen und Streichen. Das Lesen des Romans war ein Hochgenuss. Und mit dem Epilog hatte ich das Gefühl, dass es nicht nur eine Geschichte ist, sondern dass es wirkliche Geschichte ist. Andreas Izquierdo hat es wirklich drauf, anhand wundervoller Sprache Träume wahr werden zu lassen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir, ich wurde mehr als gut unterhalten und konnte gar nicht genug bekommen von Otto und seinen Gefährten! Fazit: Mit dem Roman „König von Albanien“ bring uns Andreas Izquierdo ins Konstantinopel des Jahres 1912 und ins Salzburg ein Jahr später. Mit wundervollen Worten und in einer außergewöhnlich schönen Sprache begleiten wir einmal den Doktoranden Schilchegger, bei dem Otto eingewiesen wird und zum anderen Otto selbst. Und beide Erzählstränge sind einfach unglaublich! Mit Ernst und Humor lesen wir von Schein und Sein. Davon, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Und von Mut und Selbstvertrauen. Ottos Schalk kam zwischen den Zeilen hervor und ich musste immer wieder Schmunzeln ob seiner Ideen. Ich konnte gar nicht genug bekommen und nebenbei erfuhren wir noch, wie damals mit geistig Verwirrten umgegangen wurde und wie im Krieg taktiert wurde. 5 Sterne von mir für diesen Lesegenuss, es war ungemein amüsant, Otto miterleben zu dürfen!

Mit diesem Buch habe ich das letzte Buch des Autors beendet und kann nun nur noch auf neues Futter warten welches im Herbst erscheinen wird 🤗 Alles in allem ist Andreas Izquierdo mittlerweile einer meiner liebsten Autoren geworden und dennoch gehört auch dieses Buch wie manch andere für mich eher zu den schwächeren. Manche Handlungen waren überflüssig und manch anderes einfach zu ausschweifend erzählt. Aber Otto war als Charakter interessant und eines steht für mich fest. Otto könnte einem Menschen alles verkaufen was man eben nicht braucht 😂
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ANDREAS IZQUIERDO ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte den preisgekrönten historischen Roman ›König von Albanien‹ (Neuausgabe DuMont 2024) und zahlreiche weitere Romane, u. a. den SPIEGEL-Bestseller ›Der Club der Traumtänzer‹ (2014) und ›Fräulein Hedy träumt vom Fliegen‹ (2018). Zuletzt erschienen die ›Wege der Zeit‹-Trilogie, die die Bände ›Schatten der Welt‹ (2020), ›Revolution der Träume‹ (2021) und ›Labyrinth der Freiheit‹ (2022) umfasst, und ›Kein guter Mann‹ (2023).
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Ja, das Ganze liest sich wie der größte Unsinn. Und das ist brillant und richtig so.
Was wäre, wenn die bekloppteste Lügengeschichte einfach stimmt? Es ist die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Noch ist dieser nicht ausgebrochen, dennoch kochen die Krisenherde bereits. Der Schausteller Otto Witte wird in eine Irrenanstalt eingewiesen, weil er steif und fest behauptet, König von Albanien gewesen zu sein. Wenigstens für ein paar Tage. Der junge Doktorand Alois Schilchegger ist von diesem Mann fasziniert und lässt sich dessen Geschichte erzählen. Mit dieser Prämisse macht der Roman "König von Albanien" von Andreas Izquierdo auf. Was folgt, ist eine Geschichte voller kleiner Betrügereien, schiefer Zaubershows und einer Idee, die so absurd ist, dass sie fast schon wieder plausibel wirkt: Sich einfach als Prinz ausgeben und schauen, wie weit man kommt. Durch die Mithilfe eines befreundeten Militärs lässt sich Otto mit seinem Kumpanen Max zu der Idee hinreißen, sich mit Kostümen verkleidet als albanischen Prinz und seinem Berater auszugeben - was keiner in Frage stellt gipfelt laut Ottos Erzählung schließlich in eine Proklamation zum König von Albanien, dem Einzug in einen neuen, noch sehr provisorischen Palast und einer sehr wackeligen Herrschaft. Ja, das Ganze liest sich wie der größte Unsinn. Und das ist absolut gut und richtig so. Und genau darin liegt auch die Stärke des Romans. Denn irgendwo zwischen Felix Krull und dem Hauptmann von Köpenick entfaltet sich eine überraschende Geschichte, witzig erzählt, abenteuerlich und spannend. Was stimmt hier eigentlich und was ist einfach nur gut erzählt? Vielleicht ist genau das die eigentliche Pointe: Dass in einer Zeit voller politischer Brennpunkte selbst die größte Lüge eine Chance bekommt. Was man davon glaubt sei am Ende jedem selbst überlassen, aber, und das glaubte ich auch erst als ich es bei Wikipedia las: Den diese Geschichte erzählenden Otto Witte hat es zumindest tatsächlich gegeben. König von Albanien ist eine Empfehlung für alle, die Romane über Betrügereien und Hochstapler lieben und historische Themen spannend finden. #buchliebe #lesetipp #historischeroman #buchblogger #instabook
Ein großartiges Buch!
Ein Buch, fast wie ein Märchen, und doch mit einem Funken Wahrheit gespickt... ganz, ganz wunderbar geschrieben von Herrn Izquierdo! Mir persönlich war es an einigen Stellen etwas zu politisch, aber das hat weder den Gesamteindruck gestört noch möchte ich es dem Autor als negativ auslegen. Dieses Buch hat einfach nur Spaß gemacht und war mal so was ganz anderes.
Mit dem größten Vergnügen gelesen!
Otto Witte oder besser der König von Albanien ist eine Abenteuergeschichte von einem Halunken der auszog, um König zu werden und es auch 5 Tage war. Wie das alles passiert ist und welches Ende es genommen hat, wird spannend, unterhaltsam und humorvoll erzählt. Lesen!
Eine wirklich wundersame Geschichte
Worum geht’s? Salzburg 1913: Otto wird in eine Irrenanstalt eingewiesen. Er behauptet, der König von Albanien gewesen zu sein. Der Doktorand Alois Schilchegger nimmt sich seiner an und Otto erzählt ihm nach und nach seine Geschichte. Eine Geschichte, die so unglaublich wie vergnüglich ist. Meine Meinung: Mit „König von Albanien“ habe ich meinen ersten Roman von Andreas Izquierdo gelesen. Und der Autor hat mich wirklich überzeugt. Zunächst einmal fand ich den Schreibstil unheimlich beeindruckend. Leicht und niveauvoll, mit wundervollen Wortwendungen, die einen tief hinein in die Geschichte ziehen. Dazu ein gewisser Humor und ein Augenzwinkern zwischen den Zeilen – das Lesen hat wirklich richtig Spaß gemacht! Wir lesen zum einen aus der Sicht des Doktoranden Schilchegger, der in Abwesenheit seines Chefs mutig ist und in der Irrenanstalt ein anderes Vorgehen versucht. Auch Dank Ottos, der durch gewiefte Fragestellungen schafft, dass andere sich und die Dinge des Lebens überdenken. Zum anderen lesen wir aus der Sicht von Otto, der erzählt, wie er König von Albanien geworden ist. Nebenbei erfahren wir von den Verhältnissen, die damals bei der Behandlung von geistig Kranken gegeben waren. Von der Hirnforschung und wie man an die Gehirne für die Forschung gekommen ist. Zum anderen erfahren wir um den Kampf um Albanien durch die Türkei, etc. und wie hier Kriegsführung und Taktik betrieben wurde sowie von den Unterschieden dieser Taktik auf dem Papier und an der Front. Das allein sind schon spannende Einblicke. Zusätzlich dann noch Ottos Geschichte, die wirklich einmalig ist. Wie er mit mehr Glück als Verstand gemeinsam mit seinem besten Freund Max im Leben aufsteigt und das Unmögliche möglich macht. Wie er mit den Menschen und dem Schicksal spielt. Es ist einfach unheimlich amüsant zu lesen und Otto zu begleiten. Es macht Spaß, seine Anekdoten mitzuerleben und zu sehen, wie er mit dem Leben umgeht. Bei ihm bekommt das Sprichwort: Gibt dir das Leben Zitronen, dann mach Limonade draus eine wirkliche Bedeutung. Und auch die Comtesse, die ihm begegnet, ist eine spannende Person. Was ist Schein, was ist Sein? Lasst euch von Herrn Izquierdo hineinziehen in diese wundersame Welt von Otto und lasst euch verführen von seinen Spielen und Streichen. Das Lesen des Romans war ein Hochgenuss. Und mit dem Epilog hatte ich das Gefühl, dass es nicht nur eine Geschichte ist, sondern dass es wirkliche Geschichte ist. Andreas Izquierdo hat es wirklich drauf, anhand wundervoller Sprache Träume wahr werden zu lassen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir, ich wurde mehr als gut unterhalten und konnte gar nicht genug bekommen von Otto und seinen Gefährten! Fazit: Mit dem Roman „König von Albanien“ bring uns Andreas Izquierdo ins Konstantinopel des Jahres 1912 und ins Salzburg ein Jahr später. Mit wundervollen Worten und in einer außergewöhnlich schönen Sprache begleiten wir einmal den Doktoranden Schilchegger, bei dem Otto eingewiesen wird und zum anderen Otto selbst. Und beide Erzählstränge sind einfach unglaublich! Mit Ernst und Humor lesen wir von Schein und Sein. Davon, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen. Und von Mut und Selbstvertrauen. Ottos Schalk kam zwischen den Zeilen hervor und ich musste immer wieder Schmunzeln ob seiner Ideen. Ich konnte gar nicht genug bekommen und nebenbei erfuhren wir noch, wie damals mit geistig Verwirrten umgegangen wurde und wie im Krieg taktiert wurde. 5 Sterne von mir für diesen Lesegenuss, es war ungemein amüsant, Otto miterleben zu dürfen!















