über einen knauserigen Postboten, hinter dessen grauer Fassade viel mehr steckt, als man ahnt. Trotz einiger Stereotypen hat mich die Geschichte abgeholt und nicht mehr losgelassen. Ich habe das Hörbuch gehört, gelesen von Uwe Teschner, und kann es in dieser Form besonders empfehlen. Er transportiert die Wärme der Geschichte wunderbar. Für mich auf jeden Fall ein neuer Autor auf dem Radar!
Kein guter Mann - Ein guter Mann... Wer will das entscheiden? Für mich ein lohnendes Buch.
Gott hat einen harten linken Haken und so schlägt das Leben in dieser viel zu kurzen Geschichte bis zu ihrem überraschenden Ende immer wieder zu. Da bei dem E-Book noch fast 100 Seiten zu Buche standen, die mit Leseproben gefüllt sind, war ich jedenfalls noch gar nicht auf das Ende vorbereitet.
Von Andreas Izquierdo wieder so fesselnd geschrieben, dass ich mich in das Leben von "Mein Gott Walter" und seinem kleinen Freund Ben hineingezogen fühlte, so dass ich durch das viel zu frühe Ende in die mir seit Kindheit bekannte Trauer um den Verlust der kleinen Helden des Alltags umso mehr verfallen bin. Bleibt die Hoffnung, daß mich die nächsten Bücher von Andreas Izquierdo über den Verlust hinweg trösten 😉
Irgendwie habe ich bis zum Schluss nicht verstanden, warum Walter kein guter Mann sein soll… Schade, dass ihm keiner zuhört und keiner glaubt. Ganz schön niederschmetternd.
Dieses Buch ist so schön geschrieben. Es passiert nicht mal was außergewöhnliches. Es ist eine Geschichte die meiner Meinung nach im echten Leben genauso sein könnte. Viele Zufälle die einem Mann der so einsam ist wieder einen Sinn geben.
Man liest aus der Geschichte raus das der Protagonist sehr sehr wohl ein guter Mann ist. Seine Bemühungen wurden jedoch immer und immer wieder missverstanden.
Das Buch hat mich gebrochen.
Am Anfang haben mich die langen verschachtelten Sätze gestört aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen. Für mich war es lustig, leicht und spannend und das Ende war für mich Herz zerrissend. Es sind auf jeden Fall eins, zwei Tränchen geflossen.
Eine berührende Geschichte, die zeigt, dass man trotz bester Absichten Fehler machen kann und trotzdem den Mut finden muss, weiterzumachen, um schließlich Frieden mit seinen Entscheidungen zu schließen.
Der alte Mann, der immer schlecht drauf ist, wächst einem ganz schnell ans Herz, versprochen!
„Nicht, dass dich noch der Geist der Weihnacht heimsucht, Walter“
„Möge es der Herr verhindern…“, gab Walter zurück. Sauertöpfisch antwortete sie: „Ich wollte nur freundlich sein.“ Walter nickte. „Ich auch!“ (S. 114)
Der griesgrämige Walter arbeitet als Postbote bis er sich mit einem Kunden streitet und in die Weihnachtsbrief-Abteilung versetzt wird. Was sich nach einer kurzatmigen langweiligen Geschichte anhört wird zu einem wunderschönen herzergreifenden Roman. Man erfährt von Walters Leben und warum er so ein Griesgram ist, bis er sich ganz langsam verändert… Dieses Buch lohnt sich sehr! Ich bin ganz ergriffen und habe es fast in einem Rutsch durchgelesen! Man kommt super rein und die ersten Seiten habe ich nicht aus dem Grinsen rauskommen können!
Das Buch ist schwer zu beschreiben. Es ist lustig und schön aber auch traurig.
Am Anfang brauchte ich etwas um mit dem Schreibstil klarzukommen aber dann war ich total drin in der Geschichte. Ich hatte das Buch dann sehr schnell durch.
Walter ist echt eine Type. Er legt sich gern mit anderen an und gibt immer anderen die Schuld. Sobald er aber in Briefkontakt mit Ben kommt, ändert sich seine Haltung. Durch Kapitel aus der Vergangenheit erfährt man auch, wieso Walter so geworden ist. Da tat er mir wirklich leid.
Der Briefverkehr mit Ben tat manchmal wirklich weh zu lesen. Der Junge tat mir auch wirklich sehr leid.
Auf der anderen Seite waren die Dialoge manchmal so witzig, dass ich beim Lesen ein Lächeln auf den Lippen hatte. Es war wirklich ein Gefühlschaos ☺️
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn man Bücher mit Gefühl mag und mal Lust auf eine etwas andere Geschichte hat.
Eine Geschichte über einen Mann,der viel Leid erlebt hat und dies zu einer Verbitterung führte,diese wird durch einen Jungen aufgebrochen.
Ein schöner,trauriger und zum Nachdenken animierender Roman, der auch an einigen Stellen zum Schmunzeln anregt.
Wenn traurige Geschichten für einen interessant sind,dann würde ich eine Leseempfehlung aussprechen.
Das Buch hat mich absolut überrascht.
Es handelt vom Postboten Walter, der sich mit verschiedenen Personen angelegt hat, weswegen er entlassen werden soll. Er wird in die Christkindfiliale geschickt, da er dort vermutlich weniger Ärger machen kann und beantwortet von da an Wunschzettel von Kindern. Er fängt einen Briefwechsel mit Ben an, welcher sich im Gegensatz zu anderen Kindern keine materiellen Güter, sondern einen Freund wünscht.
Gleichzeitig wechselt die Perspektive auch zu Walters Vergangenheit, wodurch man erfährt, wieso er auch zu seiner Familie keinen guten Kontakt pflegt.
Es gab witzige Kapitel, schöne und auch welche, die mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben haben.
Wie Walter sich um Ben und später auch seine Tochter kümmert, ist unglaublich schön. Es zeigt auf, wie sehr man sich im ersten Eindruck eines Menschen täuschen kann, dass Freundschaft entgegen Walters Befürchtung keine Altersgrenzen kennt und auch darum, was wirklich wichtig im Leben ist.
Das Ende hat mir wirklich das Herz gebrochen. Es tut mir unglaublich leid für Walter, auch, dass er den Großteil seines Lebens wegen eines Missverständnisses in Einsamkeit verbracht hat und ich hätte mir wirklich ein anderes gewünscht. Walter ist ein guter Mann.
Insgesamt konnte mich das Buch trotz hoher Erwartungen nicht wirklich überzeugen. Der Einstieg fiel mir durch den Schreibstil schwer, und auch die Figuren blieben für mich zu unnahbar.
Zwar sollen die vielen Rückblicke auf Walters Vergangenheit sein Handeln erklären, für mich nahmen sie jedoch zu viel Raum ein. Die eigentlich spannenden Gespräche zwischen Walter in seiner Rolle als Gott und Ben hätten deutlich stärker im Mittelpunkt stehen dürfen.
Das Ende wirkte auf mich auch wenig nachvollziehbar. Für mich also leider keine Leseempfehlung.
So ein schönes, wenn auch, sehr trauriges Buch. Walter ist Postbote mit Leib und Seele wird nach einem Vorfall Strafversetzt, in die Christkindl Filiale. In Rückblicken wird das Leben von ihm erzählt und dann immer die aktuelle Geschehnisse. Das Buch ist traurig und herzergreifend gleichzeitig, Und das was in der Christkindl Filiale passiert, macht ihn wieder ein Stück zugänglicher. Was die Geschichte aber aufzeigt ist, dass man nichts auf Klatsch und Tratsch geben soll und was so eine falsche Vermutung so alles anrichten kann. Ebenso aber Feigheit Dritter.
Ich habe etwas gebraucht um in das Buch reinzukommen, war sogar kurz davor es abzubrechen, weil es sich ein wenig gezogen hat. Ab ca. der Hälfte wurde es dann spannend, sodass ich unbedingt weiterhören wollte (an dieser Stelle: Das Hörbuch ist top!).
Zum Inhalt: Walter ist griesgrämig und wirkt verbittert, aber auch einsam. Die Einzige aus der Familie, die zu ihm hält, ist seine Tochter. Mit dem Rest ist er verstritten, hat keine Freunde, auf der Arbeit will man ihn loswerden. Durch einen Abteilungswechsel kommt der kleine Ben in sein Leben, der Walter für den lieben Gott hält und dessen Hilfe er gerade dringend benötigt. Im Laufe der Handlung gibt es immer wieder Zeitsprünge in Walters Vergangenheit, die nach und nach Details offenlegen und einem langsam das Verständnis für sein Verhalten bzw. seine Lebenssituation geben.
Die Entwicklung des Romans ist depremierend und tieftraurig, damit hätte ich nicht gerechnet. Es hat mich fassungslos, wütend und auch traurig gemacht. Wie bitter und unfair das Leben manchmal spielt, wie sehr wir uns durch festgefahrene Meinungen beeinflußen und verunsichern lassen und, dass es fast unmöglich ist diese zu ändern oder dagegen anzukommen, wenn der Samen erst einmal gesät ist. Das Ende kam sehr plötzlich, war jedoch versöhnlich. Alles in allem ein empfehlenswerter Roman, der zum Nachdenken anregt und noch eine Weile im Gedächtnis bleibt.
Bemerkenswert!
Heute habe ich ein ganz bemerkenswertes Hörbuch beendet. Wie immer hervorragend gelesen von Uve Teschner.
Es handelt von Walter, der als Postbote eher unbeliebt ist und strafversetzt wird in die Christkindfiliale. Hier landet eines Tages ein Brief an den lieben Gott. Walter antwortet, und so beginnt ein reger Briefwechsel zwischen ihm und dem zehnjährigen Ben, wobei Walter sich als der liebe Gott ausgibt.
Parallel dazu zeigt das Hörbuch, wie sich das Leben von Walter entwickelt. Er, der immer versucht es allen anderen recht zu machen. In welchen Teufelskreis er gerät, wie er versucht, immer das Richtige für die anderen zu tun, und selbst auf der Strecke bleibt.
Ob sich am Ende alles zum Guten wendet? Oder vielleicht schon mittendrin?
Eine ganz klare Hörempfehlung für alle Uve Teschner Fans, und natürlich auch für alle anderen!
Unbedingt hörenswert!
Guter Einstieg in die Vorweihnachtszeit, so dachte ich. Das Buch ist sehr berührend, aber auch sehr traurig. Manchmal habe ich richtig Wut auf Walter‘s Mitmenschen bekommen und das Ende war sehr traurig. Das Buch ist sehr schön geschrieben und sicher nicht das letzte Buch von Andreas Izquierdo, das ich lesen werde. Gerade hier im Bergischen, wo man die Orte der Handlung kennt, macht es Spaß ein Buch mit lokalem Bezug zu lesen.
Der kauzige, knapp 60-jährige Postbote Walter versteht es meisterhaft anzuecken und wird deshalb durch eine Versetzung in die Abteilung für unzustellbare Briefe beruflich kaltgestellt. Dort in der Christkindfiliale der Post erreicht ihn eines Tages ein Brief an Gott vom 10-jährigen Ben, der im Gegensatz zu den anderen Briefen keine hochgegriffen materiellen Wünsche hat, sondern wirklich Hilfe braucht. Trotzdem antwortet Walter zunächst unmotiviert, zumal seine eigenen Schwierigkeiten ihn genug beschäftigen. Doch Ben lässt nicht locker und bald entspinnt sich ein Briefwechsel und schließlich ein reger E-Mail-Verkehr zwischen Gott und Ben.
Zu Anfang ist man herrlich amüsiert über Walters rückhaltlose Ehrlichkeit und übellaunige Art, Menschen vor den Kopf zu stoßen, doch je weiter man in den Rückblicken über Walters Biografie erfährt und die Hinentwicklung zu dem mürrischen, einsamen Menschen versteht, desto mehr ist man berührt und (ver)zweifelt an den teils schreienden Ungerechtigkeiten. So manchen Protagonisten möchte man am liebsten wachrütteln!
Fazit: eine mal humorvolle, manchmal traurige, aber immer berührende Geschichte ohne Kitsch und oberflächliche Rührseligkeit. Wie sehr vorschnelle Meinungsbildung und Vorverurteilung das Leben von Menschen bis ins Innerste beeinflussen und erschüttern kann, zeigt diese noch lange nachhallende Geschichte über Fehlverhalten, Schuld, Verantwortung und Freundschaft und lässt am Ende jeden selbst reflektieren, ob Walter ein oder kein guter Mann ist.
Ganz große Leseempfehlung!
Das war wirklich ein auf und ab der Gefühle. Ich hab gelacht und auch ein paar Tränen verdrückt. Der Autor hat es geschafft harte Themen locker zu verpacken und es war aufjedenfall nicht das letzte Buch was ich von ihm lesen werde! Empfehlung!!
Dieses Buch hat mich emotional tief berührt. Man kann eigentlich nicht anders als mit Walter mitzuleiden. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und es wird mir aicher lange km Gedächtnis bleiben. Mich hat das Buch an Ein Mann namens Ove und Der Handel deines Lebens von Frederik Backmann erinnert.
Ich fand dieses Buch über einen alten Griesgram, der garnicht so schlimm war wie er nach außen wirkte, sehr schön. Mir ist Gott ans Herz gewachsen.
Das Buch habe ich als „Zweitbuch“ gelesen, konnte es aber ganz schnell nicht mehr nur nebenbei lesen. Es hat mir einfach gut gefallen.
#Rezension #KeinGuterMann
Ich liebe Thriller, Horror und Krimis, aber manchmal darf es auch etwas anderes sein.
Gemeinsam mit @virginias.lesewelt wollte ich wissen, warum er kein guter Mann ist. Dabei habe ich erschreckend viele Nachrichten bekommen. „Das Buch ist super“, „Geil, viel Spaß damit“ und mein Favorit: „Du bist auch kein guter Mann!“ 😂 – aber nun zum Buch:
Nördi Note: 1-
Ich war wirklich gespannt, denn der Klappentext las sich schon sehr gut und ich nehme mal vorweg, dass ich mich in einigen Situationen von Ben leider wiederfinden konnte.
Das Buch war so gut geschrieben, dass ich wirklich das Gefühl hatte Walter zu begleiten und quasi neben ihm zu stehen, aber auch die Emotionen der Personen mitzuerleben.
Die Entwicklung der Geschichte ist wirklich toll und besonders die Rückblicke in Walter´s Vergangenheit waren sehr spannend und haben etwas mit mir gemacht, denn hier konnte ich das Handeln mancher Personen nicht nachvollziehen, aber das hat die Story lebendiger gemacht.
Ich hätte das Buch wirklich in einem durchlesen können, denn natürlich will man wissen, wie sich das Verhältnis zwischen Ben und Walter entwickelt und warum Walter eigentlich kein guter Mann ist. Wie wurde er zu diesem mürrischen älteren Herren, den erst ein Kind wieder erden kann?
Alles in Einem war das ein ganz besonderes Buch, was mich aus unterschiedlichen Gründen emotional berührt hat und mir dadurch noch lange nachhängen wird.
Eine sehr große Leseempfehlung an alle, die einfach mal wieder Bock haben beim Lesen eine Träne im Auge zu haben.
🥹
#IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020
#Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram
Postbote Walter, geschieden und allein lebend wird nach einem Zwischenfall mit einem Kunden an die Christkindfiliale der Post versetzt. Dort soll er Briefe von Kindern beantworten, die dem Weihnachtsmann schreiben.
Walter ist mürrisch, ein Einzelgänger und ein stückweit ein Ekel. Mit der Zeit lernt man Walter und seine Vergangenheit kennen und erfährt warum er so ist wie er ist. Das Buch umfasst eine gewisse Melancholie und auch eine tiefe Traurigkeit. Das Buch greift ernste Themen auf, ungünstige Familienkonstellationen, die Frage von Schule und Vergebung. Das Ende hat mich traurig zurückgelassen, obwohl es am Ende rund und stimmig war.
Wieder ein schöner Roman von Andreas Izquierdo.
Eine Geschichte darüber, dass Vertrauen, Zusammenhalt, selbstloses Mitgefühl und Verwirklichung der eigenen Ziele so wichtig sind und doch dem Druck der Gesellschaft oft nicht standhalten und dadurch Leben zerstören können.
Eine Geschichte, die man gut in den Adventswochen lesen kann. Trotz aller Dramatik kommt wie in allen Geschichten von Izquierdo der Humor nicht zu kurz und es lässt sich leicht lesen.
Eine wirklich schöne Geschichte die ans Herz geht.
Ein einsamer, wortkarger , schlecht gelaunter Postbote, der vom Leben enttäuscht wurde. Ein Streit mit einem Kunden zwingt ihn aus seinem gewohnten Trott heraus und führt zu einer Versetzung die ihm als Gott eine Freundschaft mit einem kleinen Jungen ermöglicht.
Eine wirklich schöne Lesenswerte Geschichte, leider ohne Happy End.
Das Konzept älterer Mann kurz vor der Rente und ein Kind von ca. 10 Jahren, die eine besondere Freundschaft verbindet, hat sehr an den „Buchspazierer“ erinnert.
Das Buch „Kein guter Mann“ geht aber für mich deutlich tiefer und greift auch andere Themen auf.
In beiden Bücher profitieren die Protagonisten von einander.
Wir lernen Walter als sehr schroffen Charakter kennen und erfahren dann erst ab etwa der Hälfte des Buches, warum er so ist wie er ist.
Und da erfahren wir dann was mit einem Menschen geschehen kann der sich gegen Verleumdung, falsche Schuldzuweisungen und fake news nicht wehren kann. Wie man ganz schnell ins soziale Abseits gerät.
Erst durch Ben diesen starken kleinen Jungen wird Walter sich von seiner „Schuld“ befreien. Ben‘s Herz und Seele ist vorurteilsfrei.
Ein sehr empfehlenswertes Buch.
Mein erster Eindruck von diesem Buch war, dass es eher klamaukig ist, auch eher seicht und durchschaubar. Und dann zeigte es mir vor allem im letzten Kapitel, wie falsch ich lag. Selten hat mich ein Buch so sehr überrascht und vor allem beim letzten Kapitel konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen. Das Buch ist witzig, schießt teilweise übers Ziel hinaus und hat mich zugleich sehr angerührt, ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.
Ein wundervolles, tiefgründiges Buch. Absolut empfehlenswert!
Ein wunderschönes, bezauberndes Buch. Das ist meine erste Rezension, die ich verfasse, da mich diese Geschichte so berührt und mitgerissen hat. Eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe und definitiv underrated. Am Ende hat es mich zu Tränen gerührt.
Eindringlich und bewegend – „Kein guter Mann“ hat mich berührt.
Ein Buch, das nicht nur erzählt, sondern zum Nachdenken anregt. Authentisch, emotional und mit viel Tiefe – es bleibt im Kopf und im Herzen.
Dieses Buch hat mich tief bewegt. „Kein guter Mann“ ist keine leichte Kost – es erzählt eindringlich und aufrichtig von einem Leben, das nicht geradlinig verläuft, von Fehlern, Reue und der Suche nach Versöhnung. Besonders das Ende hat mich sehr traurig gestimmt. Ich habe mir so sehr ein Happy End gewünscht – eine letzte Wendung, einen Hoffnungsschimmer. Doch genau das bleibt aus.
Und vielleicht ist es gerade deshalb so stark: Weil das echte Leben eben nicht immer gerecht oder versöhnlich ist. Weil manche Geschichten so enden, wie sie enden – ohne Trost, aber mit Wahrheit.
Das Hörspiel regt zum Nachdenken an. Über Verantwortung, Menschlichkeit und darüber, was es bedeutet, kein guter Mann – oder vielleicht doch ein besserer Mensch – zu sein.
Ein Werk, das lange nachhallt.
Ich fand es so toll. So viel was man mitnehmen kann.
Im Endeffekt geht es um Vorurteile, was Menschen zu dem macht was sie sind und wie Menschen miteinander umgehen. Es regt so sehr zum Nachdenken an, man fühlt mit Walter mit und am Ende kullerten ein paar Tränchen.
Ist Walter wirklich kein guter Mann? Diese Frage kann man sich selbst beantworten, wenn man diese Geschichte gelesen hat. Ich habe sie nach der Weihnachtszeit gelesen und muss sagen, vielleicht auch besser so. Passt wunderbar auch nach Weihnachten.
Walter ist ein kauziger Mann, kurz vor der Pension und wird in die Christkindfiliale zwangsversetzt. Dort liest er Bens Brief an das Christkind, der ihm sehr nah geht und er beantwortet den Brief als „Gott“. So entsteht eine Brieffreundschaft zwischen Ben und dem Gott Walter, die ich nicht immer als korrekt empfand, und doch konnte ich absolut nachvollziehen, dass er bei diesem Jungen alles richtig machen wollte, was er in seiner Familie verbockt hat.
Die Geschichte ist leicht zu lesen und hat mich gut unterhalten. Hier und da kommt sie etwas konstruiert rüber, aber das Ende hat mich über diese „Schwachstellen“ hinwegsehen lassen. Denn, ACHTUNG SPOILER, es ist kein Happy End und ist dadurch näher an der Realität und so kann ich sagen, Walters Geschichte kann man gut zwischendurch mal lesen, ohne das es zu „oberflächlich“ wird. Wer auf der Suche nach einer kurzweiligen und teilweise witzigen Unterhaltung ist, ohne groß denken zu müssen, kann sich hier einfach treiben lassen.
S.64 „Oder ließen die Eltern ihre Kinder diese Listen absichtlich schreiben, damit sie ihm, dem Walter-Christkind, anschließend die Schuld dafür geben konnten, wenn ihre lieben Kleinen doch nicht alles bekamen?“
Das Buch hat mich sehr berührt. Die Geschichte um Walter erinnert zuerst an die Geister der Weihnacht, ein alter verbitterter Mann der im Laufe des Buches eine Veränderung durchlebt und zum guten Menschen wird. Stattdessen erfahren wir, dass Walter schon immer das richtige getan hat und nur durch eine Verkettung von Unglück, Vorurteilen und anderen Ereignissen, die nicht in seiner Macht liegen, als schlechter Mensch abgetan wurde. Die Tragik an dem Buch ist, das Walter sich irgendwann damit abgefunden hat, an allen Schuld zu sein. Manchmal passieren die schlimmsten Dinge den Menschen, die sie am wenigsten verdient haben. Aber am Ende des Buches wissen wir Leser und Ben die Wahrheit: Walter ist ein guter Mann.
Ich liebe die Bücher von Andreas Izquierdo - humorvoll, fantasievoll, cozy und mit Tiefgang! Für mich waren insbesondere die Briefwechsel zwischen Walter und Ben einfach köstlich zu lesen.
"Kein guter Mann" ist so viel mehr als eine Geschichte über einen mürrischen Postboten. Es ist eine Geschichte über Einsamkeit, über Schuld und über die Möglichkeit der Veränderung.
Walter ist ein Mann, der sich hinter seiner Arbeit versteckt. Er ist effizient, korrekt, aber auch distanziert und unfreundlich. Er ist ein Meister darin, sich unbeliebt zu machen. Und doch, unter dieser harten Schale, verbirgt sich ein gebrochenes Herz.
Der Briefwechsel mit dem kleinen Ben ist der Wendepunkt in Walters Leben. Bens unschuldige Fragen und seine offene Art berühren Walter tief. Er beginnt, sich mit seiner eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen, mit den Fehlern, die er gemacht hat, und mit der Schuld, die er mit sich herumträgt.
Andreas Izquierdo gelingt es, Walter zu einer komplexen und vielschichtigen Figur zu machen. Er zeigt uns, dass auch ein "kein guter Mann" ein Herz haben kann, dass auch er sich nach Liebe und Akzeptanz sehnt.
Ich habe das Buch mit einem Gefühl von Hoffnung zugeschlagen. Es hat mich daran erinnert, dass es nie zu spät ist, sich zu ändern, dass jeder eine zweite Chance verdient hat.
Fazit:
"Kein guter Mann" ist ein Buch, das mich überrascht hat. Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht, die zum Nachdenken anregt und die Hoffnung gibt. Wenn ihr ein Buch sucht, das euch berührt und euch gleichzeitig zum Nachdenken bringt, dann lest dieses hier.
💭Im Nachhinein betrachtet lag das Buch viel zu lange auf meinem SuB. Ich war mir anhand des Klappentextes nicht ganz sicher, ob das wirklich was für mich ist. Zum Glück hab ich es trotzdem gewagt, denn dieses Buch hat mein Herz gleichzeitig erwärmt und gebrochen. So cozy und gleichzeitig so traurig, weil es Geschichten dieser Art sicher hunderte im wahren Leben gibt, nur blicken die wenigsten hinter die Fassade.
📚Walter ist ein schrulliger, alter Mann, der alleine lebt und seiner Tätigkeit als Postbote nachgeht. Freunde hat er keine und der Kontakt zu seiner Familie ist vor Jahren abgebrochen. Einzig seine Tochter Sandra sieht er ab und an. Als Walter nach einem Zwischenfall mit einem seiner Kunden in die Christkindlsfiliale für unzustellbare Briefe strafversetzt wird, erhält er eines Tages Post von Ben. Naja, eigentlich nicht Walter, sondern Gott, denn an den ist Bens Brief mit der Bitte um Hilfe gerichtet. Doch Walter hat Mitleid mit dem Jungen, deshalb schlüpft er kurzerhand in die "göttliche Rolle". Eine ungewöhnliche Brieffreundschaft beginnt und so erfährt man mehr und mehr über das Leben des kleinen Ben - und über Walter.
⭐️Der Autor trägt diese Geschichte so leicht vor, dass man sich ganz in ihr verliert. Immerzu fragt man sich, wie Walter wohl so werden konnte, wie er ist und was zwischen ihm und seiner Familie vorgefallen ist. Und so taucht man immer tiefer in das Leben des "Antihelden" ein und muss am Ende feststellen - kleiner Spoiler - wir sollten alle ein bisschen mehr wie Walter sein. Ganz tolles Buch, nicht nur zur Weihnachtszeit 😊.
Ich habe gelacht, mitgefühlt, war wütend und traurig, habe Tränen vergossen, war versöhnt. Eine Achterbahn der Gefühle, die der Autor in diesem Buch vereint.
Durch Zufall entdeckt, den Klappentext gelesen und für gut befunden. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich war sofort im geschehen drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sehr gut aufeinander abgestimmt mit durchaus lustigen Passagen. Die Handlung ergreifend, mitfühlend und einfach nur schön. Walter, der Protagonist, mürrisch und doch liebenswert. In Konstellation mit dem Kleinen Ben einfach nur herzerweichend. Das Ende? Hat mir Tränen in die Augen getrieben und das hab ich wirklich sehr selten. Ein wundervolles Buch mit einer deutlichen Leseempfehlung meinerseits!
„Kein guter Mann“ von Andreas Izquierdo
… und hier kommt etwas völlig untypisches für mich…
ein Roman. 📖
Ja, ich habe nach Ewigkeiten mal wieder einen #roman gelesen und er hat mich wirklich berührt!!🥺
Ich mochte einfach alles an diesem Roman!!😍
Der Schreibstil ist so toll- es bringt trotz der schweren Themen einiges an Humor mit!!😍
Den Protagonisten Walter habe ich schon nach den ersten Seiten ins Herz geschlossen!!🥰
Eine tolle und vielschichtige Figur!!👏
Die Story ist unglaublich schön, erst wirklich knusprig und plötzlich so ergreifend!! 🥺 Aber beim Ende hörte es auf!!😭😭 Ob ich geweint habe?! Möglich.😢
Hab‘s auch direkt zu Weihnachten verschenkt.🥰
Ungewiss ob’s je gelesen wird, aber immerhin gut für für den Autor, die örtliche Buchhandlung und den Verlag.☺️👏
Viel braucht man hier nicht schreiben…
Tolles #buch !!📖
Eine große #empfehlung von mir!!!😍😍
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/ 5 Sterne
Danke @abteilung__q du Liebe, hättest du mir das Buch nicht geschenkt, hätte ich es nie gelesen.🫶
Einen entspannten Nachmittag!!🫶
Tini 📚☀️
Ehrlich gesagt hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, nur deswegen gibt es von mir nicht 5 Sterne.
Die Geschichte war so unglaublich schön, aber auch so so traurig.
Ich habe quasi nichts erwartet und so viel bekommen.
Wir lernen Walter kennen, im Heute und im Gestern. Es passieren einige tragische Dinge, die Walter zu dem kauzigen knapp sechzig jährigen Mann gemacht haben. Bis er beschließt Gott zu werden.
Wirklich tolles Buch, nicht nur für die Weihnachtszeit!
Was für eine tragische Geschichte! Tragisch und herzzerreißend. Obwohl die Weihnachtszeit eine zentrale Rolle spielt, hat dieses Buch, anders als von mir erwartet, wenig mit Weihnachten zutun. Auf zwei Zeitebenen lernen wir Walter kennen und dürfen ihn einen Teil seines Lebens begleiten. Ich habe den vordergründig pedantisch und kauzig wirkenden Kerl schnell ins Herz geschlossen. Sein Lebensweg führt ihn weg von seinen Träumen, hin zu einer Tragödie. Ob es einen Ausweg gibt? Vielleicht! Izquierdos Geschichte hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht.
Irgendwie doch eine Weihnachtsgeschichte.
Da habe ich zum Jahresende nicht mehr mit gerechnet 🤩 Da ich selbst im Rhein-Sieg-Kreis wohne, hat mich das Buch ursprünglich schon alleine aufgrund der Örtlichkeit angesprochen. Der Klappentext klang auch ansprechend und daher durfte es bei mir einziehe. Nach nur wenigen Seiten hat mich Walter mit seiner ganz eigenen Art schon in seinen Bann gezogen und nicht mehr los gelassen. Zwischen lachen, nachdenken, grübeln bis hin zu weinen ist auf diesen 400 Seiten alles dabei. So weit wie die Geschichte erstmal weg klingt, ist sie doch näher an der Realität und auch einem selbst dran, als man es vielleicht vermuten mag. Ich bin zutiefst bewegt und dankbar, dass Walter, Ben, Hund und alle weiteren Personen mich in ihre Geschichte genommen haben.
Perfektes Buch für die Vorweihnachtszeit. Ein Postbote der in die Christkindfiliale strafversetzt wurde und als Gott versucht einem einsamen Kind zu helfen. Hier trifft das Sprichwort harte Schale, weicher Kern“ zu. Im Verlauf erfährt man auch viel über seine Vergangenheit, die seine aktuelle Situation erklärt. Man hofft die ganze Zeit, dass ihm endlich Gerechtigkeit widerfährt. Ob es so kommt, müsst ihr selbst lesen 🙃
In "Kein guter Mann" wird die Geschichte vom eigenbrötlerischen Postzusteller Walter erzählt. Sein Leben bestreitet er weitestgehend allein. Auf der Arbeit ist er nur bedingt beliebt und aufgrund eines Vorfalls wird er ins Christkindpostamt strafversetzt. Widerwillig bearbeitet er die Weihnachtspost der Kinder, bis er auf einen Brief vom 10 jährigen Ben stößt, der etwas in ihm auslöst. Und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf.... Es werden zwei Zeitebenen beschrieben, Gegenwart und Vergangenheit. Das Buch lässt sich entspannt lesen, die Kapitel sind recht kurz. Ich fand Walter wirklich klasse! Die Schilderung eines Weihnachtsfestes fand ich zwar sehr überzogen, dafür war das Ende einfach ergreifend!