Ivanhoe

Ivanhoe

Softcover
3.516
Robin HoodArme RitterHistorischer RomanRitterlichkeit

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Description

Der edle Ritter Ivanhoe, Robin Hood, Rächer der Enterbten – sie beflügeln seit jeher die Traumfabrik Hollywood. Lanzen brechen an prunkvollen Schilden: Es gilt, für die Königin der Schönheit und der Liebe das Turnier zu gewinnen. Doch Lady Rowena wird entführt. Die Edelleute brauchen die Geächteten, um die Lady aus der Burg des Feindes zu befreien. Walter Scott hat diesen Bildern so nachdrücklich seinen Stempel aufgedrückt, dass sich alle an seinem Vorbild orientieren. ›Ivanhoe‹ ist einer der größten Romane über ritterlichen Edelmut – und die besten Tricks, den Reichen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der
Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
560
Price
12.40 €

Author Description

Walter Scott wurde am 15. August 1771 in Edinburgh geboren. Seit dem ersten historischen Roman ›Waverley‹ von 1814 erzielte er unerhörte Verkaufserfolge und erlange Weltruhm. 1820 wurde er geadelt. Bereits 1813 geriet der Verlag, an dem er beteiligt war, in finanzielle Schwierigkeiten, was sich 1826 wiederholte und Scott dem finanziellen Ruin nahe brachte. Durch frenetisches Schreiben gelang es ihm beide Male, seine Schulden zu tilgen. Nach mehreren Schlaganfällen starb er am 21. September 1832 in Abbotsford in Schottland.

Posts

3
All
3

Liest sich sprachlich nicht ganz so leicht runter, aber man taucht in eine andere Welt ein:)

2

typische Schullektüre, nicht mein Fall

0.5

Ich möchte kein ungelesenes Buch mehr im Regal stehen zu haben. Bevor neue Bücher kommen, sollen erst sämtliche im Regal gelesen werden. Dabei beginne ich mit der GEOlino Edition, „12 Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“. Die Bücher stammen aus dem Jahr 2006, den Großteil davon habe ich damals auch gelesen, aber nicht alle. Da ich mich aber an vieles nicht mehr erinnere arbeite ich mich durch die gesamte Reihe. Zugegebenermaßen bin ich in das elfte Buch der Reihe, „Ivanhoe“ von Walter Scott, nicht unvoreingenommen gestartet. Rittergeschichten entsprechen so gar nicht meinen Interessen, entsprechend habe ich das Buch auch nie vorher gelesen. Dennoch habe ich versucht, dem Buch eine Chance zu geben. Allerdings kann ich an dem Buch wenig Gutes lassen, und es unter keinen Umständen empfehlen. Der Inhalt und die Geschichte ist dabei das geringere Problem. Durch den Schreibstil, er soll wohl einer möglichst mittelalterlichen klingenden Redeweise entsprechen, fiel es mir zunächst sehr schwer, die Geschichte zu verstehen. Die Namen der Personen, beziehungsweise deren Titel, mit denen sie auch oft benannt werden, taten ihr Übriges dazu. Oft musste ich Sätze oder auch Abschnitte mehrmals lesen. Dies hat nicht nur meinen Lesefluss enorm gestört, auch habe ich so das Gefühl bekommen, Teile der Handlung nicht oder falsch verstanden zu haben. Die ganze Geschichte war dadurch für mich einerseits schwer nachzuvollziehen. An anderen Stellen war sie wiederum sehr vorhersehbar. Es kam zwar Abschnittsweise etwas Spannung auf, Spaß hatte ich beim Lesen aber nicht. Das weitaus schwerwiegendere Problem und für mich der Grund, dieses Buch absolut niemanden empfehlen zu können, ist der durchgehende Antisemitismus. Es werden laufend abwertende Stereotype in der Verhaltens- und Lebensweise eines jüdischen Nebencharakters bedient. Ein Teil der antisemitischen Vorurteile über angebliche jüdische Charakterzüge hat zwar einen Ursprung in der durch die christliche Bevölkerungsmehrheit erzwungenen Lebensweise der jüdischen Bevölkerung im Mittelalter. Der Autor geht allerdings deutlich darüber hinaus und lässt auch jegliche Kritik oder Einordnung vermissen. Bei der Tochter des jüdischen Charakters werden die Vorurteile sogar auf äußere Merkmale fortgeführt. Dabei ist die Religion des Nebencharakters und dessen Tochter nur in geringer Weise für die Geschichte entscheidend. Die Konflikte hätten sicherlich auch anders herbeigeführt werden können. Durch diese Problematik kann ich das Buch, ganz gleich das es ein Klassiker ist, wie bereits erwähnt niemanden empfehlen. Auch wenn der Autor damit ein damals neues Genre mitbegründet hat, sollten solche Werke im Laufe der Zeit kritisch betrachtet und nicht mehr jungen Lesern und Lerserinnen nahe gelegt werden.

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