Marco Polo
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Book Information
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Ich möchte kein ungelesenes Buch mehr im Regal stehen zu haben. Bevor neue Bücher kommen, sollen erst sämtliche im Regal gelesen werden. Dabei beginne ich mit der GEOlino Edition, „12 Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“. Die Bücher stammen aus dem Jahr 2006, den Großteil davon habe ich damals auch gelesen, aber nicht alle. Da ich mich aber an vieles nicht mehr erinnere arbeite ich mich durch die gesamte Reihe. Das letzte Buch der Reihe ist „Marco Polo“ von Hermann Schreiber, was für mich immerhin einen versöhnlichen Abschluss der Reihe darstellt. Wie bereits am Titel zu erkennen, handelt es sich um eine Adaption der Geschichte von Marco Polo. Dieser war ein weit gereisten Kaufmann im 13. Jahrhundert, der es von Venedig aus bis in das heutige China und andere Teile Asiens geschafft haben soll. Mir gefiel dabei vor allem, dass stets der Handel und damit Verbunden der Austausch verschiedener Kulturen in den Mittelpunkt gerückt wurde. Es gibt zwar einige Vorbehalte, insbesondere gegen Muslime. Diese werden allerdings nie in den Vordergrund gerückt und wirken im Kontext einer aus Perspektive eines Christen im 13. Jahrhundert geschriebenen Geschichte in das Bild passend. Entsprechend werden die Kreuzzüge aus Sicht der Hauptfigur auch in ein positives Licht gerückt, was nachvollziehbar ist. Es wurde also eine sehr gute Mischung gefunden aus einer historischen Kaufmannsgeschichte mit Fokus auf den positiven Seiten des Austauschs zwischen Kulturen, mit im vertretbaren Maße vorhandenen Vorurteilen, welche die Geschichte glaubhafter erscheinen lassen. So richtig empfehlen kann ich das Buch dennoch nicht, da es mir schlicht zu langweilig war. Eigentlich bin ich großer Freund von Romanen mit auf Historie basierenden Geschichten. Dieses Buch wirkt aber für mich mehr wie ein nüchterner Bericht, worauf im Buch selbst sogar mehrmals angespielt wird. Auch die Vorgeschichte vor dem eigentlichen Reisebericht hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Wer allerdings keine Probleme mit recht nüchtern geschrieben Büchern und ein Faible für Geschichte hat, kann hier einen interessanten zeitgenössischen Einblick in die den Europäern damals völlig fremde Welt Asiens erhalten.
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Ich möchte kein ungelesenes Buch mehr im Regal stehen zu haben. Bevor neue Bücher kommen, sollen erst sämtliche im Regal gelesen werden. Dabei beginne ich mit der GEOlino Edition, „12 Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“. Die Bücher stammen aus dem Jahr 2006, den Großteil davon habe ich damals auch gelesen, aber nicht alle. Da ich mich aber an vieles nicht mehr erinnere arbeite ich mich durch die gesamte Reihe. Das letzte Buch der Reihe ist „Marco Polo“ von Hermann Schreiber, was für mich immerhin einen versöhnlichen Abschluss der Reihe darstellt. Wie bereits am Titel zu erkennen, handelt es sich um eine Adaption der Geschichte von Marco Polo. Dieser war ein weit gereisten Kaufmann im 13. Jahrhundert, der es von Venedig aus bis in das heutige China und andere Teile Asiens geschafft haben soll. Mir gefiel dabei vor allem, dass stets der Handel und damit Verbunden der Austausch verschiedener Kulturen in den Mittelpunkt gerückt wurde. Es gibt zwar einige Vorbehalte, insbesondere gegen Muslime. Diese werden allerdings nie in den Vordergrund gerückt und wirken im Kontext einer aus Perspektive eines Christen im 13. Jahrhundert geschriebenen Geschichte in das Bild passend. Entsprechend werden die Kreuzzüge aus Sicht der Hauptfigur auch in ein positives Licht gerückt, was nachvollziehbar ist. Es wurde also eine sehr gute Mischung gefunden aus einer historischen Kaufmannsgeschichte mit Fokus auf den positiven Seiten des Austauschs zwischen Kulturen, mit im vertretbaren Maße vorhandenen Vorurteilen, welche die Geschichte glaubhafter erscheinen lassen. So richtig empfehlen kann ich das Buch dennoch nicht, da es mir schlicht zu langweilig war. Eigentlich bin ich großer Freund von Romanen mit auf Historie basierenden Geschichten. Dieses Buch wirkt aber für mich mehr wie ein nüchterner Bericht, worauf im Buch selbst sogar mehrmals angespielt wird. Auch die Vorgeschichte vor dem eigentlichen Reisebericht hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Wer allerdings keine Probleme mit recht nüchtern geschrieben Büchern und ein Faible für Geschichte hat, kann hier einen interessanten zeitgenössischen Einblick in die den Europäern damals völlig fremde Welt Asiens erhalten.




