König des Windes
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Description
Book Information
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Ich möchte kein ungelesenes Buch mehr im Regal stehen zu haben. Bevor neue Bücher kommen, sollen erst sämtliche im Regal gelesen werden. Dabei beginne ich mit der GEOlino Edition, „12 Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“. Die Bücher stammen aus dem Jahr 2006, den Großteil davon habe ich damals auch gelesen, aber nicht alle. Da ich mich aber an vieles nicht mehr erinnere arbeite ich mich durch die gesamte Reihe. Als 9. Buch der Reihe wurde „König des Windes“ von Marguerite Henry gewählt. Ich wundere mich dabei etwas über die Bezeichnung „Klassiker“, da ich weder von dem Buch noch von der Autorin außerhalb der Buchreihe gehört habe. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass die Relevanz in der Vergangenheit deutlich höher und das Buch bei jungen Leser*innen durchaus beliebt war. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wenig ich Interesse ich als Kind zunächst an dem Buch hatte. Pferdebücher waren nach meinem damaligen Empfinden einfach nicht cool genug. Dennoch habe ich irgendwann angefangen es zu lesen, und war begeistert. Und diese Begeisterung kam auch sofort zurück, als ich das Buch jetzt wieder gelesen habe. Was mich an diesem Buch so begeistert kann ich dabei noch nicht einmal sagen. Die Geschichte ist nicht unbedingt spannend, aber dennoch packend. Auch die Hauptfigur ist nur in sofern außergewöhnlich, als das sie in einer für sie völlig fremden Welt zurechtkommen muss. Dennoch habe ich sehr schnell mit ihr mitfühlen können und wurde auf eine Art in ihren Bann gezogen. Für mich ist das Buch eine schöne Feel-Good-Geschichte, die mir immer das Gefühl gegeben hat irgendwie gut auszugehen, ohne dabei langweilig zu werden. Es hat nicht besonders viele Seiten und richtet sich eher an sehr junge Jugendliche oder ältere Kinder, entsprechend ist es schnell durchgelesen. Dennoch kann ich es für zwei bis drei gemütliche Lesenachmittage sehr empfehlen. Als besonderes Highlight steckt sogar ein ganz klitzekleines bisschen Wahrheit in dem Buch. Kritik muss ich an dieser Stelle nur in Richtung der damaligen GEOlino Redaktion richten. Tatsächlich ist es eines von gerade einmal zwei Büchern der zwölfbändigen Reihe, dass von einer Autorin stammt. Die Welt war 2006 zwar noch eine andere und das Bewusstsein hat an vielen Stellen gefehlt. Dennoch gäbe es sicher noch einige, wenn vielleicht auch eher unbekanntere, Klassiker von Autorinnen, die in die Reihe mit aufgenommen hätten werden können.
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Ich möchte kein ungelesenes Buch mehr im Regal stehen zu haben. Bevor neue Bücher kommen, sollen erst sämtliche im Regal gelesen werden. Dabei beginne ich mit der GEOlino Edition, „12 Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“. Die Bücher stammen aus dem Jahr 2006, den Großteil davon habe ich damals auch gelesen, aber nicht alle. Da ich mich aber an vieles nicht mehr erinnere arbeite ich mich durch die gesamte Reihe. Als 9. Buch der Reihe wurde „König des Windes“ von Marguerite Henry gewählt. Ich wundere mich dabei etwas über die Bezeichnung „Klassiker“, da ich weder von dem Buch noch von der Autorin außerhalb der Buchreihe gehört habe. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass die Relevanz in der Vergangenheit deutlich höher und das Buch bei jungen Leser*innen durchaus beliebt war. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wenig ich Interesse ich als Kind zunächst an dem Buch hatte. Pferdebücher waren nach meinem damaligen Empfinden einfach nicht cool genug. Dennoch habe ich irgendwann angefangen es zu lesen, und war begeistert. Und diese Begeisterung kam auch sofort zurück, als ich das Buch jetzt wieder gelesen habe. Was mich an diesem Buch so begeistert kann ich dabei noch nicht einmal sagen. Die Geschichte ist nicht unbedingt spannend, aber dennoch packend. Auch die Hauptfigur ist nur in sofern außergewöhnlich, als das sie in einer für sie völlig fremden Welt zurechtkommen muss. Dennoch habe ich sehr schnell mit ihr mitfühlen können und wurde auf eine Art in ihren Bann gezogen. Für mich ist das Buch eine schöne Feel-Good-Geschichte, die mir immer das Gefühl gegeben hat irgendwie gut auszugehen, ohne dabei langweilig zu werden. Es hat nicht besonders viele Seiten und richtet sich eher an sehr junge Jugendliche oder ältere Kinder, entsprechend ist es schnell durchgelesen. Dennoch kann ich es für zwei bis drei gemütliche Lesenachmittage sehr empfehlen. Als besonderes Highlight steckt sogar ein ganz klitzekleines bisschen Wahrheit in dem Buch. Kritik muss ich an dieser Stelle nur in Richtung der damaligen GEOlino Redaktion richten. Tatsächlich ist es eines von gerade einmal zwei Büchern der zwölfbändigen Reihe, dass von einer Autorin stammt. Die Welt war 2006 zwar noch eine andere und das Bewusstsein hat an vielen Stellen gefehlt. Dennoch gäbe es sicher noch einige, wenn vielleicht auch eher unbekanntere, Klassiker von Autorinnen, die in die Reihe mit aufgenommen hätten werden können.




