Der letzte Mohikaner
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Description
Book Information
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Amerika vor der Unabhängigkeit 1776
Hallihallo ihr Lieben, dieser Roman von James Fenimore Cooper ist einer der bekanntesten Abenteuerromane der Weltliteratur. Es ist der zweite Roman einer Reihe und spielt im sieben jährigen Krieg in Nordamerika. Der Roman spielt zur Zeit der Kämpfe der Franzosen gegen Briten um die koloniale Vorherrschaft. Zu Beginn des Romans ist das Massaker an der britischen Garnison Fort William im Jahre 1757. Bei diesem Ereignis werden Cora & Alice durch den Indianerstamm der Huronen entführt. Da bei dem gesamten Krieg auf beiden Seiten Indianerstämme mit gekämpft haben, sind solche Entführungen von Zivilisten keine Einzelfälle. Der Trapper Hawkeye & Uncas versuchen die beiden jungen Frauen zu retten und es beginnt eine Odyssee in die weiten Nordamerikas mit ungewissen Ausgang… Der Roman ist spannend und jeder der sich über die Anfänge der Unabhängigkeit und dem Untergang der Welt der Ureinwohner Amerikas. Empfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Der letzte Mohikaner Meine Bewertung des Textes (Minimum 1 Punkt / Maximum 5 Punkte): ➡️ Schreibstil/Sprache: 4 ➡️ Charaktere: 4 ➡️ Geschichte: 5 ➡️ Überraschungen/Wendungen: 3 ➡️ Spannung/Atmosphäre/Lebendigkeit: 4 ➡️ Faszination/Magnetische Wirkung: 5 ➡️ Gewichtung/Ausgewogenheit: 3 ➡️ Anspruch/Tiefe/Botschaft: 4 Gesamtbewertung: 4 ⭐⭐⭐️⭐️ Das gewisse Etwas (+ oder -): + Besonderheiten: Ein Klassiker der Abenteuer- und Westernliteratur. Ich fand das Buch insgesamt sehr faszinierend (ein echter Frühwestern). Eine tolle Sprache und richtig gute Atmosphäre und tiefe Schilderungen der Natur Nordamerikas und der Indianer und ihrer Kultur. Natürlich muss man sehen, dass der Schriftsteller das Buch Mitte des 18. Jahrhunderts angesiedelt hat und er selbst ein Kind dieses Jahrhunderts ist. Es gab richtig spannende Stellen im Buch, ein paar Passagen waren etwas zäh, daher einen Stern Abzug. Das Buch ist zwar Bd. 2 einer Reihe (Lederstrumpf), kann aber als Einzelroman gelesen werden. Für Liebhaber des Genre Abenteuer und Western eigentlich ein Muss.
Ich möchte kein ungelesenes Buch mehr im Regal stehen zu haben. Bevor neue Bücher kommen, sollen erst sämtliche im Regal gelesen werden. Dabei beginne ich mit der GEOlino Edition, „12 Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“. Die Bücher stammen aus dem Jahr 2006, den Großteil davon habe ich damals auch gelesen, aber nicht alle. Da ich mich aber an vieles nicht mehr erinnere arbeite ich mich durch die gesamte Reihe. Bei dem dritten Buch, „Der letzte Mohikaner“ von James Fenimore Cooper, handelt es sich dabei zweifelsohne um einen Klassiker der Jugendliteratur. Für meinen Geschmack hat dieser allerdings seinen Zenit weit überschritten. Zunächst einmal muss aus heutiger Sicht das Setting kritisch betrachtet und hinterfragt werden. Die Handlung findet zur Zeit der Kolonialisierung in Nordamerika statt, mit Siedlern auf der einen und Eingeborenen Stämmen auf der anderen Seite. Die Stämme sind dabei zwar von welchen die real existierten inspiriert, vieles entstammt allerdings der Fantasie des Autors. Auch das Leben der Trapper ist idealisiert und romantisiert und entspricht nur im entferntesten der Realität. Auch wenn sich die Geschichte Mühe gibt zu zeigen, das Siedler und Indigene friedlich miteinander leben können, ist der Hauptbösewicht ein Eingeborener. Immerhin wird den Siedler die Schuld für seine Verdorbenheit gegeben. All dies sollte Jugendlichen, die das Buch lesen, zumindest im Ansatz als Hintergrundinformation mitgegeben werden. Abgesehen davon hat auch das Buch an sich mich nicht wirklich abholen können. Ich fand die Geschichte zwar spannend, sogar mit einigen überraschenden Wendungen, aber sie fühlt sich trotzdem ein wenig eingestaubt an. Moderne Bücher und Abenteuergeschichten fühlen sich, ohne das ich konkret beschreiben könnte warum, einfach anders und frischer an beim Lesen. Ich habe das Buch allerdings erst als Erwachsener zum ersten Mal gelesen, vielleicht hätte ich es als Jugendlicher anders empfunden. Dennoch bin ich der Meinung, dass es für junge Menschen heute interessantere und bessere Bücher gibt. Ich bin nie das Gefühl losgeworden, ein Buch zu lesen, von dem mir meine Eltern erzählt haben wie toll sie es als Jugendliche fanden und dabei vergessen haben, dass sich auch die Welt der Bücher zusammen mit dem Rest der Welt weiter entwickelt hat. Ich kann es daher leider nicht empfehlen. Als Anmerkungen sollte allerdings noch gesagt werden, dass es sich bei der Ausgabe um keine korrekte Übersetzung des Originals handelt. Es gibt eine Vielzahl verschiedener deutscher Übersetzungen. Die meisten davon sind gekürzt und die Sprache nicht der im originalen verwendeten nachempfunden, so auch die von GEOlino gewählte Version. Die Bewertung bezieht sich daher explizit auf die vorliegende Fassung.
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Amerika vor der Unabhängigkeit 1776
Hallihallo ihr Lieben, dieser Roman von James Fenimore Cooper ist einer der bekanntesten Abenteuerromane der Weltliteratur. Es ist der zweite Roman einer Reihe und spielt im sieben jährigen Krieg in Nordamerika. Der Roman spielt zur Zeit der Kämpfe der Franzosen gegen Briten um die koloniale Vorherrschaft. Zu Beginn des Romans ist das Massaker an der britischen Garnison Fort William im Jahre 1757. Bei diesem Ereignis werden Cora & Alice durch den Indianerstamm der Huronen entführt. Da bei dem gesamten Krieg auf beiden Seiten Indianerstämme mit gekämpft haben, sind solche Entführungen von Zivilisten keine Einzelfälle. Der Trapper Hawkeye & Uncas versuchen die beiden jungen Frauen zu retten und es beginnt eine Odyssee in die weiten Nordamerikas mit ungewissen Ausgang… Der Roman ist spannend und jeder der sich über die Anfänge der Unabhängigkeit und dem Untergang der Welt der Ureinwohner Amerikas. Empfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Der letzte Mohikaner Meine Bewertung des Textes (Minimum 1 Punkt / Maximum 5 Punkte): ➡️ Schreibstil/Sprache: 4 ➡️ Charaktere: 4 ➡️ Geschichte: 5 ➡️ Überraschungen/Wendungen: 3 ➡️ Spannung/Atmosphäre/Lebendigkeit: 4 ➡️ Faszination/Magnetische Wirkung: 5 ➡️ Gewichtung/Ausgewogenheit: 3 ➡️ Anspruch/Tiefe/Botschaft: 4 Gesamtbewertung: 4 ⭐⭐⭐️⭐️ Das gewisse Etwas (+ oder -): + Besonderheiten: Ein Klassiker der Abenteuer- und Westernliteratur. Ich fand das Buch insgesamt sehr faszinierend (ein echter Frühwestern). Eine tolle Sprache und richtig gute Atmosphäre und tiefe Schilderungen der Natur Nordamerikas und der Indianer und ihrer Kultur. Natürlich muss man sehen, dass der Schriftsteller das Buch Mitte des 18. Jahrhunderts angesiedelt hat und er selbst ein Kind dieses Jahrhunderts ist. Es gab richtig spannende Stellen im Buch, ein paar Passagen waren etwas zäh, daher einen Stern Abzug. Das Buch ist zwar Bd. 2 einer Reihe (Lederstrumpf), kann aber als Einzelroman gelesen werden. Für Liebhaber des Genre Abenteuer und Western eigentlich ein Muss.
Ich möchte kein ungelesenes Buch mehr im Regal stehen zu haben. Bevor neue Bücher kommen, sollen erst sämtliche im Regal gelesen werden. Dabei beginne ich mit der GEOlino Edition, „12 Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“. Die Bücher stammen aus dem Jahr 2006, den Großteil davon habe ich damals auch gelesen, aber nicht alle. Da ich mich aber an vieles nicht mehr erinnere arbeite ich mich durch die gesamte Reihe. Bei dem dritten Buch, „Der letzte Mohikaner“ von James Fenimore Cooper, handelt es sich dabei zweifelsohne um einen Klassiker der Jugendliteratur. Für meinen Geschmack hat dieser allerdings seinen Zenit weit überschritten. Zunächst einmal muss aus heutiger Sicht das Setting kritisch betrachtet und hinterfragt werden. Die Handlung findet zur Zeit der Kolonialisierung in Nordamerika statt, mit Siedlern auf der einen und Eingeborenen Stämmen auf der anderen Seite. Die Stämme sind dabei zwar von welchen die real existierten inspiriert, vieles entstammt allerdings der Fantasie des Autors. Auch das Leben der Trapper ist idealisiert und romantisiert und entspricht nur im entferntesten der Realität. Auch wenn sich die Geschichte Mühe gibt zu zeigen, das Siedler und Indigene friedlich miteinander leben können, ist der Hauptbösewicht ein Eingeborener. Immerhin wird den Siedler die Schuld für seine Verdorbenheit gegeben. All dies sollte Jugendlichen, die das Buch lesen, zumindest im Ansatz als Hintergrundinformation mitgegeben werden. Abgesehen davon hat auch das Buch an sich mich nicht wirklich abholen können. Ich fand die Geschichte zwar spannend, sogar mit einigen überraschenden Wendungen, aber sie fühlt sich trotzdem ein wenig eingestaubt an. Moderne Bücher und Abenteuergeschichten fühlen sich, ohne das ich konkret beschreiben könnte warum, einfach anders und frischer an beim Lesen. Ich habe das Buch allerdings erst als Erwachsener zum ersten Mal gelesen, vielleicht hätte ich es als Jugendlicher anders empfunden. Dennoch bin ich der Meinung, dass es für junge Menschen heute interessantere und bessere Bücher gibt. Ich bin nie das Gefühl losgeworden, ein Buch zu lesen, von dem mir meine Eltern erzählt haben wie toll sie es als Jugendliche fanden und dabei vergessen haben, dass sich auch die Welt der Bücher zusammen mit dem Rest der Welt weiter entwickelt hat. Ich kann es daher leider nicht empfehlen. Als Anmerkungen sollte allerdings noch gesagt werden, dass es sich bei der Ausgabe um keine korrekte Übersetzung des Originals handelt. Es gibt eine Vielzahl verschiedener deutscher Übersetzungen. Die meisten davon sind gekürzt und die Sprache nicht der im originalen verwendeten nachempfunden, so auch die von GEOlino gewählte Version. Die Bewertung bezieht sich daher explizit auf die vorliegende Fassung.






