INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne

Hardback
3.7271
Fantasy-BestsellerautorDer Auftrag Des ÄltestenForscherScifi-Romane

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Description

Bildgewaltig wie ein Kino-Blockbuster: Das neue phantastische Epos von Christopher Paolini, dem Welt-Bestseller-Autor von »Eragon«

Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden: Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte – und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln.

Kira ist allein. Wir sind es nicht. Und wir müssen einen Weg finden, um zu überleben.

Mit »Die Ewigkeit der Sterne« entführt uns Bestseller-Autor Christopher Paolini in neue unbekannte Welten, und zu dem, was in der Weite des Weltalls zwischen den Sternen auf uns wartet.
Christopher Paolinis phantastisches Epos verbindet auf geniale Weise die Welten-Schöpfung und Charakter-Entwicklung seiner »Eragon«-Romane mit den faszinierenden Möglichkeiten der Zukunft.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
Aliens
Format
Hardback
Pages
960
Price
24.70 €

Author Description

Christopher Paolini wurde 1983 in Kalifornien geboren und lebt heute in Paradise Valley in Montana. Mit der Serie um den Drachenreiter Eragon schrieb er eine Reihe von Bestsellern, die weltweit 35 Millionen Mal verkauft wurden.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
5%
N/A
22%
N/A
75%
5%
N/A
60%
N/A
30%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
92%
83%
40%
40%

Pace

Fast0%
Slow50%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex50%
Moderate50%
Bildhaft (100%)Poetisch (100%)

Posts

61
All
5

Science Fiction in Bestform

Neue Welten, gefährliche Lebensformen und witzige vorlaute KI Charaktere und eine tolle Protagonistin, die durch Hölle und Leben bzw. eine Entwicklung der anderen Art ging. Es war ein Fest für mich. Großartige, komplexe und spektakuläre Welt. Ich habe das Buch gelesen und gehört. Der Schreibstil ist sehr detailreich und passend erzählt. Es las sich genial. Das Hörbuch ist durch Simon Jäger eine grandiose Erfahrung für mich gewesen und seit langem mal wieder eine Erzählstimme der besonderen Art. Es wird auf jeden Fall irgenwann nochmal gelesen/gehört.

4

Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden: Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte – und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln. Die Idee ist wahnsinnige gut,der Schreibstil der Hammer,als Hörbuch auch wirklich super. Sehr Bilderreich geschrieben und trotzdem keine Ahnung irgendwie hat mir was gefehlt ob es vielleicht daran lang das es soviel in Genre Sci-Fi war und mir dieses Genre irgendwie nur bedingt liegt obwohl viele sagen Fantasie und Sci-Fi sind Genre Geschwister.

Post image
5

Paolini erfindet das Rad nicht neu, setzt das vorhandene Material aber sehr gut ein. Die Figuren waren alle sehr eindrücklich gezeichnet, nicht zuletzt, weil Jennifer Hale sie so gekonnt interpretiert hat.

5

Sci-Fi vom Feinsten. Absolute Empfehlung!

Kira Navárez Schicksal möchte man nicht teilen. Bei Forschungsarbeiten auf einem abgelegenen Planeten stößt sie auf einen zurückgelassenen, außerirdischen Organismus. Ab diesem Zeitpunkt überschlagen sich die Ereignisse. Kira wird wie ein Forschungsobjekt auf ein Raumschiff in militärische Quarantäne genommen und erforscht, bis eine weitere, den Menschen unbekannte, Spezies auf den Plan tritt. Eine rasante Reise durchs Universum. Verbündete und Feinde. Uralte Rästel und Zivilisationen. Ungelüftete Geheimnisse, Zerstörung und Neuschaffung.. Selten ein so rasantes und fesselndes Buch gelesen. Paolini hat mich vor Jahren schon mit Eragon begeistert und nun bin ich erneut sprachlos ob seines Talents was Worldbuilding und Storytelling angeht.

3.5

Sehr anspruchsvoll, sehr umfangreiches worldbuilding, tolle Charaktere

Wow! Das ist definitiv kein Buch, von dem man sich nur ein wenig berieseln lässt. Man muss konzentriert bei der Sache bleiben und auch ein wenig mitdenken. Streckenweise wird viel Theorie erklärt und man merkt, Paolini hat sich wirklich mit dem Weltraum und der Raumfahrt auseinandergesetzt. Was der Mann an Arbeit und Recherche hierfür aufgebracht hat, ist absolut beeindruckend. Die Story war wirklich toll, die Charaktere sehr schön geschrieben und gut vorstellbar. Das worldbuilding war sehr umfangreich. Allerdings war es mir teilweise zu anstrengend zu lesen, weil es oft sehr theoretisch war und ich mir vieles nicht so recht vorstellen konnte (Umgebungen, Raumschiffe,..). Das hat der Story manchmal ein wenig den Antrieb genommen. Infinitum war mein 1. Sci-Fi und vielleicht hätte ich einen leichteren Einstieg gebraucht. Nichtsdestotrotz ist es absolut lesenswert und vor allem das Ende hat mir sehr gefallen.

5

Was für eine tolle Geschichte

Ich habe das Buch eine Weile vor mir her geschoben. Es hat mich total schnell in den Bann gezogen. Ein richtig toller sci-fi Roman. Ich bin begeistert von allem, Schreibstil, Handlung, world building... . Eine gute Mischung, wenig Politik und richtig gute und nachvollziehbare zukünftige Technik. Ich hänge noch Tage nach jedem Abschnitt gedanklich bei Kira. Am Ende bin ich so glücklich über das Ende und total verliebt in die Geschichte. Der Autor hat meinen Geschmack getroffen. Am liebsten würde ich es nochmal lesen, wenn es nicht so lang wäre.

4

Begeisterung und Langeweile in einem

Kira ist Xenobiologin und ihr Job ist es, neue Planeten zu erforschen. Bei einer dieser Expeditionen trifft sie auf etwas, dass sie vollkommen verändert und dazu führt, dass ihr Leben und die Zukunft, die sich sich ausgemalt hat, aus den Fugen gerissen wird. Ähnliche Zusammenfassungen bekommt man überall, aber um nicht zu spoilern, ist es wichtig nicht zu verraten, um was es sich bei diesem Fund handelt. Denn das herauszufinden ist einer der zentralen Handlungsstränge. Wir begleiten Kira über fast 1000 Seiten durch Abenteuer, die in einem riesigen und faszinierenden Universum stattfinden. Dieses Universum ist ungläubig detailliert. Sowohl historische Details über verschiedene Spezies und Planeten als auch technische sorgen aber insbesondere in der Mitte dafür, dass es sich ganz schön zieht. Viele Reisen durch unterschiedliche Sonnensysteme, die vielleicht nicht unbedingt für die Story notwendig gewesen wären. Da hab ich mir dann doch zwischendurch mal das Ende herbeigesehnt. Ich liebe detaillierte, neue Welten, aber für mich persönlich hätte es bei einigen Sachen weniger sein können, dafür fehlte mir bei manchen Figuren mehr Hintergrundwissen und Tiefe. Alles in allem eine gute Story (auch wenn 200-300 weniger Seiten dem Ganzen nicht geschadet hätten). Ich hab das Buch sehr genossen und als langjähriger Eragon Fan habe ich mich sehr über ein paar wenige, aber überraschende Referenzen dazu gefreut. Eine Empfehlung für alle, die Paolinis Schreibstil mögen und zumindest ein wenig mit dem Genre anfangen können.

4

Beschreibung In den weiten des Weltalls ist es für die junge Forscherin Kira Navárez der größte Traum zu erkunden, zu untersuchen und auf anderes Leben zu treffen. Bei einem harmlosen Auftrag einen fernen Planeten für die Kolonialisierung zu erforschen stürzt Kira in eine Felsspalte und entdeckt dort etwas, dass ihre Zukunft für immer verändern soll. Die unbekannte Materie verschmilzt mit der Forscherin und verwandelt sie in eine völlig neue Lebensform, die es ihre ermöglicht mit den Außerirdischen zu kommunizieren. Schon bald hängt das Überleben der Menschheit am seidenen Faden und nur Kira ist in der Lage sie alle zu retten. Meine Meinung Der Erfolgsautor des Weltbestsellers »Eragon« wagt mit seinem neuen Werk »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« den Schritt von der Fantasy in das Genre der Science-Fiction, ohne jedoch die phantastischen Elemente aus seinem Schreiben zu verbannen, denn dieser Roman gehört nicht zu den realistischen Weltraum-Abenteuern, sondern verzaubert mit einem durch die Fantasy geprägten Universum voller Möglichkeiten und Absonderlichkeiten. Dieser 960-Seiten starke Roman besticht auf den ersten Blick durch die sagenhafte Aufmachung von Cover, Vorsatzpapier und einigen eingebundenen Grafiken und lässt damit jedes Buchliebhaber-Herz höher schlagen. Die Geschichte wurde in sechs Teile aufgeteilt, die die einzelnen Episoden des Abenteuers besser zugänglich machen und zudem gibt es im Nachtrag noch tiefgehende Erläuterungen des Autors zu der auf Fakten beruhenden Funktionsweise seiner erschaffenen Welt, sowie ein umfassendes Glossar, das mir während des Lesens immer eine gute Unterstützung bot. Trotzdem wäre es wünschenswert, dass Paolini seine Erklärungen in den Romantext hätte einfließen lassen, dann wäre die Symbiose vollkommener. Die Hauptprotagonistin ist die Xenobiologin Kira Navárez, die bei der Erkundung des Trabanten Adrasteia im System Sigma Draconis bei einem Unfall eine folgenschwere Entdeckung macht und über den ganzen Roman hinweg die Perspektive bestimmt. Paolini überzeugte mich mit seinem sagenhaften Charakterbuilding, denn zu Kira gesellt sich im Verlauf der Geschichte die hinreißende Bordcrew der »Wallfish«, bestehend aus Falconi, einem hartgesottenen Mistkerl mit weichem Kern, dem exzentrischen und verrückten Schiffsverstand Gregorovich, der liebenswerten Nielsen, der sadistisch veranlagten Ex-Soldatin Sparrow, der eigensinnigen Mechanikerin Hwa-jung, dem aufrichtigen Mediziner Vishal und dem gutgläubigen und naiven Trig, der noch ein halbes Kind ist sowie das Schiffsschwein Göffel und Kater Mr. Fuzzypants. Humorvolle Dialoge ergänzen die rasanten Weltraum-Schlachten mit einer angenehmen Leichtigkeit, die einen zwischen blutigen Kämpfen ums nackte Überleben neuen Atem schöpfen lassen. Christopher Paolini hat in »Infinitum« eine fantasiereiche und fesselnde Welt erschaffen, die zum Staunen und Verlieren einlädt und mit jedem Kapitel größere Ausmaße anzunehmen scheint. Bei dieser Fülle an Kreativität ging mir allerdings der Fokus etwas verloren und eine engmaschigere Verknüpfung mit Details hätte das Leseerlebnis noch um einiges reicher machen können. »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« ist ein absolut lesenswerter Roman für alle, die auf phantastische Weltraum-Abenteuer stehen und gerne in eine komplexe Welt eintauchen. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Hauptprotagonistin und die Dynamik zwischen den Charakteren. Fazit Fantasievolle Science-Fiction, die voller Action steckt und dennoch zum Erträumen des Weltalls einlädt. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 08.10.2020

2

Ganz ok, die Geschichte hätte noch Luft nach oben.

4

Phantastisch und Bild gewaltig. Das Buch ist ein ganz schöner Brocken aber sehr gut geschrieben.

5

Ein Meisterwerk

Das Buch ist einfach nur fantastisch. Man hat hier keine Phase in der es nichts passiert. Manchmal ist es schwierig das Thema bzw. manche Begriffe zu verstehen, weil es doch ziemlich tief reingeht. Aber dazu gibt es auch genügend Erklärung hinten. Das Buch liest sich aber dennoch sehr leicht. Spannend, mitreisend und vielseitig. Hier gibt es viele interessante Charaktere. Der Autor geht aber nicht zu tief rein, aber doch tief genug um die Charaktere kennen zu lernen. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

4.5

𝑬𝒊𝒏𝒆 𝑺𝒄𝒊𝑭𝒊 𝑺𝒑𝒂𝒄𝒆-𝑶𝒑𝒆𝒓𝒂 𝒇ü𝒓 „𝑭𝒐𝒓𝒕𝒈𝒆𝒔𝒄𝒉𝒓𝒊𝒕𝒕𝒆𝒏𝒆“

Ein großartiges SciFi Epos aus der Feder von Christopher Paolini das in seiner Komplexität allerdings meines Erachtens nichts für Einsteiger ins Genre ist und auch nicht nebenbei mal schnell gelesen werden kann … Gemeinsam mit Kira Navarez reisen wir quer durch die Galaxis und mit jeder Frage die halbwegs beantwortet wird stellen sich uns mindestens 5 neue Fragen … Die Entwicklung von Kira von einer „einfachen“ Xenobiologin zur möglicherweise einzigen Rettung für die Menschheit hat mir sehr gut gefallen und wir lesen die gesamte Geschichte aus ihrer Sicht Mein absoluter Liebling ist allerdings der Schiffsverstand Gregorovich - Genie und Wahnsinn liegen tatsächlich nur hauchdünn voneinander entfernt 🙃 und seine Sprüche sind herrlich Nehmt euch Zeit für dieses 960 Seiten Schwergewicht - es braucht Zeit, Ruhe und Konzentration aber dann ist es ein grandioses Lesevergnügen Das Ende ist sehr stimmig und passend auch wenn ich Kira etwas anderes gewünscht und gegönnt hätte - aber sie hat ihren Frieden damit gemacht und dem schließe ich mich an 💙

𝑬𝒊𝒏𝒆 𝑺𝒄𝒊𝑭𝒊 𝑺𝒑𝒂𝒄𝒆-𝑶𝒑𝒆𝒓𝒂 𝒇ü𝒓 „𝑭𝒐𝒓𝒕𝒈𝒆𝒔𝒄𝒉𝒓𝒊𝒕𝒕𝒆𝒏𝒆“
5

Phantastisch, episch und echt lang Christopher Paolini ist mein Lieblingsautor, also war klar, dass dieses Buch hier einzieht. Allerdings habe ich nicht erwartet, dass es so wahnsinnig lang ist. Man hätte wohl überlegen sollen, ob man dieses Buch in 2 Teilen veröffentlicht, wie andere Bücher es auch schon wurden. Allein der Anblick der dünnen und vor allem VIELEN Seiten schreckt doch den ein oder anderen ab. Wir lernen Kira kennen, um die sich die Geschichte dreht, denn sie macht eine Wahnsinns Entdeckung, die nicht nur ihre Welt in Gefahr bringt, sondern ALLE Welten. Sie ist ein wirklich toller Charakter, großartig ausgearbeitet und unfassbar intelligent. Die anderen Charaktere sind nur Nebendarsteller, die eher unwichtig sind. Abgesehen von der Crew der Walfish lernen wir die anderen nur kurz kennen und nicht unbedingt mögen. Dafür lernt man ihre neue Crew umso mehr lieben, denn die stehen alles mit ihr durch. Ich bin schwer begeistert von der Geschichte! Allein die ganze Recherche muss Jahre gebraucht haben und irgendwie ist es eine Version unserer „Vielleicht-Zukunft“, wenn ich auch sehr hoffe, dass es so nicht stattfindet. Es ist ein Epos und, wenn ich es richtig verstanden habe, nur der Anfang eines riesigen Kosmos, den Paolini erschaffen will. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weiter geht und ob wir Kira und die Walfish-Crew wiedersehen. Es würde mich jedenfalls sehr freuen, denn dieses Buch und seine Geschichte wird mich noch eine ganze Weile begleiten. Ich kann das Hörbuch übrigens wahnsinnig empfehlen! Simon Jäger liest so unfassbar toll, dass man noch besser in die Story kommt, als es nur zu lesen.

4.5

Sience Fiction auf höchstem Niveau

Wow, so ein krasse Story 🤩 Es wird alles erklärt vom System, deswegeb ist es so nen dicker schinken und auch langsam etwas Langatmig. Diese Geschichte muss man genießen und jeder der hier auf ne Love story wartet ist an der Falschen Adresse. Jemand der allerdings nach Aliens, Kommunikation zwischen unterschiedlichen spezien, intrigen, Foundfamily und epischen Raumschiff manövern steht mit einem Symbiosen der ein klitze kleines Bischen an Venom erinnert (nur der Symbiont an sich) der ist hier genau richtig. Echt Phänomenal wie alles so detailliert dargestellt wird und ich fand nach den ganzen Erklärungen echt mega gut in die Story rein und Kira ist ein wunderbarer Charakter der an sich wächst.

4.5

Man muss reinkommen und die ersten ca. 10 Stunden des Hörbuchs haben sich auch etwas gezogen aber die restlichen 2/3 haben sich gelohnt🥺🤌

Falconi-Fan-Club 4 ever ❤️🔥 Just Sayin'

4

Okay, wo fange ich an? Bereits als das neue Buch von Christopher Paolini das erste Mal angeworben wurde, war mir klar, dass ich es lesen möchte. Als schließlich offiziell bekannt gegeben wurde, um was es in der Geschichte gehen soll, änderte sich nichts an meiner Meinung. Mir war klar, dass es kein "Eragon" werden wird und ich nicht diese Erwartung in das Buch setzten darf. Doch sprachen noch mehr Dinge für dieses Buch. Dinge, die ich bei Eragon gut fand und ich glaube, dass dies einer der Gründe ist, warum ich dieses Buch, das ich auf so vielen Seiten verflucht habe, mögen konnte. Zum einen muss ich sagen, dass ich die technischen und wissenschaftlichen Ausschweifungen teilweise wirklich sehr anstrengend fand. Wer mehr auf eine saloppere Sprache steht, der darf es auch gern umformulieren in Richtung "zum Kot***". Klingt hart, empfand ich aber so. Zwar fand ich Kira recht gut getroffen mit ihrer etwas distanzierten und reservierten Art, gerade weil sie Wissenschaftlerin ist, aber nichtsdestotrotz verleiht er ihr wiederum so viel Menschlichkeit, dass es für ein nervtötendes Maß an Selbstmitleid reicht. Hier hätte er lieber mehr Zeit und Herzblut in ihre Ausarbeitung stecken sollen und dafür dem Leser nicht die kompletten Funktionen einen Raumschiffs herunter beten. Ohje, klingt das böse, wenn man es liest, aber leider ist es so. Bitte aber nicht missverstehen, denn es soll nicht heißen, dass ich die Charaktere nicht mochte, es war nur gelegentlich etwas trocken. Was außerdem nicht bedeutet, dass das Buch langweilig war. Es war eben an manchen Stellen etwas zäh. Auf der anderen Seite beinhaltet die Geschichte auch viele Action- sowie Kampfszenen. Natürlich konnte mein Kopf diese nur nach mehrmaligem Lesen verarbeiten, aber das ist ja ein altes Thema, das ich schon öfter erwähnt habe. Ich muss gestehen, dass ich glaube, dass mir eine Verfilmung - mit richtiger Besetzung - besser gefallen könnte, denn um ehrlich zu sein, das Antriebssystem habe ich bis zum Schluss nicht richtig verstanden, sondern einfach hin genommen. Aus verschiedenen Artikeln konnte man entnehmen, dass sich der Autor viel Gedanken gemacht und Wissen angesammelt hat, welches er dann eben in dem Buch zeigen wollte, was man ihm nur schwer verübeln kann, aber weniger ist manchmal einfach mehr. Das klingt jetzt alles unfassbar böse, aber das ist es wirklich nicht. Das Buch hat mich gut unterhalten. Die weiteren Charaktere, die mich teilweise sehr an die Besetzung der "Firefly" (Serie!) erinnerte, und besonders deren Zusammenspiel fand ich unfassbar gut. Für Kira hätte ich mir einfach etwas mehr Selbstbewusstsein und Konstante gewünscht. Ich habe auf jeden Fall einige Lieblinge in der Geschichte gefunden und werde sie nach unserer gemeinsamen langen Reise vermissen. Und das Ende. Es war einfach gut. Vielleicht ein klein wenig dick aufgetragen, aber dennoch fand ich es einfach passend. Ich denke, dass man aus dieser Welt, wie sie Paolini geschaffen hat, noch viel machen kann und wer weiß, vielleicht mit weniger Fakten und im Gegenzug ein paar Infos mehr zu den schönen Dingen , wie Sternhimmel-Petunien und andere Schönheiten der Galaxie(n). Ein wenig mehr Ausgewogenheit aus allen Elementen und das Buch hätte für mich ein Highlight werden können, aber so war es (leider) nur gute Unterhaltung - die ich aber auch nicht missen möchte. Ehrlich gesagt, könnte ich noch eine ganze Weile einfach über das Buch erzählen, aber vermutlich spoiler ich dann zum einen die Hälfte und rede im Kreis, wie toll und wie nervig ich es fand, weswegen ich hier zum Ende komme und euch einfach auf eine eigene Reise in fremde Galaxien schicke. Meine Empfehlung habt ihr. Fazit: Ein sehr intensives Si-Fi Abenteuer mit einigen Längen, viel Technik, aber auch Action, Spannung und tollen Charakteren.

4

Eine epische Reise durch den interstellaren Raum!

Die Geschichte startet unerwartet und entfaltet nach und nach ihr volles Potenzial. Mit jedem Kapitel lernt der Leser mehr über die Geschichte und Hintergründe der einzelnen Charaktere, Spezies und Technologien. Dabei fühlt sich die Geschichte nicht zu langgezogen an und liest sich angenehm flüssig. Das Ende des Buches fühlt sich rund und zufriedenstellend an, ohne die Tür für eine Fortsetzung ganz zu schließen. Ein schönes Abenteuer für alle Science-Fiction Fans!

Eine epische Reise durch den interstellaren Raum!
5

Eine sehr klassisch anmutende Sci-Fi Story. Sehr gut durchdacht und konnte mich auch durchgehend bei Laune halten. Manch einer dürfte es zwischendurch als langatmig empfinden. Das Ende gefiel mir sehr gut, obwohl es nicht typisch rundes Ende ist. Für ein Highlight fehlte das gewisse Etwas. Kira war ab und an auch mal etwas...anstrengend. Alles in allem aber ein top Sci-Fi Buch, dass ich aber niemanden zum Einstieg in das Genre empfehlen würde.

3

INHALT Bei der Untersuchung eines Planeten stürzt Forscherin Kira in eine Felsspalte und kommt mit einer fremden Substanz in Kontakt, womit sie eine Kette von weitreichenden Ereignissen in Gang setzt. Es folgt ein Weltraumabenteuer, in dem es um die Entdeckung fremder Spezies, eine lange Reise ohne klares Ziel und vor allem um Krieg geht. MEINUNG Ich hatte von Anfang an bedenken, ob die Geschichte überhaupt etwas für mich ist. Aber weil ich die Eragon-Reihe so sehr mochte, war ich zu neugierig auf Infinitum, um es nicht zu lesen. Dass mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte, liegt daher vor allem an meinem persönlichen Geschmack. Die gesamte Geschichte wird aus Kiras Sicht geschildert. Das ist einerseits gut, weil so nicht noch mehr Komplexität reingebracht wurde, anderseits könnte ich mir vorstellen, dass etwas Abwechslung in der Erzählperspektive bei ca. 900 Seiten ganz gutgetan hätte. Dazu kommt, dass Kira nicht unbedingt mein Lieblingscharakter war. Anfangs mochte ich sie noch ganz gern, sie war offen, neugierig, mutig, eine starke Protagonistin, mit der ich mitfühlen konnte. Irgendwann ab der Hälfte merkte ich aber, dass ich mich – anders als sonst - immer mehr von ihr distanzierte, als mich ihr näher zu fühlen. Durch ihr Schicksal wirkte sie auf mich immer unnahbarer, fast schon übermenschlich und zu perfekt. Irgendwann war ich tatsächlich eher genervt von ihrer Art und, dass sie, egal welche Probleme aufkamen, sofort eine Lösung parat hatte. Hätte sie einen auch nur annähernd ebenbürtigen Charakter an ihrer Seite gehabt, wäre meine Sympathie für sie vielleicht nicht verloren gegangen. Die Nebencharaktere, genauer gesagt die Mitglieder der Crew, mit der Kira im Laufe der Geschichte zusammenstößt, sind mir deutlich stärker ans Herz gewachsen. Eigentlich waren Falconi, seine Crew und das Schiffsgehirn seines Raumschiffs sogar mein persönliches Highlight der ganzen Geschichte. Die Handlung ist unvorhersehbar, aber nicht wirklich abwechslungsreich. Die meiste Zeit war mir gar nicht klar, welches Ziel die Protagonistin überhaupt gerade verfolgt. Es gab keinen richtigen Spannungsbogen, sondern für mich war die Handlung eher durchwachsen. Während der Anfang mich mit dem Einblick in eine interessante neue Welt und eine spannende Zukunftsvision gefangen genommen hat, verlor sich die Geschichte auf den langen Reisen durch das All immer wieder. Teilweise war es mir einfach zu abstrakt. Bis zum letzten Drittel haben mir die Zwischenmenschlichen Beziehungen gefehlt, die mich mehr mitfühlen und mitfiebern lassen als jede Kampfszene, von denen es einige gab und für die ich mich einfach nicht begeistern konnte. Insgesamt hatte ich das Gefühl, der Fokus lag eher auf dem detailliert ausgearbeiteten und komplexen Worldbuilding sowie auf logischen Zusammenhängen, als auf den Charakteren oder spannenden Twists im Handlungsverlauf. Man merkt, wie gut durchdacht die Hintergründe sind, die Welt wirkt authentisch und es ist fast als würde Realität und Fiktion miteinander verschmelzen. Technische Vorgänge werden ausführlicher erklärt als eigentlich notwendig wäre (vor allem, da es ein Glossar gibt), wodurch die Handlung immer wieder ins Stocken gerät. Auch die vielen sperrigen Fachbegriffe haben meinen Lesefluss mehr gestört als dass sie die Geschichte bereichert haben. Sie haben den Text nicht nur anspruchsvoll gemacht, sondern fast schon überladen. Vor allem finde ich aber, dass sie dem sonst so schönen, bildhaften Schreibstil etwas von seiner Wirkung genommen haben. FAZIT Bei dieser Länge muss eine Geschichte mich schon richtig packen, damit ich von Anfang bis Ende dranbleibe. Das hat Infinitum leider nicht geschafft. Trotzdem bin ich sicher, dass Paolini hier eine großartige Welt geschaffen hat, die noch viele Leser*innen begeistern wird.

2

Langweilig, zu lang und verwirrt

Ich habe mich so auf dieses Epos gefreut. Und dann so enttäuscht. Die Alien Geschichte an sich war sehr gut. Aber das alles war so lang und verwirrend erzählt. Ich wusste oft nicht wo ich bin, was passiert , es war mir zuviel. Ich gebe den Autor nicht auf, ich warte jedoch bis ich wieder was von ihm lese.

Langweilig, zu lang und verwirrt
2.5

Es hat sehr stark angefangen und sehr stark nachgelassen. Ich habe mich nur für 2 1/2 Charaktere interessiert - zwei davon waren keine Menschen und der halbe war die Protagonistin. Szenen wurden unnötig in die Länge gezogen und manchmal hat sich die Handlung in wirren Sätzen verloren. Paolini und ich werden wohl keine Freunde mehr

4.5

Ich bin sprachlos... Das war mein erstes Sci-Fi Buch, daher durfte ich so manchen Begriff darin erst einmal "nachgooglen" was mich aber absolut nicht gestört hat. Sehr hilfreich war auch das Glossar am Ende des Buches um alles verstehen zu können. Ich weiß nicht ob meine Meinung eine andere wäre wenn ich zuvor schon andere Sci-Fi Bücher gelesen hätte, aber ich bin wirklich begeistert von der Story und den Charakteren. Eine klare Leseempfehlung also von mir.🥰 Das einziege was mich zwischenzeitlich wirklich gestört hat war die schlechte Arbeit der Übersetzer, dafür kann Paolini aber nichts. Und deshalb kann ich da sehr gut drüber hinwegsehen.

4

Beschreibung In den weiten des Weltalls ist es für die junge Forscherin Kira Navárez der größte Traum zu erkunden, zu untersuchen und auf anderes Leben zu treffen. Bei einem harmlosen Auftrag einen fernen Planeten für die Kolonialisierung zu erforschen stürzt Kira in eine Felsspalte und entdeckt dort etwas, dass ihre Zukunft für immer verändern soll. Die unbekannte Materie verschmilzt mit der Forscherin und verwandelt sie in eine völlig neue Lebensform, die es ihre ermöglicht mit den Außerirdischen zu kommunizieren. Schon bald hängt das Überleben der Menschheit am seidenen Faden und nur Kira ist in der Lage sie alle zu retten. Meine Meinung Der Erfolgsautor des Weltbestsellers »Eragon« wagt mit seinem neuen Werk »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« den Schritt von der Fantasy in das Genre der Science-Fiction, ohne jedoch die phantastischen Elemente aus seinem Schreiben zu verbannen, denn dieser Roman gehört nicht zu den realistischen Weltraum-Abenteuern, sondern verzaubert mit einem durch die Fantasy geprägten Universum voller Möglichkeiten und Absonderlichkeiten. Dieser 960-Seiten starke Roman besticht auf den ersten Blick durch die sagenhafte Aufmachung von Cover, Vorsatzpapier und einigen eingebundenen Grafiken und lässt damit jedes Buchliebhaber-Herz höher schlagen. Die Geschichte wurde in sechs Teile aufgeteilt, die die einzelnen Episoden des Abenteuers besser zugänglich machen und zudem gibt es im Nachtrag noch tiefgehende Erläuterungen des Autors zu der auf Fakten beruhenden Funktionsweise seiner erschaffenen Welt, sowie ein umfassendes Glossar, das mir während des Lesens immer eine gute Unterstützung bot. Trotzdem wäre es wünschenswert, dass Paolini seine Erklärungen in den Romantext hätte einfließen lassen, dann wäre die Symbiose vollkommener. Die Hauptprotagonistin ist die Xenobiologin Kira Navárez, die bei der Erkundung des Trabanten Adrasteia im System Sigma Draconis bei einem Unfall eine folgenschwere Entdeckung macht und über den ganzen Roman hinweg die Perspektive bestimmt. Paolini überzeugte mich mit seinem sagenhaften Charakterbuilding, denn zu Kira gesellt sich im Verlauf der Geschichte die hinreißende Bordcrew der »Wallfish«, bestehend aus Falconi, einem hartgesottenen Mistkerl mit weichem Kern, dem exzentrischen und verrückten Schiffsverstand Gregorovich, der liebenswerten Nielsen, der sadistisch veranlagten Ex-Soldatin Sparrow, der eigensinnigen Mechanikerin Hwa-jung, dem aufrichtigen Mediziner Vishal und dem gutgläubigen und naiven Trig, der noch ein halbes Kind ist sowie das Schiffsschwein Göffel und Kater Mr. Fuzzypants. Humorvolle Dialoge ergänzen die rasanten Weltraum-Schlachten mit einer angenehmen Leichtigkeit, die einen zwischen blutigen Kämpfen ums nackte Überleben neuen Atem schöpfen lassen. Christopher Paolini hat in »Infinitum« eine fantasiereiche und fesselnde Welt erschaffen, die zum Staunen und Verlieren einlädt und mit jedem Kapitel größere Ausmaße anzunehmen scheint. Bei dieser Fülle an Kreativität ging mir allerdings der Fokus etwas verloren und eine engmaschigere Verknüpfung mit Details hätte das Leseerlebnis noch um einiges reicher machen können. »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« ist ein absolut lesenswerter Roman für alle, die auf phantastische Weltraum-Abenteuer stehen und gerne in eine komplexe Welt eintauchen. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Hauptprotagonistin und die Dynamik zwischen den Charakteren. Fazit Fantasievolle Science-Fiction, die voller Action steckt und dennoch zum Erträumen des Weltalls einlädt. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 08.10.2020

2

Nach etwa 120 Seiten abgebrochen. Sehr amerikanisch. Könnte einem Hollywood Blockbuster der 80/90 er entsprungen sein. Furchtbare Dialoge, der Versuch witzig und frech zu sein, alles sehr pathetisch. Alles wird für die Wissenschaft geopfert. Extreme Stereotype. Die Idee ist bis zu dem Punkt wo ich aufgehört habe nichts innovatives.

5

Wahnsinnig spannend! Tolle Charaktere und man fühlt mit jedem Einzelnen mit. Bei über 900 Seiten sollte man allerdings Zeit mitbringen. Das fällt einem aber nicht sonderlich schwer sobald man die Charaktere einmal ins Herz geschlossen hat 😊 Toll finde ich auch, dass sich Paolini an ein neues Genre gewagt hat. Man merkt die Mühe inf Begeisterung dafür auf jeder Seite 😊

5

Die Xenobiologin Kira Navarez macht auf einem zu kolonisierenden Planeten durch Zufall eine Entdeckung, die ihr ganzes Leben durcheinander bringt und verändert. Als ich gesehen habe, dass Christopher Paolini ein neues Buch geschrieben hat, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss. Mit Infinitum beschreitet der Autor neue Wege, was mich extrem neugierig gemacht hat. Das Buch ist insgesamt 960 Seiten dick, es gibt außerdem Zeichnungen, ein Glossar und Karten. Infinitum ist auf jeden Fall so eine Geschichte, die man nach dem Lesen erst einmal sacken lassen muss. Man sollte auf jeden Fall ein Fan von Science Fiction sein, das Buch geht nämlich nicht nur ein bisschen in diese Richtung, sondern beschäftigt sich sehr intensiv mit diesem Thema. Die Geschichte wird aus der Sicht der jungen Wissenschaftlerin Kira Navarez erzählt. Als Leser begleiten wir sie in die weiten des Weltalls. Neben Kira gibt es noch viele andere Charaktere, die der Autor sehr gut beschreibt und auch näher bringen kann. Auch Zwischenmenschliches spielt eine wichtige Rolle. Kira ist eine sehr intelligente junge Frau, die den Erstkontakt mit einer außerirdischen Lebensform macht. Die Aliens sind sehr ungewöhnlich und alles andere als menschlich. Die Handlung fängt recht typisch an, entwickelt sich im Laufe der Zeit in eine andere Richtung als ich anfangs vermutet hatte. Der Autor befasst sich mit vielen unterschiedlichen Themen aus dem Bereich Science Fiction und ist dabei sehr anspruchsvoll in seinem Stil. Das Ende lässt einen nachdenklich zurück, mir war das persönlich fast schon etwas zu viel. Im Ganzen betrachtet passt das Ende aber sehr gut, man muss sich nur darauf einlassen. Es handelt sich hier tatsächlich um einen Einzelband. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne Science Fiction liest. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

5

Wow

Sehr komplexe und detailreiche Geschichte, sehr abenteuerlich und spannungsvoll! Es war mein erstes Sci-fi Buch und ich bin begeistert!

Wow
3

Kira hat auf einem neuen Planeten etwas entdeckt, das eine Menge Dinge in Gang setzt und sie steckt durch ihre Entdeckung ganz tief mit drin. Alles stürzt auf sie ein und obwohl sie durch die Hölle geht, bleibt sie tapfer und tut das, was sie tun muss, so schwierig es manchmal auch ist. Wegen all der Katastrophen, die sie erlebt, hatte ich Mitleid mit ihr, aber ich habe sie auch für ihre Stärke bewundert, denn trotz allem, was sie durchmacht und all der Last auf ihren Schultern will sie immer ihr Bestes geben. Ich mochte die Charaktere, vor allem natürlich Kira, aber auch die Mitglieder der Crew, mit der sie die meiste Zeit reist. Es ist schon ein spannendes Weltraum-Abenteuer mit vielen kreativen Ideen, was das Leben und Reisen im Weltall betrifft. Besonders die Schiffsgehirne haben mir sehr gut gefallen. Allerdings fand ich erstmal, dass es sich schon ziemlich in die Länge gezogen hat, da es immer wieder zu ähnlichen Auseinandersetzungen kommt, es gibt ähnliche Gespräche und die Informationen kommen nur in kleinen Häppchen. Dazu wurde es mir zum Ende hin zu bunt - wobei ich da schon sagen muss, dass es schon nur nach und nach bunter wird, aber zum Schluss konnte es mich dann einfach nicht richtig überzeugen. Fazit "Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne" hat mir mit seiner mutigen Protagonistin und den interessanten Weltraum-Ideen schon gut gefallen, allerdings hat es sich auch ganz schön in die Länge gezogen und zum Ende hin konnte es mich auch nicht mehr so begeistern.

3

Zum Teil zu komplex und langatmig

4.5

Eine großartige Welt mit tollen Charakteren. In der Mitte fand ich es etwas langatmig aber das Ende hat mich emotional nochmal richtig abgeholt. Ich musste sogar auf der letzen Seite eine Träne vergießen, weil ich Kira Lebewohl sagen musste.

4

★☆☆☆☆ Ein Stern für die deutsche Übersetzung.

5

*Inhalt* Kira Navarez ist Xenobiologin und reist mit ihrem Forschungsteam zu neuen Planeten. An ihrem letzten Abend feiert sie gemeinsam mit ihren Kollegen den Abschied, als sie noch ein letztes Mal zu einem besonderen Planeten geschickt wird, weil dort etwas auffälliges gesichtet wurde. Kira soll es untersuchen und stößt dabei unerwarteterweise auf eine neue Spezies...  *Erster Satz des Buches* "Der orangene Gasgigant Zeus hing tief über dem Horizon und schimmerte vor dunklem Grund." CHRISTOPHER PAOLINI - INFINITUM: DIE EWIGKEIT DER STERNE, S.17 *Meine Meinung* Christopher Paolini war lange Zeit in aller Munde, doch dann wurde es still um ihn. Vor kurzem erschien dann sein neues Werk, welches erstmals nicht im Eragon Universum spielt und auch wenn ich bisher keines seiner Bücher gelesen habe, war ich sehr gespannt.  Vor Beginn des Buches hatte ich Angst, dass mir der Einstieg schwerfallen könnte und ich mich eventuell mit der Thematik und dem Genre (Sci-Fi) nicht ganz so anfreunden könnte - aber ich wurde überrascht. Ich wurde direkt in die Geschichte gesogen und habe jedes Wort davon inhaliert. Die vielen Gedanken und Ideen, die der Autor in dieses Buch gesteckt hat, haben mich absolut fasziniert und ich fühlte mich ein bisschen an Frank Schätzings "Der Schwarm" erinnert. Vielleicht, weil in diesem Buch eine ähnlich wissenschaftliche und hochkomplexe Gedankenwelt erschaffen wurde, an die man als Leser vorsichtig herangeführt wird. Die detailgetreue und bildgewaltige Schreibweise, erleichtert es unserer Vorstellungskraft, uns ins Weltall zu begeben und alle Erlebnisse Kiras irgendwie nachvollziehen zu können -auch wenn manche Dinge quasi unvorstellbar sind.  Meine Lieblinge waren - mit weitem Abstand - das Schwein und der Kater, die für den ein oder anderen unterhaltsamen Moment gesorgt haben, doch auch Kira mochte ich - besonders faszinierend fand ich dabei, wie sich ihre Einstellung zu "sich selbst" und verschiedene, mit ihr verbundenen Dinge, verändert. Doch auch das Schiffs"Gehirn" Gregorovic gefiel mir ausnehmend gut.   Die Spannung, die sich immer mehr steigert, macht das Buch zu einer leicht lesbaren Lektüre, wobei ich die letzten 3 Teile (von 6 größeren Kapiteln) deutlich schneller weg lesen konnte, als die ersten 3.  Insgesamt hat mich das Buch auf ganze Linie überzeugt und ich muss mir unbedingt noch Eragon zu Gemüte führen - auch wenn das wohl etwas völlig anderes ist.  *Infos zum Buch* Seitenzahl: 960 Seiten Verlag: Knaur Verlag ISBN: 978-3-426-22736-7 Preis: 24,00 € (Gebunden) / 19,99 € (Ebook) *Infos zum Autor* "Christopher Paolini wurde 1983 in Kalifornien geboren und lebt heute in Paradise Valley in Montana. Mit der Serie um den Drachenreiter Eragon schrieb er eine Reihe von Bestsellern, die weltweit 35 Millionen Mal verkauft wurden." (Quelle: Verlagshomepage) *Fazit* Auch wenn ich mir anfangs sehr unsicher war, ob die Thematik wirklich meins ist: es hat sich definitiv gelohnt, mal über den Tellerrand hinauszuschauen und etwas neues zu probieren. Manchmal entdeckt man dabei wahre Schätze, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben werden - und dieses Buch ist definitiv eines davon - klare Leseempfehlung!  Wertung: 5 von 5 Sterne!

4

Die Expansion ins Universum ist im vollen Gange und die junge Forscherin Kira ist als Xenobiolgin ein Teil davon. Ihre Forschungen und Untersuchungen auf einem neuen Planeten sind fast abgeschlossen, als sie bei einem Routinegang etwas ungewöhnliches entdeckt. Nach dem Sturz in eine Felsspallte schwebt nicht mehr nur Kiras Leben in Gefahr. Ein Wettrennen durch die Galaxie und ein Kampf ums Überleben beginnt. Dieses Cover und auch die Innengestaltung fand ich einfach atemberaubend. Auch der Klappentext konnte mich direkt neugierig machen. Den Anfang des Buches fand ich sehr packend und faszininierend. Die beschriebene Welt ist gleichzeitig so vertraut und doch eine ganz andere. Leider hatte die Erzählung für mich zwischenzeitlich aber auch die ein oder anderen Längen; wir reden hier immerhin von über 900 Seiten. Auch mit Kira konnte mich nicht so richtig connecten an einigen Stellen. Das Buch ist der Inbegriff von Science Fiction und gleichzeitig für mich nicht zu abgespaced, als das es nicht auch eine Empfhelung für nicht SciFi-Fans wäre. Eine wirklich tolle Idee mit einer meist gelungenen Umsetzung.

5

Sehr beeindruckend & intergalaktisch großartig

4

Es fällt mir unglaublich schwer ‚Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne‘ in Worten zu fassen. So komplex ist dieses 960 Seiten umfassende Werk von Christopher Paolini, der mit seiner ‚Eragon‘-Reihe fast jedem ein Begriff ist. Ich habe diese zwar nicht gelesen, da es sich dabei aber um Jugendbücher handelt, denke ich, dass sein neustes Buch nicht mit der weltbekannten Reihe zu vergleichen ist. Denn Infinitum ist Science Fiction in Reinform, mit einer unglaublich detaillierten und komplexen Welt, von der ich immer noch baff bin. Jedoch hat mir der große ‚Boah‘-Effekt gefehlt, um vollends davon begeistert zu sein. In Paolinis Universum, das er ‚Fractalverse‘ nennt, hat die Menschheit fremde Planeten besiedelt – und ist nicht alleine in den Weiten des Weltalls. Paolini hat dabei eine Science-Fiction-Welt geschaffen, die ihresgleichen sucht. Planeten, Monde, Raumstationen, verschiedenste Spezies, Technik, Wissenschaft.. Gefühlt alles wurde bedacht und dadurch wirkt es umso authentischer, selbst wenn es sich um Zukunftsvisionen handelt. Vor diesem Worldbuilding kann ich nur den Hut ziehen. Karten und Zeichnungen helfen, das ‚Fractalverse‘ vor dem inneren Auge auferstehen zu lassen, ebenso ein eigenes Glossar, um sich mit den komplexen Begrifflichkeiten einigermaßen auseinanderzusetzen. Man merkt, das Buch ist nichts für Nebenbei, es erfordert höchste Konzentration und ich habe darin nicht ganz so schnell gelesen, wie ich es bei anderen Büchern mache. Aber gerade deswegen konnte ich richtiggehend darin versinken: Aliens, die in einer Duftsprache kommunizieren, Antimaterie als Treibstoff, verschiedene Spezies (auch mit Tentakel), Menschen, die im Weltraum geboren und aufgewachsen sind und unsere Erde noch nie betreten haben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, ebenso wenig wie den unendlichen Weiten des Weltraums. Und trotz aller Komplexität macht es Paolinis Schreibstil eigentlich ziemlich leicht, in die Welt einzutauchen. Detailliert, ohne ausschweifend zu werden, führt er uns Schritt für Schritt in sein ‚Fractalverse‘, versucht, die Charaktere selbst ihre Welt erklären zu lassen. Alles in allem ist Paolinis Art zu erzählen ungemein leicht und einnehmend, so dass man trotz der anspruchsvollen Thematik gut mitkommt. Kira als Protagonistin war.. okay. Ich fand sie weder sonderlich sympathisch noch sonderlich unsympathisch. Sie ist zu Beginn eine ziemlich bodenständige junge Frau, erforscht als Xenobiologin fremde Planeten, möchte ihren Freund Alan heiraten. Bis eben jener Zwischenfall, der im Klappentext erwähnt wird, ihr Leben verändert. Irgendwie habe ich keine rechte Meinung von ihr und sie bleibt mir weitestgehend fremd. Für mich wird die Geschichte eh hauptsächlich von den Nebencharakteren getragen, somit war eine Verbindung zu Kira nicht wirklich nötig. Ich hatte aber auch schon knapp 400 Seiten gelesen, bis ich mich richtig in der Geschichte angekommen gefühlt hatte. Und das lag definitiv an der Crew der ‚Wallfish‘, ein kleines Raumschiff voll mit gestrandeten Seelen, die ich aber mehr ins Herz geschlossen habe als Kira. Sei es das Schiffsgehirn, der Captain, das Schiffsschwein oder den Jungen Trig. Diese bunte Mischung hilft Kira bei ihrer Mission und begleitet uns Leser somit Gott sei Dank fast das ganze restliche Buch. Erzählt wird das alles in einem Umfang epischen Ausmaßes. Denn das ist ‚Infinitum‘ – ein Epos. Mit seiner Intensität, seiner Welt, seinen Bewohnern und deren Diversität. Ja, insoweit bringt mich das Buch immer noch ins Schwärmen. Die Handlung ist es, wo für mich das gewisse Etwas fehlt, eine Art Höhepunkt, der mich ins Staunen versetzt und mich vollkommen abholt. Denn die Geschichte an sich ist tatsächlich ziemlich einfach. Sie hält natürlich hier und dort ein paar Überraschungen bereit, aber im Grunde wird viel durch’s Weltall geflogen, viel gekämpft und nichts weniger als die Menschheit vor der Eroberung durch eine fremde Spezies verteidigt. Doch diese Art der Erzählung ist nicht neu, und wäre für mich durch etwas Außergewöhnliches besonderer geworden. Aber dafür ist die Welt umso neuer, unbekannter und beachtlicher. Gegen Ende war ich aber dann doch gespannt, wie die Geschichte zu einem Abschluss gebracht wird. Anfangs fand ich es verwirrend, fast zu esoterisch und philosophisch. Doch dann gibt alles Sinn und lässt mich eigentlich relativ zufrieden zurück. Und legt den Grundstein für mehr Abenteuer im ‚Fractalverse‘, so wie es Paolini schon angekündigt hat. ‚Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne‘ hat mich also vor allem mit seinem Worldbuilding beeindruckt. Für mich wird die Geschichte von den Nebencharakteren getragen, da ich bis zum Ende keine Verbindung zu Protagonistin Kira habe. Die Handlung ist relativ einfach, doch die Welt ist komplex in ihrem Aufbau, ihren Zusammenhängen und erfordert höchste Konzentration während des Lesens. Da mich das Buch aber bei allem Respekt gegenüber des Weltenbaus nicht in vollem Umfang abgeholt und mir der ‚Boah‘-Effekt gefehlt hat, der dieses Epos für mich überragend gemacht hätte, gibt es von mir 4 Sterne.

4

Anfangs brauchte ich lange Zeit, um mich in das Buch einzufinden. Als ich jedoch einmal in der Geschichte eingetaucht war, ließ es mich nicht mehr los. Ein wirklich umfangreiches Buch, unfassbar bildgewaltig, sodass man viele beschriebene Situationen vor dem inneren Auge sehen kann.

4

Obwohl ich nach wie vor nicht 100%ig überzeugt bin von diesem Buch, lässt es mich einfach nicht mehr los. Da ich fast nie Bücher aus dem Science Fiction Genre lese, habe ich leider wenig Vergleiche zu diesem Werk und auch wenig bis keine physikalische/technische Vorkenntnisse, was mich leider am Lesefluss gehindert hat. Manche Stellen habe ich einfach ganz überflogen, da es sowieso mein Vorstellungsvermögen überstieg. Die Storyline an sich war sehr actionreich und mehr mit Schwerpunkt auf die Handlung, als auf zwischenmenschliche Beziehungen, doch das hat mich eigentlich gar nicht so gestört. Kira selbst hat eine grandiose Entwicklung hingelegt und am Ende habe ich sogar ein paar Tränen verdrückt. Zwischendurch hat manches ein paar Fragen aufgeworfen, doch der Großteil dieser hat sich im Laufe der Entwicklung geklärt, man musste nur etwas Geduld haben. Abschließend würde ich sagen, dass mich dieses Buch wohl nicht mehr so schnell loslassen wird und ich während des Lesens oft philosophische Dinge hinterfragt habe. Auch für mich als Fantasy-Leserin, die wenig Erfahrungen im SF Bereich hat, hat das Buch für interessante Lesestunden gesorgt. Kleine Mankos kann man natürlich ankritzeln, perfekt ist es nicht, aber Christopher Paolini hat ein bildgewaltiges Epos geschaffen, mit dem man der realen Welt für eine kurze Zeit entfliehen kann. Und wer weiß? Vielleicht besiedeln wir in ein paar Jahren andere Planeten ...

4

Es ist mittlerweile fast ein Jahrzehnt her, dass wir das letzte Mal etwas vom Autor Christopher Paolini gehört haben. Es ist mittlerweile 16 Jahre her, dass ich mich in den ersten Band der „Eragon“-Reihe verliebte. Noch heute stehen sie in meinem Regalbrett für Allzeit-Favoriten. Nach dem letzten Band der Reihe wurde es jedoch sehr still um Paolini, die Gründe dafür erläutert er in der Danksagung seines neuen Buches. Und damit sind wir bei diesem Schmuckstück, welches ich hier rezensieren möchte. Was habe ich dieses Buch herbeigesehnt, denn als ich erfuhr, dass Paolini ein neues Buch geschrieben hat, war ich ganz aus dem Häuschen. Mich überraschte, dass er kein Fantasy-Jugendbuch geschrieben hatte, sondern sich an das Science-Fiction-Genre heranwagte. Umso mehr fieberte ich auf den Erscheinungstermin hin. Als ich dann bei einer Aktion auf Instagram eine von 30 glücklichen Gewinnern war, die das Buch vorablesen durften, bin ich quasi ausgerastet. Deswegen kann ich euch meine Rezension jetzt schon präsentieren. INHALT: „Unbezahlbar wertvoll waren sie [die Planeten], leuchtende Gärten, in denen die Wärme und Bewegung inmitten der todlosen Leere pulsierten.“ - „Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“ von Christopher Paolini, S. 771 Der Klappentext des Buches verrät noch nicht allzu viel. :) Die Geschichte dreht sich um die junge Xenobiologin Kira Navarez, die immer davon träumte, ferne Welten zu entdecken. Zusammen mit ihrem Forschungsteam erkunden sie Monde und Planeten, um sicherzustellen, dass dort Bedingungen herrschen, die eine Kolonialisierung möglich machen. Dazu gehört auch der Nachweis, dass es dort kein außerirdisches Leben gibt. Auf einer Mission, die eigentlich reine Routine ist, stürzt sie in eine Felsspalte und entdeckt etwas, was kein Mensch vor ihr zu Gesicht bekommen hat. Diese Entdeckung verändert anschließend ihr komplettes Leben und bringt nicht nur sie, sondern das ganze Universum in Gefahr. Das ist die Zusammenfassung der anfänglichen Ereignisse, die meiner Meinung nach noch viel zu wenig darüber vermitteln, worum es in diesem Buch eigentlich geht. Da ich aber niemanden spoilern will, belasse ich es dabei und fasse nur allgemein die Eindrücke zusammen. Der Inhalt strukturiert sich in sechs Teile. Die ersten drei Teile bauen sozusagen die Brücke zu den letzten drei Teilen. Jeder Teil ist in Kapitel unterteilt, wobei jeder Teil mit dem Kapitel „Exeunt“ (lat. Verlassen) endet. Die Teile sind ebenfalls lateinisch bezeichnet und heißen „Exogenesis“ (lat. Exogenese: von außen einwirkend / eindringend), „Sublimare“ (lat. Sublimieren: verfeinern / von einem Zustand in einen anderen übergehen), „Apokalypsis“ (lat. Apokalypse: Untergang), „Fidelitatis“ (lat. Treue), „Malignitatem“ (lat. Bösartigkeit) und „Quietus“ (lat. Schlafen). Angehängt ist noch das sogenannte „Addendum“ (lat. Zusatz, Nachtrag), welches physikalische Berechnungen und Erklärungen zur Raumzeit und Überlichtgeschwindigkeit bietet, sowie ein Glossar und eine Chronik. Ergänzt wird der Inhalt durch zahlreiche Abbildungen, darunter eine Sternenkarte, auf der die unterschiedlichen Planeten und Sterne und deren Entfernung zueinander verzeichnet sind. Außerdem finden sich zwischen den Kapiteln mehrere Abbildungen der Sonnensysteme, in denen Kira unterwegs ist. Allgemein ist die Handlung in den ersten drei Teilen sehr rasant. So rasant, dass ich mich manchmal wirklich gewünscht hätte, in einigen Momenten länger zu verweilen. Denn lange war nicht klar, wo das Buch mit dem Leser eigentlich hin will, es fehlte an einem übergeordneten Ziel. Die ersten drei Teile warfen unzählige Fragen auf und davon im Verlauf immer mehr, sodass ich mir danach wirklich eine Auflösung wünschte. Weiterhin waren diese Teile geprägt von technischen Details, der Einführung in diese ganz andere Welt als unsere und auch von Weltraumschlachten. Diese Schlachten gab es in hoher Zahl und für mein Dafürhalten hätten das in diesen drei Teilen gern ein paar weniger sein können, da sie unnötige Längen provozierten. Der Leser wird ab Teil vier jedoch mit Gefühlen, Tiefe und Antworten belohnt, die bis dahin gefehlt hatten. Zwar werden bis zum Ende nicht alle Fragen abschließend geklärt, aber es wird eine Spannung geboten, die fast nicht auszuhalten ist. Das Tempo in den letzten drei Teilen war mir aber deutlich angenehmer und lasen sich viel leichter weg. Viele Wendungen oder Ereignisse in diesem Buch waren für mich unerwartet, viele Szenen meisterhaft und bildgewaltig beschrieben. Die Charaktere waren liebenswert und authentisch. Einige von ihnen haben mein Herz gestohlen, allen voran Göffel und über den Verlauf der Geschichte auch der Schiffsverstand Gregorovich. Letztlich wurde von Paolini sogar der ein oder andere Hinweis auf Eragon eingebaut, den der Leser mit wachem Auge entdecken kann. SCHREIBSTIL: „Der Pfad an unser Ziel ist selten gerade. Er ist oft verschlungen, das macht die Reise unterhaltsamer, als sie es sonst wäre.“ - „Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“ von Christopher Paolini, S. 180 < Wer Paolini bereits durch Eragon kennt, weiß, dass er gut darin ist, sich NICHT kurz zu fassen. Sein Schreibstil erzeugt beim Lesen dafür aber sehr starke Bilder und ich hatte mehr als einmal das Gefühl, einen richtig ausgefeilten Hollywood-Blockbuster zu schauen. Und auch, wenn der Schreibstil an sich gar nicht so komplex ist, erzeugt er durch die vielen Details der Handlung eine Komplexität, die sich nicht mal eben schnell wegliest. Trotzdem ist die Sprache des Autors von einer Schönheit und Prägnanz geprägt, die ihresgleichen sucht. Der Einfallsreichtum sprengte bisweilen meine eigene Vorstellungskraft, sodass ich einige Absätze mehrmals lesen musste, um sie komplett in mich aufnehmen zu können. Durch diese Punkte wird aus dem doch recht unspektakulär wirkenden Schreibstil eine anspruchsvolle Lektüre, die ganz ohne Schnörkel auskommt und gerade dadurch das Leserherz erfreut. Erinnert hat mich das Buch in der Aufmachung und dem Schreibstil an bekannte Werke wie „Der Marsianer“ von Andy Weir sowie „DinoPark“ von Michael Crichton. FAZIT: „Das Entscheidende, könnte man sagen, ist doch wohl, dass wir lernen, damit klarzukommen, wo wir gerade sind, und nicht, wo wir waren.“ - „Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“ von Christopher Paolini, S. 180 Für mich hat Paolini mit seinem Come-Back einwandfrei abgeliefert. Zuweilen war mir das Tempo zu schnell, aber er hat es geschafft, in diesem Buch zu beweisen, dass er nicht nur Fantasy, sondern auch Science-Fiction at it’s best schreiben kann. Mit seinen 960 Seiten und der doch komplexen Handlung ist dieses Buch alles andere als eine Lektüre für Zwischendurch und verbraucht gerade durch die technischen Details einiges an Hirnschmalz, jedoch begeisterte mich die Vielfalt, der Humor, die Authentizität und der (mit Sicherheit) extrem hohe Rechercheaufwand in diesem Buch. Er hat ein Meisterwerk mit Herzblut geschaffen. Bildgewaltig, brutal und unbegreiflich (schön) wie das Universum selbst. Science-Fiction in Reinform und ein wahrer Epos mit ein paar Längen. Für mich ein Jahres-Highlight, trotz kleinerer Schwächen.

0.5

Für mich einfach nur langweilig

Habe das Hörbuch abgebrochen da ich mich selten so gelangweilt habe. Irgendwann habe ich gemerkt das ich gar nicht mehr wusste was als letztes passiert weil ich geistig wahrscheinlich abgeschaltet hatte :D Da war für mich der Zeitpunkt gekommen abzubrechen. Ansonsten hätte ich bestimmt einige Stunden zurück spulen müssen.

4

Als Xenobiologin erforscht Kira Navárez neue Planeten auf ihre Eignung, bewohnt zu werden. Zum Ende einer Forschungsreise muss Kira noch einen scheinbar harmlosen Auftrag ausführen, doch ihre Neugier ändert ihr Leben mit einem Schlag. Als sie in eine Felsspalte stürzt, entdeckt sie etwas, das ihre Welt auf den Kopf stellt und auch noch einen interstellaren Krieg auslöst! "INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne" ist ein Einzelband von Christopher Paolini, der aus der personalen Erzählperspektive der siebenundzwanzig Jahre alten Kira Navárez erzählt wird. Die Geschichte spielt im Jahre 2257. Die Menschen haben neben der Erde noch andere Planeten im Weltraum entdeckt und besiedeln diese. Als Xenobiologin ist es unter anderem Kiras Aufgabe, neue Planeten wie Adrasteia zu erforschen, um festzustellen, ob diese bewohnbar sind. Doch ein einziger Ausrutscher und ihre Neugier, einen Hinweis auf die Existenz von Alien zu finden, sorgen dafür, dass Kiras Leben von einem Moment auf den anderen einen völlig neuen Kurs einschlägt und sie zu einer wichtigen Schachfigur in einem interstellaren Krieg wird. Kira ist eine Protagonistin, die mir gut gefallen hat. Sie ist sehr klug und aufopfernd. Sie weiß um ihre Bedeutung und welche Verantwortung sie trägt. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber Kiras Leben, ihr Körper gehört nicht mehr nur ihr selbst, was ihr schwer zu schaffen macht, und sie braucht verständlicherweise Zeit, um sich mit ihrer neuen Situation, ihrem neuen Leben zu arrangieren. Ich mochte ihre Entwicklung dabei sehr gerne, nur anfänglich fand ich sie ein wenig kühl und unnahbar. Dank der personalen Erzählperspektive habe ich besonders zu Anfang Zeit gebraucht, um mit ihr warm zu werden. Schon zu Beginn der Geschichte passiert etwas Schlimmes und ich fand es etwas komisch, dass Kira nicht stärker getrauert hat, wobei die Ereignisse auch Schlag auf Schlag kamen und dafür kaum Zeit war. Generell mochte ich Kira aber sehr gerne und auch die Nebencharaktere fand ich großartig! Am Bord der Wallfish, einem Raumschiff, auf dem Kira landet, lernen wir Captain Salvo Falconi, die Erste Offizierin Audrey Nielsen, den Arzt Vishal, die Maschinenmeisterin Hwa-jung, das Schiffsgehirn Gregorovich, sowie Sparrow und Trig kennen. Eine bunt zusammengewürfelte Truppe, von der jeder seine eigene Geschichte hat. Sie sind so unterschiedlich und doch eine unschlagbare Einheit! Besonders die Szenen am Bord der Wallfish mochte ich richtig gerne! Dass das Buch keine leicht Kost sein würde, hat mir schon die Leseprobe gezeigt. Auch, dass es ganz anders werden wird als die Eragon-Reihe, womit ich aber eh nicht gerechnet habe. Christopher Paolini wagt sich an Science-Fiction. Es gibt Raumschiffe, Kämpfe im Weltall, zwei Aliensorten, die die Menschheit bedrohen. Es ist blutig, es ist komplex und es war ein Abenteuer! Stellenweise war es echt langatmig, besonders zu Beginn. Ich musste mich erst in die Geschichte einfinden, die Welt kennenlernen, wobei ich mir hier eben besonders am Anfang mehr Erklärungen gewünscht hätte. Wenn man bedenkt, wie dick das Buch ist, hätte ich insgesamt gerne noch viel mehr zur Welt oder auch zu den einzelnen Lebensweisen auf den Planeten an sich erfahren! Vieles wird nicht bis ins kleinste Detail erklärt, sodass man sich selbst ein Bild machen muss, was mir immer ein wenig schwerfällt. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, nicht alles komplett begriffen zu haben, besonders was die Soft Blade angeht. Aber irgendwann konnte mich die Geschichte echt packen! Wir reisen gemeinsam mit Kira und der Wallfish durchs Weltall, erleben ein Abenteuer, fallen in den Kyro-Schlaf, um die Zeit, die es dauert, ein neues System zu erreichen, zu überbrücken, was Ruhepausen in die Geschichte gebracht hat, bevor das nächste Abenteuer gestartet ist. Besonders die ruhigeren Szenen mochte ich sehr, da ich bei den Kampfszenen nicht ganz hintergekommen bin, weil ich doch Schwierigkeiten hatte, mir diese bildlich vorzustellen. Die Unendlichkeit des Alls nutzt Paolini hier aus und im Appendix erklärt er noch ein wenig zur Raumzeit und Überlichtgeschwindigkeit, was mir allerdings zu hoch war. Da bin ich ehrlich, bei Naturwissenschaften schalte ich ab, was hier nicht so ideal war. Es gibt aber auch ein hilfreiches Glossar, einen Zeitstrahl und es gibt viele Illustrationen oder eher Karten, die im ganzen Buch verteilt sind und die mir richtig gut gefallen haben! Sie haben Kiras abenteuerliche Reise wunderbar veranschaulicht! Manchmal habe ich ein wenig den roten Faden vermisst, aber generell mochte ich die Entwicklung der Handlung echt gerne und war am Ende schon traurig Kira, Falconi und Co. zurückzulassen! Fazit: "INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne" von Christopher Paolini brauchte ein wenig, um mich mitreißen zu können, doch irgendwann konnte mich die Geschichte von Kira Navárez echt packen! Besonders die Crew der Wallfish, allen voran Falconi und das Schiffgehirn Gregorovich sind mir ans Herz gewachsen und ich hatte viel Freude, ihre Abenteuer zu verfolgen! Stellenweise war es ein wenig langatmig, wobei ich die ruhigeren Szenen aber schon fast ein wenig lieber mochte als die Actionszenen. Oft hatte ich das Gefühl, manche Dinge nicht komplett zu verstehen und hätte mir auch mehr Erklärungen zu der Welt an sich gewünscht. Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!

4

Als ich gehört habe, dass Paolini ein neues Buch rausbringt, musste ich mir es einfach kaufen. Es war mir tatsächlich auch ziemlich egal, worum dieses Buch überhaupt ging. Mein unerschütterliches Vertrauen war absolut gerechtfertigt, denn das Buch war einfach phänomenal. Bei einer Expedition auf einem Planeten, der Kolonialisiert werden soll, stürzt die Xenobiologin Kira in eine Felsspalte. Dort findet sie eine Höhle, die von außerirdischem Leben geschaffen wurde und wird von einer seltsamen Substanz angegriffen. Zuerst scheint es ihr gut zu gehen, doch die Substanz verbindet sich mit ihrem Körper und richtet ein großes Chaos an. Doch damit nicht genug. Angelockt von eben dieses Substanz treten außerirdische Lebensformen auf den Plan und auf einmal steht die Menschheit von einem intergalaktischen Krieg. Von der ersten Seit an, hat mich dieses Buch gefesselt. Man wird in eine neue, spannende Zukunft eingeführt und in das Leben der Menschen, dass sich doch ziemlich stark von unserem unterscheidet. Die Welt, die Paolini da geschaffen hat, war einfach großartig. Kira war mir von beginn an sehr sympathisch in ihrer Art. Sie ist zielstrebig und pflichtbewusst und hat ein großes Herz. Zum Ende hin hatte ich allerdings das Gefühl, dass der Autor sich oft wiederholt hat und sich in seinen eigenen Beschreibungen verloren hat, weshalb es schlussendlich etwas langatmig wurde. Ein besonderes Highlight waren für mich die Eragon-Eastereggs, auf die ich allerdings nicht weiter eingehen möchte. Die sollte jeder Fan für sich selbst finden.

5

"Zu wissen, dass der Organismus einen Namen besaß, und zwar einen, den nicht sie ihm gegeben hatte, änderte Kiras Einstellung dazu. Statt als Eindringling und potenziell tödlichen Parasiten betrachtete die ihn jetzt eher als... Gefährten." [S. 148] Ich habe erst vor wenigen Minuten das Buch zugeklappt und... ich bin baff. 960 Seiten geballte Space Opera, Technologie, Aliens, Invasionen, Gefechte, Freundschaften, Tod, Leid, Trauer, Freude, Einsamkeit, Krieg und Frieden. Ein Auf und Ab und Hin und Her der Gefühle. Dieses Epos beendet man nicht an einem Tag, mich hat es Wochen begleitet und ich habe jede einzelne Facette davon geliebt. Nicht nur Christopher Paolinis Schreibstil war episch, hat sich merklich in der vergangenen Zeit weiterentwickelt, sondern auch die Handlung war vielfältig, spannend, abwechslungsreich. In jedem Ende der Abschnitte wird Bezug auf den Titel (englischer Titel "To sleep in a sea of stars") genommen (ganz besonders auch der letzte Satz der Geschichte). Es lohnt sich dran zu bleiben. Ich kann verstehen, dass Viele sehr ungeduldig sind, sofort wissen möchten, was es mit allem auf sich hat, aber es lohnt sich der Geschichte und Kira zu folgen, sich die Geschichte entfalten zu lassen. An dieser Stelle kann ich noch nicht mal sagen, mit wem oder was sich auseinandergesetzt wird, weil das sehr arg spoilern würde. Nur so viel. An manchen Stellen ist man einfach nur überfordert, wer Freund und Feind ist. Was abgeht, wer auf welcher Seite steht, vielleicht auch, ob man selbst mit Kira auf der richtigen Seite steht, weil es zu viele Informationen sind, die sich erst nach und nach wie ein Puzzle zusammenfügen. Kira macht von allen die größte Entwicklung durch. Von einer unsicheren Xenobiologin zu...mehr. Besonders die Crew der Wallfish habe ich sehr geliebt gewonnen und mein Herz an den Captain verloren. Christopher Paolini hat ein neues Epos erschaffen, dass mich ein bisschen an "Heliosphere 2265" von Andreas Suchanek erinnert, aber dennoch Alt Bekanntes mit Neuem verbindet. Ich habe nicht alles verstanden, ich bin keine Physikerin oder Philosophin, wenn es um das Schiffsgehirn geht, trotzdem habe die Reise mit Kira und der Crew sehr genossen. Für das bessere Verständnis gibt es hinten auch ein langes Glossar und Zeittafeln. An dieser Stelle möchte ich auch die wunderschöne Innengestaltung lobend erwähnen. Zuletzt noch etwas zu dem Ende. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. Es ist weder gut noch schlecht, aber auch nicht befriedigend. Ich hätte diesen letzten angerissenen Konflikt der ins Ungewisse führt nicht benötigt, aber ich kann damit leben, obwohl mein Shipping damit unwiederbringlich nicht mehr zusammenkommen kann... Nichtsdestotrotz kann ich diesem epischen ausgeklügelten und sehr lesenswerten Epos nur 5/5 Sterne.

3

Nachdem ich dieses Buch schon vor ein paar Tagen beendet habe und es etwas sacken lassen konnte versuche ich nun eine kleine Rezension zu schreiben. Worum geht es in diesem Buch: Wir treffen hier Kira Navarez die eine Forscherin ist und andere Planeten untersucht damit diese von Menschen gefahrlos besiedelt werden können. Auf einem dieser Aufträgt fällt Kira in ein Loch und trifft auf eine außerirdische Lebensform. Was Kira danach erlebt und wie sich ihr Abenteuer entwickelt müsst ihr selbst lesen. Charaktere: Am Anfang war ich mit der Menge an Charakteren etwas überfordert. Aber mit der Zeit gab es einen festen Cast an Charakteren die mir sehr sympathisch wurden. Gleichzeitig waren sie so unterschiedlich und haben sich weiter entwickelt was mir auch sehr gut gefallen hat. Auch Kira als Hauptperson der Geschichte hat mir gut gefallen weil man nach und nach mehr über sie heraus findet. Was hat mir gut an der Geschichte gefallen: Die Welt in der die Geschichte spielt war komplett neu für mich. Dazu muss man sagen dass ich normalerweise keine Sci-Fi Bücher lese. Ich wollte auch immer wissen wie die Geschichte weiter geht und was sich noch ergibt. Auch mit den Plot Twists hatte ich so gar nicht gerechnet was es immer wieder spannend machte. Was hat mir nicht so gut gefallen: Zwischendurch war mir die Geschichte mit ihren ganzen technischen Spielereien fast etwas zu langatmig. Außerdem verbringt man fast die gesamte Zeit im Weltraum auf irgendeinem Raumschiff oder einer Satellitenstation. Hier hätte ich mir gewünscht dass zwischendurch auch der ein oder andere Planet erkundet wird. Auch das in dem Buch sehr viel gekämpft wurde hat mich mit der Zeit etwas gestört. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Aus den oben genannten Gründen bekommt es aber von mir nur 3,5 Sterne. Wenn irgendwann ein zweiter Teil des Buchs erscheint werde ich diesen aber auch lesen. Das Potenzial für einen zweiten Teil wäre definitiv da. Tipp für jeden der das Buch liest: Blättert zum Ende des Buches. Dort gibt es eine Art Glossar der die Zusammenhänge der Welt und einige Fremdwörter erklärt. Ich habe diesen leider erst zum Schluss entdeckt was mir das Lesen der Geschichte erschwert hat. Hier wäre ein kleiner Hinweis am Anfang schön gewesen. Das Inhaltsverzeichnis hatte ich nämlich am Anfang nicht gelesen. Ich werde das Buch irgendwann rereaden und hoffe dass ich dann das ein oder andere neue entdecke oder die Zusammenhänge dann besser verstehen kann.

4

Ein wunderbarer und unterhaltsamer Science-Fiction Klopper. Man wird mit einem schönen Ende belohnt.

Lasst euch nicht von der Seitenzahl abschrecken. Der Schreibstil ist leicht und man kommt super durch die Geschichte. Wer schon Science-Fiction Filme gesehen hat wird sofort tolle Bilder vorm Auge haben. Die Erzählung ist leicht verständlich. Die Hauptperson Kira ist sympathisch, man kann gut mit ihr mitfühlen und die Nebencharaktere sind toll ausgearbeitet und mit Witz und Charme ohne zu gewollt oder zu übertrieben zu sein. So begleiten wir Kira ihren Weg durch unsere Galaxie. Mit viel Action, neuen Begegnungen und Entdeckung die sie zu einem guten Ende bringt. Wer Science-Fiction mag wird auch dieses Buch mögen. Auch für neu Einsteiger. Für mich war es das erste Buch in diesem Genre was ich gelesen habe.

4

3,5 ⭐ Bildgewaltig, aber auch laaaang! Perfekt für eine Verfilmung. Jedoch kam es mir wegen immer wieder "Sie kommt dahin/dorthin, muss dies/das tun" ...

4

Infinitum - Christopher Paolini Kira, Xenobiologin, findet im Zuge einer Forschungsmission einen Skinsuit - der sich als ein Stück Alienmaterie entpuppt. Plötzlich tauchen Aliens in der gesamten Galaxie auf, greifen die Menschen an - und nur Kira und der Suit können diesen Krieg beenden. Christopher Paolini kommt einem nicht sofort in den Sinn, wenn man an Science-Fiction denkt. Da fliegen Drachen durch eine mittelalterliche Welt, jedenfalls in meinen Kopf. Vor einigen Jahren wurde bekannt, dass er etwas neues schreiben will. Fernab von der High-Fantasy-Welt, in der ich viele schöne Stunden verbracht habe. Science-Fiction. Das Buch hat mich total gereizt - auch wenn ich sonst weniger im Sci-Fi-Genre unterwegs bin. Als ich es im Buchladen gesehen habe, konnte ich nicht daran vorbeigehen, obwohl ich kaum wusste, auf was ich mich da einlassen. Auf Science-Fiction, klar. Nun, für mich war es „Hardcore“ Science-Fiction. Zuvor hatte ich zwar auch schon Ausflüge ins Weltall gemacht, aber da kam es mir „geerdeter“ vor. Ich hatte mehr bekannte Bezugspunkte, an die ich mich klammern konnte. Je weiter ich in Infinitum eintauchte, desto bewusster wurde mir, dass das Buch auf einer anderen Ebene der Sci-Fi spielt. Hätte ich das Buch gelesen, wenn es nicht von meinem Lieblings-Drachenreiter-Autor geschrieben wurden wäre? Wohl eher nicht. Ich war trotzdem ziemlich begeistert, in welche sphärischen, unbekannten Welten mich Paolini in Infinitum entführt hat. Die ersten Seiten gestaltete Paolini schlau. Da stand Teamgeist und Freundschaft auf der Agenda, Charakterbuilding, um auch solche Sci-Fi-Skeptiker wie mich aufs Schiff zu locken. Und das geht bei einem Drink und Musik viel besser, als wenn man gleich mit den harten Fakten loslegt. Antimaterie, Kryoschlaf und Jellys kamen erst später an die Reihe. Das Gefühl von Zugehörigkeit zum Team empfand ich sehr schnell - zwar war es ein anderes Team, als das, mit dem wir später das All erkunden sollten, aber es eignet sich gut für die Einführung der Protagonistin. Kira, Xenobiologin und nicht mehr 17, steht im Leben und hüpft durch die Galaxie auf der Suche nach dem Unbekannten. Ihre Neugier bringt sie auch zum besonderen Skinsuit, mit dem alles beginnt. von Der SoftBlade. Wir begleiten sie bei der Auseinandersetzung mit dem Stück Alienmaterie und ich hatte das Gefühl, die SoftBlade ist nicht nur ein Teil ihr, sondern wurde auch zum Teil von mir während der Lektüre. Doch Paolini reduzierte Kira nicht nur auf die SoftBlade - zum Glück - und obwohl es im Buch viele einsame Momente gab, fand ich insbesondere die Dialoge richtig gut gelungen. Kira ist eine gute Protagonistin - doch ich fand ihr soziales Umfeld, insbesondere das Team, mit dem sie später durch All düst, sehr viel spannender. Da hat sich Paolini richtig ins Zeug gelegt, um den Charakteren Tiefe zu verleihen. Ob der zurückhaltende Schiffsmediziner, oder der Kapitän oder die erste Offizierin und das Schiffsgehirn. Sie waren einfach nur großartig und ich hatte wirklich Spaß mit der Truppe in dem rostigen Schiff, obwohl ich mit Kira - so sorgfältig sie auch gezeichnet war - nicht richtig warm wurde. Mich hat das All fasziniert, das Paolini entworfen hat. Man muss sehr tief in eine Materie eintauchen, um mit solchem Selbstverständnis über die physischen Gesetze im All, über Antimaterie, über Aliens und über G-Kräfte und über Xenobiologie schreiben zu können. Paolini hat so geschrieben, dass auch Sci-Fi-Noobs wie ich nicht nur Bahnhof verstanden haben und gleichzeitig hatte er keinen Erklärbär vor der Brust. Ihr wisst schon, dieses große, plüschige Monster, durch das der Autor sich erklärend durchwühlen muss, bis er zum Kern der Sache kommt. Ich konnte Kiras Reise ohne Bären genießen. Sie war spacig, abgedreht, manchmal überfrachtet - aber mit positiver Konnotation. Man hat die unendlichen Weiten und glitzernde Einsamkeit des Alls gespürt - und das rechne ich Paolini hoch an. Action kam auch nicht zu kurz. Alien-Weltraumaction mit messerscharfen Tentakeln, Schleim und vielen Lasern und viel Schwerelosigkeit. Das muss man mögen. Mir war es auf die Dauer ein bisschen viel. Da pfleg ich dann doch lieber mit Kapitän Falconi seinen Bonsai. True Story. Paolini hat sich Mühe gegeben, einige erdige Sachen zu verbauen. Pflanzen, bestimmte Gewohnheiten und Empfindungen, um den Bezug auch für Leser herzustellen, die ein bisschen an der Erde hängen. Und zum Plot, nun - er ist vollkommen anders als er im ersten Moment scheint und vereint viele Wendungen in sich - er sprießt, sprengt das enge Korsett und am Ende saß ich mit wirklich großen Augen da, da die Auflösung wirklich bombastisch war - und stimmig. Unterm Strich? Abgespacete Weltraumaction mit einer Crew zum Raumschiff stehlen und einer gut gezeichneten Protagonistin. Paolini hat mich an die Hand genommen zu einer Reise ins Ungewisse, die mir Spannung und neue Erkenntnisse beschert hat - ich bin aus meiner Lesekomfortzone gekrochen. Well done, Christopher. Für alle Sci-Fi-Fans und Paoliniliebhaber, die hinter dem Drachenschwanz hervorschauen möchten.

2.5

Endlich hab ich diesen Brecher von Buch beendet… 🙈 Kira ist eine sympathische Protagonisten und man trifft auf ihrer Reise eine Reihe von tollen Nebencharakteren. Der Schreibstil beinhaltet viel Humor aber auch oft poetische Passagen. Für mich, als jemand, der wenig SciFi konsumiert, gab es leider einige Stellen, die total unverständlich waren.

2

Auch wenn Paolini als Autor unglaublich gewachsen ist, kann ich diesem Buch trotzdem keine Begeisterungsstürme entgegen bringen. Die SciFi ist eher 'meh' und irgendwie schon mal da gewesen. Die ganze Zeit hatte ich eher einen YA-Eindruck, statt das Hauptaugenmerk auf gute Plotpunkte zu legen. Der Anfang hat mich dezent gelangweilt und ich wollte schon abbrechen, aber das Ende hat es dann doch noch halbwegs auf ein 'lesbar' retten können. Jüngere Leser, die erst in SciFi eintauchen, haben an diesem Buch vermutlich mehr Spaß.

2

Langatmig, flache Charaktäre, nicht fesselnd

Um dem Buch eine Chance zu geben: Es war mein erster Versuch mit Science Fiction und es ist einfach nicht mein Genre. Absolut langweilig. Der Schreibstil ist nichts Besonderes. Weder schlecht, noch herausragend oder einzigartig. Ich konnte keine besondere Note des Autors feststellen. Zu Ende habe ich es nicht gelesen, allerdings über 100 Seiten. Der Punkt warum ich es entgültig weg legte, war dass mir nach 100 Seiten immernoch absolut egal war, was mit der Hauptfigur geschieht. Es wurde so wenig Gefühlswelt beschrieben, so einfältig und eintönig in ihrem Denken und es blieb eine leere Hülle, die man dann durch die Action und Sex Szenen schmeißen kann. Was letzteres überhaupt soll weiß ich nicht. An sich liest es sich eben sehr männlich normativ patriachalisch. Auch wenn die Hauptfigur eine Frau ist, ist es die leere Idee einer Person mit weiblichen Merkmalen. Nicht gut .

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