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Gut - aber manchmal etwas hart
Da ich die Eragon-Reihe zuvor nicht gelesen habe, war Murtagh für mich der erste Ausflug in die Welt von Alagaësia – und ich war positiv überrascht, wie gut der Einstieg funktioniert hat. Christopher Paolini schafft es, die Welt so bildhaft und atmosphärisch zu zeichnen, dass man sich sofort zurechtfindet, auch ohne Vorwissen. Die Geschichte rund um Murtagh und seinen Drachen Dorn ist spannend, düster und sehr sorgfältig erzählt. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Charaktertiefe Murtagh erhält: seine innere Zerrissenheit, sein schwieriger Ruf in der Welt und sein ständiger Kampf zwischen Pflichtgefühl und Freiheit machen ihn zu einer faszinierenden Hauptfigur. Auch die Dynamik zwischen ihm und Dorn gehört zu den stärksten Punkten des Buches. Was mir ebenfalls richtig gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Er wirkt reif, detailreich und angenehm zu lesen – man merkt, wie viel Herzblut Paolini in seine Welt steckt. Mein größter Kritikpunkt: Manchmal zu viel der Details. Vor allem die Passagen, in denen Murtagh durch die Tunnel- und Höhlensysteme reist, haben sich für meinen Geschmack sehr gezogen. Da hatte ich zwischendurch wirklich das Gefühl: Wann kommen wir endlich wieder voran? Diese Szenen wirken langatmiger als nötig und bremsen die ansonsten starke Handlung etwas aus. Trotzdem: Insgesamt war es ein richtig gutes, stimmiges und spannendes Buch, das mich als Neuling im Eragon-Universum komplett abgeholt hat. Und jetzt bin ich ehrlich neugierig, ob noch ein weiterer Band kommen wird – Potenzial dafür wäre definitiv da.
Dec 12, 2025
Gut - aber manchmal etwas hart
Da ich die Eragon-Reihe zuvor nicht gelesen habe, war Murtagh für mich der erste Ausflug in die Welt von Alagaësia – und ich war positiv überrascht, wie gut der Einstieg funktioniert hat. Christopher Paolini schafft es, die Welt so bildhaft und atmosphärisch zu zeichnen, dass man sich sofort zurechtfindet, auch ohne Vorwissen. Die Geschichte rund um Murtagh und seinen Drachen Dorn ist spannend, düster und sehr sorgfältig erzählt. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Charaktertiefe Murtagh erhält: seine innere Zerrissenheit, sein schwieriger Ruf in der Welt und sein ständiger Kampf zwischen Pflichtgefühl und Freiheit machen ihn zu einer faszinierenden Hauptfigur. Auch die Dynamik zwischen ihm und Dorn gehört zu den stärksten Punkten des Buches. Was mir ebenfalls richtig gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Er wirkt reif, detailreich und angenehm zu lesen – man merkt, wie viel Herzblut Paolini in seine Welt steckt. Mein größter Kritikpunkt: Manchmal zu viel der Details. Vor allem die Passagen, in denen Murtagh durch die Tunnel- und Höhlensysteme reist, haben sich für meinen Geschmack sehr gezogen. Da hatte ich zwischendurch wirklich das Gefühl: Wann kommen wir endlich wieder voran? Diese Szenen wirken langatmiger als nötig und bremsen die ansonsten starke Handlung etwas aus. Trotzdem: Insgesamt war es ein richtig gutes, stimmiges und spannendes Buch, das mich als Neuling im Eragon-Universum komplett abgeholt hat. Und jetzt bin ich ehrlich neugierig, ob noch ein weiterer Band kommen wird – Potenzial dafür wäre definitiv da.
Dec 12, 2025








