Ich habe die Eragon-Bücher als Jugendlicher verschlungen. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, eine neue Geschichte von Christopher Paolini zu beginnen. Was ihm hier wieder sehr gut gelingt, ist das Worldbuilding. Man merkt, wie viel Arbeit er in die Ausarbeitung des gesamten Universums und der dazugehörigen Hintergründe gesteckt hat.
Mir persönlich kommen allerdings über die gesamte Handlung zu viele Stränge zusammen, so dass zu viele Einzelgeschichten erzählt werden. Am Ende werden dann die einzelnen Erzählstränge für mich etwas zu rabiat zusammengezogen. Ich habe das Gefühl, dass dem Buch eine Aufteilung gut getan hätte und hier Stoff für zwei oder drei Bücher verwoben ist.
Mein Fazit ist aber, dass ich den Erzählstil von Paolini und seine kreativen Ideen nach wie vor sehr gerne mag. Insbesondere die erste Hälfte des Buchs hat mir gut gefallen.
Ich habe das Buch eine Weile vor mir her geschoben. Es hat mich total schnell in den Bann gezogen. Ein richtig toller sci-fi Roman. Ich bin begeistert von allem, Schreibstil, Handlung, world building... . Eine gute Mischung, wenig Politik und richtig gute und nachvollziehbare zukünftige Technik. Ich hänge noch Tage nach jedem Abschnitt gedanklich bei Kira. Am Ende bin ich so glücklich über das Ende und total verliebt in die Geschichte. Der Autor hat meinen Geschmack getroffen.
Am liebsten würde ich es nochmal lesen, wenn es nicht so lang wäre.
Sehr anspruchsvoll, sehr umfangreiches worldbuilding, tolle Charaktere
Wow!
Das ist definitiv kein Buch, von dem man sich nur ein wenig berieseln lässt. Man muss konzentriert bei der Sache bleiben und auch ein wenig mitdenken. Streckenweise wird viel Theorie erklärt und man merkt, Paolini hat sich wirklich mit dem Weltraum und der Raumfahrt auseinandergesetzt. Was der Mann an Arbeit und Recherche hierfür aufgebracht hat, ist absolut beeindruckend.
Die Story war wirklich toll, die Charaktere sehr schön geschrieben und gut vorstellbar. Das worldbuilding war sehr umfangreich.
Allerdings war es mir teilweise zu anstrengend zu lesen, weil es oft sehr theoretisch war und ich mir vieles nicht so recht vorstellen konnte (Umgebungen, Raumschiffe,..). Das hat der Story manchmal ein wenig den Antrieb genommen.
Infinitum war mein 1. Sci-Fi und vielleicht hätte ich einen leichteren Einstieg gebraucht.
Nichtsdestotrotz ist es absolut lesenswert und vor allem das Ende hat mir sehr gefallen.
Neue Welten, gefährliche Lebensformen und witzige vorlaute KI Charaktere und eine tolle Protagonistin, die durch Hölle und Leben bzw. eine Entwicklung der anderen Art ging.
Es war ein Fest für mich. Großartige, komplexe und spektakuläre Welt.
Ich habe das Buch gelesen und gehört.
Der Schreibstil ist sehr detailreich und passend erzählt. Es las sich genial.
Das Hörbuch ist durch Simon Jäger eine grandiose Erfahrung für mich gewesen und seit langem mal wieder eine Erzählstimme der besonderen Art.
Es wird auf jeden Fall irgenwann nochmal gelesen/gehört.
Eine großartige Welt mit tollen Charakteren. In der Mitte fand ich es etwas langatmig aber das Ende hat mich emotional nochmal richtig abgeholt. Ich musste sogar auf der letzen Seite eine Träne vergießen, weil ich Kira Lebewohl sagen musste.
Die Geschichte startet unerwartet und entfaltet nach und nach ihr volles Potenzial. Mit jedem Kapitel lernt der Leser mehr über die Geschichte und Hintergründe der einzelnen Charaktere, Spezies und Technologien. Dabei fühlt sich die Geschichte nicht zu langgezogen an und liest sich angenehm flüssig. Das Ende des Buches fühlt sich rund und zufriedenstellend an, ohne die Tür für eine Fortsetzung ganz zu schließen. Ein schönes Abenteuer für alle Science-Fiction Fans!
enjoyed the start, but then i felt like it was the same thing over and over again. flying around in space ship - getting attacked by jellies - then going into cryo - flying around in spaceship - getting attacked by jellies - going into cryo - ...
Das Buch ist einfach nur fantastisch. Man hat hier keine Phase in der es nichts passiert. Manchmal ist es schwierig das Thema bzw. manche Begriffe zu verstehen, weil es doch ziemlich tief reingeht. Aber dazu gibt es auch genügend Erklärung hinten. Das Buch liest sich aber dennoch sehr leicht.
Spannend, mitreisend und vielseitig.
Hier gibt es viele interessante Charaktere. Der Autor geht aber nicht zu tief rein, aber doch tief genug um die Charaktere kennen zu lernen.
Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.
Part Six done - i really enjoyed to read this book
TSiaSoS is a fantastic Sci-Fi book with very interesting characters, a nice story and is not what i expected when i picked up this book
It feels like a mix of Halo, Venom and added with some fresh new elements. I think it is a bit too long at some points while some other things are not enough showed in the book. Especially the Maw needed at least one more full part. They were (imo) the most interesting part of the whole story. That is a bit sad
Overall i'm really happy with it, can't wait for more stories in the Fractalverse and will 100% pick up the Fractal Noise book in the future
And special thanks to Kater for the recommendation!
Es hat sehr stark angefangen und sehr stark nachgelassen. Ich habe mich nur für 2 1/2 Charaktere interessiert - zwei davon waren keine Menschen und der halbe war die Protagonistin. Szenen wurden unnötig in die Länge gezogen und manchmal hat sich die Handlung in wirren Sätzen verloren. Paolini und ich werden wohl keine Freunde mehr
Ein wunderbarer und unterhaltsamer Science-Fiction Klopper. Man wird mit einem schönen Ende belohnt.
Lasst euch nicht von der Seitenzahl abschrecken. Der Schreibstil ist leicht und man kommt super durch die Geschichte. Wer schon Science-Fiction Filme gesehen hat wird sofort tolle Bilder vorm Auge haben. Die Erzählung ist leicht verständlich. Die Hauptperson Kira ist sympathisch, man kann gut mit ihr mitfühlen und die Nebencharaktere sind toll ausgearbeitet und mit Witz und Charme ohne zu gewollt oder zu übertrieben zu sein. So begleiten wir Kira ihren Weg durch unsere Galaxie. Mit viel Action, neuen Begegnungen und Entdeckung die sie zu einem guten Ende bringt. Wer Science-Fiction mag wird auch dieses Buch mögen. Auch für neu Einsteiger. Für mich war es das erste Buch in diesem Genre was ich gelesen habe.
Endlich hab ich diesen Brecher von Buch beendet… 🙈
Kira ist eine sympathische Protagonisten und man trifft auf ihrer Reise eine Reihe von tollen Nebencharakteren. Der Schreibstil beinhaltet viel Humor aber auch oft poetische Passagen.
Für mich, als jemand, der wenig SciFi konsumiert, gab es leider einige Stellen, die total unverständlich waren.
Wow, so ein krasse Story 🤩
Es wird alles erklärt vom System, deswegeb ist es so nen dicker schinken und auch langsam etwas Langatmig. Diese Geschichte muss man genießen und jeder der hier auf ne Love story wartet ist an der Falschen Adresse.
Jemand der allerdings nach Aliens, Kommunikation zwischen unterschiedlichen spezien, intrigen, Foundfamily und epischen Raumschiff manövern steht mit einem Symbiosen der ein klitze kleines Bischen an Venom erinnert (nur der Symbiont an sich) der ist hier genau richtig.
Echt Phänomenal wie alles so detailliert dargestellt wird und ich fand nach den ganzen Erklärungen echt mega gut in die Story rein und Kira ist ein wunderbarer Charakter der an sich wächst.
Kira Navárez Schicksal möchte man nicht teilen. Bei Forschungsarbeiten auf einem abgelegenen Planeten stößt sie auf einen zurückgelassenen, außerirdischen Organismus.
Ab diesem Zeitpunkt überschlagen sich die Ereignisse. Kira wird wie ein Forschungsobjekt auf ein Raumschiff in militärische Quarantäne genommen und erforscht, bis eine weitere, den Menschen unbekannte, Spezies auf den Plan tritt.
Eine rasante Reise durchs Universum.
Verbündete und Feinde. Uralte Rästel und Zivilisationen. Ungelüftete Geheimnisse, Zerstörung und Neuschaffung..
Selten ein so rasantes und fesselndes Buch gelesen.
Paolini hat mich vor Jahren schon mit Eragon begeistert und nun bin ich erneut sprachlos ob seines Talents was Worldbuilding und Storytelling angeht.
I thought this book will never end - it dragged and dragged, endlessly. Needless to say, I am massively disappointed.
It's not per se a bad story, it just fell flat of what I was expecting.
I went into this expecting science fiction of the magnitude of the Expanse. Well, I should've checked on the author beforehand but rather decided to trust the Goodreads awards. Stupid of me. That's the second time I did that. Call me an idiot.
The writing is what ruined everything for me. It's clear and crisp but the storyline is so predictable. I can't emphasize this enough. While you read, you're already in that trance expecting the expected to happen, and then it happens. It's like watching a clock go round. Never disappoints.
What disappointed was the unused potential of the story. Make it more mature, for an adult audience perhaps, and this would please so many classic sci fi fans.
And remove that cringe-worthy romantic Tet a Tet, didn't work in the slightest. Incorporate your sience in a fun way way, scratch the stupid alien names. Who would name his aliens "Jellies" and expect to be taken serious?!?
Maybe I missed something and this was supposed to be in the kiddo aisle. Given that case, this book can happily be a 4 star read for kids.
It failed as a satisfying adult sci fi. Kuddos to the Artis for the cover art.
Habe das Hörbuch abgebrochen da ich mich selten so gelangweilt habe. Irgendwann habe ich gemerkt das ich gar nicht mehr wusste was als letztes passiert weil ich geistig wahrscheinlich abgeschaltet hatte :D Da war für mich der Zeitpunkt gekommen abzubrechen. Ansonsten hätte ich bestimmt einige Stunden zurück spulen müssen.
Nach etwa 120 Seiten abgebrochen.
Sehr amerikanisch. Könnte einem Hollywood Blockbuster der 80/90 er entsprungen sein. Furchtbare Dialoge, der Versuch witzig und frech zu sein, alles sehr pathetisch. Alles wird für die Wissenschaft geopfert. Extreme Stereotype. Die Idee ist bis zu dem Punkt wo ich aufgehört habe nichts innovatives.
Paolini erfindet das Rad nicht neu, setzt das vorhandene Material aber sehr gut ein.
Die Figuren waren alle sehr eindrücklich gezeichnet, nicht zuletzt, weil Jennifer Hale sie so gekonnt interpretiert hat.
Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden: Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte – und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln.
Die Idee ist wahnsinnige gut,der Schreibstil der Hammer,als Hörbuch auch wirklich super. Sehr Bilderreich geschrieben und trotzdem keine Ahnung irgendwie hat mir was gefehlt ob es vielleicht daran lang das es soviel in Genre Sci-Fi war und mir dieses Genre irgendwie nur bedingt liegt obwohl viele sagen Fantasie und Sci-Fi sind Genre Geschwister.
Ich habe mich so auf dieses Epos gefreut. Und dann so enttäuscht. Die Alien Geschichte an sich war sehr gut. Aber das alles war so lang und verwirrend erzählt. Ich wusste oft nicht wo ich bin, was passiert , es war mir zuviel. Ich gebe den Autor nicht auf, ich warte jedoch bis ich wieder was von ihm lese.
Anfangs brauchte ich lange Zeit, um mich in das Buch einzufinden. Als ich jedoch einmal in der Geschichte eingetaucht war, ließ es mich nicht mehr los. Ein wirklich umfangreiches Buch, unfassbar bildgewaltig, sodass man viele beschriebene Situationen vor dem inneren Auge sehen kann.
Das Buch hatte lange einen drei bis vier Punkte Bewertung von mir, da es doch gut geschrieben ist, obwohl ich mit Weltall, Sci Fi nicht so viel auf dem Hut habe. Aber Paolini hat es ganz gut gemacht am Anfang und der Leser interessant vorgetragen (obwohl ich zuerst ständig das Bild von Heath Ledger im Kopf hatte, da sein Sprecher auch hier das Hörbuch liest... und ja, ich war ein riesiger Fan von Ledger :/ ) Tja, aber zurück zum Buch... nachdem ich mich an die Stimme gewöhnt hatte, ging es noch besser und besonders, sobald sie auf das Raumschiff 'Walfisch' zu den anderen kam, war ich immer begeistert. Aber ich muss gestehen, ich habe irgendwie bis zur Hälfte und lange Zeit danach etwas anderes erwartet oder mir etwas anderes erhofft. Denn obwohl es besser wurde und mich mehr gepackt hat, sobald sie zu Falconi und den anderen gestoßen ist, hat sich ab einen gewissen Zeitpunkt alles zum Schlechteren verändert. Ich mochte zwar den trockenen Humor, bei dem ich öfters schmunzeln musste und die Dialoge zwischen den Figuren, aber ich war absolut kein Fan von den ganzen Kämpfen, den vielen 'Bösen' durch die Nachtmahre, den Schlund usw.
Bis zu dreiviertel oder so konnte ich der Handlung noch halbwegs etwas abgewinnen, aber gegen Ende hat mich Paolini komplett verloren. Es war einfach viel zu abgedreht, zu überirdisch, zu übertrieben... ich mochte es einfach nicht. Besonders das, was mit Kyra passiert ist. Hier hätte ich mir ein viel anderes Ende herbeigesehnt. Sehr schade um die Geschichte... echt schade. Hätte anders ausgegangen ein richtig gutes Buch werden können, aber so leider nur 2,5 Punkte.
Ich bin sprachlos...
Das war mein erstes Sci-Fi Buch, daher durfte ich so manchen Begriff darin erst einmal "nachgooglen" was mich aber absolut nicht gestört hat. Sehr hilfreich war auch das Glossar am Ende des Buches um alles verstehen zu können.
Ich weiß nicht ob meine Meinung eine andere wäre wenn ich zuvor schon andere Sci-Fi Bücher gelesen hätte, aber ich bin wirklich begeistert von der Story und den Charakteren. Eine klare Leseempfehlung also von mir.🥰
Das einziege was mich zwischenzeitlich wirklich gestört hat war die schlechte Arbeit der Übersetzer, dafür kann Paolini aber nichts. Und deshalb kann ich da sehr gut drüber hinwegsehen.
Phantastisch, episch und echt lang
Christopher Paolini ist mein Lieblingsautor, also war klar, dass dieses Buch hier einzieht. Allerdings habe ich nicht erwartet, dass es so wahnsinnig lang ist. Man hätte wohl überlegen sollen, ob man dieses Buch in 2 Teilen veröffentlicht, wie andere Bücher es auch schon wurden. Allein der Anblick der dünnen und vor allem VIELEN Seiten schreckt doch den ein oder anderen ab.
Wir lernen Kira kennen, um die sich die Geschichte dreht, denn sie macht eine Wahnsinns Entdeckung, die nicht nur ihre Welt in Gefahr bringt, sondern ALLE Welten. Sie ist ein wirklich toller Charakter, großartig ausgearbeitet und unfassbar intelligent. Die anderen Charaktere sind nur Nebendarsteller, die eher unwichtig sind. Abgesehen von der Crew der Walfish lernen wir die anderen nur kurz kennen und nicht unbedingt mögen. Dafür lernt man ihre neue Crew umso mehr lieben, denn die stehen alles mit ihr durch.
Ich bin schwer begeistert von der Geschichte! Allein die ganze Recherche muss Jahre gebraucht haben und irgendwie ist es eine Version unserer „Vielleicht-Zukunft“, wenn ich auch sehr hoffe, dass es so nicht stattfindet.
Es ist ein Epos und, wenn ich es richtig verstanden habe, nur der Anfang eines riesigen Kosmos, den Paolini erschaffen will. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weiter geht und ob wir Kira und die Walfish-Crew wiedersehen. Es würde mich jedenfalls sehr freuen, denn dieses Buch und seine Geschichte wird mich noch eine ganze Weile begleiten.
Ich kann das Hörbuch übrigens wahnsinnig empfehlen! Simon Jäger liest so unfassbar toll, dass man noch besser in die Story kommt, als es nur zu lesen.
4.5/5
Just... Wow
I've seen a greater share of wonders, vast
And small, than most have done. My peace is made;
My breathing slows. I could not ask for more.
To reach beyond the stuff of day-to-day
Is worth this life of mine. Our kind is meant
To search and seek among the outer bounds,
And when we land upon a distant shore,
To seek another yet farther still. Enough.
The silence grows. My strength has fled, and Sol Become a faded gleam, and now I wait,
A Viking laid to rest atop his ship.
Though fire won't send me off, but cold and ice,
And forever shall I drift alone.
No king of old had such a stately bier,
Adorned with metals dark and grey, nor such
A hoard of gems to grace his somber tomb.
I check my straps, I cross my arms, prepare
Myself to once again venture into the
Unknown, content to face my end and pass
Beyond this mortal realm, content to hold
And wait and here to sleep-
To sleep in a sea of stars.
-THE FARTHEST SHORE 48-70 HARROW GLANTZER
Um dem Buch eine Chance zu geben:
Es war mein erster Versuch mit Science Fiction und es ist einfach nicht mein Genre. Absolut langweilig.
Der Schreibstil ist nichts Besonderes. Weder schlecht, noch herausragend oder einzigartig. Ich konnte keine besondere Note des Autors feststellen.
Zu Ende habe ich es nicht gelesen, allerdings über 100 Seiten.
Der Punkt warum ich es entgültig weg legte, war dass mir nach 100 Seiten immernoch absolut egal war, was mit der Hauptfigur geschieht.
Es wurde so wenig Gefühlswelt beschrieben, so einfältig und eintönig in ihrem Denken und es blieb eine leere Hülle, die man dann durch die Action und Sex Szenen schmeißen kann.
Was letzteres überhaupt soll weiß ich nicht.
An sich liest es sich eben sehr männlich normativ patriachalisch. Auch wenn die Hauptfigur eine Frau ist, ist es die leere Idee einer Person mit weiblichen Merkmalen.
Nicht gut .
Kira ist Xenobiologin und ihr Job ist es, neue Planeten zu erforschen. Bei einer dieser Expeditionen trifft sie auf etwas, dass sie vollkommen verändert und dazu führt, dass ihr Leben und die Zukunft, die sich sich ausgemalt hat, aus den Fugen gerissen wird.
Ähnliche Zusammenfassungen bekommt man überall, aber um nicht zu spoilern, ist es wichtig nicht zu verraten, um was es sich bei diesem Fund handelt. Denn das herauszufinden ist einer der zentralen Handlungsstränge.
Wir begleiten Kira über fast 1000 Seiten durch Abenteuer, die in einem riesigen und faszinierenden Universum stattfinden. Dieses Universum ist ungläubig detailliert. Sowohl historische Details über verschiedene Spezies und Planeten als auch technische sorgen aber insbesondere in der Mitte dafür, dass es sich ganz schön zieht. Viele Reisen durch unterschiedliche Sonnensysteme, die vielleicht nicht unbedingt für die Story notwendig gewesen wären. Da hab ich mir dann doch zwischendurch mal das Ende herbeigesehnt. Ich liebe detaillierte, neue Welten, aber für mich persönlich hätte es bei einigen Sachen weniger sein können, dafür fehlte mir bei manchen Figuren mehr Hintergrundwissen und Tiefe.
Alles in allem eine gute Story (auch wenn 200-300 weniger Seiten dem Ganzen nicht geschadet hätten). Ich hab das Buch sehr genossen und als langjähriger Eragon Fan habe ich mich sehr über ein paar wenige, aber überraschende Referenzen dazu gefreut.
Eine Empfehlung für alle, die Paolinis Schreibstil mögen und zumindest ein wenig mit dem Genre anfangen können.
Auch wenn Paolini als Autor unglaublich gewachsen ist, kann ich diesem Buch trotzdem keine Begeisterungsstürme entgegen bringen. Die SciFi ist eher 'meh' und irgendwie schon mal da gewesen. Die ganze Zeit hatte ich eher einen YA-Eindruck, statt das Hauptaugenmerk auf gute Plotpunkte zu legen. Der Anfang hat mich dezent gelangweilt und ich wollte schon abbrechen, aber das Ende hat es dann doch noch halbwegs auf ein 'lesbar' retten können. Jüngere Leser, die erst in SciFi eintauchen, haben an diesem Buch vermutlich mehr Spaß.
Ein großartiges SciFi Epos aus der Feder von Christopher Paolini das in seiner Komplexität allerdings meines Erachtens nichts für Einsteiger ins Genre ist und auch nicht nebenbei mal schnell gelesen werden kann …
Gemeinsam mit Kira Navarez reisen wir quer durch die Galaxis und mit jeder Frage die halbwegs beantwortet wird stellen sich uns mindestens 5 neue Fragen …
Die Entwicklung von Kira von einer „einfachen“ Xenobiologin zur möglicherweise einzigen Rettung für die Menschheit hat mir sehr gut gefallen und wir lesen die gesamte Geschichte aus ihrer Sicht
Mein absoluter Liebling ist allerdings der Schiffsverstand Gregorovich - Genie und Wahnsinn liegen tatsächlich nur hauchdünn voneinander entfernt 🙃 und seine Sprüche sind herrlich
Nehmt euch Zeit für dieses 960 Seiten Schwergewicht - es braucht Zeit, Ruhe und Konzentration aber dann ist es ein grandioses Lesevergnügen
Das Ende ist sehr stimmig und passend auch wenn ich Kira etwas anderes gewünscht und gegönnt hätte - aber sie hat ihren Frieden damit gemacht und dem schließe ich mich an 💙
Kira hat auf einem neuen Planeten etwas entdeckt, das eine Menge Dinge in Gang setzt und sie steckt durch ihre Entdeckung ganz tief mit drin. Alles stürzt auf sie ein und obwohl sie durch die Hölle geht, bleibt sie tapfer und tut das, was sie tun muss, so schwierig es manchmal auch ist. Wegen all der Katastrophen, die sie erlebt, hatte ich Mitleid mit ihr, aber ich habe sie auch für ihre Stärke bewundert, denn trotz allem, was sie durchmacht und all der Last auf ihren Schultern will sie immer ihr Bestes geben.
Ich mochte die Charaktere, vor allem natürlich Kira, aber auch die Mitglieder der Crew, mit der sie die meiste Zeit reist. Es ist schon ein spannendes Weltraum-Abenteuer mit vielen kreativen Ideen, was das Leben und Reisen im Weltall betrifft. Besonders die Schiffsgehirne haben mir sehr gut gefallen.
Allerdings fand ich erstmal, dass es sich schon ziemlich in die Länge gezogen hat, da es immer wieder zu ähnlichen Auseinandersetzungen kommt, es gibt ähnliche Gespräche und die Informationen kommen nur in kleinen Häppchen. Dazu wurde es mir zum Ende hin zu bunt - wobei ich da schon sagen muss, dass es schon nur nach und nach bunter wird, aber zum Schluss konnte es mich dann einfach nicht richtig überzeugen.
Fazit
"Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne" hat mir mit seiner mutigen Protagonistin und den interessanten Weltraum-Ideen schon gut gefallen, allerdings hat es sich auch ganz schön in die Länge gezogen und zum Ende hin konnte es mich auch nicht mehr so begeistern.
Воющем не плохо. Дослушал до конца. Какой-то микс их нойман-зонден и эволюция в der Kinder der Zeit. Какой то «чудо» костюм, спрятанный на планете без населения. Спрятан - громко сказать - если туда без препятствует попадает случайный человек.
Который в состоянии в конечном итоге из любого материала, что то творить.
В общем историю можно было полностью раскрыть за 1-2 часа. Так как нет ни каких параллельных течений вся история фокусируется на протагонисте.
INHALT
Bei der Untersuchung eines Planeten stürzt Forscherin Kira in eine Felsspalte und kommt mit einer fremden Substanz in Kontakt, womit sie eine Kette von weitreichenden Ereignissen in Gang setzt. Es folgt ein Weltraumabenteuer, in dem es um die Entdeckung fremder Spezies, eine lange Reise ohne klares Ziel und vor allem um Krieg geht.
MEINUNG
Ich hatte von Anfang an bedenken, ob die Geschichte überhaupt etwas für mich ist. Aber weil ich die Eragon-Reihe so sehr mochte, war ich zu neugierig auf Infinitum, um es nicht zu lesen. Dass mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte, liegt daher vor allem an meinem persönlichen Geschmack.
Die gesamte Geschichte wird aus Kiras Sicht geschildert. Das ist einerseits gut, weil so nicht noch mehr Komplexität reingebracht wurde, anderseits könnte ich mir vorstellen, dass etwas Abwechslung in der Erzählperspektive bei ca. 900 Seiten ganz gutgetan hätte. Dazu kommt, dass Kira nicht unbedingt mein Lieblingscharakter war. Anfangs mochte ich sie noch ganz gern, sie war offen, neugierig, mutig, eine starke Protagonistin, mit der ich mitfühlen konnte. Irgendwann ab der Hälfte merkte ich aber, dass ich mich – anders als sonst - immer mehr von ihr distanzierte, als mich ihr näher zu fühlen. Durch ihr Schicksal wirkte sie auf mich immer unnahbarer, fast schon übermenschlich und zu perfekt. Irgendwann war ich tatsächlich eher genervt von ihrer Art und, dass sie, egal welche Probleme aufkamen, sofort eine Lösung parat hatte. Hätte sie einen auch nur annähernd ebenbürtigen Charakter an ihrer Seite gehabt, wäre meine Sympathie für sie vielleicht nicht verloren gegangen.
Die Nebencharaktere, genauer gesagt die Mitglieder der Crew, mit der Kira im Laufe der Geschichte zusammenstößt, sind mir deutlich stärker ans Herz gewachsen. Eigentlich waren Falconi, seine Crew und das Schiffsgehirn seines Raumschiffs sogar mein persönliches Highlight der ganzen Geschichte.
Die Handlung ist unvorhersehbar, aber nicht wirklich abwechslungsreich. Die meiste Zeit war mir gar nicht klar, welches Ziel die Protagonistin überhaupt gerade verfolgt. Es gab keinen richtigen Spannungsbogen, sondern für mich war die Handlung eher durchwachsen. Während der Anfang mich mit dem Einblick in eine interessante neue Welt und eine spannende Zukunftsvision gefangen genommen hat, verlor sich die Geschichte auf den langen Reisen durch das All immer wieder. Teilweise war es mir einfach zu abstrakt. Bis zum letzten Drittel haben mir die Zwischenmenschlichen Beziehungen gefehlt, die mich mehr mitfühlen und mitfiebern lassen als jede Kampfszene, von denen es einige gab und für die ich mich einfach nicht begeistern konnte.
Insgesamt hatte ich das Gefühl, der Fokus lag eher auf dem detailliert ausgearbeiteten und komplexen Worldbuilding sowie auf logischen Zusammenhängen, als auf den Charakteren oder spannenden Twists im Handlungsverlauf. Man merkt, wie gut durchdacht die Hintergründe sind, die Welt wirkt authentisch und es ist fast als würde Realität und Fiktion miteinander verschmelzen. Technische Vorgänge werden ausführlicher erklärt als eigentlich notwendig wäre (vor allem, da es ein Glossar gibt), wodurch die Handlung immer wieder ins Stocken gerät. Auch die vielen sperrigen Fachbegriffe haben meinen Lesefluss mehr gestört als dass sie die Geschichte bereichert haben. Sie haben den Text nicht nur anspruchsvoll gemacht, sondern fast schon überladen. Vor allem finde ich aber, dass sie dem sonst so schönen, bildhaften Schreibstil etwas von seiner Wirkung genommen haben.
FAZIT
Bei dieser Länge muss eine Geschichte mich schon richtig packen, damit ich von Anfang bis Ende dranbleibe. Das hat Infinitum leider nicht geschafft. Trotzdem bin ich sicher, dass Paolini hier eine großartige Welt geschaffen hat, die noch viele Leser*innen begeistern wird.
Obwohl ich nach wie vor nicht 100%ig überzeugt bin von diesem Buch, lässt es mich einfach nicht mehr los. Da ich fast nie Bücher aus dem Science Fiction Genre lese, habe ich leider wenig Vergleiche zu diesem Werk und auch wenig bis keine physikalische/technische Vorkenntnisse, was mich leider am Lesefluss gehindert hat. Manche Stellen habe ich einfach ganz überflogen, da es sowieso mein Vorstellungsvermögen überstieg.
Die Storyline an sich war sehr actionreich und mehr mit Schwerpunkt auf die Handlung, als auf zwischenmenschliche Beziehungen, doch das hat mich eigentlich gar nicht so gestört. Kira selbst hat eine grandiose Entwicklung hingelegt und am Ende habe ich sogar ein paar Tränen verdrückt.
Zwischendurch hat manches ein paar Fragen aufgeworfen, doch der Großteil dieser hat sich im Laufe der Entwicklung geklärt, man musste nur etwas Geduld haben.
Abschließend würde ich sagen, dass mich dieses Buch wohl nicht mehr so schnell loslassen wird und ich während des Lesens oft philosophische Dinge hinterfragt habe. Auch für mich als Fantasy-Leserin, die wenig Erfahrungen im SF Bereich hat, hat das Buch für interessante Lesestunden gesorgt. Kleine Mankos kann man natürlich ankritzeln, perfekt ist es nicht, aber Christopher Paolini hat ein bildgewaltiges Epos geschaffen, mit dem man der realen Welt für eine kurze Zeit entfliehen kann. Und wer weiß? Vielleicht besiedeln wir in ein paar Jahren andere Planeten ...
Als ich gehört habe, dass Paolini ein neues Buch rausbringt, musste ich mir es einfach kaufen. Es war mir tatsächlich auch ziemlich egal, worum dieses Buch überhaupt ging. Mein unerschütterliches Vertrauen war absolut gerechtfertigt, denn das Buch war einfach phänomenal.
Bei einer Expedition auf einem Planeten, der Kolonialisiert werden soll, stürzt die Xenobiologin Kira in eine Felsspalte. Dort findet sie eine Höhle, die von außerirdischem Leben geschaffen wurde und wird von einer seltsamen Substanz angegriffen. Zuerst scheint es ihr gut zu gehen, doch die Substanz verbindet sich mit ihrem Körper und richtet ein großes Chaos an. Doch damit nicht genug. Angelockt von eben dieses Substanz treten außerirdische Lebensformen auf den Plan und auf einmal steht die Menschheit von einem intergalaktischen Krieg.
Von der ersten Seit an, hat mich dieses Buch gefesselt. Man wird in eine neue, spannende Zukunft eingeführt und in das Leben der Menschen, dass sich doch ziemlich stark von unserem unterscheidet. Die Welt, die Paolini da geschaffen hat, war einfach großartig. Kira war mir von beginn an sehr sympathisch in ihrer Art. Sie ist zielstrebig und pflichtbewusst und hat ein großes Herz.
Zum Ende hin hatte ich allerdings das Gefühl, dass der Autor sich oft wiederholt hat und sich in seinen eigenen Beschreibungen verloren hat, weshalb es schlussendlich etwas langatmig wurde.
Ein besonderes Highlight waren für mich die Eragon-Eastereggs, auf die ich allerdings nicht weiter eingehen möchte. Die sollte jeder Fan für sich selbst finden.
Eine sehr klassisch anmutende Sci-Fi Story. Sehr gut durchdacht und konnte mich auch durchgehend bei Laune halten. Manch einer dürfte es zwischendurch als langatmig empfinden. Das Ende gefiel mir sehr gut, obwohl es nicht typisch rundes Ende ist. Für ein Highlight fehlte das gewisse Etwas. Kira war ab und an auch mal etwas...anstrengend. Alles in allem aber ein top Sci-Fi Buch, dass ich aber niemanden zum Einstieg in das Genre empfehlen würde.
Die Xenobiologin Kira Navarez macht auf einem zu kolonisierenden Planeten durch Zufall eine Entdeckung, die ihr ganzes Leben durcheinander bringt und verändert.
Als ich gesehen habe, dass Christopher Paolini ein neues Buch geschrieben hat, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss. Mit Infinitum beschreitet der Autor neue Wege, was mich extrem neugierig gemacht hat. Das Buch ist insgesamt 960 Seiten dick, es gibt außerdem Zeichnungen, ein Glossar und Karten.
Infinitum ist auf jeden Fall so eine Geschichte, die man nach dem Lesen erst einmal sacken lassen muss. Man sollte auf jeden Fall ein Fan von Science Fiction sein, das Buch geht nämlich nicht nur ein bisschen in diese Richtung, sondern beschäftigt sich sehr intensiv mit diesem Thema.
Die Geschichte wird aus der Sicht der jungen Wissenschaftlerin Kira Navarez erzählt. Als Leser begleiten wir sie in die weiten des Weltalls. Neben Kira gibt es noch viele andere Charaktere, die der Autor sehr gut beschreibt und auch näher bringen kann. Auch Zwischenmenschliches spielt eine wichtige Rolle. Kira ist eine sehr intelligente junge Frau, die den Erstkontakt mit einer außerirdischen Lebensform macht. Die Aliens sind sehr ungewöhnlich und alles andere als menschlich.
Die Handlung fängt recht typisch an, entwickelt sich im Laufe der Zeit in eine andere Richtung als ich anfangs vermutet hatte. Der Autor befasst sich mit vielen unterschiedlichen Themen aus dem Bereich Science Fiction und ist dabei sehr anspruchsvoll in seinem Stil. Das Ende lässt einen nachdenklich zurück, mir war das persönlich fast schon etwas zu viel. Im Ganzen betrachtet passt das Ende aber sehr gut, man muss sich nur darauf einlassen.
Es handelt sich hier tatsächlich um einen Einzelband. Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne Science Fiction liest. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Wahnsinnig spannend! Tolle Charaktere und man fühlt mit jedem Einzelnen mit.
Bei über 900 Seiten sollte man allerdings Zeit mitbringen. Das fällt einem aber nicht sonderlich schwer sobald man die Charaktere einmal ins Herz geschlossen hat 😊 Toll finde ich auch, dass sich Paolini an ein neues Genre gewagt hat. Man merkt die Mühe inf Begeisterung dafür auf jeder Seite 😊
Infinitum - Christopher Paolini
Kira, Xenobiologin, findet im Zuge einer Forschungsmission einen Skinsuit - der sich als ein Stück Alienmaterie entpuppt. Plötzlich tauchen Aliens in der gesamten Galaxie auf, greifen die Menschen an - und nur Kira und der Suit können diesen Krieg beenden.
Christopher Paolini kommt einem nicht sofort in den Sinn, wenn man an Science-Fiction denkt. Da fliegen Drachen durch eine mittelalterliche Welt, jedenfalls in meinen Kopf. Vor einigen Jahren wurde bekannt, dass er etwas neues schreiben will. Fernab von der High-Fantasy-Welt, in der ich viele schöne Stunden verbracht habe. Science-Fiction. Das Buch hat mich total gereizt - auch wenn ich sonst weniger im Sci-Fi-Genre unterwegs bin. Als ich es im Buchladen gesehen habe, konnte ich nicht daran vorbeigehen, obwohl ich kaum wusste, auf was ich mich da einlassen. Auf Science-Fiction, klar.
Nun, für mich war es „Hardcore“ Science-Fiction. Zuvor hatte ich zwar auch schon Ausflüge ins Weltall gemacht, aber da kam es mir „geerdeter“ vor. Ich hatte mehr bekannte Bezugspunkte, an die ich mich klammern konnte. Je weiter ich in Infinitum eintauchte, desto bewusster wurde mir, dass das Buch auf einer anderen Ebene der Sci-Fi spielt. Hätte ich das Buch gelesen, wenn es nicht von meinem Lieblings-Drachenreiter-Autor geschrieben wurden wäre? Wohl eher nicht. Ich war trotzdem ziemlich begeistert, in welche sphärischen, unbekannten Welten mich Paolini in Infinitum entführt hat.
Die ersten Seiten gestaltete Paolini schlau. Da stand Teamgeist und Freundschaft auf der Agenda, Charakterbuilding, um auch solche Sci-Fi-Skeptiker wie mich aufs Schiff zu locken. Und das geht bei einem Drink und Musik viel besser, als wenn man gleich mit den harten Fakten loslegt. Antimaterie, Kryoschlaf und Jellys kamen erst später an die Reihe. Das Gefühl von Zugehörigkeit zum Team empfand ich sehr schnell - zwar war es ein anderes Team, als das, mit dem wir später das All erkunden sollten, aber es eignet sich gut für die Einführung der Protagonistin. Kira, Xenobiologin und nicht mehr 17, steht im Leben und hüpft durch die Galaxie auf der Suche nach dem Unbekannten. Ihre Neugier bringt sie auch zum besonderen Skinsuit, mit dem alles beginnt. von Der SoftBlade. Wir begleiten sie bei der Auseinandersetzung mit dem Stück Alienmaterie und ich hatte das Gefühl, die SoftBlade ist nicht nur ein Teil ihr, sondern wurde auch zum Teil von mir während der Lektüre. Doch Paolini reduzierte Kira nicht nur auf die SoftBlade - zum Glück - und obwohl es im Buch viele einsame Momente gab, fand ich insbesondere die Dialoge richtig gut gelungen. Kira ist eine gute Protagonistin - doch ich fand ihr soziales Umfeld, insbesondere das Team, mit dem sie später durch All düst, sehr viel spannender. Da hat sich Paolini richtig ins Zeug gelegt, um den Charakteren Tiefe zu verleihen. Ob der zurückhaltende Schiffsmediziner, oder der Kapitän oder die erste Offizierin und das Schiffsgehirn. Sie waren einfach nur großartig und ich hatte wirklich Spaß mit der Truppe in dem rostigen Schiff, obwohl ich mit Kira - so sorgfältig sie auch gezeichnet war - nicht richtig warm wurde.
Mich hat das All fasziniert, das Paolini entworfen hat. Man muss sehr tief in eine Materie eintauchen, um mit solchem Selbstverständnis über die physischen Gesetze im All, über Antimaterie, über Aliens und über G-Kräfte und über Xenobiologie schreiben zu können. Paolini hat so geschrieben, dass auch Sci-Fi-Noobs wie ich nicht nur Bahnhof verstanden haben und gleichzeitig hatte er keinen Erklärbär vor der Brust. Ihr wisst schon, dieses große, plüschige Monster, durch das der Autor sich erklärend durchwühlen muss, bis er zum Kern der Sache kommt. Ich konnte Kiras Reise ohne Bären genießen. Sie war spacig, abgedreht, manchmal überfrachtet - aber mit positiver Konnotation. Man hat die unendlichen Weiten und glitzernde Einsamkeit des Alls gespürt - und das rechne ich Paolini hoch an.
Action kam auch nicht zu kurz. Alien-Weltraumaction mit messerscharfen Tentakeln, Schleim und vielen Lasern und viel Schwerelosigkeit. Das muss man mögen. Mir war es auf die Dauer ein bisschen viel. Da pfleg ich dann doch lieber mit Kapitän Falconi seinen Bonsai. True Story.
Paolini hat sich Mühe gegeben, einige erdige Sachen zu verbauen. Pflanzen, bestimmte Gewohnheiten und Empfindungen, um den Bezug auch für Leser herzustellen, die ein bisschen an der Erde hängen.
Und zum Plot, nun - er ist vollkommen anders als er im ersten Moment scheint und vereint viele Wendungen in sich - er sprießt, sprengt das enge Korsett und am Ende saß ich mit wirklich großen Augen da, da die Auflösung wirklich bombastisch war - und stimmig.
Unterm Strich? Abgespacete Weltraumaction mit einer Crew zum Raumschiff stehlen und einer gut gezeichneten Protagonistin. Paolini hat mich an die Hand genommen zu einer Reise ins Ungewisse, die mir Spannung und neue Erkenntnisse beschert hat - ich bin aus meiner Lesekomfortzone gekrochen. Well done, Christopher. Für alle Sci-Fi-Fans und Paoliniliebhaber, die hinter dem Drachenschwanz hervorschauen möchten.
Es fällt mir unglaublich schwer ‚Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne‘ in Worten zu fassen. So komplex ist dieses 960 Seiten umfassende Werk von Christopher Paolini, der mit seiner ‚Eragon‘-Reihe fast jedem ein Begriff ist. Ich habe diese zwar nicht gelesen, da es sich dabei aber um Jugendbücher handelt, denke ich, dass sein neustes Buch nicht mit der weltbekannten Reihe zu vergleichen ist. Denn Infinitum ist Science Fiction in Reinform, mit einer unglaublich detaillierten und komplexen Welt, von der ich immer noch baff bin. Jedoch hat mir der große ‚Boah‘-Effekt gefehlt, um vollends davon begeistert zu sein.
In Paolinis Universum, das er ‚Fractalverse‘ nennt, hat die Menschheit fremde Planeten besiedelt – und ist nicht alleine in den Weiten des Weltalls. Paolini hat dabei eine Science-Fiction-Welt geschaffen, die ihresgleichen sucht. Planeten, Monde, Raumstationen, verschiedenste Spezies, Technik, Wissenschaft.. Gefühlt alles wurde bedacht und dadurch wirkt es umso authentischer, selbst wenn es sich um Zukunftsvisionen handelt. Vor diesem Worldbuilding kann ich nur den Hut ziehen. Karten und Zeichnungen helfen, das ‚Fractalverse‘ vor dem inneren Auge auferstehen zu lassen, ebenso ein eigenes Glossar, um sich mit den komplexen Begrifflichkeiten einigermaßen auseinanderzusetzen. Man merkt, das Buch ist nichts für Nebenbei, es erfordert höchste Konzentration und ich habe darin nicht ganz so schnell gelesen, wie ich es bei anderen Büchern mache. Aber gerade deswegen konnte ich richtiggehend darin versinken: Aliens, die in einer Duftsprache kommunizieren, Antimaterie als Treibstoff, verschiedene Spezies (auch mit Tentakel), Menschen, die im Weltraum geboren und aufgewachsen sind und unsere Erde noch nie betreten haben. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, ebenso wenig wie den unendlichen Weiten des Weltraums. Und trotz aller Komplexität macht es Paolinis Schreibstil eigentlich ziemlich leicht, in die Welt einzutauchen. Detailliert, ohne ausschweifend zu werden, führt er uns Schritt für Schritt in sein ‚Fractalverse‘, versucht, die Charaktere selbst ihre Welt erklären zu lassen. Alles in allem ist Paolinis Art zu erzählen ungemein leicht und einnehmend, so dass man trotz der anspruchsvollen Thematik gut mitkommt.
Kira als Protagonistin war.. okay. Ich fand sie weder sonderlich sympathisch noch sonderlich unsympathisch. Sie ist zu Beginn eine ziemlich bodenständige junge Frau, erforscht als Xenobiologin fremde Planeten, möchte ihren Freund Alan heiraten. Bis eben jener Zwischenfall, der im Klappentext erwähnt wird, ihr Leben verändert. Irgendwie habe ich keine rechte Meinung von ihr und sie bleibt mir weitestgehend fremd.
Für mich wird die Geschichte eh hauptsächlich von den Nebencharakteren getragen, somit war eine Verbindung zu Kira nicht wirklich nötig. Ich hatte aber auch schon knapp 400 Seiten gelesen, bis ich mich richtig in der Geschichte angekommen gefühlt hatte. Und das lag definitiv an der Crew der ‚Wallfish‘, ein kleines Raumschiff voll mit gestrandeten Seelen, die ich aber mehr ins Herz geschlossen habe als Kira. Sei es das Schiffsgehirn, der Captain, das Schiffsschwein oder den Jungen Trig. Diese bunte Mischung hilft Kira bei ihrer Mission und begleitet uns Leser somit Gott sei Dank fast das ganze restliche Buch.
Erzählt wird das alles in einem Umfang epischen Ausmaßes. Denn das ist ‚Infinitum‘ – ein Epos. Mit seiner Intensität, seiner Welt, seinen Bewohnern und deren Diversität. Ja, insoweit bringt mich das Buch immer noch ins Schwärmen. Die Handlung ist es, wo für mich das gewisse Etwas fehlt, eine Art Höhepunkt, der mich ins Staunen versetzt und mich vollkommen abholt. Denn die Geschichte an sich ist tatsächlich ziemlich einfach. Sie hält natürlich hier und dort ein paar Überraschungen bereit, aber im Grunde wird viel durch’s Weltall geflogen, viel gekämpft und nichts weniger als die Menschheit vor der Eroberung durch eine fremde Spezies verteidigt. Doch diese Art der Erzählung ist nicht neu, und wäre für mich durch etwas Außergewöhnliches besonderer geworden. Aber dafür ist die Welt umso neuer, unbekannter und beachtlicher.
Gegen Ende war ich aber dann doch gespannt, wie die Geschichte zu einem Abschluss gebracht wird. Anfangs fand ich es verwirrend, fast zu esoterisch und philosophisch. Doch dann gibt alles Sinn und lässt mich eigentlich relativ zufrieden zurück. Und legt den Grundstein für mehr Abenteuer im ‚Fractalverse‘, so wie es Paolini schon angekündigt hat.
‚Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne‘ hat mich also vor allem mit seinem Worldbuilding beeindruckt. Für mich wird die Geschichte von den Nebencharakteren getragen, da ich bis zum Ende keine Verbindung zu Protagonistin Kira habe. Die Handlung ist relativ einfach, doch die Welt ist komplex in ihrem Aufbau, ihren Zusammenhängen und erfordert höchste Konzentration während des Lesens. Da mich das Buch aber bei allem Respekt gegenüber des Weltenbaus nicht in vollem Umfang abgeholt und mir der ‚Boah‘-Effekt gefehlt hat, der dieses Epos für mich überragend gemacht hätte, gibt es von mir 4 Sterne.