In einem anderen Land

In einem anderen Land

Softcover
3.772
SanitäterKlassische BelletristikMontreuxLiteraturnobelpreisträger

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Description

«In einem anderen Land» ist der Roman, der Hemingway berühmt machte, und bis heute der ideale Einstieg in sein Werk. Erstmals 1929 unter dem Titel «A Farewell to Arms» erschienen, basiert er auf Hemingways Erlebnissen als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg. Als er ihn schrieb, war er dreißig Jahre alt, und der Roman wurde als das beste Buch über diesen Krieg gefeiert.
Erzählt wird die Geschichte des jungen US-Amerikaners Frederic Henry, der als Sanitätsoffizier an der Front in den Grenzbergen zwischen Österreich und Italien stationiert ist. Dort lernt er die englische Krankenschwester Catherine Berkley kennen und verliebt sich in sie. Vor dem Hintergrund eines ebenso grausamen wie sinnlosen Stellungskrieges – Henry wird schwer verletzt, seine Einheit muss den Rückzug antreten – werden die beiden getrennt und finden wieder zueinander. Das Ende des Romans hat Hemingway nach eigenem Bekunden neununddreißig Mal neu geschrieben. Es hat bis heute nichts von seiner Wucht und Tragik verloren.
Der Roman wurde zweimal verfilmt, wobei die Hauptrolle von den beiden Hollywood-Legenden Gary Cooper (1932) und Rock Hudson (1957) gespielt wurde. In einem anderen Land zählt zu jenen Werken der Weltliteratur, die immer wieder neue Generationen von LeserInnen aufwühlt und erschüttert.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
400
Price
15.50 €

Author Description

Ernest Hemingway, geboren 1899 in Oak Park, Illinois, gilt als einer der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In den zwanziger Jahren lebte er als Reporter in Paris, später in Florida und auf Kuba; er nahm auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil, war Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. 1953 erhielt er den Pulitzer-Preis, 1954 den Nobelpreis für Literatur. Hemingway schied nach schwerer Krankheit 1961 freiwillig aus dem Leben.

Posts

11
All
5

Inhaltlich flach, ABER psychologisch gesehen - ganz großes Meisterwerk

Ich tat mich wie viele andere Leser auch, damit schwer anfangs Mr.Henry nicht gleich abzustempeln .. es wird relativ wenig über seine Einsätze im ersten Weltkrieg berichtet sodass es relativ schnell um die Beziehung zwischen Catherine und Frederic geht. Das letzte Drittel dieses Buches liest sich aber recht gut. Da es wie bereits erwähnt aus psychologischer Sicht einfach Wahnsinn ist. Zumindest aus meiner Sicht. Und das liebe ich auch so an den Werken von Hemmingway, er zeigt nur die Eisbergspitze und lässt viel Platz für eigene Interpretation übrig. Daher ist das Buch anfangs auch eher langatmig und uninteressant gewesen aber je mehr ich verstanden habe für mich, was das Buch tatsächlich von mir will, zu verstehen dass jeder Mensch egal wie stark er ist auch innerlich zerbrechen kann, macht das Buch für mich zu einer glatten 5/5 und einen Meisterwerk der seines gleichen sucht.

3

Naja…

Das Buch hat wenig mit den Schlachten des 1.Weltkriegs zu tun, auch wenn es nahe der Front am Isonzo spielt. Eigentlich ist es eine Romanze zwischen dem Amerikanischen Soldaten „Henry“ der in den Reihen der italienischen Armee dient, und der schottischen Krankenschwester „Catherine“ welche sich beide in Mailand kennen und lieben lernen. Was mich am Buch stört ist, dass die schrecken des Krieges, wie z.b bei „Im Westen nichts neues“, nicht gut beleuchtet wird. Auch wie beide ihr luxuriöses Leben in Italien finanzieren ist nicht immer stimmig. Oder wie die Zeit vergeht und dabei Geschichten beschrieben werden. Für mich ist es eines der schwächeren Bücher von Hemingway.

4

Lässt einen konfus, kalt und fassungslos zurück

Direkt am Anfang störte ich mich an der antiquierten Sicht und auch an dem Umgang mit dem weiblichen Geschlecht im Buch. Mit was für einem machohaften und verwöhnten, alkoholabhängigen Hauptcharakter hab ich es hier zu tun? Nachdem ich es den damals vorherrschenden Umständen und dem geschichtlichen Kontext für mich einsortiert hatte, lies ich mich auf Hemingways Werk ein. Sofort fallen die kurzen Sätze in einfacher Form auf, die einem das Gefühl geben durch die Abschnitte gehetzt zu werden. Das passt super in das erste Weltkrieg Setting. Man muss aufpassen nichts Wichtiges zu überlesen. Die Liebesbeziehung kommt leider viel zu kurz. Zu platt und unerklärlich plötzlich entwickelt sich die Beziehung der beiden Charaktere. Lässt man die Romanze außer Betracht weiß der Roman zu fesseln. Die letzten Kapitel fliegen nur so dahin und die Erzählung gipfelt in einem überraschenden und brachialem Ende. Ich verstehe warum dieses Werk von Hemingway seinen Durchbruch darstellt. Zum Schluss das schönste Zitat aus dem Buch: „Wenn Menschen dieser Welt mit so viel Mut begegnen, muss die Welt sie töten, um sie zu brechen, und natürlich tut sie das und tötet sie. Die Welt bricht jeden, und viele sind nachher stark an den gebrochenen Stellen. Aber die nicht brechen wollen, tötet sie. Sie tötet unterschiedslos die Besten und die Edelsten und die Mutigsten.“

1.5

Gefühlslos

Das Buch hat mich enttäuscht. Der Schreibstil war furchtbar, sehr vereinfacht und Worte wiederholten sich ständig. Es kam absolut keine Spannung auf. Die Story ist total platt erzählt, es gibt praktisch keine Emotionen, die Charaktere sind grau ohne jegliche Eigenschaften. Pluspunkte gebe ich dafür, dass Hemingway bei mir doch Bilder im Kopf erzeugen konnte und das Ende ein klein wenig dramatisch war, aber dennoch ließ es mich komplett kalt. Es wurde weder ein Jahr erwähnt, indem die Geschichte spielt, noch wusste man lange Zeit, wie der Hauptcharakter überhaupt heißt. Er ist absolut misogyn, zwingt sich einer Frau auf, die sich nicht wehren kann, dann verliebt sich die Frau plötzlich in ihn und ist komplett unterwürfig. Ihre Liebe habe ich ihnen zu keinem Zeitpunkt abgekauft. Der Hauptcharakter ist verwöhnt und ekelhaft. Für ihn hatte ich nur Verachtung über. Jegliches Ereignis hat mich kalt gelassen und irgendwann habe ich nur noch gehofft, dass es vorbei geht.

3.5

Packender Weltkriegsroman, der zu oft unterbrochen wird durch eine melodramatische Liebesgeschichte mit unterirdischen Dialogen.

3

Ein Buch, das einen gemischten Eindruck hinterlässt

Während die Kriegsgeschichte sehr spannend und detailliert beschrieben wird, kann ich der Liebesgeschichte der zwei Hauptprotagonisten nicht viel abgewinnen. Die Chemie zwischen den beiden Charakteren ist flach und die Dialoge zwischen ihnen wirken erzwungen und unglaubwürdig. Es fällt schwer, sich in ihre Romanze hineinzuversetzen oder sich für ihr Schicksal zu interessieren. Wer sich für die Kriegsjahre interessiert und nicht abgeneigt ist, die Romanze über sich ergehen zu lassen, sicher ein must read :-) Und meine Güte, wurde viel getrunken zu der Zeit :-D

4

This piece pictures war in such a rare and almost unbelievably moving way. The scenic views from Lago di Como, Lago Maggiore, Milano and many more places in Italy are beautifully written about, but because of the war so deeply depressing to read. The beauty, love and honesty Hemingway lets us experience in comradeship is so pure. Fully fascinating to read about the Italian front and how the everyday life of these young men and women just revolves around mostly surviving and also living the day to the fullest whilst being surrounded by people you love, take care for and rely on. I can honestly recommend this to anyone who’s interested in history, Italy in general and fully captivating writing.

4

Spannende Anti Kriegs Lektüre

Gut auf Englisch zu lesen. Ist eine einfach gehaltene Sprache. War interessant in den 1. Weltkrieg einzutauchen, mit all seinen Grauen. Zwischendurch hatte es für mich seine Längen, dann aber gegen Ende hin wurde es immer spannender.

5

Unglaublich gut geschrieben. Bin perplex.

1

1,5✨ Das Buch hat mich enttäuscht. Der Schreibstil war furchtbar, sehr vereinfacht und Worte wiederholten sich ständig. Es kam absolut keine Spannung auf. Die Story ist total platt erzählt, es gibt praktisch keine Emotionen, die Charaktere sind grau ohne jegliche Eigenschaften. Pluspunkte gebe ich dafür, dass Hemingway bei mir doch Bilder im Kopf erzeugen konnte und das Ende ein klein wenig dramatisch war, aber dennoch ließ es mich komplett kalt. Es wurde weder ein Jahr erwähnt, indem die Geschichte spielt, noch wusste man lange Zeit, wie der Hauptcharakter überhaupt heißt. Er ist absolut misogyn, zwingt sich einer Frau auf, die sich nicht wehren kann, dann verliebt sich die Frau plötzlich in ihn und ist komplett unterwürfig. Ihre Liebe habe ich ihnen zu keinem Zeitpunkt abgekauft. Der Hauptcharakter ist verwöhnt und ekelhaft. Für ihn hatte ich nur Verachtung über. Zudem besteht die Geschichte zu 8% aus Handlung und zu 92% aus Alkohol. Jegliches Ereignis hat mich kalt gelassen und irgendwann habe ich nur noch gehofft, dass es vorbei geht.

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