In den Scherben das Licht
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Description
Lässt sich aus den Trümmern eine Zukunft bauen? Der berührende neue Roman der Bestsellerautorin über die Suche nach Liebe und Zusammenhalt in einer Welt, die sich neu erfinden muss.
Hamburg, 1946: In den Trümmern der zerbombten Stadt treffen Gert und Gisela aufeinander. Zwei junge Menschen, die ihre Familien im Krieg verloren haben und die nun in diesem harten Nachkriegswinter nach Hoffnung suchen. Sie finden sie im Keller eines Hauses, das der einstigen Schauspielerin Friede Wahrlich gehört. Eine ungewöhnliche Frau, die in ihrer eigenen Vergangenheit gefangen ist und doch fest daran glaubt, dass sich aus dem Chaos eine hellere Zukunft formen lässt. In ihrer Küche wächst eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig Halt gibt. Aber die Schatten der Vergangenheit sind lang: Was geschah mit Giselas Familie? Lebt Gerts kleine Schwester noch? Und was wurde aus den beiden Männern, die Friede einst liebte?
Drei wunderbare Figuren finden im Hamburg der Nachkriegszeit zusammen. Ein Roman, der Hoffnung spendet und einen eintauchen lässt in eine Zeit der Scherben. Und des Lichts.
Book Information
Author Description
Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ich bin sehr schwer in das Buch hinein gekommen, am Anfang gab es so viele Personen, die ich nicht zuordnen konnte und welche Rolle sie miteinander spielten. Das hat bei mir große Lesepausen hervorgerufen. Ab Mitte des Buches wurde es interessanter, besonders die Schilderungen des Schwarzmarks vom Beschaffen der alltäglichen Dinge sind eindrücklich. Den Stil fand ich gewöhnungsbedürftig. Kurze Sätze, immer aus der Perspektive einer Person geschrieben, manchmal emotionslos. Im Gegensatz dazu steht das Zusammenfügen aller losen Fäden - bis auf die Frage: „wo ist Giselas Mutter geblieben?“ Alle anderen Personen finden mehr oder weniger ihr Glück. Nett fand ich dann doch das Geplänkel und die ewigen Sticheleien zwischen Friede und Martha. 
Carmen Korn lässt uns in ihrem ganz eigenen Schreibstil an der Nachkriegszeit in Hamburg bis ins Jahr 1955 teilhaben. Es geht um Verlust, Schuld, Genügsamkeit aber auch um Hoffnung,Liebe und Wiederaufbau. Die Figuren sind fein und authentisch beschrieben. Vieles kam mir aus Erzählungen meiner Eltern bekannt vor,die diese entbehrungsreiche Zeit erlebt haben. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es durchaus empfehlen.
Hamburg, 1946, zertrümmert, zerbombt. Die Überlebenden suchen nach ihren Angehörigen. Sie tauschen miteinander alles, was sie tauschen können. So sichern sie sich das überleben. Doch gibt es auch noch menschliche Wärme, Zuneigung, Vertrauen? Wir dürfen hier 2 Jugendliche begleiten, wie sie versuchen sich in dieser neuen Welt zurecht zu finden. Sie helfen einander, geben sich Halt und sind füreinander da. Menschen, die ausgewandert sind, die wieder zurück kommen, die aus Gefangenschaft, all das verwebt sich zu einer Geschichte, die berührt und nachdenklich macht.
Hamburg in der Nachkriegszeit
Eine Rezension zu diesem Buch fällt mir schwer. Aber ich versuche es: Carmen Korns neuester Roman spielt in der Zeit von 1946 bis 1955 in Hamburg. Die Hauptfiguren Gisela und Gert kämpfen sich gemeinsam durch diese schwere Zeit. Die Zustände der Nachkriegszeit werden sehr realistisch dargestellt. An manchen Stellen kann man förmlich spüren, dass die Figuren nur noch funktionieren, um zu überleben. Diese sehr klare und fast schon nüchterne Darstellung hat es mir manchmal schwer gemacht, mit den Figuren warm zu werden. Im Roman begegnen wir vielen Figuren, was den Überblick manchmal erschwerte. Ich wusste nicht immer sofort, aus der Sicht welcher Figur erzählt wird. Toll fand ich den Einblick in das Künstlerleben der Nachkriegszeit - eine für mich neue Welt, die ich gerne kennengelernt habe. Abschließend lässt sich sagen, dass Carmen Korn einen wundervollen Schreibstil hat und den historischen Kontext sehr realistisch darstellt. Mit etwas mehr Charakterentwicklung und Tiefe hätte aus diesem Roman für mich gerne ein Zweiteiler werden können.
Ich habe die "Töchter einer neuen Zeit" Reihe von Carmen Korn geliebt und auch die "Drei Städte Saga" fand ich großartig. Mit diesem Buch hier hatte ich so meine Probleme. Der Schreibstil ist extrem ruppig, es wird aus der Sicht von sehr vielen verschiedenen Protagonisten erzählt, sodass es denen an Tiefgang fehlt und sie einem seltsam fremd bleiben. Außerdem sind ziemlich viele und große Zeitensprünge vorhanden. Es ist schon interessant, weil es um Hamburg in den ersten 10 Jahren nach Ende des zweiten Weltkrieges geht, aber es wäre besser gewesen sich auf maximal Friede, Gisela und Gert als Protagonisten zu beschränken und deren Geschichten mehr Tiefgang zu geben. Manche geschilderten Ereignisse ergeben null Sinn für die Handlung wie zb das Schicksal von Jan van Dongen. Schade, da hätte ich mir mehr erwartet.
Mein Leseeindruck: Mit diesem Roman widmet sich Carmen Korn der unmittelbaren Nachkriegszeit und erzählt von Menschen, die in den Trümmern Hamburgs versuchen, weiterzuleben. Ihr Schreibstil ist flüssig und einfühlsam. Sie fängt die bedrückende Stimmung, den Verlust und die Orientierungslosigkeit jener Zeit eindringlich ein, zugleich lässt sie immer wieder leise Hoffnung aufscheinen in einer Zeit, in der sich die Welt neu erfinden muss. Zwischen Enge, Verlust und Zerstörung gelingt es der Autorin, die Atmosphäre der Nachkriegsjahre spürbar zu machen. Gerade diese Stimmung trägt den Roman und macht ihn zu einem wichtigen Stück Zeitgeschichte. Die historischen Hintergründe wirken gut recherchiert und stimmig in die Handlung eingebettet. Allerdings empfand ich die Handlung insgesamt als sehr ruhig und stellenweise zäh. Auch zu den beiden zentralen Figuren Gisela und Gert konnte ich keinen wirklichen Zugang finden. Sie blieben für mich zu blass, um emotional mit ihnen mitzufühlen oder ihre Entwicklung intensiv nachzuvollziehen. Besonders gut gefallen hat mir hingegen die entstehende Gemeinschaft, die sich im Laufe der Geschichte zu einer Art familiärem Rückhalt entwickelt. Dieses Miteinander, das aus Notwendigkeit entsteht und langsam Wärme und Vertrauen wachsen lässt, gehört für mich zu den stärksten Elementen des Romans. Fazit: 3 von 5 Sternen! Ein atmosphärisch dichter, historisch bedeutsamer Roman, der weniger durch Spannung als durch Stimmung und Zeitgefühl überzeugt.

Wahlfamilie in Hamburg ab 1946
Mit "In den Scherben das Licht" hat sich Carmen Korn wieder einmal mehr der deutschen Geschichte gewidmet, diesmal der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in Jahr 1955. Das Hörbuch liest die Autorin selbst. Ihre Jahrhunderttrilogie hatte mich begeistert, daher war ich sehr gespannt auf das Hörbuch. In einem Haus, von dem nur noch der untere Teil steht, treffen viele unterschiedliche Charaktere aufeinander. Da ist die Hausbesitzerin Friede, die Seele des Hauses, ehemalige Schauspielerin, gutmütig und immer für alle da. Im Keller leben Gert und Gisela, zwei Jugendliche. Beide haben im Krieg ihre Familien verloren und finden bei Friede eine Wahlfamilie. Im Verlauf des Romans lernen wir die Sorgen und Nöte der vielen Protagonist*innen kennen, erleben die Kälte des Nachkriegswinters in Hamburg, den Schwarzhandel, aber auch den positiven Blick Friedes und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind die Charaktere sympathisch geschildert. Friedes Reaktionen konnte ich aus der heutigen Sicht nicht immer ganz nachvollziehen, aber Zusammenhalt war in dieser Zeit nicht nur wichtig, sondern eben auch überlebenswichtig. Der Roman ist kapitelweise chronologisch geordnet und auch datiert. Bei den einzelnen Kapiteln hatte ich allerdings zum Teil Schwierigkeiten. Es brauchte immer ein paar Sätze, um nachvollziehen zu können, wer gerade erzählt. Im Buch gibt es wohl auch einen Stadtplan, der sich natürlich im Hörbuch nicht unterbringen lässt. Mir hat er auch nicht gefehlt. Ich kenne Hamburg recht gut und konnte die Protagonist*innen auch so auf ihren Wegen begleiten. Etwas zu sehr in den Hintergrund gerückt war mir die politische Lage im Nachkriegsdeutschland. Hat das die Menschen damals nicht interessiert? Oder waren sie zu sehr mit Überleben beschäftigt? Hier hätte ein Nachwort Klarheit bringen können. Dagegen hat Korn das Bangen der Menschen um das Schicksal ihrer Angehörigen gut herausgearbeitet, Gert sucht verzweifelt nach seiner Schwester, während Gisela am liebsten nichts von allem mehr wissen will und auch keine Nachforschungen betreibt. Auch Friede will nichts mehr von ihrer Liebe zu zwei so unterschiedlichen Männern wissen. Carmen Korn lässt in ihren Roman auch Teile ihrer Biografie als Redakteurin bei Stern und Die Zeit unauffällig mit einfließen. Journalismus in der damaligen Zeit war noch anders als heute! Carmen Korn liest gut, ich bin (bis auf eine Ausnahme) sowieso Fan von Autorenlesungen. Ich habe den Roman gerne gehört, wenn er für mich auch etwas schwächer war als die Jahrhunderttrilogie. Trotzdem eine Leseempfehlung für Liebhaber historischer Romane aus der Nachkriegszeit und 4 Sterne!
Ein Leben im Keller Hamburg kurz nach dem 2. Weltkrieg: Gisela klettert eines Tages in einen Keller und damit direkt in die Arme von Gert, der sich dort häuslich niedergelassen hat. Hauseigentümerin Friede, eine ehemalige Volksschauspielerin, erlaubt den beiden im Keller wohnen zu bleiben. Aus einer für kurze Zeit gedachten Zweckgemeinschaft wird einer Jahre anhaltende Freundschaft. „In den Scherben das Licht“ von Carmen Korn beschreibt das Leben im Hamburg der Nachkriegszeit und das Leben in einer etwas anderen Wohngemeinschaft. Die Bewohner des Hauses in der Tornquiststraße sind auf der Suche nach Familienangehörigen oder haben Angst, sich auf die Suche nach vermissten Familienangehörigen oder Freunden zu machen - Angst sich vor der eigenen Vergangenheit zu stellen. Doch gleichzeitig ist jeder der Charaktere auf der Suche nach Halt, Wärme und Liebe. Ich mag den schnörkellosen und geerdeten Schreibstil der Autorin, der schon ihre „Jahrhundert-Trilogie“ geprägt hat. Auch die Dialoge und Gespräche zwischen den einzelnen Charakteren fallen durch realistische und ernste Themen auf und speziell die Dialoge zwischen Marta und Friede bestechen durch den Sarkasmus, der sich zwischen den Zeilen versteckt. Dennoch muss ich sagen, dass mich Carmen Korn dieses Mal nicht mitnehmen konnte. Die Geschichte plätschert vor sich hin und speziell diese vielen Wechsel der Personen in den einzelnen Abschnitten hat mich oft durcheinandergebracht. Ich musste so manches Mal Abschnitte zweimal lesen, um rauszufinden, um wen es gerade ging. Mir waren auch die beiden Protagonisten Gisela und Gert zu farblos. Auch wenn man hin und wieder in ihre Vergangenheit geführt wird, blieben sie mir zu oberflächlich. Auch die Zeitsprünge zwischen den einzelnen Kapiteln fand ich relativ groß gewählt. Fazit: Carmen Korn kann mit diesem Roman leider nicht an ihre Jahrhundert-Trilogie anknüpfen. Es fehlt der nötige Tiefgang, der durch farblose Protagonisten, große Zeitsprünge und ständig wechselnde Charaktere, über die erzählt wird, untermauert wird.
Nüchtern erzählt – tief berührt Ich mag Carmen Korns Schreibstil sehr, und auch dieses Buch hat mich wieder überzeugt. Ihr Stil ist nüchtern und sachlich, aber gleichzeitig gelingt es ihr, eine echte Nähe zu den Figuren aufzubauen. Besonders gelungen fand ich, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Man bekommt Einblicke in die Gedankenwelten aller wichtigen Protagonisten und versteht dadurch ihre Verletzungen, Hoffnungen und ihren Wunsch nach einem Neuanfang auf sehr unmittelbare Weise. Das Buch hat mich durchweg gut unterhalten. Ich habe es gern gelesen, mochte die Charaktere sehr und fand die Geschichte insgesamt wunderschön und bewegend. Ein stiller, eindringlicher Roman darüber, wie man nach einer schweren Zeit wieder Licht findet.
Eine Geschichte, die mich sehr berührt hat.
Hoffnungsvoll nach dunklen Jahren In ihrem neuesten Roman ,, In den Scherben das Licht " nimmt die Autorin Carnen Korn den Leser mit in das zerstörte Hamburg. Die Stadt so stark zerstört, daß man kaum die alten Straßenzüge wieder findet, wenn man eine Weile nicht dort war. Nur wenig Wohnraum ist intakt. Als der 16 jährige Gert 1946 nach Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft nach Hamburg kommt, findet er im Keller des halb abgebrannten Hauses der ehemaligen Volksschauspielerin Friede Wahrlich Obdach. Als Gisela, 14 Jahre , ebenfalls nach Hamburg zurückkehrt, fällt sie ihm bei der Suche nach einem Schlafplatz buchstäblich in die Arme. Da beide ohne Familie sind, arrangieren sie sich und wohnen gemeinsam im Friedes Keller. Sie ist ganz froh, nun nicht immer alleine am Küchentisch zu sitzen. Während Gert sehnsüchtig über das Rote Kreuz nach seiner kleinen Schwester Barbara sucht, ist Gisela fest davon überzeugt, daß ihre Mutter im Hamburger Feuersturm ums Leben gekommen ist und ihr Vater als Kriegsfotograf ebenfalls nicht überlebt hat. Schließlich hätten sie doch nach ihrer Tochter gesucht. Friede denkt gerne an die alten Zeiten zurück, als sie als Schauspielerin gefragt und gleich von 2 Männern umgarnt wurde. Doch diese Zeiten sind vorbei. Außerdem trägt sie ein schlechtes Gewissen mit sich herum: sie fühlt sich schuldig, daß ihr früherer Liebhaber Viktor Franke als einer der ersten ins Lager nach Lodz deportiert wurde und das wohl kaum überlebt haben kann. Eindrucksvoll und sehr anschaulich beschreibt Carmen Korn das entbehrungsreiche Leben in den Nachkriegsjahren im zerstörten Hamburg. Mit nur wenigen Nahrungsmitteln musste man versuchen, satt zu werden. Es ist fast eine Kunst ,aus wenigem eine schmackhafte Mahlzeit zuzubereiten. In den Ruinen zerbombter Häuser macht Gert sich auf die Suche nach Brennholz oder noch brauchbaren Haushaltsgegenständen. Ein Ofen wäre ein großes Glück im eiskalten Winter. Sind die 3 Hausbewohner anfangs noch eine Wohngemeinschaft, wachsen sie im Laufe der gemeinsamen Zeit zur Wahlfamiliie zusammen. Auch weitere Mitbewohner füllen das Haus mit Leben. Sie geben sich gegenseitig Halt, spenden Hoffnung und hoffen auf Glück und bessere Zeiten. Die Autorin verwendet eine leichte Sprache, mit kurzen Sätzen,, die das einfache Leben widerspiegeln. Durch die abwechselnden Erzählperspektiven konnte ich mich in die Protagonisten hineinversetzen, ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Auch wen ich Friedes Verhalten manchmal nicht verstehen konnte. Ihre Kabbeleien mit Martha ließen mich einige Male den Kopf schütteln. Auch wenn sie sich nicht grün sind, so ganz ohne einander geht es dann doch nicht. Die Kapitel sind mit Monat und Jahr gekennzeichnet, so daß man sehr gut den Überblick über den Zeitverlauf von 1946 bis 1955 behält. Mir hat die Entwicklung der authentisch beschriebenen Protagonisten sehr gut gefallen. Aus den Jugendlichen werden junge Erwachsene, die selbstbewusst ihren Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft gestalten können. Die Wahlfamilie hält zusammen und nimmt jeden so wie er ist . Mit Ecken und Kanten, mit belastenden Erlebnissen aus der Vergangenheit und gemeinsam ist das Licht der Hoffnung zu sehen und zu ergreifen. Ein wunderbarer Roman , der mich sehr berührt hat. Es ist keine leichte Wohlfühlkost, aber eine hoffnungsvolle Geschichte, die das Leben schreibt. Ich bin begeistert und empfehle sie sehr gerne weiter.
📖 Hamburg, Nachkriegszeit – und ganz viel Gefühl zwischen den Zeilen. In den Scherben das Licht von Carmen Korn hat mich eher leise abgeholt – aber dafür umso nachhaltiger. Die Geschichte spielt ab 1946 in Hamburg und begleitet ganz unterschiedliche Menschen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene – alle geprägt vom Krieg und alle mit ihrem ganz eigenen Weg, damit umzugehen. Es ist kein Buch voller Action oder großer Wendungen. Im Gegenteil: Es nimmt Tempo raus, lässt Raum für Entwicklung – und genau darin liegt seine Stärke. Was ich besonders mochte: – wie unterschiedlich Menschen mit denselben Erfahrungen umgehen – wie ehrlich die Figuren geschrieben sind (nicht jeder entwickelt sich „zum Guten“) – diese leisen, berührenden Momente, bei denen man plötzlich merkt, dass es einen doch trifft Ja, an manchen Stellen hätte ich mir ein bisschen mehr Dynamik gewünscht – aber insgesamt fühlt sich die Geschichte sehr stimmig und realistisch an. Und auch das Ende ist kein klassisches Happy End, sondern eher… echt. 👉 Empfehlung für alle, die Hamburg lieben, sich für Geschichte interessieren oder einfach mal etwas Ruhigeres lesen wollen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Lässt sich aus den Trümmern eine Zukunft bauen? Der berührende neue Roman der Bestsellerautorin über die Suche nach Liebe und Zusammenhalt in einer Welt, die sich neu erfinden muss.
Hamburg, 1946: In den Trümmern der zerbombten Stadt treffen Gert und Gisela aufeinander. Zwei junge Menschen, die ihre Familien im Krieg verloren haben und die nun in diesem harten Nachkriegswinter nach Hoffnung suchen. Sie finden sie im Keller eines Hauses, das der einstigen Schauspielerin Friede Wahrlich gehört. Eine ungewöhnliche Frau, die in ihrer eigenen Vergangenheit gefangen ist und doch fest daran glaubt, dass sich aus dem Chaos eine hellere Zukunft formen lässt. In ihrer Küche wächst eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig Halt gibt. Aber die Schatten der Vergangenheit sind lang: Was geschah mit Giselas Familie? Lebt Gerts kleine Schwester noch? Und was wurde aus den beiden Männern, die Friede einst liebte?
Drei wunderbare Figuren finden im Hamburg der Nachkriegszeit zusammen. Ein Roman, der Hoffnung spendet und einen eintauchen lässt in eine Zeit der Scherben. Und des Lichts.
Book Information
Author Description
Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
Posts
Ich bin sehr schwer in das Buch hinein gekommen, am Anfang gab es so viele Personen, die ich nicht zuordnen konnte und welche Rolle sie miteinander spielten. Das hat bei mir große Lesepausen hervorgerufen. Ab Mitte des Buches wurde es interessanter, besonders die Schilderungen des Schwarzmarks vom Beschaffen der alltäglichen Dinge sind eindrücklich. Den Stil fand ich gewöhnungsbedürftig. Kurze Sätze, immer aus der Perspektive einer Person geschrieben, manchmal emotionslos. Im Gegensatz dazu steht das Zusammenfügen aller losen Fäden - bis auf die Frage: „wo ist Giselas Mutter geblieben?“ Alle anderen Personen finden mehr oder weniger ihr Glück. Nett fand ich dann doch das Geplänkel und die ewigen Sticheleien zwischen Friede und Martha. 
Carmen Korn lässt uns in ihrem ganz eigenen Schreibstil an der Nachkriegszeit in Hamburg bis ins Jahr 1955 teilhaben. Es geht um Verlust, Schuld, Genügsamkeit aber auch um Hoffnung,Liebe und Wiederaufbau. Die Figuren sind fein und authentisch beschrieben. Vieles kam mir aus Erzählungen meiner Eltern bekannt vor,die diese entbehrungsreiche Zeit erlebt haben. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es durchaus empfehlen.
Hamburg, 1946, zertrümmert, zerbombt. Die Überlebenden suchen nach ihren Angehörigen. Sie tauschen miteinander alles, was sie tauschen können. So sichern sie sich das überleben. Doch gibt es auch noch menschliche Wärme, Zuneigung, Vertrauen? Wir dürfen hier 2 Jugendliche begleiten, wie sie versuchen sich in dieser neuen Welt zurecht zu finden. Sie helfen einander, geben sich Halt und sind füreinander da. Menschen, die ausgewandert sind, die wieder zurück kommen, die aus Gefangenschaft, all das verwebt sich zu einer Geschichte, die berührt und nachdenklich macht.
Hamburg in der Nachkriegszeit
Eine Rezension zu diesem Buch fällt mir schwer. Aber ich versuche es: Carmen Korns neuester Roman spielt in der Zeit von 1946 bis 1955 in Hamburg. Die Hauptfiguren Gisela und Gert kämpfen sich gemeinsam durch diese schwere Zeit. Die Zustände der Nachkriegszeit werden sehr realistisch dargestellt. An manchen Stellen kann man förmlich spüren, dass die Figuren nur noch funktionieren, um zu überleben. Diese sehr klare und fast schon nüchterne Darstellung hat es mir manchmal schwer gemacht, mit den Figuren warm zu werden. Im Roman begegnen wir vielen Figuren, was den Überblick manchmal erschwerte. Ich wusste nicht immer sofort, aus der Sicht welcher Figur erzählt wird. Toll fand ich den Einblick in das Künstlerleben der Nachkriegszeit - eine für mich neue Welt, die ich gerne kennengelernt habe. Abschließend lässt sich sagen, dass Carmen Korn einen wundervollen Schreibstil hat und den historischen Kontext sehr realistisch darstellt. Mit etwas mehr Charakterentwicklung und Tiefe hätte aus diesem Roman für mich gerne ein Zweiteiler werden können.
Ich habe die "Töchter einer neuen Zeit" Reihe von Carmen Korn geliebt und auch die "Drei Städte Saga" fand ich großartig. Mit diesem Buch hier hatte ich so meine Probleme. Der Schreibstil ist extrem ruppig, es wird aus der Sicht von sehr vielen verschiedenen Protagonisten erzählt, sodass es denen an Tiefgang fehlt und sie einem seltsam fremd bleiben. Außerdem sind ziemlich viele und große Zeitensprünge vorhanden. Es ist schon interessant, weil es um Hamburg in den ersten 10 Jahren nach Ende des zweiten Weltkrieges geht, aber es wäre besser gewesen sich auf maximal Friede, Gisela und Gert als Protagonisten zu beschränken und deren Geschichten mehr Tiefgang zu geben. Manche geschilderten Ereignisse ergeben null Sinn für die Handlung wie zb das Schicksal von Jan van Dongen. Schade, da hätte ich mir mehr erwartet.
Mein Leseeindruck: Mit diesem Roman widmet sich Carmen Korn der unmittelbaren Nachkriegszeit und erzählt von Menschen, die in den Trümmern Hamburgs versuchen, weiterzuleben. Ihr Schreibstil ist flüssig und einfühlsam. Sie fängt die bedrückende Stimmung, den Verlust und die Orientierungslosigkeit jener Zeit eindringlich ein, zugleich lässt sie immer wieder leise Hoffnung aufscheinen in einer Zeit, in der sich die Welt neu erfinden muss. Zwischen Enge, Verlust und Zerstörung gelingt es der Autorin, die Atmosphäre der Nachkriegsjahre spürbar zu machen. Gerade diese Stimmung trägt den Roman und macht ihn zu einem wichtigen Stück Zeitgeschichte. Die historischen Hintergründe wirken gut recherchiert und stimmig in die Handlung eingebettet. Allerdings empfand ich die Handlung insgesamt als sehr ruhig und stellenweise zäh. Auch zu den beiden zentralen Figuren Gisela und Gert konnte ich keinen wirklichen Zugang finden. Sie blieben für mich zu blass, um emotional mit ihnen mitzufühlen oder ihre Entwicklung intensiv nachzuvollziehen. Besonders gut gefallen hat mir hingegen die entstehende Gemeinschaft, die sich im Laufe der Geschichte zu einer Art familiärem Rückhalt entwickelt. Dieses Miteinander, das aus Notwendigkeit entsteht und langsam Wärme und Vertrauen wachsen lässt, gehört für mich zu den stärksten Elementen des Romans. Fazit: 3 von 5 Sternen! Ein atmosphärisch dichter, historisch bedeutsamer Roman, der weniger durch Spannung als durch Stimmung und Zeitgefühl überzeugt.

Wahlfamilie in Hamburg ab 1946
Mit "In den Scherben das Licht" hat sich Carmen Korn wieder einmal mehr der deutschen Geschichte gewidmet, diesmal der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in Jahr 1955. Das Hörbuch liest die Autorin selbst. Ihre Jahrhunderttrilogie hatte mich begeistert, daher war ich sehr gespannt auf das Hörbuch. In einem Haus, von dem nur noch der untere Teil steht, treffen viele unterschiedliche Charaktere aufeinander. Da ist die Hausbesitzerin Friede, die Seele des Hauses, ehemalige Schauspielerin, gutmütig und immer für alle da. Im Keller leben Gert und Gisela, zwei Jugendliche. Beide haben im Krieg ihre Familien verloren und finden bei Friede eine Wahlfamilie. Im Verlauf des Romans lernen wir die Sorgen und Nöte der vielen Protagonist*innen kennen, erleben die Kälte des Nachkriegswinters in Hamburg, den Schwarzhandel, aber auch den positiven Blick Friedes und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind die Charaktere sympathisch geschildert. Friedes Reaktionen konnte ich aus der heutigen Sicht nicht immer ganz nachvollziehen, aber Zusammenhalt war in dieser Zeit nicht nur wichtig, sondern eben auch überlebenswichtig. Der Roman ist kapitelweise chronologisch geordnet und auch datiert. Bei den einzelnen Kapiteln hatte ich allerdings zum Teil Schwierigkeiten. Es brauchte immer ein paar Sätze, um nachvollziehen zu können, wer gerade erzählt. Im Buch gibt es wohl auch einen Stadtplan, der sich natürlich im Hörbuch nicht unterbringen lässt. Mir hat er auch nicht gefehlt. Ich kenne Hamburg recht gut und konnte die Protagonist*innen auch so auf ihren Wegen begleiten. Etwas zu sehr in den Hintergrund gerückt war mir die politische Lage im Nachkriegsdeutschland. Hat das die Menschen damals nicht interessiert? Oder waren sie zu sehr mit Überleben beschäftigt? Hier hätte ein Nachwort Klarheit bringen können. Dagegen hat Korn das Bangen der Menschen um das Schicksal ihrer Angehörigen gut herausgearbeitet, Gert sucht verzweifelt nach seiner Schwester, während Gisela am liebsten nichts von allem mehr wissen will und auch keine Nachforschungen betreibt. Auch Friede will nichts mehr von ihrer Liebe zu zwei so unterschiedlichen Männern wissen. Carmen Korn lässt in ihren Roman auch Teile ihrer Biografie als Redakteurin bei Stern und Die Zeit unauffällig mit einfließen. Journalismus in der damaligen Zeit war noch anders als heute! Carmen Korn liest gut, ich bin (bis auf eine Ausnahme) sowieso Fan von Autorenlesungen. Ich habe den Roman gerne gehört, wenn er für mich auch etwas schwächer war als die Jahrhunderttrilogie. Trotzdem eine Leseempfehlung für Liebhaber historischer Romane aus der Nachkriegszeit und 4 Sterne!
Ein Leben im Keller Hamburg kurz nach dem 2. Weltkrieg: Gisela klettert eines Tages in einen Keller und damit direkt in die Arme von Gert, der sich dort häuslich niedergelassen hat. Hauseigentümerin Friede, eine ehemalige Volksschauspielerin, erlaubt den beiden im Keller wohnen zu bleiben. Aus einer für kurze Zeit gedachten Zweckgemeinschaft wird einer Jahre anhaltende Freundschaft. „In den Scherben das Licht“ von Carmen Korn beschreibt das Leben im Hamburg der Nachkriegszeit und das Leben in einer etwas anderen Wohngemeinschaft. Die Bewohner des Hauses in der Tornquiststraße sind auf der Suche nach Familienangehörigen oder haben Angst, sich auf die Suche nach vermissten Familienangehörigen oder Freunden zu machen - Angst sich vor der eigenen Vergangenheit zu stellen. Doch gleichzeitig ist jeder der Charaktere auf der Suche nach Halt, Wärme und Liebe. Ich mag den schnörkellosen und geerdeten Schreibstil der Autorin, der schon ihre „Jahrhundert-Trilogie“ geprägt hat. Auch die Dialoge und Gespräche zwischen den einzelnen Charakteren fallen durch realistische und ernste Themen auf und speziell die Dialoge zwischen Marta und Friede bestechen durch den Sarkasmus, der sich zwischen den Zeilen versteckt. Dennoch muss ich sagen, dass mich Carmen Korn dieses Mal nicht mitnehmen konnte. Die Geschichte plätschert vor sich hin und speziell diese vielen Wechsel der Personen in den einzelnen Abschnitten hat mich oft durcheinandergebracht. Ich musste so manches Mal Abschnitte zweimal lesen, um rauszufinden, um wen es gerade ging. Mir waren auch die beiden Protagonisten Gisela und Gert zu farblos. Auch wenn man hin und wieder in ihre Vergangenheit geführt wird, blieben sie mir zu oberflächlich. Auch die Zeitsprünge zwischen den einzelnen Kapiteln fand ich relativ groß gewählt. Fazit: Carmen Korn kann mit diesem Roman leider nicht an ihre Jahrhundert-Trilogie anknüpfen. Es fehlt der nötige Tiefgang, der durch farblose Protagonisten, große Zeitsprünge und ständig wechselnde Charaktere, über die erzählt wird, untermauert wird.
Nüchtern erzählt – tief berührt Ich mag Carmen Korns Schreibstil sehr, und auch dieses Buch hat mich wieder überzeugt. Ihr Stil ist nüchtern und sachlich, aber gleichzeitig gelingt es ihr, eine echte Nähe zu den Figuren aufzubauen. Besonders gelungen fand ich, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Man bekommt Einblicke in die Gedankenwelten aller wichtigen Protagonisten und versteht dadurch ihre Verletzungen, Hoffnungen und ihren Wunsch nach einem Neuanfang auf sehr unmittelbare Weise. Das Buch hat mich durchweg gut unterhalten. Ich habe es gern gelesen, mochte die Charaktere sehr und fand die Geschichte insgesamt wunderschön und bewegend. Ein stiller, eindringlicher Roman darüber, wie man nach einer schweren Zeit wieder Licht findet.
Eine Geschichte, die mich sehr berührt hat.
Hoffnungsvoll nach dunklen Jahren In ihrem neuesten Roman ,, In den Scherben das Licht " nimmt die Autorin Carnen Korn den Leser mit in das zerstörte Hamburg. Die Stadt so stark zerstört, daß man kaum die alten Straßenzüge wieder findet, wenn man eine Weile nicht dort war. Nur wenig Wohnraum ist intakt. Als der 16 jährige Gert 1946 nach Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft nach Hamburg kommt, findet er im Keller des halb abgebrannten Hauses der ehemaligen Volksschauspielerin Friede Wahrlich Obdach. Als Gisela, 14 Jahre , ebenfalls nach Hamburg zurückkehrt, fällt sie ihm bei der Suche nach einem Schlafplatz buchstäblich in die Arme. Da beide ohne Familie sind, arrangieren sie sich und wohnen gemeinsam im Friedes Keller. Sie ist ganz froh, nun nicht immer alleine am Küchentisch zu sitzen. Während Gert sehnsüchtig über das Rote Kreuz nach seiner kleinen Schwester Barbara sucht, ist Gisela fest davon überzeugt, daß ihre Mutter im Hamburger Feuersturm ums Leben gekommen ist und ihr Vater als Kriegsfotograf ebenfalls nicht überlebt hat. Schließlich hätten sie doch nach ihrer Tochter gesucht. Friede denkt gerne an die alten Zeiten zurück, als sie als Schauspielerin gefragt und gleich von 2 Männern umgarnt wurde. Doch diese Zeiten sind vorbei. Außerdem trägt sie ein schlechtes Gewissen mit sich herum: sie fühlt sich schuldig, daß ihr früherer Liebhaber Viktor Franke als einer der ersten ins Lager nach Lodz deportiert wurde und das wohl kaum überlebt haben kann. Eindrucksvoll und sehr anschaulich beschreibt Carmen Korn das entbehrungsreiche Leben in den Nachkriegsjahren im zerstörten Hamburg. Mit nur wenigen Nahrungsmitteln musste man versuchen, satt zu werden. Es ist fast eine Kunst ,aus wenigem eine schmackhafte Mahlzeit zuzubereiten. In den Ruinen zerbombter Häuser macht Gert sich auf die Suche nach Brennholz oder noch brauchbaren Haushaltsgegenständen. Ein Ofen wäre ein großes Glück im eiskalten Winter. Sind die 3 Hausbewohner anfangs noch eine Wohngemeinschaft, wachsen sie im Laufe der gemeinsamen Zeit zur Wahlfamiliie zusammen. Auch weitere Mitbewohner füllen das Haus mit Leben. Sie geben sich gegenseitig Halt, spenden Hoffnung und hoffen auf Glück und bessere Zeiten. Die Autorin verwendet eine leichte Sprache, mit kurzen Sätzen,, die das einfache Leben widerspiegeln. Durch die abwechselnden Erzählperspektiven konnte ich mich in die Protagonisten hineinversetzen, ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Auch wen ich Friedes Verhalten manchmal nicht verstehen konnte. Ihre Kabbeleien mit Martha ließen mich einige Male den Kopf schütteln. Auch wenn sie sich nicht grün sind, so ganz ohne einander geht es dann doch nicht. Die Kapitel sind mit Monat und Jahr gekennzeichnet, so daß man sehr gut den Überblick über den Zeitverlauf von 1946 bis 1955 behält. Mir hat die Entwicklung der authentisch beschriebenen Protagonisten sehr gut gefallen. Aus den Jugendlichen werden junge Erwachsene, die selbstbewusst ihren Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft gestalten können. Die Wahlfamilie hält zusammen und nimmt jeden so wie er ist . Mit Ecken und Kanten, mit belastenden Erlebnissen aus der Vergangenheit und gemeinsam ist das Licht der Hoffnung zu sehen und zu ergreifen. Ein wunderbarer Roman , der mich sehr berührt hat. Es ist keine leichte Wohlfühlkost, aber eine hoffnungsvolle Geschichte, die das Leben schreibt. Ich bin begeistert und empfehle sie sehr gerne weiter.
📖 Hamburg, Nachkriegszeit – und ganz viel Gefühl zwischen den Zeilen. In den Scherben das Licht von Carmen Korn hat mich eher leise abgeholt – aber dafür umso nachhaltiger. Die Geschichte spielt ab 1946 in Hamburg und begleitet ganz unterschiedliche Menschen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene – alle geprägt vom Krieg und alle mit ihrem ganz eigenen Weg, damit umzugehen. Es ist kein Buch voller Action oder großer Wendungen. Im Gegenteil: Es nimmt Tempo raus, lässt Raum für Entwicklung – und genau darin liegt seine Stärke. Was ich besonders mochte: – wie unterschiedlich Menschen mit denselben Erfahrungen umgehen – wie ehrlich die Figuren geschrieben sind (nicht jeder entwickelt sich „zum Guten“) – diese leisen, berührenden Momente, bei denen man plötzlich merkt, dass es einen doch trifft Ja, an manchen Stellen hätte ich mir ein bisschen mehr Dynamik gewünscht – aber insgesamt fühlt sich die Geschichte sehr stimmig und realistisch an. Und auch das Ende ist kein klassisches Happy End, sondern eher… echt. 👉 Empfehlung für alle, die Hamburg lieben, sich für Geschichte interessieren oder einfach mal etwas Ruhigeres lesen wollen.




















