Wir Freitagsmänner
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Description
Stell Dir vor, dein Leben dauert eine Woche – und heute ist Freitag
Wenn ein Mann bei einem Date gesagt bekommt, dass er älter aussieht als sein brandaktuelles Foto, dann weiß er, die Dinge in seinem Leben laufen nicht gerade toll. So wie bei Henri. Irgendwie geht es ihm okay. Aber irgendwie auch überhaupt nicht: seine Ehe ist Geschichte, die Affäre aber auch. Als sein Hausarzt dann auch noch "die Wechseljahre" bei ihm diagnostiziert, reicht es Henri langsam.
»Eine sehr komische und oft überraschend berührende Geschichte, die eine Menge mit dem richtigen Leben zu tun hat, ... ein Feuerwerk an Pointen, die nie platt oder gar billig daherkommen.« Christine Westermann
»Ich habe neuerdings ein Loch im Bart. Es ist kein großes Loch. Aber wenn man morgens in den Spiegel schaut und einen älteren, müden Herren mit Brille sieht, der ein Loch im Bart hat, dann ist das ein echter Stimmungskiller. Außerdem hat ein Loch etwas Surreales. Was denkt sich ein Körper dabei, wenn er plötzlich im Bart Testläufe für eine Halbglatze veranstaltet?«
Immerhin passt es ganz gut, dass seine Traumfrau Emily als Coach arbeitet. Kann sie ihm helfen? Dummerweise steht Emily privat auf junge Männer. Aber so leicht gibt Henri nicht auf. Er merkt: Er will noch lange nicht aufs Abstellgleis. Und vielleicht sind die Wechseljahre ein Gleiswechsel, den er begrüßen sollte.
Fragen Sie als Mann in den Wechseljahren nicht nur Ihren Arzt oder Apotheker, sonder auch Ihren besten Freund, Ihre Ex-Frau, Ihren Hund und am Ende sich selbst, was gut für Sie ist.
Die funkensprühende Gebrauchsanweisung für den Mann in den besten Jahren.
»Ein Buch für alle: Frauen lernen was über Männer. Männer auch.« Christoph-Maria Herbst
Book Information
Author Description
Hans Gerd Raeth, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Er lebt als freier Autor und Drehbuchautor mit seiner Familie in Berlin und wundert sich schon länger, dass auch in seinem Leben längst Freitag ist.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Es konnte mich jetzt nicht so richtig überzeugen.
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Wir Freitagsmänner konnte mich ehrlich gesagt nicht komplett überzeugen, obwohl das Buch auf jeden Fall auch gute Seiten hat. Ich fand einige Passagen wirklich lustig und das Hörbuch war angenehm eingesprochen. Dadurch bin ich auch ganz gut durch die Geschichte gekommen. Jedoch hatte es auch Seiten, die mir leider gar nicht zugesagt haben: 𝐒𝐏𝐎𝐈𝐋𝐄𝐑 Für mich erreicht der Protagonist sein Ziel letztlich durch ein Verhalten, das ich eher als stalking empfunden habe. Dass die Frau sich am Ende dann auch noch darauf einlässt und ihn kennenlernen möchte, finde ich schwierig. Gerade weil damit Grenzen überschritten werden, die meiner Meinung nach nicht romantisiert werden sollten. Wenn hartnäckiges Übergehen von Distanz am Ende belohnt wird, hinterlässt das für mich ein ungutes Gefühl. Vor allem, weil wir uns hier nicht in einem Dark Romance oder Thriller Genre befinden. Dadurch ist bei mir auch viel Sympathie für die Figur verloren gegangen. Schade, denn bis dahin hatte das Buch einige starke Momente, Humor und interessante Gedanken. Deswegen bleibe ich am Ende eher mit gemischten Gefühlen zurück. Leider ist das Cover mit KI gestaltet das finde ich ehrlich gesagt auch überhaupt nicht gut. 
Gewohnt humorvoll – nicht nur für Männer!
Henri, ein Mann Mitte 50, ist mitten in den männlichen „Wechseljahren“ angekommen und hat mit vielerlei Herausforderungen und Umbrüchen auf allen Ebenen dieser Lebensphase zu kämpfen, körperlich, aber auch im Beruf und mit seiner Familie – Midlifecrisis auf ganzer Linie. Als er einschätzen soll, an welchem Wochentag er sich befindet, wenn sein ganzes Leben eine Woche wäre, ist das für ihn bereits Freitag. Doch wie möchte er die restliche Zeit gestalten, was ist ihm wichtig und was unwichtig. „Das Leben ändert sich sowieso, auch wenn wir es nicht wollen, das geschieht ganz automatisch und meist ohne unser Zutun. Das kann man bedauern, aber man muss es nicht bereuen. Außerdem ist es besser, seinen Frieden mit der Vergangenheit zu machen, dann ist man offen für Neues.“ Ein sehr unterhaltsames Buch, das einen oft zum Schmunzeln und gleichzeitig zum Nachdenken bringt, weil es durchdacht und hoffnungsvoll ist. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
Stell dir vor, dein Leben dauert eine Woche und heute ist Freitag. Darum geht es in diesem (Hör)Buch. Wie fühlt sich Henri und was plant er für das kommende Wochenende? Wie die Geschichte erzählt wird, ist echt klasse. Aber wie Christoph Maria Herbst dieses Buch liest - nein eigentlich spielt - spitzenmäßig. So viele kleine Situationen, die mich zum Lachen gebracht haben - das Hörbuch hat mir soooo gut getan. Ich empfehle es von ganzem Herzen - besonders als Hörbuch.
Leider immer das Gleiche ⭐️⭐️⭐️
Bisher fand ich alle Bücher von Hans Rath super. Dieses wäre vermutlich auch klasse, wenn es nicht immer das Gleiche wäre.... Hier kommt das Ende erschwerend hinzu ACHTUNG SPOILER Vor allem in der aktuellen Zeit habe ich es als fremdschämend empfunden, dass der Protagonist durch Stalking an sein Ziel kommt. Hans Rath ist somit nun ofiziell ein alter weißer Mann in meinen Augen.
Wir Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth habe ich hauptsächlich gehört, großartig eingelesen von Christoph-Maria Herbst. Ich kann mir niemanden vorstellen, der Henris Geschichte besser vorlesen kann, es ist ein perfect Match. Henri, 55, arbeitet in der Personalabteilung einer Zeitungsredaktion. Er lebt getrennt von seiner Frau, die beiden haben zwei erwachsene Kinder. Henris Sohn Martin hat von seinem Urlaub in den rumänischen Karpaten einen Hund mitgebracht und ihn bei Henri gelassen, als er nach Amerika ausgewandert ist. Das ist mittlerweile fünf Jahre her und Henri und Bobby haben sich gut aufeinander eingespielt. Nach einem Check-up erfährt Henri, dass er in den Wechseljahren ist (bei Männern Andropause genannt). Sein Arzt rät ihm zu Kraft- und Ausdauersport, gesunder Ernährung und dem völligen Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, außerdem verschreibt er ihm eine Reihe von Medikamenten. Als Henri eines Abends per Zufall die Bekanntschaft der Psychologin Emily Laurent macht, ist es um ihn geschehen. Er will sie unbedingt wiedersehen, und gibt sich als ein potentieller Patient aus. In der ersten Therapiestunde stellt er fest, dass er sich in seinem Leben an einem Freitag befindet (die Geburt und die frühe Kindheit war am Montag, das Ende des Lebens folgt am Sonntagabend). Er rafft sich zu einer Probestunde im Fitnessstudio auf, und Emily bittet ihn, im Park einen Baum zu umarmen. Natürlich wird er dabei von seinem größten Konkurrenten um den Job des Chefredakteurs beobachtet. Dieser sucht einen Nachfolger, da er sich in Frührente verabschieden will. „Du hast einen Herzstammtisch? Ja. Unsere Gruppe heißt: Stent by Me. Und Stent ist so geschrieben, wie ich befürchte, dass es geschrieben ist?“ (S. 199) Ich habe mit den Freitagsmännern und Christoph Maria Herbst sehr viel gelacht. Besonders die Stellen, an denen der rumänische Straßenhund erwähnt wird, haben es mir angetan: „Obwohl mir klar ist, dass Bobby niemals eine Pfote auf amerikanischen Boden setzen wird, tut Martin immer noch so, als wäre das keineswegs eine beschlossene Sache. Er behauptet, dass sich sein neuer Hund Monty – ein putziger schneeweißer Terrier, knuffig, süß, anhänglich, fotogen und je nach Jahreszeit als Osterhase, Rentier oder Halloween-Hexe verkleidet – und Bobby schnell aneinander gewöhnen würden. Ich bin überzeugt davon, dass Bobby den knuffigen Monty im Garten verscharren würde, als eiserne Ration für schlechte Zeiten.“ (S. 93) Oder Henris Gedanken über Sex damals und heute: „Wenn du damals diskret mit deiner Nachhilfelehrerin oder der Frau vom Pastor eine Affäre anfingst und die Sache aufflog, dann sah dein Leben schnell so aus wie dieses Gemälde von Hieronymus Bosch, wo splitternackte Sünder mit Trompeten im Hintern von Dämonen in die Hölle gezerrt werden.“ (S. 106) Wir Freitagsmänner ist eine Komödie, über die ich mich herrlich amüsiert habe. Kurzweilig und unterhaltsam hat sie mich den Alltag und das Weltgeschehen für einige schöne Stunden vergessen lassen.
Der Mann in den Wechseljahren, ein Hörspaß auch für Frauen!
"Wir Freitagsmänner" von Hans-Gerd Raeth ist ein Hörbuch , das uns zeigt, wie Mann tickt. Wunderbar eingelesen von Christoph Maria Herbst. Henri fühlt sich alt! Wenn ein Leben eine Woche von Montag bis Sonntag wäre, dann wäre bei ihm Freitag und er hat noch keinen Plan für das Wochenende....Zuerst befindet Cindy beim ersten Date, er würde ja viel älter aussehen als sein Profilbild (dabei hat er dieses verifizieren lassen). Bei einem Besuch bei seinem Hausarzt diagnostiziert dieser, er sei in den Wechseljahren. Sein bester Freund trackt ihn, falls ihm etwas passieren sollte... Dann sieht er Emily und verliebt sich in sie. Sie ist Coach, kommt er ihr vielleicht als Patient näher? Und so können wir Henri durch seinen Freitag begleiten. Mit viel Humor und in teilweise sehr witzigen Formulierungen präsentiert uns Hans-Gerd Raeth in seinem Werk die Gefühlswelt eines Mannes in den 50ern. Es wird deutlich, dass auch Männer unter dem Älterwerden leiden. Durch die gelungene Vortragsweise von Christoph Maria Herbst wird das Buch mit ernstem Hintergrund zu einem Hörspaß der besonderen Art. Das Hörbuch bietet auf lockere Art Einblick in Henris Gefühlswelt, und das ohne albern zu werden. Ich mochte Henri und konnte ihn verstehen, auch wenn ich manche seiner Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Sein Freund trackt ihn, weiß immer wo er sich befindet und mischt sich in alles ein? Freunde dürfen natürlich ihre Meinung sagen, aber tracken? Ein wenig Spannung gibt es auch, denn die Geschichte um Emily ist schon etwas Besonderes. Wird es ein Happy End geben? Hört selbst! >Ich habe mich jedenfalls beim Hören köstlich amüsiert und auch laut lachen müssen. Gute 4 Sterne für diesen Hörspaß und besonders an Christoph Maria Herbst für seine tolle Interpretation! Ich empfehle das Hörbuch gerne weiter und das nicht nur an Männer!
Ein sehr amüsantes Hörbuch
Ich kann gar nicht genau sagen, ob mich eher die Geschichte oder der Sprecher zum Lachen gebracht hat, wahrscheinlich beides zusammen. Es geht um einen Mann in der Mitte seines Lebens, mit ganz normalen Gedanken, Sorgen und kleinen Krisen. Insgesamt ein sehr unterhaltsames, warmherziges Buch, das zum Schmunzeln einlädt und dabei gleichzeitig ein bisschen zum Nachdenken anregt.
Wenn Männer plötzlich Wechseljahre haben
Manchmal reicht ein Blick in den Spiegel, um zu merken, dass das Leben gerade heimlich eine neue Runde eingeläutet hat. Genau da steht Henri. Loch im Bart, Date läuft mäßig, Ehe Geschichte und dann kommt auch noch der Arzt mit der Diagnose Wechseljahre um die Ecke. Für Männer. Klingt erstmal wie ein schlechter Witz. Ist aber ziemlich nah am echten Leben. Dieses Buch fühlt sich an wie ein ehrliches Gespräch unter Männern. Mit einem Bier in der Hand, irgendwo zwischen Selbstironie, Frust und dem leisen Gedanken, dass da vielleicht doch noch mehr geht im Leben. Henri stolpert durch sein Gefühlschaos, versucht Würde zu bewahren und merkt dabei langsam, dass älter werden nicht unbedingt bedeutet, aus dem Spiel zu sein. Besonders stark ist der Humor. Trocken, selbstironisch und manchmal herrlich unbequem ehrlich. Da wird über kleine körperliche Veränderungen gelacht, über Datingfrust und über diese merkwürdige Phase, in der man sich weder alt noch jung fühlt. Genau diese Mischung macht das Buch so sympathisch. Zwischendurch blitzt aber auch etwas Nachdenkliches auf. Beziehungen, verpasste Chancen, zweite Anläufe im Leben. Und plötzlich merkt man beim Lesen, dass man über Henri nicht nur lacht, sondern auch ein bisschen mit ihm fühlt. Am Ende bleibt ein warmes Gefühl zurück. Älter werden ist vielleicht kein Abstellgleis, sondern einfach nur ein neuer Streckenabschnitt. Und manchmal hilft ein gutes Buch dabei, genau das wieder zu sehen.

Sternebewertung fiktiv
Über die Wechseljahre bei Frauen wird viel gesprochen und bei Männern? Eher Fehlanzeige. Stattdessen nennt man es charmant „Midlife Crisis“. Henri steht genau an diesem Punkt. Sein Arzt diagnostiziert: Wechseljahre. Henri denkt: völlig unmöglich. Doch dann kommt die Realität. Ein Internet-Date nennt ihn „alt“ und plötzlich ist da diese Unsicherheit, die sich nicht mehr so leicht wegdiskutieren lässt. Orientierung? Fehlanzeige. Stattdessen, Gedankenschleifen, Selbstzweifel und die große Frage, was eigentlich noch kommt. Und dann tritt Emily in sein Leben. Coach, Spiegel, Herausforderung. Henri lässt sich darauf ein, vielleicht auch aus einer Mischung aus Trotz und Neugier. Und genau hier nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Was ich besonders gelungen finde, der Titel des Romans entsteht quasi im Buch selbst in der ersten „Therapiestunde“, in der Henri dieses Konzept des „Freitags “ ins Leben ruft. Er lernt nämlich, dass er sich aktuell im Leben an ein Freitag befindet. Der Roman lebt von seinem Humor. Und zwar nicht platt, sondern pointiert, oft selbstironisch und sehr nah dran am echten Leben. Ich habe wirklich oft gelacht und gleichzeitig gemerkt, wie viel Wahrheit in vielen dieser Situationen steckt. Henri ist dabei eine Figur, die man einfach mögen muss. Charmant, ein bisschen verloren, sehr menschlich. Jemand, der merkt, dass er gerade an einem Wendepunkt steht und nicht genau weiß, wie er damit umgehen soll. Dieser Roman spricht ein Thema an, das viel zu wenig Raum bekommt. Männer, die älter werden, sich verändern, Unsicherheiten spüren, darüber wird selten offen gesprochen. Hier schon. Und das auf eine Art, die leicht wirkt, aber trotzdem Substanz hat. Kleiner persönlicher Gedanke noch: Ich könnte mir dieses Buch auch extrem gut als Hörbuch vorstellen, gerade mit einer Stimme wie Christoph Maria Herbst, der die pointierten, komischen Szenen wahrscheinlich perfekt transportieren würde. Ein humorvoller, kluger Roman über das Älterwerden, Selbstzweifel und neue Perspektiven, mit einem Thema, das längst mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Ich habe mich durchgehend bestens unterhalten gefühlt.
Sternebewertung fiktiv
Über die Wechseljahre bei Frauen wird viel gesprochen und bei Männern? Eher Fehlanzeige. Stattdessen nennt man es charmant „Midlife Crisis“. Henri steht genau an diesem Punkt. Sein Arzt diagnostiziert: Wechseljahre. Henri denkt: völlig unmöglich. Doch dann kommt die Realität. Ein Internet-Date nennt ihn „alt“ und plötzlich ist da diese Unsicherheit, die sich nicht mehr so leicht wegdiskutieren lässt. Orientierung? Fehlanzeige. Stattdessen, Gedankenschleifen, Selbstzweifel und die große Frage, was eigentlich noch kommt. Und dann tritt Emily in sein Leben. Coach, Spiegel, Herausforderung. Henri lässt sich darauf ein, vielleicht auch aus einer Mischung aus Trotz und Neugier. Und genau hier nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Was ich besonders gelungen finde, der Titel des Romans entsteht quasi im Buch selbst in der ersten „Therapiestunde“, in der Henri dieses Konzept des „Freitags “ ins Leben ruft. Er lernt nämlich, dass er sich aktuell im Leben an ein Freitag befindet. Der Roman lebt von seinem Humor. Und zwar nicht platt, sondern pointiert, oft selbstironisch und sehr nah dran am echten Leben. Ich habe wirklich oft gelacht und gleichzeitig gemerkt, wie viel Wahrheit in vielen dieser Situationen steckt. Henri ist dabei eine Figur, die man einfach mögen muss. Charmant, ein bisschen verloren, sehr menschlich. Jemand, der merkt, dass er gerade an einem Wendepunkt steht und nicht genau weiß, wie er damit umgehen soll. Dieser Roman spricht ein Thema an, das viel zu wenig Raum bekommt. Männer, die älter werden, sich verändern, Unsicherheiten spüren, darüber wird selten offen gesprochen. Hier schon. Und das auf eine Art, die leicht wirkt, aber trotzdem Substanz hat. Kleiner persönlicher Gedanke noch: Ich könnte mir dieses Buch auch extrem gut als Hörbuch vorstellen, gerade mit einer Stimme wie Christoph Maria Herbst, der die pointierten, komischen Szenen wahrscheinlich perfekt transportieren würde. Ein humorvoller, kluger Roman über das Älterwerden, Selbstzweifel und neue Perspektiven, mit einem Thema, das längst mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Ich habe mich durchgehend bestens unterhalten gefühlt.
unglaublich lustig!
Schon das Cover von „Wir Freitagsmänner“ ist für mich ein absoluter Hingucker. Die Wahl des Dachses ist originell und passt überraschend gut zum Thema der Geschichte – sie weckt sofort Neugier und gibt einen humorvollen Ton vor, der sich durch das ganze Buch zieht. Der Einstieg ins Buch gelingt mühelos, nicht zuletzt, weil mich der Klappentext bereits zum Schmunzeln gebracht hat. Beim Lesen musste ich immer wieder laut lachen. Die Dialoge des Protagonisten – ob mit seinem besten Freund, seinem Arzt oder im mit sich selbst – sind einfach großartig und sprühen vor Witz. Dabei bleibt der Humor stets auf eine angenehme, intelligente Weise präsent, sodass man sich bestens unterhalten fühlt. Die Geschichte handelt von einem Mann in den Fünfzigern, der sich mit den Tücken des Älterwerdens auseinandersetzen muss. Obwohl das Thema für manche zunächst abschreckend wirken könnte, ist das Buch so geschrieben, dass sich viele Leser*innen wiederfinden können – auch ich als Frau Mitte Dreißig konnte mich herrlich amüsieren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Protagonist so authentisch und sympathisch gezeichnet ist. Seine Fehler und Unsicherheiten machen ihn menschlich, und seine Reaktionen auf Alltagsprobleme sind oftmals herrlich komisch. Auch die Nebenfiguren – vom Arzt über die Ex-Frau bis zum Tinder-Date – sind lebensnah gestaltet und könnten einem in ähnlicher Form im eigenen Alltag begegnen. Gerade diese Realitätsnähe verleiht dem Buch eine besondere Leichtigkeit und viel Charme. Der Schreibstil ist locker, flott und sehr unterhaltsam. Die Seiten fliegen nur so dahin und das Buch lässt sich an einem Tag verschlingen, ohne an Tiefe einzubüßen. Der Autor Hans-Gerd Raeth trifft mit seinem Humor und der treffenden Beobachtungsgabe genau meinen Geschmack. Fazit „Wir Freitagsmänner“ ist eine herrlich humorvolle, lebensnahe Lektüre, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Wer Lust auf charmante Charaktere, witzige Dialoge und einen ehrlichen Blick auf die Tücken des Alltags hat, wird dieses Buch lieben. Es bietet beste Unterhaltung und viele Momente zum Lachen.
Männer in den besten Jahren Männer in den besten Jahren Wusstet ihr das Männer auch in die Wechseljahre kommen ? Tja laut Hans-Gerd Raeth ist dem so. Wir dürfen Henri begleiten, dem dieses Diagnose gerade gestellt wurde. Ein witziger, sehr unterhaltender Roman über die heiße Phase des Leben und die verschiedenen Rollen die ein Mann darin ausfüllt. Klar sind manche Szenen überspitzt ( wie sich das im Humor gehört) aber die Figuren und die von Raeth gezeichneten Prototypen haben mich dank der Art und Weise wie Christoph Maria Herbst sie eingesprochen hat sehr gut unterhalten.
Ein ehrlicher Blick auf das Älterwerden.
Das Buch überrascht mit einer gelungenen Mischung aus Humor, Charme und tiefgründigen Themen, die von Sehnsüchten und existenziellen Fragen geprägt sind. Das Cover ist recht abstrakt gehalten, erweist sich jedoch als echter Blickfang und weckt unmittelbar die Neugier auf den Inhalt der Geschichte. Henris Leben ist aus den Fugen geraten. Nicht nur in der Liebe will es derzeit nicht recht funktionieren, auch gesundheitlich wird er zunehmend mit seiner eigenen Vergänglichkeit konfrontiert. Er befindet sich mitten in den Wechseljahren – eine Phase, die er gemeinsam mit seinem besten Freund Felix zu bewältigen versucht. Hinzu kommt Emily, eine faszinierende Frau, die möglicherweise eine neue Perspektive in sein Leben bringen könnte. Ein besonderer Reiz des Romans liegt in seinem trockenen, stellenweise zynischen Humor. Dem Autor gelingt es, ernste und bewegende Themen mit einer ordentlichen Portion Witz zu verbinden und ihnen dadurch die Schwere zu nehmen, ohne sie zu verharmlosen. Gleichzeitig gewährt das Buch tiefe Einblicke in Henris Innenleben. Ängste, Unsicherheiten und Sorgen werden offen und nachvollziehbar dargestellt, sodass sie beim Lesenden spürbar ankommen. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der Beziehung zwischen Henri und seinem besten Freund Felix. Ihre innige, vertrauensvolle Verbindung verdeutlicht, wie bedeutsam Freundschaften gerade in herausfordernden Lebensphasen sein können. Die gegenseitige Unterstützung und emotionale Nähe der beiden wirkt authentisch und berührend. Aus weiblicher Perspektive ist es besonders spannend zu lesen, mit welchen Sorgen, Gedanken und Gefühlen Männer in einem bestimmten Lebensabschnitt konfrontiert sind. Themen, die Frauen häufig weniger bewusst sind. Dies liegt nicht zuletzt an unterschiedlichen Sozialisationen sowie daran, dass viele dieser Aspekte nach wie vor als Tabuthemen gelten. Henri wird als nachdenklicher, sensibler, reflektierter und verletzlicher Mann gezeichnet, der sein bisheriges Leben hinterfragt und sich zugleich vor dem sorgt, was noch vor ihm liegt. Einen zentralen Stellenwert nimmt dabei der Verlust körperlicher Funktionsfähigkeit ein. Ein Thema, über das kaum jemand gerne spricht oder liest, das hier jedoch offen und respektvoll behandelt wird. Auch die romantische Ebene kommt nicht zu kurz. Henri hat sich in die attraktive Emily verliebt, die als Coach arbeitet, und versucht auf eher unkonventionelle Weise, ihre Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Diese Annäherung fügt sich stimmig in die Geschichte ein und lockert sie zusätzlich auf. Gerade deshalb ist der Roman für alle Geschlechter gleichermaßen lesenswert. Männer können sich in den beschriebenen Veränderungen, Gedanken und Emotionen wiederfinden und erkennen, dass sie mit ihren Empfindungen nicht allein sind. Frauen hingegen erhalten einen sensiblen Einblick in eine ihnen möglicherweise weniger vertraute Lebensrealität, der Verständnis fördern und den Blick für mehr Achtsamkeit schärfen kann.
Ich bin nicht die Zielgruppe...
...und bin trotzdem in 2 Tagen durch die Seiten galoppiert. Es war kurzweilig, manchmal lustig und manchmal doch etwas nachdenklich. Wahrscheinlich identifizieren sich meine Eltern mehr mit diesem Buch als ich, aber vielleicht verstehe ich sie und ihre neuen Ideen kurz vor der Rente jetzt auch etwas besser. Netter kleiner Schmöker für zwischendurch.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Stell Dir vor, dein Leben dauert eine Woche – und heute ist Freitag
Wenn ein Mann bei einem Date gesagt bekommt, dass er älter aussieht als sein brandaktuelles Foto, dann weiß er, die Dinge in seinem Leben laufen nicht gerade toll. So wie bei Henri. Irgendwie geht es ihm okay. Aber irgendwie auch überhaupt nicht: seine Ehe ist Geschichte, die Affäre aber auch. Als sein Hausarzt dann auch noch "die Wechseljahre" bei ihm diagnostiziert, reicht es Henri langsam.
»Eine sehr komische und oft überraschend berührende Geschichte, die eine Menge mit dem richtigen Leben zu tun hat, ... ein Feuerwerk an Pointen, die nie platt oder gar billig daherkommen.« Christine Westermann
»Ich habe neuerdings ein Loch im Bart. Es ist kein großes Loch. Aber wenn man morgens in den Spiegel schaut und einen älteren, müden Herren mit Brille sieht, der ein Loch im Bart hat, dann ist das ein echter Stimmungskiller. Außerdem hat ein Loch etwas Surreales. Was denkt sich ein Körper dabei, wenn er plötzlich im Bart Testläufe für eine Halbglatze veranstaltet?«
Immerhin passt es ganz gut, dass seine Traumfrau Emily als Coach arbeitet. Kann sie ihm helfen? Dummerweise steht Emily privat auf junge Männer. Aber so leicht gibt Henri nicht auf. Er merkt: Er will noch lange nicht aufs Abstellgleis. Und vielleicht sind die Wechseljahre ein Gleiswechsel, den er begrüßen sollte.
Fragen Sie als Mann in den Wechseljahren nicht nur Ihren Arzt oder Apotheker, sonder auch Ihren besten Freund, Ihre Ex-Frau, Ihren Hund und am Ende sich selbst, was gut für Sie ist.
Die funkensprühende Gebrauchsanweisung für den Mann in den besten Jahren.
»Ein Buch für alle: Frauen lernen was über Männer. Männer auch.« Christoph-Maria Herbst
Book Information
Author Description
Hans Gerd Raeth, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Er lebt als freier Autor und Drehbuchautor mit seiner Familie in Berlin und wundert sich schon länger, dass auch in seinem Leben längst Freitag ist.
Posts
Es konnte mich jetzt nicht so richtig überzeugen.
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Wir Freitagsmänner konnte mich ehrlich gesagt nicht komplett überzeugen, obwohl das Buch auf jeden Fall auch gute Seiten hat. Ich fand einige Passagen wirklich lustig und das Hörbuch war angenehm eingesprochen. Dadurch bin ich auch ganz gut durch die Geschichte gekommen. Jedoch hatte es auch Seiten, die mir leider gar nicht zugesagt haben: 𝐒𝐏𝐎𝐈𝐋𝐄𝐑 Für mich erreicht der Protagonist sein Ziel letztlich durch ein Verhalten, das ich eher als stalking empfunden habe. Dass die Frau sich am Ende dann auch noch darauf einlässt und ihn kennenlernen möchte, finde ich schwierig. Gerade weil damit Grenzen überschritten werden, die meiner Meinung nach nicht romantisiert werden sollten. Wenn hartnäckiges Übergehen von Distanz am Ende belohnt wird, hinterlässt das für mich ein ungutes Gefühl. Vor allem, weil wir uns hier nicht in einem Dark Romance oder Thriller Genre befinden. Dadurch ist bei mir auch viel Sympathie für die Figur verloren gegangen. Schade, denn bis dahin hatte das Buch einige starke Momente, Humor und interessante Gedanken. Deswegen bleibe ich am Ende eher mit gemischten Gefühlen zurück. Leider ist das Cover mit KI gestaltet das finde ich ehrlich gesagt auch überhaupt nicht gut. 
Gewohnt humorvoll – nicht nur für Männer!
Henri, ein Mann Mitte 50, ist mitten in den männlichen „Wechseljahren“ angekommen und hat mit vielerlei Herausforderungen und Umbrüchen auf allen Ebenen dieser Lebensphase zu kämpfen, körperlich, aber auch im Beruf und mit seiner Familie – Midlifecrisis auf ganzer Linie. Als er einschätzen soll, an welchem Wochentag er sich befindet, wenn sein ganzes Leben eine Woche wäre, ist das für ihn bereits Freitag. Doch wie möchte er die restliche Zeit gestalten, was ist ihm wichtig und was unwichtig. „Das Leben ändert sich sowieso, auch wenn wir es nicht wollen, das geschieht ganz automatisch und meist ohne unser Zutun. Das kann man bedauern, aber man muss es nicht bereuen. Außerdem ist es besser, seinen Frieden mit der Vergangenheit zu machen, dann ist man offen für Neues.“ Ein sehr unterhaltsames Buch, das einen oft zum Schmunzeln und gleichzeitig zum Nachdenken bringt, weil es durchdacht und hoffnungsvoll ist. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
Stell dir vor, dein Leben dauert eine Woche und heute ist Freitag. Darum geht es in diesem (Hör)Buch. Wie fühlt sich Henri und was plant er für das kommende Wochenende? Wie die Geschichte erzählt wird, ist echt klasse. Aber wie Christoph Maria Herbst dieses Buch liest - nein eigentlich spielt - spitzenmäßig. So viele kleine Situationen, die mich zum Lachen gebracht haben - das Hörbuch hat mir soooo gut getan. Ich empfehle es von ganzem Herzen - besonders als Hörbuch.
Leider immer das Gleiche ⭐️⭐️⭐️
Bisher fand ich alle Bücher von Hans Rath super. Dieses wäre vermutlich auch klasse, wenn es nicht immer das Gleiche wäre.... Hier kommt das Ende erschwerend hinzu ACHTUNG SPOILER Vor allem in der aktuellen Zeit habe ich es als fremdschämend empfunden, dass der Protagonist durch Stalking an sein Ziel kommt. Hans Rath ist somit nun ofiziell ein alter weißer Mann in meinen Augen.
Wir Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth habe ich hauptsächlich gehört, großartig eingelesen von Christoph-Maria Herbst. Ich kann mir niemanden vorstellen, der Henris Geschichte besser vorlesen kann, es ist ein perfect Match. Henri, 55, arbeitet in der Personalabteilung einer Zeitungsredaktion. Er lebt getrennt von seiner Frau, die beiden haben zwei erwachsene Kinder. Henris Sohn Martin hat von seinem Urlaub in den rumänischen Karpaten einen Hund mitgebracht und ihn bei Henri gelassen, als er nach Amerika ausgewandert ist. Das ist mittlerweile fünf Jahre her und Henri und Bobby haben sich gut aufeinander eingespielt. Nach einem Check-up erfährt Henri, dass er in den Wechseljahren ist (bei Männern Andropause genannt). Sein Arzt rät ihm zu Kraft- und Ausdauersport, gesunder Ernährung und dem völligen Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, außerdem verschreibt er ihm eine Reihe von Medikamenten. Als Henri eines Abends per Zufall die Bekanntschaft der Psychologin Emily Laurent macht, ist es um ihn geschehen. Er will sie unbedingt wiedersehen, und gibt sich als ein potentieller Patient aus. In der ersten Therapiestunde stellt er fest, dass er sich in seinem Leben an einem Freitag befindet (die Geburt und die frühe Kindheit war am Montag, das Ende des Lebens folgt am Sonntagabend). Er rafft sich zu einer Probestunde im Fitnessstudio auf, und Emily bittet ihn, im Park einen Baum zu umarmen. Natürlich wird er dabei von seinem größten Konkurrenten um den Job des Chefredakteurs beobachtet. Dieser sucht einen Nachfolger, da er sich in Frührente verabschieden will. „Du hast einen Herzstammtisch? Ja. Unsere Gruppe heißt: Stent by Me. Und Stent ist so geschrieben, wie ich befürchte, dass es geschrieben ist?“ (S. 199) Ich habe mit den Freitagsmännern und Christoph Maria Herbst sehr viel gelacht. Besonders die Stellen, an denen der rumänische Straßenhund erwähnt wird, haben es mir angetan: „Obwohl mir klar ist, dass Bobby niemals eine Pfote auf amerikanischen Boden setzen wird, tut Martin immer noch so, als wäre das keineswegs eine beschlossene Sache. Er behauptet, dass sich sein neuer Hund Monty – ein putziger schneeweißer Terrier, knuffig, süß, anhänglich, fotogen und je nach Jahreszeit als Osterhase, Rentier oder Halloween-Hexe verkleidet – und Bobby schnell aneinander gewöhnen würden. Ich bin überzeugt davon, dass Bobby den knuffigen Monty im Garten verscharren würde, als eiserne Ration für schlechte Zeiten.“ (S. 93) Oder Henris Gedanken über Sex damals und heute: „Wenn du damals diskret mit deiner Nachhilfelehrerin oder der Frau vom Pastor eine Affäre anfingst und die Sache aufflog, dann sah dein Leben schnell so aus wie dieses Gemälde von Hieronymus Bosch, wo splitternackte Sünder mit Trompeten im Hintern von Dämonen in die Hölle gezerrt werden.“ (S. 106) Wir Freitagsmänner ist eine Komödie, über die ich mich herrlich amüsiert habe. Kurzweilig und unterhaltsam hat sie mich den Alltag und das Weltgeschehen für einige schöne Stunden vergessen lassen.
Der Mann in den Wechseljahren, ein Hörspaß auch für Frauen!
"Wir Freitagsmänner" von Hans-Gerd Raeth ist ein Hörbuch , das uns zeigt, wie Mann tickt. Wunderbar eingelesen von Christoph Maria Herbst. Henri fühlt sich alt! Wenn ein Leben eine Woche von Montag bis Sonntag wäre, dann wäre bei ihm Freitag und er hat noch keinen Plan für das Wochenende....Zuerst befindet Cindy beim ersten Date, er würde ja viel älter aussehen als sein Profilbild (dabei hat er dieses verifizieren lassen). Bei einem Besuch bei seinem Hausarzt diagnostiziert dieser, er sei in den Wechseljahren. Sein bester Freund trackt ihn, falls ihm etwas passieren sollte... Dann sieht er Emily und verliebt sich in sie. Sie ist Coach, kommt er ihr vielleicht als Patient näher? Und so können wir Henri durch seinen Freitag begleiten. Mit viel Humor und in teilweise sehr witzigen Formulierungen präsentiert uns Hans-Gerd Raeth in seinem Werk die Gefühlswelt eines Mannes in den 50ern. Es wird deutlich, dass auch Männer unter dem Älterwerden leiden. Durch die gelungene Vortragsweise von Christoph Maria Herbst wird das Buch mit ernstem Hintergrund zu einem Hörspaß der besonderen Art. Das Hörbuch bietet auf lockere Art Einblick in Henris Gefühlswelt, und das ohne albern zu werden. Ich mochte Henri und konnte ihn verstehen, auch wenn ich manche seiner Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Sein Freund trackt ihn, weiß immer wo er sich befindet und mischt sich in alles ein? Freunde dürfen natürlich ihre Meinung sagen, aber tracken? Ein wenig Spannung gibt es auch, denn die Geschichte um Emily ist schon etwas Besonderes. Wird es ein Happy End geben? Hört selbst! >Ich habe mich jedenfalls beim Hören köstlich amüsiert und auch laut lachen müssen. Gute 4 Sterne für diesen Hörspaß und besonders an Christoph Maria Herbst für seine tolle Interpretation! Ich empfehle das Hörbuch gerne weiter und das nicht nur an Männer!
Ein sehr amüsantes Hörbuch
Ich kann gar nicht genau sagen, ob mich eher die Geschichte oder der Sprecher zum Lachen gebracht hat, wahrscheinlich beides zusammen. Es geht um einen Mann in der Mitte seines Lebens, mit ganz normalen Gedanken, Sorgen und kleinen Krisen. Insgesamt ein sehr unterhaltsames, warmherziges Buch, das zum Schmunzeln einlädt und dabei gleichzeitig ein bisschen zum Nachdenken anregt.
Wenn Männer plötzlich Wechseljahre haben
Manchmal reicht ein Blick in den Spiegel, um zu merken, dass das Leben gerade heimlich eine neue Runde eingeläutet hat. Genau da steht Henri. Loch im Bart, Date läuft mäßig, Ehe Geschichte und dann kommt auch noch der Arzt mit der Diagnose Wechseljahre um die Ecke. Für Männer. Klingt erstmal wie ein schlechter Witz. Ist aber ziemlich nah am echten Leben. Dieses Buch fühlt sich an wie ein ehrliches Gespräch unter Männern. Mit einem Bier in der Hand, irgendwo zwischen Selbstironie, Frust und dem leisen Gedanken, dass da vielleicht doch noch mehr geht im Leben. Henri stolpert durch sein Gefühlschaos, versucht Würde zu bewahren und merkt dabei langsam, dass älter werden nicht unbedingt bedeutet, aus dem Spiel zu sein. Besonders stark ist der Humor. Trocken, selbstironisch und manchmal herrlich unbequem ehrlich. Da wird über kleine körperliche Veränderungen gelacht, über Datingfrust und über diese merkwürdige Phase, in der man sich weder alt noch jung fühlt. Genau diese Mischung macht das Buch so sympathisch. Zwischendurch blitzt aber auch etwas Nachdenkliches auf. Beziehungen, verpasste Chancen, zweite Anläufe im Leben. Und plötzlich merkt man beim Lesen, dass man über Henri nicht nur lacht, sondern auch ein bisschen mit ihm fühlt. Am Ende bleibt ein warmes Gefühl zurück. Älter werden ist vielleicht kein Abstellgleis, sondern einfach nur ein neuer Streckenabschnitt. Und manchmal hilft ein gutes Buch dabei, genau das wieder zu sehen.

Sternebewertung fiktiv
Über die Wechseljahre bei Frauen wird viel gesprochen und bei Männern? Eher Fehlanzeige. Stattdessen nennt man es charmant „Midlife Crisis“. Henri steht genau an diesem Punkt. Sein Arzt diagnostiziert: Wechseljahre. Henri denkt: völlig unmöglich. Doch dann kommt die Realität. Ein Internet-Date nennt ihn „alt“ und plötzlich ist da diese Unsicherheit, die sich nicht mehr so leicht wegdiskutieren lässt. Orientierung? Fehlanzeige. Stattdessen, Gedankenschleifen, Selbstzweifel und die große Frage, was eigentlich noch kommt. Und dann tritt Emily in sein Leben. Coach, Spiegel, Herausforderung. Henri lässt sich darauf ein, vielleicht auch aus einer Mischung aus Trotz und Neugier. Und genau hier nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Was ich besonders gelungen finde, der Titel des Romans entsteht quasi im Buch selbst in der ersten „Therapiestunde“, in der Henri dieses Konzept des „Freitags “ ins Leben ruft. Er lernt nämlich, dass er sich aktuell im Leben an ein Freitag befindet. Der Roman lebt von seinem Humor. Und zwar nicht platt, sondern pointiert, oft selbstironisch und sehr nah dran am echten Leben. Ich habe wirklich oft gelacht und gleichzeitig gemerkt, wie viel Wahrheit in vielen dieser Situationen steckt. Henri ist dabei eine Figur, die man einfach mögen muss. Charmant, ein bisschen verloren, sehr menschlich. Jemand, der merkt, dass er gerade an einem Wendepunkt steht und nicht genau weiß, wie er damit umgehen soll. Dieser Roman spricht ein Thema an, das viel zu wenig Raum bekommt. Männer, die älter werden, sich verändern, Unsicherheiten spüren, darüber wird selten offen gesprochen. Hier schon. Und das auf eine Art, die leicht wirkt, aber trotzdem Substanz hat. Kleiner persönlicher Gedanke noch: Ich könnte mir dieses Buch auch extrem gut als Hörbuch vorstellen, gerade mit einer Stimme wie Christoph Maria Herbst, der die pointierten, komischen Szenen wahrscheinlich perfekt transportieren würde. Ein humorvoller, kluger Roman über das Älterwerden, Selbstzweifel und neue Perspektiven, mit einem Thema, das längst mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Ich habe mich durchgehend bestens unterhalten gefühlt.
Sternebewertung fiktiv
Über die Wechseljahre bei Frauen wird viel gesprochen und bei Männern? Eher Fehlanzeige. Stattdessen nennt man es charmant „Midlife Crisis“. Henri steht genau an diesem Punkt. Sein Arzt diagnostiziert: Wechseljahre. Henri denkt: völlig unmöglich. Doch dann kommt die Realität. Ein Internet-Date nennt ihn „alt“ und plötzlich ist da diese Unsicherheit, die sich nicht mehr so leicht wegdiskutieren lässt. Orientierung? Fehlanzeige. Stattdessen, Gedankenschleifen, Selbstzweifel und die große Frage, was eigentlich noch kommt. Und dann tritt Emily in sein Leben. Coach, Spiegel, Herausforderung. Henri lässt sich darauf ein, vielleicht auch aus einer Mischung aus Trotz und Neugier. Und genau hier nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Was ich besonders gelungen finde, der Titel des Romans entsteht quasi im Buch selbst in der ersten „Therapiestunde“, in der Henri dieses Konzept des „Freitags “ ins Leben ruft. Er lernt nämlich, dass er sich aktuell im Leben an ein Freitag befindet. Der Roman lebt von seinem Humor. Und zwar nicht platt, sondern pointiert, oft selbstironisch und sehr nah dran am echten Leben. Ich habe wirklich oft gelacht und gleichzeitig gemerkt, wie viel Wahrheit in vielen dieser Situationen steckt. Henri ist dabei eine Figur, die man einfach mögen muss. Charmant, ein bisschen verloren, sehr menschlich. Jemand, der merkt, dass er gerade an einem Wendepunkt steht und nicht genau weiß, wie er damit umgehen soll. Dieser Roman spricht ein Thema an, das viel zu wenig Raum bekommt. Männer, die älter werden, sich verändern, Unsicherheiten spüren, darüber wird selten offen gesprochen. Hier schon. Und das auf eine Art, die leicht wirkt, aber trotzdem Substanz hat. Kleiner persönlicher Gedanke noch: Ich könnte mir dieses Buch auch extrem gut als Hörbuch vorstellen, gerade mit einer Stimme wie Christoph Maria Herbst, der die pointierten, komischen Szenen wahrscheinlich perfekt transportieren würde. Ein humorvoller, kluger Roman über das Älterwerden, Selbstzweifel und neue Perspektiven, mit einem Thema, das längst mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Ich habe mich durchgehend bestens unterhalten gefühlt.
unglaublich lustig!
Schon das Cover von „Wir Freitagsmänner“ ist für mich ein absoluter Hingucker. Die Wahl des Dachses ist originell und passt überraschend gut zum Thema der Geschichte – sie weckt sofort Neugier und gibt einen humorvollen Ton vor, der sich durch das ganze Buch zieht. Der Einstieg ins Buch gelingt mühelos, nicht zuletzt, weil mich der Klappentext bereits zum Schmunzeln gebracht hat. Beim Lesen musste ich immer wieder laut lachen. Die Dialoge des Protagonisten – ob mit seinem besten Freund, seinem Arzt oder im mit sich selbst – sind einfach großartig und sprühen vor Witz. Dabei bleibt der Humor stets auf eine angenehme, intelligente Weise präsent, sodass man sich bestens unterhalten fühlt. Die Geschichte handelt von einem Mann in den Fünfzigern, der sich mit den Tücken des Älterwerdens auseinandersetzen muss. Obwohl das Thema für manche zunächst abschreckend wirken könnte, ist das Buch so geschrieben, dass sich viele Leser*innen wiederfinden können – auch ich als Frau Mitte Dreißig konnte mich herrlich amüsieren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Protagonist so authentisch und sympathisch gezeichnet ist. Seine Fehler und Unsicherheiten machen ihn menschlich, und seine Reaktionen auf Alltagsprobleme sind oftmals herrlich komisch. Auch die Nebenfiguren – vom Arzt über die Ex-Frau bis zum Tinder-Date – sind lebensnah gestaltet und könnten einem in ähnlicher Form im eigenen Alltag begegnen. Gerade diese Realitätsnähe verleiht dem Buch eine besondere Leichtigkeit und viel Charme. Der Schreibstil ist locker, flott und sehr unterhaltsam. Die Seiten fliegen nur so dahin und das Buch lässt sich an einem Tag verschlingen, ohne an Tiefe einzubüßen. Der Autor Hans-Gerd Raeth trifft mit seinem Humor und der treffenden Beobachtungsgabe genau meinen Geschmack. Fazit „Wir Freitagsmänner“ ist eine herrlich humorvolle, lebensnahe Lektüre, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Wer Lust auf charmante Charaktere, witzige Dialoge und einen ehrlichen Blick auf die Tücken des Alltags hat, wird dieses Buch lieben. Es bietet beste Unterhaltung und viele Momente zum Lachen.
Männer in den besten Jahren Männer in den besten Jahren Wusstet ihr das Männer auch in die Wechseljahre kommen ? Tja laut Hans-Gerd Raeth ist dem so. Wir dürfen Henri begleiten, dem dieses Diagnose gerade gestellt wurde. Ein witziger, sehr unterhaltender Roman über die heiße Phase des Leben und die verschiedenen Rollen die ein Mann darin ausfüllt. Klar sind manche Szenen überspitzt ( wie sich das im Humor gehört) aber die Figuren und die von Raeth gezeichneten Prototypen haben mich dank der Art und Weise wie Christoph Maria Herbst sie eingesprochen hat sehr gut unterhalten.
Ein ehrlicher Blick auf das Älterwerden.
Das Buch überrascht mit einer gelungenen Mischung aus Humor, Charme und tiefgründigen Themen, die von Sehnsüchten und existenziellen Fragen geprägt sind. Das Cover ist recht abstrakt gehalten, erweist sich jedoch als echter Blickfang und weckt unmittelbar die Neugier auf den Inhalt der Geschichte. Henris Leben ist aus den Fugen geraten. Nicht nur in der Liebe will es derzeit nicht recht funktionieren, auch gesundheitlich wird er zunehmend mit seiner eigenen Vergänglichkeit konfrontiert. Er befindet sich mitten in den Wechseljahren – eine Phase, die er gemeinsam mit seinem besten Freund Felix zu bewältigen versucht. Hinzu kommt Emily, eine faszinierende Frau, die möglicherweise eine neue Perspektive in sein Leben bringen könnte. Ein besonderer Reiz des Romans liegt in seinem trockenen, stellenweise zynischen Humor. Dem Autor gelingt es, ernste und bewegende Themen mit einer ordentlichen Portion Witz zu verbinden und ihnen dadurch die Schwere zu nehmen, ohne sie zu verharmlosen. Gleichzeitig gewährt das Buch tiefe Einblicke in Henris Innenleben. Ängste, Unsicherheiten und Sorgen werden offen und nachvollziehbar dargestellt, sodass sie beim Lesenden spürbar ankommen. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der Beziehung zwischen Henri und seinem besten Freund Felix. Ihre innige, vertrauensvolle Verbindung verdeutlicht, wie bedeutsam Freundschaften gerade in herausfordernden Lebensphasen sein können. Die gegenseitige Unterstützung und emotionale Nähe der beiden wirkt authentisch und berührend. Aus weiblicher Perspektive ist es besonders spannend zu lesen, mit welchen Sorgen, Gedanken und Gefühlen Männer in einem bestimmten Lebensabschnitt konfrontiert sind. Themen, die Frauen häufig weniger bewusst sind. Dies liegt nicht zuletzt an unterschiedlichen Sozialisationen sowie daran, dass viele dieser Aspekte nach wie vor als Tabuthemen gelten. Henri wird als nachdenklicher, sensibler, reflektierter und verletzlicher Mann gezeichnet, der sein bisheriges Leben hinterfragt und sich zugleich vor dem sorgt, was noch vor ihm liegt. Einen zentralen Stellenwert nimmt dabei der Verlust körperlicher Funktionsfähigkeit ein. Ein Thema, über das kaum jemand gerne spricht oder liest, das hier jedoch offen und respektvoll behandelt wird. Auch die romantische Ebene kommt nicht zu kurz. Henri hat sich in die attraktive Emily verliebt, die als Coach arbeitet, und versucht auf eher unkonventionelle Weise, ihre Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Diese Annäherung fügt sich stimmig in die Geschichte ein und lockert sie zusätzlich auf. Gerade deshalb ist der Roman für alle Geschlechter gleichermaßen lesenswert. Männer können sich in den beschriebenen Veränderungen, Gedanken und Emotionen wiederfinden und erkennen, dass sie mit ihren Empfindungen nicht allein sind. Frauen hingegen erhalten einen sensiblen Einblick in eine ihnen möglicherweise weniger vertraute Lebensrealität, der Verständnis fördern und den Blick für mehr Achtsamkeit schärfen kann.
Ich bin nicht die Zielgruppe...
...und bin trotzdem in 2 Tagen durch die Seiten galoppiert. Es war kurzweilig, manchmal lustig und manchmal doch etwas nachdenklich. Wahrscheinlich identifizieren sich meine Eltern mehr mit diesem Buch als ich, aber vielleicht verstehe ich sie und ihre neuen Ideen kurz vor der Rente jetzt auch etwas besser. Netter kleiner Schmöker für zwischendurch.






















