Bis ans Meer

Bis ans Meer

Hardback
4.4115

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Description

Wie weit gehst du für die Liebe?

Januar 1945: Nur mit dem Nötigsten am Leib und bei eisigen minus dreißig Grad muss Frieda über Nacht mit ihrer Tochter aus Schlesien fliehen. Ihr Mann Karl ist an der Front. Frieda und er haben einander versprochen, sich wiederzufinden und den Glauben an ihre Liebe zu bewahren – ohne zu ahnen, welchen Preis Frieda dafür zahlen wird.

Jahrzehnte später fragt sich ihre Enkelin, warum sie jene Bindungen, nach denen sie sich doch eigentlich sehnt, nicht eingehen kann. Woher rührt diese Angst vor Nähe? Als sie sich auf Spurensuche in ihrer Familie begibt, entdeckt sie eine dramatische Geschichte, die bis in die Gegenwart wirkt.

Was kann uns die Liebe abverlangen? Ein mitreißender Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht. Erzählt nach der Familiengeschichte von Fernsehmoderatorin Peggy Patzschke und mit dem ZukunftErbe-Preis 2025 ausgezeichnet.

„Peggy Patzschke stellt sich schonungslos dem größten Problem unserer Gesellschaft: der Weitergabe von Traumata von Generation zu Generation – bis wir nicht mehr wissen, wer wir sind oder warum. Ein Roman, der inspiriert, seine eigene Geschichte zu hinterfragen und aufzuräumen mit der Vergangenheit.“ Nina Gummich

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
445
Price
22.70 €

Author Description

Peggy Patzschke war über ein Jahrzehnt die Radiostimme Mitteldeutschlands. Heute arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin vor und hinter der Kamera für ARD, MDR und 3sat und hat einen Podcast. Sie lebt in Leipzig, dies ist ihr erster Roman, für den sie mit dem ZukunftErbe-Preis 2025 ausgezeichnet wurde.Mehr unter peggy-patzschke.de

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
77%
16%
0%
5%
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51%
87%
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91%
76%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
87%
73%
88%
62%

Pace

Fast33%
Slow0%
Moderate67%
Variable0%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (33%)Minimalistisch (33%)Poetisch (67%)

Posts

39
All
4

Ein trauriges Stück Geschichte…

Ab und an lese ich gern mal etwas geschichtliches. Die Geschichte hat mich sehr mitgenommen. Ich fand es einfach schrecklich was die Kleine erlebt hat. In der Mitte schwächelt die Story ein bisschen, daher ein Stern Abzug. Ansonsten sehr sehr interessant 👍

5

Ergreifend und wahnsinnig intensiv!

Kann es sein, dass die Gefühle die ich habe, gar nicht meine sind? Auf der Suche nach einer Erklärung für ihre Bindungsangst, beginnt Friedas Enkelin dem Schicksal ihrer Großmutter und Mutter nachzuspüren. Beide mussten 1945 bei Eiseskälte aus Niederschlesien fliehen, während Großvater Karl an der Front war. Was ist damals geschehen, dass die Auswirkungen der Ereignisse noch heute, generationsübergreifend spürbar sind? Zuallererst möchte ich den unglaublich eindringlichen Schreibstil der Autorin hervorheben. Die intensiven Schilderungen lösten bei mir, schon nach wenigen Seiten, ein regelrecht spürbares Erleben aus. Kein Wunder, geht „Bis ans Meer“ doch auf die eigene Familiengeschichte von Peggy Patzschke zurück. Die emotionale Verbindung und das investierte Herzblut der Autorin liest sich wirklich in jedem einzelnen Satz. Meine Großeltern mussten einst ebenfalls flüchten, weshalb ich mit ihren Kriegs- und Nachkriegsgeschichten aufgewachsen bin. Während des Lesens konnte ich nun so viele Parallelen feststellen, dass mich die Schilderungen natürlich nochmal auf einer ganz anderen Ebene gepackt und mir deren grauenhafte Erlebnisse erneut vor Augen geführt haben. Mich seither nicht mehr so recht loslassen wollen. Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen. Einmal in der Gegenwart, in der es um Fridas Enkelin und deren Auseinandersetzung mit der Vergangenheit von Großmutter und Mutter geht und einmal in der Vergangenheit, die von Friedas Schicksal vor und nach der Flucht berichtet. Die Kapitel rund um die Flucht und Vertreibung haben mich dabei ganz besonders ergriffen, wobei ich mich auch im weiteren Verlauf oft gefragt habe „Wie viel kann ein Mensch ertragen, bevor er vollends zerbricht?“ und „Woher nahmen diese Frauen verdammt nochmal all ihre Kraft?“ Und je mehr ich nun darüber nachgedacht habe, desto mehr dämmerte mir… Kein Wunder, dass Oma und Opa sind wie sie sind. Und ich auch. Fazit: Beim Lesen dieses Buches habe ich bei -30 Grad vor Kälte gezittert, die tauben Finger und das Entsetzen gespürt, hatte Bauchschmerzen vor Hunger, habe die Erniedrigungen ertragen, mitgelitten, mich mitgefreut und eine zarte Hoffnung gespürt. Obwohl ich das Buch bereits vor Tagen beendet habe, so bewegt und beschäftigt es mich doch immernoch. Ein großartiges, wichtiges Buch, das unbedingt gelesen werden sollte!

5

Absolutes Highlight

Noch nie habe ich bei einem Buch so unglaublich viel geweint! Dieses Buch hat mich so berührt, mir so viele Antworten gegeben. Ich habe mir unendlich viel herausgeschrieben ! Ich war von der ersten Seite an gefesselt an diese so besondere Familiengeschichte!!!!! Ich hab den Roman auf dem Kindle gelesen und werde mir nun die Print Ausgabe kaufen. Dieses Buch MUSS in meinem Bücherregal einen Platz bekommen! Ich werde Friedas Geschichte wirklich niemals vergessen 😢

4

"Eines müsst ihr euch bitte merken, eurer Leben lang. HOFFNUNG ist niemals ein Fehler. Selbst wenn sie umsonst sein sollte" 💔🥀💔🥀💔🥀

3,75⭐ Das erste Kapitel beginnt mit einem Tanzabend, der uns die Unbeschwertheit der jungen Liebe zwischen Frieda und Karl spüren lässt. Gemeinsam schweben sie über die Tanzfläche und Frieda träumt von einer glücklichen Zukunft mit ihrem Karl. Doch diese Leichtigkeit ist etwas, das Frieda und Karl bald nie wieder erleben werden. Der Krieg reißt einige Jahre später die junge Familie auseinander . Karl und der gerade mal 16 Jahre alte Horst werden an die Front geschickt, und Frieda muss mitten im Winter mit ihrer kleinen Tochter Erika aus dem schlesischen Brieg vor russischen Truppen fliehen. Viele viele Jahre später will die Enkeltochter alle Puzzleteile ihrer Großmutter sammeln, um ihr eigenes Leben zu retten. Der Roman spielt somit auf 3 Zeitebenen. In der Gegenwart, in der Vergangenheit und zusätzlich gibt es immer wieder Rückblicke in eine bessere, glücklicher Zeit vor dem Krieg. Mit vielen Zeitsprüngen erzählt der Roman die Geschichten von Frieda, Karl, Erika, Horst und der Enkelin. Die schnellen und doch teils abrupten Wechsel der Zeit, sind der Autorin in meinen Augen leider nicht sonderlich gut gelungene. Oft fühlte ich mich aus der aktuellen Zeit herausgerissen. Zudem sorgten die Kapitel aus der Gegenwart für einige Längen. Deshalb reicht es leider auch nur für 3,75 ⭐. Friedas Schicksal ging mir unter die Haut und durch die detaillierten Rückblicke hatte ich das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Manche Passagen haben mich so berührt und geschockt, dass mir die Tränen kamen. "Bis ans Meer" ist ein Plädoyer für die Liebe und die Hoffnung und über das, was der Krieg mit Menschen macht. Erika taucht in ihrem Leben immer wieder in Wellen ein, bei denen sie nicht weiß, ob sie daran ertrinken wird. Oder aber, ob die Welle sie an ein anderes, bessere Ufer spülen wird. Erika hält all das aus und gibt ihrer Tochter am Ende ein Rezept für die Liebe mit auf den Weg. 🤍Vertraue deinem Herzen 🤍Geh Risiken ein 🤍Gibt dich hin 🤍Lass den anderen wie er ist 🤍Sei geduldig 🤍Vergib 🤍Sei treu 🤍Aber lass dich nicht verzehren, LIEBE DICH SELBST GENUG🤍

"Eines müsst ihr euch bitte merken, eurer Leben lang. HOFFNUNG ist niemals ein Fehler. Selbst            wenn sie umsonst sein sollte" 

                                      💔🥀💔🥀💔🥀
5

Die sehr berührende Geschichte von Frieda und ihrer Familie hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Anfangs fand ich die verschiedenen Zeitebenen etwas anstrengend, aber ich kam immer besser rein. Es geht um die Zeit nach dem 1. WK, den 2. WK und schließlich das schlimme „danach“ in Schlesien. Vertreibung, Vergewaltigung, Erniedrigung, Plünderungen … so vieles wird thematisiert. Und ich frage mich, wieviel kann ein Mensch eigentlich ertragen? Könnt ihr euch vorstellen, tagelang in einem Viehwagen auf Transport zu gehen, ohne Essen und Hygiene? Zeitweise sogar mit Verstorbenen im Wagen? Einfach nur schlimm. Wie gut geht es uns da jetzt … Heimatlos waren sie, die Vertriebenen. „Unter den Polen in Schlesien waren wir die dreckigen Deutschen, und hier sind wir die Polacken. Sie weiß nicht, was schlimmer ist.“ Dieses Buch ist ein Appell: nie wieder Krieg. Von mir gibts aus tiefstem Herzen eine Leseempfehlung!

4

Ein tolles Debüt mit einer sehr starken Prota! Die Gegenwart leider etwas zu blass und weniger Zeitsprünge wären super!

4.5

„Sich verletzbar zu zeigen ist keine Schwäche. Im Gegenteil. Es ist der einzige Weg, um sich mit anderen wirklich zu verbinden. Und der größte Gradmesser für Mut.“

Peggy Patzschke erzählt die Geschichte von Frieda, die 1945 mit ihrer Tochter aus Schlesien fliehen musste, während ihr Mann Karl an der Front kämpfte. Und sie erzählt die Geschichte der Enkelin, die sich heute fragt, weshalb sie sich so schwer tut Bindung und Nähe zuzulassen und die sich auf Spurensuche in die Vergangenheit von ihrer Oma und Mutter begibt. Ich war sehr berührt von dem Roman und fand es gelungen, wie Peggy Patzschke deutlich machte, wie die Vergangenheit und die unverarbeiteten Traumata der Generationen vor uns auch auf unser Leben Einfluss haben. An manchen Stellen war mir der Schreibstil etwas zu pathetisch und die inhaltlichen Wendungen zu „rund“. Alles in allem jedoch ein sehr empfehlenswerter Familienroman.

„Sich verletzbar zu zeigen ist keine Schwäche. Im Gegenteil. Es ist der einzige Weg, um sich mit anderen wirklich zu verbinden. Und der größte Gradmesser für Mut.“
5

Bewegend und erschreckend, was Memschen erleben und ertragen müssen. Hoffnung und voller Liebe.

4

Ein wirklich gutes Buch welches in unterschiedlichen Zeitebenen spielt. Spannend zu hören und gut gelesen. Wir begleiten 3 Generationen von Frauen während des Krieges und bis heute. Schwere steinige Wege und vererbte Traumatas. Tolle Charaktere.

3.5

Frieda und Karl Erika und Manfred Die namenlose Tochter/Enkelin und Bruno In verwobenen Rückblenden werden ihre Geschichten erzählt. Wie der Zweite Weltkrieg Lieben zerstört, in der Zukunft verhindert und Menschen gebrochen zurück lässt. Die Geschichte von Frieda und Karl wird ausführlich erzählt, die von Erika und Manfred nur ansatzweise und die der Tochter und Enkelin kaum noch. Sie sucht jedoch in den Rückblenden eine Erklärung für ihre Bindungsunfähigkeit.

5

Selten so ein emotionales, tiefsinniges Buch gelesen. Auch meine Oma war im Krieg und hat bis zu ihrem Tod, im letzten Jahr, kaum über den Krieg gesprochen. Zu tief waren die Narben. Ihrer Urenkelin, meine Tochter, hat sie einige Geheimnisse vermacht. Und ja, ich glaube fest daran, dass viele Emotionen weitergegeben worden sind. Alleine schon durch das Verhältnis zwischen meiner Oma, meiner Mutter und mir. Lest dieses Buch. Für mich eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Und ganz wichtig: Liebt! Liebt EUCH, EURE Familien, EUCH selbst! Eine schönere Botschaft kann ein Buch nicht hinterlassen.

5

Vielen Dank an @aufbauaudio und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Januar 1945: Nur mit dem Nötigsten am Leib und bei eisigen minus dreißig Grad muss Frieda über Nacht mit ihrer Tochter aus Schlesien fliehen. Ihr Mann Karl ist an der Front. Frieda und er haben einander versprochen, sich wiederzufinden und den Glauben an ihre Liebe zu bewahren – ohne zu ahnen, welchen Preis Frieda dafür zahlen wird. Jahrzehnte später fragt sich ihre Enkelin, warum sie jene Bindungen, nach denen sie sich doch eigentlich sehnt, nicht eingehen kann. Woher rührt diese Angst vor Nähe? Als sie sich auf Spurensuche in ihrer Familie begibt, entdeckt sie eine dramatische Geschichte, die bis in die Gegenwart wirkt.  Meinung Das Buch beginnt in der jetzigen Zeit und endet auch dort. Im Mittelteil des buch wird die Flucht von Frieda erzählt, die mit ihrer kleiner Tochter Erika nicht nur einmal auf der Flucht ist, eigentlich will sie nur ihren Mann Karl und Sohn Horst bei sich haben, deshalb tut sie alles um zum Treffpunkt zu kommen. Ich fand das Buch großartig, man hat die Nöte der Menschen und die Trauer körperlich gespürt die Figuren waren authentisch gezeichnet. Das Buch hat durchweg eine emotionale Tiefe und wirkte stellenweise bedrückend. Das Ende fand ich schön, wenn nicht alles so gekommen ist wie man es sich hätte gewünscht. Die vertonung fand ich sehr gelungen. Große Lese/Hör Empfehlung

4.5

Darum geht es: Januar 1945: Frieda flieht mit ihrer Tochter aus Schlesien, während ihr Mann Karl an der harten, grausamen Front kämpft. Frieda und Karl haben sich einander geschworen, sich nach dem Krieg wiederzufinden und die Hoffnung und den Glauben an ihre Liebe aufrechtzuerhalten. Jahrzehnte später entdeckt Friedas Enkelin eine dramatische Familiengeschichte, die bis in die Gegenwart wirkt und ihre eigene unerbittliche Angst vor Nähe und Bindung erklärt. Mein Leseeindruck: „Bis ans Meer" beruht auf wahren Ereignissen. Es ist die sehr persönliche Familiengeschichte der Autorin. Allein diese Tatsache hat das Lesen außerordentlich besonders gemacht. Der tiefgründige und flüssige Schreibstil von Peggy Patzschke hat mich direkt mitten ins Herz getroffen. Sie hat für ihren Roman eine wundervolle, passende Sprache gefunden. Ich liebe Bücher, die auf zwei Zeitebenen erzählt werden. Bis ans Meer spannt ein fesselnder Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dieser gelungene Bogen hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Peggy Patzschke hat es geschafft, mich in die Welt von Frieda zu entführen. Ich konnte mich hervorragend in sie hineinversetzen. Meine Emotionen haben in sämtlichen Richtungen aufgeblitzt. Hoffnung, Enttäuschung, Elend und Leid gingen mir sehr nahe. Fazit: Bis ans Meer hat eine wichtige Thematik, über die gesprochen werden muss! Die Geschichte ist unheimlich tiefgründig, tieftraurig, aber auch hoffnungsvoll. Von Herzen empfehle ich dieses Buchschätzchen!

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5

Ein stilles, tief berührendes Buch über Erinnerung, Verlust und das unsichtbare Erbe von Krieg und Familie.

Dieses Buch hat mich tief bewegt. Beim Lesen fand ich mich immer wieder in meiner eigenen Familiengeschichte wieder. Als Kriegsenkelin konnte ich vieles nicht nur verstehen, sondern nachfühlen. Die leisen Zwischentöne, das Ungesagte, die emotionale Tiefe – all das hat etwas in mir zum Klingen gebracht. Die Geschichte ist wunderschön und behutsam geschrieben, voller Wärme und Schmerz zugleich. Sie berührt dort, wo Worte oft fehlen, und schenkt Raum für Mitgefühl, Erinnerung und inneres Nachspüren. Ein sehr bewegendes Buch, das lange nachhallt und einen still begleitet.

4

Ein toller Debütroman

Toggle navigation Nadys Bücherwelt Ein Tag ohne Buch, ist wie eine Nacht ohne Sterne Bis ans Meer von Peggy Petzschke / Rezension Bis ans Meer von Peggy Petzschke / Rezension 13. Mai 2025 Nady Kommentare 0 Kommentare © Rütten & Loening / Aufbau Verlage © nadys-buecherwelt.de Autorin: Peggy Patzschke war über ein Jahrzehnt die Radiostimme Mitteldeutschlands. Heute arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin vor und hinter der Kamera für ARD, MDR und 3sat und hat einen Podcast. Sie lebt in Leipzig. »Bis ans Meer« ist ihr erster Roman. © Peggy Patzschke Klappentext: Januar 1945: Nur mit dem Nötigsten am Leib und bei eisigen minus dreißig Grad muss Frieda über Nacht mit ihrer Tochter aus Schlesien fliehen. Ihr Mann Karl ist an der Front. Frieda und er haben einander versprochen, sich wiederzufinden und den Glauben an ihre Liebe zu bewahren – ohne zu ahnen, welchen Preis Frieda dafür zahlen wird. Jahrzehnte später fragt sich ihre Enkelin, warum sie jene Bindungen, nach denen sie sich doch eigentlich sehnt, nicht eingehen kann. Woher rührt diese Angst vor Nähe? Als sie sich auf Spurensuche in ihrer Familie begibt, entdeckt sie eine dramatische Geschichte, die bis in die Gegenwart wirkt. Rezension: Die Story beginnt im Januar 1945. Es herrschen eisige Temperaturen, als die Russen in das damalige Großdeutsche Reich einmarschierten und alles für sich beanspruchten. Bisher lebte Frieda mit ihrer Tochter Erika hier, doch nun müssen sie aus Schlesien fliehen. Mit nur das, was sie am Laib tragen können, beginnt ihre Flucht. Friedas Ehemann, Karl, kämpft an der Front und sie beide haben sich beim Abschied versprochen, egal wo der Weg sie hinführt, und was die Zukunft auch bringt, sich wiederzufinden. Ihre Liebe zueinander ist so stark, dass dieser Glaube beiden die Kraft gibt, um die schrecklichen Zeiten zu überstehen. Doch für Frieda und ihre Tochter erweist sich die Flucht als wahres Martyrium. Jahrzehnte später lernt man die Enkelin von Frieda kennen. Diese Kapitel sind in der Ich-Form geschrieben. Die Enkelin stellt fest, dass sie sich einfach nicht an einen Mann binden kann. Sie versteht nicht, warum sie so eine Angst vor Nähe hat. Immer wenn eine Beziehung ernst zu werden scheint, macht sie einen Rückzieher. Doch jetzt ist sie auch noch schwanger und sie möchte endlich erfahren, woher diese tiefe Angst herrührt. Ihre Mutter bloggt immer wieder ab, wenn sie Auskunft über ihre Großmutter und ihren Großvater haben möchte. Doch dann übergibt ihre Mutter ihr alte Briefe und sie erfährt nach und nach, was ihre Großmutter und ihre Mutter im 2. Weltkrieg erleiden mussten. Fazit: Peggy Patzschke hat mit diesem Debütroman einen sehr ergreifenden Roman geschrieben. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und ich habe oft mit Frieda und ihrer Tochter Erika mitgelitten. Es ist für mich immer wieder schockierend, wie die Menschen im 2. Weltkrieg miteinander umgegangen sind. Peggy Patzschke hat mich mit ihrer Geschichte sehr beeindruckt und mitgerissen. Teilweise war die Flucht der Menschen so grausam, dass ich kurzzeitig das Buch ablegen musste. Allerdings muss ich sagen, dass mir die vielen Zeitenwechsel doch ab und zu störten. Zu den 2 Zeitebenen, die ich oben beschrieb, kam noch eine dritte hinzu. Hier begegnen wir Frieda als junges Mädchen. Dieses hin und her der verschiedenen Zeiten, war mir doch teilweise sehr anstrengend und hat meinen Lesefluss gestört. Manchmal war ich mir nicht gleich sicher, in welcher Zeit das nächste Kapitel spielte. Trotzdem hat Peggy Patzschke hier einen superspannenden historischen Roman geschrieben und ich gebe sehr gerne 4 von 5 Sterne.

5

Ich habe gelacht und geweint und das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt ..“Nina Gummich“

Genauso könnte ich das beschreiben. Meine Oma ist 1945 mit 3 kleinen Kindern aus Gnadenfrei in Schlesien geflüchtet. In unserer Familie wurde darüber nicht gesprochen. Erst jetzt hat meine Mutter mal was erzählt, dass ihre Mutter die 3 kleinen Kinder im Alter von 2, 4 und 6 Jahren auf einem Bahnhof beim Gepäck alleine gelassen hat…. Wie im Buch, als Erika 5 Stunden auf ihre Mutter gewartet hat. Es nimmt mich mit und erklärt viele nicht gelebten Gefühle in der eigenen Familiengeschichte.

5

Die Liebe lässt uns stark bleiben

Januar 1945: Nur mit dem Nötigsten am Leib und bei eisigen minus dreißig Grad muss Frieda über Nacht mit ihrer Tochter aus Schlesien fliehen. Ihr Mann Karl ist an der Front. Frieda und er haben einander versprochen, sich wiederzufinden und den Glauben an ihre Liebe zu bewahren – ohne zu ahnen, welchen Preis Frieda dafür zahlen wird. Jahrzehnte später fragt sich ihre Enkelin, warum sie jene Bindungen, nach denen sie sich doch eigentlich sehnt, nicht eingehen kann. Woher rührt diese Angst vor Nähe? Als sie sich auf Spurensuche in ihrer Familie begibt, entdeckt sie eine dramatische Geschichte, die bis in die Gegenwart wirkt. 🌊 Ich habe den Klappentext gelesen und ich wusste, ich muss dieses Buch lesen. Und ich hatte Angst davor, vor zu vielen Emotionen, denn auch meine Großeltern wurden damals vertrieben. Natürlich sind solche Geschichten generell keine leichte Kost. Ich habe geweint, gehofft, mitgefiebert. Werden sie es schaffen? Werden sie sich wiederfinden? Werden sie überleben? Und man darf bitte nicht vergessen, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten basiert, denn Peggy Patzschke greift auf das Tagebuch ihrer Großmutter, sowie auf Erzählungen ihrer Mutter zurück. Vielleicht stört sich der ein oder andere an den Zeitsprüngen, ich fand sie großartig. So gibt es einmal die Handlung in der Gegenwart und zum anderen springen wir immer wieder in die Vergangenheit. Hier gibt es einmal die Handlung, welche auf der Flucht startet und dann linear verläuft. Es gibt aber auch immer wieder Rückblenden aus der Zeit davor. Ich finde das sehr gelungen, denn es ist wie ein Puzzle und es dauert, bis man es fertig hat. Und dabei schreibt die Autorin so fesselnd und bildgewaltig, dass es schwierig wird nach dem Lesen in den Alltag zurück zu finden. Man kann komplett in der Geschichte versinken. Sie zeigt auch sehr deutlich auf, dass nicht nur der Krieg schlimm war, sondern auch die Zeit danach. Gerade als Deutscher, der z.B. in Schlesien nicht mehr erwünscht war, obwohl das seine Heimat war. Wie man unter der Besatzung und den nicht-deutschen Nachbarn gelitten hat und ihrer Willkür ausgesetzt war. Genau diese Aspekte werden viel zu oft eben nicht gezeigt. Friedas Geschichte ging mir unglaublich nah und ich habe sehr mitgelitten. Hier sieht man aber auch, wie stark man sein kann bzw. muss. Ich habe großen Respekt vor ihr, wie sie das alles gemeistert und durchgestanden hat. Und so wie ihr, wird es vielen (vor allem Frauen) ergangen sein! Umso mehr habe ich mitgefiebert, dass irgendwie doch alles noch gut wird und eine Wendung hat mich extrem erschüttert. Da ich nicht spoilern möchte, gehe ich nicht weiter darauf ein. Es macht mich auch traurig, dass die Geschehnisse noch solche Nachwirkungen mit sich ziehen - Thema Kriegsenkeltrauma. So betrifft es in diesem Fall nicht nur Frieda und ihre Tochter, die den Krieg und die Vertreibung erlebt haben. Nein, auch die Generation danach hat mit den Schatten der Vergangenheit zu kämpfen. Peggy Patzschke lässt uns hier in ihre Seele blicken. Sowohl in dem Handlungsstrang der Gegenwart, als auch im Epilog. Hut ab vor so viel Ehrlichkeit und Offenheit! Seit Jahren habe ich mir keine Textstellen mehr markiert, dieses Buch hat dafür reichlich bekommen. Meine liebste Stelle ist aus Friedas Zeilen an ihre Tochter: „Hör niemals auf, an die Liebe zu glauben. Sie ist das Einzige, was Sinn hat auf dieser Welt und uns überlebt.“ „Bis ans Meer“ ist kein Jahreshighlight, sondern ein Lebenshighlight. Noch nie hat mich ein Buch so heftig emotional berührt. Auch ohne unsere familiäre Geschichte, hätte es mich gepackt. Einfach durch den fesselnden Schreibstil, den Aufbau und diese bildgewaltige Sprache. 📻 Die Liebe lässt uns stark bleiben

Die Liebe lässt uns stark bleiben
3

Ein bewegendes Buch, dass leider nicht aus der Masse hervorsticht.

**** Mein Eindruck **** Die Autorin trifft einen einfühlsamen und zarten Ton – trotz der tiefgründigen und schonungslos schweren Thematik. Das hat mir besonders gut gefallen. Die ersten 100 Seiten haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Dann musste ich jedoch feststellen, dass es sich um einen Generationsroman handelt, der sich in vielen Details verliert – und damit von dem eigentlichen Ziel der Reise in die Vergangenheit, dem Erbe der Traumata, ablenkt. Ich fragte mich immer wieder: Warum lese ich das eigentlich? Es liest sich gut – aber worauf will die Geschichte eigentlich hinaus? Und genau das ist für mich kein gutes Zeichen. Doch dann schlug das Buch gnadenlos zu, zerriss mich emotional und erinnerte mich an erschütternde Wahrheiten. Die Gefühle waren absolut stimmig, das Mitfühlen fiel leicht. Die Wendungen waren zwar vorhersehbar, aber selbst das bereitete mich nicht auf die emotionale Wucht vor, mit der sie erzählt wurden – das war wirklich gut gemacht und sehr nahbar. Was mich dabei überraschte: Die Hauptfrage war bereits beantwortet, und doch wartete noch mehr als die Hälfte des Buches auf mich. Es entwickelte sich weiterhin spannend, und historisch hat das Buch einiges zu bieten – ein ansprechender Schreibstil inklusive. Trotzdem klickte es für mich nicht ganz – im Vergleich zu anderen Romanen, die ähnliche Themen behandeln, blieb das Buch etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Der Aufbau sorgte für Längen, und obwohl es ein gutes Buch ist, war es einfach nicht ganz meins. Vielleicht auch deshalb, weil ich in diesem Themenfeld viel lese und keine große Freundin von Ziellosigkeit beim Lesen bin. **** Empfehlung? **** Ich empfehle das Buch vor allem Leser*innen historischer Romane, die noch nicht allzu viele Geschichten über die generationsübergreifende Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs gelesen haben.

3

Ich hatte es als Hörbuch gehört. Meine anfängliche Begeisterung flaute im Laufe der Geschichte doch etwas ab. Vielleicht weil auch keine wirkliche Bewegung so richtig zu spüren war. Es hat mich nicht wirklich mitgerissen.

5

Ein absolutes Forever-Highlight!

Frieda flieht im Januar 1945 nur mit dem Allernötigsten zusammen mit ihrer kleinen Tochter Erika aus Schlesien. Ihr Mann und ihr Sohn sind an der Front. Im Hier und Jetzt ist ihre Enkelin nicht in der Lage feste Bindungen einzugehen, obwohl sie sich so sehr danach sehnt. Sie beginnt nachzuforschen, was ihre Familie eigentlich damals erlebt hat und findet eine dramatische Geschichte, deren Auswirkungen sie heute noch spürt, ohne es gewusst zu haben… Ich habe „Bis ans Meer“ von Peggy Patzschke in einer kleinen inhabergeführten Buchhandlung entdeckt und gekauft, weil es mich angesprochen hat. Und ich war nicht vorbereitet auf das, was mir hier begegnet ist. Das Thema „emotionales Erbe“ ist in den letzten Jahren ja sehr bekannt geworden und ich finde es hochinteressant. Nun hat die Autorin diese Thematik in Romanform betrachtet und es hat mich bis ins Mark erschüttert. Das Buch spielt vor, während und nach der Flucht aber auch in der aktuellen Zeit. Was Frieda erlebt hat, was sie aushalten musste, was sie geschafft hat, das ist schon beim Lesen nicht auszuhalten. Bildlich und roh lässt die Autorin Bilder aus der Vergangenheit lebendig werden und es ist unmöglich sich diesen Bildern zu entziehen. Immer wieder sind mir die Tränen in die Augen geschossen und ich bin noch immer sprachlos. Frieda ist kein fiktiver Charakter und sie steht symbolisch für all die Frauen, die in dieser Zeit das Unvorstellbare durchgemacht und überlebt haben und wir gedenken ihrer viel zu wenig! Die Folgen dieser Zeit bleiben erhalten. Frieda‘s Enkelin, die damals ja noch lang nicht geboren war, leidet noch heute-ohne es zu wissen - darunter. Erschütternder, großartiger Gedankenanstoß. Ein absolutes Forever-Highlight! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Lese es gerade während ich mich mit der Vetreibungsgeschichte meines Vaters beschäftige. Frieda ist eine tolle, zugewandte Mutter unter fürchterlichsten Umständen. Die zeitlichen Perspektiven sind mir hier zu komplex weil sie zwischen 3 Ebenen wechseln obwohl diese echt wichtig sind Ist denn schon allgemein bekannt,dass Traumatisierung genetisch und über Verhalten über 7 Generationen weiter gegeben wird? Wichtiges Buch insbesondere da der Krieg aktuell so nah ist!

3.5

Eine sehr berührende Geschichte über die Traumata vergangener Generationen und wie sie uns heute noch beeinflussen. Schwer getan habe ich mir beim zuhören mit den vielen Zeitebenen, teilweise 3 Ebenen dazu recht viele schnelle Wechsel.

3.5

Eine Geschichte über mehrere Generationen, die einen sehr bewegt. Was Frieda und Erika zu Kriegszeiten erlebt haben, war tragisch und teilweise wirklich schwer zu lesen und dennoch für viele Realität. Mir waren es am Ende einfach zu viele verschiedene Zeitebenen und der Wechsel oft zu sprunghaft. Das hat den Lesefluss gestört.

5

Ein Roman, der das Herz berührt

Einige Monate vor dem Ende des zweiten Weltkriegs müssen Frieda und ihre Tochter Erika ihre Heimat Schlesien verlassen. Die Flucht verlangt ihnen einiges ab. Nach Kriegsende kehren Erika, Frieda und ihr Sohn zurück in die Heimat, doch dort sind sie nicht mehr willkommen, was sie auch jeden Tag zu spüren bekommen. Frieda mehr als ihre Kinder. Nach einigen Monaten werden die drei Zwangsumgesiedelt und landen nach einer endlos scheinenden Odyssee in Halle an der Saale. Ihr Leben geht weiter, doch alles was sich Frieda wünscht ist es ihren geliebten Mann Karl wiederzusehen. In der Zukunft hat Friedas Enkelin mit Bindungsängsten zu kämpfen und begibt sich auf die Spuren ihrer Familiengeschichte. Findet sie dort die Erklärung? Peggy Patzschke begibt sich in ihrem autobiografischen Roman auf eine Reise das vererbte Traumata ihrer Familie zu bearbeiten. Die Autorin wechselt immer wieder zwischen den Zeiten vor dem Krieg, währenddessen, danach und in die Gegenwart. Dadurch bekommt man beim Lesen einen guten Einblick, wie alles zusammenhängt und wie eins zum anderen kommt. Ich selber habe beim Lesen mitgelitten und habe großen Respekt, dass die Autorin ihre Geschichte aufgearbeitet hat.

5

"Aber immer, wenn ich unser Lied im Radio höre, bin ich in Gedanken bei Dir. Besonders bei dieser einen Textzeile. Dann bist Du in meinen Armen, und das gibt mir Kraft. Wie gern würde ich bald in Deine Augen schauen, denn dort liegt mein Zuhause..." Drei Frauen, drei Generationen, drei Leben, drei Lieben, drei Schicksale, drei Erinnerungen, drei Geschichten voller Fragen. Es ist die Geschichte von Frieda und Erika. Frieda erlebt als Kind den 1. Weltkrieg, verliert ihren geliebten Bruder. Aber sie findet zurück ins Leben. Sie liebt den Winter, das Schlittschuhlaufen und irgendwann lernt und liebt sie Karl. Die Liebe ihres Lebens, die bis zum Ende halten soll. Doch das Ende des 2. Weltkrieges macht dem allem ein Strich durch die Rechnung. Sie flieht mir ihren beiden Kindern erst gegen Westen, um danach zurück in die Heimat, Schlesien. Aber bleiben kann sie nicht lange. Nach einer schier endlosen Odyssee landen sie alle in Halle. Durch den DRK Suchdienst findet Frieda ihren Mann wieder. Er schaffte es nach Hamburg. Leider ist die Situation an der deutsch-deutschen Grenze schon zu heikel für ein Wiedersehen. Erika erlebt die Flucht als Kind, als Junge Erwachsene wird sie als erstes ihren Vater wieder sehen. Frieda hingegen wird an allem zerbrechen. Die Urenkelin versucht im Hier und Jetzt zu verstehen, wieso sie so handelt, so liebt und so lebt. Sie sucht die Antwort in der Vergangenheit, und findet nicht nur die Antworten, sondern auch das Rezept für die Liebe. Dies ist eine wunderbare Geschichte, wie sie bestimmt in vielen Familien erlebt worden ist. Jeder der sie sich noch persönlich erzählen lassen kann, sollte dies nutzen. Bei mir ist es leider schon zu spät. Es ist immer wieder bemerkenswert, man weiß wie alles endet, doch es ist immer wieder spannend, fesselnd, und mit vielem neuem gespickt. Wer Geschichten aus dieser Zeit liest und liebt, sollte auch diese Geschichten lesen und am Ende vielleicht auch lieben. Danke...

5

Wie weit gehst du für die Liebe?

Ein Buch welches Fragen aufwirft, nicht alles beantwortet, und gerade deshalb bleibt. Der Erzählstil wechselt zwischen den Zeitlinien, durch Zeitsprünge und Perspektivenwechsel. Die Rückblicke und Gegenwartsstränge ergänzen sich und erzeugen ein Bild, wie Flucht, Verlust und ungelöste seelische Wunden über Generationen weiterwirken. Es ist kein leichtes Buch, aber eines, das ich empfehlen würde, insbesondere für Leser, die historische Romane mit Tiefgang mögen, und für alle, die sich für die Nachwirkungen von Krieg und Flucht interessieren. Und der Liebe. Was bedeutet es, Liebe aufrechtzuerhalten, wenn äußere Umstände zerstörerisch sind? Wie viel kann man hoffen, wie viel muss man loslassen? Für mich ist es ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch nachklingt!

Wie weit gehst du für die Liebe?
3

Ein bewegender Roman (mit Abstrichen) über eine Familie, die lernen muss über das Ungesagte zu sprechen, um einen wirklichen Neuanfang zu ermöglichen.

Leider etwas anstrengend zu lesen aufgrund der verwirrenden Zeitsprünge. Und am Ende blieben mir viel zu viele Fragen offen.

5

Ein unglaublich wichtiges Buch

Wir lernen drei Generationen kennen und die gesamte Geschichte umfasst viele Jahrzehnte Leben. Im Mittelpunkt steht Frieda. Sie ist die Großmutter der Erzählerin der Gegenwartshandlung. Geboren in den 10er Jahren des letzten Jahrhunderts erfahren wir von ihrem Glück, ihrer großen Liebe Karl dem sie bis zum bitteren Ende treu bleibt. Bis der zweite Weltkrieg sie auseinander reisst. Viele Jahrzehnte später fragt sich die Enkelin, warum es ihr so schwer fällt Bindungen einzugehen. Kann es sein, das die Erfahrungen ihrer Großmutter die Nachwehen ihrer Verhaltensmuster sind? Was diesen Roman so besonders ist, das die Autorin aus ihrer Familiengeschichte erzählt und das die Kapitel nicht chronologisch geordnet sind. Man muss also aufmerksam lesen um zu verstehen. Peggy Patschke schreibt fesselnd bildhaft mit einer Tiefe die nachhallt. Manche Passagen haben mich so berührt, dass mir die Tränen kamen. Ein sehr wichtiges Buch was jeder gelesen haben sollte.

Ein unglaublich wichtiges Buch
3.5

Ein Buch, das mich zwischendurch sehr berührt hat - und am Ende doch etwas unzufrieden zurück ließ.

Ein Generationenroman, in dem Frauen im Mittelpunkt stehen – stark, verletzt, verbunden durch die großen Themen wie Krieg, Vertreibung, Verlust und Weiterleben. Die Autorin widmet sich transgenerationalen Traumata und zeigt, wie Verletzungen über Generationen hinweg wirken können. Das hat Wucht und Tiefe – und es gab einige Sätze, die mich berührt haben und die ich mir markiert habe. Gleichzeitig verliert sich der Roman in seiner eigenen Struktur: Es gibt sehr viele Zeitsprünge und Perspektivwechsel, was das Lesen teilweise verwirrend und unübersichtlich macht. Manche Figuren oder Themen wurden eingeführt, aber dann ohne klare Entwicklung einfach fallen gelassen. Aber am schlimmsten: Frieda hat im Alter eine mir nicht erklärbare Eindimensionalität bekommen. Auch wenn das Ende versöhnlich wirken sollte, blieben für mich viele Fragen offen und hat mich unversöhnlich zurückgelassen. Ein Buch, das starke Themen behandelt, aber für mich erzählerisch nicht ganz rund war. Zwischendurch zäh, dann wieder intensiv – ein Wechselbad.

5

ein buch, das das herz berührt

bis ans meer von peggy patzschke war für mich ein absolutes highlight. anfangs gestalteten sich die ersten kapitel noch ein wenig zäh, doch schon nach kurzer zeit habe ich mich vollkommen in die geschichte verliebt. was zunächst langsam begann, entwickelte sich zu einer mitreißenden, tief bewegenden lektüre, die mich von der ersten bis zur letzten seite fesselte. das buch besticht besonders durch seine einfühlsame und gleichzeitig ehrliche darstellung familiärer hintergründe. es beleuchtet nicht nur die vergangenheiten der hauptfiguren, sondern wirft auch die fundamentalen fragen auf: „warum bin ich so, wie ich bin?“ oder „warum ist meine mutter so, wie sie ist?“ die spurensuche durch generationen hinweg, kombiniert mit der reflexion über das eigene selbst, macht die geschichte unglaublich tiefgründig und nachdenklich. der autorin gelingt es meisterhaft, eine tragische und gleichzeitig rührende geschichte zu erzählen. die charaktere - allen voran frieda, erika und peggy selbst - zeigen immer wieder bemerkenswerte stärke, die beim lesen für gänsehaut sorgt. die emotionalen höhepunkte, insbesondere die letzten seiten, haben mich zutiefst bewegt; ich habe beim lesen selten so sehr geweint wie hier. die sprache des buches ist ehrlich, nahbar und eindringlich, sodass man sich den gefühlen und schicksalen der figuren kaum entziehen kann. bis ans meer ist eine geschichte über familie, vergangenheitsbewältigung und die suche nach antworten auf zentrale fragen des lebens – intensiv, bewegend und unvergesslich. für mich ist dieses buch definitiv eines, das man im herzen trägt und immer wieder reflektiert. eine absolute leseempfehlung für alle, die sich auf eine emotionale, tiefgründige und unvergessliche geschichte einlassen möchten.

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Für das Thema, sehr gut geschrieben. Danke!

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„Kriege enden nicht dort, wo wir es wollen und denken, […] es wird drei bis vier Generationen oder länger dauern, bis die Wunden, die sie schlagen, heilen können.“ Ein sehr ergreifender Roman über Krieg und die damit einhergehende Flucht aus Schlesien, aber vorallem auch über Liebe, Hoffnung und Sehnsucht. Ich fand das Buch wirklich sehr toll und war direkt in der Geschichte drin.

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Zwischen Liebe, Verlust und Hoffnung… eine Geschichte, die tief berührt

Im Mittelpunkt steht Frieda mit ihrer Familie. Karl und ihre beiden Kinder, deren Leben durch den Zweiten Weltkrieg tief erschüttert wird. Krieg, Verlust und Trennung stellen ihre Liebe und ihr Versprechen, trotz allem für immer zusammenzugehören, auf eine harte Probe. Meine Meinung: Mich hat dieses Buch wirklich tief berührt und emotional deutlich mehr mitgenommen, als ich anfangs erwartet hätte. Friedas Geschichte und das Schicksal ihrer Familie gingen mir stellenweise so nah, dass mich manche Momente fast zu Tränen gerührt haben. Gerade die vielen schweren, demütigenden und erschöpfenden Situationen wirkten unglaublich intensiv, weil sie so eindringlich beschrieben wurden, dass ich beim Lesen oft das Gefühl hatte, Friedas Belastung, ihre Kraftlosigkeit und ihren inneren Kampf regelrecht mitzufühlen. Genau diese greifbare Darstellung von Verlust, Entbehrung und menschlicher Stärke hat mich besonders beeindruckt. Besonders begeistert haben mich außerdem die kurzen Kapitel und die wechselnden Zeitsprünge, weil dadurch durchgehend Spannung aufgebaut wurde und ich jedes Mal neugierig war, welches Jahr oder welcher Abschnitt als Nächstes folgt. Das hat die Geschichte für mich unglaublich lebendig gemacht, ohne jemals verwirrend zu wirken. Auch das Setting rund um Brieg in Schlesien fand ich wahnsinnig spannend, gerade weil dieser Ort historisch so viel Veränderung erlebt hat und heute unter anderem Namen zu Polen gehört. Beim Lesen wird man fast automatisch neugierig, recherchiert Orte, Hintergründe und geschichtliche Zusammenhänge und taucht dadurch noch tiefer in die Geschichte ein. Obwohl ich mich früher im klassischen Geschichtsunterricht oft schwergetan habe, zeigt mir genau dieses Buch wieder, wie faszinierend Geschichte sein kann, wenn sie durch persönliche Schicksale, Familiengeschichten und emotionale Erlebnisse erzählt wird. Gerade historische Romane schaffen es für mich, vergangene Zeiten viel greifbarer zu machen als bloße Fakten. Auch die Einblicke in die damaligen Lebensumstände, Ängste und Erlebnisse haben mich sehr bewegt, weil sie zeigen, wie viel hinter den großen geschichtlichen Ereignissen tatsächlich an menschlichen Erfahrungen steckt. Für mich war dieses Buch deshalb nicht nur eine bewegende Familiengeschichte, sondern auch ein Roman, der mich emotional erschüttert, neugierig gemacht und mir erneut gezeigt hat, wie sehr Bücher berühren, bilden und lange nachhallen können. Ich habe diese Geschichte sehr genossen und werde sie definitiv nicht so schnell vergessen.

Zwischen Liebe, Verlust und Hoffnung… eine Geschichte, die tief berührt
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Eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit

Dieses Buch hat mich wirklich zutiefst berührt und war eines der wenigen, bei dem mir die Tränen kamen! Die Geschichte über drei Generationen und tief sitzenden Schmerz und am Ende die Hoffnung den Schmerz hinter sich zu lassen, auch wenn auf dem Weg dort hin nicht alle gerettet werden können. Absolute Empfehlung!

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Jede Schneeflocke ist einzigartig. Sie hat nur einen kurzen Moment zu tanzen. Aber sie tut es mit solcher Hingabe, dass man ihre Schönheit nie vergisst.

Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten. Am Anfang der Geschichte erfahren wir, wie Frieda mit ihrer kleinen Tochter Erika in bitterster Kälte - bei Minus 30 Grad vor der Roten Armee flüchten muss. Ihr Mann Karl befindet sich an der Front. Die beiden schworen sich, sich nach dem Krieg wiederzufinden und sich ein Leben lang zu lieben. Jahrzehnte später begibt sich ihre Enkelin auf Spurensuche und stösst auf eine Geschichte voller Bitterkeit, Dramatik aber auch grosser Liebe. Wechselnde Zeitstränge und kurze Kapitel verleihen der Geschichte Abwechslung. Über verschiedene Genereationen entdecken wir, was damals wirklich geschah. Die Figuren sind eindrücklich beschrieben und hinterlassen ein bleibenden Eindruck. Immer wieder unvorhersehbare Wendungen verleihen der Story Würze und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Dieser Debütroman lässt einen tief berührt zurück.

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Ein Buch das durch Mark und Bein geht! Spannung bis zum Ende, schockierende Einblicke in die Kriegs- und Nachkriegszeit, die zum Nachdenken anregen und zu Tränen rühren!

Abgebrochen!

Das Buch ist einfach so seicht, das ich es schwer ertragen kann. Die Geschichte soll einen Einblick in die Traumata über Generationen geben, aber dazu müsste es erst mal traumatisierend sein. Frieda, die älteste der 3 Protagonistinnen ist ein echtes Glückskind. Ihr Sohn Horst kehrt aus dem Kampf zurück, weiß aber wo seine Mutter sich befindet obwohl sie erst kurz vorher geflüchtet ist. Was für ein Zufall oder Glück. In Zeiten in denen Telefon nicht üblich war und selbst die Post eher langsam war. Aber gut, natürlich hatten sie etwas verabredet im Falle einer Flucht, aber das musste er ja erst mal ahnen, dass sie auch wirklich geflüchtet waren. Denn wirklich lang war diese Flucht ja noch nicht her. Auch ein Glück, dass sie nicht nach Dresden reist, obwohl sie so schnell Post bekommen hat, an die Adresse ihres Bruder und ihrer Schwägerin. Die Adresse hat sie vermutlich ganz vielen Menschen vorher noch gegeben, und die Post war auch plötzlich ganz schnell unterwegs. Natürlich war auch hier Zufall, dass Dresden dann am nächsten Tag zerbombt wurde. Und noch mehr Beispiele: Zitat Seite 137 "»Sie müssen da drüben in die Kommandatur«, erklärt die andere ohne jede Begrüßung, an der Hand ihren kleinen Jungen. Erika hatte früher manchmal auf ihn aufgepasst. »Dort müssen Sie sich anmelden, dann bekommen Sie Wohnraum zugewiesen. « Die Wangen der Markwitz sind grau und hohl. Aber man sieht ihr an, dass sie froh ist, einer ehemaligen Nachbarin helfen zu können. »Wenn Sie Glück haben und es nachweisen können, dürfen Sie vielleicht sogar wieder in Ihre eigene Wohnung zurück«, ruft sie im Weiterlaufen. »Beeilen Sie sich!« Das tut Frieda, und in der Kommandatur hat sie Glück. Mit dem Ausweis kann sie ihre Meldeadresse nachweisen, und so wird sie mit den Kindern tatsächlich wieder in ihrem Wohnhaus einquartiert, zumindest in einem Teil der früheren Räume - die Hälfte des Hauses ist mit russischen Offizieren belegt. Die bewohnen jetzt das komplette Obergeschoss mit vier Zimmern und Bad und auch noch zwei Räume im Erdgeschoss. Dort darf Frieda mit den Kindern die große Küche nutzen, ein Stück vom Wohnzimmer und die Toilette auf dem Flur nebenan." Mein Kommentar: Na sowas aber auch, hat Frieda ein Glück. Und überraschenderweise ist findet sie dann noch ein Kinderbett mit dem sie den Plan schmiedet es zu verkaufen, denn glücklicherweise lebt eine schwangere Frau in ihrem Haus, die das Kinderbett offensichtlich noch nicht gefunden hat. Was für ein Glück aber auch hier wieder. Und weiter, Zitat Seite 139: "Essen für die Kinder, das klingt großartig, und so stellt sich Frieda bereits zehn Minuten später im Lyzeum vor, um einen Broterwerb in der Großküche zu bekommen. Tatsächlich erhält sie die Stelle." Na so ein Glück, dass sie diese Stelle auf Anhieb bekommen hat. Auf Seite 141 findet sie dann Karls unzerstörte Schneekugel im zerstörten Haus des Orchesterleiters und damit habe ich dann aufgegeben. Das war mir dann einfach zu viel vom traumatisierenden Glück in einem Kapitel. Dazu kommen extrem häufige Zeiten- und Kapitelwechsel. Teilweise alle 2 Seiten. Ja, die sollen dem Leser einen Einblick geben in das Wesen von Frieda. Von Erika war bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel Charakter zu erkennen. Sie ist halt irgendwie da aber irgendwie auch nicht. Vermutlich soll Frieda einfach unerschütterlich und positiv wirken. Ich vermute ihre Tochter Erika wird sich als der komplette Gegensatz entwickeln. Vom Glück der Mutter und den Kriegsgeschehnissen traumatisiert. Kaum hab ich mich aber in eine Zeit eingelesen muss ich schon wieder umdenken. Bevor es tiefgründig wird reist man durch die Zeit. Anstrengend. Und bestimmt erlebt Frieda auch später noch traumatisierende Erlebnisse. Ich gehe davon aus , die Tatsache das sie in ihrem Haus nicht mehr alleine lebt, wird bestimmt mit einer Vergewaltigung einhergehen, und wenn ich richtig vorgeblättert habe muss sie sich dann durch den Osten kämpfen, während Karl irgendwo im Westen sitzt. Schwierig fand ich, dass das "heute" in den Zeitsprüngen (die Geschichte der Enkeltochter, die ihrer Bindungsangst auf den Grund gehen möchte) nicht HEUTE sein kann. Die Oma (Frieda) muss ca. 1910 geboren sein, die Mutter (Erika) dann 1934. Die Enkelin ist während der Geschichte 34. Gehen wir von 2024 aus wäre die jüngste Generation 1990 geboren. Dann wäre ihre Mutter (Erika) aber ja schon 56 gewesen. Die Autorin selbst ist im Jahr 1970 geboren, dann wäre die Mutter 36 gewesen. Spät aber durchaus machbar. Aber dann würde das heute im Jahr 2004 spielen. Das ist aber nicht heute, das ist vor 20 Jahren. Erst dachte ich, da könnte noch eine Generation dazwischen sein, aber darauf habe ich in den ersten Seiten keine Hinweise gefunden, auch wird ja nur von den 3 Frauen gesprochen. Man hätte aus "Heute" durchaus auch eine Zeitangabe machen können. Ich möchte mir über solche Ungereimtheiten einfach beim Lesen keine Gedanken machen müssen. Inhaltlich wirkt alles insgesamt so vorhersehbar, diese Geschichten aus der Nachkriegszeit werden heute sehr gerne aufgegriffen. Es entwickelt sich immer mehr zum Mainstream Thema. Und ja man kann ein Thema literarisch immer wieder aufgreifen und ausschlachten aber dann muss die Qualität der Geschichte hoch sein um aus der Masse herauszustechen und das ist hier auf den ersten 141 Seiten nicht gegeben. Alles danach beurteile ich nicht. Vielleicht wird es besser, aber bis dahin ist mir die Zeit zu schade. Nachdem ich mich wirklich überreden musste weiter zu lesen hab ich es abgebrochen und freue mich für die Autorin das es andere Leser gibt die dieser seichten Dramatik etwas abgewinnen können.

2.5

Interessante Geschichte, der Erzählstil hat mich nicht überzeugt. Kritische Reflexionen kommen kaum vor und ob sich Traumata über Generationen vererben und zu Bindungsproblemen führen, ohne dass man überhaupt Bescheid weiß? Diese Darstellung überzeugt mich nicht.

5

So einnehmend, berührend, nachdenklich stimmend und wichtig! Hervorragendes Buch ❤️

Dieser mitreißende Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, hat mich so in seinen Bann gezogen. Was Frieda mit ihren Kindern Erika und Manfred erleben musste, hat mich zutiefst berührt. Auch was Karl, Friedas Ehemann, der die Familie verlassen und an die Front musste, erlebt und anschließend gefühlt hat, ging mir sehr zu Herzen 🙇🏻‍♀️❤️ ~ Auch die Geschichte/Gefühle und Gedankengänge der Enkelin von Frieda, die sich hier in der Jetzt-Zeit mit der Geschichte ihrer Oma beschäftigt, um eigenen persönlichen Fragen auf den Grund zu gehen, hat sich für mich sehr echt und berührend angefühlt 🥹❤️ ~ Die Autorin hat diesen Roman mit Feingefühl, Eindringlichkeit und Stärke geschrieben. Das spürte ich auf jeder Seite des Buches. Die letzten Kapitel sowie ihr Nachwort haben mich dann zu Tränen gerüht 😪 Ich bleibe nachdenklich und mit Ehrfurcht zurück und bin dankbar für diese eindringliche Lesezeit ❤️ ~ Unter anderen haben mich folgende Zitate am meisten beeindruckt: „Der letzte, grausige Schrei ist immer das Schweigen.“ (Seite 420) „Der Ort, wo wir herkommen, hat großen Einfluss darauf, wo wir hingehen, und dabei müssen wir verdammt aufmerksam sein“. (Seite 440) „Allzu oft werden die historischen Leistungen von Frauen übersehen oder vergessen. Bis heute“ (Seite 443, aus dem Nachwort) ~ Ein Buch über transgenerationale Traumata, Hoffnung, Familie, Liebe… Was Kriege, Kriegserlebnisse, Flucht aus der Heimat, Trennung, Überleben… mit einem Menschen machen können, wird hier eindringlich aufgezeigt. Dass dies auch nachfolgende Generationen einholen und belasten bzw. ihr eigenes Leben beeinflussen kann, kommt hier zutage 🥹

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