I Walk Between the Raindrops
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Description
»Starke Geschichten für heftige Zeiten.« Denis Scheck
Dreizehn neue brillante Storys vom Meister des Genres: Sie handeln von sprechenden Drohnenautos, die ihre Passagiere auf algorithmischen Routen durch die Landschaft führen, von bodenständigen Müttern, die sich mit jungen Incel-Männern anlegen, oder von Spaziergängen durch den kalifornischen Regen, während die Küste von Sturzfluten verwüstet wird. Surreal, absolut gegenwärtig und abgründig witzig.
»Boyles Geschichten rocken. So als würde man ein Konzert am Ende der Welt besuchen ohne Rückreiseticket.« Stefan Maelck, MDR Kultur
»Einmal mehr erweist sich T. C. Boyle mit seinem klaren, unromantischen Blick auf das Leben als literarischer Großmeister.« Irene Binal, Neue Zürcher Zeitung
Übersetzt von Dirk van Gunsteren und Anette Grube
Book Information
Author Description
T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1988 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.
Posts
Für eingefleischte T.C. Boyle- Fans - wenige starke Momente und überwiegend schwache Stories
Vorweg: ich bin großer T.C. Boyle-Fan und habe die letzten Romane wirklich gerne gelesen. Die vorliegenden Kurzgeschichten heben mich jedoch enttäuscht, z.T. auch verärgert: viel der Geschichten sind in ihrer Handlung vorhersehbar und wenig originell (z. B. Die Wohnung), andere haben mich in ihrer Einseitigkeit und Naivität kopfschüttelnd zurückgelassen. So versucht der Erzähler etwa in „Whats love got to do with it“ in einer haarsträubendenEindimensionalität die Beweggründe eines Amokläufers zu erklären oder stellt Lehrer in „Ich nicht“ als triebgesteuerte Personen dar, die mit Schülerinnen und KollegInnen wahllos sexuelle Beziehungen eingehen. Stärker finde ich die Kurzgeschichten, die sich mit der Gesellschaft in einer (nahen) KI-gesteuerten Welt befassen (z.B. Schlaf am Steuer). Einzelne Momente zeigen dann auch wieder die Könnerschaft Boyles wie etwa die eindrückliche Beschreibung eines durch den Klimawandel verursachte Sturmflut an den Strand gespülten Bärenkadavers (Wappentier Californiens), der durch die Brandung hin-und hergezeigt wird als würde er jeden Moment wieder aufspringen. Diese Momente und einzelne originelle Ideen versöhnen mich wieder ein bisschen mit der insgesamt doch schwachen Geschichtensammlung, die ein bisschen wie ein Lückenfüller oder eine Resterampe anmutet. Ich freue mich wieder auf den nächsten Roman von T. C. Boyle.
Aber ich musste raus, wenn auch nur wegen meines geistigen und körperlichen Wohlbefindens, weil man die zerfledderten und schimmeligen Taschenbücher, die seit meinem vierzehnten Lebensjahr im Regal stehen, nur eine beschränkte Anzahl an Stunden am Tag wiederlesen oder runderneuerte Videospiele spielen oder ins Aquarium starren kann, bevor man anfängt, sich wie Dostojewskis Untergrundmensch zu fühlen und sich für die Welt draußen vergiftet, deswegen beschloss ich den Marsch auf mich zu nehmen. Im Regen. - Zitat, Seite 233 Zugegeben, beim Lesen des Titels bekam ich "Novemberrain Vibes" und habe mich auf kreative Geschichten mit melancholischer Grundstimmung gefreut - ideal für trübe Herbsttage. Aber leider war die Lesestimmung eher trist bis angeödet. Sehr schade. Die Geschichten aus dem Buch wurden bereits in diversen Zeitschriften abgedruckt, wie man dem Hinweis am Ende entnehmen kann, u.a. im "The New Yorker". Was die allermeisten dieser gesammelten Werke auszeichnet und ich einfach so garnicht mehr lesen mag, ist dieser selbstironische Tonfall, der insbesondere bei Erzählungen aus der Ich-Perspektive auffällt. Dieser Erzählton scheint mir bei amerikanischen Werken besonders häufig angewandt zu werden und ich finde diesen Stil auf Dauer wirklich ermüdend. Ja, einige Erzählungen hatten auch einige skurril humorvolle Momente und die satirische Geschichte "Die Wohnung" ist ganz schön smart. Aber insgesamt hab ich mich eher durch den Erzählregen gekämpft, statt mit den Worttropfen zu tanzen. FAZIT Dies war mein erster Versuch mit T.C. Boyle und seinen Stories. Da die Lektüre nicht besonders erfolgreich war, werde ich wohl auf die Entdeckung seiner Romane (vorerst) verzichten. Keine Empfehlung von mir.
Solide Kurzgeschichten
Den Schreibstil von T.C. Boyle find ich jedes Mal aufs Neue richtig gut. Ein wenig überspitzt, aber immer auf den Punkt gebracht. Die ein oder andere Kurzgeschichte hat mich nicht ganz umgehauen, aber sie waren alle nicht schlecht und haben mich unterhalten. Ein solides Werk von T.C. Boyle.
Ein Kurzgeschichten-Band von T.C. Boyle.
Ich habe das erste Mal etwas von Boyle gelesen und war sehr angetan. Die dreizehn Geschichten sind aufwühlend, dramatisch, zum Nachdenken anregend. Sie werfen ethische Fragen auf, führen tief in das menschliche Leben ein mit allen Abgründen. Nicht wenige Geschichten enden - glücklicherweise - positiv.

„I Walk between the raindrops“ von T.C. Boyle ist eine Sammlung von netten und angenehm zu lesenden Kurzgeschichten. Die Thematiken der einzelnen Geschichten sind bunt gemischt und es sollte für jeden etwas dabei sein. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr ansprechend ausgearbeitet und man kann das Buch wirklich gut nebenbei lesen. Ein gelungenes Werk von T.C. Boyle, das mich gut unterhalten hat.
I walk between the Raindrops Ich bin eigentlich kein Freund von Kurzgeschichten. Bei T.C. Boyle mache ich eine Ausnahme. Manche Geschichten haben mich nicht angesprochen, andere lassen mich nachdenklich zurück. Da ist der Medizinstudent, der eine Beziehung zu dem Hund entwickelt, den er operieren soll. Ein junger, arbeits- und wohnungsloser Mann schikaniert seine Eltern, die ihn in ihrem Haus aufgenommen haben. In einer Kleinstadt werden Menschen durch den Verzehr von mir Mutterkorn verunreinigten Brot vergiftet.
„I Walk between the raindrops“ von T.C. Boyle ist eine Sammlung von netten und angenehm zu lesenden Kurzgeschichten. Die Thematiken der einzelnen Geschichten sind bunt gemischt und es sollte für jeden etwas dabei sein. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr ansprechend ausgearbeitet und man kann das Buch wirklich gut nebenbei lesen. Ein gelungenes Werk von T.C. Boyle, das mich gut unterhalten hat.
An okay short story collection with two hidden gems
In general, the stories are not entirely boring to read, but they aren’t particularly captivating either. The author’s style is not unlikeable, with its slight postmodern cheekiness, but it doesn’t feel unique at the same time. The narrators feel somewhat like the same person, even though they’re supposed to be different people (I’m not even entirely sure, to be honest; this may have been intentional). There are, however, two hidden gems that are absolutely worth reading: “Not Me” and “The Apartment”.
Description
»Starke Geschichten für heftige Zeiten.« Denis Scheck
Dreizehn neue brillante Storys vom Meister des Genres: Sie handeln von sprechenden Drohnenautos, die ihre Passagiere auf algorithmischen Routen durch die Landschaft führen, von bodenständigen Müttern, die sich mit jungen Incel-Männern anlegen, oder von Spaziergängen durch den kalifornischen Regen, während die Küste von Sturzfluten verwüstet wird. Surreal, absolut gegenwärtig und abgründig witzig.
»Boyles Geschichten rocken. So als würde man ein Konzert am Ende der Welt besuchen ohne Rückreiseticket.« Stefan Maelck, MDR Kultur
»Einmal mehr erweist sich T. C. Boyle mit seinem klaren, unromantischen Blick auf das Leben als literarischer Großmeister.« Irene Binal, Neue Zürcher Zeitung
Übersetzt von Dirk van Gunsteren und Anette Grube
Book Information
Author Description
T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1988 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.
Posts
Für eingefleischte T.C. Boyle- Fans - wenige starke Momente und überwiegend schwache Stories
Vorweg: ich bin großer T.C. Boyle-Fan und habe die letzten Romane wirklich gerne gelesen. Die vorliegenden Kurzgeschichten heben mich jedoch enttäuscht, z.T. auch verärgert: viel der Geschichten sind in ihrer Handlung vorhersehbar und wenig originell (z. B. Die Wohnung), andere haben mich in ihrer Einseitigkeit und Naivität kopfschüttelnd zurückgelassen. So versucht der Erzähler etwa in „Whats love got to do with it“ in einer haarsträubendenEindimensionalität die Beweggründe eines Amokläufers zu erklären oder stellt Lehrer in „Ich nicht“ als triebgesteuerte Personen dar, die mit Schülerinnen und KollegInnen wahllos sexuelle Beziehungen eingehen. Stärker finde ich die Kurzgeschichten, die sich mit der Gesellschaft in einer (nahen) KI-gesteuerten Welt befassen (z.B. Schlaf am Steuer). Einzelne Momente zeigen dann auch wieder die Könnerschaft Boyles wie etwa die eindrückliche Beschreibung eines durch den Klimawandel verursachte Sturmflut an den Strand gespülten Bärenkadavers (Wappentier Californiens), der durch die Brandung hin-und hergezeigt wird als würde er jeden Moment wieder aufspringen. Diese Momente und einzelne originelle Ideen versöhnen mich wieder ein bisschen mit der insgesamt doch schwachen Geschichtensammlung, die ein bisschen wie ein Lückenfüller oder eine Resterampe anmutet. Ich freue mich wieder auf den nächsten Roman von T. C. Boyle.
Aber ich musste raus, wenn auch nur wegen meines geistigen und körperlichen Wohlbefindens, weil man die zerfledderten und schimmeligen Taschenbücher, die seit meinem vierzehnten Lebensjahr im Regal stehen, nur eine beschränkte Anzahl an Stunden am Tag wiederlesen oder runderneuerte Videospiele spielen oder ins Aquarium starren kann, bevor man anfängt, sich wie Dostojewskis Untergrundmensch zu fühlen und sich für die Welt draußen vergiftet, deswegen beschloss ich den Marsch auf mich zu nehmen. Im Regen. - Zitat, Seite 233 Zugegeben, beim Lesen des Titels bekam ich "Novemberrain Vibes" und habe mich auf kreative Geschichten mit melancholischer Grundstimmung gefreut - ideal für trübe Herbsttage. Aber leider war die Lesestimmung eher trist bis angeödet. Sehr schade. Die Geschichten aus dem Buch wurden bereits in diversen Zeitschriften abgedruckt, wie man dem Hinweis am Ende entnehmen kann, u.a. im "The New Yorker". Was die allermeisten dieser gesammelten Werke auszeichnet und ich einfach so garnicht mehr lesen mag, ist dieser selbstironische Tonfall, der insbesondere bei Erzählungen aus der Ich-Perspektive auffällt. Dieser Erzählton scheint mir bei amerikanischen Werken besonders häufig angewandt zu werden und ich finde diesen Stil auf Dauer wirklich ermüdend. Ja, einige Erzählungen hatten auch einige skurril humorvolle Momente und die satirische Geschichte "Die Wohnung" ist ganz schön smart. Aber insgesamt hab ich mich eher durch den Erzählregen gekämpft, statt mit den Worttropfen zu tanzen. FAZIT Dies war mein erster Versuch mit T.C. Boyle und seinen Stories. Da die Lektüre nicht besonders erfolgreich war, werde ich wohl auf die Entdeckung seiner Romane (vorerst) verzichten. Keine Empfehlung von mir.
Solide Kurzgeschichten
Den Schreibstil von T.C. Boyle find ich jedes Mal aufs Neue richtig gut. Ein wenig überspitzt, aber immer auf den Punkt gebracht. Die ein oder andere Kurzgeschichte hat mich nicht ganz umgehauen, aber sie waren alle nicht schlecht und haben mich unterhalten. Ein solides Werk von T.C. Boyle.
Ein Kurzgeschichten-Band von T.C. Boyle.
Ich habe das erste Mal etwas von Boyle gelesen und war sehr angetan. Die dreizehn Geschichten sind aufwühlend, dramatisch, zum Nachdenken anregend. Sie werfen ethische Fragen auf, führen tief in das menschliche Leben ein mit allen Abgründen. Nicht wenige Geschichten enden - glücklicherweise - positiv.

„I Walk between the raindrops“ von T.C. Boyle ist eine Sammlung von netten und angenehm zu lesenden Kurzgeschichten. Die Thematiken der einzelnen Geschichten sind bunt gemischt und es sollte für jeden etwas dabei sein. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr ansprechend ausgearbeitet und man kann das Buch wirklich gut nebenbei lesen. Ein gelungenes Werk von T.C. Boyle, das mich gut unterhalten hat.
I walk between the Raindrops Ich bin eigentlich kein Freund von Kurzgeschichten. Bei T.C. Boyle mache ich eine Ausnahme. Manche Geschichten haben mich nicht angesprochen, andere lassen mich nachdenklich zurück. Da ist der Medizinstudent, der eine Beziehung zu dem Hund entwickelt, den er operieren soll. Ein junger, arbeits- und wohnungsloser Mann schikaniert seine Eltern, die ihn in ihrem Haus aufgenommen haben. In einer Kleinstadt werden Menschen durch den Verzehr von mir Mutterkorn verunreinigten Brot vergiftet.
„I Walk between the raindrops“ von T.C. Boyle ist eine Sammlung von netten und angenehm zu lesenden Kurzgeschichten. Die Thematiken der einzelnen Geschichten sind bunt gemischt und es sollte für jeden etwas dabei sein. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr ansprechend ausgearbeitet und man kann das Buch wirklich gut nebenbei lesen. Ein gelungenes Werk von T.C. Boyle, das mich gut unterhalten hat.
An okay short story collection with two hidden gems
In general, the stories are not entirely boring to read, but they aren’t particularly captivating either. The author’s style is not unlikeable, with its slight postmodern cheekiness, but it doesn’t feel unique at the same time. The narrators feel somewhat like the same person, even though they’re supposed to be different people (I’m not even entirely sure, to be honest; this may have been intentional). There are, however, two hidden gems that are absolutely worth reading: “Not Me” and “The Apartment”.


















