Die Farben des Winters
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Description
Wenn die Hamburger Grafikerin Nova Sarri nach Inspirationen für ihre Buchcover sucht, denkt sie an die Farben in Lappland. Früher hat sie dort jede Ferien bei ihrem Vater Juhan und seiner neuen Familie verbracht. Es sind ihre schönsten Kindheitserinnerungen: ihr Vater, dem sie bei der Pflege der Rentiere helfen durfte, ihre »Bonusmama« Kristin, die warme Mützen für sie strickte, und Kaspar, ihr körperlich beeinträchtigter Stiefbruder, der sich im Schlitten dicht an sie schmiegte. Dass mit dem Tod ihres Vaters auch der Kontakt zum Rest der Familie abbrach, ist für Nova bis heute schwer zu verkraften. Weder von Kristin noch von Kaspar hat sie je wieder gehört. Als ein Brief aus Nordschweden Nova zur Testamentseröffnung ihres Vaters einbestellt, glaubt sie an eine Verwechslung. Schließlich ist Juhan nicht vor zwei Wochen gestorben, wie der Notar behauptet, sondern vor mehr als zwanzig Jahren. Nova macht sich auf den Weg nach Nordschweden. Eine Reise, die ihr Leben von Grund auf verändert.
Book Information
Author Description
Hiltrud Baier ist in Süddeutschland aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin absolvierte sie ein Germanistik und Pädagogikstudium. Vor über zwanzig Jahren wanderte sie der Liebe wegen nach Lappland aus. Seit Kurzem wohnt sie in Mariefred und ist glücklich, beim Schreiben jederzeit in die spektakuläre Natur Lapplands zurückkehren zu können.
Posts
Schöne Lektüre für die kalte Jahreszeit
Nova Sarri lebt in Hamburg und arbeitet als Grafikerin. Bei ihrer Arbeit lässt sie sich gern von den Farben Lapplands inspirieren, denn dort hat sie in ihrer Kindheit ihre Ferien bei ihrem Vater Juhan und seiner neuen Familie verbracht. Sie wurde von ihrem Vater in die Welt und samische Kultur eingeführt. Mit ihrer „Bonusmama“ und ihrem Stiefbruder verband sie ein sehr enges, warmherziges Verhältnis. Doch mit dem Tod ihres Vaters vor 20 Jahren brach die Verbindung abrupt ab, was Nova bis heute sehr schmerzt. Es fühlt sich für sie an, als wäre ein Teil ihres Körpers verloren. Umso überraschter ist sie, als der Brief eines Anwalts ihr eröffnet, dass sie von ihrem Vater geerbt hat und dieser erst kürzlich verstorben ist. Um den Irrtum aufzuklären, reist sie nach Lappland. Dort trifft sie auf den Bruder ihres Vaters und alte Erinnerungen werden wieder wach. Ihr Vater hat ihr seine Berghütte hinterlassen, wo sich Nova erst einmal einquartiert. Schon bald kommen immer mehr der Kindheitserinnerungen hoch und auch der Schmerz über das „Verlassenwerden“ nimmt fast überhand. Warum hat ihr Vater seinen Tod ihr gegenüber vorgetäuscht? Wo sind ihre Stiefmutter und ihr Halbbruder abgeblieben und warum hat niemand mit ihr gesprochen? Ein richtig schöner Winterroman, der mich tief in den Schnee und die wunderschöne Landschaft sowie die Gebräuche der Samen entführt hat. Ich habe ihn sehr gern gelesen und empfehle ihn allen, die gerne in der kalten und dunklen Jahreszeit mit einer kuschligen Decke und einem Heißgetränk in eine andere Welt und Kultur rund um eine schöne Story abtauchen mögen. Sicher auch ein schönes Geschenk zu Weihnachten. Von mir gibt es also eine Leseempfehlung für alle, die gerne einmal Urlaubsfeeling im Winter mit einer schönen Geschichte aufkommen lassen. Perfekt zu lesen im Dezember.
Die große Stärke der Autorin sind ihre Naturbeschreibungen
Sie gehen einher mit dem fühlen und erleben der Protagonistin, davon kann ich einfach nicht genug bekommen. Ich glaube, das Buch wurde tatsächlich für die Farben Lapplands im Winter geschrieben. Die Handlung ist sehr flott, es ist klar der Schwerpunkt soll auf andere Stelle gelegt werden, doch manchmal wäre ich schon gerne dabei gewesen und nicht nur im Nachhinein dazugekommen. Sehr konstruiert fand ich Leo als Figur, es diente der Geschichte, mehr auch nicht. Ich hätte gerne noch mehr gelesen, tiefer eingetaucht, trotzdem muss ich sagen, es ist insgesamt eine runde Sache. Perfekt, wenn man eine „volle“ Geschichte sucht, aber gerade keine Kraft für umfangreiche Bücher hat.
Nova wird, nach dem Tod ihres Vaters, schnell bewusst wohin sie gehört, wo sie ihr Leben verbringen will. Dieses Leben ist nicht in Hamburg wo Nova bisher gelebt hat, sondern in Schwedisch Lappland. Inmitten dieser atemberaubenden Natur, unter Nordlichter, in der Abgeschiedenheit zusammen mit den Rentieren, die sie von ihrem Vater geerbt hat. Im hohen Norden merkt sie, wie sehr sie dieses Leben in den letzten 20 Jahren vermisst hat, seitdem sie angenommen hat, dass ihr Vater tot ist. Viele Fragen beschäftigen Nova, warum haben nahe stehende Personen sie die letzten zwei Jahrzehnte sie angelogen? Wird Nova ihre verlorene Familie wiederfinden und wird sie dieses Familiengeheimnis lüften können? Fazit: Dies war mein erster Roman von Hiltrud Baier, es wird aber mit Sicherheit nicht mein letzter sein. Die Geschichte ist so schön, gemächlich und gefühlvoll geschrieben, dazu kommen die wundervollen Naturbeschreibungen aus dem Hohen Norden, Einblicke in die Samischen Traditionen und die Rentierhaltung und unglaublich liebevolle Charakteren. Im Roman kommt die enge Beziehung der Autorin zu Lappland sehr gut zur Geltung, alles wirkte sehr authentisch. Für mich war diese Geschichte schlichtweg perfekt. Ein stimmungsvoller Winterroman, perfekt für gemütliche Lesestunden. Mir ist im Buchladen als erstes das wunderschöne winterliche Cover aufgefallen, also eher ein Coverkauf, den ich keinesfalls bereue. Große Leseempfehlung!

Ein wunderbar spannendes Buch über Schwedisch Lappland und das Leben dort. Bis zur letzten Seite spannend und berührend.
Nora kriegt einen Anruf und muss zu einer Testamentseröffnung von ihrem Vater von dem sie glaubt dass er schon Jahre lang tot ist. Aus einem eigentlich gedachten kurzen Trip wird eine lange Reise auf den Spuren der Vergangenheit welcher begleitet ist von Zweifel, Hoffnung, Versöhnung und neuen Erkenntnis. Dieses Buch hat meine Liebe zum Norden nochmals neu geweckt. Das perfekte Winterbuch
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und......einfach nur WOW. Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel sind kurz, super zum Lesen. Zudem war ich so in der Geschichte und in der beschriebenen Umgebung gefangen, dass ich dieses Buch nur schwer weglegen konnte. Sehr interessant fand ich auch die Beschreibungen zum Leben der Sami.
Ein unaufgeregtes kurzweiliges Buch, das einen in die Weiten Lapplands entführt
Die Farben des Winters hat für mich vieles was ich mir von dem Buch als Winterlektüre erhofft habe erfüllt. Besonders überzeugend fand ich die atmosphärischen Beschreibungen der Natur und des Winters sowie die spannenden Einblicke in die Kultur der Sami. Ein perfektes Buch, um es bei Schneefall eingekuschelt auf der Couch zu lesen. Mich hat es gut unterhalten und war sehr kurzweilig, aber auf die gute Art. Lediglich am Ende fand ich, dass es sich ein wenig zu leicht gemacht wurde. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Vielschichtigkeit gewünscht und das Buch hätte von ein paar Seiten mehr definitiv profitiert. Dennoch ist es ein schöner kurzer Roman für zwischendurch bei dem ich mir durchaus vorstellen kann, ihn jedes Jahr in den ersten Wochen des Jahres zu lesen.
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Wenn die Hamburger Grafikerin Nova Sarri nach Inspirationen für ihre Buchcover sucht, denkt sie an die Farben in Lappland. Früher hat sie dort jede Ferien bei ihrem Vater Juhan und seiner neuen Familie verbracht. Es sind ihre schönsten Kindheitserinnerungen: ihr Vater, dem sie bei der Pflege der Rentiere helfen durfte, ihre »Bonusmama« Kristin, die warme Mützen für sie strickte, und Kaspar, ihr körperlich beeinträchtigter Stiefbruder, der sich im Schlitten dicht an sie schmiegte. Dass mit dem Tod ihres Vaters auch der Kontakt zum Rest der Familie abbrach, ist für Nova bis heute schwer zu verkraften. Weder von Kristin noch von Kaspar hat sie je wieder gehört. Als ein Brief aus Nordschweden Nova zur Testamentseröffnung ihres Vaters einbestellt, glaubt sie an eine Verwechslung. Schließlich ist Juhan nicht vor zwei Wochen gestorben, wie der Notar behauptet, sondern vor mehr als zwanzig Jahren. Nova macht sich auf den Weg nach Nordschweden. Eine Reise, die ihr Leben von Grund auf verändert.
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Author Description
Hiltrud Baier ist in Süddeutschland aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin absolvierte sie ein Germanistik und Pädagogikstudium. Vor über zwanzig Jahren wanderte sie der Liebe wegen nach Lappland aus. Seit Kurzem wohnt sie in Mariefred und ist glücklich, beim Schreiben jederzeit in die spektakuläre Natur Lapplands zurückkehren zu können.
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Schöne Lektüre für die kalte Jahreszeit
Nova Sarri lebt in Hamburg und arbeitet als Grafikerin. Bei ihrer Arbeit lässt sie sich gern von den Farben Lapplands inspirieren, denn dort hat sie in ihrer Kindheit ihre Ferien bei ihrem Vater Juhan und seiner neuen Familie verbracht. Sie wurde von ihrem Vater in die Welt und samische Kultur eingeführt. Mit ihrer „Bonusmama“ und ihrem Stiefbruder verband sie ein sehr enges, warmherziges Verhältnis. Doch mit dem Tod ihres Vaters vor 20 Jahren brach die Verbindung abrupt ab, was Nova bis heute sehr schmerzt. Es fühlt sich für sie an, als wäre ein Teil ihres Körpers verloren. Umso überraschter ist sie, als der Brief eines Anwalts ihr eröffnet, dass sie von ihrem Vater geerbt hat und dieser erst kürzlich verstorben ist. Um den Irrtum aufzuklären, reist sie nach Lappland. Dort trifft sie auf den Bruder ihres Vaters und alte Erinnerungen werden wieder wach. Ihr Vater hat ihr seine Berghütte hinterlassen, wo sich Nova erst einmal einquartiert. Schon bald kommen immer mehr der Kindheitserinnerungen hoch und auch der Schmerz über das „Verlassenwerden“ nimmt fast überhand. Warum hat ihr Vater seinen Tod ihr gegenüber vorgetäuscht? Wo sind ihre Stiefmutter und ihr Halbbruder abgeblieben und warum hat niemand mit ihr gesprochen? Ein richtig schöner Winterroman, der mich tief in den Schnee und die wunderschöne Landschaft sowie die Gebräuche der Samen entführt hat. Ich habe ihn sehr gern gelesen und empfehle ihn allen, die gerne in der kalten und dunklen Jahreszeit mit einer kuschligen Decke und einem Heißgetränk in eine andere Welt und Kultur rund um eine schöne Story abtauchen mögen. Sicher auch ein schönes Geschenk zu Weihnachten. Von mir gibt es also eine Leseempfehlung für alle, die gerne einmal Urlaubsfeeling im Winter mit einer schönen Geschichte aufkommen lassen. Perfekt zu lesen im Dezember.
Die große Stärke der Autorin sind ihre Naturbeschreibungen
Sie gehen einher mit dem fühlen und erleben der Protagonistin, davon kann ich einfach nicht genug bekommen. Ich glaube, das Buch wurde tatsächlich für die Farben Lapplands im Winter geschrieben. Die Handlung ist sehr flott, es ist klar der Schwerpunkt soll auf andere Stelle gelegt werden, doch manchmal wäre ich schon gerne dabei gewesen und nicht nur im Nachhinein dazugekommen. Sehr konstruiert fand ich Leo als Figur, es diente der Geschichte, mehr auch nicht. Ich hätte gerne noch mehr gelesen, tiefer eingetaucht, trotzdem muss ich sagen, es ist insgesamt eine runde Sache. Perfekt, wenn man eine „volle“ Geschichte sucht, aber gerade keine Kraft für umfangreiche Bücher hat.
Nova wird, nach dem Tod ihres Vaters, schnell bewusst wohin sie gehört, wo sie ihr Leben verbringen will. Dieses Leben ist nicht in Hamburg wo Nova bisher gelebt hat, sondern in Schwedisch Lappland. Inmitten dieser atemberaubenden Natur, unter Nordlichter, in der Abgeschiedenheit zusammen mit den Rentieren, die sie von ihrem Vater geerbt hat. Im hohen Norden merkt sie, wie sehr sie dieses Leben in den letzten 20 Jahren vermisst hat, seitdem sie angenommen hat, dass ihr Vater tot ist. Viele Fragen beschäftigen Nova, warum haben nahe stehende Personen sie die letzten zwei Jahrzehnte sie angelogen? Wird Nova ihre verlorene Familie wiederfinden und wird sie dieses Familiengeheimnis lüften können? Fazit: Dies war mein erster Roman von Hiltrud Baier, es wird aber mit Sicherheit nicht mein letzter sein. Die Geschichte ist so schön, gemächlich und gefühlvoll geschrieben, dazu kommen die wundervollen Naturbeschreibungen aus dem Hohen Norden, Einblicke in die Samischen Traditionen und die Rentierhaltung und unglaublich liebevolle Charakteren. Im Roman kommt die enge Beziehung der Autorin zu Lappland sehr gut zur Geltung, alles wirkte sehr authentisch. Für mich war diese Geschichte schlichtweg perfekt. Ein stimmungsvoller Winterroman, perfekt für gemütliche Lesestunden. Mir ist im Buchladen als erstes das wunderschöne winterliche Cover aufgefallen, also eher ein Coverkauf, den ich keinesfalls bereue. Große Leseempfehlung!

Ein wunderbar spannendes Buch über Schwedisch Lappland und das Leben dort. Bis zur letzten Seite spannend und berührend.
Nora kriegt einen Anruf und muss zu einer Testamentseröffnung von ihrem Vater von dem sie glaubt dass er schon Jahre lang tot ist. Aus einem eigentlich gedachten kurzen Trip wird eine lange Reise auf den Spuren der Vergangenheit welcher begleitet ist von Zweifel, Hoffnung, Versöhnung und neuen Erkenntnis. Dieses Buch hat meine Liebe zum Norden nochmals neu geweckt. Das perfekte Winterbuch
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und......einfach nur WOW. Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel sind kurz, super zum Lesen. Zudem war ich so in der Geschichte und in der beschriebenen Umgebung gefangen, dass ich dieses Buch nur schwer weglegen konnte. Sehr interessant fand ich auch die Beschreibungen zum Leben der Sami.
Ein unaufgeregtes kurzweiliges Buch, das einen in die Weiten Lapplands entführt
Die Farben des Winters hat für mich vieles was ich mir von dem Buch als Winterlektüre erhofft habe erfüllt. Besonders überzeugend fand ich die atmosphärischen Beschreibungen der Natur und des Winters sowie die spannenden Einblicke in die Kultur der Sami. Ein perfektes Buch, um es bei Schneefall eingekuschelt auf der Couch zu lesen. Mich hat es gut unterhalten und war sehr kurzweilig, aber auf die gute Art. Lediglich am Ende fand ich, dass es sich ein wenig zu leicht gemacht wurde. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Vielschichtigkeit gewünscht und das Buch hätte von ein paar Seiten mehr definitiv profitiert. Dennoch ist es ein schöner kurzer Roman für zwischendurch bei dem ich mir durchaus vorstellen kann, ihn jedes Jahr in den ersten Wochen des Jahres zu lesen.
















