Große Erwartungen

Große Erwartungen

Hardback
3.9186
FreundschaftViktorianisches EnglandGesellschaftlicher AufstiegErwartungen

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Description

Charles Dickens schönster und reifster Roman liegt nun in brillanter Neuübersetzung vor. Der Waisenjunge Pip erlernt das Handwerk des Schmieds, dann stiftet ihm ein unbekannter Wohltäter ein Vermögen, damit er sich in London zum Gentleman ausbilden kann. Es geht um Kindheit und Erwachsenwerden, um Arm und Reich, um Klug und Dumm, um Gut und Böse. Melanie Walz hat in ihrer Neuübersetzung den unverwechselbaren, leicht ironischen Ton Dickens' perfekt getroffen. Im Nachwort erklärt sie die Entstehungsgeschichte des Buches.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Hardback
Pages
832
Price
45.30 €

Author Description

Charles Dickens wurde 1812 bei Portsmouth geboren. Nach einer harten Jugend machte er Karriere als Parlamentsreporter und Journalist. 1837 wurde er mit seinen "Pickwick Papers" über Nacht berühmt. Dickens zählt zu den größten englischen Romanciers aller Zeiten. Er starb 1870 bei Rochester.

Posts

22
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3.5

„Heaven knows we need never be ashamed of our tears, for they are rain upon the blinding dust of earth, overlying our hard hearts.“

„Große Erwartungen“ ist ein Roman, dem man sofort anmerkt, warum er als Klassiker gilt. Die Sprache ist wunderschön, fast schon poetisch, und es gibt so einige Zitate, die im Kopf bleiben. Auch die Message – dass es im Leben auf mehr ankommt, als auf Geld oder gesellschaftlichen Status – ist zeitlos und wichtig. Trotzdem hat mich das Buch nicht wirklich gepackt. Die Geschichte zieht sich an vielen Stellen ziemlich und echte Spannung kam bei mir kaum auf. Manche Figuren sind interessant, zum Beispiel Miss Havisham mit ihrem sehr seltsamen Auftreten, aber mit den meisten konnte ich nicht so richtig mitfühlen. Auch Pip, der Hauptcharakter, bleibt irgendwie distanziert und hat mich emotional nicht erreicht.

4

Not an easy book to get through but the Stars and Swords podcast made me do it. :) it's hard to rate a classic, so I'm going by how much it reached me emotionally.

3.5

Lesenswerter Coming-of-Age Klassiker, der aber ruhig ein bisschen kürzer hätte sein können 🫣✨

5

mein absolutes lieblingsbuch

Große Erwartungen ist bis heute mein absolutes lieblingsbuch. obwohl es ein klassiker ist, hatte ich nie das gefühl, mich durchkämpfen zu müssen. im gegenteil: ich war komplett in der geschichte drin. besonders gut fand ich, wie sich die charaktere entwickeln und wie viel sich im laufe der geschichte verändert. pip wirkt nicht perfekt und genau das macht ihn als figur so interessant. auch die verschiedenen menschen, denen er begegnet, bleiben unglaublich im kopf. das buch behandelt so viele themen gleichzeitig: liebe, schuld, gesellschaft, ehrgeiz, enttäuschungen und die frage, was einen menschen eigentlich glücklich macht. für mich eines dieser seltenen bücher, bei denen einfach alles gestimmt hat. die geschichte, die charaktere und die atmosphäre. obwohl ich viele bücher gelesen habe, ist bisher keines an dieses herangekommen.

4

"Große Erwartungen" von Charles Dickens erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich von seinen eigenen Träumen und Gefühlen leiten lässt und dabei immer wieder an sich selbst scheitert. Im Mittelpunkt steht Pip, ein Waisenjunge, der unverhofft die Chance erhält, gesellschaftlich aufzusteigen. Mit diesem neuen Leben wachsen jedoch auch seine Zweifel, sein Hochmut und seine innere Zerrissenheit. Besonders prägend ist Pips Beziehung zu Estella, die weniger eine klassische Liebesgeschichte als vielmehr eine schmerzhafte Obsession ist. Pip idealisiert sie von Beginn an, obwohl sie kühl, abweisend und emotional unerreichbar bleibt. Diese einseitige Liebe treibt ihn an, ein anderer Mensch werden zu wollen: gebildeter, reicher, „würdiger“. Gleichzeitig entfernt er sich dadurch von den Menschen, die ihn ehrlich und bedingungslos lieben. Dickens zeigt hier eindrucksvoll, wie zerstörerisch unerfüllte Liebe und falsche Erwartungen sein können. Estella wird selbst zum Opfer ihrer Erziehung, während Pip lernen muss, dass Liebe nicht erzwingbar ist und gesellschaftlicher Status keine emotionale Erfüllung garantiert. Dickens verbindet diese persönliche Entwicklung mit einer scharfen Kritik an Klassenunterschieden und sozialen Illusionen. Sein detailreicher, manchmal fordernder Stil verlangt Geduld, belohnt aber mit tiefgründigen Figuren und nachhaltigen Gedanken über Selbstwert, Reue und menschliche Reife. Große Erwartungen ist damit weniger eine Geschichte über erfüllte Träume als über das schmerzhafte Erwachsenwerden und über die Erkenntnis, dass wahre Nähe oft dort liegt, wo man sie am wenigsten erwartet.

4

Von Erwartungen und Träumen. Obwohl es sich hier um einen Klassiker handelt, wusste ich zuvor kaum etwas über die Handlung und habe das Geschehen dementsprechend gespannt verfolgt. Gleich zu Beginn gibt es eine Schlüsselszene, die mich voll und ganz von sich einnahm und meine Neugierde schürte. Zwischendurch zieht sich die Geschichte zwar auch immer wieder mal etwas und manches ist vorhersehbar, aber im Gesamten konnte mich dieses Buch fesseln. So sehr. Am interessantesten sind in meinen Augen die Charaktere. Charles Dickens hat hier vielfältige und vielschichtige Figuren erschaffen, die nicht klassisch sympathisch sind und mich dadurch umso mehr faszinierten. Manche sind eigenwillig bis schrullig, andere durchtrieben und geradezu bösartig und wieder andere gutherzig und liebevoll. Dabei wirkten die einzelnen Charaktere viel lebendiger als ich es zuvor erwartet hatte, denn sie scheitern, verhalten sich schäbig und verlieren sich in sich selbst, was diese Geschichte umso authentischer und wirklicher erscheinen ließ. Die Entwicklungen der Charaktere machen sie nahbar und authentisch. Die Geschichte wird aus Pip's Sicht in der ersten Person Singular erzählt, was seine Gefühle und Gedanken für mich greifbar machte, auch wenn ich sie nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Seine Beziehung zu Estella hat mich fasziniert und auch wenn das Ende der Geschichte mein Herz nicht ganz zufrieden zurücklässt, so passt es doch sehr gut zu ihr. Zwischen den Zeilen dieses Buches steckt so viel mehr als ich anfangs erkannt habe und das mich auch nach Beenden des Buches noch lange beschägtigte. Manchmal war diese Geschichte zwar etwas mühsam zu lesen, aber damit muss man bei Klassikern wohl immer rechnen. Ich habe eine ganze Weile an diesem Buch gelesen, aber ich werde es definitiv gut in Erinnerung behalten. 4/ 5 Sterne ⭐️

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4

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Charles Dickens - Große Erwartungen Zur Abwechslung geht es dieses Mal ins frühe 19. Jahrhundert, in dem wir dem jungen Pip begegnen, der in einem Arbeiterdorf in der Nähe von London seine Kindheit verbringt. Aufgezogen von seiner eher garstigen Schwester und ihrem herzensguten Mann, hat er es anfänglich eher schwer, Bildung und Anstand zu lernen. Dabei macht er jedoch bereits in jungen Jahren einen ziemlich klugen Eindruck, auch wenn er nie die Erwartung hat, es weiter als bis zum Schmied zu bringen, der den Platz seines Schwagers einnimmt. Als ihm plötzlich durch einen unbekannten Gönner die Tore zu Bildung und Reichtum offenstehen, kann er sein Glück kaum fassen und zieht nach London, um dort ein angesehener Mann zu werden. In der Annahme, den Gönner zu kennen und ganz genau zu wissen, was dessen Ziel ist, lebt er ein ziemlich verschwenderisches Leben und fährt nur selten auf Besuch in sein Heimatdorf zurück. Vor allem, um die schöne Estella zu treffen, in die er sich unsterblich verliebt hat. Sein sorgenfreies neues Leben ändert sich jedoch schlagartig, als ihn seine Vergangenheit einholt und alles bisher Angenommene offenbar nur seiner Fantasie und seinem unbändigen Wunsch entsprungen ist, er würde mit der kaltherzigen Estella glücklich verheiratet werden. Der Schreibstil von Dickens ist gut zu lesen und wirklich mitreißend. Die Geschichte richtig fesselnd und spannend. Fast wie ein entspannter Krimi, den auch Kinder lesen könnten. Die Wendungen habe ich definitiv nicht kommen sehen, aber ich war positiv überrascht, wie Dickens den roten Faden nie verloren und alles zu einem schlüssigen Ende geführt hat. Die Charaktere waren anschaulich beschrieben und man konnte die Entwicklung von Pip gut nachvollziehen und auch seinen Emotionen und Gedankengängen folgen, was in Büchern aus der Zeit manchmal eher schwerfällt. Der Roman war tiefgründig und spannend bis zur letzten Seite. Und zur Abwechslung gab es mal ein Happy End, das ganz nach meinem Geschmack war, aber davon lest ihr besser selbst. (:

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
4

Da dieser Roman aus der Feder des großen, englischen Schriftstellers des 19. Jahrhunderts, Charles Dickens, ebenso wie David Copperfield , der ungefähr 10 Jahre davor entstand, ein Bildungsroman ist, kommt es dem Leser und Kritiker natürlich vor, diese zwei Werke miteinander zu vergleichen. Während Copperfield niemals den Pfad der Tugend verlässt, verändert sich der Charakter Pips auf seinem Weg zum Gentleman und dies nicht unbedingt zum Guten. Während Dickens an der Kritik an der Gesellschaft nicht spart, zeigt er auch den Wert ehrlicher Arbeit und wahrer Freundschaft auf. Die Entwicklung des Helden aus der Ich-Perspektive ist sehr natürlich. Gleichzeitig ist das Sichtfeld des Lesers damit sehr beschränkt und die für Dickens so typischen Nebenfiguren mit ihren ganz persönlichen Geschichten kommen etwas zu kurz. Das alternative Ende des Romans sorgt zusätzlich für einige Irritationen. War der erste Entwurf wohl etwas realistischer und passend zur der Ernüchterung und seelischen Läuterung des Helden, so beruhigt die nun geltende Fassung romantische Gemüter und macht die Gefühle Pips greifbarer, nachdem er die Nerven der Leser mit seiner schaftreuen Verehrung Estellas, über viele Seiten des Romans ziemlich strapaziert hatte. Charles Dickens schließt den Roman nicht mit dem typischen Ausblick auf die Zukunft seiner Protagonisten ab, sondern lässt das Ende bewusst etwas wage und ungewiss. FAZIT Auch dieser Roman zeigt trotz einiger Kritikpunkte die Virtuosität des Meisters des Gesellschaftsromans und gehört zu Recht zu den Klassikern der Weltliteratur!

5

Insgesamt war es ein tolles Buch

* Mir hat gefallen, dass man Pips Entwicklung vom Kind bis zum Erwachsenen erlebt hat. * Alles aus seiner Sicht. * Er hat viele Entscheidungen getroffen, die ich nicht gut finde. * Das macht die Geschichte echter. * Nicht jeder „Held“ ist immer perfekt — das wirkt real. * Das Ende gefällt mir, weil es kein klassisches Happy End ist, sondern real. * Zwischendurch war das Buch etwas zu lang.

Insgesamt war es ein tolles Buch
3

Wenn ich ein Buch lese stelle ich mir die Frage aus welcher Perspektive und mit welchen Erwartungen gehe ich an das Geschriebene heran. Aus literaturwissenschaftlicher oder gesellschaftskritischer Sicht, zur Bildung, zur Unterhaltung, zum Abschalten. Alles valide Gründe. Ich finde allerdings, man sollte sich bewusst sein wenn Bücher ausschließlich am Unterhaltungs- oder Sympathiewert der Charaktere gemessen werden, dass dies nicht der primäre Sinn von Literatur ist. Ich versuche, soweit mir das als Laie möglich ist, alle Punkte zu berücksichtigen. Je nach Laune und Motivation überwiegt mal das eine, mal das andere. Dickens wird immer wieder als einer der großen Gesellschaftskritiker des 19. Jhd. angepriesen, weshalb ich darauf mein Hauptaugenmerk lege. Um es gleich vorweg zu nehmen, meiner bescheidenen Meinung nach wird Dickens in dem Punkt stark überschätzt. Aber der Reihe nach. Pip ist im Gegensatz zu Oliver Twist ein Charakter. Während letzterer lediglich eine Projektionsfläche darstellt ohne individuelle Züge, hat Pip sehr wohl Ecken und Kanten. Auch Miss Havisham und Estella sind wunderbar ambivalente Personen. Dickens steigt bei den keinesfalls elenden aber ärmlichen Verhältnissen von Pips Familie ein. Markante Charaktere die Dickens wie immer großartig plastisch vor dem inneren Auge entstehen lässt, erhalten wir auch hier wieder. Pip hinterfragt dieses einfache Leben nicht, kennt er doch nichts außerhalb der dörflichen, bäuerlichen Gesellschaft. Bis er schließlich auf Miss Havisham und seine persönliche Nemesis Estella trifft. Pip kommt zu Geld, steigt auf, wird jedoch immer unzufriedener und kehrt am Ende geläutert zurück. Die Botschaft ist simpel, Geld macht nicht glücklich, Geld verdirbt den Charakter. Es sei denn man nutzt es für solidarische Zwecke. Dickens zeigt den Wert von wahrer und lediglich erkaufter Freundschaft. Dabei verklärt er jedoch ein wenig das Bild des einfachen dörflichen Idylls, wo jeder auch ohne viel Geld zufrieden ist. Während er in Oliver Twist noch den Finger in die Wunde legt, sich dabei allerdings vollkommen in der Gestaltung der Hauptfigur und einigen Nebencharakteren verhebt, bleibt seine Kritik hier sehr zurückhaltend. Ich komme nicht umhin Vergleiche mit anderen Gesellschaftskritikern zu erstellen, hinter denen Dickens meiner Meinung nach weit zurückbleibt. Im Vergleich zu einem Zola wirkt Dickens zahm und blass, die sanfte aber klare Sicht eines Fontane lässt Dickens Figuren und Handlungen karikaturhaft wirken, gegenüber einem Tolstoi wirkt Dickens weniger predigerhaft erreicht aber nicht dessen sprachliches und kompositorisches Niveau. Dickens hat Stärken die besonders im Visuellen liegen. Auch redet er nicht seitenlang ohne etwas zu sagen. Seine Seiten sind gefüllt mit Handlungen und das Tempo stimmt. Wenig Schilderungen, wenig Abschweifungen, wenig Philosophieren. Dickens liefert Unterhaltung mit Tiefgang und eingestreuter Gesellschaftskritik die aber selten zu Ende gedacht wird und damit eher schwach bleibt.

1

Dieser Klassiker hat mich nicht erreicht, deswegen hab ich das Buch nach 156 Seiten abgebrochen 

4

Ich muss sagen, ich hatte etwas Angst Dickens zu lesen, weil ich wirklich große Erwartungen (Wortspiel unbeabsichtigt) an ihn hatte. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere, der Schreibstil, alles war so real und auch wenn es keine erfreuliche Geschichte ist, habe ich sie gerne gelesen und war am Ende sogar froh, dass für Pip alles so kam wie es kam. Wirklich ein schönes Buch, allerdings nicht für Leute die Liebesgeschichten und Kitsch-Happy Ends brauchen, dieses Buch versucht nicht aufzuwühlen, sondern zum Nachdenken anzuregen.

5

Großartiger Roman

Charles Dickens erzählt in diesem Roman über den jungen Waisenjungen Pip, der von seiner Schwester und Joe groß gezogen wurde… bis ein unbekannter Gönner in Pips Leben tritt und aus ihm einen wohlhabenden Gentleman macht….Schon nimmt die Geschichte ihren Lauf… und führt einem vor Augen, worauf es im Leben wirklich ankommt.

4

Ich muss sagen, dass mir vor allem das erste und das letzte Drittel gefallen haben. Zwischendurch hatte ich manchmal das Gefühl, dass das Buch ein wenig den roten Faden verloren hatte, allerdings haben mich der Anfang und das Ende umso mehr gepackt. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, dieses Buch zu lesen!

5

Aufstieg und Fall

Pip erzählt uns wie er vom armen Jungen zum feinen Herrn wird und dann wieder verarmt. Eine tolle Erzählung wie Reichtum eine Person verändern kann und welche Schattenseiten auftauchen können. Wir erleben mit Pip sämtliche mögliche Gefühle und können mitfiebern wie er sich selbst findet.

3

3.5✨ - Zu viele Wörter, zu viele Seiten! Es wäre ungerecht zu behaupten, die Geschichte wäre schlecht (denn das ist sie nicht! Sie hat einen interessanten Plot und unerwartete Wendungen), doch sie war einfach viiiieeel zu lang und hat zu viele unnötige Umwege genommen - sie hätte auch in 200 Seiten weniger erzählt werden können. Um einmal zum Positiven zu kommen: Charles Dickens hatte wahrlich ein Händchen für die Erschaffung einprägsamer Charaktere. Die meisten waren äußerst extravagant, etwas merkwürdig und zugleich unvergesslich. Mein Favorit war definitiv der liebenswürdige und herzensgute Joe! Darüber hinaus verwendet Dickens eine sehr schöne Sprache, sodass eine fast greifbare Atmosphäre entsteht - leider übertreibt er es jedoch mit seinen Ausschmückungen, sodass sich das Leseerlebnis sehr gezogen hat. Auch wenn mir das erste Drittel der Geschichte bzw. die Erzählungen aus Pips Kindheit am besten gefallen haben, war das Ende der Geschichte ein wahres Highlight, da es nicht dem typischen „Happy End“ entspricht und unterschiedlich interpretiert werden kann. Fazit: Auch wenn ich jetzt erstmal eine Pause von Dickens benötige, war es sicherlich nicht die letzte Geschichte, die ich von ihm lesen werde.

2.5

Ziemlich langweiliger Coming-of-Age-Roman mit charakterlich schwachem Protagonisten. Die Geschichte hätte man locker auf 300 Seiten weniger erzählen können.

3.5

Empfehlenswerter Klassiker

Die Geschichte des zu Beginn jungen und später erwachsenen Pips ist ein echter Klassiker und empfehlenswert! Man kann mit dem Jungen mitfühlen, der keine leichte Kindheit hat. Als Erwachsener trifft Pip nicht nur richtig Entscheidungen, wodurch seine Geschichte spannend bleibt. Abzug gebe ich für die (zu authentische) Vertonung hinsichtlich der Essensgeräusche der Figuren, die ich als sehr störend empfunden habe. Die Vertonung ist ansonsten aber angenehm zu hören!

3

I rarely have struggled with a book as much as with this one. And it's to my assumption purely due to its writing style. Atleast the dialogues are very much easy to follow and enjoyable at that. But that's about it.

3

I only read Volume 1 for College, maybe I will read the rest someday!

4

Das war ne Reise :D Das Buch hat sehr zum Nachdenken angeregt und wird mir auch noch lange im Gedächtnis bleiben. Sehr schönes, teils aber auch wirklich etwas unverständliches Englisch. Naja, goodbye, Pip, old chap!

5

The success is not mine, the failure is not mine, but the two together make me. Many people consider „Great Expectations“ to be Charles Dickens‘ masterpiece, his greatest work with the most impressive cast of characters. And while I cannot comment on its quality in comparison to other well-known Dickens novels like „A Tale of Two Cities“ or „David Copperfield“, it certainly managed to live up to my expectations and even more: to make me feel part of Pip Pirrip’s life, of his relations to Miss Havisham and Estella and Joe and Herbert and all the other memorable cast members of this novel. Great Expectations accompanies the protagonist, a young boy called Pip, during his journey through life, his struggling and his attempts to overcome the obstacles life has thrown into his path. Being raised as an orphan by his elder sister and her kind-hearted and generous husband Joe, Pip faces the scales of fate, unease and love when being introduced to the eccentric Miss Havisham, a wealthy woman and one of the most memorable characters of the entire novel. Pip falls in love with Miss Havisham’s adopted daughter Estella, and several years later, a mysterious benefactor finances Pip’s climbing into the higher parts of English society. Confronted with dangerous secrets, friendships and enmities alike and a love foredoomed to failure, Pip is forced to find his place in life, to grow up and stand on his own feet – a task which proves to be more difficult than he would ever have imagined. According to my experience, the conventional notion of a lover cannot be always true. The unqualified truth is, that when I loved Estella with the love of a man, I loved her simply because I found her irresistible. Once for all; I knew to my sorror, often and often, if not always, that I loved her against reason, against promise, against peace, against hope, against happiness, against all discouragement that could be. Once for all; I loved her none the less because I knew it, and it had no more influence in restraining me than if I had devoutly believed her to be human perfection. Apart from the perfect way Dickens weaves the words he chooses in, he also manages to characterize his protagonists in such an easily remembered style that you can’t help but feel sorry for what Pip, Estella or even Miss Havisham have to endure. Pip, the first-person-narrator and thus the character we have to spend the entirety of the novel with, is known to the reader from the very first days of his (conscious) existence, and Dickens allows us to accompany him on his troublesome way through life during his childhood and his early adolescence. While not always the most likeable person, Pip remains a realistic character with faults and mistakes of his own, the essential aspect which ultimately defines human beings. “Oh! I have a heart to be stabbed in or shot in, I have no doubt, […], and of course if it ceased to beat I should cease to be. But you know what I mean. I have no softness there, no – sympathy – sentiment – nonsense.“ The character of Estella is another person we encounter during her childhood and whom we accompany while growing up. While Pip misses significant parts of her life, the reader is also able to judge Estella’s development through Pip’s eyes, which – of course – can’t be a reliable perspective, but even more emphasizes the love Pip feels for Estella. The true scales of Estella’s coldheartedness and her hostile behaviour will become clearer during the course of the novel, and it is not surprising that she is a character you find yourself wanting to know a lot more of. In modern days, Estella might be a (stereo-)typical prude, someone people are fascinated with, but never quite manage to get through to the core of her soul. Raised by Miss Havisham, Estella is far from the happiness other girls her age might be allowed to experience, yet those lessons of life she has to learn very early draw her character and her behaviour more significantly than anything else. “Love her, love her, love her! If she favors you, love her. If she wounds you, love her. If she tears your heart to pieces – and as it gets older and stronger it will tear deeper – love her, love her, love her! […] I adopted her, to be loved. I bed her and educated her, to be loved. I developed her into what she is, that she might be loved. Love her! […] I’ll tell you […] what real love is. It is blind devotion, unquestioning self-humiliation, utter submission, trust and belief against yourself and against the whole world, giving up your whole heart and soul to the smiter – as I did.“ Oh, Miss Havisham. Throughout the entire course of the novel, she was the character I looked forward to meeting again the most, who I missed the most when not present in Pip’s narrations, who I want to know more of even now, after finishing the novel. Such a well-drawn character with a tortured soul and wishes and desires of her own based on her fateful experiences. In contrast to the time this novel was written in by Charles Dickens, today’s literature is partly marked by many authors developing trilogies out of their stories in order to write more stuff about their characters (which is a general direction I definitely don’t approve of due to various reasons), but if there ever was a story which I wanted to follow more closely, more elaborately, more intensively, it would certainly be Great Expectations. The mysterious appearances of Miss Havisham and Estella were very appealing to me; not knowing their true destinations, their true motivations before their reveal to the main character Pip was even more appealing; but reading something about their thoughts from their own points of view would have been most appealing. I wouldn’t want Charles Dickens to have written his novel from any other perspective – this merely emphasizes how memorably and full of potential he has managed to draw his characters. There was a melancholy wind, and the marshes were very dismal. A stranger would have found them insupportable, and even to me they were so oppressive that I hesitated, half inclined to go back. His ability of developing a setting, a Gothic atmosphere, which will allow you to feel part of the story, is one of the aspects which ultimately succeeded in allowing Dickens to become as popular as he later did. Psychologically the latter part of Great Expectations is about the best thing Dickens ever did. –I could not have expressed it in any better way than George Orwell did in this sentence. The novel did have some flaws, after all. I needed to read chapter summaries on the Internet to figure out how Pip was related to people like Mr. Jaggers, Wemmick or Bentley Drummle, party because I wasn’t particularly interested in those characters, partly because I only read one chapter at a time and thus was likely to forget aspects and not remember exact details when reading about them again. However, Great Expectations influenced me like few other novels managed to do before. Whether it was Pip’s friendship with Herbert, his love for Estella or the complicated relation to Joe – Dickens made me fear with Pip, feel for Pip, and hope for Pip to find happiness.

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