Der Raritätenladen
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Description
Book Information
Author Description
Charles Dickens wurde am 7. Februar 1812 in Landport, England als zweites von acht Kindern geboren. Er wuchs in ärmlichen Familienverhältnissen auf und lernte schon früh die Erfahrung von Hunger und Not kennen, als der Vater in Schuldhaft kam. Charles mußte für die Versorgung der Familie aufkommen und arbeitete, wie zahlreiche andere Kinder auch, in einer Lagerhalle und als Hilfsarbeiter in einer Fabrik. Nachdem die widrigsten Zeiten überstanden waren, setzte er mit vierzehn Jahren seinen Schulbesuch fort und arbeitete später als Schreiber bei einem Rechtsanwalt und als Zeitungsjournalist. Mit seiner Skizzensammlung Sketches by Boz (1836) und The Pickwick Papers (1837) hatte Dickens überraschend Erfolg und wurde schnell zu einem der bekanntesten Autoren Englands. Später erlangte er auch große Bekanntheit in den USA. Dickens erste Romane erschienen alle als Fortsetzungsgeschichten in Zeitungen, so auch eines seiner bekanntesten Werke, Oliver Twist (1837). Dickens war Herausgeber der Tageszeitung Daily News und der Zeitschrift Household Words. Neben der Schriftstellerei verdiente er sich sein Geld mit Lese- und Vortragsreisen in England und den USA. A Christmas Carol (1843), gehörte dabei zu seinem festen Leseprogramm. Charles Dickens starb am 9. Juni 1870 in Kent.
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Die kleine Nelly lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Großvater, dem ein Raritätenladen in London gehört. Durch mangelnden Umsatz und die Spielsucht des alten Herrn, welche zu dubiosen Geschäften mit Quilp, einem erbarmungslosen Geschäftsmann, führt, sind die beiden gezwungen ihr Heim zu verlassen und woanders ihr Glück zu suchen. Nelly verliert nicht nur alles was ihr lieb und teuer ist, sondern muss sich auf der gefährlichen Reise auch um ihren dementen Großvater kümmern. - „Der Raritätenladen“ ist mit seinen 823 Seiten nicht gerade ein Leichtgewicht und ich muss zugeben, dass ich das Buch wahrscheinlich nicht beendet hätte, wenn es kein #buddyread mit Nina von @seelich_buchliebe gewesen wäre. Ich hab lange (100-200 Seiten) gebraucht um überhaupt in den Schreibstil, der mir dann doch sehr gut gefallen hat, hineinzukommen. Dadurch, dass der Roman schon ein „paar“ Jahrzehnte alt ist, werden teilweise Wörter und Ausdrücke verwendet, die in der heutigen Sprache eher selten zu finden sind. Auch die Neigung zu Schachtelsätzen (mag ich eigentlich sehr) haben es mir in Zusammenhamg mit der Sprache nicht leicht gemacht. Dickens gelingt es seine Protagonist*innen sehr genau zu zeichnen, was eine sehr gute Wahrnehmung der jeweiligen Persönlichkeit zulässt, jedoch auch ausschweifend ist und der Geschichte zeitweise die Spannung nimmt. Er war ohne Frage ein herausragender Erzähler, der die Gegebenheiten und Lebensumstände seiner Zeit detailreich zu erzählen wusste, kurzfassen war eher nicht so sein Ding. Das Frauenbild, dass er transportiert, ist katastrophal und zeigt sich vor allem in den Beschreibungen von Quilp und seiner Ehefrau, auch aber in der Behandlung von Nelly, die mehr oder weniger als Ware für den Heiratsmarkt angesehen wird. Sich darüber aufzuregen, macht an der Stelle wenig Sinn… der Orginaltext ist aus dem Jahre 1841. Auch sonst werden viele (aus heutiger Sicht) Missstände beschrieben. Im Großen und Ganzen fand ich den Text gut, sprachlich mochte ich es sehr, aber die Hälfte der Seiten hätte locker gereicht um die Geschichte zu erzählen. Empfehlenswert für Liebhaber*innen klassischer Literatur und Lesende, die sich in Beschreibungen verlieren können.
Dickens shines again with compelling characters and writing. This book was not going in the direction I thought it would at its beginning, but that's actually something I like about Charles Dickens' novels. It's quite long and I thought the writing to be especially excessive sometimes, making me have to force myself not to skip some paragraphs. The style, humor and commentary makes everything worth reading, though sometimes I just wanted Dickens to just get going, more than in the other books by him I've read so far, but that might just have been my mood. Despite that, I wouldn't have minded spending even more time with some of the characters and getting to know Nell, the little maid or Qiulp even better. While Dickens' characters aren't the most subtle or three-dimensional, you can't help being interested in their story.
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Charles Dickens wurde am 7. Februar 1812 in Landport, England als zweites von acht Kindern geboren. Er wuchs in ärmlichen Familienverhältnissen auf und lernte schon früh die Erfahrung von Hunger und Not kennen, als der Vater in Schuldhaft kam. Charles mußte für die Versorgung der Familie aufkommen und arbeitete, wie zahlreiche andere Kinder auch, in einer Lagerhalle und als Hilfsarbeiter in einer Fabrik. Nachdem die widrigsten Zeiten überstanden waren, setzte er mit vierzehn Jahren seinen Schulbesuch fort und arbeitete später als Schreiber bei einem Rechtsanwalt und als Zeitungsjournalist. Mit seiner Skizzensammlung Sketches by Boz (1836) und The Pickwick Papers (1837) hatte Dickens überraschend Erfolg und wurde schnell zu einem der bekanntesten Autoren Englands. Später erlangte er auch große Bekanntheit in den USA. Dickens erste Romane erschienen alle als Fortsetzungsgeschichten in Zeitungen, so auch eines seiner bekanntesten Werke, Oliver Twist (1837). Dickens war Herausgeber der Tageszeitung Daily News und der Zeitschrift Household Words. Neben der Schriftstellerei verdiente er sich sein Geld mit Lese- und Vortragsreisen in England und den USA. A Christmas Carol (1843), gehörte dabei zu seinem festen Leseprogramm. Charles Dickens starb am 9. Juni 1870 in Kent.
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Die kleine Nelly lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Großvater, dem ein Raritätenladen in London gehört. Durch mangelnden Umsatz und die Spielsucht des alten Herrn, welche zu dubiosen Geschäften mit Quilp, einem erbarmungslosen Geschäftsmann, führt, sind die beiden gezwungen ihr Heim zu verlassen und woanders ihr Glück zu suchen. Nelly verliert nicht nur alles was ihr lieb und teuer ist, sondern muss sich auf der gefährlichen Reise auch um ihren dementen Großvater kümmern. - „Der Raritätenladen“ ist mit seinen 823 Seiten nicht gerade ein Leichtgewicht und ich muss zugeben, dass ich das Buch wahrscheinlich nicht beendet hätte, wenn es kein #buddyread mit Nina von @seelich_buchliebe gewesen wäre. Ich hab lange (100-200 Seiten) gebraucht um überhaupt in den Schreibstil, der mir dann doch sehr gut gefallen hat, hineinzukommen. Dadurch, dass der Roman schon ein „paar“ Jahrzehnte alt ist, werden teilweise Wörter und Ausdrücke verwendet, die in der heutigen Sprache eher selten zu finden sind. Auch die Neigung zu Schachtelsätzen (mag ich eigentlich sehr) haben es mir in Zusammenhamg mit der Sprache nicht leicht gemacht. Dickens gelingt es seine Protagonist*innen sehr genau zu zeichnen, was eine sehr gute Wahrnehmung der jeweiligen Persönlichkeit zulässt, jedoch auch ausschweifend ist und der Geschichte zeitweise die Spannung nimmt. Er war ohne Frage ein herausragender Erzähler, der die Gegebenheiten und Lebensumstände seiner Zeit detailreich zu erzählen wusste, kurzfassen war eher nicht so sein Ding. Das Frauenbild, dass er transportiert, ist katastrophal und zeigt sich vor allem in den Beschreibungen von Quilp und seiner Ehefrau, auch aber in der Behandlung von Nelly, die mehr oder weniger als Ware für den Heiratsmarkt angesehen wird. Sich darüber aufzuregen, macht an der Stelle wenig Sinn… der Orginaltext ist aus dem Jahre 1841. Auch sonst werden viele (aus heutiger Sicht) Missstände beschrieben. Im Großen und Ganzen fand ich den Text gut, sprachlich mochte ich es sehr, aber die Hälfte der Seiten hätte locker gereicht um die Geschichte zu erzählen. Empfehlenswert für Liebhaber*innen klassischer Literatur und Lesende, die sich in Beschreibungen verlieren können.
Dickens shines again with compelling characters and writing. This book was not going in the direction I thought it would at its beginning, but that's actually something I like about Charles Dickens' novels. It's quite long and I thought the writing to be especially excessive sometimes, making me have to force myself not to skip some paragraphs. The style, humor and commentary makes everything worth reading, though sometimes I just wanted Dickens to just get going, more than in the other books by him I've read so far, but that might just have been my mood. Despite that, I wouldn't have minded spending even more time with some of the characters and getting to know Nell, the little maid or Qiulp even better. While Dickens' characters aren't the most subtle or three-dimensional, you can't help being interested in their story.






