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Schlaflos auf dem Friedhof… mit Pilzen
Fünf Außenseiter mit den unterschiedlichsten Motiven treffen sich jede Nacht auf dem Friedhof einer verlassenen Kirche, um in ihrer Schlaflosigkeit nicht allein zu sein. So weit, so normal. Aber eines Nachts finden sie ein frisch ausgehobenes Grab. Doch der Inhalt ist noch viel seltsamer… Cover und Klappentext lassen hier auf eine kleine aber feine Horror-Geschichte schließen, irgendwas im Sinne von „Was die Toten bewegt“. Wer das erwartet, wird aber überrascht, die Geschichte ist so ganz anders. Für manche bestimmt enttäuschend, für mich war es trotzdem ein wilder Ritt. Trotz der Kürze braucht es Konzentration, gleich fünf verschiedene Perspektiven werden beleuchtet. Die dazugehörigen Charaktere sind ein wilder Haufen der unterschiedlichsten Menschen, die man sich vorstellen kann, von Barbesitzer, Unistudent, Nachtschichter bis Journalist ist alles dabei. Was sie vereint: Schlaflosigkeit- Insomnia. Die Autorin geht mit dieser Geschichte auf eine Entdeckungsreise in den Schlaf oder auch seine Abwesenheit, spürt der Faszination der Nacht hinterher und erzählt gleichzeitig auch eine irre Story, nicht wirklich Horror, nicht wirklich Science Fiction, aber irgendwas dazwischen. Pilze kommen vor, en Masse. Stellt es euch vor wie The Last of Us mit Melatonin. Oder eben ohne. Also auf jeden Fall abgefahren und mit fraglichem (offenem) Ende, das einige Leser unzufrieden zurücklassen wird. Aber vielleicht liegt auch darin der Charme. Denn darüber nachdenken wird man auf jeden Fall, vor allem wenn man das danach abgedruckte Essay der Autorin liest. Fazit: Ganz anders als erwartet, aber keine Reise, die ich bereue. Auf Grund der Kürze bleibt nicht viel Zeit für Tiefe und lange Erklärungen, aber am Ende bleibt trotzdem (bei mir) das Gefühl, etwas gelesen zu haben, das ich noch nicht ganz verstehe. Auf jeden Fall ein Buch für einen gemütlichen Herbstabend. Oder eben Halloween.

Oct 31, 2024
Schlaflos auf dem Friedhof… mit Pilzen
Fünf Außenseiter mit den unterschiedlichsten Motiven treffen sich jede Nacht auf dem Friedhof einer verlassenen Kirche, um in ihrer Schlaflosigkeit nicht allein zu sein. So weit, so normal. Aber eines Nachts finden sie ein frisch ausgehobenes Grab. Doch der Inhalt ist noch viel seltsamer… Cover und Klappentext lassen hier auf eine kleine aber feine Horror-Geschichte schließen, irgendwas im Sinne von „Was die Toten bewegt“. Wer das erwartet, wird aber überrascht, die Geschichte ist so ganz anders. Für manche bestimmt enttäuschend, für mich war es trotzdem ein wilder Ritt. Trotz der Kürze braucht es Konzentration, gleich fünf verschiedene Perspektiven werden beleuchtet. Die dazugehörigen Charaktere sind ein wilder Haufen der unterschiedlichsten Menschen, die man sich vorstellen kann, von Barbesitzer, Unistudent, Nachtschichter bis Journalist ist alles dabei. Was sie vereint: Schlaflosigkeit- Insomnia. Die Autorin geht mit dieser Geschichte auf eine Entdeckungsreise in den Schlaf oder auch seine Abwesenheit, spürt der Faszination der Nacht hinterher und erzählt gleichzeitig auch eine irre Story, nicht wirklich Horror, nicht wirklich Science Fiction, aber irgendwas dazwischen. Pilze kommen vor, en Masse. Stellt es euch vor wie The Last of Us mit Melatonin. Oder eben ohne. Also auf jeden Fall abgefahren und mit fraglichem (offenem) Ende, das einige Leser unzufrieden zurücklassen wird. Aber vielleicht liegt auch darin der Charme. Denn darüber nachdenken wird man auf jeden Fall, vor allem wenn man das danach abgedruckte Essay der Autorin liest. Fazit: Ganz anders als erwartet, aber keine Reise, die ich bereue. Auf Grund der Kürze bleibt nicht viel Zeit für Tiefe und lange Erklärungen, aber am Ende bleibt trotzdem (bei mir) das Gefühl, etwas gelesen zu haben, das ich noch nicht ganz verstehe. Auf jeden Fall ein Buch für einen gemütlichen Herbstabend. Oder eben Halloween.
Oct 31, 2024








