
373 Followers
NYC, August 2020. Während der Corona-Pandemie arbeitet Cora Zeng als Tatortreinigerin in Chinatown. Nichts von dem, was sie sieht, kann sie noch schockieren - denn das Schlimmste hat sie bereits erlebt: den Moment, in dem ihre Schwester Delilah vor einen Zug gestoßen wurde. Bevor der Täter flüchtete, flüsterte er ihr zwei Worte zu: Bat Eater. Cora versucht verzweifelt, weiterzuleben, ihrer Arbeit nachzugehen und keine Gefühle zuzulassen. Selbst dann nicht, als plötzlich Essen aus ihrer Wohnung verschwindet und sie Bissspuren an ihren Möbeln entdeckt. Sie ignoriert alles – bis sie immer häufiger zu Tatorten gerufen wird, die sich in einer Sache alle gleichen: grausam zugerichtete Leichen asiatischer Frauen und tote Fledermäuse. 🦇 Das erste Kapitel hat mich sehr an die ersten Minuten von The Boys erinnert. Mein erster Gedanke? Das kann nur ein richtig gutes Leseerlebnis werden. Und ja, schlecht war es nicht. Die Geschichte selbst, die Darstellung von Coras Trauer, die chinesische Folklore, der (ziemlich detailreich beschriebene) Horror sowie der während der Pandemie verstärkte Rassismus gegenüber asiatischen Menschen waren so deutlich und schockierend beschrieben, dass ich eigentlich kaum etwas Negatives sagen möchte. Ich bin leider lange nicht mit dem Schreibstil der Autorin warm geworden. Obwohl das Buch nur 300 Seiten umfasst, hat es sich für mich über weite Strecken gezogen und ich hatte oft das Gefühl, dass sehr viel um die eigentliche Geschichte herum erzählt wurde. Insgesamt war die Geschichte nicht schlecht und behandelt Themen, die so unglaublich wichtig sind - das Buch selbst war jedoch einfach nicht mein Fall. Da es überall fast ausnahmslos sehr gute Bewertungen hat, liegt es in diesem Fall wohl tatsächlich an mir. 👀
Dec 28, 2025
NYC, August 2020. Während der Corona-Pandemie arbeitet Cora Zeng als Tatortreinigerin in Chinatown. Nichts von dem, was sie sieht, kann sie noch schockieren - denn das Schlimmste hat sie bereits erlebt: den Moment, in dem ihre Schwester Delilah vor einen Zug gestoßen wurde. Bevor der Täter flüchtete, flüsterte er ihr zwei Worte zu: Bat Eater. Cora versucht verzweifelt, weiterzuleben, ihrer Arbeit nachzugehen und keine Gefühle zuzulassen. Selbst dann nicht, als plötzlich Essen aus ihrer Wohnung verschwindet und sie Bissspuren an ihren Möbeln entdeckt. Sie ignoriert alles – bis sie immer häufiger zu Tatorten gerufen wird, die sich in einer Sache alle gleichen: grausam zugerichtete Leichen asiatischer Frauen und tote Fledermäuse. 🦇 Das erste Kapitel hat mich sehr an die ersten Minuten von The Boys erinnert. Mein erster Gedanke? Das kann nur ein richtig gutes Leseerlebnis werden. Und ja, schlecht war es nicht. Die Geschichte selbst, die Darstellung von Coras Trauer, die chinesische Folklore, der (ziemlich detailreich beschriebene) Horror sowie der während der Pandemie verstärkte Rassismus gegenüber asiatischen Menschen waren so deutlich und schockierend beschrieben, dass ich eigentlich kaum etwas Negatives sagen möchte. Ich bin leider lange nicht mit dem Schreibstil der Autorin warm geworden. Obwohl das Buch nur 300 Seiten umfasst, hat es sich für mich über weite Strecken gezogen und ich hatte oft das Gefühl, dass sehr viel um die eigentliche Geschichte herum erzählt wurde. Insgesamt war die Geschichte nicht schlecht und behandelt Themen, die so unglaublich wichtig sind - das Buch selbst war jedoch einfach nicht mein Fall. Da es überall fast ausnahmslos sehr gute Bewertungen hat, liegt es in diesem Fall wohl tatsächlich an mir. 👀
Dec 28, 2025







