Blick ins Buch

Krimis

Frostnacht

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Über das Buch

Die Leiche eines Kindes wird in der Parkanlage eines Wohnblocks entdeckt. Es ist ein frostiger Januartag, und die herbeigerufenen Beamten der Kripo Reykjavík sind schockiert: Der kleine, dunkelhäutige Junge liegt mit dem Gesicht nach unten, im eigenen Blut festgefroren, offenbar brutal ermordet. Erlendur, Sigurður Óli und Elinborg nehmen die Ermittlungen auf und fördern grausame Ereignisse aus der Vergangenheit zutage. Während eisige Stürme das Leben auf der Insel lahmlegen, wird Kommissar Erlendur zudem von schlimmen Erinnerungen geplagt ...

Editionen (6)

ISBN9783785732908
VerlagBastei Lübbe
Erscheinungsdatum12.06.07

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

3 Rezensionen

3,3

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  • g.strike
    g.strike

    40 Follower

    2,5

    Eiskalte Langeweile

    Frostnacht von Arnaldur Indridason Und man glaubt es kaum, noch ein Krimi. Diesmal nicht aus Braunschweig, sondern aus Island. Mit diesem Buch bestätigt sich, dass ich Krimis nicht sonderlich spannend finde. Ein 9 Jähriger Junge thailändischer Abstammung ist erstochen worden. Fremdenhass? Rache verfeindeter Drogendealer? Oder eine Familientragödie? Ich spoiler jetzt ein kleines bisschen…. Nix von alledem! Und so ist leider auch der Roman. Weder Fisch noch Fleisch, weder gut noch schlecht. Langwierige Polizeiarbeit mit einer unspektakulären Auflösung im eisigen Island. Das Buch hat mich bestimmt nicht hinterm Ofen hervor geholt!

    9. März 2026

  • juliabirth
    juliabirth

    1 Follower

    1,0

    Sehr anstrengend

    Meiner Meinung nach ein extrem langatmiges Buch ohne Spannung. Alle Dialoge sehr platt, kein ansprechender Schreibstil, sehr oberflächliche Charaktere. Ich hatte Mühe, es nicht zwischendurch abzubrechen.

    17. Feb. 2026

  • buechernoodle
    buechernoodle

    45 Follower

    3,0

    Der siebte Teil der Reihe um Kommissar Erlendur – und natürlich befinden wir uns wieder auf Island.   Auch hier greift Arnaldur Indriðason ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema auf, nämlich Migration, sich verändernde Gesellschaften und auch die Folgen einer heterogenen Gesellschaft.   Mir gefiel an dem Buch, dass es nicht – wie bei dem Thema leider häufig – ein moralisches Schwarz-Weiß gab, sondern durchaus graue Zwischentöne. In dem Krimi stoßen die Ermittler auf Rassismus, aber auch auf Überforderung, Tabus und die Folgen von „Entwurzelung“. Für mich war der Krimi tatsächlich nur Beiwerk, viel interessanter fand ich, wie der Autor sich des heiklen Themas annahm.   Das Buch ist natürlich keine Gesellschaftsstudie und hat auch nicht den Anspruch. Tatsächlich könnte ich mich gar nicht festlegen, welche  genaue Position Arnaldur Indriðason vertritt. Doch insgesamt fand ich den Krimi sehr lesenswert.

    19. Mai 2025

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