Frankie
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Description
Book Information
Author Description
Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems / Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen u. a. die Romane »Abendland« (2007), »Zwei Herren am Strand« (2014), »Matou« (2021), »Frankie« (2023), »Das Philosophenschiff« (2024) und »Die Verdorbenen« (2025), außerdem Gedichtbände«, »Die Märchen« (mit Bildern von Nikolaus Heidelbach, 2019) sowie die Essaybände »Das Schöne. 59 Begeisterungen« (2023)« und »Das Gute. 53 Zuneigungen« (2025). Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das Ende lässt ratlos zurück oder auch nicht.
Michael Köhlmeier nimmt uns mit in die Welt des 14jährigen Frank, der allein mit seiner Mutter in Wien lebt. Als der Großvater nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird und in das Leben des Jungen tritt, entwickelt sich eine Handlung, die irgendwo zwischen Coming of Age-Roman, Roadtrip und Krimi angesiedelt ist. Die Geschichte ist aus der Sicht von Frank geschrieben. Die Gedankengänge sind die eines 14jährigen und so sind auch die Sätze formuliert. Gespickt mit österreichischer Mundart, aber gut verständlich. Das Ende kommt abrupt und unerwartet. Aber unterm Strich ist es doch das einzig passende für die Geschichte.
Ein spannendes Buch mit einem unbefriedigenden Ende
Ich habe "Frankie" erst im zweiten Anlauf beendet. Bei meinem ersten Versuch konnte ich mit der Sprache - den kurzen, abgehackt Sätzen und der österreichischen Redensart - überhaupt nichts anfangen. Beim zweiten Versuch war ich vom Schreibstil auch kein großer Fan, kam aber besser damit zurecht. Grundsätzlich handelt es sich bei "Frankie" um eine Geschichte, die es schafft, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, indem zu Beginn des Buchs Fragen aufgeworfen werden, deren Antworten man entgegenfiebert. Hierbei verfolgt man die Opa-Enkel-Dynamik, deren Verlauf für mich nicht vorhersehbar war. Dabei konnte ich auch gut darüber hinwegsehen, dass keiner der Charaktere mir wirklich sympathisch war. Das größte Manko ist für mich allerdings das relativ offene Ende, das nahezu alle meine Fragen unbeantwortet lässt. Für mich hätte das Buch 30 - 50 Seiten mehr verdient, um wenigsten einen Teil der Antworten zu liefern, auf die ich 200 Seiten lang "hingearbeitet" habe.
Frank ist 14 Jahre alt und lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter ein geordnetes glückliches Leben als sich von einem auf den anderen Tag alles ändert: sein Großvater wird nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Das Buch ist aus der Sicht des 14-- jährigen geschrieben, der sich gleichzeitig vor dem neuen Opa fürchtet, sich aber auch angezogen fühlt. Lesenswert
"In Wahrheit habe ich nur Mama. In Wirklichkeit habe ich nur sie." Frank ist 14 Jahre alt, hat (vermutlich) keine Freunde und lebt allein mit seiner Mutter in Wien. Zu seinem Vater hat er so gut wie keinen Kontakt. Als dann sein Großvater aus dem Gefängnis entlassen wird, gerät sein Leben außer Kontrolle. Die Geschichte wird komplett aus Franks Sicht geschildert. Der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen, trotzdem fiel es mir ziemlich schwer, in die Geschichte reinzukommen und mich in Frank einzufühlen. Er und auch alle anderen Figuren waren mir extrem unsympathisch und ihre Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Bei einigen Sätzen von Frank musste ich das Buch auch erstmal zur Seite legen, weil ich sie so unangenehm fand. Ich weiß nicht so genau, was ich von dem Buch halten soll. Besonders viel Spaß hatte ich beim Lesen nicht, aber ich wollte trotzdem immer wissen, wie es weitergeht und denke immer noch über diesen seltsamen Teenager nach.
Zum Hörbuch: Frank lebt mir seiner Mutter in einer kleinen Wohnung. Deren Vater, Franks Großvater, wird nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Frank hat keine Erinnerung an ihn, er saß länger ein, als Frank alt ist. Dann fahren die beiden mit einem gestohlenen Auto weg. Was dann passiert ist äußerst verwirrend für den Jungen. Meine Meinung: Ich war neugierig auf die Geschichte, eigentlich mag ich Roadtrips ganz gerne. Aber diese Geschichte war irgend sehr seltsam. Dazu noch der Sprecher, das Hörbuch wurde vom Autor selbst gelesen. Er sprach sehr langsam, dagegen kann man zum Glück etwas mit der Abspielgeschwindigkeit tun, aber er sprach auch im Dialekt und das fand ich sehr ungewöhnlich und auch unpassend. Die Story hatte meiner Meinung nach keinen roten Faden, es war eine Aneinanderreihung von Worten, die Frank gerne hörte. Das Ende fand ich total unpassend und alles in allem war es sehr langatmig mit wenig Aktion. Es hat mich einfach nicht unterhalten können.
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1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
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Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems / Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen u. a. die Romane »Abendland« (2007), »Zwei Herren am Strand« (2014), »Matou« (2021), »Frankie« (2023), »Das Philosophenschiff« (2024) und »Die Verdorbenen« (2025), außerdem Gedichtbände«, »Die Märchen« (mit Bildern von Nikolaus Heidelbach, 2019) sowie die Essaybände »Das Schöne. 59 Begeisterungen« (2023)« und »Das Gute. 53 Zuneigungen« (2025). Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis.
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Das Ende lässt ratlos zurück oder auch nicht.
Michael Köhlmeier nimmt uns mit in die Welt des 14jährigen Frank, der allein mit seiner Mutter in Wien lebt. Als der Großvater nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird und in das Leben des Jungen tritt, entwickelt sich eine Handlung, die irgendwo zwischen Coming of Age-Roman, Roadtrip und Krimi angesiedelt ist. Die Geschichte ist aus der Sicht von Frank geschrieben. Die Gedankengänge sind die eines 14jährigen und so sind auch die Sätze formuliert. Gespickt mit österreichischer Mundart, aber gut verständlich. Das Ende kommt abrupt und unerwartet. Aber unterm Strich ist es doch das einzig passende für die Geschichte.
Ein spannendes Buch mit einem unbefriedigenden Ende
Ich habe "Frankie" erst im zweiten Anlauf beendet. Bei meinem ersten Versuch konnte ich mit der Sprache - den kurzen, abgehackt Sätzen und der österreichischen Redensart - überhaupt nichts anfangen. Beim zweiten Versuch war ich vom Schreibstil auch kein großer Fan, kam aber besser damit zurecht. Grundsätzlich handelt es sich bei "Frankie" um eine Geschichte, die es schafft, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, indem zu Beginn des Buchs Fragen aufgeworfen werden, deren Antworten man entgegenfiebert. Hierbei verfolgt man die Opa-Enkel-Dynamik, deren Verlauf für mich nicht vorhersehbar war. Dabei konnte ich auch gut darüber hinwegsehen, dass keiner der Charaktere mir wirklich sympathisch war. Das größte Manko ist für mich allerdings das relativ offene Ende, das nahezu alle meine Fragen unbeantwortet lässt. Für mich hätte das Buch 30 - 50 Seiten mehr verdient, um wenigsten einen Teil der Antworten zu liefern, auf die ich 200 Seiten lang "hingearbeitet" habe.
Frank ist 14 Jahre alt und lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter ein geordnetes glückliches Leben als sich von einem auf den anderen Tag alles ändert: sein Großvater wird nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Das Buch ist aus der Sicht des 14-- jährigen geschrieben, der sich gleichzeitig vor dem neuen Opa fürchtet, sich aber auch angezogen fühlt. Lesenswert
"In Wahrheit habe ich nur Mama. In Wirklichkeit habe ich nur sie." Frank ist 14 Jahre alt, hat (vermutlich) keine Freunde und lebt allein mit seiner Mutter in Wien. Zu seinem Vater hat er so gut wie keinen Kontakt. Als dann sein Großvater aus dem Gefängnis entlassen wird, gerät sein Leben außer Kontrolle. Die Geschichte wird komplett aus Franks Sicht geschildert. Der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen, trotzdem fiel es mir ziemlich schwer, in die Geschichte reinzukommen und mich in Frank einzufühlen. Er und auch alle anderen Figuren waren mir extrem unsympathisch und ihre Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Bei einigen Sätzen von Frank musste ich das Buch auch erstmal zur Seite legen, weil ich sie so unangenehm fand. Ich weiß nicht so genau, was ich von dem Buch halten soll. Besonders viel Spaß hatte ich beim Lesen nicht, aber ich wollte trotzdem immer wissen, wie es weitergeht und denke immer noch über diesen seltsamen Teenager nach.
Zum Hörbuch: Frank lebt mir seiner Mutter in einer kleinen Wohnung. Deren Vater, Franks Großvater, wird nach 18 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Frank hat keine Erinnerung an ihn, er saß länger ein, als Frank alt ist. Dann fahren die beiden mit einem gestohlenen Auto weg. Was dann passiert ist äußerst verwirrend für den Jungen. Meine Meinung: Ich war neugierig auf die Geschichte, eigentlich mag ich Roadtrips ganz gerne. Aber diese Geschichte war irgend sehr seltsam. Dazu noch der Sprecher, das Hörbuch wurde vom Autor selbst gelesen. Er sprach sehr langsam, dagegen kann man zum Glück etwas mit der Abspielgeschwindigkeit tun, aber er sprach auch im Dialekt und das fand ich sehr ungewöhnlich und auch unpassend. Die Story hatte meiner Meinung nach keinen roten Faden, es war eine Aneinanderreihung von Worten, die Frank gerne hörte. Das Ende fand ich total unpassend und alles in allem war es sehr langatmig mit wenig Aktion. Es hat mich einfach nicht unterhalten können.













