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Leider nicht der pulsbeschleunigende Thriller, den ich mir gewünscht habe. In der ersten Hälfte war von Thriller keine Spur, es ähnelte eher einer Slow burn-Romance. Ab der Mitte stieg die Spannungskurve dann endlich mal an und konnte mich mit ein paar Wendungen überraschen, bevor es dann recht schnell ünertrieben endete. Generell ist das Buch unter meinen Erwartungen geblieben. Inhalt: Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung verschlägt es die junge New Yorkerin Grace per Zufall nach Wyoming. Hier hat sie über Airbnb ein Zimmer gebucht, auf einer abgelegenen Ranch, mitten in der Natur. Der äußerst attraktive Gastgeber Calvin ist ein weiterer Pluspunkt. Zusammen verbringen sie viel Zeit miteinander, auch wenn Grace ein zunehmend merkwürdiges Gefühl beschleicht. Das bessert sich auch nicht, als der Scheriff vor der Tür steht und auf der Suche nach einer vermissten jungen Frau ist, die ebenfalls vor Kurzem bei Calvin zu Gast war... Das klang soweit doch spannend! Doch die erste Buchhälfte zog sich echt unspektakulär in die Länge. Wir lernen Grace und Calvin kennen, die aus zwei unterschiedlichen Welten kommen und schnell Interesse aneinander entwickeln. Mir war das alles suspekt beim Lesen, ich wusste auch irgendwann nicht mehr, wen von beiden ich sonderbarer fand. Das beide was zu verbergen haben war schnell klar. Ich konnte mich für keinen erwärmen: Grace war wankelmütig, naiv und anstrengend und wiedersprach sich in vielen Dingen. Und Calvin war zwar zuvorkommend, aber auch seltsam und aufdringlich. Die Nebencharaktere waren nicht besser, fast alle kamen unsympathisch rüber. Niemanden konnte man wirklich einschätzen oder tiefer kennenlernen. Das passte allerdings perfekt zur beunruhigenden Atmosphäre im Hintergrund und verstärkte diese noch. Trotz des unterschwelligen mulmigen Gefühles durchweg konnte mich das Geschehen nicht packen. Dennoch gab es irgendwas, das mich immer weiter lesen lies und mich recht schnell voran trieb. Das Ende kam dann ziemlich schnell und erklärte auch einiges, aber im Vergleich zum Rest des Buches wirkte es auf mich too much, sinnbefreit und übertrieben. Der Schreibstil war leicht und flüssig, aber wenig mitreißend, vor allem in der ersten Hälfte. Die Kapitel waren schön kurz und aus der Sicht von Grace oder Calvin geschrieben. Es gab ein paar Wiederholungen, die mich teils genervt haben, z.B. als immer wieder von ihren blauen,blauen Augen geschrieben wurde. Und nein, das ist kein Schreibfehler! Fazit: Kurzweilig zu lesen, wenn man über den zähen Anfang hinweg ist, wird aber nicht in meinem Kopf bleiben. Weniger Thriller als erwartet. Wer es nicht ganz so nervenaufreibend mag, kann ja mal rein lesen. Aber man verpasst auch nicht viel, wenn man es lässt. 3/5⭐️
Jan 3, 2026
Leider nicht der pulsbeschleunigende Thriller, den ich mir gewünscht habe. In der ersten Hälfte war von Thriller keine Spur, es ähnelte eher einer Slow burn-Romance. Ab der Mitte stieg die Spannungskurve dann endlich mal an und konnte mich mit ein paar Wendungen überraschen, bevor es dann recht schnell ünertrieben endete. Generell ist das Buch unter meinen Erwartungen geblieben. Inhalt: Auf der Suche nach Ruhe und Entspannung verschlägt es die junge New Yorkerin Grace per Zufall nach Wyoming. Hier hat sie über Airbnb ein Zimmer gebucht, auf einer abgelegenen Ranch, mitten in der Natur. Der äußerst attraktive Gastgeber Calvin ist ein weiterer Pluspunkt. Zusammen verbringen sie viel Zeit miteinander, auch wenn Grace ein zunehmend merkwürdiges Gefühl beschleicht. Das bessert sich auch nicht, als der Scheriff vor der Tür steht und auf der Suche nach einer vermissten jungen Frau ist, die ebenfalls vor Kurzem bei Calvin zu Gast war... Das klang soweit doch spannend! Doch die erste Buchhälfte zog sich echt unspektakulär in die Länge. Wir lernen Grace und Calvin kennen, die aus zwei unterschiedlichen Welten kommen und schnell Interesse aneinander entwickeln. Mir war das alles suspekt beim Lesen, ich wusste auch irgendwann nicht mehr, wen von beiden ich sonderbarer fand. Das beide was zu verbergen haben war schnell klar. Ich konnte mich für keinen erwärmen: Grace war wankelmütig, naiv und anstrengend und wiedersprach sich in vielen Dingen. Und Calvin war zwar zuvorkommend, aber auch seltsam und aufdringlich. Die Nebencharaktere waren nicht besser, fast alle kamen unsympathisch rüber. Niemanden konnte man wirklich einschätzen oder tiefer kennenlernen. Das passte allerdings perfekt zur beunruhigenden Atmosphäre im Hintergrund und verstärkte diese noch. Trotz des unterschwelligen mulmigen Gefühles durchweg konnte mich das Geschehen nicht packen. Dennoch gab es irgendwas, das mich immer weiter lesen lies und mich recht schnell voran trieb. Das Ende kam dann ziemlich schnell und erklärte auch einiges, aber im Vergleich zum Rest des Buches wirkte es auf mich too much, sinnbefreit und übertrieben. Der Schreibstil war leicht und flüssig, aber wenig mitreißend, vor allem in der ersten Hälfte. Die Kapitel waren schön kurz und aus der Sicht von Grace oder Calvin geschrieben. Es gab ein paar Wiederholungen, die mich teils genervt haben, z.B. als immer wieder von ihren blauen,blauen Augen geschrieben wurde. Und nein, das ist kein Schreibfehler! Fazit: Kurzweilig zu lesen, wenn man über den zähen Anfang hinweg ist, wird aber nicht in meinem Kopf bleiben. Weniger Thriller als erwartet. Wer es nicht ganz so nervenaufreibend mag, kann ja mal rein lesen. Aber man verpasst auch nicht viel, wenn man es lässt. 3/5⭐️
Jan 3, 2026






