Fairiegolden Town – Der König der Verdammten
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Description
Nachdem die Proteste in Liverpool brutal niedergeschlagen wurden, steht Samuel Everett, der Anführer der Skysons, vor einer unmöglichen Entscheidung. Entweder er verrät die Fairies und mit ihnen die gesamte Stadt, oder seine große Liebe wird hingerichtet. Doch als Prinzessin der Diebe gibt sich auch Bria erst dann geschlagen, wenn ihr Herz nicht mehr schlägt. Zusammen beschwören die beiden einen Sturm herauf, und die Fairiegolden Town wird zum Zentrum einer nie dagewesene Rebellion zwischen Menschen, Fairies, Meerjungfrauen und Dämonen.
Enthaltene Tropes: Enemies to Lovers
Spice-Level: 3 von 5
Book Information
Author Description
Jennifer Benkau wurde im April 1980 in der Klingenstadt Solingen geboren. Nachdem sie in ihrer Kindheit und Jugend Geschichten in eine anachronistische Schreibmaschine hämmerte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie im Dezember 2008 von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. 2013 erhielt sie den DeLiA-Literaturpreis für die Dystopie »Dark Canopy«. Sie lebt mit ihrem Mann, vier Kindern, zwei Hunden und einem Pferd zwischen Düsseldorf und Köln.
Posts
Ich kann es einfach nicht anders sagen: diese Reihe war definitiv ein kleines Jahreshighlight für sich! 😮💨 Ich habe sowohl Band 1 als auch Band 2 von vorn bis hinten geliebt. Die Kombination aus den verschiedenen Welten, das Magiesystem und die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. 🙂↕️ Band 2 schließt direkt an den Geschehnissen aus dem ersten Band an und auch wenn ich erstmal wieder etwas brauchte, um nach so langer Zeit wieder in die Geschichte zu finden, bin ich dann doch ziemlich schnell wieder reingekommen. 🔒 Der Romantasy-Anteil ist hier wirklich nur nebensächlich, aber das tut der Story überhaupt keinen Abbruch. Mit den Geheimnissen, politischen Verstrickungen und Geschehnissen ist man nämlich schon ziemlich gut unterhalten. 🥹 Das Reihen-Finale setzt dem Ganzen dann nochmal die Krone auf. Im einen Moment dachte ich noch „Oh nein, das macht er nicht wirklich“ und im nächsten war ich schon wieder total gerührt, von der Verbindungen der Hauptcharaktere. 🥺🫂 Wer also eine wirklich gute und durchdachte Fantasy-Reihe mit Faes, Picky-Blinder-Vibes, Politik & Rebellion sucht, der trifft mich Fairiegolden Town absolut ins Schwarze. 🙂↕️🫱🏼🫲🏽 Eine ganz klare Empfehlung von mir. 🖤✨

Intensives Ende; Figuren, Politik und Spannung verschmelzen zu einem unvergesslichen Finale!
Jennifer Benkau liefert mit „Fairiegolden Town – Der König der Verdammten“ einen Abschluss, der den ersten Band nicht nur übertrifft, sondern die gesamte Reihe auf ein völlig neues Level hebt. Was im Auftakt bereits vielversprechend begann, wird hier zu einem literarischen Feuerwerk, das in seiner Wucht und Emotionalität kaum zu überbieten ist. Schon die ersten Seiten entfalten eine Sogwirkung, die die Lesenden mitten in eine düstere, von Spannungen durchzogene Welt hineinzieht – eine Atmosphäre, so dicht und atemlos, dass man kaum die Möglichkeit hat, zur Ruhe zu kommen. Mit jeder Szene steigert sich die Intensität, Konflikte spitzen sich zu, Beziehungen vertiefen sich, und die Handlung drängt unaufhaltsam auf ihren Höhepunkt zu. Dieses Finale gleicht einem musikalischen Crescendo: Es beginnt kraftvoll, schwillt immer weiter an und entlädt sich schließlich in einem fulminanten, emotionalen und zugleich unvergesslichen Schlussakt, der noch lange nachhallt und die Reihe in strahlendem Glanz vollendet. Der politische Hintergrund Liverpools rückt in diesem zweiten Band noch stärker ins Zentrum der Handlung und verleiht der Geschichte eine bedrückende, fast dystopische Dimension. Die ohnehin fragile Beziehung zwischen Menschen und Fairies kippt immer deutlicher in offene Feindseligkeit. Misstrauen und Angst werden von den Machthabern, den Purebloods, gezielt geschürt, Gesetze verschärfen die Kluft, und öffentliche Hetze bereitet den Boden für eine systematische Unterdrückung, die kaum noch aufzuhalten scheint. Liverpool erscheint dadurch wie eine Stadt, die im Würgegriff von Kontrolle und Repression liegt – ein Ort, an dem jeder Schritt überwacht, jedes Anderssein bestraft wird und Hoffnung kaum noch Raum findet. Diese Entwicklung verleiht der Geschichte eine fast erschreckend realistische Note. Die Mechanismen, mit denen Vorurteile geschürt, Feindbilder geschaffen und Rechte schleichend eingeschränkt werden, erinnern stark an politische Strömungen unserer eigenen Gegenwart. Ob es um die Spaltung von Gesellschaften durch Angstkampagnen, das Erstarken autoritärer Tendenzen oder die Diskriminierung von Minderheiten geht – vieles, was Benkau in Liverpool entwirft, wirkt wie ein Spiegel realer Debatten und Konflikte. Dadurch erhält die Fantasywelt eine beklemmende Aktualität, die weit über das Genre hinausreicht und die Lesenden dazu zwingt, Parallelen zu hinterfragen. Gerade diese Nähe zur Realität macht die Geschichte so eindringlich: Sie bleibt nicht in einer märchenhaften Distanz, sondern legt den Finger in Wunden, die auch unsere Gesellschaft kennt. Auch die Figurenentwicklung verschärft sich und verleiht die diesem zweiten Band eine enorme emotionale Tiefe. Rory beispielsweise, die bereits im ersten Teil als vielschichtige Figur eingeführt wurde, aber doch eher im Hintergrund blieb, wächst hier noch einmal über sich hinaus. Besonders der Umstand, dass sie über das Schicksal des Dämons entscheiden muss, den sie zu Beginn des ersten Bandes gefangen hat, gibt ihrer Reise eine dramatische Tragweite. Diese Bürde zerrt an ihrem Gewissen, stellt ihr Selbstbild infrage und zwingt sie dazu, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was Menschlichkeit, Gnade und Gerechtigkeit wirklich bedeuten. Bria hingegen erweist sich in „Der König der Verdammten“ als eine Figur, die aus dem Schatten ihrer früheren Zurückhaltung tritt und nun in voller Kraft erstrahlt. Ihre Stärke ist keine starre Unerschütterlichkeit, sondern lebt gerade von ihrer Verletzlichkeit, von ihren Zweifeln und ihrem Nachdenken über die Rolle, die sie in dieser von Hass und Unterdrückung gezeichneten Welt einnehmen will. Doch je mehr sie sich ihrer Herkunft stellt, desto klarer erkennt sie, welche Macht in ihr selbst verborgen liegt – ein Erbe, das gleichermaßen Furcht wie Hoffnung birgt. Schritt für Schritt findet Bria zu sich selbst und wird so zu einer Figur, deren Mut und innere Klarheit den Kern der Geschichte prägen. Auch Samuel sticht als Figur besonders hervor. Seine Geschichte ist geprägt von inneren Konflikten und tiefen emotionalen Narben, die seine Entscheidungen und Handlungen auf jeder Seite nachvollziehbar machen. Gleichzeitig ist er ein zutiefst vielschichtiger Charakter: gebrochen in seinen Erfahrungen, doch bemerkenswert stark in seinem Willen und seiner Fähigkeit, sich trotz allem nicht aufzugeben. Seine Gedankenwelt ist komplex, seine Gefühle greifbar und intensiv, sodass jeder Moment, in dem er handelt oder reflektiert, unter die Haut geht. Samuel ist kein einfacher Held im klassischen Sinne, sondern ein Charakter, der durch seine Verletzlichkeit und gleichzeitig durch seine Standhaftigkeit eine besondere Tiefe erhält, die lange nachwirkt. Ein weiterer hochinteressanter Aspekt ist die konstante Spannung, die den gesamten Roman durchzieht. Selbst in ruhigeren Momenten bleibt die Atmosphäre greifbar angespannt; jede Szene trägt das unterschwellige Gefühl in sich, dass jederzeit etwas Unvorhergesehenes geschehen könnte. Die Luft knistert förmlich vor Erwartung, und auch scheinbar stille Passagen wirken niemals langweilig, sondern laden zum Mitfiebern ein. Benkau versteht es meisterhaft, selbst Dialoge und Beobachtungen mit einer subtilen Dringlichkeit zu füllen, sodass der Leser das Gefühl hat, dass hinter jeder Ecke neue Konflikte, Intrigen oder Enthüllungen lauern. Diese konstante Grundspannung macht den Roman zu einem Erlebnis, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, und sorgt dafür, dass man die Welt der „Fairiegolden Town“ immer mit wachsamer Aufmerksamkeit verfolgt. Das Ende schließlich ist grandios inszeniert. Jennifer Benkau gelingt es, persönliche Schicksale, innere Konflikte und gesellschaftliche Entwicklungen zu einem packenden, stimmigen Ganzen zu verweben. Jede Entscheidung, jeder Moment trägt Gewicht, und selbst scheinbar kleine Ereignisse entfalten eine enorme emotionale Wirkung. Zugleich setzt das Finale ein politisches Ausrufezeichen: Es zeigt die Konsequenzen von Unterdrückung, Machtmissbrauch und Vorurteilen auf, ohne dabei den menschlichen, erzählerischen Kern aus den Augen zu verlieren. Ohne zu viel zu verraten, lässt sich sagen, dass dieser Abschluss alles andere als beliebig oder vorhersehbar ist. Er erreicht einen Höhepunkt, der tief berührt, zum Nachdenken anregt und lange nachklingt – und er bewahrt die Welt von „Fairiegolden Town“ weit über die letzte Seite hinaus als lebendige, atmende Realität im Kopf der Lesenden. Jeder Moment wirkt sorgfältig komponiert, jeder Handlungsstrang findet sein Echo, sodass das Ende nicht nur ein Schluss, sondern ein nachhaltiges Erlebnis ist. Alles in allem ist „Der König der Verdammten“ ein herausragender Abschluss, der auf beeindruckende Weise Spannung, tiefgehende Figurenentwicklung und politische Brisanz miteinander verwebt. Jennifer Benkau schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die von der ersten Seite an packt, den Leser unaufhörlich mitreißt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Jede Wendung, jeder Konflikt und jede Entscheidung fühlt sich bedeutsam an, und das Finale hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck, der noch lange nach dem Zuschlagen des Buches nachhallt. Dieses Werk ist weit mehr als ein bloßer Abschluss einer Reihe – es ist ein intensives, emotionales Erlebnis, das Charaktere zum Leben erweckt und eine vielschichtige, realitätsnahe Welt zeichnet. Eine klare und herzliche Empfehlung für alle, die Fantasy lieben, die nicht nur unterhält, sondern auch berührt, fesselt und nachdenklich stimmt.
Ein sehr emotionales und starkes Finale
Auch das Cover des zweiten Bands finde ich wieder wunderschön. Was für ein Finale! Nach Band 1 hatte ich gehofft, dass mich auch der zweite Teil genauso mitreißen würde – aber wie intensiv, emotional und düster diese Fortsetzung tatsächlich wird, hat mich positiv überrascht. Schon das Vorwort fand ich richtig schön und stimmungsvoll. Der Schreibstil der Autorin ist ganz besonders und schafft es erneut, die hier herrschende Atmosphäre perfekt einzufangen. Das Setting – Großbritannien, die Stadt Liverpool, bewohnt von Menschen und Fairies – mit einem Hauch Peaky Blinders-Flair, fand ich wieder einfach mega cool. Samuel fand ich als Figur richtig stark. Seine Geschichte, seine Gedanken, seine Gefühle – sie gehen unter die Haut. Er ist so ein vielschichtiger, gebrochener und gleichzeitig starker Charakter. Ich bin und bleibe ein riesiger Bria-Fan! Ihre impulsive Art ist manchmal ganz schön krass, aber genau das macht sie für mich so greifbar. Ich habe mich öfter selbst in ihr wiedererkannt. Ihre Fähigkeit war das große Rätsel – und wie sich das aufgelöst hat, war einfach nur WOW. Kayleigh, Rory, Eliah und Aiven – jeder auf seine Weise wundervoll und tragisch. Ich liebe es, wie Jennifer Benkau es schafft, all diese Figuren so authentisch und moralisch grau darzustellen. Sie tragen alle ihr Päckchen, machen Fehler, wachsen daran – und genau deshalb wirken sie so echt. Ihre Geschichten haben mich wirklich berührt. Und dann ist da noch der Dämon … So faszinierend! Immer wieder habe ich gerätselt, ob er tatsächlich so böse ist – oder eben nicht. Der zweite Band war für mich wieder ein echter Pageturner. Ich habe die Seiten verschlungen und mitgefiebert – zwei Szenen haben mich emotional wirklich komplett erwischt, sodass ich erst mal schlucken musste. Meine einzige Kritik ist tatsächlich das Ende. Inhaltlich fand ich es richtig gut, aber leider ging es mir – wie schon während des Lesens befürchtet – etwas zu schnell. Es fühlte sich einfach ein wenig gehetzt an, und das fand ich wirklich schade. Aber alles andere war so großartig, so intensiv und so mitreißend, dass ich trotzdem mit voller Überzeugung 5 Pfoten vergebe 🐾 Fairiegolden Town ist eine düstere, magische und zutiefst berührende Dilogie – mit unglaublich starken Figuren, einer faszinierenden Welt und einer emotionalen Tiefe, die wirklich unter die Haut geht. Ich werde die Charaktere und ihre Geschichten ganz sicher nicht so schnell vergessen. ✨💔🔥🖤 Ich danke dem HEYNEVerlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.
Bisschen schwächer als Band 1, da deutlich mehr misscommunication 🙈
Eine düstere Fantasy Dilogie mit diversen Banden, zwei Völkern und einem ewigen Kampf um die Stadt Liverpool. Der Schreibstil ist super flüssig und auch wenn die POV’s häufig wechseln kommt man super mit. Die Handlungsstränge führen auch schon sehr früh zusammen und so lernen wir die Charaktere auch aus verschiedenen Richtungen kennen. Ich habe vor allem den Anfang extrem geliebt und war dann schier etwas enttäuscht, als ich festgestellt habe es geht nicht um die Fee und den Dämon 🥺 Aber alle Charaktere hatten ihren festen Part in der Story, sie sind gewachsen, haben sich entwickelt und ihr eigenes Ding durchgezogen. Es war durchweg spannend, weil jeder eigene Ziele verfolgt hat und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, wann sich wohl der nächste Handlungsstrang überschneidet. Ich fand es unheimlich spannend wie die Autorin Themen wie Rassismus, Selbstbestimmung, Veganismus und noch viel mehr in dieses Fantasysetting eingeflochten hat. Es war total erfrischend, dass die Charaktere (die meiste Zeit) miteinander geredet haben und das Queerness hier etwas Selbstverständliches war (wie es auch sein sollte). Von der Storyline her gab es aber durchaus ein paar Stellen die sehr abrupt waren, Dinge gefehlt haben (kein show dont tell) und die Charaktere hatten auch den ein oder anderen Aussetzer 😁 Aber es war definitiv eine fantastische Geschichte und dank der zweier Völker gab es auch jede Menge Reibungen, Politik, Intrigen und auch zahlreiche Geheimnisse und spannende Wesen. Klare Empfehlung von mir! Fakten: 3. Person Erzählerperspektive, multiple POV’s, Romance als Nebenplot, teilweise düster und blutig
Ich freue mich so wieder back im Fairygoldentown zu sein 😍 Wie schon in Band eins geht es auch hier spannend weiter. Geheimnisse werden gelüftet und Gefühle gestanden 🥹 Der Romantasypart in der Reihe ist sehr schwach, aber vorhanden. Normalerweise würde mich das stören, aber die Reihe hat so etwas an sich, sie fesselt mich einfach. Besonders Bria und ihre Geschichte sind mir ans Herz gewachsen. Ich mag ihre Entwicklung sehr, wie sie immer mehr Stärke in sich findet und Sam mit sich zieht 😊 Auch die anderen Charaktere sind sehr sympathisch und man möchte einfach wissen wie es mit ihnen weiter geht. Ich hoffe sehr, dass wir vlt doch noch einen dritten Band bekommen. Material genug wäre aufjedenfall da. Die Geschichte ist einfach was anderes und macht so viel Spaß. (unbezahlte Werbung/ Rezensionsexemplar)
"Der König der Verdammten" ist ein düsteres und spannendes Finale voller lebendiger Figuren, politischer Brisanz und einer Atmosphäre, die unter die Haut geht. Jennifer Benkau beweist einmal mehr, wie vielschichtig und mitreissend Urban Fantasy sein kann.
Mit "Fairiegolden Town – Der König der Verdammten" bringt Jennifer Benkau ihre düstere Dilogie zu einem überzeugenden Abschluss, der nochmals mit Intensität und grossen Emotionen auftrumpft. Nachdem die Proteste in Liverpool brutal niedergeschlagen wurden, steht Samuel Everett, Anführer der Skysons, vor einer folgenschweren Wahl: Entweder er verrät die Fairies oder er verliert die Frau, die er liebt. Doch Bria, Prinzessin der Diebe, denkt nicht daran, sich kampflos zu ergeben. Gemeinsam entfesseln sie einen Sturm, der Menschen, Fairies, Meerjungfrauen und Dämonen in eine alles entscheidende Rebellion zieht. Schon auf den ersten Seiten entfaltet die Geschichte eine dunkle, spannungsgeladene Atmosphäre. Das Setting in einem von Magie durchzogenes Liverpool bleibt ein echtes Highlight. Jennifer Benkau versteht es meisterhaft, dieser Kulisse Leben einzuhauchen und eine dichte Atmosphäre aufzubauen, die gleichzeitig bedrohlich und faszinierend wirkt. Besonders stark sind die Figuren. Samuel ist ein Charakter voller Widersprüche. Auf der einen Seite ist er gebrochen und verletzlich, zugleich aber auch unerschütterlich und loyal. Seine innere Zerrissenheit macht ihn unglaublich greifbar. Bria wiederum bleibt eine meiner Lieblingsfiguren. Ihre impulsive, eigensinnige Art ist manchmal herausfordernd, doch genau diese Unerschrockenheit verleiht ihr so viel Stärke. Ihr Rätsel um die eigene Fähigkeit löst sich auf eine Weise, die mich wirklich überrascht hat. Mein einziger Wermutstropfen ist, dass das Ende etwas gehetzt wirkt. Obwohl die Auflösung inhaltlich stimmig ist, hätte ich mir an manchen Stellen mehr Raum für die Entwicklungen gewünscht.

Spannende Fortsetzung mit authentischen Charakteren
Nach dem Cliffhanger des letzten Bandes habe ich ungeduldig auf den neuen Teil gewartet und musste diesen natürlich direkt nach Erscheinen so schnell wie möglich durchlesen. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Doch worum geht es? Liverpool alias Fairygolden Town ist nicht mehr das, was es einmal war. Die Fairies werden unterdrückt, Bria wird gefangengehalten, Samuel und der Rest der Skysons müssen sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen und Kaleigh ist wieder mal irgendwie mittendrin. Die Handlung geht natürlich direkt da weiter, wo wir in Band 1 zurückgelassen worden. Dabei gibt es auch hier wieder häufiger Perspektivenwechsel, welche ich aber gut gelungen fand. Denn die Charaktere sind für mich eine der größten Stärken dieses Buches. Bria hat sich weiterentwickelt und kämpft genauso wie Samuel mit ihren eigenen Dämonen und Ängsten. Kaleigh‘s und Rory’s Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Aiven und Eliah kamen meiner Meinung nach fast zu kurz, aber auch hier merkt man, wie die zwei weiter ausgebaut wurden und sich gegenseitig ergänzen. -Fazit- Eine spannende Fortsetzung mit authentischen Charakteren und einem fesselnden Plot. Ich bin durch die über 600 Seiten quasi geflogen, es kam mir dennoch viel zu kurz vor. Ich würde gerne noch mehr aus der Welt der Fairies lesen. Rezensionsexemplar, meine Meinung ist unbeeinflusst

Am Anfang hat sich die Handlung für mich etwas gezogen. Aber nach und nach wurde richtig viel aufgedeckt und es wurde auch am Ende total spannend. Mich hat vor allem das politische, die Intrigen und die zwei Fronten, der Kampf um Gerechtigkeit sehr mitgenommen. Eine Reihe hinter der viel mehr steckt, als man es anfangs denkt.
"𝘌𝘪𝘯𝘦 𝘨𝘶𝘵𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘪𝘴𝘵 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘢𝘭𝘭𝘦, 𝘬𝘭𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘦𝘦. 𝘚𝘪𝘦 𝘭𝘰𝘤𝘬𝘵 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘩𝘪𝘯𝘦𝘪𝘯, 𝘧𝘦𝘴𝘴𝘦𝘭𝘵 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘥 𝘭ä𝘴𝘴𝘵 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘭𝘰𝘴."
Fairiegolden Town – Der König der Verdammten ist der zweite und letzte Band der "Fairiegolden Town-Reihe" von Jennifer Benkau. Die 608 Seiten umfassende Geschichte rund um Bria, Samuel, Kayleigh, Elia und Rory geht in die letzte Runde und sie wird aus den Perspektiven aller Charaktere erzählt. Für Fans der Tropes: Forbidden Love / Romance, Fated Mates / Soulmates und Chosen One. 𝐙𝐮𝐦 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭: (kann Spoiler enthalten) Die Geschichte beginnt mit Samuel, der auf der Suche nach Bria ist, die von Gegner Chapman am Ende des ersten Bandes gefangen wurde. Weiter noch gibt es noch Kayleigh, die sich mit der Fee Rory abseits der Stadt versteckt. Unter ihnen nach wie vor der im Korb gebannte Dämon, der immer wieder betont, welch Unheil er bei seinem Entkommen anrichten wird. Bria sitzt in der Zwischenzeit in einer misslichen Lage, doch in dieser ergeben sich auch neue Optionen für sie, denn sie entdeckt endlich, dass sie mehr als nur eine Diebin ist und ihr magische Kräfte inne wohnen. Sie sucht ihren Weg zurück nach Liverpool. Die Stimmung in der Stadt droht schon bald zu eskalieren, da die magischen Wesen immer mehr unterdrückt werden. Die Gruppe hat es sich nach wie vor zur Aufgabe gemacht, Chapman aufzuhalten. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Das Cover ist sehr ansprechend und rundet die Reihe ab. Nach dem spannenden Ende des ersten Bandes war ich sehr neugierig auf Band zwei. Nach den ersten 100 Seiten steigt die Spannung langsam an, die Geschichten der verschiedenen Charaktere schlagen Verbindungen zueinander, gehen spannend ineinander über. Und doch ist es wieder Brias Perspektive, die mich am meisten mitzieht. Generell war mir die Geschichte aber etwas zu langatmig und weniger spannend als Band 1. Besonders das Ende lies mich enttäuscht zurück, da man besonders darauf hin fiebert und dann kam es mir zu blass vor und zu schnell. Für das Ende hätte man sich mehr Zeit lassen und dafür im vorderen Bereich die Story an einigen Stellen kürzen können. Dennoch finde ich auch, dass die Story hat eine ganz eigene Magie in sich hat. Von mir gibt es 3,5 - 4 ⭐️.
"Der König der Verdammten" ist ein düsteres und spannendes Finale voller lebendiger Figuren, politischer Brisanz und einer Atmosphäre, die unter die Haut geht. Jennifer Benkau beweist einmal mehr, wie vielschichtig und mitreissend Urban Fantasy sein kann.
Mit "Fairiegolden Town – Der König der Verdammten" bringt Jennifer Benkau ihre düstere Dilogie zu einem überzeugenden Abschluss, der nochmals mit Intensität und grossen Emotionen auftrumpft. Nachdem die Proteste in Liverpool brutal niedergeschlagen wurden, steht Samuel Everett, Anführer der Skysons, vor einer folgenschweren Wahl: Entweder er verrät die Fairies oder er verliert die Frau, die er liebt. Doch Bria, Prinzessin der Diebe, denkt nicht daran, sich kampflos zu ergeben. Gemeinsam entfesseln sie einen Sturm, der Menschen, Fairies, Meerjungfrauen und Dämonen in eine alles entscheidende Rebellion zieht. Schon auf den ersten Seiten entfaltet die Geschichte eine dunkle, spannungsgeladene Atmosphäre. Das Setting in einem von Magie durchzogenes Liverpool bleibt ein echtes Highlight. Jennifer Benkau versteht es meisterhaft, dieser Kulisse Leben einzuhauchen und eine dichte Atmosphäre aufzubauen, die gleichzeitig bedrohlich und faszinierend wirkt. Besonders stark sind die Figuren. Samuel ist ein Charakter voller Widersprüche. Auf der einen Seite ist er gebrochen und verletzlich, zugleich aber auch unerschütterlich und loyal. Seine innere Zerrissenheit macht ihn unglaublich greifbar. Bria wiederum bleibt eine meiner Lieblingsfiguren. Ihre impulsive, eigensinnige Art ist manchmal herausfordernd, doch genau diese Unerschrockenheit verleiht ihr so viel Stärke. Ihr Rätsel um die eigene Fähigkeit löst sich auf eine Weise, die mich wirklich überrascht hat. Mein einziger Wermutstropfen ist, dass das Ende etwas gehetzt wirkt. Obwohl die Auflösung inhaltlich stimmig ist, hätte ich mir an manchen Stellen mehr Raum für die Entwicklungen gewünscht. FAZIT: "Der König der Verdammten" ist ein düsteres und spannendes Finale voller lebendiger Figuren, politischer Brisanz und einer Atmosphäre, die unter die Haut geht. Jennifer Benkau beweist einmal mehr, wie vielschichtig und mitreissend Urban Fantasy sein kann. (4.5 Sterne)

Fairiegolden Town hat meiner Meinung nach viel mehr Hype verdient! Der Einstieg ist mir leicht gefallen & ich war schnell wieder in der Geschichte drin. Der Schreibstiel ist flüssig & lässt sich leicht lesen. Die Perspeltivenwechsel sind richtig gut gesetzt, so das ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte & gleichzeitig habe ich so manches Mal geflucht, weil es dadurch ganz viele mini Cliffhanger gab. Wir lesen insgesamt aus 5 Perspektive: Bria, Kaelight, Rory, Samuel & Elias. Ich fand die Perspektiven durch die Bahn weg interessant & sie haben sich richtig gut ergänzt. Auch die Charakterentwicklung im laufe der beiden Bände hat mir gut gefallen. Vor allem Rory & ihren Dämon mochte ich sehr gerne. Die Unterhaltung mit ihm war so manches Mal ziemlich amüsant. Es gab viele Intrigen & politische Spielchen, die ich absolut nicht vorhersehen konnte. Für mich war es ein absolut gelungener & runder Abschluss der Reihe! 😍
Wow, wieder eine Wahnsinns-Dilogie von Jennifer Benkau
Mir hat die Dilogie wieder wahnsinnig gut gefallen. Band 1 war für mich schon ein richtiges Highlight und Band 2 knüpft direkt daran an. Wir haben hier so viel Spannung, Emotionen, Liebe, Freundschaft und Hoffnung, dass es die düstere und teilweise bedrückende Handlung gut ausgleicht. Die Charaktere versuchen den Ungerechtigkeiten zu trotzen und für ein besseres Fairiegolden Town zu kämpfen. Jede:r hat seine eigenen Dämonen (Wortwitz inklusive) gegen die gekämpft werden und am Ende sind sie gemeinsam stark. Das Finale episch, etwas skurril und absolut passend. Ich persönlich mochte es sehr gern. Ich hab sowohl bei der Liebesgeschichte der Hauptprotas als auch Nebencharaktere mit gefiebert.
Großartiger Abschluss der Dilogie
Ich habe den ersten Band geliebt und der zweite steht ihm in nichts nach! Anders als sonst habe ich für beide Bücher sehr lange gebraucht und kann nicht recht greifen, wieso. Die Geschichte ist extrem komplex, wird aus mehreren Perspektiven erzählt und es gibt so viele Figuren, dass es schwer war, allen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen. Letztlich ist die Geschichte von Bria, Samuel, Kayleigh, Rory, Aiven, Eliah und natürlich Crocell großartig, komplex, tragisch, hoffnungsvoll und magisch. Und jede Wendung hat mich erstaunt und überrascht. Das Ende lässt vieles offen und ist doch ein gutes Ende, obwohl so viel Tod und Zerstörung vorangingen. Ich kann sie alle jetzt mit einem guten Gefühl gehen lassen.
Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! 👍🏻
Schon im ersten Teil haben mich die Charaktere dieser Reihe fasziniert. Sie sind so lebendig und facettenreich gezeichnet, dass man immer wieder neue Seiten an ihnen entdeckt – und doch das Gefühl hat, sie in- und auswendig zu kennen. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Lesenden tief in die Figuren eintauchen zu lassen und die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erlebbar zu machen. Jede Figur hat ihre eigene Stimme und Tiefe, sodass man nie das Gefühl hat, bloße Nebencharaktere zu begleiten – alle sind wichtig und tragen ihren Teil zur Geschichte bei. Selten habe ich so gut geschriebene Charaktere gelesen, mit denen man gleichzeitig bangen, mitfiebern und herzhaft lachen kann. Die Dynamiken zwischen Crocell und der Truppe sind einfach köstlich und bringen immer wieder frischen Schwung in die Handlung. Gleichzeitig gibt es viele emotionale Momente, die mich richtig berührt haben. Besonders Rory und Kayleigh haben mir das Herz gestohlen – ich könnte ewig weiterlesen und würde die beiden am liebsten gar nicht mehr gehen lassen. Auch der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und mitreißend. Man merkt, wie viel Liebe zum Detail in jedem Kapitel steckt. Ein fantastisches Ende ⭐️ – und eine Reihe, die ich jedem nur ans Herz legen kann, der starke Charaktere, Humor und Emotionen in perfekter Balance liebt.
Ein politisches Meisterwerk, versteckt in einem Fantasyroman
Da ich mich durch den ersten Teil sehr gequält habe, hatte ich beim zweiten keine großen Erwartungen und habe ihn nur gelesen, weil der erste mit einem Cliffhanger endete. Aber WOW! Was für ein Meisterwerk. Politisch, Fantasyreich und aktueller denn je. Auch wenn er vor hunderten von Jahren im alten Liverpool spielt. Die Charakterentwicklung der Protagonist*innen ist unglaublich und ich habe jede Person lieb gewonnen. Die verschiedenen POVs haben das ganze noch spannender gemacht und haben dafür gesorgt, dass ich das Buch nur schwer weglegen konnte. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und habe lange nicht mehr so eine tolle Geschichte gelesen!
Wunderbare komplexe Fantasy, in der wahnsinnig viel drin steckt und die ich jedem ans Herz legen kann, der Geschichten mit politischeren Themen mag.
Ich habe gerade dieses Schmuckstück beendet und musste nach diesem Finale eben erstmal durchatmen. Worum geht’s? Nach den dramatischen Ereignissen aus Teil 1 ist Bria gefangen und Samuel gebrochen und verzweifelt, weil er gezwungen ist zu verraten, was er von ganzem Herzen liebt. Doch Samuel und Bria wären nicht sie selbst, wenn sie nicht kämpfen würden und so tun sie alles, um den Machenschaften des Bürgermeisters zuvorzukommen und nicht nur Fairiegolden Town, sondern auch einander zu retten. Meinung: Der Abschluss der Dilogie war intensiv, sehr politisch und komplex und es war einfach eine Freude diese Geschichte zu lesen. Jennifer Benkau hat viele Themen verarbeitet, die in ihrer Aktualität erschreckend sind und doch nicht oft genug zur Sprache gebracht werden können. Gleichzeitig zieht sich die Botschaft der heilenden Kraft von Kunst und Kultur wie ein roter Faden durch das Buch. Besonders gefallen hat mir, dass die Liebesbeziehung zwischen Bria und Samuel mehr Raum bekommen hat und wir öfter Samuels Perspektive erleben. Samuels Rolle als Boss einer Gang wird dabei nie verharmlost. Die Autorin versteht es zu demonstrieren wie schwierig es sein kann Gut und Böse zu definieren und dass der Zweck die Mittel heiligen kann, das aber nicht muss. Fazit: Wunderbare komplexe Fantasy, in der wahnsinnig viel drin steckt und die ich jedem ans Herz legen kann, der Geschichten mit politischeren Themen mag.

Hat den ersten Band sogar noch getoppt, so fesselnd!😍
Die Unterdrückung der Fairies wird immer ernster und bedrückender, neue Bedrohungen rücken immer näher... Die Autorin hat es wahnsinnig gut dargestellt, wie sich die Stadt spaltet und radikalisiert. Die Fairies, die eigentlich die Hälfte der Bewohner ausmachen und Teil des Alltags sind, werden offen diskriminiert und ausgestoßen, ohne Grundlage inhaftiert und sind Polizeigewalt ausgesetzt. Es war ebenso bedrückend wie realitätsnah zu lesen. Aber solange noch Personen an die Freiheit und das Miteinander glauben, besteht Hoffnung. Und die ProtagonistInnen lieben Liverpool und kämpfen für diese Stadt. Im zweiten Band können die Charaktere ihre Beziehungen zueinander vertiefen und es gibt auch einige Spice-Szenen (ich bin mir immer noch nicht sicher, ob mir closed-door nicht besser gefallen hätte. Aber diesmal hat es sich besser in die Handlung eingefügt). Alle Charaktere habe ich mittlerweile so sehr ins Herz geschlossen und richtig mit ihnen mitgefiebert! Ja, im ersten Band waren es schon einige Perspektiven, an die man sich gewöhnen musste, aber im zweiten Band kam es mir jetzt überhaupt nicht mehr viel vor. Anders als beim ersten Band hatte ich dieses mal keine Ahnung, welcher Plot mich erwarten würde und bin wirklich begeistert davon, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Vor allem die letzten 100 Seiten haben mich so sehr gefesselt und ich war gleichzeitig so traurig, dass immer weniger Seiten übrig waren. Einen Kritikpunkt habe ich: Eine Triggerwarnung wäre nicht schlecht (vor allem wegen der Hunde, hab GEHEULT)
Der zweite Teil hat mir leider viel weniger gefallen. Der Anfang war gut und ich bin gut reingekommen nach der Pause aber gerade der Mittelteil bestand nur aus Gesprächen und es tut sich wenig zwischen den Protagonisten, erst zum Ende kommt wieder Spannung und Tempo auf. Es war etwas zäh und ist mir schwer gefallen mich auf das Buch zu konzentrieren. Im ersten Teil bin ich nur durch die Seiten geflogen. Sehr schade
Eine traurige, romantische und spannende Fantasygeschichte
Das Buch war so spannend und ich hab es geliebt. Am meisten mochte ich wie einfach ich wieder in die Story einsteigen konnte. Es hat mich sofort gefangen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die Charaktere und die Story das war eine Welt für sich. Für alle Fantasy-Liebhaber ein Muss.
Description
Nachdem die Proteste in Liverpool brutal niedergeschlagen wurden, steht Samuel Everett, der Anführer der Skysons, vor einer unmöglichen Entscheidung. Entweder er verrät die Fairies und mit ihnen die gesamte Stadt, oder seine große Liebe wird hingerichtet. Doch als Prinzessin der Diebe gibt sich auch Bria erst dann geschlagen, wenn ihr Herz nicht mehr schlägt. Zusammen beschwören die beiden einen Sturm herauf, und die Fairiegolden Town wird zum Zentrum einer nie dagewesene Rebellion zwischen Menschen, Fairies, Meerjungfrauen und Dämonen.
Enthaltene Tropes: Enemies to Lovers
Spice-Level: 3 von 5
Book Information
Author Description
Jennifer Benkau wurde im April 1980 in der Klingenstadt Solingen geboren. Nachdem sie in ihrer Kindheit und Jugend Geschichten in eine anachronistische Schreibmaschine hämmerte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie im Dezember 2008 von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. 2013 erhielt sie den DeLiA-Literaturpreis für die Dystopie »Dark Canopy«. Sie lebt mit ihrem Mann, vier Kindern, zwei Hunden und einem Pferd zwischen Düsseldorf und Köln.
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Ich kann es einfach nicht anders sagen: diese Reihe war definitiv ein kleines Jahreshighlight für sich! 😮💨 Ich habe sowohl Band 1 als auch Band 2 von vorn bis hinten geliebt. Die Kombination aus den verschiedenen Welten, das Magiesystem und die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. 🙂↕️ Band 2 schließt direkt an den Geschehnissen aus dem ersten Band an und auch wenn ich erstmal wieder etwas brauchte, um nach so langer Zeit wieder in die Geschichte zu finden, bin ich dann doch ziemlich schnell wieder reingekommen. 🔒 Der Romantasy-Anteil ist hier wirklich nur nebensächlich, aber das tut der Story überhaupt keinen Abbruch. Mit den Geheimnissen, politischen Verstrickungen und Geschehnissen ist man nämlich schon ziemlich gut unterhalten. 🥹 Das Reihen-Finale setzt dem Ganzen dann nochmal die Krone auf. Im einen Moment dachte ich noch „Oh nein, das macht er nicht wirklich“ und im nächsten war ich schon wieder total gerührt, von der Verbindungen der Hauptcharaktere. 🥺🫂 Wer also eine wirklich gute und durchdachte Fantasy-Reihe mit Faes, Picky-Blinder-Vibes, Politik & Rebellion sucht, der trifft mich Fairiegolden Town absolut ins Schwarze. 🙂↕️🫱🏼🫲🏽 Eine ganz klare Empfehlung von mir. 🖤✨

Intensives Ende; Figuren, Politik und Spannung verschmelzen zu einem unvergesslichen Finale!
Jennifer Benkau liefert mit „Fairiegolden Town – Der König der Verdammten“ einen Abschluss, der den ersten Band nicht nur übertrifft, sondern die gesamte Reihe auf ein völlig neues Level hebt. Was im Auftakt bereits vielversprechend begann, wird hier zu einem literarischen Feuerwerk, das in seiner Wucht und Emotionalität kaum zu überbieten ist. Schon die ersten Seiten entfalten eine Sogwirkung, die die Lesenden mitten in eine düstere, von Spannungen durchzogene Welt hineinzieht – eine Atmosphäre, so dicht und atemlos, dass man kaum die Möglichkeit hat, zur Ruhe zu kommen. Mit jeder Szene steigert sich die Intensität, Konflikte spitzen sich zu, Beziehungen vertiefen sich, und die Handlung drängt unaufhaltsam auf ihren Höhepunkt zu. Dieses Finale gleicht einem musikalischen Crescendo: Es beginnt kraftvoll, schwillt immer weiter an und entlädt sich schließlich in einem fulminanten, emotionalen und zugleich unvergesslichen Schlussakt, der noch lange nachhallt und die Reihe in strahlendem Glanz vollendet. Der politische Hintergrund Liverpools rückt in diesem zweiten Band noch stärker ins Zentrum der Handlung und verleiht der Geschichte eine bedrückende, fast dystopische Dimension. Die ohnehin fragile Beziehung zwischen Menschen und Fairies kippt immer deutlicher in offene Feindseligkeit. Misstrauen und Angst werden von den Machthabern, den Purebloods, gezielt geschürt, Gesetze verschärfen die Kluft, und öffentliche Hetze bereitet den Boden für eine systematische Unterdrückung, die kaum noch aufzuhalten scheint. Liverpool erscheint dadurch wie eine Stadt, die im Würgegriff von Kontrolle und Repression liegt – ein Ort, an dem jeder Schritt überwacht, jedes Anderssein bestraft wird und Hoffnung kaum noch Raum findet. Diese Entwicklung verleiht der Geschichte eine fast erschreckend realistische Note. Die Mechanismen, mit denen Vorurteile geschürt, Feindbilder geschaffen und Rechte schleichend eingeschränkt werden, erinnern stark an politische Strömungen unserer eigenen Gegenwart. Ob es um die Spaltung von Gesellschaften durch Angstkampagnen, das Erstarken autoritärer Tendenzen oder die Diskriminierung von Minderheiten geht – vieles, was Benkau in Liverpool entwirft, wirkt wie ein Spiegel realer Debatten und Konflikte. Dadurch erhält die Fantasywelt eine beklemmende Aktualität, die weit über das Genre hinausreicht und die Lesenden dazu zwingt, Parallelen zu hinterfragen. Gerade diese Nähe zur Realität macht die Geschichte so eindringlich: Sie bleibt nicht in einer märchenhaften Distanz, sondern legt den Finger in Wunden, die auch unsere Gesellschaft kennt. Auch die Figurenentwicklung verschärft sich und verleiht die diesem zweiten Band eine enorme emotionale Tiefe. Rory beispielsweise, die bereits im ersten Teil als vielschichtige Figur eingeführt wurde, aber doch eher im Hintergrund blieb, wächst hier noch einmal über sich hinaus. Besonders der Umstand, dass sie über das Schicksal des Dämons entscheiden muss, den sie zu Beginn des ersten Bandes gefangen hat, gibt ihrer Reise eine dramatische Tragweite. Diese Bürde zerrt an ihrem Gewissen, stellt ihr Selbstbild infrage und zwingt sie dazu, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was Menschlichkeit, Gnade und Gerechtigkeit wirklich bedeuten. Bria hingegen erweist sich in „Der König der Verdammten“ als eine Figur, die aus dem Schatten ihrer früheren Zurückhaltung tritt und nun in voller Kraft erstrahlt. Ihre Stärke ist keine starre Unerschütterlichkeit, sondern lebt gerade von ihrer Verletzlichkeit, von ihren Zweifeln und ihrem Nachdenken über die Rolle, die sie in dieser von Hass und Unterdrückung gezeichneten Welt einnehmen will. Doch je mehr sie sich ihrer Herkunft stellt, desto klarer erkennt sie, welche Macht in ihr selbst verborgen liegt – ein Erbe, das gleichermaßen Furcht wie Hoffnung birgt. Schritt für Schritt findet Bria zu sich selbst und wird so zu einer Figur, deren Mut und innere Klarheit den Kern der Geschichte prägen. Auch Samuel sticht als Figur besonders hervor. Seine Geschichte ist geprägt von inneren Konflikten und tiefen emotionalen Narben, die seine Entscheidungen und Handlungen auf jeder Seite nachvollziehbar machen. Gleichzeitig ist er ein zutiefst vielschichtiger Charakter: gebrochen in seinen Erfahrungen, doch bemerkenswert stark in seinem Willen und seiner Fähigkeit, sich trotz allem nicht aufzugeben. Seine Gedankenwelt ist komplex, seine Gefühle greifbar und intensiv, sodass jeder Moment, in dem er handelt oder reflektiert, unter die Haut geht. Samuel ist kein einfacher Held im klassischen Sinne, sondern ein Charakter, der durch seine Verletzlichkeit und gleichzeitig durch seine Standhaftigkeit eine besondere Tiefe erhält, die lange nachwirkt. Ein weiterer hochinteressanter Aspekt ist die konstante Spannung, die den gesamten Roman durchzieht. Selbst in ruhigeren Momenten bleibt die Atmosphäre greifbar angespannt; jede Szene trägt das unterschwellige Gefühl in sich, dass jederzeit etwas Unvorhergesehenes geschehen könnte. Die Luft knistert förmlich vor Erwartung, und auch scheinbar stille Passagen wirken niemals langweilig, sondern laden zum Mitfiebern ein. Benkau versteht es meisterhaft, selbst Dialoge und Beobachtungen mit einer subtilen Dringlichkeit zu füllen, sodass der Leser das Gefühl hat, dass hinter jeder Ecke neue Konflikte, Intrigen oder Enthüllungen lauern. Diese konstante Grundspannung macht den Roman zu einem Erlebnis, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, und sorgt dafür, dass man die Welt der „Fairiegolden Town“ immer mit wachsamer Aufmerksamkeit verfolgt. Das Ende schließlich ist grandios inszeniert. Jennifer Benkau gelingt es, persönliche Schicksale, innere Konflikte und gesellschaftliche Entwicklungen zu einem packenden, stimmigen Ganzen zu verweben. Jede Entscheidung, jeder Moment trägt Gewicht, und selbst scheinbar kleine Ereignisse entfalten eine enorme emotionale Wirkung. Zugleich setzt das Finale ein politisches Ausrufezeichen: Es zeigt die Konsequenzen von Unterdrückung, Machtmissbrauch und Vorurteilen auf, ohne dabei den menschlichen, erzählerischen Kern aus den Augen zu verlieren. Ohne zu viel zu verraten, lässt sich sagen, dass dieser Abschluss alles andere als beliebig oder vorhersehbar ist. Er erreicht einen Höhepunkt, der tief berührt, zum Nachdenken anregt und lange nachklingt – und er bewahrt die Welt von „Fairiegolden Town“ weit über die letzte Seite hinaus als lebendige, atmende Realität im Kopf der Lesenden. Jeder Moment wirkt sorgfältig komponiert, jeder Handlungsstrang findet sein Echo, sodass das Ende nicht nur ein Schluss, sondern ein nachhaltiges Erlebnis ist. Alles in allem ist „Der König der Verdammten“ ein herausragender Abschluss, der auf beeindruckende Weise Spannung, tiefgehende Figurenentwicklung und politische Brisanz miteinander verwebt. Jennifer Benkau schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die von der ersten Seite an packt, den Leser unaufhörlich mitreißt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Jede Wendung, jeder Konflikt und jede Entscheidung fühlt sich bedeutsam an, und das Finale hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck, der noch lange nach dem Zuschlagen des Buches nachhallt. Dieses Werk ist weit mehr als ein bloßer Abschluss einer Reihe – es ist ein intensives, emotionales Erlebnis, das Charaktere zum Leben erweckt und eine vielschichtige, realitätsnahe Welt zeichnet. Eine klare und herzliche Empfehlung für alle, die Fantasy lieben, die nicht nur unterhält, sondern auch berührt, fesselt und nachdenklich stimmt.
Ein sehr emotionales und starkes Finale
Auch das Cover des zweiten Bands finde ich wieder wunderschön. Was für ein Finale! Nach Band 1 hatte ich gehofft, dass mich auch der zweite Teil genauso mitreißen würde – aber wie intensiv, emotional und düster diese Fortsetzung tatsächlich wird, hat mich positiv überrascht. Schon das Vorwort fand ich richtig schön und stimmungsvoll. Der Schreibstil der Autorin ist ganz besonders und schafft es erneut, die hier herrschende Atmosphäre perfekt einzufangen. Das Setting – Großbritannien, die Stadt Liverpool, bewohnt von Menschen und Fairies – mit einem Hauch Peaky Blinders-Flair, fand ich wieder einfach mega cool. Samuel fand ich als Figur richtig stark. Seine Geschichte, seine Gedanken, seine Gefühle – sie gehen unter die Haut. Er ist so ein vielschichtiger, gebrochener und gleichzeitig starker Charakter. Ich bin und bleibe ein riesiger Bria-Fan! Ihre impulsive Art ist manchmal ganz schön krass, aber genau das macht sie für mich so greifbar. Ich habe mich öfter selbst in ihr wiedererkannt. Ihre Fähigkeit war das große Rätsel – und wie sich das aufgelöst hat, war einfach nur WOW. Kayleigh, Rory, Eliah und Aiven – jeder auf seine Weise wundervoll und tragisch. Ich liebe es, wie Jennifer Benkau es schafft, all diese Figuren so authentisch und moralisch grau darzustellen. Sie tragen alle ihr Päckchen, machen Fehler, wachsen daran – und genau deshalb wirken sie so echt. Ihre Geschichten haben mich wirklich berührt. Und dann ist da noch der Dämon … So faszinierend! Immer wieder habe ich gerätselt, ob er tatsächlich so böse ist – oder eben nicht. Der zweite Band war für mich wieder ein echter Pageturner. Ich habe die Seiten verschlungen und mitgefiebert – zwei Szenen haben mich emotional wirklich komplett erwischt, sodass ich erst mal schlucken musste. Meine einzige Kritik ist tatsächlich das Ende. Inhaltlich fand ich es richtig gut, aber leider ging es mir – wie schon während des Lesens befürchtet – etwas zu schnell. Es fühlte sich einfach ein wenig gehetzt an, und das fand ich wirklich schade. Aber alles andere war so großartig, so intensiv und so mitreißend, dass ich trotzdem mit voller Überzeugung 5 Pfoten vergebe 🐾 Fairiegolden Town ist eine düstere, magische und zutiefst berührende Dilogie – mit unglaublich starken Figuren, einer faszinierenden Welt und einer emotionalen Tiefe, die wirklich unter die Haut geht. Ich werde die Charaktere und ihre Geschichten ganz sicher nicht so schnell vergessen. ✨💔🔥🖤 Ich danke dem HEYNEVerlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.
Bisschen schwächer als Band 1, da deutlich mehr misscommunication 🙈
Eine düstere Fantasy Dilogie mit diversen Banden, zwei Völkern und einem ewigen Kampf um die Stadt Liverpool. Der Schreibstil ist super flüssig und auch wenn die POV’s häufig wechseln kommt man super mit. Die Handlungsstränge führen auch schon sehr früh zusammen und so lernen wir die Charaktere auch aus verschiedenen Richtungen kennen. Ich habe vor allem den Anfang extrem geliebt und war dann schier etwas enttäuscht, als ich festgestellt habe es geht nicht um die Fee und den Dämon 🥺 Aber alle Charaktere hatten ihren festen Part in der Story, sie sind gewachsen, haben sich entwickelt und ihr eigenes Ding durchgezogen. Es war durchweg spannend, weil jeder eigene Ziele verfolgt hat und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, wann sich wohl der nächste Handlungsstrang überschneidet. Ich fand es unheimlich spannend wie die Autorin Themen wie Rassismus, Selbstbestimmung, Veganismus und noch viel mehr in dieses Fantasysetting eingeflochten hat. Es war total erfrischend, dass die Charaktere (die meiste Zeit) miteinander geredet haben und das Queerness hier etwas Selbstverständliches war (wie es auch sein sollte). Von der Storyline her gab es aber durchaus ein paar Stellen die sehr abrupt waren, Dinge gefehlt haben (kein show dont tell) und die Charaktere hatten auch den ein oder anderen Aussetzer 😁 Aber es war definitiv eine fantastische Geschichte und dank der zweier Völker gab es auch jede Menge Reibungen, Politik, Intrigen und auch zahlreiche Geheimnisse und spannende Wesen. Klare Empfehlung von mir! Fakten: 3. Person Erzählerperspektive, multiple POV’s, Romance als Nebenplot, teilweise düster und blutig
Ich freue mich so wieder back im Fairygoldentown zu sein 😍 Wie schon in Band eins geht es auch hier spannend weiter. Geheimnisse werden gelüftet und Gefühle gestanden 🥹 Der Romantasypart in der Reihe ist sehr schwach, aber vorhanden. Normalerweise würde mich das stören, aber die Reihe hat so etwas an sich, sie fesselt mich einfach. Besonders Bria und ihre Geschichte sind mir ans Herz gewachsen. Ich mag ihre Entwicklung sehr, wie sie immer mehr Stärke in sich findet und Sam mit sich zieht 😊 Auch die anderen Charaktere sind sehr sympathisch und man möchte einfach wissen wie es mit ihnen weiter geht. Ich hoffe sehr, dass wir vlt doch noch einen dritten Band bekommen. Material genug wäre aufjedenfall da. Die Geschichte ist einfach was anderes und macht so viel Spaß. (unbezahlte Werbung/ Rezensionsexemplar)
"Der König der Verdammten" ist ein düsteres und spannendes Finale voller lebendiger Figuren, politischer Brisanz und einer Atmosphäre, die unter die Haut geht. Jennifer Benkau beweist einmal mehr, wie vielschichtig und mitreissend Urban Fantasy sein kann.
Mit "Fairiegolden Town – Der König der Verdammten" bringt Jennifer Benkau ihre düstere Dilogie zu einem überzeugenden Abschluss, der nochmals mit Intensität und grossen Emotionen auftrumpft. Nachdem die Proteste in Liverpool brutal niedergeschlagen wurden, steht Samuel Everett, Anführer der Skysons, vor einer folgenschweren Wahl: Entweder er verrät die Fairies oder er verliert die Frau, die er liebt. Doch Bria, Prinzessin der Diebe, denkt nicht daran, sich kampflos zu ergeben. Gemeinsam entfesseln sie einen Sturm, der Menschen, Fairies, Meerjungfrauen und Dämonen in eine alles entscheidende Rebellion zieht. Schon auf den ersten Seiten entfaltet die Geschichte eine dunkle, spannungsgeladene Atmosphäre. Das Setting in einem von Magie durchzogenes Liverpool bleibt ein echtes Highlight. Jennifer Benkau versteht es meisterhaft, dieser Kulisse Leben einzuhauchen und eine dichte Atmosphäre aufzubauen, die gleichzeitig bedrohlich und faszinierend wirkt. Besonders stark sind die Figuren. Samuel ist ein Charakter voller Widersprüche. Auf der einen Seite ist er gebrochen und verletzlich, zugleich aber auch unerschütterlich und loyal. Seine innere Zerrissenheit macht ihn unglaublich greifbar. Bria wiederum bleibt eine meiner Lieblingsfiguren. Ihre impulsive, eigensinnige Art ist manchmal herausfordernd, doch genau diese Unerschrockenheit verleiht ihr so viel Stärke. Ihr Rätsel um die eigene Fähigkeit löst sich auf eine Weise, die mich wirklich überrascht hat. Mein einziger Wermutstropfen ist, dass das Ende etwas gehetzt wirkt. Obwohl die Auflösung inhaltlich stimmig ist, hätte ich mir an manchen Stellen mehr Raum für die Entwicklungen gewünscht.

Spannende Fortsetzung mit authentischen Charakteren
Nach dem Cliffhanger des letzten Bandes habe ich ungeduldig auf den neuen Teil gewartet und musste diesen natürlich direkt nach Erscheinen so schnell wie möglich durchlesen. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Doch worum geht es? Liverpool alias Fairygolden Town ist nicht mehr das, was es einmal war. Die Fairies werden unterdrückt, Bria wird gefangengehalten, Samuel und der Rest der Skysons müssen sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen und Kaleigh ist wieder mal irgendwie mittendrin. Die Handlung geht natürlich direkt da weiter, wo wir in Band 1 zurückgelassen worden. Dabei gibt es auch hier wieder häufiger Perspektivenwechsel, welche ich aber gut gelungen fand. Denn die Charaktere sind für mich eine der größten Stärken dieses Buches. Bria hat sich weiterentwickelt und kämpft genauso wie Samuel mit ihren eigenen Dämonen und Ängsten. Kaleigh‘s und Rory’s Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Aiven und Eliah kamen meiner Meinung nach fast zu kurz, aber auch hier merkt man, wie die zwei weiter ausgebaut wurden und sich gegenseitig ergänzen. -Fazit- Eine spannende Fortsetzung mit authentischen Charakteren und einem fesselnden Plot. Ich bin durch die über 600 Seiten quasi geflogen, es kam mir dennoch viel zu kurz vor. Ich würde gerne noch mehr aus der Welt der Fairies lesen. Rezensionsexemplar, meine Meinung ist unbeeinflusst

Am Anfang hat sich die Handlung für mich etwas gezogen. Aber nach und nach wurde richtig viel aufgedeckt und es wurde auch am Ende total spannend. Mich hat vor allem das politische, die Intrigen und die zwei Fronten, der Kampf um Gerechtigkeit sehr mitgenommen. Eine Reihe hinter der viel mehr steckt, als man es anfangs denkt.
"𝘌𝘪𝘯𝘦 𝘨𝘶𝘵𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘪𝘴𝘵 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘢𝘭𝘭𝘦, 𝘬𝘭𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘍𝘦𝘦. 𝘚𝘪𝘦 𝘭𝘰𝘤𝘬𝘵 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘩𝘪𝘯𝘦𝘪𝘯, 𝘧𝘦𝘴𝘴𝘦𝘭𝘵 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘶𝘯𝘥 𝘭ä𝘴𝘴𝘵 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘭𝘰𝘴."
Fairiegolden Town – Der König der Verdammten ist der zweite und letzte Band der "Fairiegolden Town-Reihe" von Jennifer Benkau. Die 608 Seiten umfassende Geschichte rund um Bria, Samuel, Kayleigh, Elia und Rory geht in die letzte Runde und sie wird aus den Perspektiven aller Charaktere erzählt. Für Fans der Tropes: Forbidden Love / Romance, Fated Mates / Soulmates und Chosen One. 𝐙𝐮𝐦 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭: (kann Spoiler enthalten) Die Geschichte beginnt mit Samuel, der auf der Suche nach Bria ist, die von Gegner Chapman am Ende des ersten Bandes gefangen wurde. Weiter noch gibt es noch Kayleigh, die sich mit der Fee Rory abseits der Stadt versteckt. Unter ihnen nach wie vor der im Korb gebannte Dämon, der immer wieder betont, welch Unheil er bei seinem Entkommen anrichten wird. Bria sitzt in der Zwischenzeit in einer misslichen Lage, doch in dieser ergeben sich auch neue Optionen für sie, denn sie entdeckt endlich, dass sie mehr als nur eine Diebin ist und ihr magische Kräfte inne wohnen. Sie sucht ihren Weg zurück nach Liverpool. Die Stimmung in der Stadt droht schon bald zu eskalieren, da die magischen Wesen immer mehr unterdrückt werden. Die Gruppe hat es sich nach wie vor zur Aufgabe gemacht, Chapman aufzuhalten. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Das Cover ist sehr ansprechend und rundet die Reihe ab. Nach dem spannenden Ende des ersten Bandes war ich sehr neugierig auf Band zwei. Nach den ersten 100 Seiten steigt die Spannung langsam an, die Geschichten der verschiedenen Charaktere schlagen Verbindungen zueinander, gehen spannend ineinander über. Und doch ist es wieder Brias Perspektive, die mich am meisten mitzieht. Generell war mir die Geschichte aber etwas zu langatmig und weniger spannend als Band 1. Besonders das Ende lies mich enttäuscht zurück, da man besonders darauf hin fiebert und dann kam es mir zu blass vor und zu schnell. Für das Ende hätte man sich mehr Zeit lassen und dafür im vorderen Bereich die Story an einigen Stellen kürzen können. Dennoch finde ich auch, dass die Story hat eine ganz eigene Magie in sich hat. Von mir gibt es 3,5 - 4 ⭐️.
"Der König der Verdammten" ist ein düsteres und spannendes Finale voller lebendiger Figuren, politischer Brisanz und einer Atmosphäre, die unter die Haut geht. Jennifer Benkau beweist einmal mehr, wie vielschichtig und mitreissend Urban Fantasy sein kann.
Mit "Fairiegolden Town – Der König der Verdammten" bringt Jennifer Benkau ihre düstere Dilogie zu einem überzeugenden Abschluss, der nochmals mit Intensität und grossen Emotionen auftrumpft. Nachdem die Proteste in Liverpool brutal niedergeschlagen wurden, steht Samuel Everett, Anführer der Skysons, vor einer folgenschweren Wahl: Entweder er verrät die Fairies oder er verliert die Frau, die er liebt. Doch Bria, Prinzessin der Diebe, denkt nicht daran, sich kampflos zu ergeben. Gemeinsam entfesseln sie einen Sturm, der Menschen, Fairies, Meerjungfrauen und Dämonen in eine alles entscheidende Rebellion zieht. Schon auf den ersten Seiten entfaltet die Geschichte eine dunkle, spannungsgeladene Atmosphäre. Das Setting in einem von Magie durchzogenes Liverpool bleibt ein echtes Highlight. Jennifer Benkau versteht es meisterhaft, dieser Kulisse Leben einzuhauchen und eine dichte Atmosphäre aufzubauen, die gleichzeitig bedrohlich und faszinierend wirkt. Besonders stark sind die Figuren. Samuel ist ein Charakter voller Widersprüche. Auf der einen Seite ist er gebrochen und verletzlich, zugleich aber auch unerschütterlich und loyal. Seine innere Zerrissenheit macht ihn unglaublich greifbar. Bria wiederum bleibt eine meiner Lieblingsfiguren. Ihre impulsive, eigensinnige Art ist manchmal herausfordernd, doch genau diese Unerschrockenheit verleiht ihr so viel Stärke. Ihr Rätsel um die eigene Fähigkeit löst sich auf eine Weise, die mich wirklich überrascht hat. Mein einziger Wermutstropfen ist, dass das Ende etwas gehetzt wirkt. Obwohl die Auflösung inhaltlich stimmig ist, hätte ich mir an manchen Stellen mehr Raum für die Entwicklungen gewünscht. FAZIT: "Der König der Verdammten" ist ein düsteres und spannendes Finale voller lebendiger Figuren, politischer Brisanz und einer Atmosphäre, die unter die Haut geht. Jennifer Benkau beweist einmal mehr, wie vielschichtig und mitreissend Urban Fantasy sein kann. (4.5 Sterne)

Fairiegolden Town hat meiner Meinung nach viel mehr Hype verdient! Der Einstieg ist mir leicht gefallen & ich war schnell wieder in der Geschichte drin. Der Schreibstiel ist flüssig & lässt sich leicht lesen. Die Perspeltivenwechsel sind richtig gut gesetzt, so das ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte & gleichzeitig habe ich so manches Mal geflucht, weil es dadurch ganz viele mini Cliffhanger gab. Wir lesen insgesamt aus 5 Perspektive: Bria, Kaelight, Rory, Samuel & Elias. Ich fand die Perspektiven durch die Bahn weg interessant & sie haben sich richtig gut ergänzt. Auch die Charakterentwicklung im laufe der beiden Bände hat mir gut gefallen. Vor allem Rory & ihren Dämon mochte ich sehr gerne. Die Unterhaltung mit ihm war so manches Mal ziemlich amüsant. Es gab viele Intrigen & politische Spielchen, die ich absolut nicht vorhersehen konnte. Für mich war es ein absolut gelungener & runder Abschluss der Reihe! 😍
Wow, wieder eine Wahnsinns-Dilogie von Jennifer Benkau
Mir hat die Dilogie wieder wahnsinnig gut gefallen. Band 1 war für mich schon ein richtiges Highlight und Band 2 knüpft direkt daran an. Wir haben hier so viel Spannung, Emotionen, Liebe, Freundschaft und Hoffnung, dass es die düstere und teilweise bedrückende Handlung gut ausgleicht. Die Charaktere versuchen den Ungerechtigkeiten zu trotzen und für ein besseres Fairiegolden Town zu kämpfen. Jede:r hat seine eigenen Dämonen (Wortwitz inklusive) gegen die gekämpft werden und am Ende sind sie gemeinsam stark. Das Finale episch, etwas skurril und absolut passend. Ich persönlich mochte es sehr gern. Ich hab sowohl bei der Liebesgeschichte der Hauptprotas als auch Nebencharaktere mit gefiebert.
Großartiger Abschluss der Dilogie
Ich habe den ersten Band geliebt und der zweite steht ihm in nichts nach! Anders als sonst habe ich für beide Bücher sehr lange gebraucht und kann nicht recht greifen, wieso. Die Geschichte ist extrem komplex, wird aus mehreren Perspektiven erzählt und es gibt so viele Figuren, dass es schwer war, allen die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdienen. Letztlich ist die Geschichte von Bria, Samuel, Kayleigh, Rory, Aiven, Eliah und natürlich Crocell großartig, komplex, tragisch, hoffnungsvoll und magisch. Und jede Wendung hat mich erstaunt und überrascht. Das Ende lässt vieles offen und ist doch ein gutes Ende, obwohl so viel Tod und Zerstörung vorangingen. Ich kann sie alle jetzt mit einem guten Gefühl gehen lassen.
Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! 👍🏻
Schon im ersten Teil haben mich die Charaktere dieser Reihe fasziniert. Sie sind so lebendig und facettenreich gezeichnet, dass man immer wieder neue Seiten an ihnen entdeckt – und doch das Gefühl hat, sie in- und auswendig zu kennen. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Lesenden tief in die Figuren eintauchen zu lassen und die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erlebbar zu machen. Jede Figur hat ihre eigene Stimme und Tiefe, sodass man nie das Gefühl hat, bloße Nebencharaktere zu begleiten – alle sind wichtig und tragen ihren Teil zur Geschichte bei. Selten habe ich so gut geschriebene Charaktere gelesen, mit denen man gleichzeitig bangen, mitfiebern und herzhaft lachen kann. Die Dynamiken zwischen Crocell und der Truppe sind einfach köstlich und bringen immer wieder frischen Schwung in die Handlung. Gleichzeitig gibt es viele emotionale Momente, die mich richtig berührt haben. Besonders Rory und Kayleigh haben mir das Herz gestohlen – ich könnte ewig weiterlesen und würde die beiden am liebsten gar nicht mehr gehen lassen. Auch der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und mitreißend. Man merkt, wie viel Liebe zum Detail in jedem Kapitel steckt. Ein fantastisches Ende ⭐️ – und eine Reihe, die ich jedem nur ans Herz legen kann, der starke Charaktere, Humor und Emotionen in perfekter Balance liebt.
Ein politisches Meisterwerk, versteckt in einem Fantasyroman
Da ich mich durch den ersten Teil sehr gequält habe, hatte ich beim zweiten keine großen Erwartungen und habe ihn nur gelesen, weil der erste mit einem Cliffhanger endete. Aber WOW! Was für ein Meisterwerk. Politisch, Fantasyreich und aktueller denn je. Auch wenn er vor hunderten von Jahren im alten Liverpool spielt. Die Charakterentwicklung der Protagonist*innen ist unglaublich und ich habe jede Person lieb gewonnen. Die verschiedenen POVs haben das ganze noch spannender gemacht und haben dafür gesorgt, dass ich das Buch nur schwer weglegen konnte. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und habe lange nicht mehr so eine tolle Geschichte gelesen!
Wunderbare komplexe Fantasy, in der wahnsinnig viel drin steckt und die ich jedem ans Herz legen kann, der Geschichten mit politischeren Themen mag.
Ich habe gerade dieses Schmuckstück beendet und musste nach diesem Finale eben erstmal durchatmen. Worum geht’s? Nach den dramatischen Ereignissen aus Teil 1 ist Bria gefangen und Samuel gebrochen und verzweifelt, weil er gezwungen ist zu verraten, was er von ganzem Herzen liebt. Doch Samuel und Bria wären nicht sie selbst, wenn sie nicht kämpfen würden und so tun sie alles, um den Machenschaften des Bürgermeisters zuvorzukommen und nicht nur Fairiegolden Town, sondern auch einander zu retten. Meinung: Der Abschluss der Dilogie war intensiv, sehr politisch und komplex und es war einfach eine Freude diese Geschichte zu lesen. Jennifer Benkau hat viele Themen verarbeitet, die in ihrer Aktualität erschreckend sind und doch nicht oft genug zur Sprache gebracht werden können. Gleichzeitig zieht sich die Botschaft der heilenden Kraft von Kunst und Kultur wie ein roter Faden durch das Buch. Besonders gefallen hat mir, dass die Liebesbeziehung zwischen Bria und Samuel mehr Raum bekommen hat und wir öfter Samuels Perspektive erleben. Samuels Rolle als Boss einer Gang wird dabei nie verharmlost. Die Autorin versteht es zu demonstrieren wie schwierig es sein kann Gut und Böse zu definieren und dass der Zweck die Mittel heiligen kann, das aber nicht muss. Fazit: Wunderbare komplexe Fantasy, in der wahnsinnig viel drin steckt und die ich jedem ans Herz legen kann, der Geschichten mit politischeren Themen mag.

Hat den ersten Band sogar noch getoppt, so fesselnd!😍
Die Unterdrückung der Fairies wird immer ernster und bedrückender, neue Bedrohungen rücken immer näher... Die Autorin hat es wahnsinnig gut dargestellt, wie sich die Stadt spaltet und radikalisiert. Die Fairies, die eigentlich die Hälfte der Bewohner ausmachen und Teil des Alltags sind, werden offen diskriminiert und ausgestoßen, ohne Grundlage inhaftiert und sind Polizeigewalt ausgesetzt. Es war ebenso bedrückend wie realitätsnah zu lesen. Aber solange noch Personen an die Freiheit und das Miteinander glauben, besteht Hoffnung. Und die ProtagonistInnen lieben Liverpool und kämpfen für diese Stadt. Im zweiten Band können die Charaktere ihre Beziehungen zueinander vertiefen und es gibt auch einige Spice-Szenen (ich bin mir immer noch nicht sicher, ob mir closed-door nicht besser gefallen hätte. Aber diesmal hat es sich besser in die Handlung eingefügt). Alle Charaktere habe ich mittlerweile so sehr ins Herz geschlossen und richtig mit ihnen mitgefiebert! Ja, im ersten Band waren es schon einige Perspektiven, an die man sich gewöhnen musste, aber im zweiten Band kam es mir jetzt überhaupt nicht mehr viel vor. Anders als beim ersten Band hatte ich dieses mal keine Ahnung, welcher Plot mich erwarten würde und bin wirklich begeistert davon, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Vor allem die letzten 100 Seiten haben mich so sehr gefesselt und ich war gleichzeitig so traurig, dass immer weniger Seiten übrig waren. Einen Kritikpunkt habe ich: Eine Triggerwarnung wäre nicht schlecht (vor allem wegen der Hunde, hab GEHEULT)
Der zweite Teil hat mir leider viel weniger gefallen. Der Anfang war gut und ich bin gut reingekommen nach der Pause aber gerade der Mittelteil bestand nur aus Gesprächen und es tut sich wenig zwischen den Protagonisten, erst zum Ende kommt wieder Spannung und Tempo auf. Es war etwas zäh und ist mir schwer gefallen mich auf das Buch zu konzentrieren. Im ersten Teil bin ich nur durch die Seiten geflogen. Sehr schade
Eine traurige, romantische und spannende Fantasygeschichte
Das Buch war so spannend und ich hab es geliebt. Am meisten mochte ich wie einfach ich wieder in die Story einsteigen konnte. Es hat mich sofort gefangen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die Charaktere und die Story das war eine Welt für sich. Für alle Fantasy-Liebhaber ein Muss.























