Stolen Mortality

Stolen Mortality

Book
4.56
LiebesromanRomanceLiebesgeschichteRomantik

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Description

Jamian Bryonts steht mit dem Rücken zur Wand. Um seinen jüngeren Bruder zu schützen, nimmt er die Schuld für einen Fehler auf sich, den er nicht begangen hat, und unterwirft sich einem ewigen Fluch: Mittels eines Giftes raubt der Senat der Vampirjäger ihm die Sterblichkeit. Doch warum gerade diese diabolische Strafe für ihn gewählt wurde, stellt Jamian vor ein Rätsel. Und was hat es mit der Vampirfrau Laine auf sich, die zeitgleich in seinem schottischen Dorf auftaucht und über Gesetze nur lacht? Klar ist nur eins – sie ist die Letzte, der Jamian vertrauen darf. Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
N/A
Format
Book
Pages
360
Price
15.40 €

Posts

3
All
5

Inhalt: Junias Bryonts wurde früher zum Kienshi als andere. Als er einen Fehler macht, der mit dem Tod bestreft wird, nimmt sein Bruder Jamian die Schuld auf sich. Doch in seinem Alter ist die Strafe die Unsterblichkeit. Als Wächter des schottischen Dorfes Glen Mertha ist es Jamians Pflicht, für Ordnung zu sorgen und die Menschen vor den Vampiren zu schützen. Seine Regel: Benimm dich ioder du stirbst. Die Vampirin Laine jedoch scheint über Gesetze nur lachen zu können. Als Jamian sie fälschlicherweise für einen Menschen hält und sie rettet, saugt sie ihn eine Menge Blut aus, allerdings ohne ihn dabei zu töten. Sie geht Jamian nicht mehr aus dem Kopf, dabei weiß er genau, dass sie die Letzte ist, der er vertrauen kann. Denn Laine hat einen tödlichen Auftrag ... Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, was Farben und Motiv angeht, obwohl ich nicht ganz weiß, wen es darstellen soll. Die Brüder können es schließlich nicht sein. Ist es vielleicht Laine? Jamian fand ich richtig cool. Er hatte die Verantwortung, konnte damit umgehen und tat das, was er wollte. Und dabei bleibt er auch noch lässig (meistens). Laine konnte sich manchmal nicht entscheiden und ihr innerer Kampf hat mich zunächst genervt, aber später hat sie mir Leid getan. Bei Senatorin Sinead hat man nie verstanden, was sie eigentlich wollte, bis sie es ausdrücklich sagte. Dass sie so oft missverstanden wird, hat sie mir irgendwie sympathisch gemacht. Auch den jüngeren Bruder Junias mochte ich gerne. Zwar wird er von seinen Mitschülern als Außenseiter wahrgenommen, aber da man selbst als Leser seine Gedanken mitbekommt, weiß man, wie er eigenlich ist. so ungefähr auf Seite 150 dachte ich: "Was kommt denn jetzt noch? Was soll auf den nächsten 200 Seiten passieren?" Da gab es so eine ... Spannungspause nenn ich das mal, und dann hatte ich keine Lust zu lesen. Aber ich habe die paar Seiten durchgehalten und es war einfach großartig! Es sind Sachen geschehen, die ich nicht einmal erahnt hätte und die kurz verloren geglaubte Spannung kehrte mit unerwarteten Überraschungen zurück! Das Ende hat mich dazu gebracht, minutenlang mit dem Buch in der Handd in die Leere zu starren (mehr oder weniger). Ich konnte nicht glauben, dass es zu Ende war, obwohl es eigenlich kam, wie es kommen musste. Das Ende war so offen, dass eine Fortsetzung kommen sollte, allerdings weiß ich nicht, ob es dafür genug ist. Es gab einige unerwartete Geschehnisse, die einem zwar nicht immer gefallen haben, aber einfach perfekt waren, weil sie Spannung und Tiefe in die Sache gebracht haben. Auch der Schreibstil gefiel mir, da er weder unverständlich noch zu langgezogen ist und weil die Autorin immer die richtigen Worte gefunden hat. Fazit: Mir hat "Stolen Mortality" sehr gut gefallen, wegen den sympathischen Charakteren, der spannenden Geschichte mit den gelungen unerwarteten Wendungen und dem fesselnden Schreibstil. Ich wünschte, es würde noch weitergehen und bin froh, dass ich noch andere Bücher von Jennifer Benaku auf dem SuB habe. Eine absolute Empfehlung!

5

Jennifer Benkau gelingt es immer wieder, dass man mit ihren Figuren wirklich mitfühlt, mitleidet, mithofft. Sie erzählt eine düstere Geschichte, die jeden Hoffnungsschimmer umso heller strahlen lässt. Eine gefühlvolle Geschichte, ohne kitschig zu sein. Eine fantastische Geschichte über Vampire in Schottland, was mit seiner magischen Landschaft wunderbar passt. Eine klassische Geschichte über Liebe, Verrat und Mut. Laut eigener Aussage hat sie dank dieser Geschichte mit dem Schreiben angefangen und ich bin froh, dass Sie sie aus ihrem Kopf befreit und für uns alle auf Papier gebracht hat :)

4

In letzter Zeit werde ich des Öfteren mal wieder von Vampirbüchern überrascht – im positiven Sinne natürlich. Und als Jennifer Benkau ihr neues Buch rausbrachte, wurde ich direkt hellhörig, denn die Dark – Dilogie habe ich geliebt und vergöttert. Und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Stolen Mortality glänzt durch Jennifer Benkaus gewohnt bodenständigen, realistischen und ehrlichen Schreibstil. Im Prinzip dreht sich die Geschichte um die Brüder Jamian und Junias. Jamian, der ältere von beiden, ist ein Wächter und als Junias einen Fehler begeht, nimmt er jede Strafe auf sich, um seinen Bruder zu schützen. Er wird mit der Unsterblichkeit bestraft. Kurz darauf trifft er auf eine ‚Vampirin in Nöten‘ und hilft ihr aus der Klemme. Laine ist wunderschön und verdreht ihm quasi direkt den Kopf. Nur ist diese gekommen, um ihn, den Wächter, zu töten. Der Grund dafür ist eine Prophezeiung, die sowohl Fluch als auch Segen sein kann. Durch die gesamte Story zieht sich eine düstere, beklemmende Stimmung. Jamian ist sehr pragmatisch, ruhig und zurückhaltend. Er ist zwar der Wächter und damit natürlicher Feind der Vampire, doch diese respektieren ihn in ‚seiner‘ Stadt und befolgen seine Regeln. Wäre da nicht das Problem, dass sein Bruder das genaue Gegenteil von ihm ist – stark und unbeherrscht. Laine kann man nur als unnahbar bezeichnen. Zu Anfang hält sie sich strikt an ihre Prinzipien, verfolgt ihr Ziel und tötet ohne Skrupel. Als sie sich ihrer wachsenden Zuneigung für Jamian bewusst wird, beginnt sie zu zweifeln. Und von Seite zu Seite wurde sie mir sympathischer und ich persönlich habe in ihr schon meinen Lieblingscharakter gefunden. Die Geschichte der beiden ist absolut nicht schnulzig und gefühlsduselig, sondern heftig und zerrissen, von dem was sie sind. Im hinteren Drittel wird es dann noch ein zweimal etwas erotischer, allerdings waren diese Szenen sehr gut eingeflochten und alles andere als aufdringlich. Die Vampire an sich sind keine Glitzervampire sondern das was sie vor Twilight und Co auch waren – böse, blutrünstig und vor allem tödlich. Die Wächter auf der ganzen Welt tun ihr Möglichstes um die Vampire am Töten zu hindern. Der gesamte Handlungsstrang ist gut durchdacht und von vorne bis hinten super umgesetzt. Zwischenzeitlich hatte das Buch gerade am Anfang einige Längen, über die man erst einmal hinweglesen musste. Aber dann wurde es von Seite zu Seite spannender, ich hab mitgefiebert. Ein finaler Kampf, ein großer Knall und nichts ist mehr so, wie man es sich dachte. Alles in allem hat mich Stolen Mortality nicht glücklich gemacht, sondern tieftraurig und melancholisch, denn Jennifer Benkau weiß es, den Leser an den richtigen Stellen zu treffen. Stolen Mortality ist kein Buch für Leser, die es gerne blumig und süß mögen, sondern für jeden, die nichts gegen Melancholie, einen Hauch Erotik und ein nicht hundertprozentiges Happy End einzuwenden haben.

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