Eine Billion Dollar
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Description
John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat ...
Book Information
Author Description
Andreas Eschbach wurde vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" bekannt, dem er 2014 die spektakuläre Fortsetzung "Der Jesus-Deal" folgen ließ. Mit "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Autoren auf. Sein aktueller Bestseller "NSA" befasst sich mit der Frage: "Was wäre, wenn es im Dritten Reich bereits Computer, das Internet und deren totale Überwachung gegeben hätte?"
Posts
Hörbuch. Spannender Wirtschaftsthriller.
Nett und spannend, wenn es um Geld geht… aber das Ende… 🙄
NSA war 10x besser
Eschbach verteilt eine Billion Dollar… leider kann ich nicht mehr als 2,5/5 💵 verteilen.
Nachdem ich lange mit mir gerungen habe überhaupt einen Eschbach anzufangen (600-900 Seiten sind auch viel Stoff), konnte ich mit NSA vor einiger Zeit einen Traumstart hinlegen! Mein Vater drückte mir dann bei einem Gespräch darüber seine Version von „Eine Billion Dollar“ in die Hand. Und es klang vielversprechend. Der Beginn ist auch entsprechend ansprechend. Was tut man mit einer Billion Dollar, kann man das Geld ausgeben? Und wenn ja, wofür? Dazu eine Prophezeiung, die erfüllt werden will etc. Die gesamte Geschichte ist eindrucksvoll geschrieben und spielt mit tollen Gedanken, in die sich jeder von uns „atmen“ Schluckern - im Vergleich zu John Fontanelli - hineinversetzen kann. Jeder Gedanke ist nachvollziehbar, die Auswirkungen auf sich selbst, vom Pizzaboten zum reichsten Menschen, verständlich. Jeder will Geld, wer mag dich wirklich. Alles wunderbar. Ebenso sind die Charaktere gut durchdacht und passen sich toll der Geschichte an. Doch irgendwann kommt der Aspekt: was tun, wie die Welt retten? Und hier war ich raus und es hat sich langweilig hingezogen… natürlich gab es durchaus interessante Beschreibungen, wie der Finanzmarkt funktioniert, wieso die Welt aus den Fugen gerät, nochmal spannende Episoden etc. Und einiges hat heute ebenso Bedeutung wie 2001, als das Buch erschien. Aber als Leser eher spannungsgeladener Bücher war ich zwischendrin eher an ein Finanzmagazin erinnert, als an einen Roman. Da gefiel mir „NSA“ deutlich besser. Und bei ca. 880 Seiten war mir irgendwann eher nach Abbruch oder Überflug anstatt lesen. Passend dazu kommt demnächst die Serie. Schauen wir mal, ob diese das Ganze spannender umsetzen kann.

Bewegende Gesellschafts- und Kapitalismus-Kritik. Auch 24 Jahre nach Erscheinen noch immer aktuell.
Eschbach schreibt mit viel betriebs- und volkswirtschaftlichem Hintergrundwissen einen packenden Thriller über unser Geldsystem. Die Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit, die er dabei geschickt einbaut, haben nichts von ihrer Brisanz und Relevanz verloren. Auch die Frage, inwieweit Multi-Milliardäre unsere Demokratie bedrohen, ist heute aktueller denn je. Lesenswert.
Top!!
Die Erzählstimme war sehr angenehm und habe gerne zugehört. Aber die Story war mir zu komplex, zuviele Handlungsstränge. Viel zu viele Figuren, die später nicht mehr auftauchten.
Hands down mein absolutes Lieblingsbuch!
Volltreffer ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich kann Eine Billion Dollar jedem nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt – über uns selbst, unsere Gesellschaft und die Zukunft unseres Planeten. Ein Muss für alle, die gerne intelligente, tiefgründige Literatur lesen!

Leider zu langatmig
Eigentlich eine ganz schöne Idee und langen Büchern kann ich oft als Hörbuch folgen, aber hier war nach der Hälfte die Luft raus. Es gab keine Motivation weiter zu hören. Daher habe ich es dann abgebrochen
Spannend und herausfordernd!
Andreas Eschbach hat es geschafft, ein wirklich wichtiges Thema in einem Buch spannend zu verpacken! Für jeden Leser ist das Buch eine Möglichkeit, neu über Dinge wie Geld, Macht und Gerechtigkeit nachzudenken! Danke für dieses Buch!
“Niemand schien zu ahnen, wie furchteinflößend dieser Reichtum sein konnte.” Leider hat die Hauptfigur in den ersten zwei Dritteln des Buches nichts Relevantes zur Story beigetragen. An sich aber lesenswert für Menschen, die sich auch für das Wirtschaftsthema interessieren.
»Eine Billion Dollar« ist ein grandioses Gedankenspiel mit einem tollen Protagonisten.
John Salvatore Fontanelli ist ein junger New Yorker Mann, der von Monat zu Monat schauen muss, wie er über die Runden kommt und seinem Mitbewohner die Miete bezahlen kann. Eines Tages wird er jedoch von drei italienischen Anwälten – den Vacchis – zu einer Testamentseröffnung geladen. Sein Vorfahr hat ihn vor fünfhundert Jahren zum Erben seines Vermögens bestimmt: Eine Billion Dollar. Doch das Ganze passiert mit einem Ziel: John Fontanelli soll mit dem Geld die Welt zu einem besseren Ort machen. Andreas Eschbachs Buch aus dem Jahr 2001 scheint aktueller denn je. Es ist als Thriller gelabelt; ob ich dem zustimme, habe ich noch nicht endgültig beschlossen. Es ist ein Genremix aus Thriller und Drama, ein Gedankenspiel über die Macht des Geldes. John Fontanellis Entwicklung vom Otto Normalverbraucher zum reichsten Mann der Welt wird ausführlich gezeichnet – von der Überforderung über die Realisation und sinnlose Ausgaben bis hin zu dem Druck, damit etwas Nützliches anzustellen. Auf seiner Reise zur Verwirklichung der Vision seines Urahns begegnet John vielen Menschen, die mal mehr, mal weniger Gutes für ihn wollen, und Problemen, die es zu meistern gilt. Auf dieser Reise versteht er immer besser, welche Rolle Geld spielt. Ein so umfangreiches Buch wie »Eine Billion Dollar« mit fast neunhundert Seiten kommt nicht völlig ohne Längen aus. Der Umfang der Geschichte gibt Eschbach aber auch die Möglichkeit, seine Charaktere – allen voran John Fontanelli – zu entfalten. Ich konnte mich in einigen Situationen sehr gut mit ihm identifizieren, gerade als es anfangs darum ging, die Höhe des Erbes und die damit einhergehende Macht zu realisieren. Mit John und vielen der anderen Charaktere habe ich beim Lesen so viel Zeit verbracht, dass ich sie lieben gelernt habe. Zwischenzeitlich hatte ich das Bedürfnis, John zu googeln, bis mir auffiel, dass er nicht real ist. Das als Autor zu schaffen, ist ganz große Kunst. In einer Rezension habe ich einmal einen Satz gelesen, der in etwas so lautete: »Beim Lesen von Eschbachs Büchern wird man nicht dümmer.« Das zeigt auch diese Lektüre. Der Autor erklärt unglaublich viel über die Finanzwelt – für Menschen, die sich damit schon oft auseinandergesetzt haben, nichts Neues, aber auch für sie und gerade für andere kann das superspannend sein. Mit diesen langen Erklärungen zu Märkten, Finanzströmen, Macht und vielem mehr gehen auch die Längen des Buches einher. In einer Szene gibt es einen fast dreißigseitigen(!) Monolog einer Person zu einem Thema der Finanzwelt. Ich verstehe, dass das Buch nicht jedermanns und -fraus Geschmack trifft, ich habe es aber sehr geliebt, bin Fan von John Fontanelli. Gerade, wie er das eine oder andere realisiert, was seinen Reichtum angeht, fand ich sehr gut beschrieben, und das Ende hat mich – auch wenn es nicht superinnovativ war – begeistert.
Eine total abgefahrene Vorstellung was es bedeuten kann, eine Million Millionen zu erben.. was macht man damit? Was bedeutet diese Summe? Welche Verantwortung bringt so ein Erbe mit sich? Andreas Eschbach hat eine solide Vorstellung geboten für solch einen Fall, doch das Ende hat leider (in meinen Augen) alles zerstört, was er sich aufgebaut hat.
John Fontanelli ist ein armer Student der plötzlich von einem Erbe in Höhe von einer Billion Dollar erfährt. Dieses steht jedoch unter der Bedingung, den Menschen ihre verlorene Zukunft wiederzugeben. John nimmt das Erbe an und ist fortan auf der Suche nach der Lösung zur Erfüllung dieser Bedingung. Zunächst muss ich Eschbach ein großes Lob für seine Recherchearbeit bei diesem Buch aussprechen. Wenn man es, so wie ich, als "normaler" Bürger, der keine Berührung mit derartigen Finanzthemen hatte liest, zieht es einen ziemlich in seinen Bann. Man erfährt einiges über Finanzen und ist gleichzeitig permanent gespannt, was John nun mit seinem Erbe macht. Als Leserin war ich gewissermaßen dankbar dafür, nicht an Johns Stelle zu sein, sondern sich einfach zurücklehnen zu können und den Protagonisten entscheiden zu lassen. Allerdings ist John nicht sonderlich selbstbewusst und hinterfragt nichts, sondern verlässt sich komplett auf andere. Dies macht ihn schwach. Daher ist es auch kein Wunder, dass er auch nach 600 Seiten immer noch keinen vernünftigen Plan hat. Dieser kommt in den letzten Seiten, wo das Buch plötzlich ein Riesentempo annimmt. Und am Ende ist man doch enttäuscht.. und gleichzeitig denkt man sich aber: wie hätte es denn sonst ausgehen sollen? Wenn Eschbach wirklich eine gute Lösung des Problems im Buch bereitgestellt hätte, hätte er etwas geschafft, was vor ihm keiner geschafft hat. Also war ein gutes Ende eigentlich unmöglich.
Coole Idee, aber an vielen Stellen zu langatmig als dass man motiviert war das Buch abzuschließen
Teilweise wirklich sehr wirtschaftlich und trocken, aber nette Anekdoten für die Reichen und Schönen und was sie besseres und menschlicheres mit ihren Massen an Geld anstellen könnten...
Banger
cool
Eine unglaublich gute Prämisse, weshalb ich das Buch schon ewig lesen wollte. Das erste Mal muss ich es kurz nach Veröffentlichung mal gesehen haben und seitdem hatte ich es im Hinterkopf. Leider wird diese tolle Prämisse dann nicht eingelöst. Das Buch ist nicht schlecht, aber es hat zu viele Schwächen: Die theoretischen Ausführungen zum Geld- und Wirtschaftssystem sind z.T. ausufernd und man hat den Eindruck, Eschbach hat hier lange recherchiert und konnte sich dann nicht von seinen Darlings trennen. Dafür sind dann Handlung und Charaktere leider nicht besonders gut. Bei der Handlung ist fast alles recht vorhersehbar, zumindest ab der Hälfte. Die Charaktere wiederum sind recht holzschnittartig und das Ende löst das Versprechen der Prämisse nicht ein. Es ist aber auch kein furchtbares Buch, sondern ist schon auch gut erzählt, sodass es nicht langweilig wird beim Lesen. Leider nur nicht so gut, wie ich es gehofft hatte.
Sehr interessante Geschichte. Ich musste mich die ganze Zeit selber fragen, was würde ich in der Situation tun?
Sehr langatmig ...
mit wenig sympathischen Charackteren. Aber wie immer bei einem Buch von Eschbach lernt man etwas, diesmal über Geld.
Das Buch startet sehr spannend und unterhaltsam, liest sich schnell und flüssig. Das Thema ist hoch aktuell und es ist erschreckend zu sehen, dass vor so vielen Jahren die Themen unserer Welt dich nicht geändert haben, bzw. viele Folgen unseres rücksichtslosen Handelns auf dem Planeten schon vorhersehbar waren. Leider hat mich das Buch verloren als es seitenweise um die Bankenwelt und Wirtschaft ging. Und das Ende fand ich wenig gelungen…
German Review on GosuReviews
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John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat ...
Book Information
Author Description
Andreas Eschbach wurde vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" bekannt, dem er 2014 die spektakuläre Fortsetzung "Der Jesus-Deal" folgen ließ. Mit "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Autoren auf. Sein aktueller Bestseller "NSA" befasst sich mit der Frage: "Was wäre, wenn es im Dritten Reich bereits Computer, das Internet und deren totale Überwachung gegeben hätte?"
Posts
Hörbuch. Spannender Wirtschaftsthriller.
Nett und spannend, wenn es um Geld geht… aber das Ende… 🙄
NSA war 10x besser
Eschbach verteilt eine Billion Dollar… leider kann ich nicht mehr als 2,5/5 💵 verteilen.
Nachdem ich lange mit mir gerungen habe überhaupt einen Eschbach anzufangen (600-900 Seiten sind auch viel Stoff), konnte ich mit NSA vor einiger Zeit einen Traumstart hinlegen! Mein Vater drückte mir dann bei einem Gespräch darüber seine Version von „Eine Billion Dollar“ in die Hand. Und es klang vielversprechend. Der Beginn ist auch entsprechend ansprechend. Was tut man mit einer Billion Dollar, kann man das Geld ausgeben? Und wenn ja, wofür? Dazu eine Prophezeiung, die erfüllt werden will etc. Die gesamte Geschichte ist eindrucksvoll geschrieben und spielt mit tollen Gedanken, in die sich jeder von uns „atmen“ Schluckern - im Vergleich zu John Fontanelli - hineinversetzen kann. Jeder Gedanke ist nachvollziehbar, die Auswirkungen auf sich selbst, vom Pizzaboten zum reichsten Menschen, verständlich. Jeder will Geld, wer mag dich wirklich. Alles wunderbar. Ebenso sind die Charaktere gut durchdacht und passen sich toll der Geschichte an. Doch irgendwann kommt der Aspekt: was tun, wie die Welt retten? Und hier war ich raus und es hat sich langweilig hingezogen… natürlich gab es durchaus interessante Beschreibungen, wie der Finanzmarkt funktioniert, wieso die Welt aus den Fugen gerät, nochmal spannende Episoden etc. Und einiges hat heute ebenso Bedeutung wie 2001, als das Buch erschien. Aber als Leser eher spannungsgeladener Bücher war ich zwischendrin eher an ein Finanzmagazin erinnert, als an einen Roman. Da gefiel mir „NSA“ deutlich besser. Und bei ca. 880 Seiten war mir irgendwann eher nach Abbruch oder Überflug anstatt lesen. Passend dazu kommt demnächst die Serie. Schauen wir mal, ob diese das Ganze spannender umsetzen kann.

Bewegende Gesellschafts- und Kapitalismus-Kritik. Auch 24 Jahre nach Erscheinen noch immer aktuell.
Eschbach schreibt mit viel betriebs- und volkswirtschaftlichem Hintergrundwissen einen packenden Thriller über unser Geldsystem. Die Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit, die er dabei geschickt einbaut, haben nichts von ihrer Brisanz und Relevanz verloren. Auch die Frage, inwieweit Multi-Milliardäre unsere Demokratie bedrohen, ist heute aktueller denn je. Lesenswert.
Top!!
Die Erzählstimme war sehr angenehm und habe gerne zugehört. Aber die Story war mir zu komplex, zuviele Handlungsstränge. Viel zu viele Figuren, die später nicht mehr auftauchten.
Hands down mein absolutes Lieblingsbuch!
Volltreffer ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich kann Eine Billion Dollar jedem nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt – über uns selbst, unsere Gesellschaft und die Zukunft unseres Planeten. Ein Muss für alle, die gerne intelligente, tiefgründige Literatur lesen!

Leider zu langatmig
Eigentlich eine ganz schöne Idee und langen Büchern kann ich oft als Hörbuch folgen, aber hier war nach der Hälfte die Luft raus. Es gab keine Motivation weiter zu hören. Daher habe ich es dann abgebrochen
Spannend und herausfordernd!
Andreas Eschbach hat es geschafft, ein wirklich wichtiges Thema in einem Buch spannend zu verpacken! Für jeden Leser ist das Buch eine Möglichkeit, neu über Dinge wie Geld, Macht und Gerechtigkeit nachzudenken! Danke für dieses Buch!
“Niemand schien zu ahnen, wie furchteinflößend dieser Reichtum sein konnte.” Leider hat die Hauptfigur in den ersten zwei Dritteln des Buches nichts Relevantes zur Story beigetragen. An sich aber lesenswert für Menschen, die sich auch für das Wirtschaftsthema interessieren.
»Eine Billion Dollar« ist ein grandioses Gedankenspiel mit einem tollen Protagonisten.
John Salvatore Fontanelli ist ein junger New Yorker Mann, der von Monat zu Monat schauen muss, wie er über die Runden kommt und seinem Mitbewohner die Miete bezahlen kann. Eines Tages wird er jedoch von drei italienischen Anwälten – den Vacchis – zu einer Testamentseröffnung geladen. Sein Vorfahr hat ihn vor fünfhundert Jahren zum Erben seines Vermögens bestimmt: Eine Billion Dollar. Doch das Ganze passiert mit einem Ziel: John Fontanelli soll mit dem Geld die Welt zu einem besseren Ort machen. Andreas Eschbachs Buch aus dem Jahr 2001 scheint aktueller denn je. Es ist als Thriller gelabelt; ob ich dem zustimme, habe ich noch nicht endgültig beschlossen. Es ist ein Genremix aus Thriller und Drama, ein Gedankenspiel über die Macht des Geldes. John Fontanellis Entwicklung vom Otto Normalverbraucher zum reichsten Mann der Welt wird ausführlich gezeichnet – von der Überforderung über die Realisation und sinnlose Ausgaben bis hin zu dem Druck, damit etwas Nützliches anzustellen. Auf seiner Reise zur Verwirklichung der Vision seines Urahns begegnet John vielen Menschen, die mal mehr, mal weniger Gutes für ihn wollen, und Problemen, die es zu meistern gilt. Auf dieser Reise versteht er immer besser, welche Rolle Geld spielt. Ein so umfangreiches Buch wie »Eine Billion Dollar« mit fast neunhundert Seiten kommt nicht völlig ohne Längen aus. Der Umfang der Geschichte gibt Eschbach aber auch die Möglichkeit, seine Charaktere – allen voran John Fontanelli – zu entfalten. Ich konnte mich in einigen Situationen sehr gut mit ihm identifizieren, gerade als es anfangs darum ging, die Höhe des Erbes und die damit einhergehende Macht zu realisieren. Mit John und vielen der anderen Charaktere habe ich beim Lesen so viel Zeit verbracht, dass ich sie lieben gelernt habe. Zwischenzeitlich hatte ich das Bedürfnis, John zu googeln, bis mir auffiel, dass er nicht real ist. Das als Autor zu schaffen, ist ganz große Kunst. In einer Rezension habe ich einmal einen Satz gelesen, der in etwas so lautete: »Beim Lesen von Eschbachs Büchern wird man nicht dümmer.« Das zeigt auch diese Lektüre. Der Autor erklärt unglaublich viel über die Finanzwelt – für Menschen, die sich damit schon oft auseinandergesetzt haben, nichts Neues, aber auch für sie und gerade für andere kann das superspannend sein. Mit diesen langen Erklärungen zu Märkten, Finanzströmen, Macht und vielem mehr gehen auch die Längen des Buches einher. In einer Szene gibt es einen fast dreißigseitigen(!) Monolog einer Person zu einem Thema der Finanzwelt. Ich verstehe, dass das Buch nicht jedermanns und -fraus Geschmack trifft, ich habe es aber sehr geliebt, bin Fan von John Fontanelli. Gerade, wie er das eine oder andere realisiert, was seinen Reichtum angeht, fand ich sehr gut beschrieben, und das Ende hat mich – auch wenn es nicht superinnovativ war – begeistert.
Eine total abgefahrene Vorstellung was es bedeuten kann, eine Million Millionen zu erben.. was macht man damit? Was bedeutet diese Summe? Welche Verantwortung bringt so ein Erbe mit sich? Andreas Eschbach hat eine solide Vorstellung geboten für solch einen Fall, doch das Ende hat leider (in meinen Augen) alles zerstört, was er sich aufgebaut hat.
John Fontanelli ist ein armer Student der plötzlich von einem Erbe in Höhe von einer Billion Dollar erfährt. Dieses steht jedoch unter der Bedingung, den Menschen ihre verlorene Zukunft wiederzugeben. John nimmt das Erbe an und ist fortan auf der Suche nach der Lösung zur Erfüllung dieser Bedingung. Zunächst muss ich Eschbach ein großes Lob für seine Recherchearbeit bei diesem Buch aussprechen. Wenn man es, so wie ich, als "normaler" Bürger, der keine Berührung mit derartigen Finanzthemen hatte liest, zieht es einen ziemlich in seinen Bann. Man erfährt einiges über Finanzen und ist gleichzeitig permanent gespannt, was John nun mit seinem Erbe macht. Als Leserin war ich gewissermaßen dankbar dafür, nicht an Johns Stelle zu sein, sondern sich einfach zurücklehnen zu können und den Protagonisten entscheiden zu lassen. Allerdings ist John nicht sonderlich selbstbewusst und hinterfragt nichts, sondern verlässt sich komplett auf andere. Dies macht ihn schwach. Daher ist es auch kein Wunder, dass er auch nach 600 Seiten immer noch keinen vernünftigen Plan hat. Dieser kommt in den letzten Seiten, wo das Buch plötzlich ein Riesentempo annimmt. Und am Ende ist man doch enttäuscht.. und gleichzeitig denkt man sich aber: wie hätte es denn sonst ausgehen sollen? Wenn Eschbach wirklich eine gute Lösung des Problems im Buch bereitgestellt hätte, hätte er etwas geschafft, was vor ihm keiner geschafft hat. Also war ein gutes Ende eigentlich unmöglich.
Coole Idee, aber an vielen Stellen zu langatmig als dass man motiviert war das Buch abzuschließen
Teilweise wirklich sehr wirtschaftlich und trocken, aber nette Anekdoten für die Reichen und Schönen und was sie besseres und menschlicheres mit ihren Massen an Geld anstellen könnten...
Banger
cool
Eine unglaublich gute Prämisse, weshalb ich das Buch schon ewig lesen wollte. Das erste Mal muss ich es kurz nach Veröffentlichung mal gesehen haben und seitdem hatte ich es im Hinterkopf. Leider wird diese tolle Prämisse dann nicht eingelöst. Das Buch ist nicht schlecht, aber es hat zu viele Schwächen: Die theoretischen Ausführungen zum Geld- und Wirtschaftssystem sind z.T. ausufernd und man hat den Eindruck, Eschbach hat hier lange recherchiert und konnte sich dann nicht von seinen Darlings trennen. Dafür sind dann Handlung und Charaktere leider nicht besonders gut. Bei der Handlung ist fast alles recht vorhersehbar, zumindest ab der Hälfte. Die Charaktere wiederum sind recht holzschnittartig und das Ende löst das Versprechen der Prämisse nicht ein. Es ist aber auch kein furchtbares Buch, sondern ist schon auch gut erzählt, sodass es nicht langweilig wird beim Lesen. Leider nur nicht so gut, wie ich es gehofft hatte.
Sehr interessante Geschichte. Ich musste mich die ganze Zeit selber fragen, was würde ich in der Situation tun?
Sehr langatmig ...
mit wenig sympathischen Charackteren. Aber wie immer bei einem Buch von Eschbach lernt man etwas, diesmal über Geld.
Das Buch startet sehr spannend und unterhaltsam, liest sich schnell und flüssig. Das Thema ist hoch aktuell und es ist erschreckend zu sehen, dass vor so vielen Jahren die Themen unserer Welt dich nicht geändert haben, bzw. viele Folgen unseres rücksichtslosen Handelns auf dem Planeten schon vorhersehbar waren. Leider hat mich das Buch verloren als es seitenweise um die Bankenwelt und Wirtschaft ging. Und das Ende fand ich wenig gelungen…
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