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Don Quijote

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About the book

Mit grandiosem Einfallsreichtum erzählt Cervantes von den Abenteuern eines verarmten Adligen, der in einer Traumwelt vergangener Ritterzeiten lebt, und seines treuen Waffenträgers Sancho Pansa. Ähnlich wie Goethes Faust für die Deutschen ist Don Quijote für die Spanier zum Sinnbild eines nationalen Genius geworden. Die Sympathie des Erzählers für seine Figuren und sein liebevoll-ironischer Ton machen Don Quijote zum wunderbarsten Antihelden der Weltliteratur. Diese Ausgabe präsentiert den Klassiker in edler Ausstattung: Dünndruckpapier, Iris-Leinen-Einband, Lesebändchen und Schutzumschlag.

Editions (51)

ISBN9783730607237
PublisherAnaconda Verlag
Publication Date12/07/18
Pages1472

Reviews & Ratings

87 ratings

23 reviews

3.8

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  • karandi
    karandi

    244 Followers

    3.5

    Im Grunde eine Persönlichkeitsstörung in Humor verpackt

    Ich weiß, es hat wahrscheinlich immer einen bitteren Nachgeschmack, einen Klassiker nicht hoch zu bewerten. Dasselbe hatte ich schon bei Anna Karenina. Ich denke aber, dass es auch viel mit persönlichem Geschmack zu tun hat. Bei Don Quijote von Cervantes ist der Storyaufbau zwar wirklich genial – vor allem der zweite Teil, in dem die Figuren praktisch den ersten Teil „gelesen“ haben, weil ihre Abenteuer bereits als Buch existieren. Die Protagonisten begegnen ihm daraufhin anders: Einige wollen ihm schaden, andere ihm helfen. Im Grunde sehen wir hier jedoch eine Person, die sich in ein Alter Ego flüchtet und sich für etwas hält, das sie nicht ist – ein einfacher Mann, der unbedingt ein Ritter sein möchte. Ich glaube, jeder – egal ob literarisch bewandert oder nicht – kennt die Szene, in der Don Quijote gegen Windmühlen kämpft, was inzwischen ja auch zu einer Redewendung geworden ist. Ich habe dieses Buch hauptsächlich gelesen, weil ich mich von „BookTok“ habe beeinflussen lassen und die Übersetzung, die ich gewählt habe, sehr gelobt wurde. Trotzdem muss ich sagen: Geschmäcker sind verschieden – und das ist auch gut so. Mich konnte dieses Buch nicht wirklich abholen. Die Sprache ist zweifellos schön, das lässt sich nicht bestreiten, aber diese Art von Erzählweise trifft einfach nicht meinen Geschmack. Was die Handlung angeht, sieht es etwas anders aus – daher auch meine Bewertung von 3,5 Sternen. Besonders die Figur Sancho Panza hat mir gefallen, da sie sich meiner Meinung nach sehr gut entwickelt, vor allem im zweiten Teil. Er bringt viele positive Eigenschaften mit, die für eine Gesellschaft wertvoll sind: Er ist loyal, bodenständig und trifft überlegte Entscheidungen. Auch wenn er sich anfangs leicht beeinflussen lässt, zeigt er später Größe und Besonnenheit – ganz im Gegensatz zum Protagonisten. Ich muss außerdem zugeben, dass ich die Geschichte insgesamt gar nicht so witzig fand, wenn man bedenkt, dass hier eine schwere psychische Problematik dazu führt, dass sich jemand für einen Ritter hält und dadurch viel Leid, Demütigung und Niederlagen erfährt. Trotzdem endet das Buch versöhnlich: Don Quijote erkennt seine Illusionen, wird wieder klar bei Verstand und verbringt seine letzten Tage ruhig und geborgen in seiner Heimat. Ich würde dieses Buch vor allem Menschen empfehlen, die eine eher altertümliche, fast poetische Sprache schätzen, die sich deutlich vom heutigen Sprachgebrauch unterscheidet. Vielleicht fehlt mir auch einfach das literarische Verständnis, um dieses Werk in seiner ganzen Tiefe zu würdigen – aber ich kann Bücher nur so bewerten, wie ich sie empfinde. Daher geht meine Empfehlung eher an erfahrene Leser. Für andere könnte es – auch wegen des Umfangs von über 1400 Seiten – schwierig werden, dranzubleiben. Ich selbst habe einen großen Teil eher im Schnelldurchgang gelesen.

    Apr 23, 2026

  • ribrob99
    ribrob99

    89 Followers

    5.0

    Wenn einem ein Roman so lange begleitet, kann man ihn irgendwann nur gut finden xD. Die zwei Bände sind seeehr lang, weshalb sich eine Leseprobe wirklich anbietet bevor man es beginnt.

    Recht schnell gewöhnt man sich an den ausschweifenden Schreibstil und taucht in eine Welt des fahrenden Rittertums ein. Die Kritik daran durch den Autor, wird dauerhaft durch die irrwitzigen Abenteuer und Scherze untermauert, welche der Ritter von der traurigen Gestalt und sein Knappe Sanzo Panza erleben. Was das Buch beschreibt: -Nehmt Don Quijote die Waffen weg! -Sancho Panzas Sprichwortflut is legendär -Die Eigenheiten der fahrenden Ritter reiten sie ins nächste Unglück -Die emotionale Verbindung, welche die Hauptpersonen entwickeln, ist sehr wholesome Es war wirklich ein wilder Ritt auf Rocinante, von Anfang bis Ende und kann in einer Rezension schwierig beschrieben werden. Ich fande es sehr amüsant :)

    Sep 24, 2025

  • aka
    aka

    2 Followers

    5.0

    Sehr unterhaltsamer Klassiker

    Don Quijote ist eigentlich nicht das, was ich lese, und doch überzeugt mich Cervantes mit seinem Worten, den kleinen lustigen und pfiffigen Stilblüten … und damit auch die Übersetzung selbst - von der ersten Seite!

    Feb 18, 2026

3 of 23 reviews

Author

About Miguel de Cervantes Saavedra

Miguel de Cervantes Saavedra (1847-1616) wurde als viertes von sieben Kindern einer verarmten Adelsfamilie in Alcalá de Henares geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Er studerte Theologie in Salamanca und Madrid, ging 1569 mit dem Kardinal Aquaviva nach Rom und wurde 1570 Soldat. In der Seeschlacht von Lepanto wurde seine linke Hand verstümmelt. 1575 fiel er algerischen Piraten in die Hände und verbrachte fünf Jahre in Gefangenschaft, ehe er nach Spanien zurückkehren konnte. Im Alter von 37 Jahren heiratete er und wurde Kaufmann. Nach misslungenen Geschäften landete er zweimal in Schuldhaft, während der er an seinem großen Roman "Don Quijote" zu schreiben begann. 1605 veröffentlichte er den ersten Band des "Don Quijote" und erreichte damit schnell öffentliche Berühmtheit, konnte sich finanziell aber nicht erholen. 1615 veröffentlichte er den zweiten Band und starb ein Jahr später verarmt in Madrid.Cervantes ist als überragender Erzähler in die Literaturgeschichte eingegangen: Sein unsterbliches Meisterwerk "Don Quijote", ursprünglich als Satire auf die populären Ritterromane angelegt, wurde zu einem umfassenden Bild der spanischen Gesellschaft und des menschlichen Lebens überhaupt.

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