Look inside

Novels

Don Quijote von der Mancha Teil I und II

Available nowFree shipping
Buy Now

About the book

Zum 400. Todestag von Cervantes

Der berühmteste Roman der Weltliteratur: Die Abenteuer des Möchtegern-Ritters Don Quijote von der Mancha erschienen 1605 und 1615 in zwei Teilen. Cervantes begründete damit nicht nur die neue Gattung ›Roman‹, sondern setzte seinem Helden und dessen Knappen Sancho Panza wie sich selbst ein Denkmal für die Ewigkeit. Susanne Langes Neuübersetzung des Mammutwerks wurde von Kennern wegen ihrer unvergleichlichen Nähe zum Original als kongenial gefeiert.

Mit umfangreichem Anhang zu Zeitgeschichte, Leben und Werk des Autors.

Editions (51)

ISBN9783423144698
Publisherdtv Verlagsgesellschaft
Publication Date01/22/16
Pages1488

Reviews & Ratings

88 ratings

23 reviews

3.7

Tap to filter

  • karandi
    karandi

    244 Followers

    3.5

    Im Grunde eine Persönlichkeitsstörung in Humor verpackt

    Ich weiß, es hat wahrscheinlich immer einen bitteren Nachgeschmack, einen Klassiker nicht hoch zu bewerten. Dasselbe hatte ich schon bei Anna Karenina. Ich denke aber, dass es auch viel mit persönlichem Geschmack zu tun hat. Bei Don Quijote von Cervantes ist der Storyaufbau zwar wirklich genial – vor allem der zweite Teil, in dem die Figuren praktisch den ersten Teil „gelesen“ haben, weil ihre Abenteuer bereits als Buch existieren. Die Protagonisten begegnen ihm daraufhin anders: Einige wollen ihm schaden, andere ihm helfen. Im Grunde sehen wir hier jedoch eine Person, die sich in ein Alter Ego flüchtet und sich für etwas hält, das sie nicht ist – ein einfacher Mann, der unbedingt ein Ritter sein möchte. Ich glaube, jeder – egal ob literarisch bewandert oder nicht – kennt die Szene, in der Don Quijote gegen Windmühlen kämpft, was inzwischen ja auch zu einer Redewendung geworden ist. Ich habe dieses Buch hauptsächlich gelesen, weil ich mich von „BookTok“ habe beeinflussen lassen und die Übersetzung, die ich gewählt habe, sehr gelobt wurde. Trotzdem muss ich sagen: Geschmäcker sind verschieden – und das ist auch gut so. Mich konnte dieses Buch nicht wirklich abholen. Die Sprache ist zweifellos schön, das lässt sich nicht bestreiten, aber diese Art von Erzählweise trifft einfach nicht meinen Geschmack. Was die Handlung angeht, sieht es etwas anders aus – daher auch meine Bewertung von 3,5 Sternen. Besonders die Figur Sancho Panza hat mir gefallen, da sie sich meiner Meinung nach sehr gut entwickelt, vor allem im zweiten Teil. Er bringt viele positive Eigenschaften mit, die für eine Gesellschaft wertvoll sind: Er ist loyal, bodenständig und trifft überlegte Entscheidungen. Auch wenn er sich anfangs leicht beeinflussen lässt, zeigt er später Größe und Besonnenheit – ganz im Gegensatz zum Protagonisten. Ich muss außerdem zugeben, dass ich die Geschichte insgesamt gar nicht so witzig fand, wenn man bedenkt, dass hier eine schwere psychische Problematik dazu führt, dass sich jemand für einen Ritter hält und dadurch viel Leid, Demütigung und Niederlagen erfährt. Trotzdem endet das Buch versöhnlich: Don Quijote erkennt seine Illusionen, wird wieder klar bei Verstand und verbringt seine letzten Tage ruhig und geborgen in seiner Heimat. Ich würde dieses Buch vor allem Menschen empfehlen, die eine eher altertümliche, fast poetische Sprache schätzen, die sich deutlich vom heutigen Sprachgebrauch unterscheidet. Vielleicht fehlt mir auch einfach das literarische Verständnis, um dieses Werk in seiner ganzen Tiefe zu würdigen – aber ich kann Bücher nur so bewerten, wie ich sie empfinde. Daher geht meine Empfehlung eher an erfahrene Leser. Für andere könnte es – auch wegen des Umfangs von über 1400 Seiten – schwierig werden, dranzubleiben. Ich selbst habe einen großen Teil eher im Schnelldurchgang gelesen.

    Apr 23, 2026

  • ribrob99
    ribrob99

    90 Followers

    5.0

    Wenn einem ein Roman so lange begleitet, kann man ihn irgendwann nur gut finden xD. Die zwei Bände sind seeehr lang, weshalb sich eine Leseprobe wirklich anbietet bevor man es beginnt.

    Recht schnell gewöhnt man sich an den ausschweifenden Schreibstil und taucht in eine Welt des fahrenden Rittertums ein. Die Kritik daran durch den Autor, wird dauerhaft durch die irrwitzigen Abenteuer und Scherze untermauert, welche der Ritter von der traurigen Gestalt und sein Knappe Sanzo Panza erleben. Was das Buch beschreibt: -Nehmt Don Quijote die Waffen weg! -Sancho Panzas Sprichwortflut is legendär -Die Eigenheiten der fahrenden Ritter reiten sie ins nächste Unglück -Die emotionale Verbindung, welche die Hauptpersonen entwickeln, ist sehr wholesome Es war wirklich ein wilder Ritt auf Rocinante, von Anfang bis Ende und kann in einer Rezension schwierig beschrieben werden. Ich fande es sehr amüsant :)

    Sep 24, 2025

  • mindlibrary
    mindlibrary

    33 Followers

    5.0

    „Ein Rittertraum, der an der Wirklichkeit zerschellt – und genau deshalb schön ist“

    Don Quijote von Miguel de Cervantes fühlt sich an wie die Geschichte eines Menschen, der die Welt nicht mehr erträgt, wie sie ist und sich deshalb eine eigene baut. Don Quijote zieht als „fahrender Ritter“ los, mit rostiger Rüstung, altem Pferd und viel zu viel Fantasie, und prallt ständig schmerzhaft mit der Realität zusammen: Windmühlen sind keine Riesen, Kneipen keine Burgen, Bauernmädchen keine edlen Damen. Was das Buch so besonders macht, ist die Mischung aus Humor und Traurigkeit. Man lacht über seine Irrtümer, aber je länger man liest, desto mehr spürt man auch die Sehnsucht dahinter: nach Ehre, Sinn, Größe in einer ziemlich nüchternen Welt. Sancho Pansa, sein treuer, bodenständiger Begleiter, erdet das Ganze. Kopf in den Wolken trifft Füße im Staub. Am Ende ist Don Quijote nicht nur eine Satire auf Ritterromane, sondern auch eine Geschichte darüber, was passiert, wenn Ideal und Wirklichkeit zu weit Auseinanderdriften und warum wir Menschen trotzdem nicht aufhören, zu träumen.

    Dec 5, 2025

3 of 23 reviews

Author

About Miguel de Cervantes Saavedra

Miguel de Cervantes Saavedra wurde am 29. September 1547 in Alcalá geboren und starb am 23. April 1616 in Madrid. Im Laufe seines abenteuerlichen Lebens war er u.a. Soldat, Proviantkommissar der Armada und Steuereinnehmer, wurde bei Lepanto an der linken Hand verstümmelt, fiel algerischen Piraten in die Hände, aus deren Gefangenschaft er erst fünf Jahre später losgekauft wurde, und war mehrmals wegen Schulden im Gefängnis. Heute gilt er als einer der genialsten Erzähler aller Zeiten. Weitere Werke: ›Galatea‹ (1585); Exemplarische Novellen (1613); ›Persiles und Sigismunda‹ (1617).

Reading is better with the READO app.

Discover books, track progress, read together.

Library

Keep track