Die verlorenen Spuren

Die verlorenen Spuren

Softcover
4.2106

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Description

Eine unheilvolle Lüge, eine verbotene Sehnsucht, ein geheimes Verbrechen

England, Greenacres Farm 1961: Während einer Familienfeier am Flussufer beobachtet die junge Laurel, wie ein Fremder das Grundstück betritt und ihre Mutter aufsucht. Kurz darauf ist der idyllische Frieden des Ortes jäh zerstört. Erst fünfzig Jahre später gesteht sich Laurel beim Anblick eines alten Fotos ein, dass sie damals Zeugin eines Verbrechens wurde. Doch was genau geschah an jenem lang zurückliegenden Sommertag? Weltbestseller-Autorin Kate Morton erschafft eine einzigartige Welt, in der die Vergangenheit die Gegenwart nicht loslässt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
608
Price
13.40 €

Author Description

Kate Morton wuchs im australischen Queensland auf und studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane erscheinen weltweit in 38 Sprachen und 45 Ländern und eroberten ein Millionenpublikum. Alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

Posts

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Schöne Familiengeschichte mit ein paar Längen

Es ist der Sommer 1961 als die junge Laurel Augenzeugin einer furchtbaren Szene wird, die sie lange Zeit verdrängt. Fünfzig Jahre später kommt die Familie zusammen, um den 90. Geburtstag von Laurels Mutter Dolly zu feiern und sie merkt, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, um Licht in das dunkle Familiengeheimnis zu bringen … ‚The Secret Keeper‘ ist so eine richtig klassische Geschichte auf zwei Zeitebenen, die sich um ein mysteriöses Familiengeheimnis rankt. Zum einen sind wir in der Gegenwart, wo Laurel und ihre vier Geschwister von ihrer geliebten Mutter Abschied nehmen müssen. Laurel kämpft dabei mit den Erinnerungen an eine Begebenheit in ihrer Jugend, als sie Augenzeugin wurde, wie ihre Mutter einen Mann erstach. Die zweite Zeitebene spielt Anfang der 40er Jahre und beschreibt Dollys Erlebnisse als junge Frau und wie es zu der Freundschaft mit Vivien kam. Ich muss sagen, am Anfang hat sich die Geschichte etwas gezogen, wobei ich mit den Zeitsprüngen sehr gut zurechtkam; die Kapitel sind lang und man hat genug Zeit, sich in die jeweilige Person ‚einzulesen‘. Die Figuren sind hervorragend gezeichnet, vor allem Dolly, die man erst sehr mag und die einem dann leider mit Fortlauf der Geschichte ein wenig unsympathisch wird, was aber sehr nachvollziehbar beschrieben wird. Ab der Hälfte ahnte ich, wie sich alles am Ende auflöst, aber da das Buch dann schon mehr Fahrt aufgenommen hatte, störte mich das nicht so sehr, denn man will dann wissen, wie Laurel die losen Enden schließlich verknüpft. Sehr gut gefallen hat mir, dass es in diesem Roman in der Gegenwart keine unnötige Liebesgeschichte gibt; Laurel ist eine erfolgreiche Schauspielerin in ihren 60ern, sehr selbstständig und tough, da hätte sowas nur gestört. Allerdings gibt es ganz am Schluss in meinen Augen noch einen Logikfehler, was Jimmy angeht, weswegen das Buch - und aufgrund der anfänglichen Zähigkeit - nur auf vier Sterne kommt …

1.5

Ich weiss nicht. Ich war jetzt nicht so begeistert davon.An und für sich der Schreibstil gut aber die Geschichte hat sich so gezogen für mich. Und diese ewigen zeitsprünge von der Vergangenheit in die gegenwart mochte ich persönlich jetzt auch nicht.

5

Das Lieblingsbuch meiner besten Freundin - und sie hat mir auch noch ihr Original „von damals“ geschenkt. Etwas ganz besonderes für mich ! Und was für ein wahnsinniges Buch!! Zunehmend spannend, mit jeder Seite. Zu Beginn habe ich mir nebenbei einen Stammbaum aufgekritzelt, weil die Story schon recht komplex mit vielen Charakteren auf zwei Zeitebenen startet. Später ist dies aber kein Problem mehr. Sehr viele unerwartete Wendungen warten in diesem Werk. Ein absoluter Genuss !

4

Es dauerte etwas bis ich mich reingelesen hatte, aber dann hab ich das Buch nicht mehr aus den Fingern bekommen. Das Ende war überraschend, auch wenn man dachte, man wüsste schon wie’s ausgeht…

4

Meine Meinung unter: http://juliasbuecherkiste.blogspot.de/2013/02/rezension-die-verlorenen-spuren.html

5

Spannend mit vielschichtigen und Nachbarin Charakteren. Die letzten 20 Seiten haben meine ohnehin schon positive Meinung durch einige unvorhergesehene Plottwists nochmal verbessert! Eine große Empfehlung für alle Liebhaber von historischen Krimis (vor allem im Zeitraum des 2. Weltkriegs)

5

Zunächst sehr skeptisch und ohne große Erwartungen begonnen, aber die Geschichte dann mich dann doch super schnell gepackt und ich hab das Buch voller Begeisterung und Spannung förmlich verschlungen. Konnte es kaum aus der Hand legen, so viele unerwartete Wendungen und ein sehr fesselnder Schreibstil - passte gerade sehr gut zu meiner Stimmung! 😍✨🌠

5

So ein tolles Buch. Spannend und emotional bis zur letzten Seite. Bin schon fast etwas traurig, dass ich es durch habe.

2

2 ⭐️; einfach nicht meine Autorin. Die Geschichten sind mir aus meiner Sicht zu oberflächlich. Quasi ein Opus in einem Buch. Es werden viele Ansätze und einzelne Geschichten aufgegriffen, die aber dann aus meiner Sicht nicht zu einem Ende kommen. Ich bleib mit der Frage zurück „und was wurde aus dem? Und ach ja, was wurde aus der? Und aso ja, wie ging nochmal diese Nebengeschichte aus?“. Auch wenn es im Buch beantworten wird, ist es für mich im Kopf nicht präsent da so viel durcheinander geht. Gibt aber viele Leser, die die Autorin wertschätzen. Daher zusammengefasst: einfach nichts für mich.

5

I don't even know why it took me so long to finally read this one. I really, really enjoyed it and I promise it won't take me that long before I'll read her new one.

5

The twist towards the end left me staring open-mouthed at the page for 5 minutes. Wow! And up until then I thought I didn't quite like as much as the others... Simply WOW! German review to follow. England 2011. Die 66-jährige Schauspielerin Laurel reist in ihren Heimatort, wo ihre alte Mutter im Sterben liegt. Auch ihre drei Schwestern und das Nesthäkchen der Familie, Gerry, kommen dazu. Die Rückkehr an den Ort ihrer Kindheit und die Krankheit der Mutter lassen in Laurel eine alte, dramatische Erinnerung wiederaufleben: Als 16-Jährige hat sie aus dem Baumhaus heraus beobachtet, wie ihre Mutter einen plötzlichen Besucher mit einem Messer tötete. Der Fall wurde als Notwehr zu den Akten gelegt und die anderen Geschwister haben nie davon erfahren. Als Laurel ein Foto einer Freundin ihrer Mutter findet, die 1941 im Blitz starb, beginnt sie, Zusammenhänge zu erkennen. Nichts kann sie davon abhalten, herauszufinden, wer ihre Mutter eigentlich war, bevor sie ihre Mutter wurde, und warum sie den Mann damals getötet hat. Ich liebe Kate Mortons Romane. Die immer wiederkehrenden Motive – das Familiengeheimnis, die weibliche Protagonistin, die Sprünge zwischen verschiedenen Zeiten, die Auflösung am Ende – das ist einfach perfekt für mich. Man mag argumentieren, das Schnittmuster sei immer das gleiche, aber wisst ihr was? Das ist mir schnurzpiepegal! Ich will sowas lesen! Und doch muss ich zugeben: Bei der Lektüre dieses vierten Romans aus der Hand von Kate Morton habe ich zeitweilig gedacht, dass ich das Buch nicht ganz so mag wie seine Vorgänger. Es mag sein, dass ich mich teilweise von sehr widersprüchlichen Bewertungen auf den gängigen Portalen habe beeinflussen lassen. Denn eigentlich ist auch diese Geschichte wieder genau mein Ding, da in den Rückblenden dieses Mal der 2. Weltkrieg in London das Thema ist. Ich habe dabei auch festgestellt, dass ich zu wenig über den Blitz weiß; ja, ich war in Coventry, aber sonst habe ich mich noch nicht viel mit dem Thema befasst. Die Schauspielerin Laurel ist eine sympathische Protagonistin, ihre Mutter, um die es in den Rückblenden geht, ist da ein schwierigerer Fall, zumindest in der Zeit vor ihrer Heirat. Dann ist da die junge Vivien, eine Freundin ihrer Mutter, die in Australien geboren ist und nach dem Unfalltod ihrer Familie bei ihrem Onkel in England aufwuchs. Der dritte im Bunde der Vergangenheitskonstellation ist Jimmy, angehender Zeitungsfotograf und der Freund von Laurels Mutter Dorothy. Alles interessante Charaktere – mit einer vertrackten Beziehung untereinander. Kate Mortons Schreibstil ist wie immer anspruchsvoll und doch flüssig zu lesen. Am besten gefallen hat mir ein Abschnitt, in dem eine Kindheitserfahrung von Vivien in Australien beschrieben wird: “Whipbirds cheered overhead, insects burred, the waterfall in Dead Man’s Gully chipped and chattered. Fragments of light and color jittered as she ran, kaleidoscopic. The bush was alive: the trees spoke to one another in parched old voices, thousands of unseen eyes blinked from branches and fallen logs, and Vivien knew if she were to stop and press her ear to the hard ground she’d hear the earth calling to her, singing sounds from ancient times”. (Seite 386) Will man da nicht direkt nach Australien reisen? :-) Und dann kam Seite 564. Die Seite, die das Buch für mich zu einem Meisterwerk macht. Bei den bisherigen 3 Büchern war es so, dass ich, wie auch hier, einige Theorien zur Auflösung durchlaufen habe, die endgültige Auflösung dann aber zumindest auf den letzten paar Seiten, bevor sie dann auch offenbart wurde, halbwegs geahnt habe. Bei “The Secret Keeper” habe ich ungelogen 5 Minuten mit offenem Mund auf die Seite gestarrt. Eine Wahnsinnsauflösung, ein Riesenhammer, die genialste von allen bisher! Noch am Tag darauf musste ich ständig daran denken, wie toll ich die Wendung fand. Damit will ich die Auflösungen in Kate Mortons bisherigen Büchern nicht herabsetzen, die waren auch genial, aber hiermit hat sie meiner Meinung nach ihrem Werk eine Krone aufgesetzt. Mein Fazit also: Ganz, ganz toll. Mehr, immer mehr davon!

4

This book is very hard for me to review. I feel like I can't properly describe my feelings because... there were a lot. Mixed feelings, sad and happy, confused and angry feelings - there were lots of emotions I wasn't prepared to have, to say the least. To say that it is very vague book is to say nothing. I didn't quite understand what the author was trying to say at first and I didn't understand the characters' motives and the characters themselves for the first half of the book. So, my only advice for future readers - try to abstract yourself from strange feelings about the characters if you aren't used to reading about that kind of characters, as I was when I started reading this book. If you manage to do it you will be rewarded with one of the most beautiful and heartbreaking story you will ever encounter. Sadly, I wasn't one of the people who could do that at first, but I will definitely reread this book at some point in my life to understand it better. Because it is truly worth it, in my opinion. I know my thoughts sound kinda strange if you look on the raiting I have given to this book, but the book truly stuck out for me and I'm sure this story will stick with me for a long time.

3

I saw the twist coming very early - and I never do. The ending felt a bit rushed with a few questions left for the reader to answer for him/herself. Entertaining but not that thrilling or extraordinary for me...

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