Das Haus der vergessenen Träume
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Description
Als die Journalistin Leah Hickson auf zwei geheimnisvolle Briefe stößt, gerät sie bald in den Sog einer Spurensuche, die sie in das England des frühen 20. Jahrhunderts zurückführt. Es ist die Geschichte einer starken jungen Frau, eine Geschichte von Liebe und tödlichem Verrat. Und schon bald erkennt Leah, dass die Vergangenheit ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt. Denn ihre Nachforschungen führen sie zu einem alten Haus und einem lange vergessenen Familiengeheimnis, das stärker mit ihrem Schicksal verwoben ist, als sie zunächst ahnt …
Book Information
Author Description
Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im englischen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Später arbeitete sie mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Auf ihr großes internationales Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten zahlreiche weitere SPIEGEL-Bestseller-Romane. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt und schreibt sie heute in der Nähe von Bath, England.
Posts
Eine interessante Geschichte
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, wobei von 1911 weitaus mehr berichtet wird. Streckenweise sehr langatmig, zum Ende hin nimmt es dann Fahrt auf. Ein paar Sachen bleiben leider offen und werden nicht mehr erklärt, was ich ein wenig schade fand. Cat als Suffragette ist gut dargestellt, ich fand ihr Ende sehr tragisch. Hester war ziemlich naiv, was aber an der Zeit und der Stellung der Frau lag. Leah hingegen fand ich ein wenig überflüssig. Dennoch ließ sich das Buch gut und flüssig lesen.
Dieses Buch zu bewerten ist irgendwie schwierig. Es fängt schon damit an, dass ich zwei der Hauptfiguren wirklich super fand, mit ihnen mitgefiebert habe und ich die Hintergrundgeschichten sehr schön ausgearbeitet fand. Allerdings haben mich die anderen vier Hauptcharaktere überhaupt nicht angesprochen. Sie haben mich halt irgendwie einfach nicht interessiert. Genauso muss ich leider sagen, dass ich mich während dem Lesen stellenweise gewaltig gelangweilt habe, und ich auch teilweise keine Lust mehr zum weiterlesen hatte. Trotzdem waren andere Stellen super spannend. Auch die Themen die in dem Buch angesprochen werden sind interessant und die Geschichte an sich ist auch nicht schlecht. Über den Schreibstil kann ich auch nichts negatives sagen. Es hat mich nur leider einfach nicht gepackt und ich bin nicht wirklich reingekommen. Dabei kann gar nicht genau sagen weshalb.
England 1911: Die junge Cat tritt Ihre neue Arbeitstelle auf dem Land als Dienstmädchen bei einem Pfarrerehepaar an. Wir erfahren gleich, dass es in ihrer Vergangenheit ein dunkles Kapitel gibt: Cat hat in London eine Haftstrafe abgesessen. Die junge Pfarrersfrau Hester Canning will ihr eine Chance geben. Dabei hat die etwas naive Hester selbst ein Problem, denn sie wünscht sich Kinder und versteht nicht, warum ihr Mann Probleme mit körperlicher Nähe hat. Und dann kommt auch noch ein Hausgast hinzu, der ihren Mann mit seinen theosophischen Theorien in seinen Bann zieht. Genau 100 Jahre später wird die freischaffende Journalistin Leah Hickson von ihrem Ex-Freund nach Belgien eingeladen, denn dort wurde die Leiche eines Soldaten aus dem 1. Weltkrieg gefunden, der zwei mysteriöse Briefe bei sich trug. Er schlägt Leah vor, den Fall zu recherchieren und eine Story daraus zu machen. Leah willigt ein. Ich liebe Familiengeschichten, in denen es ein dunkles Geheimnis gibt, und, nicht ganz unbeeinflusst von Downton Abbey, finde ich momentan den Zeitraum rund um den 1. Weltkrieg ganz besonders spannend. Da kam mir diese sehr gut lesbare Geschichte von Katherine Webb gerade recht. Langsam erfahren wir mehr über Cat und ihren Hintergrund. Der überwiegende Teil des Buchs spielt sich 1911 ab, die Geschichte um Leah und ihre Recherchen wird immer wieder in etwas kürzeren Episoden eingespielt. Spannung wird natürlich durch das Wissen des Lesers erzeugt, dass sich etwas Schlimmes ereignen wird, denn die Ereignisse von 1911 und Leahs Nachforschungen hängen natürlich zusammen. Das Buch ist für meinen Geschmack nicht nur sehr unterhaltsam, es behandelt auch auf spannende Weise die Themen “Suffragetten” und “Theosophie”. Auch hier erfährt der Leser stückweise mehr, über die Behandlung von Suffragetten durch die Staatsgewalt und die Theorien der Theosophen, inbesondere, was Elementarwesen angeht. Die Autorin schafft es, über das Buch hinaus Interesse an diesen Themen beim Leser zu wecken. Ich habe nach Abschluss meiner Lektüre gleich im Internet geforscht, habe mir z. B. die in dieser Zeit entstandenen angeblichen Fotos der Feen von Cottingley angesehen. Zum Thema Suffragetten waren mir Details über furchtbare Behandlung inhaftierter Frauen schon aus “Upstairs, downstairs” bekannt. Ein weiteres Thema des Buchs ist die Quasi-Leibeigenschaft der Dienerschaft, zumindestens eines einfachen Hausmädchens wie Cat oder einer Küchenhilfe wie ihrer Freundin Tess. Eine Prise Romantik fehlt natürlich auch nicht. All dies verwebt Katherine Webb geschickt zu einem kurzweiligen, fesselnden Roman, der mir richtig gut gefallen hat.
Dieses Buch zu bewerten ist irgendwie schwierig. Es fängt schon damit an, dass ich zwei der Hauptfiguren wirklich super fand, mit ihnen mitgefiebert habe und ich die Hintergrundgeschichten sehr schön ausgearbeitet fand. Allerdings haben mich die anderen vier Hauptcharaktere überhaupt nicht angesprochen. Sie haben mich halt irgendwie einfach nicht interessiert. Genauso muss ich leider sagen, dass ich mich während dem Lesen stellenweise gewaltig gelangweilt habe, und ich auch teilweise keine Lust mehr zum weiterlesen hatte. Trotzdem waren andere Stellen super spannend. Auch die Themen die in dem Buch angesprochen werden sind interessant und die Geschichte an sich ist auch nicht schlecht. Über den Schreibstil kann ich auch nichts negatives sagen. Es hat mich nur leider einfach nicht gepackt und ich bin nicht wirklich reingekommen. Dabei kann gar nicht genau sagen weshalb.
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Als die Journalistin Leah Hickson auf zwei geheimnisvolle Briefe stößt, gerät sie bald in den Sog einer Spurensuche, die sie in das England des frühen 20. Jahrhunderts zurückführt. Es ist die Geschichte einer starken jungen Frau, eine Geschichte von Liebe und tödlichem Verrat. Und schon bald erkennt Leah, dass die Vergangenheit ihr eigenes Leben nicht unberührt lässt. Denn ihre Nachforschungen führen sie zu einem alten Haus und einem lange vergessenen Familiengeheimnis, das stärker mit ihrem Schicksal verwoben ist, als sie zunächst ahnt …
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Author Description
Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im englischen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Später arbeitete sie mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Auf ihr großes internationales Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten zahlreiche weitere SPIEGEL-Bestseller-Romane. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt und schreibt sie heute in der Nähe von Bath, England.
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Eine interessante Geschichte
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, wobei von 1911 weitaus mehr berichtet wird. Streckenweise sehr langatmig, zum Ende hin nimmt es dann Fahrt auf. Ein paar Sachen bleiben leider offen und werden nicht mehr erklärt, was ich ein wenig schade fand. Cat als Suffragette ist gut dargestellt, ich fand ihr Ende sehr tragisch. Hester war ziemlich naiv, was aber an der Zeit und der Stellung der Frau lag. Leah hingegen fand ich ein wenig überflüssig. Dennoch ließ sich das Buch gut und flüssig lesen.
Dieses Buch zu bewerten ist irgendwie schwierig. Es fängt schon damit an, dass ich zwei der Hauptfiguren wirklich super fand, mit ihnen mitgefiebert habe und ich die Hintergrundgeschichten sehr schön ausgearbeitet fand. Allerdings haben mich die anderen vier Hauptcharaktere überhaupt nicht angesprochen. Sie haben mich halt irgendwie einfach nicht interessiert. Genauso muss ich leider sagen, dass ich mich während dem Lesen stellenweise gewaltig gelangweilt habe, und ich auch teilweise keine Lust mehr zum weiterlesen hatte. Trotzdem waren andere Stellen super spannend. Auch die Themen die in dem Buch angesprochen werden sind interessant und die Geschichte an sich ist auch nicht schlecht. Über den Schreibstil kann ich auch nichts negatives sagen. Es hat mich nur leider einfach nicht gepackt und ich bin nicht wirklich reingekommen. Dabei kann gar nicht genau sagen weshalb.
England 1911: Die junge Cat tritt Ihre neue Arbeitstelle auf dem Land als Dienstmädchen bei einem Pfarrerehepaar an. Wir erfahren gleich, dass es in ihrer Vergangenheit ein dunkles Kapitel gibt: Cat hat in London eine Haftstrafe abgesessen. Die junge Pfarrersfrau Hester Canning will ihr eine Chance geben. Dabei hat die etwas naive Hester selbst ein Problem, denn sie wünscht sich Kinder und versteht nicht, warum ihr Mann Probleme mit körperlicher Nähe hat. Und dann kommt auch noch ein Hausgast hinzu, der ihren Mann mit seinen theosophischen Theorien in seinen Bann zieht. Genau 100 Jahre später wird die freischaffende Journalistin Leah Hickson von ihrem Ex-Freund nach Belgien eingeladen, denn dort wurde die Leiche eines Soldaten aus dem 1. Weltkrieg gefunden, der zwei mysteriöse Briefe bei sich trug. Er schlägt Leah vor, den Fall zu recherchieren und eine Story daraus zu machen. Leah willigt ein. Ich liebe Familiengeschichten, in denen es ein dunkles Geheimnis gibt, und, nicht ganz unbeeinflusst von Downton Abbey, finde ich momentan den Zeitraum rund um den 1. Weltkrieg ganz besonders spannend. Da kam mir diese sehr gut lesbare Geschichte von Katherine Webb gerade recht. Langsam erfahren wir mehr über Cat und ihren Hintergrund. Der überwiegende Teil des Buchs spielt sich 1911 ab, die Geschichte um Leah und ihre Recherchen wird immer wieder in etwas kürzeren Episoden eingespielt. Spannung wird natürlich durch das Wissen des Lesers erzeugt, dass sich etwas Schlimmes ereignen wird, denn die Ereignisse von 1911 und Leahs Nachforschungen hängen natürlich zusammen. Das Buch ist für meinen Geschmack nicht nur sehr unterhaltsam, es behandelt auch auf spannende Weise die Themen “Suffragetten” und “Theosophie”. Auch hier erfährt der Leser stückweise mehr, über die Behandlung von Suffragetten durch die Staatsgewalt und die Theorien der Theosophen, inbesondere, was Elementarwesen angeht. Die Autorin schafft es, über das Buch hinaus Interesse an diesen Themen beim Leser zu wecken. Ich habe nach Abschluss meiner Lektüre gleich im Internet geforscht, habe mir z. B. die in dieser Zeit entstandenen angeblichen Fotos der Feen von Cottingley angesehen. Zum Thema Suffragetten waren mir Details über furchtbare Behandlung inhaftierter Frauen schon aus “Upstairs, downstairs” bekannt. Ein weiteres Thema des Buchs ist die Quasi-Leibeigenschaft der Dienerschaft, zumindestens eines einfachen Hausmädchens wie Cat oder einer Küchenhilfe wie ihrer Freundin Tess. Eine Prise Romantik fehlt natürlich auch nicht. All dies verwebt Katherine Webb geschickt zu einem kurzweiligen, fesselnden Roman, der mir richtig gut gefallen hat.
Dieses Buch zu bewerten ist irgendwie schwierig. Es fängt schon damit an, dass ich zwei der Hauptfiguren wirklich super fand, mit ihnen mitgefiebert habe und ich die Hintergrundgeschichten sehr schön ausgearbeitet fand. Allerdings haben mich die anderen vier Hauptcharaktere überhaupt nicht angesprochen. Sie haben mich halt irgendwie einfach nicht interessiert. Genauso muss ich leider sagen, dass ich mich während dem Lesen stellenweise gewaltig gelangweilt habe, und ich auch teilweise keine Lust mehr zum weiterlesen hatte. Trotzdem waren andere Stellen super spannend. Auch die Themen die in dem Buch angesprochen werden sind interessant und die Geschichte an sich ist auch nicht schlecht. Über den Schreibstil kann ich auch nichts negatives sagen. Es hat mich nur leider einfach nicht gepackt und ich bin nicht wirklich reingekommen. Dabei kann gar nicht genau sagen weshalb.














