Blick ins Buch

Romane

Die verlorenen Spuren

4,2(109)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Eine unheilvolle Lüge, eine verbotene Sehnsucht, ein geheimes Verbrechen England, Greenacres Farm 1961: Während einer Familienfeier am Flussufer beobachtet die junge Laurel, wie ein Fremder das Grundstück betritt und ihre Mutter aufsucht. Kurz darauf ist der idyllische Frieden des Ortes jäh zerstört. Erst fünfzig Jahre später gesteht sich Laurel beim Anblick eines alten Fotos ein, dass sie damals Zeugin eines Verbrechens wurde. Doch was genau geschah an jenem lang zurückliegenden Sommertag? Weltbestseller-Autorin Kate Morton erschafft eine einzigartige Welt, in der die Vergangenheit die Gegenwart nicht loslässt. Als Laurel nach langer Zeit anlässlich des neunzigsten Geburtstags ihrer Mutter Dorothy in ihr Elternhaus zurückkehrt, holen sie schon bald verdrängte Erinnerungen ein. Der Gedanke an den geheimnisvollen Fremden, der fünfzig Jahre zuvor Unheil über ihre Familie brachte, lässt sie nicht mehr los. Sie ist entschlossen, endlich das Rätsel um die Vergangenheit ihrer Mutter zu lösen. Ein Foto aus dem Jahr 1941 scheint der Schlüssel zu sein: Es zeigt Dorothy in London, Arm in Arm mit einer Frau namens Vivien. Warum zerbrach die Freundschaft der beiden Frauen? Und wer ist Jimmy, den Dorothy wohl sehr liebte und doch vor der Familie verbarg? Auf der Suche nach Antworten muss Laurel erfahren, dass sie sich immer in ihrer Mutter getäuscht hat … In ihrem neuen großen Roman erzählt Kate Morton eine mitreißende Geschichte, die von den 1930ern bis in die Gegenwart reicht und von einer kleinen Farm in Suffolk bis nach Australien führt.

Editionen (6)

ISBN9783453291003
VerlagDiana
Erscheinungsdatum28.01.13
Seitenzahl608

Rezensionen & Bewertungen

109 Bewertungen

15 Rezensionen

4,2

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  • 4,0

    Schöne Familiengeschichte mit ein paar Längen

    Es ist der Sommer 1961 als die junge Laurel Augenzeugin einer furchtbaren Szene wird, die sie lange Zeit verdrängt. Fünfzig Jahre später kommt die Familie zusammen, um den 90. Geburtstag von Laurels Mutter Dolly zu feiern und sie merkt, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, um Licht in das dunkle Familiengeheimnis zu bringen … ‚The Secret Keeper‘ ist so eine richtig klassische Geschichte auf zwei Zeitebenen, die sich um ein mysteriöses Familiengeheimnis rankt. Zum einen sind wir in der Gegenwart, wo Laurel und ihre vier Geschwister von ihrer geliebten Mutter Abschied nehmen müssen. Laurel kämpft dabei mit den Erinnerungen an eine Begebenheit in ihrer Jugend, als sie Augenzeugin wurde, wie ihre Mutter einen Mann erstach. Die zweite Zeitebene spielt Anfang der 40er Jahre und beschreibt Dollys Erlebnisse als junge Frau und wie es zu der Freundschaft mit Vivien kam. Ich muss sagen, am Anfang hat sich die Geschichte etwas gezogen, wobei ich mit den Zeitsprüngen sehr gut zurechtkam; die Kapitel sind lang und man hat genug Zeit, sich in die jeweilige Person ‚einzulesen‘. Die Figuren sind hervorragend gezeichnet, vor allem Dolly, die man erst sehr mag und die einem dann leider mit Fortlauf der Geschichte ein wenig unsympathisch wird, was aber sehr nachvollziehbar beschrieben wird. Ab der Hälfte ahnte ich, wie sich alles am Ende auflöst, aber da das Buch dann schon mehr Fahrt aufgenommen hatte, störte mich das nicht so sehr, denn man will dann wissen, wie Laurel die losen Enden schließlich verknüpft. Sehr gut gefallen hat mir, dass es in diesem Roman in der Gegenwart keine unnötige Liebesgeschichte gibt; Laurel ist eine erfolgreiche Schauspielerin in ihren 60ern, sehr selbstständig und tough, da hätte sowas nur gestört. Allerdings gibt es ganz am Schluss in meinen Augen noch einen Logikfehler, was Jimmy angeht, weswegen das Buch - und aufgrund der anfänglichen Zähigkeit - nur auf vier Sterne kommt …

    4. Feb. 2026

  • leseeule95
    leseeule95

    205 Follower

    1,5

    Ich weiss nicht. Ich war jetzt nicht so begeistert davon.An und für sich der Schreibstil gut aber die Geschichte hat sich so gezogen für mich. Und diese ewigen zeitsprünge von der Vergangenheit in die gegenwart mochte ich persönlich jetzt auch nicht.

    5. Jan. 2026

  • katso
    katso

    4 Follower

    4,0

    Es dauerte etwas bis ich mich reingelesen hatte, aber dann hab ich das Buch nicht mehr aus den Fingern bekommen. Das Ende war überraschend, auch wenn man dachte, man wüsste schon wie’s ausgeht…

    15. Mai 2023

3 von 15 Rezensionen

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