Die Schöne und der Tod
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Description
Book Information
Author Description
Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, unter anderem mit dem Crime Cologne Award 2015. Internationale Erfolge feiert er mit seiner Totenfrau-Trilogie. Bereits zuvor machte er in seiner Heimat Österreich Furore mit seinen Krimis um den Totengräber Max Broll. Für „Leichenspiele“, den dritten Max-Broll-Krimi, wurde er mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014 ausgezeichnet.
Posts
Toller Krimi
Der Autor hat einen interessanten Schreibstil. Wenn man sein Werk lesen möchte, muss man sich auf einen knackigen Schreibstil gefasst machen, der aus ganz vielen kurzen Sätze besteht. Am Anfang hat es ein Weilchen gedauert, bis ich in der Geschichte drinnen war und die Charaktere auseinanderhalten konnte. Aber mit der Zeit wurde das Buch und die Geschichte immer fesselnder.Es wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet, manche eigentlich unfangreicheren Szenen werden teilweise innerhalb von 3-4 Sätzen beschrieben. Auch die Dialoge sind etwas anders als gewohnt, da keine Anführungszeichen verwendet wurden, sondern Bindestriche. Das Buch war super und spannend, ich freue mich bereits auf den nächsten Band. Ps. Endlich mal ein Tiroler Autor :P
Es beginnt harmlos. Das ist das Gefährliche
Ich öffne das Buch und habe große Erwartungen. Da ist dieses vertraute Gefühl, das Gefühl, das sagt: Das hier wird ein gutes Buch! Es muss einfach gut sein. Ein neues Buch von Bernhard Aichner. Neu für mich, aber doch schon 15 Jahre alt. Da wird einem fast schlecht, wenn man bedenkt, dass das 2010 war. Immerhin: ich liebe alles von Bernhard Aichner, was danach kam. Die Totenfrau-Trilogie (bald kommt Band 4 - yaaaay!), „Bösland“, „Der Fund“, „Dunkelkammer“, einfach alles. Ich kenne seine Stimme, seinen Rhythmus, seine Art, Dinge nicht zu erklären, sondern sie einfach geschehen zu lassen. Ich liebe seinen Stil. Wie er schreibt. Wie er Sätze konstruiert. Wie seine Figuren reden. Wie sie sind. Was sie tun. Und warum. Und trotzdem stolpere ich am Anfang ein wenig. Die ersten Seiten fühlen sich an wie ein langsames Herantasten, wie Nebel, der sich nur zögerlich lichtet, alles ist harmlos. Wie Aichner, der sich selbst erst finden muss, ehe er die großen Thriller schreiben konnte. Ich gehe aber weiter. Weil ich weiß, dass es sich lohnt, weil ich ahne, dass es schnell gehen wird und ich es liebe werde, dieses Buch. Dann passiert es. Plötzlich bin ich drin. Nicht nur im Buch, sondern mitten in der Geschichte. Ich sitze nicht mehr auf meinem heimischen Sofa – ich bin dabei. Irgendwo dort draußen. Ich spüre die Kälte, ich gehe auf dem Friedhof wie die Hauptfigur im Buch entlang, bin bei den Gesprächen anwesend, fühle das Unausgesprochene, diese leise Bedrohung, die zwischen den Zeilen lauert. Aichner schreibt nicht, er erschafft ein Kunstwerk. Er malt Bilder mit Worten. Kurze Sätze. Präzise. Jeder Satz sitzt. Kein Wort zu viel. Alles sitzt, wo es sitzen muss. Die Figuren sind greifbar. Unbequem nah. Und doch unfassbar gut. Ich merke, wie ich ihnen folge, ohne zu wissen, wohin die Reise gehen wird. Und ja: Der Plot zieht sich am Anfang, leise zuerst, dann aber immer schneller, konsequenter, spannender. Ich will nur noch ein Kapitel lesen, sage ich mir. Und dann noch eins, sage ich mir auch. Und noch eins, sage ich noch ein Kapitel später, ich, der inzwischen aufgegeben hat mit dem Nach-dem-nächsten-Kapitel-ist-Feierabend-dies-Mal-aber-wirklich-Gehabe. Das geht dann solange bis ich merke, dass ich das Buch längst nicht mehr aus der Hand legen werde, weil ich es nicht aus der Hand legen. KANN. Und dann ist es schon vorbei, 250 Seiten später. Was ich besonders liebe an seinen Büchern: diese Dialoge. So reduziert, so eigen, so typisch Aichner. So etwas sieht man selten und liest man noch viel weniger. „Die Schöne und der Tod“ ist kein Buch, das man nebenbei liest. Aber es ist eines, das man verschlingt, sobald es einen gepackt hat. Kein dicker Wälzer, kein Kraftakt – eher ein dunkler, intensiver Zwischenstopp für …. Zwischendurch eben. Perfekt für genau diese Momente und Stunden, in denen man etwas braucht, das einen komplett hineinzieht und man nach wenigen Stunden Lektüre denkt: Ist fast wie mit Netflix, wenn man eine Staffel an einem einzigen Tag komplett durchsuchtet. Eines weiß ich nach heute einmal mehr: Genau deshalb greife ich immer wieder zu Bernhard Aichner.

Solide
Ich kenne ja schon die Totenfraureihe. Deshalb muss ich hier leider sagen das der Band 1 vom Max Broll Krimi ein bisschen hinterherhinkt. An den Schreibstil musste ich mich auch zuerst gewöhnen nach 50 Seiten ging's dann aber. Max ist Totengräber und sein bester Freund Baroni ein pensionierter Fussballstar. Als die Frau von August dem Sabauern in Wien aus dem Fenster springt,und dann noch ihre Leiche aus dem Grab verschwindet, beschließen die beiden auf eigene Faust zu ermitteln. Es gibt noch weitere Bände rund um Max und Baroni mal schauen ob ich da weiter lese.....wahrscheinlich schon da ich mir die Bücher ausgeborgt habe.
Eine verschwundene Leiche und ein Totengräber der seine Ex-Schwägerin suchen muss.
Das Buch war ganz anders als die meisten Thriller die man so kennt. Die Geschichte ist relativ ruhig, die Szenarien wechseln jedoch sehr schnell. Anfangs hatte ich große Probleme mit dem Schreibstil klar zu kommen, da die Sätze sehr sehr kurz und undetailiert geschrieben worden sind. Auch die Dialoge waren kompliziert zu lesen, denn der Autor hat einfach Aufzählungszeichen verwendet. Dementsprechend muss man immer gut überlegen wer das nun gesagt hat. Trotzdem war die Geschichte ganz okay. Weder extrem spannend noch so schlimm das ich es abbrechen wollte. Dennoch werde ich die weiteren Bände nicht lesen.
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Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, unter anderem mit dem Crime Cologne Award 2015. Internationale Erfolge feiert er mit seiner Totenfrau-Trilogie. Bereits zuvor machte er in seiner Heimat Österreich Furore mit seinen Krimis um den Totengräber Max Broll. Für „Leichenspiele“, den dritten Max-Broll-Krimi, wurde er mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014 ausgezeichnet.
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Toller Krimi
Der Autor hat einen interessanten Schreibstil. Wenn man sein Werk lesen möchte, muss man sich auf einen knackigen Schreibstil gefasst machen, der aus ganz vielen kurzen Sätze besteht. Am Anfang hat es ein Weilchen gedauert, bis ich in der Geschichte drinnen war und die Charaktere auseinanderhalten konnte. Aber mit der Zeit wurde das Buch und die Geschichte immer fesselnder.Es wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet, manche eigentlich unfangreicheren Szenen werden teilweise innerhalb von 3-4 Sätzen beschrieben. Auch die Dialoge sind etwas anders als gewohnt, da keine Anführungszeichen verwendet wurden, sondern Bindestriche. Das Buch war super und spannend, ich freue mich bereits auf den nächsten Band. Ps. Endlich mal ein Tiroler Autor :P
Es beginnt harmlos. Das ist das Gefährliche
Ich öffne das Buch und habe große Erwartungen. Da ist dieses vertraute Gefühl, das Gefühl, das sagt: Das hier wird ein gutes Buch! Es muss einfach gut sein. Ein neues Buch von Bernhard Aichner. Neu für mich, aber doch schon 15 Jahre alt. Da wird einem fast schlecht, wenn man bedenkt, dass das 2010 war. Immerhin: ich liebe alles von Bernhard Aichner, was danach kam. Die Totenfrau-Trilogie (bald kommt Band 4 - yaaaay!), „Bösland“, „Der Fund“, „Dunkelkammer“, einfach alles. Ich kenne seine Stimme, seinen Rhythmus, seine Art, Dinge nicht zu erklären, sondern sie einfach geschehen zu lassen. Ich liebe seinen Stil. Wie er schreibt. Wie er Sätze konstruiert. Wie seine Figuren reden. Wie sie sind. Was sie tun. Und warum. Und trotzdem stolpere ich am Anfang ein wenig. Die ersten Seiten fühlen sich an wie ein langsames Herantasten, wie Nebel, der sich nur zögerlich lichtet, alles ist harmlos. Wie Aichner, der sich selbst erst finden muss, ehe er die großen Thriller schreiben konnte. Ich gehe aber weiter. Weil ich weiß, dass es sich lohnt, weil ich ahne, dass es schnell gehen wird und ich es liebe werde, dieses Buch. Dann passiert es. Plötzlich bin ich drin. Nicht nur im Buch, sondern mitten in der Geschichte. Ich sitze nicht mehr auf meinem heimischen Sofa – ich bin dabei. Irgendwo dort draußen. Ich spüre die Kälte, ich gehe auf dem Friedhof wie die Hauptfigur im Buch entlang, bin bei den Gesprächen anwesend, fühle das Unausgesprochene, diese leise Bedrohung, die zwischen den Zeilen lauert. Aichner schreibt nicht, er erschafft ein Kunstwerk. Er malt Bilder mit Worten. Kurze Sätze. Präzise. Jeder Satz sitzt. Kein Wort zu viel. Alles sitzt, wo es sitzen muss. Die Figuren sind greifbar. Unbequem nah. Und doch unfassbar gut. Ich merke, wie ich ihnen folge, ohne zu wissen, wohin die Reise gehen wird. Und ja: Der Plot zieht sich am Anfang, leise zuerst, dann aber immer schneller, konsequenter, spannender. Ich will nur noch ein Kapitel lesen, sage ich mir. Und dann noch eins, sage ich mir auch. Und noch eins, sage ich noch ein Kapitel später, ich, der inzwischen aufgegeben hat mit dem Nach-dem-nächsten-Kapitel-ist-Feierabend-dies-Mal-aber-wirklich-Gehabe. Das geht dann solange bis ich merke, dass ich das Buch längst nicht mehr aus der Hand legen werde, weil ich es nicht aus der Hand legen. KANN. Und dann ist es schon vorbei, 250 Seiten später. Was ich besonders liebe an seinen Büchern: diese Dialoge. So reduziert, so eigen, so typisch Aichner. So etwas sieht man selten und liest man noch viel weniger. „Die Schöne und der Tod“ ist kein Buch, das man nebenbei liest. Aber es ist eines, das man verschlingt, sobald es einen gepackt hat. Kein dicker Wälzer, kein Kraftakt – eher ein dunkler, intensiver Zwischenstopp für …. Zwischendurch eben. Perfekt für genau diese Momente und Stunden, in denen man etwas braucht, das einen komplett hineinzieht und man nach wenigen Stunden Lektüre denkt: Ist fast wie mit Netflix, wenn man eine Staffel an einem einzigen Tag komplett durchsuchtet. Eines weiß ich nach heute einmal mehr: Genau deshalb greife ich immer wieder zu Bernhard Aichner.

Solide
Ich kenne ja schon die Totenfraureihe. Deshalb muss ich hier leider sagen das der Band 1 vom Max Broll Krimi ein bisschen hinterherhinkt. An den Schreibstil musste ich mich auch zuerst gewöhnen nach 50 Seiten ging's dann aber. Max ist Totengräber und sein bester Freund Baroni ein pensionierter Fussballstar. Als die Frau von August dem Sabauern in Wien aus dem Fenster springt,und dann noch ihre Leiche aus dem Grab verschwindet, beschließen die beiden auf eigene Faust zu ermitteln. Es gibt noch weitere Bände rund um Max und Baroni mal schauen ob ich da weiter lese.....wahrscheinlich schon da ich mir die Bücher ausgeborgt habe.
Eine verschwundene Leiche und ein Totengräber der seine Ex-Schwägerin suchen muss.
Das Buch war ganz anders als die meisten Thriller die man so kennt. Die Geschichte ist relativ ruhig, die Szenarien wechseln jedoch sehr schnell. Anfangs hatte ich große Probleme mit dem Schreibstil klar zu kommen, da die Sätze sehr sehr kurz und undetailiert geschrieben worden sind. Auch die Dialoge waren kompliziert zu lesen, denn der Autor hat einfach Aufzählungszeichen verwendet. Dementsprechend muss man immer gut überlegen wer das nun gesagt hat. Trotzdem war die Geschichte ganz okay. Weder extrem spannend noch so schlimm das ich es abbrechen wollte. Dennoch werde ich die weiteren Bände nicht lesen.









