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Crime

Die Schöne und der Tod

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About the book

Die Schwester seiner ersten großen Liebe bringt sich um. Totengräber Max Broll muss sie begraben, doch damit nicht genug: Margas Leiche wird aus dem noch frischen Grab entführt. Warum? Und vor allem: von wem? Gegen den Willen der Polizei nimmt Broll, zusammen mit seinem besten Freund Johann Baroni, einem pensionierten Fußballstar, die Sache selbst in die Hand. Für die beiden beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.

Editions (2)

ISBN9783442713660
Publisherbtb
Publication Date04/11/16
Pages256

Reviews & Ratings

37 ratings

6 reviews

3.6

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  • chillkroete
    chillkroete

    99 Followers

    4.0

    Toller Krimi

    Der Autor hat einen interessanten Schreibstil. Wenn man sein Werk lesen möchte, muss man sich auf einen knackigen Schreibstil gefasst machen, der aus ganz vielen kurzen Sätze besteht. Am Anfang hat es ein Weilchen gedauert, bis ich in der Geschichte drinnen war und die Charaktere auseinanderhalten konnte. Aber mit der Zeit wurde das Buch und die Geschichte immer fesselnder.Es wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet, manche eigentlich unfangreicheren Szenen werden teilweise innerhalb von 3-4 Sätzen beschrieben. Auch die Dialoge sind etwas anders als gewohnt, da keine Anführungszeichen verwendet wurden, sondern Bindestriche. Das Buch war super und spannend, ich freue mich bereits auf den nächsten Band. Ps. Endlich mal ein Tiroler Autor :P

    Nov 10, 2024

  • derdedo93
    derdedo93

    211 Followers

    4.5

    Es beginnt harmlos. Das ist das Gefährliche

    Ich öffne das Buch und habe große Erwartungen. Da ist dieses vertraute Gefühl, das Gefühl, das sagt: Das hier wird ein gutes Buch! Es muss einfach gut sein. Ein neues Buch von Bernhard Aichner. Neu für mich, aber doch schon 15 Jahre alt. Da wird einem fast schlecht, wenn man bedenkt, dass das 2010 war. Immerhin: ich liebe alles von Bernhard Aichner, was danach kam. Die Totenfrau-Trilogie (bald kommt Band 4 - yaaaay!), „Bösland“, „Der Fund“, „Dunkelkammer“, einfach alles. Ich kenne seine Stimme, seinen Rhythmus, seine Art, Dinge nicht zu erklären, sondern sie einfach geschehen zu lassen. Ich liebe seinen Stil. Wie er schreibt. Wie er Sätze konstruiert. Wie seine Figuren reden. Wie sie sind. Was sie tun. Und warum. Und trotzdem stolpere ich am Anfang ein wenig. Die ersten Seiten fühlen sich an wie ein langsames Herantasten, wie Nebel, der sich nur zögerlich lichtet, alles ist harmlos. Wie Aichner, der sich selbst erst finden muss, ehe er die großen Thriller schreiben konnte. Ich gehe aber weiter. Weil ich weiß, dass es sich lohnt, weil ich ahne, dass es schnell gehen wird und ich es liebe werde, dieses Buch. Dann passiert es. Plötzlich bin ich drin. Nicht nur im Buch, sondern mitten in der Geschichte. Ich sitze nicht mehr auf meinem heimischen Sofa – ich bin dabei. Irgendwo dort draußen. Ich spüre die Kälte, ich gehe auf dem Friedhof wie die Hauptfigur im Buch entlang, bin bei den Gesprächen anwesend, fühle das Unausgesprochene, diese leise Bedrohung, die zwischen den Zeilen lauert. Aichner schreibt nicht, er erschafft ein Kunstwerk. Er malt Bilder mit Worten. Kurze Sätze. Präzise. Jeder Satz sitzt. Kein Wort zu viel. Alles sitzt, wo es sitzen muss. Die Figuren sind greifbar. Unbequem nah. Und doch unfassbar gut. Ich merke, wie ich ihnen folge, ohne zu wissen, wohin die Reise gehen wird. Und ja: Der Plot zieht sich am Anfang, leise zuerst, dann aber immer schneller, konsequenter, spannender. Ich will nur noch ein Kapitel lesen, sage ich mir. Und dann noch eins, sage ich mir auch. Und noch eins, sage ich noch ein Kapitel später, ich, der inzwischen aufgegeben hat mit dem Nach-dem-nächsten-Kapitel-ist-Feierabend-dies-Mal-aber-wirklich-Gehabe. Das geht dann solange bis ich merke, dass ich das Buch längst nicht mehr aus der Hand legen werde, weil ich es nicht aus der Hand legen. KANN. Und dann ist es schon vorbei, 250 Seiten später. Was ich besonders liebe an seinen Büchern: diese Dialoge. So reduziert, so eigen, so typisch Aichner. So etwas sieht man selten und liest man noch viel weniger. „Die Schöne und der Tod“ ist kein Buch, das man nebenbei liest. Aber es ist eines, das man verschlingt, sobald es einen gepackt hat. Kein dicker Wälzer, kein Kraftakt – eher ein dunkler, intensiver Zwischenstopp für …. Zwischendurch eben. Perfekt für genau diese Momente und Stunden, in denen man etwas braucht, das einen komplett hineinzieht und man nach wenigen Stunden Lektüre denkt: Ist fast wie mit Netflix, wenn man eine Staffel an einem einzigen Tag komplett durchsuchtet. Eines weiß ich nach heute einmal mehr: Genau deshalb greife ich immer wieder zu Bernhard Aichner.

    Es beginnt harmlos. Das ist das Gefährliche

    Dec 29, 2025

  • rosi_liest_thriller
    rosi_liest_thriller

    202 Followers

    5.0

    Aichners Schreibstil ließ es nicht zu, dass ich das Buch weglegen konnte. Spannend, schräg und mit schwarzem Humor.

    Oct 24, 2022

3 of 6 reviews

Author

About Bernhard Aichner

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, unter anderem mit dem Crime Cologne Award 2015. Internationale Erfolge feiert er mit seiner Totenfrau-Trilogie. Bereits zuvor machte er in seiner Heimat Österreich Furore mit seinen Krimis um den Totengräber Max Broll. Für „Leichenspiele“, den dritten Max-Broll-Krimi, wurde er mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014 ausgezeichnet.

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