Bösland

Bösland

Softcover
4.0153
DachbodenMax BrollKrimi Aus ÖsterreichJule Ronsted

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Description

"Ein sehr spannender und vor allem sehr eigenwilliger Thriller." Sebastian Fitzek

Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder...

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
448
Price
12.40 €

Author Description

Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.Die Thriller seiner "Totenfrau"-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Mehrere seiner Romane wurden verfilmt, u.a. seine Totenfrau-Trilogie für Netflix/ORF.

Posts

34
All
5

Ich fand das Buch wirklich mega spannend. Vor allem der Erzählstil hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte wechselt zwischen Rückblenden und den Gesprächen zwischen Ben und seiner Therapeutin – zusätzlich gibt es auch Szenen mit Kux, Bens bestem Freund aus Kindertagen. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, warum Ben Matilda vor 30 Jahren getötet hat. Dieses langsame Annähern an die Wahrheit hat die Spannung konstant hochgehalten. Das Ende hat mich dann doch überrascht – damit hatte ich so nicht gerechnet. Ein gutes Buch, das mich bis zum Schluss nicht losgelassen hat. 📚✨

5

Bösland ist kein Thriller, den man einfach liest und wieder zuklappt

Dieses Buch arbeitet in einem weiter. Es zieht einen in eine düstere, verstörende Welt hinein, in der das Böse nicht laut oder spektakulär daherkommt, sondern erschreckend nah und greifbar wirkt. Genau das macht den Thriller so intensiv. Bernhard Aichner schafft es mit seiner direkten, knappen Sprache, eine Atmosphäre zu erzeugen, die fast körperlich spürbar wird. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, das Böse nicht nur zu sehen, sondern zu fühlen – kalt, bedrückend und beklemmend. Manche Szenen waren schwer auszuhalten, weil sie emotional so roh und ehrlich wirken. Und trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Gerade diese Mischung aus psychologischer Tiefe, Spannung und emotionaler Härte macht Bösland zu etwas Besonderem. Kein angenehmes Buch im klassischen Sinn – aber ein außergewöhnlich starker Thriller. Ein Buch, das verstört, nachhallt und zeigt, wie nah Abgründe manchmal unter der Oberfläche liegen.

5

Ein richtiger Pageturner! Bernhard Aichner schreibt schon tolle Thriller! Das war echt krass!! Absolute Thriller Leseempfehlung!!

4

Spannender Thriller mit überraschenden Wendungen. Der Stil hat mir gut gefallen. Und auch die Hörbuch-Sprecher haben die Stimmungen sehr gut dargestellt.

3.5

Eine sehr eigenwillig und besondere Art einen Thriller zu erzählen. Die Abwechslung zwischen dem Erzählen der Geschichte und den Dialogen hat mir sehr gefallen. Dennoch war alles in allem dann doch sehr vorhersehbar.

Eine sehr eigenwillig und besondere Art einen Thriller zu erzählen. Die Abwechslung zwischen dem Erzählen der Geschichte und den Dialogen hat mir sehr gefallen. 
Dennoch war alles in allem dann doch sehr vorhersehbar.
5

𝑬𝒊𝒏 𝒔𝒑𝒂𝒏𝒏𝒆𝒏𝒅𝒆𝒓 𝑻𝒉𝒓𝒊𝒍𝒍𝒆𝒓 𝒊𝒎 𝒕𝒚𝒑𝒊𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏 𝑨𝒊𝒄𝒉𝒏𝒆𝒓 𝑺𝒕𝒊𝒍

gelesen 6.2.25 - 11.2.25 Wir begleiten in diesem Thriller Ben der seit frühester Kindheit unter seinem gewalttätigen Vater leidet und der nur einen einzigen Freund hat - die Freundschaft mit Kux hilft ihm dabei diese Zeit zu überstehen aber dann wird ein Mädchen brutal ermordet und nichts ist mehr wie es war … … viele Jahre später beginnt Ben die Vergangenheit aufzuarbeiten und er trifft auch seinen Freund aus Kindertagen wieder und das Verhängnis nimmt seinen Lauf auch wenn ich einiges erahnen konnte fand ich das Buch spannend und fesselnd und war gespannt wie es ausgeht Aichner hat hier wieder einen extrem guten Thriller aufs Papier gebracht und ich persönlich mag seinen ganz besonderen Schreibstil sehr gerne von mir gibts eine absolute Leseempfehlung Welches Buch von Aichner hat euch am besten gefallen?

𝑬𝒊𝒏 𝒔𝒑𝒂𝒏𝒏𝒆𝒏𝒅𝒆𝒓 𝑻𝒉𝒓𝒊𝒍𝒍𝒆𝒓 𝒊𝒎 𝒕𝒚𝒑𝒊𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏 𝑨𝒊𝒄𝒉𝒏𝒆𝒓 𝑺𝒕𝒊𝒍
5

Bin jetzt offiziell Bernhard Aichner Fan

Der besondere Schreibstil gefällt mir einfach unfassbar gut. Dazu kommt, dass das Buch so viele Emotionen beim Lesen in mir auslöst. Das Leitmotiv der Geschichte, Ungerechtigkeit, macht richtig viel mit mir. Aichner hat das psychologisch einfach gut aufgebaut und der eigentlich simple Plot wird zu einer herausragenden Geschichte, nur durch die Art des Erzählens.

5

Ein sehr ungewohnter, aber unglaublich fesselnder Schreibstil – zumindest für mich. Es war mein erstes Buch des Autors, aber definitiv nicht mein letztes. Schon nach den ersten Seiten hat mich die Geschichte vollkommen in ihren Bann gezogen. Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen, weil ich unbedingt wissen musste, wie alles endet. Absolut packend! 📖🔥

4

Ich gebe nur 4 Sterne, da ich mit dem Schreibstil nicht so ganz klar komme. Das Ende war irgendwie vorhersehbar. Aber für zwischendurch akzeptabel 👍

Ein Thriller, der definitiv polarisiert – und genau das macht ihn so besonders. Dieses Buch ist ein typischer Aichner – und genau deshalb muss man seinen Schreibstil mögen. Er ist speziell, eigen und sicherlich nicht für jeden geeignet. Wer damit nichts anfangen kann, wird hier vermutlich Schwierigkeiten haben – und das ist auch absolut verständlich. Ich persönlich liebe genau diese Art zu schreiben. Von der ersten Seite an war ich wieder komplett in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Handlung nimmt immer wieder unerwartete Wendungen, bleibt durchgehend spannend und sorgt dafür, dass man einfach weiterlesen *muss*. Auch das Ende konnte mich überraschen – anders, als man es erwartet, aber wirklich stark umgesetzt. Für mich wieder ein typischer Aichner, der genau das liefert, was ich mir erhofft habe. *Definitiv eine Leseempfehlung für alle, die seinen Stil mögen.*

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4

Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite

Die Geschichte war von Anfang an richtig spannend, und der Plot hat mir sehr gut gefallen. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Spannung auch nach dem Plottwist nicht nachgelassen hat – bis zum Ende des Buches blieb es fesselnd. Der Schreibstil hat stark zur Atmosphäre beigetragen und die Spannung sehr gut aufgebaut, ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Gefühle der Charaktere sind nachvollziehbar, man kann sich gut in sie hineinversetzen. Manchmal handeln die Charaktere allerdings etwas unlogisch. Etwas unpassend fand ich jedoch, dass es keine Triggerwarnung gibt, trotz Themen wie Suizid und Missbrauch. Besonders gefallen hat mir, dass wichtige gesellschaftliche Themen angesprochen wurden. Das Buch deutlich zeigt, wie schnell Frauen in einem patriarchalen System zu Opfern werden und wie schwer es sein kann, aus solchen Abhängigkeiten wieder herauszufinden. Gleichzeitig macht die Geschichte auch sichtbar, dass Menschen mit Geld und gutem gesellschaftlichem Ansehen sich alles erlauben können, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

5

Ich weiß, dass dieses Buch hier gar nicht so besonders hoch gerated wurde, aber mir hat es SEHR gefallen und ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, es ist das beste Buch, das ich seit Langem gelesen hab. =) Meinen Geschmack hat es absolut getroffen. Es ist sowas von spannend, perfide und beklemmend - der eigene Gerechtigkeitssinn wird hier ganz schön strapaziert und phasenweise erscheint die ganze Sache ziemlich ausweglos. Ich hab das Buch verschlungen. Es kommt mit deutlich weniger Stakkato-Stil aus als die Blum-Reihe, ist aber kaum weniger morbide und letztlich doch wieder ganz schön clever.

4

Das Bösland ist der Ort, an dem Bens Albtraum beginnt. Sein Vater nennt den Dachboden so, wo er seinen Sohn regelmäßig verprügelt. Doch auch nach dem Selbstmord seines alten Herrn kommt Ben nicht zur Ruhe, das Bösland wird erneut zum Tatort. Bernhard Aichners Schreibstil ist eigen, hat mich hier aber weit weniger gestört als bei "Totenfrau", ich würde fast soweit gehen und behaupten, dass er zum Katz und Maus Spiel, das sich Ben und Kux hier liefern, sogar perfekt passt. Auch wenn der Ausgang der Geschichte nicht wirklich überrascht, hat mich "Bösland" gut unterhalten und immer wieder den Kopf darüber schütteln lassen, wie abgebrüht manche Menschen doch sind.

5

Die Taten und Täter sind bekannt. Dennoch Spannung pur.

Ein Pageturner, aus meinet Sicht. Es fiel mir schwer, es immer wieder weglegen zu müssen. Der Wechsel zwischen Erzählstil und Dialog …. meisterhaft. Der Spannungsbogen hält sich von Anfang bis zum Schluss. Ein Thriller ganz nach meinem Geschmack.

4

💛💛💛💛🩶 "Bösland" von Bernhard Aichinger ist ein düsterer Psychothriller über Schuld, Gewalt und die zerstörerische Kraft einer traumatisierten Kindheit. Im Sommer 1987 erschlägt der dreizehnjährige Ben seine Mitschülerin Matilda mit einem Golfschläger und wird viele Jahre in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Nach seiner Entlassung beginnt er mit Unterstützung einer Therapeutin, seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Dabei wird deutlich, dass Bens Kindheit von Gewalt, Demütigung und Missbrauch geprägt war. Der einzige Lichtblick - sein einstiger bester Freund Kux. Nach 30 Jahren nimmt Ben wieder Kontakt zu Kux auf. Zwischen den beiden entwickelt sich ein manipulativer Machtkampf, der alte Wunden aufreißt und neue Abgründe offenbart. Am Ende stellt sich die Frage, wer Täter und wer Opfer ist – und ob das Böse jemals ganz vergeht. Ich wurde von "Bösland" wirklich positiv überrascht. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, denn es gibt keine wörtliche Rede, wie man sie sonst kennt. Stattdessen sind die Kapitel in der Vergangenheit geschrieben, und Gesprochenes wird nur in Kursiv hervorgehoben – fast wie in einer Erzählung. Dadurch fühlt sich die Geschichte sehr eindringlich und fast schon beklemmend an. Die düstere Vergangenheit von Ben wird auf eine sehr eindringliche Weise nach und nach aufgedeckt. Insgesamt ist Bösland für mich ein ungewöhnlicher, aber sehr starker Psychothriller, der sich von anderen Büchern dieses Genres abhebt.

4

Ein spannender Thriller mit einem anderes Ende, als ich erwartet habe. Trotzdem sehr gut! Das Buch hat sehr kurze Kapitel und teilweise sind die einzelnen Kapitel auch nur Dialoge. War mein 2. Buch von Bernhard Aichner und ich werd noch weitere von ihm definitiv lesen!

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5

Super spannend!

Ich konnte das Buch kaum weg legen, wollte immer weiter lesen. Ich mochte die Abwechslung zwischen Erzählung und Dialog. Das hat mich richtig in die Geschichte hinein gesogen und ich muss unbedingt mehr von dem Autor lesen. :)

5

Sehr spannend und fesselnd geschrieben das man kaum das Buch weglegen möchte bzw kann

2

Der Plottwist kam recht am Anfang, danach war es emotionslos und langweilig. Schade..

4

Mal ein ganz anderer Stil eine Geschichte zu erzählen, sehr spannend und es liest sich schnell und flüssig. Einen Stern Abzug, weil es für mich diesen Aufbau einer "Liebesgeschichte" am Rand nicht gebraucht hätte.

3

Ein gutes Buch. Kann man leicht und schnell lesen. Hat mich jetzt aber nicht so von Hocker gehauen.

Ein gutes Buch. Kann man leicht und schnell lesen. 
Hat mich jetzt aber nicht so von Hocker gehauen.
5

Ich habe das Geheimnis sehr schnell herausgefunden daher war diese Überraschung für mich nicht gegeben was jedoch nicht schlimm war, denn insgesammt ist das Buch sehr gut und ist mehr als nur dieser eine Aspekt. Ständig warten neue gedankliche Fallstricke über die man stolpert und es gleicht einem gedanklichen Irrgarten aus dem man heraus finden soll. Ständig öffnen sich neue Wege oder man biegt gedanklich um die Ecke und steht plötzlich vor einer Mauer. Psychothriller ist hier wirklich perfekt getroffen. Irgendwann weiß man nicht mehr was man noch glauben kann und was nicht und vor allem fragt man sich so oft warum... Die Figuren wirken sehr autentisch und zusammen mit der verstricken Story wurde ich hinein gezogen. Die kurzen Kapitel haben den Effekt noch verstärkt. Am Ende könnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste einfach wissen welche Wendung noch kommt und wie es nun endet. Das Buch beschreibt in lebhaften Bildern, dass eben nicht alles immer nur schwarz und weiß ist. Sondern es dazwischen noch viele Grautöne gibt. Für Leute die gerne Verwirrspiele und das besondere mögen ist das Buch ein absolutes muss

4

Super spannend!

Mein erster Thriller von Bernhard Aichner. Und ab der ersten Seite war ich Fan. Wir begleiten Ben, der eine höchst traumatische Kindheit hinter sich hat. Die Kapitel sind kurz, abwechselnd erzählt Ben und danach gibt es ein Dialogkapitel. Der Spannungsbogen ist konstant sehr hoch und ich habe mit der Story mitgefiebert, jede Wendung durchzittert. Das Ende war gut gelöst, aber irgendwie hat mir noch eine Prise zum absoluten Highlight gefehlt.

4

Inhalt Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder … Meine Meinung Bernhard Aichner schreibt wirklich meisterhaft! Bösland beginnt mit einer tragischen Geschichte eines Mordes und endet so unerwartet und einzigartig, wie selbst ich es kaum erwartet habe. Die Erzählweise dieses Romans ist ganz besonders und liest sich unheimlich spannend. Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen, auch wenn eben jener Schreibstil am Ende etwas nervig war. Aichner wechselt zwischen reinen Dialogen und der Erzählung des Protagonisten, was etwas mehr Tempo in die Geschichte bringt. Außerdem sind die Charakter psychologisch betrachtet einfach unglaublich gut dargestellt und faszinierend. Viele Taten kann man sehr gut nachvollziehen und trotzdem ist man auf eine dunkle Art und Weise ständig fasziniert von dieser Grausamkeit und Brutalität. Es wird eine Spannung zu Beginn aufgebaut, die sich konstant durch das ganze Buch zieht. Lediglich das Ende hat mich sowohl überrascht als auch enttäuscht, da ich mir eine Auflösung mit etwas mehr Schock-Faktor gewünscht hätte. Ein wirklich toller Thriller, der auch gut für Einsteiger in dieses Genre geeignet ist. 4/5 Sternen

4

Ein etwas anderer Thriller

Dieses Buch war der erste Thriller in dieser Art den ich je gelesen hatte. Man braucht ein paar Seiten um rein zu kommen da es einige schnelle Wechsel gab und es kein klassischer Thriller war. Es wurde viel aus einer psychologischen Sicht und dem aufarbeiten der Geschehnissen des Hauptcharakteres und seiner Entwicklung erzählt.

3

Leider war die Auflösung der Geschichte deutlich vorhersehbar und kam bereits zur Mitte des Buches. Danach war im Grunde die Luft raus aus der Geschichte. Die nachfolgende unglaubhafte Liebesgeschichte fühlte sich an wie "drangeklebt". Im Übrigen ist das Buch kein echter Thriller im klassischen Sinne, sondern eher eine psychologische Studie. (Und leider zu einem Thema, das schon hundertmal beschrieben wurde).

5

Zum Buch: Zwei Jungs, ein Mädchen, eine Videokamera und ein versteckter Dachboden auf einem Bauernhof. Was auf diesem Dachboden geschieht, darf niemals an die Außenwelt geraten. Doch dann wird das Mädchen gefunden. Der Schädel zertrümmert - mit einem Golfschläger. Bei ihr ist Ben. Er hält sie, denn er hat sie geliebt. Alles deutet darauf hin, dass er sie ermordet hat. Dafür muss er büßen.  Meine Meinung: Mit seinem eigenwilligen und doch so brillanten Schreibstil konnte Bernhard Aichner mich sofort fesseln. Schnell wird dem Leser die Bedeutung des Titels klar und dieser passt haargenau. Die Charaktere sind extrem real durch die Art und Weise der wörtlichen Rede. Jeder handelt so, dass es einem als die einzig richtige Entscheidung vorkommt. Die Psychospielchen machen das Ganze zu einem extrem spannenden und mitreißenden Psychothriller, der den Titel wirklich verdient und richtig Spaß macht. Mein Fazit daher: unbedingt lesen.

2

Ich bin sehr enttäuscht von diesem Buch, das ich doch eigentlich lieben wollte – da bin ich von Aicher anderes gewohnt, wie zum Beispiel seine grandiose “Totenfrau”. Ich fand “Bösland” von Anfang an sehr vorhersehbar. Die Wendung nach dem ersten Drittel kam für mich nur allzu erwartet. Auch danach hat die Geschichte in meinen Augen nur wenig tatsächliche Handlung zu bieten, dafür sehr viel Füllmaterial. Und damit meine ich nicht nur die vielen Seiten, die bloß einen einzigen Satz als Kapitelüberschrift enthalten, oder die zahlreichen Dialoge, die sich meines Erachtens sperrig lesen und oft im Kreise drehen. Obwohl das alleine schon bitter genug ist – ich hatte beim Lesen das Gefühl,die 448 Seiten hätten sich problemlos auf die Hälfte herunterkürzen lassen. Dementsprechend wollte sich bei mir kein Gefühle der Spannung einstellen. Die Charaktere entwickeln wenig echte Persönlichkeit, der Antagonist wird darauf reduziert, dass er eben böse ist. Warum? Das spielt anscheinend keine Rolle, er ist es einfach. Statt Handlung und Charakterentwicklung bringt er hier und dort jemanden um, und der Gute zaudert derweil und spielt sein Ass im Ärmel nicht aus. Immer wieder fand ich die Geschichte enttäuschend, denn der Böse ist in seiner Bosheit vorhersehbar. Auch der Schreibstil konnte mich dieses Mal nicht so recht begeistern. Wo ich in Aichners “Totenfrau” noch begeistert von der kristallklaren Prägnanz war, ist mir der Schreibstil in “Bösland” zu sehr reduziert, machmal fast schon banal. Aber das ist natürlich nur meine Meinung, der Großteil der Rezensionen zu diesem Buch ist positiv! Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog: https://wordpress.mikkaliest.de/2018/10/21/rezension-bernhard-aichner-boesland/

5

Unglaublich spannend von Anfang bis Ende…

Man wird ziemlich schnell in die Geschichte eingespannt, erfährt ziemlich schnell, wer die Täter sind, dennoch kann das Buch eine unglaubliche Spannung halten. Das Buch habe ich in wenigen Tagen durchgelesen, da es mir einfach schwer fiel, dieses Buch aus der Hand zu legen.

1

Das hat mir trotz der zahlreichen positiven Reviews nicht besonders gefallen. Mit dem Schreibstil des Autors bin ich gar nicht warm geworden. Ich musste mich über weite Strecken extrem anstrengen damit ich es nicht aufgebe. Die Story finde ich abstrus und komplett unglaubwürdig. Die Charaktere sind mir alle unsympathisch. Schade, denn ich hatte mir mehr versprochen.

3

gut geschriebene und unterhaltsame Lektüre, ansprechender Schreibstil, etwas unrealistisch

Dies war das zweite Buch des Autors, von welchem ich mir ebenfalls ein Bild machen wollte. Der Schreibstil war hier wieder ähnlich aufgebaut wie im anderen Buch „Der Fund“, jedoch fand ich ihn hier von der Umsetzung und von der Art her viel ansprechender. Ich bin selbst erstaunt darüber, wie der fast schon kalte und emotionsarme Schreibstil es geschafft hat, mir die Geschichte so zu veranschaulichen. Die geschickt entwickelte Story ist leider fast gänzlich vorhersehbar, trotzdem habe ich sie gerne mitverfolgt. Es gab definitiv die eine oder andere unglaubwürdige Szene, über die ich dann aber hinweggesehen habe. Die vielen kurzen Kapitel werden abwechselnd aus der Erzählperspektive und verschiedenen Dialogen widergegeben, sodass die Story relativ schnell vorangetrieben wird. Dennoch ist das Buch sehr geradlinig, an sich gab es bis zum moralisch erträglichen Ende keine größeren Wendungen oder Überraschungen, einen Spannungshöhepunkt konnte ich hier nicht finden. Alles in allem eine kurzweilige aber gut geschriebene und unterhaltsame Lektüre, ich habe die Protagonisten gerne auf ihrer Reise ins Bösland begleitet!

4

Außergewöhnlicher Thriller

Schreibstil erinnert an Fitzek, aber nicht der Aufbau der Geschichte. Das Buch ist durchaus unterhaltend.

3

Eigentlich mag ich ja keine halben Sachen, aber als ich kürzlich bei Audible ein halbes Guthaben für einen Thriller ausgab, stöberte ich weiter in dem Genre und stieß auf Bösland von Bernhard Aichner – ein Autor, von dem ich bislang noch nichts gelesen hatte und den ich längst mal für mich entdecken wollte. Nach der Hörprobe stand für mich recht schnell fest, dass ich die andere Hälfte des Guthabens hierfür verwenden wollte, weil mich die Geschichte gleich fesseln konnte und ich neugierig darauf war, was es mit dem Bösland auf sich hatte. Ben hat einen Vater, der ihn schlägt und sich umbringt, als Ben zehn Jahre alt ist. Das prägt ihn, so dass er für seine Umwelt immer ein wenig seltsam erscheint. Als Ben mit seinem Freund Kux und Mathilda, dem Mädchen in das er heimlich verliebt ist, im Bösland spielt, wird Mathilda erschlagen. Daraufhin wird Ben, der am Tatort blutverschmiert gefunden wird und sein Gedächtnis bezüglich der Geschehnisse verloren hat, verhaftet. Er muss mit 13 Jahren in eine psychiatrische Klinik, wo er er jahrelang betreut wird und sich später ein unscheinbares Leben als Fotolaborant aufbaut. Knapp 30 Jahre nach den Ereignissen im Bösland entwickelt er ein Foto, auf dem er seinen alten Freund Kux wieder erkennt. Seine Therapeutin rät ihm, seinen Heimatort aufzusuchen und Kontakt mit Kux aufzunehmen. Ben folgt ihrem Rat und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Die Sprecher haben gute Arbeit geleistet und den Charakteren Lebendigkeit und Authentizät eingehaucht. In kurzen Kapiteln jagt man regelrecht durch dieses Hörbuch und ein ums andere Mal wurde mein Badewasser kalt, weil ich beim Hören (und baden) kein Ende finden konnte, wenn ich gebannt der Geschichte lauschte. Ich fühlte mich gut unterhalten und wollte immer wissen wie es weiter geht. Allzu überraschend ist die Handlung allerdings nicht und verläuft unerwartet oft genau so, wie ich es im Vorfeld vermutet hatte. Und doch nimmt man es diesem Thriller nicht allzu übel, weil er gut umgesetzt ist, die Charaktere gut ausgearbeitet und mit den richtigen Sprechern besetzt sind. Für besondere Spannung sorgt in dieser Geschichte auch der Psychokrieg, der zwischen zwei Personen entbrennt – ein ungleicher Kampf, bei dem man sich nicht sicher ist, wer ihn gewinnen kann. So bleibt doch immer ein wenig Unvorhersehbares übrig, das einen mitfiebern lässt.

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