Für immer tot

Für immer tot

by Bernhard Aichner·Book 2 of 4
Softcover
4.025
BeziehungsdramaMax BrollFreundschaftAlpenkrimi

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

"Broll: Für immer tot" – Jetzt auch als TV-Film, u.a. mit Laurence Rupp und Jürgen Vogel (Koproduktion ORF/ZDF) verfilmt!

Um sie herum ist alles dunkel. Sie hat keine Ahnung, wo sie sich befindet. Neben ihr nur zwei Flaschen Saft und ein Handy – ihre einzige Verbindung zur Außenwelt, zur Polizei und zu ihrem Stiefsohn, dem Totengräber Max Broll. Ihre letzte Erinnerung: Ein Mann ist in ihre Wohnung eingedrungen, hat sie überwältigt, in eine Kiste gepfercht und irgendwo im Wald vergraben. Und sie erinnert sich auch, wer der Mann war: Leopold Wagner, der „Kindermacher“. Das Problem ist nur: Wagner kann es nicht gewesen sein, denn er sitzt seit achtzehn Jahren hinter Gittern.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
240
Price
11.40 €

Author Description

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, unter anderem mit dem Crime Cologne Award 2015. Internationale Erfolge feiert er mit seiner Totenfrau-Trilogie. Bereits zuvor machte er in seiner Heimat Österreich Furore mit seinen Krimis um den Totengräber Max Broll. Für „Leichenspiele“, den dritten Max-Broll-Krimi, wurde er mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014 ausgezeichnet.

Posts

4
All
5

Sehr einfallsreich und spannend

Was ein toller zweiter Band von der Max Broll Reihe! Ich fand ihn persönlich besser als den ersten, weil die Story noch durchdachter und überraschender war. Manche Absätze musste ich zwei-drei Mal lesen, um zu realisieren, dass das jetzt tatsächlich passierte. Das Buch ist wieder in einem flotten Tempo mit kurzen, knackigen Sätzen und Dialogen mit Bindestrichen aufgebaut, gleich wie im ersten Band. Da man dieses Mal wusste, was auf einen zukommt, hat man sich dementsprechend viel besser darauf einstellem können und am Anfang vom Buch kam man viel schneller in die Geschichte rein. Auch den Großteil der Charaktere kannte man bereits aus dem ersten Band, was einem sofort ein vertrautes Gefühl beim Lesen gab. Es war wieder ein toller Krimi, perfekt auflockernd für zwischendurch und ich freu mich schon auf Band 3! :)

4

Max Broll und Baroni hey hey Wickie.....

Gelungener zweiter Teil. Diesmal geht es um Tilda die spurlos verschwindet. Max und Baroni in ihrem Element die zwei versuchen alles um ihre geliebte Tilda zu finden. An Humor fehlt es in diesem Teil nicht. Ich musste des öfteren schmunzeln. Ebenso traurig ist das Buch auch....aber lest selbst....wenn ihr euch mal an Herrn Aichners Schreibstil gewöhnt habt dann rutscht das Buch nur so dahin.....

3

Im Großen und Ganzen ein spannendes Buch. Aber der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen. Ich hätte nie gedacht dass in einem Buch bzw. in einem Satz so oft das Wort "wie" verwendet werden kann. Das fand ich sehr anstrengende zu lesen. Jedoch die Dialoge zwischen den Protagonisten waren sehr angenehm zu lesen. Anders aber gut.

4

Kurzbeschreibung: Um sie herum ist alles dunkel, ein Handy ist ihre einzige Verbindung zur Außenwelt, zur Polizei und zu ihrem Stiefsohn, dem Totengräber Max Broll. Ihre letzte Erinnerung: Ein Mann ist in ihre Wohnung eingedrungen, hat sie überwältigt, in eine Kiste gepfercht und irgendwo im Wald vergraben. Und sie erinnert sich auch, wer der Mann war: Leopold Wagner, der "Kindermacher". Das Problem ist nur: Wagner kann es nicht gewesen sein, denn er sitzt seit achtzehn Jahren hinter Gittern. Zum Autor: Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Mehrere Literaturpreise und -stipendien. Veröffentlicht Romane (zuletzt: Schnee kommt (2009)), Hörspiele und Theaterstücke. Sein Krimi-Debüt gab Bernhard Aichner bei HaymonTB mit dem ersten Max-Broll-Krimi Die Schöne und der Tod (2010). Rezension: Max Broll, ehemaliger Journalist, hat das Erbe seines verstorbenen Vaters angetreten und seine Stelle als Totengräber in einem kleinen Dorf übernommen. Er führt eine glückliche Beziehung mit Hanni, einer Würstlverkäuferin, und geht ganz in seinem nicht alltäglichen Beruf auf, bis eines Tages seine Stiefmutter Tilda, Chefinspektorin der hiesigen Polizei, entführt und an einem unbekannten Ort lebendig in einer Kiste vergraben wird. Zusammen mit seinem Freund, dem ehemaligen Fußballprofi Johann Baroni, macht sich Max auf, den Täter zu finden. Denn Tilda scheint genau zu wissen, wer ihr das angetan hat: Leopold Wagner. Doch Wagner sitzt seit Jahren hinter Gittern. Wie sollte er zu so einer Tat in der Lage sein? Diese Frage und ein weiterer Mord macht Max und Johann schwer zu schaffen... "Für immer tot" ist der zweite Krimi von Bernhard Aichner, der mit dem Totengräber Max Broll einen sehr ungewöhnlichen Ermittler aufs Papier bringt. Da ich den ersten Teil "Die Schöne und der Tod" nicht gelesen habe, kann ich leider keine Parallelen ziehen, doch war es nicht schwer, den einzelnen Personen zu folgen und somit sind glücklicherweise keine Vorkenntnisse aus dem ersten Band zwingend nötig. Etwas schwer tat ich mich anfangs mit den Dialogen zwischen Max und seinem Freund Baroni, denn die wörtliche Rede ist nicht, wie man es normalerweise kennt, mit Anführungszeichen gekennzeichnet, sondern nur durch Bindestriche angedeutet. Doch ist man erst einmal im Lesefluss, gewöhnt man sich recht schnell daran. Der Charakter des Max Broll hat mir gut gefallen, er wirkt sympathisch und man fiebert automatisch mit ihm mit, als er sich auf die Suche nach seiner geliebten Stiefmutter macht und er weiß, dass ihm nur wenig Zeit bleibt, sie noch lebend zu finden. Seine nicht sehr konservativen Ermittlungsmethoden zusammen mit seinem Freund Baroni werden sehr skurril dargestellt, was auch den eher schwarzen Humor nicht zu kurz kommen lässt, aber auch traurige Szenen weiß Bernhard Aichner gekonnt und nachvollziehbar darzustellen. Kurze und knackige Sätze sorgen dafür, dass die Geschichte ohne großes Drum und Dran aufs Wesentliche reduziert wird und keine Längen entstehen. Ein gehöriger Schuss Lokalkolorit und interessante und auf die ein oder andere Art skurrile Nebenfiguren tun ihr Weiteres. "Für immer tot" ist ein österreichischer (Regional)Krimi, der mich dank seiner originellen Figuren gut unterhalten hat, und ich bin gespannt auf weitere Fälle von Max Broll und Johann Baroni. Zur Gestaltung des Buchs: Auf dem Cover sind man einen Gesichtsausschnitt einer toten Frau, der mit einer Art Folie überzogen ist (diese Folie spielt auch im Roman eine nicht unerhebliche Rolle!). Fazit: "Für immer tot" ist ein Krimi, der zwar mehr von seinen ungewöhnlichen Protagonisten lebt als vom eigentlichen Kriminalfall, der aber dank dieser Figuren, einem guten Schuss Lokalkolorit und recht schwarzen Humors und Sarkasmus gut zu unterhalten versteht.

Create Post