Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Mit Vorsicht zu genießen
Als ich angefangen habe, dieses Buch zu lesen, war mir bereits bewusst, dass einige der darin beschriebenen Tatsachen überholt sein würden. Immerhin liegen seit der Veröffentlichung 25 Jahre dazwischen. Es wird von einer informativen und gleichzeitig humorvollen Schreibweise gesprochen. Ich bin nicht mit der Intention reingegangen, ein humorvolles Buch zu lesen, aber ich finde es überhaupt nicht humorvoll. Mich interessierten die Unterschiede zwischen früher und heute. Einige Fakten mögen richtig sein, aber vieles ist für mich überhaupt nicht greifbar, sehr klischeehaft dargestellt und wirkt nicht wie das Ergebnis einer wissenschaftlichen Recherche. Zwar haben sich mit Beendigung des Buches die Unterschiede zu heute herauskristallisiert, aber ich kann den Inhalt des Buches leider nicht unbedingt als sichere Quelle bezeichnen. Im Literaturverzeichnis sind teilweise Lektüren aufgelistet, die noch älter sind. Selbst wenn man das Buch im Jahr 2000 gelesen haben soll, frage ich mich, wie zeitgemäß der Inhalt ist.
Nicht empfehlenswert. Fernhalten und weitergehen angesagt
Dass die Geschlechter unterschiedlich sind, sollte gewiss sein. Beide haben Vor- und Nachteile. In diesem Buch werden beide Seiten zwar beleuchtet, doch unterschiedlich gewichtet dargestellt. Auch wenn das Buch jeweils einen Artgenossen der Geschlechter als Autoren sehen darf, sprich eine Autorin und ein Autor, so kommt es doch dazu, dass die Tendenz wie etwas dargestellt wird, eher dem weiblichen Teil zugute kommt. Ich sage nicht, dass es etwas Schlechtes ist, wenn ein Buch ausschließlich weibliche Ansichten und Aspekte in gewissen Kontexten und Tatbeständen behandelt. Ganz und gar nicht. Die Autoren sollen das aufarbeiten, was sie wollen. In diesem grausigen Papierhaufen einer Lektüre wird nicht nur viel lieber die weibliche Seite in den Vordergrund gedrängt, sondern, subtil und indirekt die männliche Seite reduziert und von jeglicher Norm abgesagt und als etwas gezeigt, was schlecht ist. Nur bei den Vorteilen und auch nur kurz bekommen die männlichen Kollegen mal etwas, was für sie spricht. Das Buch wartet damit auf, dass es wissenschaftliche Arbeiten in die Gleichung mitaufnimmt. Einzig hier und da wird mal Bezug auf denen genommen. Sonst ist das meiste durch Erfahrungen und ledigliche Behauptungen gestützt. Und nur durch anekdotische Evidenz zu behaupten, zu wissen, wie die übertriebene Mehrheit der männlichen Wesen tickt, geht für mich nicht fit. Ein Umgang mit gefährlichem Halbwissen. Mir ist die Behandlung und das Wissen zu veraltet und in unserer Zeit schädlich und unpassend. Nichts wirklich fundiertes findet man hier, nur Vermutungen und Behauptungen. Ich will es nicht empfehlen. Ich dachte, ich mach mal ein Witz und gebe eine Empfehlung heraus für Frauen, die Männer hassen und Bestätigung wollen, doch nein. Lest es nicht. Es ist es nicht wert. Steigt lieber auf ein zeitgenössisches Manifest von Extremfeministinnen über, das euch vielleicht auch unterhält.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Book Information
Posts
Mit Vorsicht zu genießen
Als ich angefangen habe, dieses Buch zu lesen, war mir bereits bewusst, dass einige der darin beschriebenen Tatsachen überholt sein würden. Immerhin liegen seit der Veröffentlichung 25 Jahre dazwischen. Es wird von einer informativen und gleichzeitig humorvollen Schreibweise gesprochen. Ich bin nicht mit der Intention reingegangen, ein humorvolles Buch zu lesen, aber ich finde es überhaupt nicht humorvoll. Mich interessierten die Unterschiede zwischen früher und heute. Einige Fakten mögen richtig sein, aber vieles ist für mich überhaupt nicht greifbar, sehr klischeehaft dargestellt und wirkt nicht wie das Ergebnis einer wissenschaftlichen Recherche. Zwar haben sich mit Beendigung des Buches die Unterschiede zu heute herauskristallisiert, aber ich kann den Inhalt des Buches leider nicht unbedingt als sichere Quelle bezeichnen. Im Literaturverzeichnis sind teilweise Lektüren aufgelistet, die noch älter sind. Selbst wenn man das Buch im Jahr 2000 gelesen haben soll, frage ich mich, wie zeitgemäß der Inhalt ist.
Nicht empfehlenswert. Fernhalten und weitergehen angesagt
Dass die Geschlechter unterschiedlich sind, sollte gewiss sein. Beide haben Vor- und Nachteile. In diesem Buch werden beide Seiten zwar beleuchtet, doch unterschiedlich gewichtet dargestellt. Auch wenn das Buch jeweils einen Artgenossen der Geschlechter als Autoren sehen darf, sprich eine Autorin und ein Autor, so kommt es doch dazu, dass die Tendenz wie etwas dargestellt wird, eher dem weiblichen Teil zugute kommt. Ich sage nicht, dass es etwas Schlechtes ist, wenn ein Buch ausschließlich weibliche Ansichten und Aspekte in gewissen Kontexten und Tatbeständen behandelt. Ganz und gar nicht. Die Autoren sollen das aufarbeiten, was sie wollen. In diesem grausigen Papierhaufen einer Lektüre wird nicht nur viel lieber die weibliche Seite in den Vordergrund gedrängt, sondern, subtil und indirekt die männliche Seite reduziert und von jeglicher Norm abgesagt und als etwas gezeigt, was schlecht ist. Nur bei den Vorteilen und auch nur kurz bekommen die männlichen Kollegen mal etwas, was für sie spricht. Das Buch wartet damit auf, dass es wissenschaftliche Arbeiten in die Gleichung mitaufnimmt. Einzig hier und da wird mal Bezug auf denen genommen. Sonst ist das meiste durch Erfahrungen und ledigliche Behauptungen gestützt. Und nur durch anekdotische Evidenz zu behaupten, zu wissen, wie die übertriebene Mehrheit der männlichen Wesen tickt, geht für mich nicht fit. Ein Umgang mit gefährlichem Halbwissen. Mir ist die Behandlung und das Wissen zu veraltet und in unserer Zeit schädlich und unpassend. Nichts wirklich fundiertes findet man hier, nur Vermutungen und Behauptungen. Ich will es nicht empfehlen. Ich dachte, ich mach mal ein Witz und gebe eine Empfehlung heraus für Frauen, die Männer hassen und Bestätigung wollen, doch nein. Lest es nicht. Es ist es nicht wert. Steigt lieber auf ein zeitgenössisches Manifest von Extremfeministinnen über, das euch vielleicht auch unterhält.






