Die Mörder von London
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Description
1965 wurde in England die Todesstrafe abgeschafft – es sei denn, man ist magisch begabt: Dann gilt sie noch heute. Doch warum konnte der Hellseher Alex Verus nicht vorhersehen, dass sie ihn treffen würde? Dabei hat er sich ja häufig genug Feinde im Rat der Magier gemacht. Ihm bleibt nur eine Woche Zeit, bis das Todesurteil vollstreckt werden soll. Eine Woche, um sich irgendwie aus der Sache rauszuwinden. Da hetzten ihm seine mächtigen Gegner auch noch ihre Killer auf den Hals. Zum Glück hat Alex Verbündete, auf die er sich verlassen kann – oder?
Die Alex-Verus-Bestseller von Benedict Jacka bei Blanvalet:
1. Das Labyrinth von London
2. Das Ritual von London
3. Der Magier von London
4. Der Wächter von London
5. Der Meister von London
6. Das Rätsel von London
7. Die Mörder von London
8. Der Gefangene von London
9. Der Geist von London
10. Die Verdammten von London
11. Der Jäger von London
12. Der Retter von London
Book Information
Author Description
Benedict Jacka (geboren 1980) ist halb Australier und halb Armenier, wuchs aber in London auf. Er war 18 Jahre alt, als er an einem regnerischen Tag im November in der Schulbibliothek saß und anstatt Hausaufgaben zu machen, Notizen für seinen ersten Roman in sein Schulheft schrieb. Wenig später studierte er in Cambridge Philosophie und arbeitete anschließend als Lehrer, Türsteher und Angestellter im öffentlichen Dienst. Das Schreiben gab er dabei nie auf, doch bis zu seiner ersten Veröffentlichung vergingen noch sieben Jahre. Er betreibt Kampfsport und ist ein guter Tänzer. In seiner Freizeit fährt er außerdem gerne Skateboard und spielt Brettspiele.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Vielversprechende letzte Seiten
Mal wieder eine sehr gelungene Geschichte über das aufreibende Leben von Alex Verus. Dieses Mal scheint es beinahe eine ausweglose Sache für den lieb gewonnenen Wahrsager zu sein, aber er kämpft wie immer bis zum Ende mit allem was er hat. Mir hat besonders gut gefallen dass auch weitere Charaktere, die uns jetzt schon seit einigen Bänden begleiten, eigene Entwicklungen durchmachen, die wir durch Alex mitbekommen dürfen. Dieses Mal haben ist es ein eher offenes Ende, denn für Alex wird sich nun wirklich ein neues Kapitel öffnen, wenn auch nicht ganz freiwillig. Es verspricht, noch einen großen Showdown zu geben. Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht und freue mich sehr auf die Fortsetzung.
Ein temporeicher, intensiver Band, der Alex an seine Grenzen bringt – und mich als Leserin gleich mit. Jacka kombiniert Action mit moralischer Ambiguität, britischem Zynismus und dieser unterschwelligen Hoffnung, dass Alex vielleicht doch irgendwann rauskommt, ohne alles zu verlieren. „Die Mörder von London“ ist für mich einer der stärksten Teile der Reihe: brutal, emotional und clever konstruiert.
1. Inhalt Alex Verus hat viele Feinde. Zu viele. Und diesmal fordern sie seinen Kopf. Der Magier-Rat spricht ein Todesurteil gegen ihn aus – und Alex bleiben genau sieben Tage, um es abzuwenden. Eine Woche voller Intrigen, Jagden und Verrat, während sich alte Allianzen auflösen und neue, wackelige Bündnisse entstehen. Wer steht auf seiner Seite – und wer nur so lange, bis es ihm nützt? 2. Zitat „Wenn du lange genug überlebst, bist du irgendwann für jeden der Böse.“ 3. Meinung „Die Mörder von London“ ist der actionreichste Band der bisherigen Reihe – und einer der intensivsten. Durch die begrenzte Zeit, die Alex bleibt, entsteht sofort ein Sog, der keine Pause zulässt. Ich war nach wenigen Seiten komplett drin und habe das Buch quasi in einem Rutsch gelesen. Dieses Gefühl, dass jede Entscheidung zählt, jeder Fehler tödlich sein kann, zieht sich durch die gesamte Geschichte. Was ich an Jacka so schätze, ist, dass er Urban Fantasy mit einem erwachsenen Unterton schreibt. Keine romantisierte Magie, keine jugendliche Auserwählten-Fantasie – sondern ein London voller Machtspiele, Korruption und Magier, die moralisch alle im Graubereich leben. Selbst die sogenannten „Guten“ sind oft nur besser darin, ihre dunklen Seiten zu verstecken. In diesem Band funktioniert die Dynamik zwischen Alex und seinen Freunden besonders gut. Luna, Anne, Variam – sie sind längst nicht mehr nur Begleiter, sondern seine Familie. Diese Entwicklung zu sehen, war wirklich schön, gerade zwischen all dem Chaos, der Gewalt und dem politischen Dreck, in dem Alex wieder steckt. Jacka gönnt uns zwischendurch kleine Momente von Nähe und Loyalität, die umso stärker wirken, weil sie so selten sind. Sprachlich bleibt das Buch flüssig und spannend, auch wenn ich diesmal das Gefühl hatte, dass Jacka die Handlung ganz bewusst auf Tempo setzt und dafür weniger Raum für Charaktertiefe lässt. Das ist kein Beinbruch – aber nach den introspektiveren Momenten des letzten Bands hätte ich gern noch etwas mehr über die emotionalen Folgen dieser Woche gelesen. Was hingegen wieder großartig funktioniert, ist das Spiel mit Perspektive und Moral. Jacka schafft es, dass man immer wieder an der Frage zweifelt, was „richtig“ überhaupt bedeutet, wenn Überleben auf dem Spiel steht. Einziger kleiner Kritikpunkt aus technischer Sicht: Die Mischung aus Vergangenheits- und Gegenwartsform irritiert manchmal, vor allem, wenn sie mitten im Absatz wechselt. Das reißt leicht aus dem Lesefluss – aber das ist eher ein Stil- als ein Inhaltsproblem. 4. Fazit Ein temporeicher, intensiver Band, der Alex an seine Grenzen bringt – und mich als Leserin gleich mit. Jacka kombiniert Action mit moralischer Ambiguität, britischem Zynismus und dieser unterschwelligen Hoffnung, dass Alex vielleicht doch irgendwann rauskommt, ohne alles zu verlieren. „Die Mörder von London“ ist für mich einer der stärksten Teile der Reihe: brutal, emotional und clever konstruiert.
Der siebte und bisher fesselndste Verus! Direkt auf der ersten Seite war ich sprachlos und das ganze Buch ist ein Ritt. Luna mag ich inzwischen immer weniger. Ohne es wirklich begründen zu können. Einen Moment besteht sie darauf, Alex‘ Lehrling zu bleiben und einen Moment später ist sie weniger loyal. Irgendwas ist da, was vermutlich in den nächsten Bänden noch eine Rolle spielen könnte. Anne mag ich zunehmend mehr und ich glaube, da wird sich auch bald noch mehr mit Alex entwickeln. Die ganzen vielen Ratsmitglieder, die mal auf Alex‘ Seite stehen und mal wieder nicht, waren erstmal dezent verwirrend. Aber irgendwann hat man die vielen Namen und Verstrickungen drauf. Und das Ende..! Das kam mit dem Vorschlaghammer. Definitiv mein liebster Teil bisher!
Welche Chancen hast du zu überleben, wenn alle dich tot sehen wollen?
Wieviel Action und beinahe Tode bekommt man in eine Woche Handlung? Benedict Jacka: Ja 📓 "Die Mörder von London" ist der 7. Teil um den Magier Alex Verus von Benedict Jacka. Alex hat inzwischen so viele Feinde, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis jemand seinen Tod fordert. Ihm bleibt eine Woche, um diesem Urteil zu entgehen. Eine Woche, um rauszufinden, wer Freund und wer Feind ist. 💣 Wow das war mit Abstand der actionreichste Teil der Reihe. Durch den Zeitdruck den Alex hat, wurde ich beim Lesen in die Story gezogen und habe sie verschlungen. Zum Glück ist er als Hellseher seinen Gegnern oft einen Schritt voraus. 💣 Wer in dieser Reihe zu den Guten und den Bösen gehört ist nicht immer ganz eindeutig. Den auch die vermeintlich Guten tun sehr schlimme Dinge, auch wenn sie behaupten sie aus den richtigen Gründen zu tun. 💣 Zum Glück hat Alex im Laufe der Jahr echte Freunde gefunden und sogar noch viel mehr als das. Diese Freunde sind zu seiner Familie geworden. Die Reflektion dieser Entwicklung zu lesen war wunderschön, zwischen all dem Neid, der Missgunst und dem Verrat, der über Alex zusammen schlägt. Eine absolut fesselnde Fortsetzung, deren Ende mich direkt zum nächsten Teil greifen lässt.

Am Anfang etwas zäh...
Die Alex Verus Reihe fesselte mich bisher jedes Mal, umso enttäuschten war ich als der Anfang dieses Buches eher zäh war und nur so dahin plätscherte bis schließlich die Wendung kam und ich das Buch, wie gewohnt, nicht aus der Hand legen konnte. Der nächste Teil liegt schon parat und ich kann es kaum erwarten ihn zu starten 😊
Ein guter Teil der Reihe. Gerade bei den letzten Kapiteln kann man schwer unterbrechen und das Ende macht neugierig auf das nächste Buch. Ich kann verstehen, dass es hier und da an wiederholungen bedarf, aber gefühlt war es (nicht oft, aaaaaber...) die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung... wenn man halt alle vorherigen Bände gelesen hat.
Der Einstieg in das Buch ist ziemlich direkt, es geht im Grunde nahtlos weiter, daher empfehle ich die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Die Geschichte in diesem Band der Reihe ist wieder spannend geschrieben, allerdings konnte ich manche Sachen nicht ganz logisch nachvollziehen. Ein Beispiel: der Bösewicht will eine Sache haben, verwendet darauf auch jede Menge Ressourcen und am Ende redet Alex mit ihm 5 Minuten und schon gibt der Bösewicht seinen Plan auf? Das erschien mir irgendwie merkwürdig. Generell ist die gaze Politikgeschichte nur schwer zu verstehen. Im Buch wird selbst gesagt, dass man die Politik kaum verstehen kann und genau so ist es halt auch, was ein bisschen die Spannung trübt.
Nervenkitzel bis zur letzten Seite Das Buch beginnt mit der schlimmsten Nachricht, die hätte kommen können und nun ist Alex dabei, dies irgendwie wieder richtig zu stellen. Das ist gar nicht so einfach. Die Geschichte besteht im Großen und Ganzen aus 7 Tagen, außer die letzten Kapitel. Alle sind in Gefahr und diesmal scheint es aussichtslos. Die Spannung war bis zur letzten Seite da und diesmal gab es keine Verschnaufpausen mehr. Alex ist 24/7 in Alarmbereitschaft, also ich auch. Gar nicht so einfach bei dem Tempo, was hier vorgelegt wird. Immer wieder hatte ich die Hoffnung, dass er sich aus der Sch**** ziehen kann. Doch immer als es gerade danach aussah, kam der Rückschlag… Wüsste ich nicht, dass da noch 5 Bücher kommen, hätte ich wohl jede Hoffnung aufgegeben. Ich habe es wieder einmal geliebt! Ich bin jetzt aber auch froh, dass mein Puls sich nun beruhigen darf. Klare Leseempfehlung und ich freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung, denn jetzt wird es nochmal richtig hart für alle beteiligten.
Plötzlich wieder sehr actionreich, wird nicht langweilig.
Wow Beim letzten Teil wurde es mir etwas zu politisch und trocken, dieser Teil der Geschichte besticht wieder sehr durch Action, vielen unerwarteten Twists und einigen persönlichen Überraschen. Ich war gefesselt, hab oft nicht gesehen, wo ein Ausweg aus der Geschichte sein sollte und konnte das Buch schlecht weglegen. Chapeau, und zum Glück hat die Reihe noch ein paar Teile ;-) es wird (bisher) nicht langweilig.
Eine rasante, nervenaufreibende und wieder humorvolle Fortsetzung
Es ist nunmehr das siebte Abenteuer von Alex Verus, das mich in seinen Bann zieht und noch nie war es für Alex so Ernst um sein Leben bestellt wie dieses Mal. Na gut… es gab schon die ein oder andere brenzlige Situation, aber Alex ist ja bekanntermaßen ein Vollprofi der Divinations-Magie und kann so sämtliche Ausgänge vorhersehen und für sich entscheiden. Doch dieses Mal ist es anders, denn über Alex wurde vom Rat ein Todesurteil gefällt, dessen Vollstreckung nach 7 Tagen in Kraft tritt und ihn zum allgemeinen Abschuss freigibt. Ja, absolut jeder darf ihn töten. Gruselig oder? Deshalb setzen Alex und seine Freunde, obwohl sie selbst in größter Gefahr schweben, alles daran, ihn aus dieser prekären Situation herauszuholen und das Urteil doch noch abzuwenden. Es beginnt eine „Katz und Maus“ - Jagd die es in sich hat und die dem Buch eine Spannung verleiht, der man als Leser komplett verfällt und die bis zum Ende aufrecht erhalten wird. Wirklich bis zum Ende, denn der Cliffhanger mit dem das Buch endet, lässt so einiges vermuten und doch zerbricht man sich den Kopf darüber wie es weitergeht und ob Alex Entscheidungen wirklich immer die richtigen sind. Alex Leichtigkeit bröckelt in diesem Band aufgrund einiger Wendungen etwas und doch bleibt sein Humor und sogar seine Zuversicht bestehen. Er ist ein ganz besonderer und vor allem sehr intelligenter Charakter, wie ich finde und er hat sich über all die Bücher einen festen Platz in meinem Herzen erobert. Auch der Schauplatz, das magische London, das dieser Urban-Fantasy-Reihe ein Gesicht gibt, wird mehr und mehr zu einem Zuhause. London und Magie - seit Harry Potter kaum mehr wegzudenken und von vielen Autoren aufgegriffen, zeigt sich doch immer wieder von einer neuen, einzigartigen Seite und wird meiner Meinung nach nie langweilig. Doch genug der Schwärmereien. Freut euch auf ein neues Abenteuer von Alex Verus, fiebert mit ihm und seinen Freunden mit und vor allem, drückt ihm die Daumen, dass er auch dieses Mal von seinem Glück und seinen Weissagungen Gebrauch machen kann.

Ohje...
Spannung kam auf Seite 375 von 390 auf. Es war alles EXTREM vorhersehbar. Ich wusste von der zweiten Seite ab, wer hinter dem Todesurteil wirklich steht. Mit Abstand der schlechteste Teil der Reihe. Sogar schlechter als der erste Teil - was wirklich schwer zu toppen ist. 10,00 € ist das Buch auf keinen Fall wert. Ich habe jetzt noch viele gute Bücher in der Pipeline. Ob ich nach den Reinfall auf die Reihe zurück komme weiß ich nicht. Die Bücher sind irgendwie so komplett durchwachsen. Mal ist ein Teil spannend und gut und der nächste ist dann - es tut mir leid anders kann man es nicht sagen - Müll.
Bester Band!
Ich kann zu dem Buch wenig sagen, außer, dass es mich komplett mitgerissen hat. Vor allem das Ende ist so unglaublich spannend! Die Bände davor haben mir gefallen, aber sie hatten ihre Schwächen. Der 7. Band der Reihe dagegen, war vom Anfang bis Ende eine fesselnde und spannende Geschichte, gut geschrieben und macht Lust auf den 8. Band. Bin so gespannt wie es weitergehen wird und ob sich Alex aus seiner echt miesen Lage raus manövrieren kann.
Inhalt Alex Verus wird aus heiterem Himmel zum Tode verurteilt. Dahinter steckt Ratsmitglied Levistus, dem er anscheinend mehr auf die Füße getreten ist, als gedacht. Nur 2 Stimmen können das Urteil noch abwenden und Verus macht sich auf gefährliche Mission. Die fehlenden Ratsmitglieder müssen für ihn stimmen, sonst sieht es es für ihn und seine Schützlinge Anne, Luna und Variam schlecht aus. Es wird buchstäblich ein Rennen um Leben und Tod. Wem Verus trauen kann, weiß niemand. Thema und Genre Magisch, brutal, temporeich, London. Fantasy in der realen Welt. Teil 7 der Alex Verus Reihe. Unbedingt Reihenfolge der Bücher beachten. Charaktere Alex Verus allen voran ist natürlich wieder unangefochten der Hauptcharakter. Daneben hat Anne ihren großen Auftritt und auch Luna bekommt einiges an Aufmerksamkeit. Ein kurzes Wiedersehen erleben wir mit Sonder. Wie bei Jacka üblich, sind nicht immer alle Handlungsweisen zu 100% nachvollziehbar. Trotzdem kann man jederzeit mit seinen Lieblingscharakteren mitfiebern. Angesichts von Verus' Lage kommt der Humor dieses Mal aber etwas zu kurz. Handlung und Schreibstil Der Einstieg ins Buch ist dieses Mal mehr als rasant. Man fällt sozusagen mitten rein. So spannend wie es losgeht, setzt sich die gesamte Handlung auch fort. Wie ich finde ist "Die Mörder von London" eins der stärksten der Reihe bisher. Bis auf ein Kapitel lag die Latte extrem hoch. Langweilig wurde es definitiv nicht. Lediglich in besagtem Kapitel ließ der Autor seinen Ausschweifungen freien Lauf. Das war definitiv zu verschmerzen und somit zu vernachlässigen. Wenn auch für meinen Geschmack ein paar Zufälle zuviel zum Ende führten, konnte mich der Ausgang der Geschichte dieses Mal wirklich überraschen. Das Ende beinhaltet einen unglaublichen Cliffhanger. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, der im Mai 2022 geplant ist. Das Cover gefällt mir auch wieder sehr gut. Es passt hervorragend zu den anderen Bänden, bezieht sich auf die Story und sieht im Regal sehr schick aus. Fazit Die Vorfreude war groß und das Warten hat sich gelohnt. Der stärkste Teil bisher, der bei Freunden der Magie keine Wünsche offen lässt. 5
Der Wahrsager Alex Verus hat zwar viele Feinde unter den Magiern des Rats, dass allerdings scheinbar grundlos ein Todesurteil vollstreckt werden soll, damit hat er nicht gerechnet. Er hat nur eine Woche Zeit, um dieses Urteil von sich selbst und den von ihm abhängigen Magiern abzuwenden. Seine Chance liegt darin, sich einem Auftrag anzuschließen. Doch der könnte ihn in unangenehme Nähe zu seinem alten Meister bringen. Nachdem ich ja ein klein wenig enttäuscht vom vorherigen Band der Reihe war, bin ich froh sagen zu können, dass dieser Band mich wieder richtig begeistern konnte! Die Geschichte um Alex Verus ging gewohnt mysteriös los, um dann seitenlange Spannung zu bieten, der ich mich kaum entziehen konnte! Seit dem letzten Band ist die Politik der Magierwelt relevanter geworden und ich kann nur sagen, dass dies eine Bereicherung für die Reihe ist. Die politischen Ränkespiele der Weißmagier sind so verschachtelt, dass ich oft nicht wusste, wer vertrauenswürdig ist und auf wen man zählen kann. Und Alex hat das gleiche Problem. Auch sonst fühlt sie die Welt mittlerweile viel lebendiger an, als dies noch in den ersten Büchern der Fall war. Es gibt etwa unglaublich viele Charaktere, die alle ihre eigene Agenda verfolgen. Ich verliere zugegebenermaßen ab und zu den Überblick über diese, aber der Autor gibt glücklicherweise immer alle relevanten Informationen, die in den letzten Bänden vorgekommen sind. Die Handlung spielt an vielen verschiedenen Schauplätzen Londons und einige davon sind Touristen vielleicht nicht mal unbedingt bekannt. Ich zumindest habe durch diesen Band einige Ecken gefunden, die ich bei meinem nächsten Besucht dort aufsuchen muss. Die Spannung in diesem Buch ist auch wieder enorm hoch. Es gibt kaum ruhige Stellen, an denen man zu Atem kommen könnte. Die Auseinandersetzungen sind so dicht aneinander, dass dafür keine Zeit bleibt. Normalerweise würde ich sagen, dass das Buch auch weniger Kämpfe vertragen könnte, aber der Autor hat ein großes Talent dafür, diese so spannend zu schreiben, dass es mich hier überhaupt nicht gestört hat. Ich habe tatsächlich nur sehr kleine Kritikpunkte, die die Kohärenz über die Reihe hinweg betreffen. Es gibt einige unglückliche Formulierungen, die man zwar auf fehlende Informationen zurückführen könnte, die aber dennoch nicht gut gewählt sind. Als Beispiel redet Alex an zwei Stellen über Drachen, als ob er noch nie selbst einen getroffen hätte. Das macht keinen Unterschied für das Buch, hat mich aber dennoch verwirrt. Zuletzt ist die Übersetzung leider wieder einmal nicht besonders gut. Es gibt etwa eine Szene, in der Alex konsistent eine andere Person duzt, während diese ihn siezt. Das macht die ganze Konversation unangenehm zu lesen und selbst, nachdem ich diese Stelle im Original nachgelesen habe, verstehe ich nicht, was sich die Übersetzerin sich dabei gedacht hat. Dennoch konnte mich dieser Teil der Reihe wieder überzeugen und ich bin froh, dass es so rasant weiterging. Noch fünf Bände um den Magier Alex Verus können wir erwarten und ich bin bereits sehr gespannt, was geschehen wird! Fazit: Alex Verus ist mit Spannung und neuen Schauplätzen zurück. Ich kann die Buchreihe definitiv empfehlen. Auch wenn sie viele Bände hat, sind die einzelnen Bücher kurzweilig, wodurch es sich definitiv lohnt, auch jetzt noch anzufangen!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
1965 wurde in England die Todesstrafe abgeschafft – es sei denn, man ist magisch begabt: Dann gilt sie noch heute. Doch warum konnte der Hellseher Alex Verus nicht vorhersehen, dass sie ihn treffen würde? Dabei hat er sich ja häufig genug Feinde im Rat der Magier gemacht. Ihm bleibt nur eine Woche Zeit, bis das Todesurteil vollstreckt werden soll. Eine Woche, um sich irgendwie aus der Sache rauszuwinden. Da hetzten ihm seine mächtigen Gegner auch noch ihre Killer auf den Hals. Zum Glück hat Alex Verbündete, auf die er sich verlassen kann – oder?
Die Alex-Verus-Bestseller von Benedict Jacka bei Blanvalet:
1. Das Labyrinth von London
2. Das Ritual von London
3. Der Magier von London
4. Der Wächter von London
5. Der Meister von London
6. Das Rätsel von London
7. Die Mörder von London
8. Der Gefangene von London
9. Der Geist von London
10. Die Verdammten von London
11. Der Jäger von London
12. Der Retter von London
Book Information
Author Description
Benedict Jacka (geboren 1980) ist halb Australier und halb Armenier, wuchs aber in London auf. Er war 18 Jahre alt, als er an einem regnerischen Tag im November in der Schulbibliothek saß und anstatt Hausaufgaben zu machen, Notizen für seinen ersten Roman in sein Schulheft schrieb. Wenig später studierte er in Cambridge Philosophie und arbeitete anschließend als Lehrer, Türsteher und Angestellter im öffentlichen Dienst. Das Schreiben gab er dabei nie auf, doch bis zu seiner ersten Veröffentlichung vergingen noch sieben Jahre. Er betreibt Kampfsport und ist ein guter Tänzer. In seiner Freizeit fährt er außerdem gerne Skateboard und spielt Brettspiele.
Posts
Vielversprechende letzte Seiten
Mal wieder eine sehr gelungene Geschichte über das aufreibende Leben von Alex Verus. Dieses Mal scheint es beinahe eine ausweglose Sache für den lieb gewonnenen Wahrsager zu sein, aber er kämpft wie immer bis zum Ende mit allem was er hat. Mir hat besonders gut gefallen dass auch weitere Charaktere, die uns jetzt schon seit einigen Bänden begleiten, eigene Entwicklungen durchmachen, die wir durch Alex mitbekommen dürfen. Dieses Mal haben ist es ein eher offenes Ende, denn für Alex wird sich nun wirklich ein neues Kapitel öffnen, wenn auch nicht ganz freiwillig. Es verspricht, noch einen großen Showdown zu geben. Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht und freue mich sehr auf die Fortsetzung.
Ein temporeicher, intensiver Band, der Alex an seine Grenzen bringt – und mich als Leserin gleich mit. Jacka kombiniert Action mit moralischer Ambiguität, britischem Zynismus und dieser unterschwelligen Hoffnung, dass Alex vielleicht doch irgendwann rauskommt, ohne alles zu verlieren. „Die Mörder von London“ ist für mich einer der stärksten Teile der Reihe: brutal, emotional und clever konstruiert.
1. Inhalt Alex Verus hat viele Feinde. Zu viele. Und diesmal fordern sie seinen Kopf. Der Magier-Rat spricht ein Todesurteil gegen ihn aus – und Alex bleiben genau sieben Tage, um es abzuwenden. Eine Woche voller Intrigen, Jagden und Verrat, während sich alte Allianzen auflösen und neue, wackelige Bündnisse entstehen. Wer steht auf seiner Seite – und wer nur so lange, bis es ihm nützt? 2. Zitat „Wenn du lange genug überlebst, bist du irgendwann für jeden der Böse.“ 3. Meinung „Die Mörder von London“ ist der actionreichste Band der bisherigen Reihe – und einer der intensivsten. Durch die begrenzte Zeit, die Alex bleibt, entsteht sofort ein Sog, der keine Pause zulässt. Ich war nach wenigen Seiten komplett drin und habe das Buch quasi in einem Rutsch gelesen. Dieses Gefühl, dass jede Entscheidung zählt, jeder Fehler tödlich sein kann, zieht sich durch die gesamte Geschichte. Was ich an Jacka so schätze, ist, dass er Urban Fantasy mit einem erwachsenen Unterton schreibt. Keine romantisierte Magie, keine jugendliche Auserwählten-Fantasie – sondern ein London voller Machtspiele, Korruption und Magier, die moralisch alle im Graubereich leben. Selbst die sogenannten „Guten“ sind oft nur besser darin, ihre dunklen Seiten zu verstecken. In diesem Band funktioniert die Dynamik zwischen Alex und seinen Freunden besonders gut. Luna, Anne, Variam – sie sind längst nicht mehr nur Begleiter, sondern seine Familie. Diese Entwicklung zu sehen, war wirklich schön, gerade zwischen all dem Chaos, der Gewalt und dem politischen Dreck, in dem Alex wieder steckt. Jacka gönnt uns zwischendurch kleine Momente von Nähe und Loyalität, die umso stärker wirken, weil sie so selten sind. Sprachlich bleibt das Buch flüssig und spannend, auch wenn ich diesmal das Gefühl hatte, dass Jacka die Handlung ganz bewusst auf Tempo setzt und dafür weniger Raum für Charaktertiefe lässt. Das ist kein Beinbruch – aber nach den introspektiveren Momenten des letzten Bands hätte ich gern noch etwas mehr über die emotionalen Folgen dieser Woche gelesen. Was hingegen wieder großartig funktioniert, ist das Spiel mit Perspektive und Moral. Jacka schafft es, dass man immer wieder an der Frage zweifelt, was „richtig“ überhaupt bedeutet, wenn Überleben auf dem Spiel steht. Einziger kleiner Kritikpunkt aus technischer Sicht: Die Mischung aus Vergangenheits- und Gegenwartsform irritiert manchmal, vor allem, wenn sie mitten im Absatz wechselt. Das reißt leicht aus dem Lesefluss – aber das ist eher ein Stil- als ein Inhaltsproblem. 4. Fazit Ein temporeicher, intensiver Band, der Alex an seine Grenzen bringt – und mich als Leserin gleich mit. Jacka kombiniert Action mit moralischer Ambiguität, britischem Zynismus und dieser unterschwelligen Hoffnung, dass Alex vielleicht doch irgendwann rauskommt, ohne alles zu verlieren. „Die Mörder von London“ ist für mich einer der stärksten Teile der Reihe: brutal, emotional und clever konstruiert.
Der siebte und bisher fesselndste Verus! Direkt auf der ersten Seite war ich sprachlos und das ganze Buch ist ein Ritt. Luna mag ich inzwischen immer weniger. Ohne es wirklich begründen zu können. Einen Moment besteht sie darauf, Alex‘ Lehrling zu bleiben und einen Moment später ist sie weniger loyal. Irgendwas ist da, was vermutlich in den nächsten Bänden noch eine Rolle spielen könnte. Anne mag ich zunehmend mehr und ich glaube, da wird sich auch bald noch mehr mit Alex entwickeln. Die ganzen vielen Ratsmitglieder, die mal auf Alex‘ Seite stehen und mal wieder nicht, waren erstmal dezent verwirrend. Aber irgendwann hat man die vielen Namen und Verstrickungen drauf. Und das Ende..! Das kam mit dem Vorschlaghammer. Definitiv mein liebster Teil bisher!
Welche Chancen hast du zu überleben, wenn alle dich tot sehen wollen?
Wieviel Action und beinahe Tode bekommt man in eine Woche Handlung? Benedict Jacka: Ja 📓 "Die Mörder von London" ist der 7. Teil um den Magier Alex Verus von Benedict Jacka. Alex hat inzwischen so viele Feinde, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis jemand seinen Tod fordert. Ihm bleibt eine Woche, um diesem Urteil zu entgehen. Eine Woche, um rauszufinden, wer Freund und wer Feind ist. 💣 Wow das war mit Abstand der actionreichste Teil der Reihe. Durch den Zeitdruck den Alex hat, wurde ich beim Lesen in die Story gezogen und habe sie verschlungen. Zum Glück ist er als Hellseher seinen Gegnern oft einen Schritt voraus. 💣 Wer in dieser Reihe zu den Guten und den Bösen gehört ist nicht immer ganz eindeutig. Den auch die vermeintlich Guten tun sehr schlimme Dinge, auch wenn sie behaupten sie aus den richtigen Gründen zu tun. 💣 Zum Glück hat Alex im Laufe der Jahr echte Freunde gefunden und sogar noch viel mehr als das. Diese Freunde sind zu seiner Familie geworden. Die Reflektion dieser Entwicklung zu lesen war wunderschön, zwischen all dem Neid, der Missgunst und dem Verrat, der über Alex zusammen schlägt. Eine absolut fesselnde Fortsetzung, deren Ende mich direkt zum nächsten Teil greifen lässt.

Am Anfang etwas zäh...
Die Alex Verus Reihe fesselte mich bisher jedes Mal, umso enttäuschten war ich als der Anfang dieses Buches eher zäh war und nur so dahin plätscherte bis schließlich die Wendung kam und ich das Buch, wie gewohnt, nicht aus der Hand legen konnte. Der nächste Teil liegt schon parat und ich kann es kaum erwarten ihn zu starten 😊
Ein guter Teil der Reihe. Gerade bei den letzten Kapiteln kann man schwer unterbrechen und das Ende macht neugierig auf das nächste Buch. Ich kann verstehen, dass es hier und da an wiederholungen bedarf, aber gefühlt war es (nicht oft, aaaaaber...) die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung... wenn man halt alle vorherigen Bände gelesen hat.
Der Einstieg in das Buch ist ziemlich direkt, es geht im Grunde nahtlos weiter, daher empfehle ich die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Die Geschichte in diesem Band der Reihe ist wieder spannend geschrieben, allerdings konnte ich manche Sachen nicht ganz logisch nachvollziehen. Ein Beispiel: der Bösewicht will eine Sache haben, verwendet darauf auch jede Menge Ressourcen und am Ende redet Alex mit ihm 5 Minuten und schon gibt der Bösewicht seinen Plan auf? Das erschien mir irgendwie merkwürdig. Generell ist die gaze Politikgeschichte nur schwer zu verstehen. Im Buch wird selbst gesagt, dass man die Politik kaum verstehen kann und genau so ist es halt auch, was ein bisschen die Spannung trübt.
Nervenkitzel bis zur letzten Seite Das Buch beginnt mit der schlimmsten Nachricht, die hätte kommen können und nun ist Alex dabei, dies irgendwie wieder richtig zu stellen. Das ist gar nicht so einfach. Die Geschichte besteht im Großen und Ganzen aus 7 Tagen, außer die letzten Kapitel. Alle sind in Gefahr und diesmal scheint es aussichtslos. Die Spannung war bis zur letzten Seite da und diesmal gab es keine Verschnaufpausen mehr. Alex ist 24/7 in Alarmbereitschaft, also ich auch. Gar nicht so einfach bei dem Tempo, was hier vorgelegt wird. Immer wieder hatte ich die Hoffnung, dass er sich aus der Sch**** ziehen kann. Doch immer als es gerade danach aussah, kam der Rückschlag… Wüsste ich nicht, dass da noch 5 Bücher kommen, hätte ich wohl jede Hoffnung aufgegeben. Ich habe es wieder einmal geliebt! Ich bin jetzt aber auch froh, dass mein Puls sich nun beruhigen darf. Klare Leseempfehlung und ich freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung, denn jetzt wird es nochmal richtig hart für alle beteiligten.
Plötzlich wieder sehr actionreich, wird nicht langweilig.
Wow Beim letzten Teil wurde es mir etwas zu politisch und trocken, dieser Teil der Geschichte besticht wieder sehr durch Action, vielen unerwarteten Twists und einigen persönlichen Überraschen. Ich war gefesselt, hab oft nicht gesehen, wo ein Ausweg aus der Geschichte sein sollte und konnte das Buch schlecht weglegen. Chapeau, und zum Glück hat die Reihe noch ein paar Teile ;-) es wird (bisher) nicht langweilig.
Eine rasante, nervenaufreibende und wieder humorvolle Fortsetzung
Es ist nunmehr das siebte Abenteuer von Alex Verus, das mich in seinen Bann zieht und noch nie war es für Alex so Ernst um sein Leben bestellt wie dieses Mal. Na gut… es gab schon die ein oder andere brenzlige Situation, aber Alex ist ja bekanntermaßen ein Vollprofi der Divinations-Magie und kann so sämtliche Ausgänge vorhersehen und für sich entscheiden. Doch dieses Mal ist es anders, denn über Alex wurde vom Rat ein Todesurteil gefällt, dessen Vollstreckung nach 7 Tagen in Kraft tritt und ihn zum allgemeinen Abschuss freigibt. Ja, absolut jeder darf ihn töten. Gruselig oder? Deshalb setzen Alex und seine Freunde, obwohl sie selbst in größter Gefahr schweben, alles daran, ihn aus dieser prekären Situation herauszuholen und das Urteil doch noch abzuwenden. Es beginnt eine „Katz und Maus“ - Jagd die es in sich hat und die dem Buch eine Spannung verleiht, der man als Leser komplett verfällt und die bis zum Ende aufrecht erhalten wird. Wirklich bis zum Ende, denn der Cliffhanger mit dem das Buch endet, lässt so einiges vermuten und doch zerbricht man sich den Kopf darüber wie es weitergeht und ob Alex Entscheidungen wirklich immer die richtigen sind. Alex Leichtigkeit bröckelt in diesem Band aufgrund einiger Wendungen etwas und doch bleibt sein Humor und sogar seine Zuversicht bestehen. Er ist ein ganz besonderer und vor allem sehr intelligenter Charakter, wie ich finde und er hat sich über all die Bücher einen festen Platz in meinem Herzen erobert. Auch der Schauplatz, das magische London, das dieser Urban-Fantasy-Reihe ein Gesicht gibt, wird mehr und mehr zu einem Zuhause. London und Magie - seit Harry Potter kaum mehr wegzudenken und von vielen Autoren aufgegriffen, zeigt sich doch immer wieder von einer neuen, einzigartigen Seite und wird meiner Meinung nach nie langweilig. Doch genug der Schwärmereien. Freut euch auf ein neues Abenteuer von Alex Verus, fiebert mit ihm und seinen Freunden mit und vor allem, drückt ihm die Daumen, dass er auch dieses Mal von seinem Glück und seinen Weissagungen Gebrauch machen kann.

Ohje...
Spannung kam auf Seite 375 von 390 auf. Es war alles EXTREM vorhersehbar. Ich wusste von der zweiten Seite ab, wer hinter dem Todesurteil wirklich steht. Mit Abstand der schlechteste Teil der Reihe. Sogar schlechter als der erste Teil - was wirklich schwer zu toppen ist. 10,00 € ist das Buch auf keinen Fall wert. Ich habe jetzt noch viele gute Bücher in der Pipeline. Ob ich nach den Reinfall auf die Reihe zurück komme weiß ich nicht. Die Bücher sind irgendwie so komplett durchwachsen. Mal ist ein Teil spannend und gut und der nächste ist dann - es tut mir leid anders kann man es nicht sagen - Müll.
Bester Band!
Ich kann zu dem Buch wenig sagen, außer, dass es mich komplett mitgerissen hat. Vor allem das Ende ist so unglaublich spannend! Die Bände davor haben mir gefallen, aber sie hatten ihre Schwächen. Der 7. Band der Reihe dagegen, war vom Anfang bis Ende eine fesselnde und spannende Geschichte, gut geschrieben und macht Lust auf den 8. Band. Bin so gespannt wie es weitergehen wird und ob sich Alex aus seiner echt miesen Lage raus manövrieren kann.
Inhalt Alex Verus wird aus heiterem Himmel zum Tode verurteilt. Dahinter steckt Ratsmitglied Levistus, dem er anscheinend mehr auf die Füße getreten ist, als gedacht. Nur 2 Stimmen können das Urteil noch abwenden und Verus macht sich auf gefährliche Mission. Die fehlenden Ratsmitglieder müssen für ihn stimmen, sonst sieht es es für ihn und seine Schützlinge Anne, Luna und Variam schlecht aus. Es wird buchstäblich ein Rennen um Leben und Tod. Wem Verus trauen kann, weiß niemand. Thema und Genre Magisch, brutal, temporeich, London. Fantasy in der realen Welt. Teil 7 der Alex Verus Reihe. Unbedingt Reihenfolge der Bücher beachten. Charaktere Alex Verus allen voran ist natürlich wieder unangefochten der Hauptcharakter. Daneben hat Anne ihren großen Auftritt und auch Luna bekommt einiges an Aufmerksamkeit. Ein kurzes Wiedersehen erleben wir mit Sonder. Wie bei Jacka üblich, sind nicht immer alle Handlungsweisen zu 100% nachvollziehbar. Trotzdem kann man jederzeit mit seinen Lieblingscharakteren mitfiebern. Angesichts von Verus' Lage kommt der Humor dieses Mal aber etwas zu kurz. Handlung und Schreibstil Der Einstieg ins Buch ist dieses Mal mehr als rasant. Man fällt sozusagen mitten rein. So spannend wie es losgeht, setzt sich die gesamte Handlung auch fort. Wie ich finde ist "Die Mörder von London" eins der stärksten der Reihe bisher. Bis auf ein Kapitel lag die Latte extrem hoch. Langweilig wurde es definitiv nicht. Lediglich in besagtem Kapitel ließ der Autor seinen Ausschweifungen freien Lauf. Das war definitiv zu verschmerzen und somit zu vernachlässigen. Wenn auch für meinen Geschmack ein paar Zufälle zuviel zum Ende führten, konnte mich der Ausgang der Geschichte dieses Mal wirklich überraschen. Das Ende beinhaltet einen unglaublichen Cliffhanger. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, der im Mai 2022 geplant ist. Das Cover gefällt mir auch wieder sehr gut. Es passt hervorragend zu den anderen Bänden, bezieht sich auf die Story und sieht im Regal sehr schick aus. Fazit Die Vorfreude war groß und das Warten hat sich gelohnt. Der stärkste Teil bisher, der bei Freunden der Magie keine Wünsche offen lässt. 5
Der Wahrsager Alex Verus hat zwar viele Feinde unter den Magiern des Rats, dass allerdings scheinbar grundlos ein Todesurteil vollstreckt werden soll, damit hat er nicht gerechnet. Er hat nur eine Woche Zeit, um dieses Urteil von sich selbst und den von ihm abhängigen Magiern abzuwenden. Seine Chance liegt darin, sich einem Auftrag anzuschließen. Doch der könnte ihn in unangenehme Nähe zu seinem alten Meister bringen. Nachdem ich ja ein klein wenig enttäuscht vom vorherigen Band der Reihe war, bin ich froh sagen zu können, dass dieser Band mich wieder richtig begeistern konnte! Die Geschichte um Alex Verus ging gewohnt mysteriös los, um dann seitenlange Spannung zu bieten, der ich mich kaum entziehen konnte! Seit dem letzten Band ist die Politik der Magierwelt relevanter geworden und ich kann nur sagen, dass dies eine Bereicherung für die Reihe ist. Die politischen Ränkespiele der Weißmagier sind so verschachtelt, dass ich oft nicht wusste, wer vertrauenswürdig ist und auf wen man zählen kann. Und Alex hat das gleiche Problem. Auch sonst fühlt sie die Welt mittlerweile viel lebendiger an, als dies noch in den ersten Büchern der Fall war. Es gibt etwa unglaublich viele Charaktere, die alle ihre eigene Agenda verfolgen. Ich verliere zugegebenermaßen ab und zu den Überblick über diese, aber der Autor gibt glücklicherweise immer alle relevanten Informationen, die in den letzten Bänden vorgekommen sind. Die Handlung spielt an vielen verschiedenen Schauplätzen Londons und einige davon sind Touristen vielleicht nicht mal unbedingt bekannt. Ich zumindest habe durch diesen Band einige Ecken gefunden, die ich bei meinem nächsten Besucht dort aufsuchen muss. Die Spannung in diesem Buch ist auch wieder enorm hoch. Es gibt kaum ruhige Stellen, an denen man zu Atem kommen könnte. Die Auseinandersetzungen sind so dicht aneinander, dass dafür keine Zeit bleibt. Normalerweise würde ich sagen, dass das Buch auch weniger Kämpfe vertragen könnte, aber der Autor hat ein großes Talent dafür, diese so spannend zu schreiben, dass es mich hier überhaupt nicht gestört hat. Ich habe tatsächlich nur sehr kleine Kritikpunkte, die die Kohärenz über die Reihe hinweg betreffen. Es gibt einige unglückliche Formulierungen, die man zwar auf fehlende Informationen zurückführen könnte, die aber dennoch nicht gut gewählt sind. Als Beispiel redet Alex an zwei Stellen über Drachen, als ob er noch nie selbst einen getroffen hätte. Das macht keinen Unterschied für das Buch, hat mich aber dennoch verwirrt. Zuletzt ist die Übersetzung leider wieder einmal nicht besonders gut. Es gibt etwa eine Szene, in der Alex konsistent eine andere Person duzt, während diese ihn siezt. Das macht die ganze Konversation unangenehm zu lesen und selbst, nachdem ich diese Stelle im Original nachgelesen habe, verstehe ich nicht, was sich die Übersetzerin sich dabei gedacht hat. Dennoch konnte mich dieser Teil der Reihe wieder überzeugen und ich bin froh, dass es so rasant weiterging. Noch fünf Bände um den Magier Alex Verus können wir erwarten und ich bin bereits sehr gespannt, was geschehen wird! Fazit: Alex Verus ist mit Spannung und neuen Schauplätzen zurück. Ich kann die Buchreihe definitiv empfehlen. Auch wenn sie viele Bände hat, sind die einzelnen Bücher kurzweilig, wodurch es sich definitiv lohnt, auch jetzt noch anzufangen!
































