Die Menschheit schafft sich ab
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Description
Die Lebensbedingungen auf der Erde verändern sich. Viele Arten sterben aus - und auch der Lebensraum des Menschen ist zunehmend in Gefahr. Immer tiefere Spuren hinterlässt das Anthropozän, das Menschenzeitalter, in den letzten 2000 Jahren. Wissenschaft und Technik nehmen seit der Industrialisierung die Erde in den Griff. Sei es die Ausbeutung der Bodenschätze, Luft- und Wasserverschmutzung, die Klimaveränderung und Erderwärmung, Kernspaltung oder die Verschwendungssucht der Wohlstandgesellschaft – wir beuten unseren Planeten aus wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Energiehunger und globaler Konsum treiben einen zerstörerischen Kreislauf an.
Harald Lesch, Astrophysiker und Philosoph, ist aus den Weiten des Weltalls zurück. Es geht ihm jetzt um die Erde, die Heimat des Menschen, der in einer bisher nie gekannten Hybris den Ast, auf dem er sitzt, absägt.
Book Information
Author Description
Harald Lesch, geboren 1960 in Gießen, ist Professor für theoretische Astrophysik an der Universität München und lehrt Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie SJ. Er ist Autor zahlreicher Bestseller und moderiert im ZDF die Sendung „Leschs Kosmos“. Für seine Wissensvermittlung wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.
Posts
Erschreckender Blickwinkel auf die Menschheit
Harald Lesch ist bekannt durch seine Arbeiten im Feld der Astronomie und Astrophysik. In den letzten Jahren hat er sich vermehrt mit der Erde und den von Menschen geschaffenen Problemen beschäftigt. Dieses Buch erzählt einleitend von der Menschheitsgeschichte und fächert sich dann in verschiedene Themen auf. Der Einfluss der Menschen auf die Welt ist allumfassend und erschreckend. Die Zahlen und Statistiken sind erschreckend und haben mich dazu gebracht meinen Fleischkonsum und meinen CO2 Fußabdruck zu überdenken. Eine Empfehlung für alle, die sich mit den Themen Umwelt, Klimawandel und Ausbeutung der Erde auseinander setzen möchte.
Es ist geschafft! Nachdem ich nun doch einige Monate an diesem Buch gesessen habe, gibt es trotzdem ein sehr positives Feedback. Dass ich so lange gebraucht habe, mag unter anderem daran liegen, dass es nicht das richtige Buch für eine leichte Abendlektüre ist. Ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht richtig konzentriert war, wenn ich manche Sätze/Seiten mehrmals lesen musste um sie zu verstehen. Als gelernter Naturwissenschaftler war der Anfang des Buches, den einige bereits als etwas kompliziert bzw. 'langatmig' empfanden, extrem interessant. Hier geht es erst einmal um die Entstehung der Erde, die Hintergründe, die man brauch, um nachher weitere Dinge und Konsequenzen zu verstehen. Dabei spielt teils auch Chemie und Physik eine Rolle. Der letzte Teil mit den Interviews hat sich auch für mich gezogen und hierfür habe ich sehr lange gebraucht. Ich konnte den Person teils nicht ganz folgen und fragte mich, warum Harald Lesch immer und immer wieder die Enzyklika von Papst Franziskus ins Spiel bringt. ( Sie wird wirklich sehr oft genannt) Die Kernaussage des Buches aber ist eine sehr wichtige. Wir können nicht so weitermachen wie bisher. Wir leben so, dass wir anderthalb Planeten bräuchten um ressourcentechnisch durch zu kommen, Tendenz steigend. Lösungsvorschläge werden allerdings nur teilweise angeschnitten. Es gibt viele aufrüttelnde Fakten/Statistiken und auch wenn man das Alles schon mal gehört, fand ich es trotzdem spannend.
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Die Lebensbedingungen auf der Erde verändern sich. Viele Arten sterben aus - und auch der Lebensraum des Menschen ist zunehmend in Gefahr. Immer tiefere Spuren hinterlässt das Anthropozän, das Menschenzeitalter, in den letzten 2000 Jahren. Wissenschaft und Technik nehmen seit der Industrialisierung die Erde in den Griff. Sei es die Ausbeutung der Bodenschätze, Luft- und Wasserverschmutzung, die Klimaveränderung und Erderwärmung, Kernspaltung oder die Verschwendungssucht der Wohlstandgesellschaft – wir beuten unseren Planeten aus wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Energiehunger und globaler Konsum treiben einen zerstörerischen Kreislauf an.
Harald Lesch, Astrophysiker und Philosoph, ist aus den Weiten des Weltalls zurück. Es geht ihm jetzt um die Erde, die Heimat des Menschen, der in einer bisher nie gekannten Hybris den Ast, auf dem er sitzt, absägt.
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Harald Lesch, geboren 1960 in Gießen, ist Professor für theoretische Astrophysik an der Universität München und lehrt Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie SJ. Er ist Autor zahlreicher Bestseller und moderiert im ZDF die Sendung „Leschs Kosmos“. Für seine Wissensvermittlung wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.
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Erschreckender Blickwinkel auf die Menschheit
Harald Lesch ist bekannt durch seine Arbeiten im Feld der Astronomie und Astrophysik. In den letzten Jahren hat er sich vermehrt mit der Erde und den von Menschen geschaffenen Problemen beschäftigt. Dieses Buch erzählt einleitend von der Menschheitsgeschichte und fächert sich dann in verschiedene Themen auf. Der Einfluss der Menschen auf die Welt ist allumfassend und erschreckend. Die Zahlen und Statistiken sind erschreckend und haben mich dazu gebracht meinen Fleischkonsum und meinen CO2 Fußabdruck zu überdenken. Eine Empfehlung für alle, die sich mit den Themen Umwelt, Klimawandel und Ausbeutung der Erde auseinander setzen möchte.
Es ist geschafft! Nachdem ich nun doch einige Monate an diesem Buch gesessen habe, gibt es trotzdem ein sehr positives Feedback. Dass ich so lange gebraucht habe, mag unter anderem daran liegen, dass es nicht das richtige Buch für eine leichte Abendlektüre ist. Ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht richtig konzentriert war, wenn ich manche Sätze/Seiten mehrmals lesen musste um sie zu verstehen. Als gelernter Naturwissenschaftler war der Anfang des Buches, den einige bereits als etwas kompliziert bzw. 'langatmig' empfanden, extrem interessant. Hier geht es erst einmal um die Entstehung der Erde, die Hintergründe, die man brauch, um nachher weitere Dinge und Konsequenzen zu verstehen. Dabei spielt teils auch Chemie und Physik eine Rolle. Der letzte Teil mit den Interviews hat sich auch für mich gezogen und hierfür habe ich sehr lange gebraucht. Ich konnte den Person teils nicht ganz folgen und fragte mich, warum Harald Lesch immer und immer wieder die Enzyklika von Papst Franziskus ins Spiel bringt. ( Sie wird wirklich sehr oft genannt) Die Kernaussage des Buches aber ist eine sehr wichtige. Wir können nicht so weitermachen wie bisher. Wir leben so, dass wir anderthalb Planeten bräuchten um ressourcentechnisch durch zu kommen, Tendenz steigend. Lösungsvorschläge werden allerdings nur teilweise angeschnitten. Es gibt viele aufrüttelnde Fakten/Statistiken und auch wenn man das Alles schon mal gehört, fand ich es trotzdem spannend.





