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Die Menschheit schafft sich ab

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Über das Buch

Treffen sich zwei Planeten. Der Eine: „Oh, du siehst aber schlecht aus.“ Der Andere: „Ich habe Menschen!“ Der Eine: „Das geht vorbei.“ Seit 4,5 Milliarden Jahren zieht die Erde ihre Bahn um die Sonne. Das Leben gesellte sich später dazu und seit rund 160.000 Jahren der aufrecht gehende Homo sapiens. Mit Ackerbau und Viehzucht, Rodungen und Bewässerung griff er rund um den Globus in die Natur ein - vermehrte sich und besiedelte selbst entlegenste Gegenden. Immer tiefere Spuren hinterließ das "Anthropozän", das Menschenzeitalter, in den letzten 2.000 Jahren. Wissenschaft und Technik nahmen seit der Industrialisierung die Erde in den Griff. Sei es die Ausbeutung der Bodenschätze, die Verpestung der Lufthülle, die Veränderung des Klimas, Wasserverschmutzung bis zur Kernspaltung und einer Wohlstands-Verschwendungssucht. Energiehunger und virtuelles Kapital treiben einen zerstörerischen Kreislauf an. Außerdem werden wir immer mehr. Wie kommen wir aus diesem Teufelskreis raus? Harald Lesch, Astrophysiker und Philosoph, ist aus den Weiten des Weltalls zurück. Es geht ihm jetzt um die Heimat des Menschen, der in einer bisher nie gekannten Hybris den Ast, auf dem er sitzt, absägt.

Editionen (3)

ISBN9783831257751
Verlagscholo Verlag
Erscheinungsdatum06.09.16
Seitenzahl520

Rezensionen & Bewertungen

23 Bewertungen

2 Rezensionen

4,0

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  • mausami
    mausami

    215 Follower

    5,0

    Erschreckender Blickwinkel auf die Menschheit

    Harald Lesch ist bekannt durch seine Arbeiten im Feld der Astronomie und Astrophysik. In den letzten Jahren hat er sich vermehrt mit der Erde und den von Menschen geschaffenen Problemen beschäftigt. Dieses Buch erzählt einleitend von der Menschheitsgeschichte und fächert sich dann in verschiedene Themen auf. Der Einfluss der Menschen auf die Welt ist allumfassend und erschreckend. Die Zahlen und Statistiken sind erschreckend und haben mich dazu gebracht meinen Fleischkonsum und meinen CO2 Fußabdruck zu überdenken. Eine Empfehlung für alle, die sich mit den Themen Umwelt, Klimawandel und Ausbeutung der Erde auseinander setzen möchte.

    21. Nov. 2024

  • Unknown User
    Unknown User

    1 Follower

    4,0

    Es ist geschafft! Nachdem ich nun doch einige Monate an diesem Buch gesessen habe, gibt es trotzdem ein sehr positives Feedback. Dass ich so lange gebraucht habe, mag unter anderem daran liegen, dass es nicht das richtige Buch für eine leichte Abendlektüre ist. Ich habe schnell gemerkt, dass ich nicht richtig konzentriert war, wenn ich manche Sätze/Seiten mehrmals lesen musste um sie zu verstehen. Als gelernter Naturwissenschaftler war der Anfang des Buches, den einige bereits als etwas kompliziert bzw. 'langatmig' empfanden, extrem interessant. Hier geht es erst einmal um die Entstehung der Erde, die Hintergründe, die man brauch, um nachher weitere Dinge und Konsequenzen zu verstehen. Dabei spielt teils auch Chemie und Physik eine Rolle. Der letzte Teil mit den Interviews hat sich auch für mich gezogen und hierfür habe ich sehr lange gebraucht. Ich konnte den Person teils nicht ganz folgen und fragte mich, warum Harald Lesch immer und immer wieder die Enzyklika von Papst Franziskus ins Spiel bringt. ( Sie wird wirklich sehr oft genannt) Die Kernaussage des Buches aber ist eine sehr wichtige. Wir können nicht so weitermachen wie bisher. Wir leben so, dass wir anderthalb Planeten bräuchten um ressourcentechnisch durch zu kommen, Tendenz steigend. Lösungsvorschläge werden allerdings nur teilweise angeschnitten. Es gibt viele aufrüttelnde Fakten/Statistiken und auch wenn man das Alles schon mal gehört, fand ich es trotzdem spannend.

    22. Sept. 2022

Autorin / Autor

Über Harald Lesch

HARALD LESCH lehrt Physik (LMU München) und Naturphilosophie (Hochschule für Philosophie). Im ZDF moderiert er „Leschs Kosmos“.

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