Die italienischen Schuhe
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Description
Axel Milberg liest sich mit sanfter Anziehungskraft in die Stille der Eisnächte, in die rauschenden Wälder Skandinaviens und nicht zuletzt in die Herzen der Hörer.
(4 CDs, Laufzeit: 4h 52)
Book Information
Author Description
Henning Mankell wurde 1948 in Stockholm geboren und wuchs im schwedischen Härjedalen auf. Schon im Alter von 17 Jahren ging er an das Riks Theater und arbeitete bereits ab 1968 als Regisseur und Autor. Mit einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972 einen Kindheitswunsch. Die Faszination für dieses Land ließ Henning Mankell auch in seiner schwedischen Heimat nicht mehr los. Seit 1990 widmete er sich den Fällen des Kommissar Wallander, die mittlerweile in über 40 Sprachen übersetzt wurden und auch in Fernsehen und Kino weltweit erfolgreich sind. Der vielbeschäftigte Schriftsteller, Drehbuchautor und Intendant leitete seit 1996 das Teatro Avenida in Maputo. 2015 verstarb Henning Mankell im Alter von 67 Jahren.
Posts
Inselroman Ein Arzt zieht sich nach einem Vorkommnis auf eine schwedische Schäreninsel zurück und ist gelinde gesagt verzagt. Seine Ansprechpartner sind Hund, Katze und ein hypochondrischer Postbote. Jeden Tag schlägt er ein Loch ins Eis, um im Meer zu baden, bis plötzlich eine Frau mit Rollator auf der Eisfläche steht. Nun gewinnt der Roman Fahrt und es entfaltet sich ein Familiendrama. Das Buch durchweht eine leichte Melancholie, der Tod kommt vor, aber auch das Leben. Keine einfache Kost, aber durchaus lesenswert.
Perfekt!
Ich habe mit dieses Buch ausgesucht weil ich dachte es hat was italienisches. Hat es aber nicht ganz so, wie ich dachte. Dennoch hat mich diese Geschichte mit gezogen und immer wieder eine neue Spannende oder verwirrende Wendung gebracht. Es ist schwer zu erklären, daher sollte man es selbst lesen ! 🥰👠
Sehr tiefgreifend
Ich hatte mich nun an dieses Buch gewagt. Es liest sich sehr gut und ist sehr tiefgreifend über das Ende, den Rückblick und Neuorientierung des Lebens. Dieses Buch muss man aushalten können. Es hat mich sehr bewegt und ergriffen. Sogar zu Tränen gerührt. Darüber werde ich noch lange nachdenken. Ich kann es nur sehr empfehlen. Kann aber zu Reaktionen führen.
„Die italienischen Schuhe“ – Eine leise, nachdenkliche Reise zu sich selbst Henning Mankell, bekannt für seine Wallander-Krimis, zeigt in „Die italienischen Schuhe“ eine ganz andere Seite seines Schaffens. Dieser Roman ist keine Geschichte über Verbrechen, sondern ein stilles, tiefgründiges Werk über Einsamkeit, Reue und die Suche nach Vergebung. Stärken: Mankells Stärke liegt in seiner Fähigkeit, die Natur und Atmosphäre der schwedischen Schärenlandschaft lebendig werden zu lassen. Seine Beschreibungen von Land und Leuten sind poetisch und eindringlich, fast greifbar. Die Geschichte ist still, aber kraftvoll. Sie regt zum Nachdenken über das Leben, die Entscheidungen, die man trifft, und die Spuren, die man bei anderen hinterlässt, an. Schwächen: Für Leser, die einen typischen Spannungsbogen oder einen klaren Plot erwarten, mag der Roman zu langsam oder episodenhaft wirken. Es ist weniger eine Geschichte, die erzählt wird, als ein innerer Monolog, der sich nach und nach entfaltet. Fazit: „Die italienischen Schuhe“ ist ein leiser, nachdenklicher Roman, der durch seine sprachliche Schönheit und emotionale Tiefe besticht. Mankell zeigt hier eine reife, introspektive Seite, die den Leser dazu einlädt, über das eigene Leben, verpasste Chancen und das Loslassen nachzudenken.
"Zwischen dem was gesagt, aber nicht so gemeint war, und dem, was gemeint aber nicht so gesagt wurde, geht die meiste Liebe verloren." Dieses bekannte Zitat von Kahlil Gibran kam mir soeben in den Sinn als ich darüber grübelte , wie ich eine Meinung zu diesem Buch verfassen könnte, die ihm auch gerecht würde. Nun, das Zitat beschreibt erstaunlich gut um was es in dieser Erzählung geht. Das Beenden dieses Romans hinterlässt mich in einer melancholischen, traurigen Stimmung. Henning Mankell vermag es hier mit einfachen Worten über das Scheitern im Leben zu schreiben, über die Endlichkeit von uns allen, die Schuld- und Reuegefühle die wir auf unseren Schultern tragen. Und darüber, dass die Liebe und die Wahrheit das Einzige sind, was über uns hinaus bestehen bleibt. Buchzitat: "Bis hierher waren wir gekommen. Nicht weiter, aber bis hierher." Ein wundervoll trauriges Buch über das Leben und die Menschen. Ich freue mich auf zwei weitere Mankell Romane auf meinem SuB ❤️

Langatmig
Das Buch hat sich sehr dahingezogen. Ob es an dem Schreibstil oder der Geschichte lag ist fraglich, wahrscheinlich an beidem. Von Seite zu Seite wurde die Geschichte unglaubwürdiger und die Charaktere verwirrender. Manchmal hat der Autor fast die Kurve bekommen, tiefsinniger über das Leben und den Verlauf zu erzählen, aber leider wurden diese Teile dann auch stumpf und abrupt aufgelöst. Ich war froh, als es vorbei war.
Als ich jünger war, gab mir meine Mutter ein paar Bücher von Henning Mankell zu lesen. Ich sagte, dass ich sie mochte, obwohl ich es eigentlich nicht tat. Da es sich jedoch zeigt, dass sich der Lesegeschmack über die Jahre ändern kann (siehe Max Frisch), dachte ich, ich könnte es noch einmal mit Mankell versuchen. In diesem Falle jedoch vergebens. Denn Mankell ist noch immer nicht meins. Ich fühlte mich, als sei ich ein Eindringling in die Geschichte, als würden mich die Figuren gar nicht dabei haben wollen. Auch kam mir das Buch vor wie ein übermässig gefüllter Koffer. Zwar geht es grundsätzlich ums Sterben, aber Mankell stopft noch so viel mehr in diese paar Seiten, dass es einfach zu viel wurde. Zumindest für mich. Je nachdem versuche ich mich mit 60 noch einmal an Makell. Vielleicht.
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Axel Milberg liest sich mit sanfter Anziehungskraft in die Stille der Eisnächte, in die rauschenden Wälder Skandinaviens und nicht zuletzt in die Herzen der Hörer.
(4 CDs, Laufzeit: 4h 52)
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Author Description
Henning Mankell wurde 1948 in Stockholm geboren und wuchs im schwedischen Härjedalen auf. Schon im Alter von 17 Jahren ging er an das Riks Theater und arbeitete bereits ab 1968 als Regisseur und Autor. Mit einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972 einen Kindheitswunsch. Die Faszination für dieses Land ließ Henning Mankell auch in seiner schwedischen Heimat nicht mehr los. Seit 1990 widmete er sich den Fällen des Kommissar Wallander, die mittlerweile in über 40 Sprachen übersetzt wurden und auch in Fernsehen und Kino weltweit erfolgreich sind. Der vielbeschäftigte Schriftsteller, Drehbuchautor und Intendant leitete seit 1996 das Teatro Avenida in Maputo. 2015 verstarb Henning Mankell im Alter von 67 Jahren.
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Inselroman Ein Arzt zieht sich nach einem Vorkommnis auf eine schwedische Schäreninsel zurück und ist gelinde gesagt verzagt. Seine Ansprechpartner sind Hund, Katze und ein hypochondrischer Postbote. Jeden Tag schlägt er ein Loch ins Eis, um im Meer zu baden, bis plötzlich eine Frau mit Rollator auf der Eisfläche steht. Nun gewinnt der Roman Fahrt und es entfaltet sich ein Familiendrama. Das Buch durchweht eine leichte Melancholie, der Tod kommt vor, aber auch das Leben. Keine einfache Kost, aber durchaus lesenswert.
Perfekt!
Ich habe mit dieses Buch ausgesucht weil ich dachte es hat was italienisches. Hat es aber nicht ganz so, wie ich dachte. Dennoch hat mich diese Geschichte mit gezogen und immer wieder eine neue Spannende oder verwirrende Wendung gebracht. Es ist schwer zu erklären, daher sollte man es selbst lesen ! 🥰👠
Sehr tiefgreifend
Ich hatte mich nun an dieses Buch gewagt. Es liest sich sehr gut und ist sehr tiefgreifend über das Ende, den Rückblick und Neuorientierung des Lebens. Dieses Buch muss man aushalten können. Es hat mich sehr bewegt und ergriffen. Sogar zu Tränen gerührt. Darüber werde ich noch lange nachdenken. Ich kann es nur sehr empfehlen. Kann aber zu Reaktionen führen.
„Die italienischen Schuhe“ – Eine leise, nachdenkliche Reise zu sich selbst Henning Mankell, bekannt für seine Wallander-Krimis, zeigt in „Die italienischen Schuhe“ eine ganz andere Seite seines Schaffens. Dieser Roman ist keine Geschichte über Verbrechen, sondern ein stilles, tiefgründiges Werk über Einsamkeit, Reue und die Suche nach Vergebung. Stärken: Mankells Stärke liegt in seiner Fähigkeit, die Natur und Atmosphäre der schwedischen Schärenlandschaft lebendig werden zu lassen. Seine Beschreibungen von Land und Leuten sind poetisch und eindringlich, fast greifbar. Die Geschichte ist still, aber kraftvoll. Sie regt zum Nachdenken über das Leben, die Entscheidungen, die man trifft, und die Spuren, die man bei anderen hinterlässt, an. Schwächen: Für Leser, die einen typischen Spannungsbogen oder einen klaren Plot erwarten, mag der Roman zu langsam oder episodenhaft wirken. Es ist weniger eine Geschichte, die erzählt wird, als ein innerer Monolog, der sich nach und nach entfaltet. Fazit: „Die italienischen Schuhe“ ist ein leiser, nachdenklicher Roman, der durch seine sprachliche Schönheit und emotionale Tiefe besticht. Mankell zeigt hier eine reife, introspektive Seite, die den Leser dazu einlädt, über das eigene Leben, verpasste Chancen und das Loslassen nachzudenken.
"Zwischen dem was gesagt, aber nicht so gemeint war, und dem, was gemeint aber nicht so gesagt wurde, geht die meiste Liebe verloren." Dieses bekannte Zitat von Kahlil Gibran kam mir soeben in den Sinn als ich darüber grübelte , wie ich eine Meinung zu diesem Buch verfassen könnte, die ihm auch gerecht würde. Nun, das Zitat beschreibt erstaunlich gut um was es in dieser Erzählung geht. Das Beenden dieses Romans hinterlässt mich in einer melancholischen, traurigen Stimmung. Henning Mankell vermag es hier mit einfachen Worten über das Scheitern im Leben zu schreiben, über die Endlichkeit von uns allen, die Schuld- und Reuegefühle die wir auf unseren Schultern tragen. Und darüber, dass die Liebe und die Wahrheit das Einzige sind, was über uns hinaus bestehen bleibt. Buchzitat: "Bis hierher waren wir gekommen. Nicht weiter, aber bis hierher." Ein wundervoll trauriges Buch über das Leben und die Menschen. Ich freue mich auf zwei weitere Mankell Romane auf meinem SuB ❤️

Langatmig
Das Buch hat sich sehr dahingezogen. Ob es an dem Schreibstil oder der Geschichte lag ist fraglich, wahrscheinlich an beidem. Von Seite zu Seite wurde die Geschichte unglaubwürdiger und die Charaktere verwirrender. Manchmal hat der Autor fast die Kurve bekommen, tiefsinniger über das Leben und den Verlauf zu erzählen, aber leider wurden diese Teile dann auch stumpf und abrupt aufgelöst. Ich war froh, als es vorbei war.
Als ich jünger war, gab mir meine Mutter ein paar Bücher von Henning Mankell zu lesen. Ich sagte, dass ich sie mochte, obwohl ich es eigentlich nicht tat. Da es sich jedoch zeigt, dass sich der Lesegeschmack über die Jahre ändern kann (siehe Max Frisch), dachte ich, ich könnte es noch einmal mit Mankell versuchen. In diesem Falle jedoch vergebens. Denn Mankell ist noch immer nicht meins. Ich fühlte mich, als sei ich ein Eindringling in die Geschichte, als würden mich die Figuren gar nicht dabei haben wollen. Auch kam mir das Buch vor wie ein übermässig gefüllter Koffer. Zwar geht es grundsätzlich ums Sterben, aber Mankell stopft noch so viel mehr in diese paar Seiten, dass es einfach zu viel wurde. Zumindest für mich. Je nachdem versuche ich mich mit 60 noch einmal an Makell. Vielleicht.












