Die weiße Löwin
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Description
Book Information
Author Description
Henning Mankell (1948 - 2015) lebte als Schriftsteller und Theaterregisseur in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay Treibsand (Was es heißt, ein Mensch zu sein, 2015), die Neuausgabe von Die italienischen Schuhe (Roman, 2016), Die schwedischen Gummistiefel (Roman, 2016) und die frühen Romane Der Sandmaler (2017), Der Sprengmeister (2018) und Der Verrückte (2021).
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Henning Mankell wird gefeiert - ich drücke den „geh weg“-Button
Seit locker 15 Jahren auf dem SuB und im Rahmen meiner AbbauChallenge (hust, aktuell +9) nahm ich mir den Krimi endlich mal vor. Tja am Anfang befinden wir uns 1918 im Südafrika & die Buren wollen ihren Status sichern & nutzen die Urbevölkerung als Hilfsarbeiter & Bedienstete aus. Zeitsprung zur Entlassung von Nelson Mandela aus dem Gefängnis & der Angst, dass nun die Buren ihre Stellung & ihren Status verlieren. Zack wir sind in Schweden. Eine Maklerin verschwindet & man findet einen abgehakten schwarzen Finger, ein Haus explodiert und man findet eine alte Pistole, welche in Südafrika beliebt ist/war… Sprung - ein Typ soll irgendwelche Pumpen „organisieren“, weil einige Schweden die Dinger in Spanien gern im Garten stehen haben. Der findet dabei eine Leiche… Joah, was ist mit der Leiche? Ich weiß es nicht. Warum? Ich will es nicht wissen. Woran hat es gelegen? Tja, das fragt man sich immer, woran es gelegen hat. Es ist nicht mein Schreibstil, mich hebt es nicht an, ich will es einfach nicht… Man muss ja nicht alles mögen, oder? ☺️
Politischer Krimi Südafrika im Umbruch, der Neuanfang steht auf Messers Schneide. In ländlichen Schonen verschwindet eine Frau. Die Spur führt zu Ex-Agenten des KGB. Wie hängt das zusammen? Der leicht depressive Kommissar Wallander ermittelt wieder mit vollem Körpereinsatz. Kleine Geschichtsstunde im Krimigewand
Hinweis: Diese Rezension enthält inhaltliche Hinweise und Gedanken zu zentralen Figuren und Entwicklungen in Die weiße Löwin. Wer das Buch noch nicht gelesen hat und unvoreingenommen eintauchen möchte, sollte sie am besten erst danach lesen.
Die weiße Löwin beginnt mit dem Mord an einer Immobilienmaklerin. Wallander und sein Team übernehmen die Ermittlungen, die zunächst nach einem tragischen Einzelfall aussehen. Doch nach und nach wird klar, dass mehr dahintersteckt. Die Spur führt bis nach Südafrika, wo ein Attentat vorbereitet wird. Der angeheuerte Killer wird zur Ausbildung nach Schweden geschickt, doch durch eine unvorhergesehene Eskalation gerät alles außer Kontrolle. Zwischen dem Geschehen in Südafrika und Schweden wird die Geschichte immer dichter. Dass Wallanders Tochter mit hineingezogen wird, sorgt nicht nur für Spannung, sondern gibt auch der Beziehung zwischen Vater und Tochter mehr Tiefe. Im letzten Drittel verliert Wallander jegliche Distanz zum Fall. Angetrieben von Emotionen und dem Wunsch, das Richtige zu tun, verlässt er offizielle Wege und handelt auf eigene Faust. Das erinnert stark an Romanfiguren wie Jack Reacher – mit dem Unterschied, dass Wallander kein Held sein will. Er tut, was er für notwendig hält, auch wenn es ihn selbst in Gefahr bringt. Das ist naiv, mutig und menschlich zugleich. Die weiße Löwin ist ein politisch aufgeladener, atmosphärischer Krimi mit internationalem Schauplatz, der trotzdem nah an der Figur Wallander bleibt. Für mich einer der stärkeren Teile der Reihe, weil hier so vieles zusammenkommt: Ermittlungsarbeit, persönliche Entwicklung, politische Verflechtungen und moralische Grauzonen.
Der beste Wallander überhaupt
Wow, was für ein Buch! Es spielt nicht nur in einigen verschiedenen Ländern, sondern auch in verschiedenen Zeiten. Der Prolog aus dem Jahr 1918 hat mich zugegeben sehr irritiert, hat aber wesentlich zum Verständnis der Folgegeschichte beigetragen. Der Spannungsbogen ist unglaublich, auch nach Lösung des eigentlichen Mordes bleibt es noch spannend bis zur letzten Seite. Wahnsinn!!!
Das Buch ist durchaus interessant und verfolgt mal ein ganz anderes Thema als typische Krimis. Die Charaktäre sind gut ausgearbeitet und wirken echt. Jedoch kam trotz allem die ersten zwei Drittel keine wirkliche Spannung auf. Dafür dann am Ende um so mehr, obwohl es eigentlich keine Überaschungen gab. Ich werde definitiv noch mehr Bücher aus der Wallander-Reihe lesen.
The story started great, it had some great parts but all in all I’m quite disappointed. Everything was a bit too far fetched and too forced in my opinion. It was like Henning Mankell wanted to actually write a book about South Africa and its difficult political and cultural ways (the book was finished 1994) and just thought it would reach more people if he’d sell it under the name “A Wallander Thriller”. I still loved his approach of Inspector Wallander, who is all but flawless. I like protagonists with personal struggles that make them into believable characters and not the “superheros” that can often be found in other novels. Wallander is a police officer – and a rather good one – but he is also a human being. He hates and detests, worries and makes mistakes. Mistakes happen. But the amount of “unfortunate events” and mistakes was a bit too constructed for my liking. A telex misses the second page, the second attempt is wonky, as well and in the end the message still reaches the South African colleagues almost too late. Yeah, okay. As well as the woman from the airport who is usually always so attentive but lets on exactly this day exactly this one man go through the check in without paying further attention. I know that those things can happen but I think it didn’t do the story here any good. Way too much forcing the circumstances to fit into the storyline. Another point that bothered me a little was the translation. I’m not a native English speaker, but I think the translation from Swedish to English was… not one of the best. Some words were a bit questionable in the context they had been used and a few sentences were a little out of order. They still made sense but let me stumble a little while reading. A fairly good read, but not a good Wallander Thriller, as deplorable as it is.
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Henning Mankell (1948 - 2015) lebte als Schriftsteller und Theaterregisseur in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay Treibsand (Was es heißt, ein Mensch zu sein, 2015), die Neuausgabe von Die italienischen Schuhe (Roman, 2016), Die schwedischen Gummistiefel (Roman, 2016) und die frühen Romane Der Sandmaler (2017), Der Sprengmeister (2018) und Der Verrückte (2021).
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Henning Mankell wird gefeiert - ich drücke den „geh weg“-Button
Seit locker 15 Jahren auf dem SuB und im Rahmen meiner AbbauChallenge (hust, aktuell +9) nahm ich mir den Krimi endlich mal vor. Tja am Anfang befinden wir uns 1918 im Südafrika & die Buren wollen ihren Status sichern & nutzen die Urbevölkerung als Hilfsarbeiter & Bedienstete aus. Zeitsprung zur Entlassung von Nelson Mandela aus dem Gefängnis & der Angst, dass nun die Buren ihre Stellung & ihren Status verlieren. Zack wir sind in Schweden. Eine Maklerin verschwindet & man findet einen abgehakten schwarzen Finger, ein Haus explodiert und man findet eine alte Pistole, welche in Südafrika beliebt ist/war… Sprung - ein Typ soll irgendwelche Pumpen „organisieren“, weil einige Schweden die Dinger in Spanien gern im Garten stehen haben. Der findet dabei eine Leiche… Joah, was ist mit der Leiche? Ich weiß es nicht. Warum? Ich will es nicht wissen. Woran hat es gelegen? Tja, das fragt man sich immer, woran es gelegen hat. Es ist nicht mein Schreibstil, mich hebt es nicht an, ich will es einfach nicht… Man muss ja nicht alles mögen, oder? ☺️
Politischer Krimi Südafrika im Umbruch, der Neuanfang steht auf Messers Schneide. In ländlichen Schonen verschwindet eine Frau. Die Spur führt zu Ex-Agenten des KGB. Wie hängt das zusammen? Der leicht depressive Kommissar Wallander ermittelt wieder mit vollem Körpereinsatz. Kleine Geschichtsstunde im Krimigewand
Hinweis: Diese Rezension enthält inhaltliche Hinweise und Gedanken zu zentralen Figuren und Entwicklungen in Die weiße Löwin. Wer das Buch noch nicht gelesen hat und unvoreingenommen eintauchen möchte, sollte sie am besten erst danach lesen.
Die weiße Löwin beginnt mit dem Mord an einer Immobilienmaklerin. Wallander und sein Team übernehmen die Ermittlungen, die zunächst nach einem tragischen Einzelfall aussehen. Doch nach und nach wird klar, dass mehr dahintersteckt. Die Spur führt bis nach Südafrika, wo ein Attentat vorbereitet wird. Der angeheuerte Killer wird zur Ausbildung nach Schweden geschickt, doch durch eine unvorhergesehene Eskalation gerät alles außer Kontrolle. Zwischen dem Geschehen in Südafrika und Schweden wird die Geschichte immer dichter. Dass Wallanders Tochter mit hineingezogen wird, sorgt nicht nur für Spannung, sondern gibt auch der Beziehung zwischen Vater und Tochter mehr Tiefe. Im letzten Drittel verliert Wallander jegliche Distanz zum Fall. Angetrieben von Emotionen und dem Wunsch, das Richtige zu tun, verlässt er offizielle Wege und handelt auf eigene Faust. Das erinnert stark an Romanfiguren wie Jack Reacher – mit dem Unterschied, dass Wallander kein Held sein will. Er tut, was er für notwendig hält, auch wenn es ihn selbst in Gefahr bringt. Das ist naiv, mutig und menschlich zugleich. Die weiße Löwin ist ein politisch aufgeladener, atmosphärischer Krimi mit internationalem Schauplatz, der trotzdem nah an der Figur Wallander bleibt. Für mich einer der stärkeren Teile der Reihe, weil hier so vieles zusammenkommt: Ermittlungsarbeit, persönliche Entwicklung, politische Verflechtungen und moralische Grauzonen.
Der beste Wallander überhaupt
Wow, was für ein Buch! Es spielt nicht nur in einigen verschiedenen Ländern, sondern auch in verschiedenen Zeiten. Der Prolog aus dem Jahr 1918 hat mich zugegeben sehr irritiert, hat aber wesentlich zum Verständnis der Folgegeschichte beigetragen. Der Spannungsbogen ist unglaublich, auch nach Lösung des eigentlichen Mordes bleibt es noch spannend bis zur letzten Seite. Wahnsinn!!!
Das Buch ist durchaus interessant und verfolgt mal ein ganz anderes Thema als typische Krimis. Die Charaktäre sind gut ausgearbeitet und wirken echt. Jedoch kam trotz allem die ersten zwei Drittel keine wirkliche Spannung auf. Dafür dann am Ende um so mehr, obwohl es eigentlich keine Überaschungen gab. Ich werde definitiv noch mehr Bücher aus der Wallander-Reihe lesen.
The story started great, it had some great parts but all in all I’m quite disappointed. Everything was a bit too far fetched and too forced in my opinion. It was like Henning Mankell wanted to actually write a book about South Africa and its difficult political and cultural ways (the book was finished 1994) and just thought it would reach more people if he’d sell it under the name “A Wallander Thriller”. I still loved his approach of Inspector Wallander, who is all but flawless. I like protagonists with personal struggles that make them into believable characters and not the “superheros” that can often be found in other novels. Wallander is a police officer – and a rather good one – but he is also a human being. He hates and detests, worries and makes mistakes. Mistakes happen. But the amount of “unfortunate events” and mistakes was a bit too constructed for my liking. A telex misses the second page, the second attempt is wonky, as well and in the end the message still reaches the South African colleagues almost too late. Yeah, okay. As well as the woman from the airport who is usually always so attentive but lets on exactly this day exactly this one man go through the check in without paying further attention. I know that those things can happen but I think it didn’t do the story here any good. Way too much forcing the circumstances to fit into the storyline. Another point that bothered me a little was the translation. I’m not a native English speaker, but I think the translation from Swedish to English was… not one of the best. Some words were a bit questionable in the context they had been used and a few sentences were a little out of order. They still made sense but let me stumble a little while reading. A fairly good read, but not a good Wallander Thriller, as deplorable as it is.













