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"Mein Name ist John of Waringham, ich bringe der Gräfin eine Nachricht des Königs." "Von welchem König?", fragte der Wächter. John glitt aus dem Sattel und tritt ohne Eile auf ihn zu "Ich weiß nur von einem rechtmäßigen König von Frankreich." Der Soldat nickte und erwiederte Johns Blick herausfordernd. "Ja. Ich auch." Gleichzeitig legten sie die Rechte ans Heft, aber John war schneller. Er hatte sein Schwert in der Hand, als der andere noch zog, setzte ihm die Spitze and die ungeschützte Kehle und forderte: "Dann sag mir seinen Namen." -----------------------------------------------------------
Kurz zur Geschichte: Man startet im Jahr 1413 und lernt John of Waringham kennen. Der 14-jährige Junge ist der Sohn von Robin of Waringham, ein Earl mit hohem Ansehen. John steht als deutlich jüngerer Sohn immer im Schatten seiner Brüder, die sich alle schon einen Namen gemacht haben. Als sein Vater ihn dann noch gegen seinen Willen wegschicken will, haut er ab und flieht an den Hof des Königs. Dort wird er ein Knappe und zieht schon bald in den Krieg nach Frankreich, wird ein Ritter und erobert mit seinem König Frankreich. Doch auf Grund einer Krankheit verstirbt der König, aber dessen Sohn ist zu jung um seine Aufgaben als König zu erfüllen. John wird aufgetragen den Jungen zu beschützen bis er mündig ist. Durch den freien Thron versuchen nun andere Mächte den Thron zu besteigen und nebenbei muss man dafür sorgen, dass der junge König in Frankreich anerkannt wird. Natürlich ist das nur ein Bruchteil und eher die Entwicklung von Englands Geschichte. John hat natürlich noch viel mehr persönliche Probleme. Endlich meine Meinung: Also ich liebe einfach historische Romane im Mittelalter. Besonders, weil die Autorin am Ende noch mal die Geschichte Englands aufgreift und erklärt, was in diesem Buch ausgedacht war, was nicht bewiesen ist und was historisch belegt auch so passiert ist (sehr viel ist wahr). Ich finde das einfach interessant. Die Geschichte an sich ist auch einfach mitreißend und spannend. Das Buch hat mich aus meiner Lesepause befreit und ich konnte es kaum noch weglegen. Die Handlung ist sehr schnell, aber trotzdem nicht verwirrend. Die Charaktere sind mir auch alle ans Herz gewachsen und ich vermisse sie ein bisschen 😂. (Obwohl ich manchmal den Überblick bei den Namen verloren habe, aber das war nicht sehr schlimm und hat mein Verständnis der Geschichte nicht beeinträchtigt.) Sie haben alle ihre eigene Art und ich mochte besonders Owen Tudor. John war mir auch super sympathisch. Er ist sehr wahrhaftig und hat ein sehr fortschrittliches Weltbild für das Zeitalter. (Mir ist klar das viele Leute damals anders gedacht haben über Vieles und es für diese Zeit normal war, aber ich wäre nicht damit klar gekommen hätte John auch so gedacht. Manchmal hatte er aber zum Beispiel auch Gedanken das sich seine Frau unterordnen sollte. Er hat es zwar nie zum Ausdruck gebracht und sie immer gleichwertig behandelt. Ich wollte trotzdem in solchen Momenten das Buch gegen die Wand hauen.) Der Schreibstyl ist auch sehr ausdrucksstark und ich konnte mir immer alles genau vorstellen. Es ist wirklich krass man kann sich super hineinversetzen und sich wirklich vorstellen wie man die Geschichte miterlebt. Alles ist super bildlich beschrieben. Nur wenn man nicht so mit den Sitten des Mittelalters klarkommt, sollte man das Buch nicht lesen. (Gewalt, Tod, Vergewaltigung, altmodisches Denken) Also beispielsweise es wurden Leute verbrannt, geköpft... und ich wollte auch nicht so genau über ein paar ekelhafte Dinge lesen. Ach und meine Lieblingsstellen... einmal wird Blut getrunken und an einer anderen Stelle standen sie auf Leichenbergen.
Jul 28, 2025
"Mein Name ist John of Waringham, ich bringe der Gräfin eine Nachricht des Königs." "Von welchem König?", fragte der Wächter. John glitt aus dem Sattel und tritt ohne Eile auf ihn zu "Ich weiß nur von einem rechtmäßigen König von Frankreich." Der Soldat nickte und erwiederte Johns Blick herausfordernd. "Ja. Ich auch." Gleichzeitig legten sie die Rechte ans Heft, aber John war schneller. Er hatte sein Schwert in der Hand, als der andere noch zog, setzte ihm die Spitze and die ungeschützte Kehle und forderte: "Dann sag mir seinen Namen." -----------------------------------------------------------
Kurz zur Geschichte: Man startet im Jahr 1413 und lernt John of Waringham kennen. Der 14-jährige Junge ist der Sohn von Robin of Waringham, ein Earl mit hohem Ansehen. John steht als deutlich jüngerer Sohn immer im Schatten seiner Brüder, die sich alle schon einen Namen gemacht haben. Als sein Vater ihn dann noch gegen seinen Willen wegschicken will, haut er ab und flieht an den Hof des Königs. Dort wird er ein Knappe und zieht schon bald in den Krieg nach Frankreich, wird ein Ritter und erobert mit seinem König Frankreich. Doch auf Grund einer Krankheit verstirbt der König, aber dessen Sohn ist zu jung um seine Aufgaben als König zu erfüllen. John wird aufgetragen den Jungen zu beschützen bis er mündig ist. Durch den freien Thron versuchen nun andere Mächte den Thron zu besteigen und nebenbei muss man dafür sorgen, dass der junge König in Frankreich anerkannt wird. Natürlich ist das nur ein Bruchteil und eher die Entwicklung von Englands Geschichte. John hat natürlich noch viel mehr persönliche Probleme. Endlich meine Meinung: Also ich liebe einfach historische Romane im Mittelalter. Besonders, weil die Autorin am Ende noch mal die Geschichte Englands aufgreift und erklärt, was in diesem Buch ausgedacht war, was nicht bewiesen ist und was historisch belegt auch so passiert ist (sehr viel ist wahr). Ich finde das einfach interessant. Die Geschichte an sich ist auch einfach mitreißend und spannend. Das Buch hat mich aus meiner Lesepause befreit und ich konnte es kaum noch weglegen. Die Handlung ist sehr schnell, aber trotzdem nicht verwirrend. Die Charaktere sind mir auch alle ans Herz gewachsen und ich vermisse sie ein bisschen 😂. (Obwohl ich manchmal den Überblick bei den Namen verloren habe, aber das war nicht sehr schlimm und hat mein Verständnis der Geschichte nicht beeinträchtigt.) Sie haben alle ihre eigene Art und ich mochte besonders Owen Tudor. John war mir auch super sympathisch. Er ist sehr wahrhaftig und hat ein sehr fortschrittliches Weltbild für das Zeitalter. (Mir ist klar das viele Leute damals anders gedacht haben über Vieles und es für diese Zeit normal war, aber ich wäre nicht damit klar gekommen hätte John auch so gedacht. Manchmal hatte er aber zum Beispiel auch Gedanken das sich seine Frau unterordnen sollte. Er hat es zwar nie zum Ausdruck gebracht und sie immer gleichwertig behandelt. Ich wollte trotzdem in solchen Momenten das Buch gegen die Wand hauen.) Der Schreibstyl ist auch sehr ausdrucksstark und ich konnte mir immer alles genau vorstellen. Es ist wirklich krass man kann sich super hineinversetzen und sich wirklich vorstellen wie man die Geschichte miterlebt. Alles ist super bildlich beschrieben. Nur wenn man nicht so mit den Sitten des Mittelalters klarkommt, sollte man das Buch nicht lesen. (Gewalt, Tod, Vergewaltigung, altmodisches Denken) Also beispielsweise es wurden Leute verbrannt, geköpft... und ich wollte auch nicht so genau über ein paar ekelhafte Dinge lesen. Ach und meine Lieblingsstellen... einmal wird Blut getrunken und an einer anderen Stelle standen sie auf Leichenbergen.
Jul 28, 2025








