Die Hüter der Rose

Die Hüter der Rose

by Rebecca Gablé·Book 2 of 7
Softcover
4.6208
MittelalterJahrhundert TrilogieHistorischer RomanHistorical

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Description

"Etwas Furchtbares war in Gang gekommen, das nicht nur seine Familie betraf, sondern ebenso den König, das Haus Lancaster und ganz England. Ihnen allen schien der Blutmond."

England 1413: Als der dreizehnjährige John of Waringham fürchten muss, von seinem Vater in eine kirchliche Laufbahn gedrängt zu werden, reißt er aus und macht sich auf den Weg nach Westminster. Dort begegnet er König Harry und wird an dessen Seite schon jung zum Ritter und Kriegshelden. Doch Harrys plötzlicher Tod stürzt England in eine tiefe Krise, denn sein Sohn und Thronfolger ist gerade acht Monate alt ...

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
1120
Price
15.50 €

Author Description

Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden allesamt Bestseller Bestseller und in viele Sprachen übersetzt.

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5

"Mein Name ist John of Waringham, ich bringe der Gräfin eine Nachricht des Königs." "Von welchem König?", fragte der Wächter. John glitt aus dem Sattel und tritt ohne Eile auf ihn zu "Ich weiß nur von einem rechtmäßigen König von Frankreich." Der Soldat nickte und erwiederte Johns Blick herausfordernd. "Ja. Ich auch." Gleichzeitig legten sie die Rechte ans Heft, aber John war schneller. Er hatte sein Schwert in der Hand, als der andere noch zog, setzte ihm die Spitze and die ungeschützte Kehle und forderte: "Dann sag mir seinen Namen." -----------------------------------------------------------

Kurz zur Geschichte: Man startet im Jahr 1413 und lernt John of Waringham kennen. Der 14-jährige Junge ist der Sohn von Robin of Waringham, ein Earl mit hohem Ansehen. John steht als deutlich jüngerer Sohn immer im Schatten seiner Brüder, die sich alle schon einen Namen gemacht haben. Als sein Vater ihn dann noch gegen seinen Willen wegschicken will, haut er ab und flieht an den Hof des Königs. Dort wird er ein Knappe und zieht schon bald in den Krieg nach Frankreich, wird ein Ritter und erobert mit seinem König Frankreich. Doch auf Grund einer Krankheit verstirbt der König, aber dessen Sohn ist zu jung um seine Aufgaben als König zu erfüllen. John wird aufgetragen den Jungen zu beschützen bis er mündig ist. Durch den freien Thron versuchen nun andere Mächte den Thron zu besteigen und nebenbei muss man dafür sorgen, dass der junge König in Frankreich anerkannt wird. Natürlich ist das nur ein Bruchteil und eher die Entwicklung von Englands Geschichte. John hat natürlich noch viel mehr persönliche Probleme. Endlich meine Meinung: Also ich liebe einfach historische Romane im Mittelalter. Besonders, weil die Autorin am Ende noch mal die Geschichte Englands aufgreift und erklärt, was in diesem Buch ausgedacht war, was nicht bewiesen ist und was historisch belegt auch so passiert ist (sehr viel ist wahr). Ich finde das einfach interessant. Die Geschichte an sich ist auch einfach mitreißend und spannend. Das Buch hat mich aus meiner Lesepause befreit und ich konnte es kaum noch weglegen. Die Handlung ist sehr schnell, aber trotzdem nicht verwirrend. Die Charaktere sind mir auch alle ans Herz gewachsen und ich vermisse sie ein bisschen 😂. (Obwohl ich manchmal den Überblick bei den Namen verloren habe, aber das war nicht sehr schlimm und hat mein Verständnis der Geschichte nicht beeinträchtigt.) Sie haben alle ihre eigene Art und ich mochte besonders Owen Tudor. John war mir auch super sympathisch. Er ist sehr wahrhaftig und hat ein sehr fortschrittliches Weltbild für das Zeitalter. (Mir ist klar das viele Leute damals anders gedacht haben über Vieles und es für diese Zeit normal war, aber ich wäre nicht damit klar gekommen hätte John auch so gedacht. Manchmal hatte er aber zum Beispiel auch Gedanken das sich seine Frau unterordnen sollte. Er hat es zwar nie zum Ausdruck gebracht und sie immer gleichwertig behandelt. Ich wollte trotzdem in solchen Momenten das Buch gegen die Wand hauen.) Der Schreibstyl ist auch sehr ausdrucksstark und ich konnte mir immer alles genau vorstellen. Es ist wirklich krass man kann sich super hineinversetzen und sich wirklich vorstellen wie man die Geschichte miterlebt. Alles ist super bildlich beschrieben. Nur wenn man nicht so mit den Sitten des Mittelalters klarkommt, sollte man das Buch nicht lesen. (Gewalt, Tod, Vergewaltigung, altmodisches Denken) Also beispielsweise es wurden Leute verbrannt, geköpft... und ich wollte auch nicht so genau über ein paar ekelhafte Dinge lesen. Ach und meine Lieblingsstellen... einmal wird Blut getrunken und an einer anderen Stelle standen sie auf Leichenbergen.

5

Alles was der englische Königshof zu bieten hat. Leidenschaft, Krieg, Intrigen.

5

„Die Wahrheit verschwindet nicht, nur weil man sie nicht ausspricht.“ - Earl of March

Ich finde es überaus faszinierend, wie Rebecca Gablé die Realität mit der Fiktion vereint. Im 2. Band der Waringham-Reihe „Die Hüter der Rose“ geht es um den jüngsten Sohn von Robert of Waringham (der Hauptcharakter des 1. Bandes „Das Lächeln der Fortuna“) „John of Waringham“ und erzählt von seinem Leben als treuer Soldat des Königs Henry V. Als König Henry V. plötzlich verstarb, erteilte er John die Aufgabe, seinen jüngsten und einzigen Sohn, Henry VI., großzuziehen und sein Leibwächter zu werden. Doch England befindet sich nach wie vor im 100. jährigen Krieg mit Frankreich und gewisse machtgierige Personen wollen die Gunst des noch so jungen Königs für sich allein beanspruchen. Dass auch dieser Roman wieder 5/5 Sterne erhält, ist natürlich nur verdient. Der Schreibstil von R. Gablé ist, wie in all ihren anderen historischen Romanen, so schön und lässt einen förmlich in die damalige Zeit eintauchen. Wie am Anfang erwähnt, bin ich total begeistert, wie Gablé den Mix aus Fantasie und Realität herstellt, sodass man richtig „wahrlich und wahrlich“ Teil der Vergangenheit wird. Mein Lieblingscharakter - neben John natürlich - ist aber Henry Beaufort (Kardinal Beaufort), der mich mit seiner intelligenten und gleichzeitig sarkastischen Art total in seinen Bann gezogen hat. Keine Ahnung weshalb aber irgendwie erinnert er mich an Albus Dumbledore aus Harry Potter. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass ich teilweise durcheinander kam mit den ganzen Lords und Earls und ich somit gezwungen war, hin und wieder mal zu googeln, wer eigentlich von wem abstammt. Ein ausgesprochen gelungener 2. Band dieser wundervollen Saga, ich habe den 3. Band bereits schon im Regal stehen und freue mich auf die Fortsetzung! „Das Leben ist so flüchtig, so leicht verloren, so schnell verspielt.“ - John of Waringham

„Die Wahrheit verschwindet nicht, nur weil man sie nicht ausspricht.“ - Earl of March
4

4,5 ⭐️ Wieder ein Teil der nicht lang genug sein kann und bei dem ich das Gefühl habe ein paar Freunde zu verlieren....

4

Überraschend unterhaltsam

So langsam habe ich das Gefühl, dass mir historische Roman gefallen. Die Handlung rund um John of Waringham im beginnenden 15. Jahrhundert war trotz der über 1000 Seiten eigentlich immer spannend. Ich habe nur relativ lange gebraucht, um mit den Figuren mitzufiebern, aber dann gab es quasi kein Halten mehr. Besonders hervorheben muss ich, dass die Autorin es außerordentlich gut geschafft hat reale und fiktive Persönlichkeiten zu verbinden und die Geschichte authentisch werden zu lassen. Sie hat es außerdem geschafft, dass ich mich so sehr für die Charaktere interessiert habe, dass ich sie gegoogelt habe und mich dadurch zum Teil selbst gespoilert habe. Richtig stark fand ich auch die Charakterentwichlung, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, dass die eine oder andere gute Eigenschaft herauskommt. Allerdings waren die Moralvorstellung vor fast 600 Jahren natürlich anders und so auch irgendwie authentisch, dass die Personen so waren wie sie waren. Insgesamt ein wirklich tolles Buch mit Charakteren an die ich noch oft denken werde.

5

„Etwas Furchtbares war im Gang gekommen, das nicht nur seine Familie betraf, sondern den König, das Haus Lancaster und ganz England. Ihnen allen schien der Blutmond.“

Nach der chronologischen Reihenfolge der dritte Waringham - Roman. In diesem Roman spielt nicht nur einer meiner liebsten Hauptfigur mit,John, sondern auch einer meiner liebsten Nebenfiguren mit, Owen Tudor. Ich finde mal wieder diese Buch klasse.

5

Ein kurzweiliger Pageturner mit gut recherchiertem Hintergrund!

4.5

Rebecca Gablé ist für mich die Königin der historischen Romane und ihre Waringham-Saga ein Muss für jeden Fan dieses Genres. Unglaublich bildhaft erzählt die Autorin ein ungemein packendes Epos, gespickt mit hervorragend ausgearbeiteten Charakteren. Von Intrigen, Machtspielen, Geheimnissen, Kriegen bis hin zu knackigen, gehaltvollen Dialogen ist alles geboten, was das Herz begehrt. Auch historische Persönlichkeiten wie zum Beispiel die „Jungfrau von Orleans“ werden realistisch basierend auf historischen Werken dargestellt. Ich bin absolut begeistert und freue mich wahnsinnig, die weiteren Generationen der Waringhams, Lancasters usw. zu begleiten.

5

Rebecca Gablé kann es einfach

Der 2. Band der Waringham-Saga hat mir fast so gut gefallen wie der 1. Band. Wieder führt uns Rebecca Gablé ins England des 15. Jahrhunderts und wieder wird die Zeit so lebendig und nachvollziehbar geschildert, dass man sich alles super gut vorstellen kann. Vieles der Geschichte hat man ja schon mal grob gehört, aber die genauen historischen Zusammenhänge habe ich erst jetzt so richtig begriffen. Dabei wurde der Roman (der immerhin über 1000 Seiten hat) niemals langweilig oder trocken. Warum ich den 1. Band etwas lieber mochte, liegt am Hauptcharakter. Mit Robin konnte ich mehr anfangen als mit John, der mir oft doch ziemlich auf die Nerven ging - im ersten Teil war mir sein Heiligenschein zu grell und später fand ich ihn oft nervig selbstgerecht. Dafür wartet der Roman mit zahlreichen Nebenfiguren auf, von denen ich viele ins Herz schließen konnte - Liz, Owen, Somerset, Juliana, Daniel, Kate - das waren alles tolle Charaktere! Ich freue mich sehr auf Band 3, der mit Blanche ja endlich eine weibliche Hauptfigur hat (auch wenn ich mich mit dem Namen Blanche durch zu viel Golden Girls schauen etwas schwertue 😅)

5

Gleich ein Highlight am Anfang des Jahres

5

War ein Gedanke einmal gedacht, ließ er sich nicht so einfach wieder aus der Welt schaffen. 4,5

5

Einer meiner liebsten Romane von Rebecca Gablé mit der liebsten Hauptfigur John und so vielen alten Gesichtern aus „Das Rad der Fortuna“.

5

Mein Lieblingswaringham :-)

5

Nach meinen anfänglichen Schwierigkeiten mit Raymond und John (Sie sind einfach nicht Robin

4.5

Auch der zweite Band der Waringham Saga überzeugt

Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, diesmal die Geschichte von John of Waringham zu lesen. Es ist so informativ, spannend und unterhaltsam, auch wenn man etwas Durchhaltevermögen braucht, da das Buch noch länger ist als der erste Teil. Für Liebhaber von dicken Schmökern und historischen Romanen eine absolute Leseempfehlung!

2.5

Leider bisher der schwächste Teil der Reihe

Nach der mitreißenden Erzählung des ersten Romans der Waringham-Reihe „das Lächeln der Fortuna“ konnte „die Hüter der Rose“ als Nachfolger leider nicht an seinen Vorgänger anknüpfen. Ich habe zwei Anläufe gebraucht, um dieses Buch zu beenden. Der Roman wird besser desto länger man ihn liest, konnte mich aber - trotz des faszinierenden historischen Kontexts - nicht überzeugen. Leider bisher der schwächste Teil der Reihe.

5

Wir lernen John of Waringham das erste Mal 1413 kennen, als er gerade 13 Jahre alt ist. Er ist der jüngste gemeinsame Sohn von Robin und Blanche of Waringham. Er ist ein richtiger Waringham, ein absoluter Pferdenarr, denn in der Nacht als König Harry gekörnt wird, weil sein Vater König Henry IV verstorben ist schlägt der Blitz im Gestüt ein und John will die Pferde unbedingt retten. Selbst wenn er dadurch sein eigenes Leben in Gefahr bringt. Als der Bischof von Winchester, Henry Beaufort zu Besuch nach Waringham kommt befürchtet John sein Vater will ihn in die kirchliche Laufbahn drängen und verschwindet bei Nacht und Nebel, um auf eigene Faust an den Hof des Königs zu kommen. Sein größter Wunsch ist es wie seine zwei Brüder Raymond und Mortimer Ritter des Königs zu werden. Doch sein Weg dorthin ist von einigen Schwierigkeiten gespickt und als er endlich den König trifft muss er den ersten Ketzer brennen sehen. Denn es sind schwierige Zeiten in England angebrochen. Es gibt viele Lollarden unter König Harrys Untertanen. Am Hof des Königs lernt John den jungen Somerset, John Beaufort kennen und die beiden John’s werden Freunde. Schon bald lernt John den Umgang bei Hofe, die Rangfolge und auch die Machtverhältnisse kennen, meist versteht er die Zusammenhänge erst nachdem Somerset sie ihm erklärt hat, denn Somerset befindet sich schon sein halbes junges Leben bei Hofe. Durch einen Zufall trifft John bei Hofe Bischof Beaufort wieder. Dieser sichert ihm zu auf ewig ein guter Freund zu sein und sollte er Rat brauchen oder Unterstützung könne er sich immer an ihn wenden. Bischof Beaufort ist der jüngste Sohn von John of Gaunt, dem Duke of Lancaster und somit auch dem Hause Waringham freundschaftlich gesinnt. Wie schon sein Vater leitet Beaufort die Geschicke bei Hof und versucht immer im Sinne Englands zu handeln. Er steht Harry so wie dessen Sohn bei schwierigen Entscheidungen bei und versucht sich dabei selbst nie zu bereichern. Auch ihm wird nach Harry’s Tod eine schwierige Aufgabe zu teil. Er muss mit den anderen des Kronrates aus einem Kind einen guten König formen. Das Buch die Hüter der Rose ist in vier große Abschnitte unterteilt. Wir beginnen im Jahr 1413 und beenden die Geschichte im Jahre 1442. Zwischen den Abschnitten sind jeweils zwei bis vier Jahre vergangen ehe wir wieder in die Geschichte einsteigen. Ich bin fasziniert wie sich Rebecca Gablé mit den ganzen Namen der Duke’s und Earl’s und die Verwandtschaftsgeschichten dazu auskennt. Ich musste zwischenzeitlich ziemlich überlegen wer jetzt genau mit wem verwandt ist und wer jetzt dieser Earl oder Duke schon wieder ist. Ich hätte eine Tabelle gebraucht, um das alles relativ gut überblicken zu können. Auch in diesem Buch ist es ihr wieder gelungen Fiktion und Tatsachen miteinander zu verweben, so dass der Leser wie gefangen ist in diesem Buch. Auch in diesem Buch hat es mir wieder ein Lancaster angetan. Wie sollte es auch anders sein. Da Bischof Beaufort wie auch schon sein Vater alles daran setzt England und dem König zu dienen gewinnt auch er mit seiner Umsicht und Weitsichtigkeit meine Hochachtung. Ich finde es faszinierend wie schnell er Zusammenhänge herstellt, wo scheinbar keine sind und wie er seine Macht nie versucht zu missbrauchen, da kann ich über kleine Verfehlungen seinerseits hinwegsehen. Auch mir ist bewusst, dass ich diese Figur nur so toll finde, weil Rebecca Gablé ihn so für sich zurecht gebogen hat aus den Teilen, welche historisch belegt sind und aus dem was seine Kritiker über ihn sagen. Nur auf Grund der Entscheidung von Rebecca Gablé finde ich diesen Mann so symphatisch. Fazit Ein Buch mit Suchtfaktor. Die detailliebe und die tollen, realistisch beschriebenen Charakter lassen den Leser in eine längst vergangene Welt eintauchen und der Leser begleitet John of Waringham mit seinem losen Mundwerk und seiner liebe zu den Pferden. Er schummelt sich heimlich ins Herz und lässt es für Waringham höher schlagen.

5

Das war so spannend

Ich habe es durch gesuc htet!

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