Das Lächeln der Fortuna

Das Lächeln der Fortuna

by Rebecca Gablé·Book 1 of 5
Hardback
4.5372
MittelalterJahrhundert TrilogieHistorischer RomanHistorical

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Description

England 1360. Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt.Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft.

Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancester erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und er begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind.

Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
1024
Price
24.70 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
51%
47%
14%
24%
100%
59%
30%
25%
89%
71%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
100%
100%
68%
87%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

50
All
4

"Robin schüttelte wieder den Kopf. ~Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wer Earl werden wird~ Isaac sah ihn ernst an und hob langsam die Schultern. ~Tja, du jedenfalls nicht, Junge. Soviel steht wohl fest~" -----------------------------------------------------

Also um diese 1200 Seiten zulesen muss man Ritterepos echt lieben, aber ich habe es auf jeden Fall geliebt. Natürlich wenn man nicht klar kommt mit den raueren Sitten des Mittelalters (Alles was erlaubt war und Sachen die nicht akzeptiert wurden. Ich bin froh das ich nicht damals gelebt habe.) sollte man dieses Buch nicht lesen. Robin (Hauptcharakter) habe ich auf jeden Fall sehr gemocht. Ein sehr freundlicher Mann dessen Werte für diese Zeit sehr fortschrittlich waren. Ich mochte seine Art immer das zu sagen was er dachte und sein Tatendurst hat mir auch gefallen. Ich habe so einen historischen Roman noch nicht gelesen. Ich fand es sehr interessant so einen Teil der Geschichte Englands zu erfahren auf eine viel spannendere Art und Weise. Zwischendurch wurde es etwas langweilig, aber das ist ja normal, man hat ihn sein ganzes Leben begleitet und ich gönne ihm auch ein wenig Ruhe. Die meiste Zeit war trotzdem sehr spannend. Ich musste mich auch erst an die großen Zeitsprünge gewöhnen. Das kannte ich noch nicht, aber da kam man sehr gut rein. Ich mochte auch die anderen Charaktere sehr gerne und konnte alle sehr gut verstehen. Die Autorin hat wirklich einen tollen Schreibstyl, durch den alles lebendiger wird und der das Lesen angenehmer macht. Ich muss persönlich sagen, dass diese romantischen Ereignisse für mich nicht das richtige waren. Das liegt nicht daran, dass sie schlecht geschrieben wurden, sondern weil das nicht so meins ist. Kann ja jeder für sich selbst entscheiden.

5

Unglaublich gut geschrieben. Komplex und doch sehr fesselnd werden wir hier durch Höhen und Tiefen von Robins leben geführt. Toll an dem Schreibstil, trotz historischem Hintergrund sehr verständlich und 'modern".

5

Ein historisches Meisterwerk.

Ich habe selten so geistreiche Dialoge, eine mitreißende Story und perfekte Recherche in einem Buch vereint gelesen. Absolute Empfehlung meinerseits

5

Liebs!

Ich hab das Buch vor Jahren gelesen, fand es da schon grosao. Das Hörbuch steht dem in nichts nach. Ich kenne die anderen Teile leider nicht, aber die gehe ich auf jeden Fall jetzt an.

4

Das Lächeln der Fortuna (Waringham-Saga - Buch 1 von 7) - Intrigen, Ehre und Schicksal

Der Auftakt der Waringham-Saga entführt in das England des 14. Jahrhunderts – eine Zeit politischer Intrigen, kriegerischer Auseinandersetzungen und gesellschaftlicher Umbrüche. Im Mittelpunkt steht Robin of Waringham, dessen Leben durch den angeblichen Verrat seines Vaters aus den Fugen gerät. Vom enteigneten Verräterssohn steigt er im Laufe der Handlung zu einem einflussreichen Earl auf. Diese große Entwicklung bildet das emotionale und dramaturgische Rückgrat des Romans. Besonders überzeugend ist die Figur Robins selbst. Er ist kein übermenschlicher Held, sondern ein Mensch mit Zweifeln, Fehlern und inneren Konflikten. Seine Loyalität, sein Ehrgefühl und sein Mut stehen immer wieder auf dem Prüfstand. Gerade die Spannung zwischen persönlichem Glück und politischer Pflicht verleiht der Geschichte Tiefe. Auch die Nebenfiguren – allen voran John of Gaunt, Mortimer und Blanche – sind vielschichtig gestaltet und treiben die Handlung glaubwürdig voran. Der Roman verbindet persönliche Schicksale mit historischen Ereignissen wie dem Hundertjährigen Krieg, dem Aufstand von Wat Tyler oder den Machtkämpfen um den englischen Thron. Dabei gelingt es, Geschichte lebendig und greifbar zu machen, ohne belehrend zu wirken. Das mittelalterliche England erscheint rau, gefährlich und zugleich faszinierend. Intrigen am Hof stehen neben Schlachtenszenen, politische Strategien neben privaten Tragödien. Ein zentrales Thema ist das Spiel des Schicksals: Aufstieg und Fall liegen oft dicht beieinander. Der Titel verweist nicht zufällig auf die Unberechenbarkeit der Fortuna, die Menschen emporhebt und wieder stürzt. Robin muss immer wieder erleben, wie mühsam erkämpftes Glück bedroht wird – sei es durch Verrat, Krieg oder familiäre Konflikte. Insgesamt ist der erste Teil der Waringham-Saga ein eindrucksvoller historischer Roman, der Spannung, Gefühl und historische Genauigkeit verbindet. Er bietet eine epische Lebensgeschichte vor großem geschichtlichem Hintergrund und legt ein starkes Fundament für die folgenden Bände. Von mir 8 von 10 P.

Das Lächeln der Fortuna (Waringham-Saga - Buch 1 von 7) - Intrigen, Ehre und Schicksal
3.5

Der Schreibstil lässt einen schnell in eine andere Welt eintauchen. Die Charaktere und die Handlungen weisen nicht so eine Komplexität auf, wie ich zunächst erwartet habe. Vielleicht entsteht dies in den Folgeromanen. Ich bin gespannt!

5

Uff - was für ein Schmöker! Bei den Büchern von Rebecca braucht man echt Durchhaltevermögen und die Liebe zum Mittelalter und der englischen Geschichte. Was hab ich die Story um Robin, Agnes, Isaac und und und geliebt und verschlungen! Gable hat es sich zur Aufgabe gemacht, die englische Königsgeschichte zum Leben zu erwecken. Und es gelingt ihr jedes Mal!

5

Mindestens so schön wie das Buch selbst!

„Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé habe ich ja bereits schon mal gelesen und es ist bis dato eines meiner allerliebsten Lieblingsbücher. Nun habe ich bei Storytel die gekürzte Hörbuch-Version (12h) beendet und ich muss sagen: Martin May hat einen echt hammer Job gemacht! Der Sprecher des Hörbuchs hat eine so angenehme Stimme und kann sich perfekt jede Stimme anpassen! Dass der Inhalt ein Traum ist habe ich ja bereits erwähnt in einem anderen Beitag.

5

Mittlerweile hab ich das Buch bestimmt schon 5 oder 6 mal gelesen und es ist immer wieder wie ein „‚nach Hause kommen“. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, dass man sie wirklich lieb gewinnt, die Story ist absolut packend und dabei historisch exakt recherchiert. Wirklich großartig, was Rebecca Gablé da geschaffen hat.

4.5

Großartiger historischer Roman

Eine lange, aber fesselnde Geschichte von der Königin der historischen Romane. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und man fiebert mit ihnen. Spannend, herzergreifend und gleichzeitig so informativ. Es ist wirklich eine Kunst , ein so langes Buch zu Schreiben, ohne dass es zwischendurch langweilig wird. Große Leseempfehlung!

5

Unglaublich

Dieses Buch hat mich stark beeindruckt. Manchmal habe ich den Überblick über die politischen Geschehnisse verloren aber das Buch ist einfach beeindruckend und akkurat recherchiert. Ich freue mich auf die folgenden Bände

5

Einfach toll und sehr sympathische Protagonisten

Ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag, aber das Buch hat mich einfach sofort in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil war flüssig, sodass ich schnell voran kam. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Robin ist mir sofort sympathisch gewesen und ist es auch über die Jahre, die man ihn begleitet geblieben. Auch seine Weggefährten mochte ich, vor allem Isaac fand ich toll. Wirkte die Seitenzahl zu Beginn doch etwas einschüchternd, war ich am Ende traurig, dass es schon vorbei war. Lediglich die vielen Namen, die sich durch Änderungen im Landbesitz ab und an auch änderten, und die Namensdopplungen haben es mir manchmal schwer gemacht, vor allem diejenigen, die eher selten vorkamen, immer gleich zuzuordnen. Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert und froh, dass ich mich endlich mal an einen historischen Roman gewagt habe, der weiter in der Vergangenheit spielt. Klare Leseempfehlung!

4.5

Historienschinken der ab Mitte des Buches viel Fahrt aufnimmt...

Ich muss zugeben am Anfang bin ich nicht gut in dieses Buch reingekommen. Historienromane sind eigentlich gar nicht so mein Ding, zu viele Personen, tralala... verschiedene Sachen die mir nicht gepasst haben. Aber dieses Buch ist das Lieblingsbuch einer Freundin die mir ihre Ausgabe geliehen hatte. Das kann man nicht ungelesen zurückgeben und bei 1200 Seiten kann man auch nicht über den Inhalt improvisieren und so tun als hätte man es beendet. Also nach einer über 8 Monatigen Pause habe ich das Buch wieder zur Hand genommen und was soll ich sagen, ich habe es innerhalb von einer Woche beendet. Am Ende war es mir auch egal, dass ich bei der Hälfte der Ritter oder gleichnamigen Kinder und sonstigen Verwandten nicht genau wusste wer das jetzt eigentlich schon wieder gewesen sein soll... bin ich froh, dass ich es geschafft habe und es vorbei ist? Ja. Hat es mir trotzdem gefallen und sich nicht wie vergeudete Zeit angefühlt? Doppel Ja! Muss ich die anderen Bände davon noch lesen? Wahrscheinlich nicht, da lese ich lieber die drei Bände von Hilary Mantel statt die acht Bände von Rebecca Gablé... Wer historische Geschichten mag, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben! Sorry Maren, dass ich das Buch solange hatte. Jetzt bekommst du es wieder :)

5

Mein absolutes Lieblingsbuch. Man taucht sofort in die Geschichte ein und möchte nicht mehr raus.

2.5

Konnte mich leider nicht mitreißen

Zeitsprünge waren nicht gut gemacht, Robin war für mich nicht wirklich nahbar... Und einige Charaktere waren nicht gut eingefügt, sodass man schnell den Überblick verloren hat. Da hat leider auch die Legende nicht geholfen.

5

Einfach sprachlos

Meine Schwester hat mich das Lesen zu schätzen gelernt. Und dafür bin ich ihr unendlich dankbar. 1289 Seiten (zumindest in meiner Ausgabe) hören sich etwas erschreckend an aber jede einzelne Seite dieses Buches war einzigartig. Spannend und emotional bis zur letzten Seite, ich liebe diese Welt und bin traurig, dass sie jetzt vorüber ist. Aber es gibt ja zum Glück noch viele weitere Teile. Ich denke jedoch, dass jedes Buch auf seine eigene Art und Weise besonders sein wird. Sehr zu empfehlen!

5

Ein Highlight!

Die 1200 Seiten habe ich in einer Woche verschlungen und mir direkt die anderen Bände der Waringham Saga zugelegt. Ich hätte nicht gedacht, dass ein mittelalterlicher Roman so spannend sein kann. Die Charaktere werden total lebendig beschrieben und man fiebert auf jeder Seite mit, bei guten aber auch tragischen Zeiten. Hat sich bei mir einen Platz als Lieblingsbuch gesichert.

Ein Highlight!
5

Es ist einfach soooo gut, es stimmt! Nicht eine Seite langweilig. Absolutes Suchtpotential! Ich will mehr 🙌🏻

4.5

Was für ein Wälzer. Die Geschichte um Robin von Waringham wird über fast 40 Jahre auf über 1100 Seiten erzählt. Detaillierte Beschreibungen des mittelalterlichen England, tiefe Charaktere und die fesselnde Schreibweise machen das Buch zu einem Vergnügen. Die Autorin verfügt über große Fachkenntnisse der damaligen Zeit, das merkt man auf jeder Seite. Trotz der spannenden Geschichte machte die schiere Länge des Buches das Ganze bisweilen für mich trotzdem mühsam. Die Folgebände sind ähnlichen Umfangs, was mich noch zögern lässt, den nächsten in Angriff zu nehmen. Auf die Geschichte darin freue ich mich aber schon.

5

Einer meiner liebsten Historien Romane

Dieses Buch hat mich damals direkt in seinen Bann gezogen. Die Art und Weise wie man in das Leben von Robin eintaucht lässt einen das hier und jetzt vergessen. Ich habe dieses Buch wohl bestimmt schon 6x gelesen und meine Taschenbuchausgabe hat darunter doch ein wenig gelitten. Demnächst wird es wohl Zeit für eine neue Ausgabe und einen Reread☺️

4.5

Ich liebe den Schreibstil, der Rechercheaufwand für dieses Buch muss irrsinnig gewesen sein. Allerdings ein ganz schöner Brocken…

5

Ein großartiges Buch! Am Anfang hatte ich ja ein wenig Respekt vor den über 1000 Seiten, aber es wurde nie langweilig. Meiner Meinung nach auch gut geeignet für jemanden, der noch neu bei historischen Romanen ist.

5

Wir lernen Robin, Robert of Waringham das erste Mal 1360 kennen, als er gerade 12 Jahre alt ist und in einem Kloster lebt, da er einmal Mönch werden soll. Wie so viele Söhne adeliger Abstammung ist er leider nicht in der Lage seinen Vater zu beerben, da er noch einen älteren Bruder hat, der den Titel erben wird. Doch es kommt alles anders als geplant, denn sein Bruder fällt der Pest zum Opfer und so rückt er an dessen Stelle. Sein Vater hat ihm versprochen, sobald er aus dem Krieg wieder heim kehrt wird auch Robin zurück nach Waringham kehren, um zu lernen was es bedeutet ein Ritter des Königs zu sein. Leider wird es dazu nicht kommen, sein Vater kehrt nie aus dem Krieg heim und so beschließt der junge Robin sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und büxt aus aus dem Kloster. Unterwegs stolpert er von einer Katastrophe in die nächste und lernt so den Tuchhändler William Hillock kennen. Mit ihm zusammen reist es sich leichter nach Waringham. Die Sehnsucht von Robin nach Waringham ist richtig ansteckend. Dort angekommen verdingt er sich als Pferdeknecht. Wie passend für einen Waringham, denn alle Waringham’s haben eine spezielle Gabe. Sie können fühlen was in den Pferden vorgeht. Durch die besondere Gabe von Rebecca Gablé bleibt einem gar nichts anderes übrig als Robin ins Herz zu schließen und ihn voller Begeisterung durch die Jahre zu begleiten und mit ihm die Sehnsucht nach Waringham zu teilen. Er kann leider nicht sein selbst gewähltes Leben als unbekannter Pferdeknecht weiterleben, denn der neue Earl of Waringham ist ein alter Freund seines Vaters und fühlt sich verpflichtet ihm die Wahrheit zu erzählen und ihm alle Wege offen zu lassen, falls er doch mal ein Ritter werden möchte. So kettet Geoffrey Dermond Robin an seinen Sohn Mortimer. Noch ist dem Earl nicht klar, was das für weitreichende Folgen haben wird. Conrad, der Stallmeister vom Gestüt stimmt nur widerwillig zu, dass Robin Schwertunterricht haben wird. Doch es bleibt ihm nichts anderes übrig. Die Verwicklungen nehmen ihren Lauf und dann taucht auch noch Robin’s einzige lebende Schwester Agnes in Waringham auf. Als die Pest grausam in Waringham wütet stolpert Robin im Wald über den taubstummen Leofric und dieser wird von diesem Tag an sein stiller Schatten und bester Freund werden. Mortimer wütet mit grausamer Hand im Dorf und quält die Menschen. Als Sir Geoffrey stirbt und Mortimer das Lehen und den Titel erbt nehmen die Anfeindungen zu und Robin beschließt es ist besser Waringham schweren Herzens den Rücken zu kehren, um mit dem König in den Krieg zu ziehen. Durch einen lächerlichen Zufall muss Robin kurzfristig der Earl of Waringham werden und lernt so John of Gaunt kennen. Der Duke of Lancaster lenkt die Geschicke am Hof des Königs, denn er ist des Königs Sohn und der Bruder des Schwarzen Prinzens. Durch John of Gaunt und Rebecca Gablé bin ich eindeutig dem Hause Lancaster zugetan und kann das Haus York nicht wirklich leiden. Denn ich bewundere Lancaster für seine Weitsicht und die Gabe nie mehr zu fordern als ihm tatsächlich zu steht. Viele Jahre kämpft Robin als Lehensmann an der Seite des Duke of Lancaster und wird so zum Gewissen des Hauses Lancaster. Denn John schätzt Robin’s lose Zunge, die ihn schon manches Mal in Schwierigkeiten gebracht hat, denn er sagt immer unmittelbar die Wahrheit ohne groß darüber nach zu denken. So gelangt er unter dem Duke of Lancaster zu hohem Stand und einem eigenen Lehen. Und hilft England zu einem neuen und besseren König. Böse Zungen behaupten deswegen er und Lancaster seien Königsmacher, denn sie haben Henry IV auf den Thron geholfen. Robin war und ist sein stetiger Begleiter, Ratgeber, Soldat und Freund. Auch Robin’s Kinder sind dem Hause Lancaster verbunden. Die zwei Bücher sind immer in Jahresabschnitte eingeteilt und insgesamt verfolgen wir Robin’s Leben über 39 Jahre. Am Ende der erweiterten Ausgabe kann der Leser entscheiden, ob er das Ende der erweiterten Ausgabe lesen möchte oder das Ende der gekürzten Fassung. Fazit Ich liebe die Waringham-Saga. Durch Rebecca Gablé’s Schreibstil fühle ich mich in diesem Buch sofort geborgen und wohl. Ich leide mit Robin. Ich will wissen wie es ihm ergeht und kann das Buch kaum aus den Händen legen. Auch beim zweiten Mal lesen fehlt es mir nicht an Motivation ihn durch sein Leben zu begleiten. Es ist eines der besten historischen Romanen, die ich bisher gelesen haben.

5

Super tolle fesselnde Geschichte

Das Buch ist für jeden Geschichte interessierten Menschen eine gute Empfehlung. Es fällt einem aber leicht in die Geschichte einzutauchen und man schließt all die Figuren sehr leicht ins Herz!!!

5

Okay, wow, ich habe diesen Schinken endlich durch! Und was soll ich sagen, ich habe jede Seite genossen! Es war mein erstes Buch von Rebecca Gablé und garantiert nicht das letzte. Die Charaktere und die Welt des mittelalterlichen Englands waren einfach perfekt und obwohl es die ungekürzte Ausgabe ist habe ich mich keinen Moment lang gelangweilt! Eigentlich wollte ich eine ausführliche Rezi schreiben, aber mir fehlen ein bisschen die Worte weil ich gar nicht weiß, wie ich dieses Epos in meine Meinung verpacken soll. Von daher bleibt es jetzt bei meiner Begeisterung in dieser Form und wer auch nur ansatzweise historische Romane mag, der muss das unbedingt lesen! Das Buch hat mich 4 Monate lang begleitet und jetzt bin ich ein bisschen traurig, dass es zu Ende ist. Aber ich werde mir natürlich sofort den nächsten Band besorgen, darauf freue ich mich riesig!

4.5

Super komplexe Geschichte. Man muss wirklich immer aufpassen!

Ich habe das Buch gehört, weil eine Kollegin mir das empfohlen hat. Die Thematik ist komplex und sehr gut recherchiert. Leider ist es durch viele gleiche Namen und die Komplexität manchmal etwas schwer zu folgen.

4

Rebecca Gablé ist eine Wucht. Grandiose Schauplätze und sehr spannend erzählt, schön an den historischen Ereignissen entlang. Alles in allem ein wirklich tolles Buch

5

6✨ - Mein absolutes Lieblingsbuch, das einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen einnimmt ❤️! Die Geschichte lässt sich gar nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen, da man die Charaktere über so viele Jahre hinweg begleitet und mit ihnen unzählige Höhen und Tiefen miterlebt. Obwohl die Geschichte so unfassbar lang ist (Originalfassung: 1200 Seiten; Erweiterte Fassung: 1700 Seiten!), wird es nie langweilig. Ich hatte nie das Gefühl, als würde sich die Geschichte unnötig in die Länge ziehen - ganz im Gegenteil: ich hätte Robin (und viele andere) noch gerne länger begleitet. Auch wenn ich das Buch nun schon zweimal gelesen habe, wird es definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein. In dieser Rittergeschichte fühle ich mich einfach zu Hause...

4

Interessant aber nach einer Weile etwas anstrengend zu lesen

5

Jetzt isses wiedermal ausgelesen. Schön war's, auch zum 7. oder 8. Mal

5

Spannend vom Anfang bis zum Ende

Ein super Einstieg in die Waringham-Reihe! Robin ist ein sehr interessanter Protagonist, bei dem man nicht anders kann als bis zum Ende mitzufiebern. Das Buch und die dahinter liegenden Ereignisse sind gut recherchiert. Lebendig und detailliert geschrieben, ohne sich zu sehr in Details zu verlieren. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

4.5

Ein sehr dickes aber tolles Buch!

Das Lächeln der Fortuna 🏰 📚 Waringham-Saga, Band 1 - Historischer Roman Dieses Jahr versuche ich mich endlich an Historischen Romanen und meine Reise läuft bisher recht erfolgreich und ich fange wirklich an, das Genre für mich zu entdecken 😄 Nach vielen Lobeshymnen zu den Büchern von Rebecca Gablé, habe ich mich nun an den ersten Band ihrer Waringham-Saga mit 1200 Seiten gewagt; ich habe mich sehr gefreut, dass kürzlich das ungekürzte Hörbuch erschienen ist (46 Stunden!!!). So habe ich teilweise gelesen, aber größtenteils doch das Hörbuch gehört. Unseren Hauptprotagonisten Robin begleiten wir ab seinem 12. Lebensjahr und nehmen dann durch die Jahrzehnte hinweg an seinem Leben teil. Da sich die Handlung über 40 Jahre erstreckt und wir dabei viele geschichtliche Ereignisse miterleben, ist das Leseerlebnis sehr intensiv und facettenreich. Dass die Handlung manchmal etwas ruhiger ist und auch viel Alltägliches geschildert wird, hat mir gut gefallen; dadurch tauchte man einfach komplett in die Zeit ein und lernte die Charaktere sehr gut kennen. Und es gab auch immer wieder Wendungen und plötzliche Ereignisse, die eine gewisse Spannung aufrecht erhielten und mich an dem Buch kleben ließen. Allein das letzte Viertel des Buchs fand ich vielleicht etwas ausschweifend und hat sich für meinen Geschmack dann doch etwas zu sehr gezogen. Alles in Allem mag ich den Schreibstil von Rebecca Gablé aber sehr und freue ich mich schon auf die weiteren Bände ihrer großen Waringham-Saga! ☺️ 4,5 Sterne 🌟

Ein sehr dickes aber tolles Buch!
5

Das ist ein Buch nach meinem Geschmack. Viele Seiten, viele Personen.... Das nächste wartet schon

5

Ich bin abgetaucht in die Welt des Mittelalters und der Waringhams

Mir fiel dieses Buch bei meinen Eltern in die Hände und trotz der doch beachtlichen Anzahl an Seiten habe ich den Einstieg in ein bis dahin für mich unbekanntes Genre gewagt. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Ich habe dieses Buch geliebt und bin richtig abgetaucht in eine andere Welt. Ins Mittelalter in die Geschichte der Waringhams. Sicherlich gab es auch Passagen, die etwas langwieriger waren aber insgesamt war dieses Buch so ein toller Auftakt in diesen Genre. Es hat definitiv meine Begeisterung für historische Romane geweckt und ich bin dadurch für eine doch längere Zeit in diesem Genre abgetaucht. Ich habe so mitgefiebert und die Protagonisten ins Herz geschlossen. Nach dem Ende des Buches fühlte ich mich so, als müsste ich jetzt einem guten Freund 'Lebwohl' sagen. Ich kann es wirklich nur empfehlen!

4

Diese Sternebewertungen sind manchmal wirklich schwiergig, wieso auch immer. In diesem Fall würde ich Robin und seiner Geschichte keine vollen 4 Sterne geben aber auch keine 3 oder 3,5, einigen wir uns auf 3,75 :D. Wir begleiten Robin of Waringham auf seinem Weg vom Kloster zum Rittertrum und erleben aller Hand Abenteuer mit ihm und seinen Freunden, Familie und Feinden. Ich mochte den Schreibstil sehr gerne. Die ersten beiden Drittel der Geschichte haben mir so wunderbar gefallen. Es gab keine Längen und keine Seite war langweilig, besonders die Beziehung zwischen Robin und Leofric hat mir sehr gut gefallen. Diesmal habe ich jedoch tatsächlich zum Hörburch gegriffen ab ca. der Hälfte des Buches, für mich die eigentlich nie wirklich mit Hörbüchern klar kam war das mal eine neue Erfahrung. Es wurde sehr schön Vertont und ich konnte dem Vorleser gut zuhören. Ich muss sagen es hat diesmal super funktioniert, das einzige was mir nicht gefallen hat das es eine gekürzte Version war. Zu Beginn habe ich gedacht es geht einiges an der Geschichte verloren bis mir auffiel das es im letzten Drittel so einen schnellen Wechsel gab der Geschichte. Das hat mir nicht gefallen, über 700 Seiten begleiten wir Robin so intensiv auf seinem Weg um dann am Ende einen relativ aprupten Schnitt zu haben, Perspektiven werden gewechslet und Robin tritt meiner Meinung nach viel zu schnell in den Hintergrund. Nichtsdestotrotz bin ich she runterhalten worden und ich mochte die Ritttergeschichte von Robin. Ich bin gespannt wie es weiter geht und wem wir noch über den Weg laufen.

5

Wo sind nur diese 1200 Seiten hin? Und warum will ich unbedingt mehr?

Nachdem ich "Die Säulen der Erde" geliebt habe, wurde mir dieses Buch empfohlen. Also habe ich dazu gegriffen und wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch hat sogar alle Erwartungen übertroffen. Eine super spannende und mitreißende, aufwechslungsreiche und vielfältige Handlung. Sympathische und tiefgründige Charaktere. Ein kurzweiliger und angenehmer Schreibstil. Es gab keinerlei Längen, im Gegenteil, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die vielen Seiten habe ich gar nicht bemerkt, stattdessen wünsche ich mir mehr und kann es kaum erwarten, zu Band 2 zu greifen.

3

England im Jahre 1360: Der zwölfjährige Robin von Waringham wird in einem Kloster erzogen. Die Nachricht vom Tod seines Vaters trifft ihn besonders hart, da dieser Verrat begangen und sich danach selbst gerichtet haben soll. Der Verrat geht mit dem Verlust des Adelstitels und des Besitzes der Familie einher. Obwohl Robins Mutter schon lange verstorben ist und seine Schwester in einem Kloster an der Grenze zu Wales lebt, kehrt Robin nach Waringham zurück, um sich als Stallbursche zu verdingen. Der neue Earl of Waringham ist ihm gegenüber freundlich gesinnt, ganz anders als sein Sohn Mortimer… Rebecca Gablés erster Roman in der Waringham-Saga ist inzwischen 20 Jahre alt, ich bin also ziemlich spät auf den Zug aufgesprungen. Das Setting des ersten Bandes interessiert mich sehr: England unter der Herrschaft der Plantagenets, während des Hundertjährigen Krieges. Auch wie das Buch angelegt ist, ist genau mein Ding: fiktive Figuren in Interaktion mit historischen. Dementsprechend war ich zuversichtlich, dass mir das Buch gefallen wird. Und tatsächlich gefielen mir sowohl die fiktiven Charaktere, besonders Robins Schwester Agnes, als auch die Darstellung der historischen Persönlichkeiten, von denen John of Gaunt, der Sohn des Königs Edward III. und Duke of Lancaster, der wichtigste ist. Er wird häufig negativ dargestellt, in Gablés Roman ist er in eingeschränkter Form ein Sympathieträger. Mortimer, der Bösewicht des Romans, ist eine dieser Figuren, die man mit Vergnügen hasst, ich musste des Öfteren an Joffrey aus The Song of Ice and Fire aka Game of Thrones denken. Doch Gablés Charaktere sind erfreulicherweise nicht eindimensional, wir lernen auch Mortimers verletzliche Seite kennen. Wie bereits erwähnt, gefällt mir die lebendige Darstellung der historischen Charaktere und Ereignisse sehr gut, der Leser erfährt viel über englisch-europäische Geschichte und Politik, Gablés Recherche ist tadellos. Was mich dazu veranlasst, dem Buch nur 3 von 5 Sternen zu geben, ist der Plot, der vor allem auf Spannung und die Feindschaft zwischen Robin und Mortimer angelegt ist. Hierdurch wird leider vieles auch sehr vorhersehbar und klischeehaft, was vor allem für die wichtigste Liebesgeschichte gilt. Als sich diese andeutete, dachte ich nur: „stöhn, bitte nicht“. Da ich nicht spoilern will, äußere ich mich hier nicht näher dazu, aber es handelt sich um ein gängiges Plot-Device, das mich wirklich sehr genervt hat. Auch die Feindschaft zwischen Robin und Mortimer ist so ein Plot-Device, ein Klischee, das in dem Buch etwas zu stark strapaziert wird. Und leider auch etliche Längen in dem 1300-Seiten-Wälzer erzeugt. Nichtsdestotrotz werde ich auch den zweiten Teil der Saga lesen, denn Gablés Werke sind wegen ihrer guten historischen Darstellung definitiv lesenswert. Vielleicht gelingt es Rebecca Gablé im nächsten Band besser, mich zu überraschen.

3

Also müsste ich nur den ersten Band bewerten dieser Zwei geteilten Ausgabe würde ich 5 Sterne geben. Aber ab den zweiten gab es gefühlt nur wiederholungen die unnötig waren und die Geschichte so in die Länge zog, dass man anfing das Interesse zu verlieren leider. Traurig aber war. Ich kann verstehen das man bei der Standards Ausgabe auf 600 Seiten verzichten konnte. Dass hätte ich auch gern.

3

3 Sterne = ganz gut, aber muss man nicht unbedingt gelesen haben

5

"Das Lächeln der Fortuna" war mein erstes Buch von Rebecca Gablé (deren Facebookseite ich für Geschichtsinteressierte Menschen einmal empfehlen möchte, da sie dort jede Woche sehr unterhaltsam über die "Geschichtszahl der Woche" spricht) und ich bin seitdem ein großer Fan ihrer Bücher. Der berühmte "Film im Kopf" ging hier sofort los. Ich mag es, wie Gablé historische Figuren so beschreibt, dass man später das Gefühl hat, man würde diese Leute kennen und einschätzen können. John of Gaunt ist zwar eigentlich ein Lump, aber ich finde ihn trotzdem immer wieder spannend und freue mich, mindestens einmal im Jahr alles wieder von vorn zu lesen. Robin, Sohn eines englischen Earls, findet sich plötzlich als Waise wieder. Er flüchtet aus dem Kloster, indem er zue Schule geht und kehrt zurück in seine Heimat. Allerdings weniger glamourös: als Stallbursche. Hier wird er geprägt, findet freund*innen und feind*innen (u.A. den Sohn des neuen Lord Waringhams) und scheint sich erst Mal, allen Irrungen und Wirrungen zum Trotz gut einzuleben. Bis es dann doch nicht mehr gut geht zwischen ihm und seiner Nemesis und Robin sich ganz ähnlich wie in "Ritter aus Leidenschaft" als Ritter ausgibt und dabei Bekanntschaft mit dem Haus Plantagenet macht. An der Seite seines Dienstherren, dem ruhmreichen Duke of Lancaster, wird Robin Zeuge der Geschichte und wir mit ihm. Die Waringhams haben es mittlerweile auf so einige Bücher geschafft und bis auf John (Hüter der Rose) und Nick (der dunkle Thron) liebe ich sie alle sehr. Das liegt an Gablés gutem Charakterbuilding: liebenswert- zumindest meist, aber mit Fehlern. Gablé Bücher lesen ist Geschichtsunterricht in spannend. Ein epischer Film im Kopf.

4

Es ist ein spannender Roman, der in einer interessanten Zeit spielt. Der Schreibstil ist großartig und macht die Geschehnisse von damals sehr lebendig. Ich mochte den Protagonist Robin sehr gerne und habe auch viele andere Charaktere sehr in mein Herz geschlossen. Für mein persönliches Empfinden gab es aber doch die ein oder andere Stelle, die mir etwas zu langatmig erzählt war. Aber das ist bei knapp 1200 Seiten Jammern auf hohem Niveau. Es ist und bleibt ein großartiges Buch, dass man mal gelesen haben sollte, wenn man historische Romane mag.

5

Mitreißend, spannend, ausgefeilte Charaktere

"Das Lächeln der Fortuna" war mein erstes Buch von Rebecca Gablé (deren Facebookseite ich für Geschichtsinteressierte Menschen einmal empfehlen möchte, da sie dort jede Woche sehr unterhaltsam über die "Geschichtszahl der Woche" spricht) und ich bin seitdem ein großer Fan ihrer Bücher. Der berühmte "Film im Kopf" ging hier sofort los. Ich mag es, wie Gablé historische Figuren so beschreibt, dass man später das Gefühl hat, man würde diese Leute kennen und einschätzen können. John of Gaunt ist zwar eigentlich ein Lump, aber ich finde ihn trotzdem immer wieder spannend und freue mich, mindestens einmal im Jahr alles wieder von vorn zu lesen. Robin, Sohn eines englischen Earls, findet sich plötzlich als Waise wieder. Er flüchtet aus dem Kloster, indem er zue Schule geht und kehrt zurück in seine Heimat. Allerdings weniger glamourös: als Stallbursche. Hier wird er geprägt, findet freund*innen und feind*innen (u.A. den Sohn des neuen Lord Waringhams) und scheint sich erst Mal, allen Irrungen und Wirrungen zum Trotz gut einzuleben. Bis es dann doch nicht mehr gut geht zwischen ihm und seiner Nemesis und Robin sich ganz ähnlich wie in "Ritter aus Leidenschaft" als Ritter ausgibt und dabei Bekanntschaft mit dem Haus Plantagenet macht. An der Seite seines Dienstherren, dem ruhmreichen Duke of Lancaster, wird Robin Zeuge der Geschichte und wir mit ihm. Die Waringhams haben es mittlerweile auf so einige Bücher geschafft und bis auf John (Hüter der Rose) und Nick (der dunkle Thron) liebe ich sie alle sehr. Das liegt an Gablés gutem Charakterbuilding: liebenswert- zumindest meist, aber mit Fehlern. Gablé Bücher lesen ist Geschichtsunterricht in spannend. Ein epischer Film im Kopf.

4.5

England am Ende des vierzehnten Jahrhunderts. Robin wird über Nacht zu einem Besitzlosen, nachdem sein Vater, der Earl of Waringham stirbt und des Verrats angeklagt wird. Robin flieht aus dem Kloster und schlägt sich alleine durch. Bald trifft er auf den gleichaltrigen Mortimer, der ihm ein lebenslanger Feind wird. Durch Mut, Geschick und Glück gelingt es Robin nach und nach wieder zu Beseitz und zu einem Adelstitel zu kommen. Seinf Feind Mortimer hat sich allerdings die Gunst des Königs von England gesichtert. Ein packender historischer Roman, der rund um historische Ereignisse eine spannende Geschichte erzählt.

3

Ich hatte so große Erwartungen an dieses Buch. Wahrscheinlich war das mein Fehler. Es war nie uninteressant und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht, aber gefesselt hat es mich nur ganz vereinzelt. Daher hat sich das Lesen auch so gezogen und ich habe so lange an diesem Buch gelesen. Mein Problem war, dass ich mit den vielen Charakteren nicht zurecht gekommen bin, mir hat häufig der Bezug zu Robin gefehlt. Zwar gibt es vorn im Buch eine Auflistung, wohin welche Person gehört, aber dadurch habe ich mir auch einiges vorweg genommen, es hat meinen Lesefluss behindert und öfters hat es doch nicht ausgereicht. Am meisten hat mir der erste Abschnitt gefallen, da mir Robin irgendwie näher war. Je länger ich gelesen habe, desto distanzierter kamen mir die Charaktere vor und desto weniger hatte ich einen Bezug zu den Personen. Trotz der Länge des Buches hätte ich mir bei manchen Aspekten eine ausführlichere Schilderung gewünscht. Nach den Zeitsprüngen kam häufig eine Art Aufzählung, was in der Zeit dazwischen geschehen ist und teilweise klang die Zeit dazwischen für mich interessanter als die aktuelle Zeit. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich falsch an dieses Buch heran gegangen bin. Ich verstehe auch die extrem positiven Stimmen, aber so sehr überzeugt hat mich "Das Lächeln der Fortuna" leider nicht. Es war ganz okay, aber mehr für mich nicht. Ich werde bestimmt Rebecca Gablé in der Zukunft eine neue Chance geben, aber erstmal bin ich froh, dieses Buch beendet zu haben und hoffe, nicht in eine Leseflaute zu fallen.

4

Zur Not auch hier zum Lesen --> https://phunk64.wordpress.com/2019/06/24/rebecca-gable-das-lacheln-der-fortuna-oder-die-ehre-eines-ritters/ Mal wieder war, dass hier nicht mein erster Kontakt mit einem Autor. Das erste Buch was ich je von Rebecca Gablé gelesen habe war „Die Hiobsbrüder“. Ein kleiner aber feiner historischer Roman, über eine Gruppe von Ausgestoßenen im tiefsten Mittelalter. Die „Waringham-Saga“ dürfte aber wahrscheinlich Gablés beliebteste Buchreihe sein (und allgemein eine der beliebtesten hier in Deutschland). Kleiner Fun Fact in eigener Sache: Meine Mutter liebt diese Reihe abgöttisch. Da ich prinzipiell meiner Mutter bei historischen Romanen vertraue hab ich mich auch endlich an „Das Lächeln der Fortuna“ ran gewagt. Robin kann es nicht fassen. Sein Vater wurde als Verräter an der Krone angeklagt und seine Familie verloren all ihren Besitz und vor allem ihre Titel. Statt jedoch in einem kleinen Kloster zu versauern flieht Robin in das Gebiet, dass eigentlich ihm gehören sollte, nach Waringham. Dort taucht er als Pferdeknecht unter und wird mal der Beste auf seinem Gebiet. Nur mit Desmond, dem Sohn des jetzigen Earl of Waringham, gerät der junge Mann immer wieder aneinander. Es entbrennt eine Feindschaft für das Leben. Robin muss schnell lernen, dass er sich dem Leben des Adels, der Ritterlichkeit und vor allem des Kampfes nicht so einfach entziehen kann. Puh, es ist wirklich nicht einfach eine Inhaltsangabe für dieses Buch zu schreiben. 1200 Seiten sind auch für mich durchaus eine Hausnummer und es passiert wirklich sehr viel in diesem Buch. Doch gerade, dass ist auch irgendwie das Tolle an diesen Romanen. Über 1000 Seiten klingt erst nach viel, doch dann merkt man schnell, dass auch immer irgendwas passiert. Die Seiten fliegen geradezu davon, einfach weil es wenig Atempausen in der Geschichte. Und es ist eine wirklich tolle Geschichte, so viel möchte ich verraten. Ich hab einfach eine Schwäche für große Lebensgeschichten (für das Mittelalter sowieso). Wir beobachten Robin auf allen Stationen seines Lebens, wovon keine wie die andere ist. Vom ärmlichen Knecht, bis hin zum gefeierten Ritter. Leute die allerdings noch nicht DIE große Leseerfahrung haben, kann ich dieses Buch trotzdem schlecht empfehlen. Wie immer in solchen Romanen wird man mit vielen Figuren, Namen und Orten überhäuft. Viele Autoren historischer Romane machen in meinen Augen einen Fehler: Sie wollen ihre Hauptfigur zu identifizierbar machen und geben ihm zu viele Ansichten aus der Modernen Welt. Diesen Fehler begeht Rebecca Gablé, die meiste Zeit, glücklicherweise nicht. Klar ist Robin schon ein wenig das klischeehafte Bild eines perfekten Ritters aber hier passt es halt. Es ist schließlich der erste Teil eines Ritterepos. Trotzdem ist er eben nicht über alle Zweifel erhaben. Er ist manchmal einfach zu ehrlich, was ihm nicht immer gut tut. Besonders in seinen jüngeren Jahren neigt Robin zu nicht gerade wohl überlegtem Handeln. Was in mir aber besonders sympatisch gemacht hat ist, dass er sich jede seiner Belohnungen redlich verdient. Trotz der gelegentlichen Einmischung von Fortuna, erarbeitet sich Robin alles selbst, durch Fleiß und manchmal auch Sturheit. Viele der Nebenfiguren waren auch toll. Einige blieben jedoch ziemlich farblos, wohl nicht zu verhindern bei der schieren Anzahl an Figuren. Besonders gefallen haben mit Robins Dienstherr der Duke of Lancaster, der stumme Leofric und Robins Schwester Agnes. Einzig andere was man noch über die Figuren sagen muss ist, dass man sich an manche nicht zu sehr gewöhnen sollte. Damit meine ich nicht unbedingt, dass dieses Buch viele Tode hat. Über das ganze Buch über verfolgen wir Robins Leben und auch NUR Robin. Andere Figuren haben ihr eigenes Leben und können ganz plötzlich aus der Geschichte verschwinden. Der Wechsel zwischen dem alltäglichen Leben des Mittelalters und den politischen Intrigen am Königshof blieb glücklicherweise recht ausgewogen. Was mich besonders gefreut hat war, dass viel mehr Wert auf Robins Familienleben gelegt wurde, der in meinen Augen interessanteste Teil der Geschichte. Der politische Teil ist trotzdem gut, hat nur dieses „Jede Sohn trägt den Namen seines Vaters“ Verwirrung Problem. Auch die allgemeine Darstellung des Mittelalters war über weite Strecken gut getroffen. Ich schreibe über weite Strecke deswegen, weil es manchmal doch ein bisschen zu märchenhaft ist. Dabei mag ich eigentlich eine etwas verträumte Version des düsteren Mittelalters. Robin als den Perfekt Ritter, damit komm ich klar. Wie viel in diesem Buch an Verletzungen und Krankheiten überlebt wird eher weniger. Selbst die Pest scheint in Waringham eher die schwarze Nervensäge, als eine todbringende Krankheit zu sein. Auch Robins Fähigkeit mit den Pferden war mir eine Spur zu drüber. Spätestens wenn er diese vererbt fühlte ich mich eher an Robin Hobbs „Farseer“ Reihe erinnert. Keine Review von mir ohne zu meckern, auch wenn es dieses Mal sanft ausfällt. Dieses Buch hat manchmal ganz schön mit dem Pacing zu kämpfen. Ein paar der wichtigen Stellen wurden so schnell abgearbeitet, dass ich beinahe vergaß, dass ich jetzt emotional werden muss. Nichts was einen aber besonders raus reißt. Viel schlimmer finde ich das Fehlen eines richtigen Nachwortes. Das ist in meinen Augen einfach Pflicht in einem historischen Roman. Klar kann ich auch einfach selber googeln (was ich auch immer wieder mache während der Lektüre), trotzdem möchte ich eine Bestätigung des Autors, was der Realität entsprach und was nicht. Wer also schon immer mal wissen wollte, ob diese bekannte Reihe über eine fiktives Rittergeschlecht etwas taugt, darf sich auf eine große (wenn auch lange) Leseerfahrung freuen. Fans von historischen Romanen oder dem Mittelalter dürfen ebenfalls jederzeit zu greifen.

5

Was für ein Schinken

Mit seinen 1200 Seiten... aber ich habe es durchgesuchtet

5

Auch beim wiederholten Lesen taucht man sofort wieder in Robins Welt ab. Die mitreißende Geschichte ist toll geschrieben und man mag das Buch einfach nicht aus der Hand legen. (Allerdings finde ich manchmal doch diese mittelalterliche Welt recht befremdlich, wenn 15jährige Mädchen ohne Wimpernzucken einfach verheiratet werden und sofort Kinder bekommen... aber das war damals halt leider so. Außerdem ist es auch nur minimalst verwirrend, dass gefühlt alle Robert/Robin, John, Henry/Harry heißen und mal mit ihrem Namen mal mit dem Titel angesprochen werden. Alleine Robin ist mal Robert, mal Waringham, mal Burton... Wer soll denn da den Überblick behalten?)

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