Rabenthron: Epischer historischer Roman über Freundschaft, Loyalität und Herrschaft (Helmsby-Reihe 1)

Rabenthron: Epischer historischer Roman über Freundschaft, Loyalität und Herrschaft (Helmsby-Reihe 1)

Ebook
4.720

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Book Information

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Format
Ebook
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1049
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5
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5

𝚁𝚊𝚋𝚎𝚗𝚝𝚑𝚛𝚘𝚗 - 𝚁𝚎𝚋𝚎𝚌𝚌𝚊 𝙶𝚊𝚋𝚕é 𝙱𝚊𝚗𝚍 𝟷 𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗𝚊𝚗𝚣𝚊𝚑𝚕: 𝟷𝟶𝟺𝟿 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Puh, das war lang aber auch echt toll! Wir begleiten Ælfric of Helmsby in seinen jungen Jahren, der uns mit seinen Begleitern und seinem Sohn direkt ans Herz wächst. Es vergehen Jahrzehnte, Könige werden gestürzt und die Thronfolge in Kriegen ausgetragen. Die ständige Sorge ob ein Charakter überlebt ist dabei allgegenwärtig. Denn im Jahr 1013 kann dich schon eine einfache Erkältung dahinraffen. Statt aufeinanderfolgende Fakten, wie es oft in historischen Romanen der Fall ist, wird die Geschichte mit fiktiven und realen Charakteren erzählt, die vieles tatsächlich so erlebt haben. Zwar gibt es hier und da kleinere Längen, doch sobald ein Abschnitt zu harmonisch wird, ist man direkt misstrauisch und wartet nur auf den nächsten Twist. Davon gibt es nämlich viele und die haben es wirklich in sich. Ich saß mehr als einmal mit offenem Mund da und konnte kaum glauben, was ich da lese. So, so gut! 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Mit über 1000 Seiten ist das Buch eine Herausforderung aber eine die sich definitiv lohnt! Nur für die fiktiven Charaktere hätte ich mir noch einen richtigen Abschluss gewünscht aber ich freu mich jetzt schon auf Teil 2. 𝙱𝚎𝚠𝚎𝚛𝚝𝚞𝚗𝚐: 5/5 ⭐️

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4

Über 1000 Seiten Mittelalter pur – und ich habe jede einzelne genossen! Rabenthron spielt in England zwischen 1013 und 1041, einer Zeit voller Umbrüche: Wikingerüberfälle, brennende Städte, ein schwacher König Æthelred und später der Aufstieg Knuts des Großen. Wie von Rebecca Gablé gewohnt, fliegt man nur so durch die Seiten. Wir begleiten Königin Emma von der Normandie bei ihrem Kampf, Königin von England zu bleiben – trotz wechselnder Ehemänner und dem ständigen Versuch, ihre Söhne auf den Thron zu bringen. Parallel dazu erleben wir Ælfric of Helmsby, der für Emma kämpft und als Thane sein Land gegen Feinde wie Wikinger, Dänen und Normannen verteidigen muss. Besonders spannend: die Freundschaft zwischen Ælfric und Hakon, einem dänischen Gefangenen, die sich über Feindeslinien hinweg entwickelt. Die Handlung umfasst fast drei Jahrzehnte, gespickt mit Intrigen, Machtkämpfen, Schlachten und einer guten Portion „Spicy“ Szenen. Auch die Entwicklung von Ælfrics Sohn Penda fand ich gelungen – man sieht, wie sich die nächste Generation in dieser harten Welt behauptet. Ein kleiner Kritikpunkt: Die vielen Könige, Prinzen und Thronanwärter verschwinden oft sehr plötzlich aus der Geschichte – meist durch Giftattentate. Das wirkte für mich etwas überzogen, aber hey, das Mittelalter war nun mal gnadenlos. Mein Fazit: Ein epischer Mittelalterroman, der historische Fakten und fiktive Figuren perfekt verwebt. Wer Ken Follett liebt, wird Rebecca Gablé verschlingen. Für mich eine der ganz großen Autorinnen historischer Romane! Bewertung: 4/5 Sterne – absolute Empfehlung für alle Fans von Geschichte, Intrigen und großen Erzählungen.

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3

Kommt nicht an die anderen „Helmbys“ heran

Vorweg: ich liebe Rebecca Gablé. Ihre historischen Romanen habe ich alle gelesen, manche sogar zweimal ( Das zweite Königreich, Das Lächeln der Fortuna), sowie auch die Hörspiele genossen. Auf „Rabenthron“ hatte ich mich so gefreut, schließlich müssen wir immer zwei Jahre auf ein neues Gablé warten… Aber was ist mit den Figuren diesmal passiert?! Das was ich neben Geschichte so sehr an Gablés Romane liebe, sind diese fein gezeichneten, ambivalenten Figuren… Bei „Rabenthron“ ist höchstens Offa einigermaßen gut gelungen, alle anderen Figuren kamen mir pappartig, langweilig vor… Auch manche Szenen waren sie so unglauwürdig, dass ich Schwierigkeiten hatte dran zu bleiben ( siehe Szene als Elena aus dem Nichts auftaucht und Offa plötzlich fast vor seiner Haustür im Sumpf verschwindet… ) Oder Aelfric, geht schnell zwei Mal im Jahr in die Normandie seinen Sohn und seine Enkeln besuchen… Klar, man kann schnell den Katamaran nehmen, und bis zur Küste mit dem Schnellzug fahren… dachte ich mir beim Lesen… ja, viele Sachen in dieser Art haben mich befremdet, aber ich bin dran geblieben. Geschichtlich ist immer toll RG zu lesen, und ich bleibe ihr treu. Bin gespannt auf den nächsten Roman

4.5

Wie immer gelungen

Vorweg: ich liebe Rebecca Gablés Werke. Die einen mehr die anderen weniger aber grundsätzlich habe ich jedes ihrer Bücher gern gelesen. Dieses hier ist keine Ausnahme. Gablé lesen ist wie einen gut gemachten Film schauen. In diesem Fall, erfahren wir alles über Königin Emma, König Aethelred den "schlecht beratenen" (wohl aber eher nicht so cleveren und selbstmitleidigen), Prinz Edwar den späteren "Bekenner" sowie Knud den "Großen", Edmund "Eisenseite" und die ganze Familie des späteren "Eroberers" William. Das sind ganz schön viele historische Persönlichkeiten. Ihnen so nahe zu kommen, war wie immer spannend. Gablé erfindet hier in der Regel Figuren dazu. Wir können die Familie Helmsby, die geneigte Leser*innen schon aus früheren Werken kennen, dabei begleiten, wie sie Beziehungen zu den jeweiligen Königshäusern knüpfen. Das Buch lebt mit Sicherheit von seinen sympathischen Protagonisten Aelfric, den ich deutlich lieber mochte als seinen gleichnamigen Enkel. Auch dessen Sohn Penda, fand ich überaus sympathisch. Ein bisschen schade fand ich, das der Charakter von Hakon Gunnarson sehr eindimensional blieb. Wurde er am Anfang noch als ein wichtiger Protagonist eingeführt weiß ich am Ende des Buches eigentlich immer noch nicht was ihn eigentlich auszeichnet. Zum Glück gibt es aber noch den charmanten Bruder Eilmer und den tragischen und trotzdem widerlichen Offa, die diesen Mangel ausgleichen. Das Buch ist wie immer, empfehlenswert und hat mir großen Spaß gemacht. Der Farbschnitt macht dazu ordentlich was her.

5

Die Meisterin des historischen Romans hat eine grandiose Fortsetzung der Helmsby-Reihe verfasst.

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