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Historisch interessant und gut recherchiert, aber die Geschichte brauchte lange, um mich wirklich zu packen.
Mit „Charité – Band 1“ habe ich mich anfangs überraschend schwergetan. Lange hatte ich das Gefühl, eher einzelne Episoden als eine zusammenhängende Geschichte zu lesen. Die vielen Figuren und Handlungsstränge wirkten zunächst sehr unabhängig voneinander, sodass mir ein klarer roter Faden und eine Hauptfigur fehlten. Je weiter ich gelesen habe, desto besser haben sich die einzelnen Geschichten miteinander verbunden. Besonders gegen Ende kam dann doch Spannung auf, und vor allem Elisabeths Geschichte hat mich emotional mitgenommen. Sie war für mich die Figur, mit der ich am meisten mitgefiebert habe. Sehr gefallen hat mir das historische Setting. Die Entwicklung der Medizin, der Aufbau der Charité und die schwierige Situation der Frauen in der Medizin wirkten gut recherchiert und haben einen interessanten Einblick in diese Zeit gegeben. Trotzdem blieb für mich der Eindruck, dass der Roman stellenweise etwas sprunghaft erzählt ist. Oft wechselten die Handlungsstränge sehr abrupt, sodass ich mich immer wieder neu orientieren musste. Insgesamt hat mir das Buch am Ende besser gefallen als zu Beginn, auch wenn der erzählerische Sog für mich erst sehr spät eingesetzt hat. Ich bin neugierig auf Band 2 und hoffe, dass dort die Figuren und ihre Geschichten noch stärker im Mittelpunkt stehen.
3 hours ago
Historisch interessant und gut recherchiert, aber die Geschichte brauchte lange, um mich wirklich zu packen.
Mit „Charité – Band 1“ habe ich mich anfangs überraschend schwergetan. Lange hatte ich das Gefühl, eher einzelne Episoden als eine zusammenhängende Geschichte zu lesen. Die vielen Figuren und Handlungsstränge wirkten zunächst sehr unabhängig voneinander, sodass mir ein klarer roter Faden und eine Hauptfigur fehlten. Je weiter ich gelesen habe, desto besser haben sich die einzelnen Geschichten miteinander verbunden. Besonders gegen Ende kam dann doch Spannung auf, und vor allem Elisabeths Geschichte hat mich emotional mitgenommen. Sie war für mich die Figur, mit der ich am meisten mitgefiebert habe. Sehr gefallen hat mir das historische Setting. Die Entwicklung der Medizin, der Aufbau der Charité und die schwierige Situation der Frauen in der Medizin wirkten gut recherchiert und haben einen interessanten Einblick in diese Zeit gegeben. Trotzdem blieb für mich der Eindruck, dass der Roman stellenweise etwas sprunghaft erzählt ist. Oft wechselten die Handlungsstränge sehr abrupt, sodass ich mich immer wieder neu orientieren musste. Insgesamt hat mir das Buch am Ende besser gefallen als zu Beginn, auch wenn der erzählerische Sog für mich erst sehr spät eingesetzt hat. Ich bin neugierig auf Band 2 und hoffe, dass dort die Figuren und ihre Geschichten noch stärker im Mittelpunkt stehen.
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