Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 1)

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 1)

Softcover
3.840

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Die junge Anna vom Land und der adelige Journalist Fritz: ein ungewöhnliches Ermittlerduo

Anna Zech beginnt 1912 als Krankenschwester in der Münchner Gerichtsmedizin. Gleich ihre erste Leichenschau ist eine Tote aus der Isar. Anna glaubt nicht, dass die alternde Schauspielerin selbst ins Wasser gegangen ist. Auch der Skandalreporter Fritz von Weynand vermutet, jemand hat hier nachgeholfen. Denn die Tote hatte beste Verbindungen und kannte viele Persönlichkeiten. Anna, aus kinderreicher, kleinbürgerlicher Familie, ist vom adeligen Charmeur Fritz zuerst ein wenig eingeschüchtert. Aber ihre Courage und Neugier sind stärker. Gemeinsam decken sie die dunklen Seiten der feinen Münchner Gesellschaft auf.


Die Prinzregentenzeit geht zu Ende, doch für Fräulein Anna beginnt das Leben.


Band 2: Die Schwabinger Morde

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
432
Price
15.50 €

Author Description

Petra Aicher, geboren 1972, ist Münchnerin mit ganzem Herzen und recherchiert die Geschichte und Geschichten ihrer Stadt, wenn ihre Zeit es zulässt.

Posts

15
All
5

Toller historischer Krimi, der mich überzeugt hat mit dem historischen Setting und den liebenswerten Charakteren. Trotz ihrer Warmherzigkeit haben sie durchaus Ecken und Kanten. Besonders mochte ich den Witz in den Gesprächen der beiden aus so unterschiedlichen Welten kommenden Protagonisten. Locker-leicht fliegt man durch die Seiten, wobei sich der Fokus nicht zu sehr auf die Ermittlungen, sondern mehr auf das Zwischenmenschliche legt. Nichtsdestotrotz wartete die Geschichte mit einem für mich unerwarteten Ende auf.

4

Eine angenehm geschriebene Geschichte mit Fokus auf die zwei sympathischen Hauptfiguren und München um 1912. Der Krimiplot bleibt in weiten Teilen eine Nebensache.

4

Ein wirklich schöner, historischer Krimi, der sich wunderbar leicht hat lesen lassen. Anna und Fritz waren mir beide von vorn herein sympathisch und es war nett, dass es mal (noch) keine klassische Liebesbeziehung zwischen beiden HPs gab. Es ist zur Hälfte sicher eher Gesellschaftsroman als Krimi, fand ich aber gar nicht schlimm. Freu mich auf Band 2

Bei „Fräulein Anna, Gerichtsmedizin: Die Prinzregentenmorde“ handelt es sich um den Auftakt zur Reihe „Die Gerichtsärztin“ aus der Feder von Petra Aicher. Hier möchte ich zunächst anmerken, dass ich persönlich den Titel des Buches eher unglücklich gewählt finde, denn Titel und Geschichte passen rückblickend für mich absolut nicht zusammen. Tatsächlich findet der Zusatz „Prinzregentenmorde“ bei der Suche des Buches absolut keine Rolle, so dass auch der nächste Band letztlich den gleichen Titel hat, ohne sich mit seinem Untertitel abzuheben. Der Inhalt des Buches konnte mich dann aber schließlich überzeugen und das ist es ja was am Ende zählt. So fiel es mir leicht mich ab der ersten Seite in den angenehmen Schreibstil der Autorin fallen zu lassen, welcher im Hinblick der historischen Zeit dennoch leicht zu lesen war. Auch, dass die alteingesessenen bayerischen Protagonisten untereinander gerne im Dialekt sprachen, hat das ganze für mich sehr authentisch gemacht und mich direkt abholen können. Anna und Fritz könnten unterschiedlicher nicht sein und schaffen es doch auf ihre ganz eigene Art in Ermittlungen zu einzutauchen, welche mich als Leser gefesselt und begeistert haben. Man merkt Anna auf den ersten Blick an, dass sie eine absolut zielstrebige Persönlichkeit ist, welche sich von nichts und niemanden einschüchtern lässt und Dinge auch hinterfragt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Im Gegensatz dazu, hatte ich mit dem teils doch eher berechnenden Fritz meine Schwierigkeiten und wurde nur langsam mit ihm warm. Der Verlauf zeigt aber doch, dass auch Fritz das Herz am rechten Fleck trägt, es allerdings gut zu verstecken weiß. Wer allerdings denkt, dass er hier einen erstklassigen Kriminalfall serviert bekommt, den muss ich leider enttäuschen, denn dieses Buch ist viel mehr als nur ein Krimi, ja zeitweise rückt gerade der Kriminalteil auch eher mal in den Hintergrund und bietet eine Bühne für die Denk- und Lebensweise der damaligen Zeit, welche meiner Meinung nach etwas zu ausführlich und dennoch sehr interessant dargestellt wurde. Aber auch die entstehende platonische Beziehung zwischen Fritz und Anna nimmt einen sehr großen Platz ein und so plätschert das Buch zeitweise auch eher mal vor sich hin, bevor es dann Ermittlungstechnisch wieder an Fahrt aufnimmt. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen und bin bereits sehr auf den zweiten Band gespannt.

Post image
5

Eine tolle Geschichte, kaum Krimi, keine Liebesgeschichte, aber mir sympathische Charaktere in einer spannenden Zeit.

5

Sehr interessant und fesselnd!

Eine junge Frau entdeckt die Gerichtsmedizin für sich... München, 1912: Die junge Krankenschwester Anna Zech beginnt nach ihrer Ausbildung in der Gerichtsmedizin zu arbeiten. Doch der erste Tag ist reichlich seltsam, denn erst holt keiner der Gerichtsmediziner ab und dann muss sie sofort bei einer Obduktion assistieren. Das ist zwar ihre neue Aufgabe, dennoch hat sie bisher keine Erfahrung in diesem Berufsfeld. Die Tote ist die Schauspielerin Adele Röckl und erweckt Annas Mitleid, da ihr einige schreckliche Dinge vor ihrem Tod zugestoßen sein müssen. Als sie danach aufgewühlt zur Straßenbahn geht, wird sie von einem Fremden angerempelt, zur Entschuldigung lädt dieser Anna in ein Café ein und stellt sich als der Drucker Fritz Nachtwey vor. Anna ist froh, sich ihre Erlebnisse von der Seele reden zu können, ahnt aber nicht, was sie damit auslöst... Petra Aicher hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Arbeit in der Gerichtsmedizin schildert sie ausführlich und zeigt, welche Faszination sie auch auf Anna ausübt. Der Mordfall der Adele Röckl wird die ganze Handlung hindurch behandelt und klärt sich immer weiter auf, aber ohne dass Anna in Gefahr gerät oder selbst als Ermittlerin tätig wird. Fritz Nachtwey, der eigentlich der Adelige Friedrich von Weynand ist, wird zum Freund von Anna und geht ganz in den Nachforschungen auf, sodass er und Anna zu einem befreundeten Ermittlerduo werden. Mir war schon schnell klar, dass ich diesen Roman verschlingen werde, denn der Schreibstil der Autorin und auch die Protagonisten haben mich sofort angesprochen. Ich fand die Handlung sehr gelungen, denn sie ist immerzu interessant, aber nicht durchgehend spannend, sondern fesselt durch die beiden liebenswürdigen Protagonisten und deren Ausflüge in das historische München und die medizinischen Gegebenheiten. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe, der aber noch einige Monate auf sich warten lässt.

Sehr interessant und fesselnd!
4.5

⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️) Bin positiv überrascht! Die Geschichte ist gut erzählt, bringt viele geschichtliche Fakten und Aspekte aus der Zeit kurz vorm 1. Weltkrieg mit und hat vor allem unheimlich viel Witz und Charme!

Zuerst mal muss ich sagen: das Cover allein hätte mich nicht überzeugt, das Buch zu lesen. Die Fotografien, die wohl einen Eindruck der beiden Protagonisten geben sollen, wirken auf mich eher kitschig - um es mal krass zu formulieren: das Cover sieht eher nach Groschenroman aus als nach solider Unterhaltung. Aber genau deshalb wurde ich dann beim Lesen des Buches so positiv überrascht! Die Geschichte ist gut erzählt, bringt viele geschichtliche Fakten und Aspekte aus der Zeit kurz vorm 1. Weltkrieg mit und hat vor allem unheimlich viel Witz und Charme! Etwas, das ich bei einem solchen historischen Roman - eher Krimi - nicht unbedingt erwartet hätte. Aber der verbale Schlagabtausch zwischen Fritz von Weynand und Anna Zech, der fast immer zu erwarten ist, wenn die beiden aufeinandertreffen, ist vergnüglich und macht einfach nur Spaß beim Lesen. Da ist einerseits Anna, die in der Gerichtsmedizin als Assistentin arbeitet und sich schnell den Respekt der dort tätigen Ärzte verdient. Dabei bleibt die junge Frau bescheiden und vor allem sittsam - was im München der 1910er Jahre nicht unbedingt selbstverständlich ist. Auf der anderen Seite gibt es den Adligen Fritz von Weynand, der in einer Zweckehe gefangen ist und sich daher ein „Steckenpferd“ gesucht hat - unter dem Pseudonym Fritz Nachtwey ist er in Schwabing als Skandalreporter unterwegs und deckt in seinem Blatt gern die Doppelmoral der feinen Münchner Gesellschaft auf - wobei er die Wahrheit durchaus manchmal ein wenig dehnt und viel Raum für Spekualtionen lässt. Es dauert ein wenig, bis Anna hinter die Fassade des Reporters schauen und seine wahre Identität entlarven kann - aber dann fühlt sie sich doch irgendwie angezogen von dem interessanten Adligen mit den zwei Gesichtern, der so herrlich launig über die bayerische Monarchie herzieht und dessen halb ernst gemeinte Annäherungsversuche Anna doch irgendwie schmeicheln. Die beiden Hauptfiguren bei ihren Ermittlungen zum Tod der berüchtigten Schauspielerin Adele Röckl zu begleiten ist ein Genuss! Einerseits wegen der Dialoge, die wirklich köstlich sind und bei denen zwischen Anna und Fritz ordentlich die Funken sprühen, obwohl beide natürlich absolut schicklich bleiben. Andererseits, weil auch der „Fall“ - angesiedelt im zwielichtigen Künstlermilieu - gut aufgebaut und gestrickt ist. Erst kurz vor Ende des Buches, auf den letzten 30 Seiten, ahnte ich, wer der wirkliche Täter war... die „Lösung“, die dann letztlich für diesen Fall gefunden wird, ist so typisch und stimmig für die damalige Zeit und die agierenden Figuren, dass ich das Buch mit einem süffisanten Lächeln zugeklappt habe. Fritz und Anna haben mich absolut in ihren Bann gezogen und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil „Die Schwabinger Morde“, der im Juli 2023 erscheinen wird. Ich bin definitiv wieder mit dabei!

⭐️⭐️⭐️⭐️(⭐️)
Bin positiv überrascht! Die Geschichte ist gut erzählt, bringt viele geschichtliche Fakten und Aspekte aus der Zeit kurz vorm 1. Weltkrieg mit und hat vor allem unheimlich viel Witz und Charme!
4

Schöner historischer Roman. Kriminalfall wird leider sehr vernachlässigt, sympathische Protagonistin.

3

Ich war so gut in die Geschichte gestartet, doch dann verblassten die bunten Farben und somit auch die Bilder, leider.

4

Sehr interessant, auch wenn die Gerichtsmedizin eher im Hintergrund steht.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und ich bin begeistert von der Vertonung durch Susanne Schroeder. Der Dialekt ist super angenehm und trotzdem sehr verständlich. Was die Geschichte angeht finde ich den roten Faden sehr stark und die Geschichte extrem gut durchdacht. Die Protagonisten sind sehr lebensnah, vor allem Anna mag ich sehr. Der einzige minimale Kritikpunkt meinerseits ist, dass der Titel eine große Rolle der Gerichtsmedizin suggeriert... in gewissem Maße wird das auchverfüllt, aber nicht so kontinuierlich wie ich es mir erhofft habe. Trotzdem ein sehr interessantes, gut geschriebenes und wunderbar vertontes Buch!

1.5

Schade, da hätte man mehr draus machen können. Ich es weder spannend noch mitreißend.

3

Ziemlich langatmig. Wurde nicht so richtig damit warm.

3

Als Gerichtsassistentin gerade frisch gestartet, trifft Anna Zech auf den adeligen Fritz Weynand, der sich aus Langeweile noch als Skandalreporter Fritz Nachtwey betätigt. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere die zur Prinzregentenzeit um 1912 durch den Tod einer bekannten Schauspielerin auf etwas ungewöhnliche Art ermitteln. Sie das scheue, gut erzogene Mädchen vom Land, er mit seinem Kumpel Heinrich ein Draufgänger, die beide mit ihrem adeligen und häuslichen Los unzufrieden sind und daraus auch keinen Hehl machen, besonders was die Frauenwelt betrifft. Doch je mehr die beiden Welten aufeinander prallen, desto überraschter und neugieriger werden beide Seiten, weil Anna es Fritz nicht leicht macht, auf seine Avancen einzugehen. Wer hier einen normalen Krimi erwartet hat, wird überrascht sein. Denn natürlich wird in dem Todesfall ermittelt und es tun sich wirklich Abgründe und Geheimnisse auf, mit denen keiner gerechnet hat. Auch der Titel selbst bleibt bis zum Schluss noch lange Zeit unklar, selbst wenn immer mal Bezug darauf genommen wird. Ich muss zugeben, ich hab mich etwas schwer getan in die Geschichte zu kommen. Man muss sich etwas an den Münchner Dialekt gewöhnen, der mal mehr mal weniger auftaucht. Auch ist die Erzählung doch ziemlich trocken, nicht nur von den Abläufen sondern von der ganzen Handlung. Die Personen wirkten oft stocksteif, unsympathisch und fast schon klischeehaft. Während die Männerwelt nichts anderes im Kopf hat, als den Frauen hinterherzujagen und sich ihre Geliebten warm zu halten, werden etliche Frauen, darunter auch Fritz Ehefrau als dumme, nach Anerkennung und Prestige heischende Damen umschrieben, die selbst schuld an den häuslichen Umständen sind. Anna und Fritz merken nicht nur durch den Blick in die jeweils andere Welt, wie unterschiedlich es dort vor sich geht, sondern auch durch den Tod der Schauspielerin, was Liebe, Gier und Eifersucht anrichten können. Auf einmal ist alles nicht mehr so oberflächlich, ein Blick hinter die Kulissen veranlasst beide, anders denken und fühlen zu lernen und diese Entwicklung fand ich interessant. Nebenbei fließt auch die historische Geschichte kurz vor Ausbruch des 2.Weltkriegs und den jeweiligen Regenten mit ein, auch hier mit so manchem düsteren Geheimnis verpackt. Es gibt ein paar Dinge, die mich etwas gestört haben, wie zum Bsp. der ewig zu spät und betrunken auftauchende Mitarbeiter der Gerichtsmedizin, mit seiner ausgeprägten Angst vor den Toten und dennoch hat sein Verhalten keine Konsequenz. Auch die Arbeitszeit und Anwesenheit wird nicht sehr ernst genommen, so dass viele Ärzte eher durch Abwesenheit glänzen, was ich schon suspekt fand. Dr.Gernhuber, eine Koryphäe im Obduktionsraum und sehr darauf bedacht, Anna einzuarbeiten ist für mich ebenso wie Annas Tante Leni allerdings eine Überraschung, liebenswert und herzensgut. Ob ich die Reihe weiterlesen werde, weiß ich nicht, so richtig warm geworden bin ich leider nicht und es fällt mir auch nach der Aufklärung des Todesfalls schwer, die Charaktere und ihr Verhalten nachzuvollziehen. Vielleicht hat der 2.Teil noch eine Überraschung parat, das wäre toll, aber bislang hat es mich leider nicht wirklich mitgerissen. Schade, habe mir mehr davon versprochen.

4

Toller Einstieg in die Serie Worum geht’s? München 1912: Anna tritt ihre Stelle als Assistentin der Gerichtsmedizin an und hat gleich eine prominente Leiche auf dem Tisch. Doch ist es wirklich Selbstmord, wie die Polizei allen Glauben machen möchte? Als Anna auf den Skandalreporter Fritz Nachtwey trifft, stellt dieser Nachforschungen an und bringt unglaubliche Wahrheiten ans Licht. Meine Meinung: Petra Aicher startet ihre historische Romanserie um Fräulein Anna und Friedrich von Weynand alias Fritz Nachtwey mit „Fräulein Anna Gerichtsmedizin – Die Prinzregentenmorde“ wirklich gelungen. Der Schreibstil ist eingängig, leicht zu lesen und beschreibt die Szenerien lebendig und eindrucksvoll. Auch die Charaktere sind perfekt dargestellt. Sowohl Anna, als auch Friedrich/Fritz mochte ich auf Anhieb. Und auch die Dialoge zwischen den beiden sind amüsant. Ich mag die Dynamik, die die Autorin zwischen Anna und Fritz aufbaut. Dann die Gerichtsmediziner Gernhuber und Schmidt, die von Arnsbergs, Friedrichs Frau Sibylle – alles Charaktere, die perfekt in diese Zeit passen und schöner nicht sein könnten. Jeder mit ganz eigenen Eigenheiten, die sie sympathisch oder unsympathisch machen. Und um diese authentischen und interessanten Protagonisten schreibt Frau Aicher dann ihren historischen Roman. Ich mochte die Einblicke in die Gerichtsmedizin und in die Politik der damaligen Zeit. Einerseits noch die Adligen an der Macht, andererseits schon die Republik auf dem Vormarsch. Hier hat die Autorin die geschichtlichen Fakten perfekt in ihren Roman eingepasst. Und auch der Roman selbst war spannend. Ich mochte, wie Fritz sich in die Nachforschungen gestürzt hat, wie Anna sich entwickelt hat und wie die Autorin uns durch das Buch geführt hat. Wir hatten keine hohe Spannungskurve, eher immer mal wieder kleine Spannungspeaks, aber es ist ja auch ein Roman. Zu kurz kam mir allerdings der gerichtsmedizinische Teil, hier hätte ich mir vom Titel her schon mehr Einblicke erhofft. Aber ansonsten hat mir das Buch viel Spaß gemacht. Das damalige Leben sowohl der Adligen als auch der normalen Bürger war gut dargestellt und man hat sich mittendrin gefühlt in den Tumulten der damaligen Zeit. Und als Bonus hatten wir noch einen spannenden Showdown, den ich so gar nicht erwartet hätte, der aber ein großes Spannungshoch in das Finale der Geschichte gebracht hat. Ich habe das Buch gern gelesen und freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil. Mal sehen, was für Leichen da bei Anna im Keller landen. Fazit: Mit „Fräulein Anna Gerichtsmedizin – Die Prinzregentenmorde“ startet Petra Aicher in ihre historische Romanserie um Anna und Fritz/Friedrich. Und dieser erste Teil hat mir gut gefallen. Der Roman ist leicht zu lesen, stellt die politischen Verhältnisse der 1912er Jahre authentisch dar. Wir haben Protagonisten, die einfach nur perfekt sind. Das einzige, was mir etwas zu kurz kam, war tatsächlich der gerichtsmedizinische Teil. Dafür haben mir die Nachforschungen von Fritz/Friedrich gut gefallen sowie die Dynamik zwischen Fritz und Anna. Ein sehr kurzweiliges Buch mit einigen spannenden Momenten, das mit Lust auf den zweiten Teil gemacht hat. 4 Sterne von mir und ich bin sehr gespannt auf Annas nächste Leiche!

5

Tolles Buch

Ein ganz tolles Buch. War absolut lesenswert. Werde mir wohl auch den zweiten Band zulegen.

Create Post