Das Herz der Nacht

Das Herz der Nacht

Hardback
3.727
DrachenFantasyromanGefühlvollGefühle

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Description

Wien im 19. Jahrhundert. Auf den prunkvollen Bällen am kaiserlichen Hof wird der Vampir András Báthory von den Damen umschwärmt. Doch ihn verlangt es nach geistreicher Unterhaltung, wie er sie in den Gemächern der klugen Gräfin von Traunstein findet. Dort lernt er die hübsche Pianistin Karoline kennen und beginnt, bei ihr Unterricht zu nehmen. Doch Karoline hütet ein dunkles Geheimnis. Da wird eine Adlige ermordet aufgefunden, und alles deutet darauf hin, dass in der Stadt ein weiterer Vampir sein Unwesen treibt. Er scheint es auf Báthory abgesehen zu haben und auf alle, die ihm nahe stehen.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
480
Price
20.60 €

Posts

7
All
4

Kurzbeschreibung: Wien im 19. Jahrhundert. Auf den prunkvollen Bällen am kaiserlichen Hof wird der Vampir András Báthory von den Damen umschwärmt. Ihn verlangt es jedoch nach geistreicher Unterhaltung, wie er sie in den Gemächern der klugen Gräfin Kinsky findet. Dort lernt er auch die hübsche Pianistin Karoline Wallberg kennen und beginnt, bei ihr Unterricht zu nehmen. Doch Karoline hütet ein dunkles Geheimnis. Da wird die Gräfin Kinsky ermordet aufgefunden und alles deutet darauf hin, dass in der Stadt ein weiterer Vampir sein Unwesen treibt. Er scheint es auf András Báthory abgesehen zu haben und auf alle, die ihm nahestehen. Zur Autorin: Ulrike Schweikert wurde in Schwäbisch Hall geboren. Der Durchbruch als Schrifstellerin gelang ihr 2001 mit dem Roman “Die Tochter des Salzsieders”. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane und kehrt mit ihren romantischen Vampir-Romanen auf ihr ursprüngliches Terrain der Phantastik zurück. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart. “Die Sonne war in diesem Augenblick untergegangen. Sein Körper erwachte zum Leben. Wobei “Leben” nicht das treffende Wort war, das seinen Zustand beschreiben konnte.” (Seite 100) Rezension: Graf András Petru Báthory, ein 200 Jahre alter Vampir, ist ein gern gesehener Gast in den Salons des Hofadels. Mit seiner charmanten und geheimnisvollen Art bezaubert er vor allem Fürstin Kinsky, die in einem goldenen Käfig lebt und unter der Gewalttätigkeit ihres Ehemannes zu leiden hat. Auch Karoline Maria Wallberg, eine junge Pianistin, erliegt dem Charme des Grafen, dem sie Klavierstunden gibt. Ihre blinde Tochter Sophie steht Báthory anfangs skeptisch gegenüber, da er für sie nach Tod riecht. Doch dies ändert sich zusehends, da beide gewisse Gemeinsamkeiten haben. Eines Tages wird das Leben des Vampirs aber auf den Kopf gestellt: Eine grausame Mordserie hält die Kaiserstadt Wien in Atem und es scheint, dass ein weiterer Vampir in der Stadt unterwegs ist und sich in irgendeiner Art an Graf Báthory rächen will. Der Graf gerät schon bald ins Visier der Polizei. Kann er den wahren Täter finden oder muss er aus Wien fliehen, um seine wahre Identität schützen zu können? “Das Herz der Nacht” hat zwei Schauplätze: Wien und Hamburg im 19. Jahrhundert. Die Sprache von Ulrike Schweikert lässt den Leser regelrecht in diese Zeit eintauchen, sie hat ein wortgewaltiges Sittengemälde dieser Zeit erschaffen. Man kann sich bildhaft die Bälle, Konzerte und Salons der feinen Wiener Gesellschaft vorstellen. Die Hauptprotagonisten wachsen dem Leser richtiggehend ans Herz: Graf Báthory, ein klassischer Vampir, der den Tag im Schutze eines Sargs verbringt. Die temperamentvolle Fürstin Kinsky, von ihrem Gatten unterdrückt und gedemütigt, die sich gern ein anderes Leben für sich wünscht. Und nicht zu vergessen Karoline Wallberg und ihre blinde Tochter Sophie, die für den Grafen gute Freundinnen werden. Die Geschichte verläuft in ruhigen Bahnen mit einer gewissen Brise Spannung, die sich bis kurz vor Ende des Romans erhält. Leider gerät das Finale etwas zu abrupt, es kommt zu einem Zeitsprung von fast 2 Jahren, der mit der Grundgeschichte nicht unbedingt konform geht und etwas konstruiert wirkt. Zur Gestaltung des Buches: Ein sehr gelungener Schutzumschlag im “Used-Look” mit einem in Lackoptik hervorgehobenen Symbol, das den Titel des Buches umschließt. Für mich ein absoluter Blickfang, der durch ein farblich abgestimmtes Leseband abgerundet wird. Fazit: Ein solider Gruselroman mit etwas offenem Ende, der mir trotzdem angenehme Lesestunden bereitet hat. Wertung: 4 von 5 Punkten

5

Fantastisch!

Ulrike Schweikert entführt ihre Leser ins 19. Jahrhundert nach Wien und Hamburg an der Seite eines charismatischen Vampirs, der entgegen seiner Art, eine zweite Seele zu haben scheint. Und nicht nur András Bathory fesselt die Leser an diese Geschichte ... Eine unheimliche Mordserie erschüttert Wien. Die Opfer werden blutleer und mit zerissener Kehle aufgefunden. Währenddessen zieht ein neuer Bürger in die Stadt: András Petru Báthory aus Siebenbürgen verdreht nicht nur der Fürstin Kinsky den Kopf, die sich in ihrer Ehe mit ihrem unberechenbaren Ehemann einsam fühlt. Und auch András liegt das Schicksal der Fürstin sowie das von Karoline Wallberg, bei der er seit neuestem Pianounterricht nimmt, und ihrer Tochter Sophie am Herzen. Kann er diese allzu menschlichen Gefühle an sich zuerst selbst noch nicht recht glauben, muss er sich schon bald eingestehen, dass er damit die Menschen in Gefahr bringt. Denn der gnadenlose Mörder scheint seine Opfer immer öfter in András' Umfeld zu suchen. Warum provoziert er András zusehends und legt sogar eine Leiche vor seiner Tür ab? Als der Vampir sich schließlich seinem Gegner bewusst wird ist es fast schon zu spät ... "Das Herz der Nacht" ist ein fesselnder, kurzweiliger Roman im historisch-fantastischen Stil, der seine Leser nach Wien in eine längst vergangene Zeit entführt, als der Adel zu feinen Gesellschaften geladen wurde und es für Frauen noch unschicklich galt im Rampenlicht zu stehen. Hier hat die Autorin ihre Figur des dunklen und charmanten Vampirs András angesiedelt, der nicht nur die Herzen der Frauen im Sturm erobert; auch als Leser kann man sich diesem Charme nicht entziehen. Und so bleiben wir an der Seite des sympathischen Protagonisten, gewinnen mit ihm neue Freunde und decken das mysteriöse Morden auf. Ulrike Schweikert erzählt in lockerem Stil vom alten Wien und dessen Traditionen, von Bürgern und Adligen und schafft damit nicht nur eine dicht gewebte Geschichte, die den Leser viele Jahre zurückversetzt, sondern lässt die vergangene Zeit geradezu wieder aufleben. Auch die Charaktere tragen ihr übriges dazu bei, dass man sich in der Geschichte sofort wohl fühlt. Die Autorin hat es gekonnt verstanden ihre Figuren mit viel Gefühl zu zeichnen. Hier ist jede Figur etwas Besonderes und zieht den Leser in ihren Bann. "Das Herz der Nacht" überzeugt mit einer spannenden Geschichte, die geschickt fantastische Elemente in historischem Ambiente vereint und mit Figuren aufwartet, die lebendig und detailreich geschildert sind. Ulrike Schweikert erzählt so leicht und locker, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Fazit: Ein unterhaltsame Geschichte mit viel Potenzial, das die Autorin geschickt umzusetzen wusste. Herausgekommen ist ein Roman, der seine Leser in den Bann schlägt und es kaum zulässt das Buch aus der Hand zu legen. Auf die Fortsetzung dürfen wir gespannt sein!

Fantastisch!
4

Habe ich schon so lange auf dem SuB Mich haben die vielen Seiten abgeschreckt Anfangs hatte ich ein paar Probleme rein zu kommen aber ab später Kapitel nach Kapitel wurde es besser und auch spannender

2.5

Die Geschichte verläuft ganz anders als der Klappentext vermuten lässt. Flache Charaktere, aber dafür viel Detailliebe für die Beschreibung der Städte.

Ich hatte mich auf einen schönen romantischen Vampirroman gefreut. Leider wurde ich enttäuscht. Anders als in dem Klappentext beschrieben, geht es auch mehr um den Vampir und die Gräfin. Die Charaktere wirkten alle recht flach, obwohl diese schwere Schicksale begleiteten. Ich hatte Schwierigkeiten, mich in die Beziehungen hineinzuversetzen und richtig mitzufiebern. Besonders das Ende, insbesondere der Epilog, haben das Buch insgesamt noch einmal deutlich negativer für mich gemacht.

4

Wien, im 19. Jahrhundert. András Báthory ist ein Vampir und wird von den Hofdamen in Wien regelrecht umschwärmt. Auf den prunkvollen Bällchen im kaiserlichen Palast liegen ihm die Frauen zu Füßen und doch zieht es ihn jedesmal in die Gemächer der lugen Gräfin von Traunstein. Bei ihr erhält er die geistreiche Unterhaltung, die er sich wünscht, die, die er bei all den Hofdamen am Palast einfach nicht in dem Ausmass findet. Bei einem seiner Besuche lernt er schließlich die junge Pianistin Karoline kennen. Er beginnt bei ihr Unterricht zu nehmen und erweckt mehr und mehr Gefühle in sich selbst, die er schon länger nicht mehr gespürt hat. Als in der Umgebung eine Adlige ermordert wird, deutet alles darauf hin, dass sich ein anerer Vampir in der Stadt befindet. Macht dieser ihm etwas sein Revier streitig? Und was hat Karoline damit zu tun? Der Schreibstil, er ist mir auch heute noch in guter Erinnerung. Ich habe wirklich gut in das Buch hineingefunden habe mich sofort nach Wien versetzt gefühlt. Obwohl András eigentlich das Klischee eines typischen Vampirs erfüllt, stand ich ihm direkt mit Sympathie gegenüber. Durch die Musik, durch das Erlernen der Musik mit Hilfe von Karoline und den Momenten, in denen er sich in der Musik regelrecht verloren hat, war er ein Charakter, er mir selbst regelrecht ans Herz gewachsen ist. Meine kleine persönliche Helding war allerding Sofie, welche der Graf zusammen mit Karoline kennenlernt. Sie ist auf gewisse Art und Weise ebenso ein "Wesen der Dunkelheit", denn Sofie ist blind. Ihre Art und Weise, sie sie damit umgeht, hat mir so manches Mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und selbst András konnte noch das eine oder andere von ihr lernen. Ich fand es wirklich gut, dass sie ihm nicht irgendwelche übernatürlichen Kräfte verliehen hat, die erst dann plötzlich auftreten, wenn eine Situation vorlag, die ein wenig mehr.. nennen wir es Denkvermögen erforderte. Er hat sich mit jeder auftretenden Situation auf seine Weise befasst und blieb dabei irgendwie doch so authentisch, dass meine Sympathie ihm gegenüber mit jeder Seite wuchs und wuchs. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass das Ende nicht ganz so plötzlich kommt und auch ein wenig.. länger beschrieben worden wäre, aber das Leserherz kann ja nicht alles haben. ;) Alles in allem habe ich ein Buch bekommen, welches von jedem etwas beeinhaltet hat. Spannung, Romantik und Liebe, Freundschaft und musikalische Elemente. Vor allem aber einen wunderbaren Einblick in das frührere Wien, welches es mir wirklich nicht leicht gemacht hat, mich nicht in die Stadt zu verlieben.

0.5

Bei einem Vampirgrafen namens Báthory, der ins Wien des 19. Jahrhunderts zieht, habe ich viel erwartet. Offenbar zu viel. Denn das Buch ist weder atmosphärisch noch spannend, bietet keine interessanten Charaktere und noch weniger eine gute Geschichte. Der Verlauf ist extrem vorhersehbar, einzig die Antagonistin kommt aus dem Nichts, als hätte sich die Autorin ihre Existenz erst nach 300 Seiten überlegt. Dadurch wirken auch ihre Motive aus der Luft gegriffen und András‘ Verbindung zu ihr bleibt auch total blass. Der Schreibstil gefällt mir auch nicht. Alles ist viel zu blumig beschrieben, die Sprache ist seltsam gestelzt. Letzteres soll einen wohl ins 19. Jahrhundert versetzen, tatsächlich wirkt es aber nur gekünstelt. Auch der allwissende Erzähler tut dem Buch meiner Meinung nach nicht gut.

2.5

2,75/5 ⭐️

🙂😃😄🙂😃😄🥰❤️😄😁😱😢😀😐😑

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