Der Schlüssel der Magie - Die Diebin
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Description
Ein sprechender Schlüssel, dem kein Schloss widerstehen kann.
Eine Macht, die die Welt verändert.
Sancia ist eine Diebin – und zwar eine verdammt gute. Daher ist sie im ersten Moment auch begeistert, als sie ihre neueste Beute betrachtet: ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet. Doch dann wird ihr klar, was das bedeutet. Man wird sie jagen! Jedes der mächtigen Handelshäuser wird dieses Artefakt besitzen wollen. Denn die Magie des Schlüssels ist nicht nur alt und mächtig. Die Person, die sie kontrolliert, könnte die Welt verändern. Plötzlich ist Sancia auf der Flucht. Um zu überleben, muss sie nicht nur lernen, die wahre Macht des Artefakts zu beherrschen. Sie muss vor allem alte Feinde zu neuen Verbündeten machen …
Die Trilogie Der Schlüssel der Magie :
1. Die Diebin
2. Der Meister
3. Die Götter
Book Information
Author Description
Robert Jackson Bennett wurde bereits mehrfach für seine Fantasy-Romane ausgezeichnet, unter anderem mit dem Edgar Award, dem Shirley Jackson Award und dem Philip K. Dick Award. Außerdem war er Finalist beim World Fantasy Award, dem Locus Award, dem Hugo Award und bei dem British Fantasy Award. Neben den Kritikern und zahllosen Lesern gehören auch die größten seiner Autorenkollegen zu seinen Fans, zum Beispiel Brandon Sanderson und Peter V. Brett. Robert Jackson Bennett lebt mit seiner Frau und seinen Söhnen in Austin, Texas.
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Eine Diebin, die niemand bemerkt. Ein sprechender Schlüssel, dem kein Schloss widerstehen kann. Eine Macht, die die Welt verändert. Sancia ist eine Diebin – und zwar eine verdammt gute. Daher ist sie im ersten Moment auch begeistert, als sie ihre neueste Beute betrachtet: ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet. Doch dann wird ihr klar, was das bedeutet. Man wird sie jagen! Jedes der mächtigen Handelshäuser wird dieses Artefakt besitzen wollen. Denn die Magie des Schlüssels ist nicht nur alt und mächtig. Die Person, die sie kontrolliert, könnte die Welt verändern. Plötzlich ist Sancia auf der Flucht. Um zu überleben, muss sie nicht nur lernen, die wahre Macht des Artefakts zu beherrschen. Sie muss vor allem alte Feinde zu neuen Verbündeten machen … Ein interessantes Magiesystem und ein Buch das sich wirklich gelohnt hat.

Ein wirklich wundervoller Auftakt, der mich dazu getrieben hat, mir die Sonderedition der Bücherbüchse zu kaufen.
"Die Realität spielt keine Rolle. Solange man jemandes Meinung umfassend genug ändert, glaubt er an jedwede Realität, die man ihm einredet." "Der Schlüssel der Magie - Die Diebin" ist ein spannendes Fantasyabenteuer aus der Feder von Robert Jackson Bennett, das ich wirklich sehr genossen habe. (Übersetzt ins Deutsche von Ruggero Leò.) Sancia Grado lebt in Tevanne, einer Stadt, die von vier Handelshäusern beherrscht wird. Wobei man dazu sagen muss, dass die sich nicht wirklich für das gemeine Volk interessieren. Ihre Handelshäuser sitzen in eigenen, von Mauern umgebenen, Stadtvierteln, sie haben jeweils ihre eigenen Regeln und Gesetze und Tore, durch die nur Befugte passieren können. Der Rest der Bevölkerung lebt mehr oder weniger ohne Regeln und Gesetze. So schlägt sich Sancia als Diebin durch und bestiehlt im Auftrag anderer die Handelshäuser - manchmal auch im Auftrag eines Handelshauses. Ihr neuester Auftrag führt sie in den Hafen der Dandalo-Handelsgesellschaft, wo sie aus einem der Tresore ein kleines Kästchen stehlen soll. In diesem befindet sich Clef, ein skribierter Schlüssel mit dem sich jedes Schloss öffnen lässt und der obendrein plötzlich mit Sancia redet. Doch kaum befindet sich der Schlüssel in ihrem Besitz, wird sie gejagt, denn er ist ein uraltes Artefakt mit dem es noch eine besondere Bewandnis hat ... Dieser erste Band der Trilogie war mir wirklich eine große Freude. Es hat mir Spaß gemacht Sancias Welt zu entdecken, die ein besonders kreatives Magiesystem hat, welches auf Skribierungen beruht. Hierbei werden Dinge mit sogenannten Sigillen (grafischen Symbolen) versehen, die einem Objekt sagen, was es ist und wie es sich verhalten soll. So kann ein Holzpfahl zum Beispiel mit der Sigille für "Stein" versehen werden, so wird dieser stabil wie ein Fels. Die Möglichkeiten, die sich mit dieser Form der Magie eröffnen sind unglaublich vielfältig. Auch die Charaktere mochte ich durch die Bank sehr gerne. Sancia und Berenice sind starke, kluge und gewitzte junge Frauen, die ich ebenso wie den etwas grummeligen, aber irgendwie auch väterlichen Orso ins Herz geschlossen habe. Natürlich Clef nicht zu vergessen, dessen Überredungskünste ich auch gerne hätte. "Wie es scheint, überlebe ich immer wieder. Das hat mich vieles gelehrt. Nach Dantua kam es mir vor, als wäre ein Zauber von meinen Augen genommen worden. W I R erzeugen diese Schrecken. W I R tun uns das selbst an. Darum müssen W I R uns ändern. Wir m ü s s e n uns ändern."

Spannender, actiongeladener und mitreißender Auftakt einer vielversprechenden Reihe!
Ich frage mich nach Beenden von Teil 1 ernsthaft, wie ich die letzten Jahre darum schleichen konnte und es mir nicht eher geholt habe. Aber besser spät als nie - denn dieser Reihen-Auftakt konnte mich komplett in seinen Bann ziehen! Ich dachte schon zu Anfang ab und an: Assassins Creed meets GoT meets Nevernight meets Das Lied der Krähen. Aber in keinster Weise negativ, ich habe mich nur ein wenig an die Vibes dort erinnert. Für mich punktet dieser Band vor allem mit den äußerst vielschichtigen, tiefgründigen und interessanten Charakteren. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und deshalb seine Absichten zu handeln. Dass hier auch teils in den Perspektiven gesprungen wird, hat mir super gefallen. Am Ende hatte ich die Charaktere der Reisegruppe zum Teil so ins Herz geschlossen, dass ich am Ende recht emotional wurde, was bei mir seltener passiert. Zusätzlich äußerst positiv aufgefallen ist mir der Weltenaufbau, das Setting und vor allem das geniale, kreative, originelle Magiesystem, was mir so in der Form noch nicht begegnet ist. Das hat für mich wahnsinnig gut funktioniert. Hierzu gehört natürlich auch der sprechende Schlüssel, der mit seiner humorvollen Kommunikation anfangs das düstere Setting schön aufgelockert hat. Die Handlung und Geschichte selbst wird recht schnell und actiongeladen erzählt, auch das hat mir sehr gut gefallen. Ich kann mich an keine einzige langweilige Seite erinnern. Zu guter letzt kann ich nur noch den Schreibstil loben. Zu Anfang fand ich ihn noch etwas komplex, habe mich aber schnell dran gewöhnt und fand ihn sehr flüssig, man flog nur so durch die seiten. Die teils genutzte "derbere" Sprache passte super zum Setting. Ein rundum gelungenes Lese-Erlebnis und Band 2 wird in der nächsten Zeit direkt folgen 🥰 Lieblingszitat: "Die Realität spielt keine Rolle. Solange man jemandes Meinung umfassend genug ändert, glaubt er an jedwede Realität, die man ihm einredet."

𝐃𝐞𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐥ü𝐬𝐬𝐞𝐥 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐚𝐠𝐢𝐞 - 𝐝𝐢𝐞 𝐃𝐢𝐞𝐛𝐢𝐧 ist Buch eins einer Trilogie von Robert Jackson Benett. Vor kurzem habe ich eine deutsche Schmuckausgabe dieser Reihe bekommen und habe direkt dieses erste Buch gelesen. Und es war ein absolut tolles Leseerlebnis. Wir verfolgen die Wege einer jungen Diebin Sancia, die am Anfang der Geschichte mitten in einem Coup ist. Sie soll einen Gegenstand stehlen, was ihr auch gelingt. Aber anders als abgesprochen, öffnet sie das gestohlene Kästchen und entdeckt einen Gegenstand von höchster Brisanz. Schon bald sind ihr unterschiedliche Parteien auf der Spur und sie findet sich in einem Kampf um Leben und Tod wieder. Für mich hat in diesem Buch alles gestimmt. Die Hauptprotagonisten waren toll erzählt. Die Interaktionen zwischen Sancia und Clef waren köstlich. Das Worldbuilding hat Spass gemacht, eine grosse Stadt, unterteilt in Handelsbezirke, Intrigen, Politik, Macht. Was will man mehr. Und das Magiesystem fühlte sich ein bischen wie Sanderson an - nein, nicht im Sinne von abgekupfert. Sondern die Originalität und Durchdachtheit, der wissenschaftliche Bezug bis hin zu Elementen, die wie Science Fiction wirkten in einer ansonten High Fantasy Welt - richtig grosse Klasse. Hach ich könnte noch ähnlich schwärmen.

„Der Schlüssel der Magie - Die Diebin“ ist ein fantastisches Buch, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Welt ist detailreich, gut durchdacht und wirkt lebendig. Besonders hervorzuheben ist das kreative und gut erklärte Magiesystem, das eher wie Wissenschaft als wie Zauberei wirkt. Die gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnisse verleihen der Geschichte zusätzlich Spannung. Der Schreibstil ist klar, authentisch und flüssig. Komplexe Zusammenhänge und Erklärungen werden verständlich dargestellt. Die Dialoge zwischen den Figuren sind teilweise humorvoll und verleihen ihnen Tiefe und Persönlichkeit. Die Handlung startet direkt spannend und entwickelt sich auch so weiter. Neben den actionreichen Szenen gibt es jedoch auch ruhigere und teils traurige Momente. Ich bin gespannt, wie es in Band 2 weitergeht und wie sich die Handlung entwickelt.
"Die Realität spielt keine Rolle. Solange man jemandes Meinung umfassend genug ändert, glaubt er an jedwede Realität, die man ihm einredet." "Die Entscheidungen, die du triffst, werden dich mit der Zeit verändern, Sancia. Achte darauf, dass sie dich nicht in etwas verwandeln, das du nicht wiedererkennst."
Den Schreibstil mochte ich recht gerne, da er flüssig und leicht zu lesen war. Am Anfang fand ich nicht so gut, dass manche Wörter so oft wiederholt wurden, aber mit der Zeit wurde dies weniger und hat mich auch nicht mehr gestört. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die immer wieder wechseln. Zum einen, die Perspektive der Diebin Sancia, die eine sehr starke und selbstbewusste junge Frau ist. Außerdem gibt es noch die Sicht des Hauptmannes Gregor Dandolo, sowie die von Hypatus Orso Ignacio und dessen Fabrikatorin Berenice. Diese Charaktere mochte ich alle gerne. Das Magiesystem mit den Skriben fand ich sehr spannend. Es wurde auch gut erklärt, obwohl es, meiner Meinung nach, etwas kompliziert ist. Leider konnte ich mich anfangs und auch im Mittelteil nicht immer gut zum Weiterlesen motivieren. Zum Ende hin wurde es aber deutlich besser und ich habe mitgefühlt und wollte immer wissen wie es weiter geht. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es mich nicht restlos überzeugen konnte.

Ich glaube, es sind mehr 3,5 als 4 Sterne, ich schwanke da auf jeden Fall sehr! Die Idee der Story mit dem magischen Schlüssel gefiel mir sehr. Wir sind von Beginn an direkt mitten im Geschehen und es wird nicht erst lange um den Diebstahl herumgeredet, sondern Sancia stiehlt den Schlüssel direkt. Dann kam für mich die Ruhephase des Buches. Von Seite 50 bis ungefähr Seite 350 wurde das Buch echt langweilig. Es wurde viel erklärt, viel Drumherum, aber irgendwie kam man nicht voran. Die Gespräche zwischen Sancia und Clef waren da echt das Unterhaltsamste. Auch der Schreibstil sorgte nicht gerade dafür, dass ich dieses Buch unbedingt weiterlesen wollte, da es aber ein Rezensionsexemplar vom Verlag ist (vielen Dank an dieser Stelle noch einmal), wollte ich das Buch lesen und vor allem beenden. Aber ich bin ehrlich: Wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre, hätte ich es nach 300 Seiten spätestens abgebrochen. Aber ab Seite 350/400 kam der Wendepunkt und plötzlich machte es Klick und ich war voll drin. Ab dann nahm das Buch Fahrt auf, die Story wurde unglaublich spannend und auch war toll zu verfolgen. Auch die Twists gefielen mir sehr und wenn das Buch in einer Sache gut ist, dann im Humor! Sancia ist der Knaller, vor allem eine Szene, wo sie einen Plan besprechen hat mir das sehr sehr gut gefallen. Die Charaktere sind gut, aber nicht überragend. Ich konnte keine Entwicklung erkennen, aber dennoch ergaben die vier oder fünf ein gutes Team. Was mir am besten gefallen hat, war die Welt und die Magie bzw. die Skriben. Es hat etwas gebraucht, bis ich das verstanden habe, aber dann war’s einfach nur noch genial. Das Buch hat absolut seine Längen. Würde ich die ersten 300 Seiten bewerten, würden diese 2 Sterne bekommen, die letzten 300 Seiten liegen dafür bei 4-5 Sternen. Mit allem anderen komme ich auf 3,5-4 Sterne - ich gehe da aber auch immer sehr stark nach meinem Gefühl. Ich würde sagen, wer Fantasy mit ein bisschen Überlegen mag und wer vor allem keinen Wert auf eine Liebesgeschichte legt, der kann mir diesem Buch nicht viel verkehrt machen.
Leider abgebrochen.
Das Magiesystem war für mich was ganz neues, nur leider hat mir die Sogwirkung gefehlt. Ich hab das als Hörbuch gehört, die Sprecherin war, wie gewohnt, super und auch der ein oder oder andere Charakter hat mir gut gefallen. Clef zum Beispiel fand ich super. Allerdings hört es da schon auf. Ich habe zu Beginn keinen roten Faden erkennen können und die vielen Kampfszenen waren viel zu detailliert und langatmig dargestellt. Ab dem Mittelteil habe ich zwar erahnen können wohin die Reise gehen soll, aber ich habe einfach kein Interesse verspürt die Gecshichte weiter zu verfolgen. Vielleicht bin ich momentan einfach nicht in der Stimmung für diese Geschichte oder diese Art von Erzählung...jedenfalls habe ich es (erstmal) abgebrochen.
Ein richtig cooles Fantasybuch mit interessanten Charakteren und einer außergewöhnlichen Welt. Das Magiesystem fand ich super ausgedacht und ich habe sowas bisher noch nicht gelesen. Die Charaktere hatten eine tolle Entwicklung und man wurde auch oft von die überrascht. Die Wendungen und Plottwist waren jetzt nicht krass überraschend, weil die irgendwie Sinn gemacht haben aber trotzdem fand ich die teilweise krass (ich kann’s nicht besser erklären lol). Es ist kaum romance drin, nur am Ende eine kleine Andeutung, aber ich finde das absolut nicht schlimm, da es ja noch zwei Bände gibt und ich es mal auch cool finde, dass die nicht direkt am Anfang zusammen kommen.
Toller Einstieg. Ich habe nicht viel erwartet bzw. eher damit gerechnet wieder eine romantasy vor mir zu haben. Weit gefehlt… tolles und nicht ganz einfach zu verstehendes Magiesystem. Durchaus brutalere und blutige Szenen dazwischen. Romantische Beziehung nicht bzw. Nur ganz nebensächlich vorhanden. Eine junge Diebin die sich nicht an die Vorgaben ihres Auftraggebers hält und somit alles ins Rollen bringt.
Ich bin unentschlossen 🥴
📚 Rezension: "Der Schlüssel der Magie" ⭐⭐⭐✨ "Der Schlüssel der Magie" präsentiert fesselnde Charaktere und ein faszinierendes Netzwerk politischer Intrigen. Jedoch verliert sich die Handlung manchmal in zu viel verrücktem Zeug, was meinen Gesamteindruck etwas trübt. Trotz meiner gemischten Gefühle lohnt es sich, dieses Buch zu erkunden – es könnte für dich genau das Richtige sein! #FantasyBuch #PolitischeIntrigen #Unentschlossen 📖🤔
Faszinierend
Der erste Teil ist faszinierend, aber manchmal stand ich auch ein bisschen auf dem Schlauch. Da ich das Skribieren nicht gleich von Anfang an, alles nachvollziehen konnte. Die Erklärung waren für mich teilweise unverständlich, aber umso mehr erklärt wurde, desto mehr hab ich verstanden. Die Charaktere sind sehr interessant und bin gespannt wo die Entwicklung noch hingehen wird.

Ein spannender Reihenauftakt mit tollen Charalteren, einem komplexen Magiesystem und einer sehr tollen Story ❤️
Wow, ich habe hier ein Buch gelesen, was mich von der ersten Seite an begeistert hat. Und ich meine wirklich, von der ersten Seite an, denn direkt zu Beginn steht ein Zitat, was sehr gut in unsere aktuelle Zeit passt. Sowohl die Geschichte, als auch die Charaktere und vor allem das Magiesystem waren etwas ganz Besonderes für mich. Und ab und an war mein Kopf voller Fragezeichen, da ich manches erst nach mehrmaligem Lesen verstanden habe. Ich hatte jedoch nicht das Gefühl, dass ich die gesamte Story nicht verstehe, nur weil ich einen Teil einer komplexen Abfolge von Reaktionen nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich denke, diese detaillierten Erklärungen dienen eher als "Fanservice" für die Leser:innen, die in solchen Beschreibungen aufgehen und jede mögliche Frage erklärt haben wollen. Ich bin ehrlich, so Eibe Leserin bin ich nicht. 😅 Ich glaub einfach, was da passiert und das da alles möglich ist. Und gebe mich damit zufrieden, alles nur in Ansätzen zu verstehen. Liebe es aber sehr, wenn sich Autor:innen Zeit nehmen und sich komplexen Erklärungen für ihre Geschichten überlegen und ausformulieren. Neben dieser durchdachten Art und Weise für das Magiesystem der Welt liebe ich auch die Charaktere und all die Dialoge, die ich miterleben durfte. Es war herrlich sarkastisch und liebevoll. Emotional, lehrreich und interessant. Ich denke, found Family wird hier sehr gut bedient und ich bin wirklich gespannt, welche Abenteuer diese Truppe in den Folgebänden noch erleben wird. Das Buch ist ein toller Reihenauftakt, von dem ich Großartiges erwarte. ❤️
In Tevanne gibt es vier Handelshäuser, die ihre eigenen eingemauerten Bezirke, die Campos, haben, der Rest der Stadt, die Gemeinviertel, ist gesetzlos. Dort lebt auch Sancia. Sancia ist eine Diebin. Eines Tages soll sie etwas stehlen - einen magischen Schlüssel, der alle Schlösser öffnet. Doch Sancia kommt nicht dazu den Schlüssel abzugeben. Ihr Auftraggeber ist tot und mehrere Leute sind hinter ihr und dem Schlüssel her. „Wenn man aus einem der Gemeinviertel kam und einen Campo betrat änderte sich schlagartig alles: Statt schlammiger Wege gab es hier gefegtes Straßenpflaster; statt nach Rauch, Mist und Fäulnis roch es leicht nach gewürztem Grillfleisch; und anders als in den Gemeinvierteln trugen die Leute hier saubere bunte Kleidung, hatten makellose Haut und waren weder verkrüppelt noch betrunken oder erschöpft.“ Die Magie hat mich an „Babel“ von R. F. Kuang erinnert. Grundsätzlich war es eine schöne Geschichte, die mich jedoch nicht fesseln konnte. Im letzten Drittel bin ich öfter nicht mehr mitgekommen. Das Ende war sehr unerwartet. Die weiteren Teile werde ich nicht lesen. Mir persönlich fehlte eine Übersichtskarte im Buch. „Gerechtigkeit… Gott. Warum machst du das alles? Wieso riskierst du dein Leben dafür?“ „Ist es so ungewöhnlich, Gerechtigkeit zu wollen?“ „Gerechtigkeit ist purer Luxus.“ „Nein. Es ist ein Recht, das jedem zusteht. Ein Recht, das uns schon zu lange verwehrt wurde.“
Wie??
Wow, WIE kann ein Mensch solche eine Welt, mit einer solchen komplexen Magie erschaffen? Mit diesen Figuren, die nicht nur Menschen sind, sondern Gegenstände? Ich bin so geflasht von diesem Buch, was viel zu lange auf meinem SuB lag. Wer nach einer tollen Fantasy-Welt sucht mit etwas anderer Magie… der ist hier, bei diesem Buch Gold richtig! 🔑

Einfach Toll 🤩🤩
Obwohl mir persönlich der Einstieg ein bisschen schwergefallen ist, bin ich jetzt am Ende total überrascht. Es wird stetig spannender. Wo ich dann immer wissen wollte wie es weitergeht. Tolle Charakterentwicklungen Schreibstil schön flüssig Wechselnde Person Erzählperspektive Bin gespannt auf den nächsten Teil

»Es war dumm von dir, mir so etwas zu erzählen, denn ich bin so dumm, es dir zu glauben. Deshalb komme ich jetzt zu dir und helfe meinem Freund.«
𝐂𝐨𝐯𝐞𝐫 Das Cover selbst ist ja jetzt nicht das besonderste - aber: es enthält eines der absolut wichtigsten Details des Buches. Und in Kombination mit der Darstellung des Titels ist es trotzdem wunderschön und sehr passend! 𝐇𝐚𝐧𝐝𝐥𝐮𝐧𝐠 Sancia ist eine Diebin. Und jetzt auch eine, mit einem riesigen Auftrag - doch ihre Neugier treibt sie in ihr größtes und gefährlichstes Abenteuer. Denn der Schlüssel ist so machtvoll, dass er jedes Schloss öffnen kann. Und das bedeutet, dass sie nun auf der Flucht ist, denn die Handelshäuser würden für diese Macht töten. Die Welt in der Sancia lebt, ist erfüllt von Skriben, magischen Befehlen auf Objekten, die sie zu etwas überreden. Mithilfe derer und einigen neueren Ideen versucht Sancia den nun ausgebrochenen Krieg zu verhindern. Doch was ist der Preis für den Sieg? Und ist der Preis besser als eine Niederlage? 𝐅𝐢𝐠𝐮𝐫𝐞𝐧 Sancia ist eine unglaublich starke und selbstbestimmte Frau, die gelegentlich von Zweifeln geprägt ist. Doch anstelle sich unterkriegen zu lassen, nimmt sie jede Faser ihrer Selbst und kämpft. Kämpft für all die Unschuldigen, für all die, die es selbst nicht können. Sie findet die unglaublichsten Freunde und Verbündeten - aber sie ist auch offen dafür. Trotz all ihrer Erfahrungen schert sie nicht alle über den gleichen Kamm. Der Schlüssel ist ebenfalls bewundernswert. Die Identität dahinter, sehr stark und aufopfernd. Alle Charaktere ändern sich durch das erlebte, überdenken ihre Sichtweisen und lernen mehr über sich. 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 Robert Jackson Bennett ist ein genialer Meister des Word- und Worldbuildings. Wie er die simplen Tatsachen unserer Welt mit einfachen Worten völlig umstrukturiert und ihnen einen neuen Sinn gibt. Wie er es uns dennoch möglich macht, all das zu begreifen und sich vorzustellen. Wie seine Worte einen beim lesen überzeugen, dass es das geben kann, dass das ganze nicht unmöglich erscheint. Trotz dass teils die emotionalisierte Form der Beziehung der Personen für mich zu kurz kam, so war das genau richtig. Genial einfach. 𝐒𝐩𝐞𝐜𝐢𝐚𝐥𝐬 Diese Welt… Wir alle kennen Magie als Zaubersprüche, als elegante Bewegungen der Hände, als flüsternde Worte und obwohl Bennett hier die Magie als beschriftete Skriben schreibt, ist es eine komplett andere Art der Magie. Etwas völlig neues. Aber die Machtkorruption, die Kriege wegen der Macht und all die Racheakte sind ziemlich zeitlos und uns allen mehr als bekannt. Wie sagt man so schön? Und die Moral der Geschicht: Nicht die Macht ist das Böse, sondern der, der sie nutzt. Macht ist neutral. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Auch wenn ich durch Umstände länger gebraucht habe, als sonst ist dieses Buch ein Meisterwerk. Sowohl die Art der Magie, als auch die Ideen hinter den Gaunerzügen der Gruppe - und das alles nur mit ein paar Worten. Dazu all die Identitäten, die Eigenschaften, die Vielschichtigkeit der Figuren. Ich wage schon zu sagen, dass dies eine Trilogie werden kann, die man gelesen haben muss!

Ich bin nur hier für das Magiesystem! Das Buch hat mich insgesamt nicht vom Hocker gerissen. Ich empfand alle Protagonisten von Anfang an als anstrengend. Ich verstehe, dass Sancia im Elend lebt und unter ständiger Gefahr, dennoch war sie mir ein bisschen zu selbst mitleidig. Vor allem dafür dass sie mir gleichzeitig als gerissene, professionelle Diebin verkauft werden sollte. Gregor hat auch sein Päckchen zu tragen, wirkt aber für einen ausgebildeten Soldaten zeitweise viel zu naiv. Dazu kam, dass beide trotz besseren Wissens, durchaus dumme Entscheidungen treffen und mir sich einfach nicht erschließen wollte WARUM. Den Großteil der ersten Hälfte über gibt es auch kein richtigen "Ziel". Die Figuren machen mal das eine, mal das andere, aber folgen keinem wirklich roten Faden. Dazu folgt eine Kampfszene auf die nächste. Und diese waren trotz all der magischen Gegenstände nach einiger Zeit nur noch austauschbar. Die Welt erinnert an eine dreckige, gewalttätige Version des alten Italiens und die Handelshäuser an eine etwas verdrehte Version verschiedener Mafiafamilien. Das hätte durchaus interessant werden können, blieb aber etwas zu vage. Generell wirken manche Szenen übertrieben brutal. Dazu gab es durchgehend eine wahnsinnig große Menge an trockenem Infodump. Meistens handelt es sich dabei seitenweise um Informationen über die Entstehung und Funktionsweise der Welt oder der Magie. Da werden der Hauptfigur Sachen erklärt, die sie hätte lange schon wissen müssen. Trotzdem fand ich das Magiesystem durchaus interessant. Auch einige weitere Punkte, wie das Geheimnis um Sancias Vergangenheit und Clef, den sprechenden Schlüssel, fand ich durchaus spannend. Am Ende wurde mir die Magie, bzw. so wie die Hauptfiguren sie nutzen, viel zu übermächtig. Ab dem Mittelteil wurde es trotzdem etwas besser. Die Charaktere sind weniger unsympathisch. Endlich haben sie ein Ziel und der Heist-Plot wird sogar zeitweise ganz interessant. Allerdings finde ich die Lösung einiger Probleme tatsächlich ein bisschen billig. An einer Stelle erinnert sie mich sogar stark an einen Deus ex Machina Moment. Der Plottwist am Ende war super vorhersehbar und für mich nicht überraschend. Und die Hauptfigur wird immer mehr zu einer unglaubwürdigen, übermächtigen Heldin. Im Mittelteil durchaus solide, im Gesamtbild aber eher schwach. Für mich leider nicht genug um die Reihe weiter zu verfolgen. Ganz knapp noch 3 Sterne.

Faszinierend, lehrreich und abgründig Ich steh auf schicke Cover! Und wenn dann auch noch ein so hübscher Schlüssel drauf ist, muss es gelesen werden. Und hier hat das Cover definitiv nicht gelogen. Wir lernen Sancia kennen, die alles andere als normal ist und dennoch sympathisch. Sie versucht in einer Welt zu überleben, die egoistisch und ekelhaft ist. Sie lebt in einem Viertel, dass wir als Ghetto betiteln würden, wobei Gosse wohl das passendere Wort wäre. Doch ihr neuer Auftrag bringt sie in eine prekäre Lage und sie muss fliehen und irgendwie überleben. In die Geschichte hinein zu kommen, fiel mir alles andere als leicht. Die ersten 100 Seiten haben sich für mich gezogen wie Kaugummi, aber es hat sich schwer gelohnt, durchzuhalten, denn dann geht’s ab. Wir fallen direkt in einen Krieg und seine Mysterien. Und wir müssen Verbündete finden. Ich fand es mega spannend, zuzusehen, wie Sancia langsam wieder Vertrauen aufbaut, wurde sie doch so oft hintergangen und verletzt. Und nun findet sie sogar Freunde, wobei ein ganz bestimmtes Teil den Anfang macht. Ich mochte die Geschichte sehr und ich hoffe wirklich, dass die Reihe fortgesetzt wird, stehen wir doch erst am Anfang der vielen Geheimnisse. Und ich möchte sie alle unbedingt wiedersehen. Sancia Clef sind mir so ans Herz gewachsen. Und ich möchte so gern sehen, wie Sancia die Liebe findet! Hach, es war so schön, obwohl diese Welt einfach nur eklig war…
Das war mal was Neues. Das Magiesystem ist mir so noch nirgends begegnet. Es ist kompliziert, aber verständlich eingebaut. Für mich hätten es gerne ein paar weniger langatmige Erklärungen sein dürfen. Die Charaktere sind abgehärtet, fluchen gerne und ständig auf der Flucht oder in Kämpfe verwickelt. Insgesamt also eigentlich ein super Buch, nur leider hat mir die Sogwirkung gefehlt. Gefühlt hätte es auch mit diesem Teil einen guten Abschluss geben können. Dieses Ende hat mich nicht so ganz begeistert.
This was by no means a bad book. It had a really intriguing and complex magic system that I had not read about it before. I liked the world with its fantasy and sci-fi elements. But somehow, I just could not connect with the characters, and I couldn't believe in the relationships the author tried to build up. I just didn't really care, which makes me sad because I really wanted to like the book more because it sounded right up my alley. I honestly can't say why this was not my case. Something just felt off for me, I really don't know. But if it sounds good to you, you should definitely try it out.
Das war irgendwie.. anstrengend!
Ich fand das Buch hat sich etwas gezogen. Die Welt ist wirklich cool, mal was ganz anderes. Auch wenn das Ende spannend war, hatte ich doch meine Probleme mitzukommen und mich nicht in den Begrifflichkeiten zu verheddern. Ich musste wirklich mehrfach kurz stoppen und nachdenken. :D Ich werde auf jeden Fall auch den zweiten Band starten 👍🏻
Ein sehr cooles Magie(?)System!
Ich weiß nicht ob ich dieses System als Magie bezeichnen kann, aber es ist großartig geschrieben. Zu Anfang brauchte ich Zeit, um das zu verstehen, daher kann ich die Protagonistin sehr gut verstehen, wenn einem da der Kopf schwirrt. Es hat mehrere Perspektiven, die auch innerhalb einer Seite nahtlos wechseln.
Ein wunderbares Buch und eine tolle Welt!
Ich hab eh schon eine Schwäche für Diebes-Geschichten wie Brent Weeks "Der Weg in die Schatten" oder "Die Lügen des Locke Lamora" von Scott Lynch. Entsprechend hat mich auch "Der Schlüssel der Magie" erst interessiert und dann komplett gepackt! Eine tolle Welt, die da entworfen wird! Ein spannendes Magie System - und herrlich (un-)sympathische Charaktere! Ich freu mich auf Band 2, der schon bereit liegt!
Das war mal ein Abenteuer, hui 😃 Ich muss gestehen, dass ich ein bisschen Probleme hatte rein zu finden in die Story. Diese Welt, bzw. das Magiesystem im Besonderen, ist ziemlich komplex und ich kam mit der Konzentration manchmal echt nicht hinterher (und die braucht man halt dafür. Also am besten dann lesen, wenn man völlig fit ist und sich nicht leicht ablenken lässt). Aber als sich alles gefunden hatte und es so richtig los ging war es ziemlich genial. Ich mochte auch die Charaktere sehr sehr gerne. Das Setting hatte ein bisschen Steampunk Vibes, was ich auch sehr mochte. Insgesamt total empfehlenswert für Fantasy Fans 😄
Auf den Auftakt dieser Gauner Fantasy Trilogie hab ich mich total gefreut. Es klang einfach zu genial, das nicht lesen, keine Option darstellte und tatsächlich hat mir dieser Auftakt unglaublich gut gefallen. Schlüssel üben seit jeher eine immense Faszination auf mich aus, von daher hat mich die Thematik total gepackt. Sancia ist eigentlich nichts besonderes, sie verdingt sich als Diebin und nun ja, dann macht sie die Bekanntschaft mit Clef, einem ganz besonderen Schlüssel, der ihr Leben in den Grundfesten erschüttert und einfach komplett alles verändert. Sancia mochte ich direkt total gern. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen, darf sie auch nicht ,bei dem was sie tut. Aber die Veränderung, die Clef in ihr vollführt ist unglaublich gewaltig. Und besonders diese Entwicklung Sancias fand ich so brillant. Sie lernt Menschen besser zu sezieren, quasi ihr Innerstes nach außen zu kehren. Aber es findet auch eine extreme Entwicklung in ihrem Wesen statt, was ich einfach unfassbar genial fand. Und daneben lernen wir natürlich auch Clef kennen, der mich mit seinem Charme und ganz eigenen Humor direkt um den Finger gewickelt hat. Herrlich, ich hab teilweise so geschmunzelt, dass es ein Fest war. Auch andere Charaktere kommen hier zum Zuge ,die definitiv ziemlich interessant und facettenreich sind, die man niemals durchschauen kann, was das Ganze umso spannender und vielseitiger machte. Sehr glaubhaft, sehr lebendig in ihrer Art und mit Durchschlagskraft versehen. Der Autor hat einen sehr fesselnden und mitreißenden Schreibstil, so dass er mich sofort mitten ins Geschehen gezogen hat. Die sehr düstere und teils beklemmende Atmosphäre hat mir unglaublich gut gefallen. Ich muss dazu, dass ich das Hörbuch gehört habe und Yara Blümel hat die einzelnen Komponente einfach perfekt transportiert, so das die Spannungskette niemals unterbrochen wurde. Größtenteils begleiten wir Sancia und Clef, weshalb in erster Linie auch das Augenmerk auf Ihnen liegt und man ergo, den meisten Bezug zu Ihnen aufbaut. Man öffnet sich ihnen emotional als auch physisch und fiebert unglaublich mit. Die Nebencharaktere geraten dadurch keinesfalls in den Hintergrund, denn jeder hat eine Position inne, die sie gekonnt ausfüllen. Dabei kommen so einige Überraschungen zutage, die man vielleicht nicht erwarten würde. Manchmal wusste ich wirklich nicht wohin mit meinen Gedanken und Emotionen, ob ich lachen oder weinen soll. Diese Story entwickelt ein Facettenreichtum ,was ich definitiv nicht gedacht hätte, mir aber überraschend gut gefallen hat. Zwischendurch wurde mir der Autor allerdings etwas zu ausschweifend, was mich manchmal etwas hemmte. Nichtsdestotrotz punktet er mit Menschlichkeit, zwischenmenschlichen Aspekten und auch der psychologische Punkt gerät nicht in den Hintergrund. Die Idee dahinter hab ich so gefeiert und mit glänzenden Augen verfolgt. Der Autor hat sie meiner Meinung nach, wirklich gut ausgearbeitet und tatsächlich tun sich da einige Abgründe auf. Das Ende war so spektakulär, das ich direkt auf den nächsten Band brenne und wissen möchte, wie es weitergeht. Definitiv eine Empfehlung an die Fantasy Fans. Denn es hat Witz, Charme, Magie und Humor. Und das ist in meinen Augen eine perfekte Kombination, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Fazit: Mit dem Auftakt der Founders Trilogie hat mich Robert Jackson Bennett total begeistert und nicht zur Ruhe kommen lassen. Schlüssel üben seit jeher eine immense Faszination auf mich aus und er macht gleich eine interessante Idee zu einer gelungenen Grundlage für seine Trilogie. Eine vielseitige und spannende Reise, in dem so einiges passiert, was man definitiv nicht erwarten würde. Das Ende war so spektakulär, dass ich dringend ergründen muss, wie es weitergeht. Definitiv eine Empfehlung an die Fantasy Fans. Denn es ist atmosphärisch , voller Charme, Magie und Humor. Und das ist in meinen Augen eine perfekte Kombination, die man sich nicht entgehen lassen sollte
Zwanzigtausend Duvoten winken Sancia Grado, wenn es ihr gelingt, ein unscheinbares Kästchen aus einem Tresor im Hafen von Tevanne zu stehlen. Doch dieser Raubzug bringt Sancia in große Gefahr, denn das Kästchen enthält einen sehr wertvollen Gegenstand, hinter dem eine Menge Leute her sind. Leute, die über Leichen gehen würden, um diesen Gegenstand an sich zu bringen, sodass Sanica viele Register ziehen muss, um zu überleben. "Der Schlüssel der Magie - Die Diebin" ist der Auftakt von Robert Jackson Bennetts The Founders Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der Diebin Sancia Grado, des Hauptmannes der Wasserwacht Gregor Dandolo, des Hypatus Orso Ignacio, seiner Fabrikatorin Berenice Grimaldi und der Gründerin Ofelia Dandolo erzählt wird. Die Geschichte spielt in Tevanne, einer Stadt, die von vier großen Handelshäusern beherrscht wird. Dandolo, Morsini, Michiel und die beinahe Bankrott gegangene Handelsgesellschaft Candiano geben den Ton in der Stadt an, und während ihre Handelshaus-Enklaven, die Campos, wie kleine Königreiche erscheinen, gibt es in Gemeinvierteln wie Gründermark und Grünwinkel keine Gesetze, und die Menschen leben häufig in Armut. In Tevanne sind Gegenstände häufig mit Skriben beschriftet. Wenn solche Anweisungen auf geistlose Objekte geschrieben werden, werden diese dazu gebracht, der Realität nicht länger zu gehorchen, und dem Objekt werden Fähigkeiten verliehen, die es eigentlich nicht hat. So kann man beispielsweise eine Kupfermünze so skribieren, dass sie sich für eine Eisenmünze hält, und besonders im Alltag sind skribierte Gegenstände sehr nützlich! Die Welt, die Robert Jackson Bennett hier entwirft, hat mir echt gut gefallen! Besonders am Anfang habe ich aber auch sehr lange gebraucht, um mich in dieser zurechtzufinden, weil besonders die Skriben und ihr System sehr komplex waren. Aber je mehr ich gelesen habe, desto besser habe ich mich zurechtgefunden! Sancia lebt im Gemeinviertel Gründermark, musste in ihrem Leben schon viele schlimme Dinge durchleiden und hält sich mit Diebeszügen über Wasser. Als ihr bei einem Auftrag zwanzigtausend Duvoten als Belohnung winken, zögert Sancia nicht, doch dieser Auftrag ist gefährlicher als jeder andere Auftrag, den Sancia je ausgeführt hat, denn hinter dem Gegenstand, den Sancia stehlen soll, sind viele gefährliche und einflussreiche Leute her. Gregor Dandolo ist der Sohn von Ofelia Dandolo, dem Oberhaupt des Hauses Dandolo. Er ist sehr privilegiert aufgewachsen, doch hat sein Leben im Krieg riskiert und sich so bewiesen. Zurück in Tevanne will er Gerechtigkeit für die Stadt, in der es kaum Gesetze gibt und beginnt diese zu reformieren. Orso Ignacio ist ein kluger und leicht verrückter Skriber und der Hypatus der Dandolo-Handelsgesellschaft, der mir neben Sancia und Berenice, seiner talentierten Fabrikatorin, von allen Charakteren tatsächlich am besten gefallen hat! Er ist zwar viel am Fluchen und auf den ersten Blick auch kein sehr freundlicher Mensch, aber ich mag seine Leidenschaft für die Skriben und er konnte mich in der Geschichte oft überraschen! Generell ist in dieser Geschichte kein Charakter nur gut oder nur böse, sie waren sehr vielschichtig und glaubwürdig! Ich konnte mit ihnen mitfiebern und nicht nur Orso konnte mich überraschen! Die Geschichte beginnt gleich spannend, da man Sancia auf dem Diebeszug begleitet, der die ganze Geschichte ins Rollen bringt und das Tempo bleibt auch danach hoch! Trotzdem hat die Geschichte mich anfangs noch nicht so stark packen können, was zum Teil auch daran lag, dass ich mich erst in der Welt zurechtfinden musste. Nach gut zweihundert Seiten konnte mich die Geschichte aber total fesseln! Die Handlung wird sehr komplex, es gibt viele Intrigen, eine Welt mit einer spannenden Vergangenheit und einem sehr interessanten Setting! In den verschiedenen Handelsgesellschaften sind viele mächtige und gefährliche Charaktere zu finden, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen, Robert Jackson Bennett konnte mich nicht nur einmal mit einer Wendung überraschen und auch den Humor mochte ich sehr! Besonders das Ende hatte es noch einmal in sich und ich bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte im nächsten Band weiterentwickeln wird! Fazit: "Der Schlüssel der Magie - Die Diebin" von Robert Jackson Bennett ist ein spannender Auftakt! Ich habe ein wenig gebraucht, um mich in der Welt zurechtzufinden, da diese mit ihrem Magiesystem doch sehr komplex ist und man zu Beginn ohne viel Vorwissen in eine Handlung hineingeworfen wird, in der es Schlag auf Schlag zugeht. Aber je mehr ich gelesen habe, desto stärker konnte mich das Buch fesseln! Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig und auch die Handlung konnte mich oft überraschen! Mir hat dieser Auftakt richtig gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!
Ich feier in letzter Zeit gerne Bücher, aber dieses Buch feier ich extrem. Normal müsste ich mich über die plumpe Art bzw. Ausdrucksweise aufregen und teilweise sogar die Action-Szenen, aber ich kann's einfach nicht, weil das Dazwischen einfach so klasse ist. An sich war es wirklich nichts besonderes, außer vielleicht der komplett neu aufgebauten Welt und deren Lebensweise. Okay, letzteres erinnert mehr an ein fortschrittliches Mittelalter. Irgendwo hatte ich in einer Leserstimme etwas von Steampunk gelesen, was ich persönlich jetzt nicht so empfunden habe, aber das kann auch daran liegen, dass ich dies mehr mit der Kombination aus Technik im mittelalterlichen Setting verbinde und die im Buch aufkommenden Skriben bzw. Sigillen zwar einen Fortschritt ermöglichen, dieser aber im Grunde nicht richtig technisch ist. Eher, äh, göttlich. Aber das ist vermutlich einfach Ansichtssache bzw. Empfindungen sind ja eine sehr subjektive Sache. Da ich auch auf Leserstimmen nicht viel gebe, ist es mir sowie egal, aber ich wollte meinen Eindruck auch noch mal erwähnt haben. Ansonsten, ach, was soll ich sagen... Ich will das Buch gar nicht rezensieren, sondern einfach direkt mit Band 2 und 3 weitermachen. Wie schon angeschnitten, geht es in der Geschichte teilweise etwas derb zu, aber es passt einfach. Besonders als Sancia die alten Feinde zu Freunden macht, denn diese sind das krasse Gegenteil von ihr und das ist einfach klasse. Die Dialoge sind einfach gut, unterhaltsam und authentisch. Genau wie das Zusammenspiel als solches. Manchmal hätte etwas mehr schief gehen können, ja, aber meine Nerven lagen auch so schon genug blank. Irgendwo hatte ich gelesen, dass das Buch ab 14 Jahren empfohlen wird, was mir trotz des Blutvergießens realistisch erscheint. Es wird alles ausführlich und detailliert beschrieben, aber ohne das man sich langweilt. Ich hatte keinerlei Probleme mich zurecht zu finden. Was natürlich ein absolutes Highlight wäre, so für die Liebhaber unter den Bücherwürmern, wäre natürlich eine Karte der Stadt in einem der folge Bände, aber kein Muss. Mich hat es so schon überzeugt. Für mich enthielt das Buch genau die passende Dosis an Spannung, Action, Sog und Geschichte. Der Stil hat sein übriges dafür getan, dass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte - und es teilweise auch nicht getan habe. Die eine oder andere Situation am Ende war (leider) wenig überraschend und etwas vorhersehbar, bietet aber eine grandiose Vorbereitung für die weiteren Bände. Wer Sorge um sein bereits stark geschädigtes Cliffhanger-Herz hat, der kann beruhigt sein, denn es wird bei diesem Buch nicht brechen. Und hab ich schon erwähnt, dass mir der Weltenbau einfach unfassbar gut gefällt? Fazit: Ein geniales Fantasy-Abenteuer mit authentischen Charakteren und totaler Sogwirkung.
200 Seiten weniger und es wäre ein gutes Buch gewesen. So aber zog sich die Geschichte in der Mitte ewig und ich wollte schon aufgeben. Das Finale war dann wieder ganz gut. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, aber so kryptisch der auch ist, werde ich mich sicher nicht durch ein weiteres Buch quälen, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.
200 Seiten weniger und es wäre ein gutes Buch gewesen. So aber zog sich die Geschichte in der Mitte ewig und ich wollte schon aufgeben. Das Finale war dann wieder ganz gut. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, aber so kryptisch der auch ist, werde ich mich sicher nicht durch ein weiteres Buch quälen, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.
Eine Diebin, die niemand bemerkt. Ein sprechender Schlüssel, dem kein Schloss widerstehen kann. Eine Macht, die die Welt verändert. Sancia ist eine Diebin – und zwar eine verdammt gute. Daher ist sie im ersten Moment auch begeistert, als sie ihre neueste Beute betrachtet: ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet. Doch dann wird ihr klar, was das bedeutet. Man wird sie jagen! Jedes der mächtigen Handelshäuser wird dieses Artefakt besitzen wollen. Denn die Magie des Schlüssels ist nicht nur alt und mächtig. Die Person, die sie kontrolliert, könnte die Welt verändern. Plötzlich ist Sancia auf der Flucht. Um zu überleben, muss sie nicht nur lernen, die wahre Macht des Artefakts zu beherrschen. Sie muss vor allem alte Feinde zu neuen Verbündeten machen … (Klappentext) Ein sprechender Schlüssel, der alles aufschließen kann und überraschend in die Hände einer Diebin fällt, das klang nach einer spannenden Kombination und ich wollte die Geschichte gerne entdecken. Sancia hat eine einzigartige Fähigkeit und kann, wenn sie Dinge oder Gegenstände berührt, alles über ihre Eigenschaften erfahren. Das ist für sie als Diebin extrem hilfreich, um in Gebäude einzudringen, nicht erwischt zu werden und Schutzvorrichtungen zu überwinden. Allerdings schmerzt dabei oft ihre Narbe auf ihrem Kopf und es strengt sie körperlich sehr an. Und ihr Talent hat noch andere Nachteile, es fühlt sich für sie unangenehm an, andere Menschen zu berühren oder zu essen, weil sie ihre Fähigkeit nicht abstellen kann und immer bei einer Berührung alles wahrnimmt. Zitat Sancia : "Sancia mochte ihre Talente nicht besonders. Sie waren ebenso einschränkend und strapaziös wie mächtig. Doch halfen sie ihr, am Leben zu bleiben." Bei ihrem neustes Auftrag soll sie aus dem gut bewachten Hafen eine kleine Kiste stehlen. Sie hat keine Ahnung, was sich darin befindet und lässt sich wegen einer hohen Geldsumme auf die Mission ein. Ihr wurde befohlen die Kiste nicht zu öffnen, aber Sancia hält sich nicht daran und findet Clef - den sprechenden Schlüssel. Auf einmal hält sich einen Schlüssel in der Hand, der in ihren Gedanken zu ihr spricht, und Sancia ist total schockiert. Gleichzeitig wird ihr bewusst, wie unfassbar mächtig Clef ist. Und kurz darauf wird sie verfolgt und gejagt, weil sie Clef besitzt. In Tevanne gibt es insgesamt vier Handelshäuser, die die Macht in der Stadt haben. Jedes von ihnen hat einen eigenen Campo (ein von ihnen kontrolliertes Gebiet, wo Reichtum und Luxus herrscht) und in ihren Gießereien erschaffen und bearbeiten sie Gegenstände. Sie benutzen Skriben um diesen Dingen eine andere Realität vorzugaukeln und dadurch entscheidende Eigenschaften zu verändern. Die Räder eines Wagens denken, sie würden immer bergab rollen und können dadurch ohne Pferde oder einen Antrieb fahren. Mauern oder Türen lassen nur bestimmte Leute hinein oder Waffen werden durch die Veränderung von Kraft, Schnelligkeit oder Schwerkraft gefährlicher. Zitat Sancia : "Die Skriben zwangen die Gegenstände dazu, anders zu sein, sich der Physik und Realität auf spezifische Weise zu widersetzen." Zu Beginn wird das Buch nur aus der Sicht der Diebin Sancia erzählt. Im Laufe der Geschichte kommt die Perspektive von Gregor hinzu und ab und zu erfährt man auch Dinge aus der Sichtweise von Orso. Ich mochte Sancia als Protagonistin ganz gerne, zeigt sich clever und taff. Und oft geschickt und erfinderisch, besonders in heiklen und brenzligen Situationen. Sie hatte es in ihrem Leben bisher nie leicht und dadurch ist sie zur Überlebenskünstlerin geworden. Leider fand ich Hauptmann Gregor Dandolo als Charakter nicht wirklich interessant. Seine Kapitel waren für mich die meiste Zeit eher langatmig und mir war es nicht wichtig, was er erlebt und war froh, wenn es wieder um Sancia ging. Eigentlich ist Gregor der Erbe vom Handelshaus Dandolo, aber seit seiner Zeit im Krieg, hat er sich davon abgewandt und will Gerechtigkeit in Tevanne schaffen. Bisher Gesetzlosigkeit außerhalb der Campos und in den Gemeinvierteln Armut, niedriges Leben ohne tolle skribierte Gegenstände. Und die Handelshäuser untereinander haben nur Regeln innerhalb ihrer Campos und beschlossen einander nicht zu skrupellos zu sabotieren. Orso arbeitet im Handelshaus Dandolo in der Position des Hypatus (Forschungsleiter) und mit seiner Assistentin Berenice entwirft er neue Skriben und Ähnliches. Die ersten ca. 200 Seiten konnten mich nicht so richtig packen, erst danach wurde es ein bisschen besser. Ich fand die Handlung im Großen und Ganzen interessant, aber fesseln konnte mich das Buch leider nicht. Deswegen hat mir der Schreibstil von Robert Jackson Bennett insgesamt nur mittelmäßig gut gefallen, weil ich mir gewünscht hätte, dass das Buch mich mehr mitgerissen hätte. Ziemlich amüsant und cool fand ich Clef und wie er mit Sancia geredet hat. Das gesellschaftliche System und vor allem die Magie war innovativ, mal etwas ganz anderes und echt gut gemacht, teilweise aber auch sehr komplex. Fazit : Spannende Idee mit der Magie und dem Schlüssel. In der Umsetzung aber leider nicht fesselnd und insgesamt war das Buch für mich nur okay.
Dieses Buch war eine Empfehlung einer ganz lieben Freundin als wir gemeinsam durch die Buchhandlungen streiften. Da wir einen sehr ähnlichen Büchergeschmack haben, konnte ich mich also getrost auf ihre Ansicht verlassen und habe das Buch kurzerhand gekauft. Und es hat sich alles bewahrheitet. Schon nach den ersten Sätzen war ich mittendrin im Buch und jeden Morgen freute ich mich schon riesig darauf, es endlich wieder zur Hand nehmen zu können. Stets wollte ich wissen, was als nächstes geschehen würde. Gleichzeitig wünschte ich mir natürlich, die Geschichte würde kein Ende nehmen. Leider ist dieses Ende nun gekommen, aber zum Glück gibt es bereits Band zwei. Hoffentlich ist dieser Teil dann ebenso gut gelungen, denn natürlich sind meine Erwartungen nun entsprechend gross. Aber Bennett hat in "Die Diebin" für mich eigentlich alles richtig gemacht: Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet, jede und jeder hat seine Stärken und Schwächen, seine Eigenheiten. Die Handlung hat praktisch keine Hänger, ohne dass ständig Action vorherrschen muss. Und vor allem hat es mir das Setting angetan. Der Autor füllt seine Welt mit hervorragenden Ideen. Eine grandiose Mischung aus Wissenschaft und Magie. Ich staunte nur so, als ich mich mehr und mehr in dieses Universum einlas. Es wurde immer faszinierender, je mehr es an Tiefe gewann. Dieses Buch und seine Figuren haben mich nun lange begleitet. Ich vermisse sie ehrlich gesagt, jetzt schon. Da hilft natürlich nur eins: Band zwei bestellen.
Robert J. Bennett hat mit "Der Schlüssel der Magie" Großartiges geschaffen. Er verbindet Altbekanntes mit neuen Konzepten und Ansätzen, die mein Fantasyherz höherschlagen lassen. Sancia ist als Diebin unterwegs und stellt eine unglaublich starke und facettenreiche junge Frau dar, die nicht auf den sprichwörtlichen Prinzen auf dem weißen Schimmel wartet. Sie ist gerissen, erfinderisch, klug und eine Protagonistin, die in Grautöne agiert. Ich habe sie unglaublich gerne begleitet. Ebenso die anderen Charaktere, deren Perspektiven an manchen Stellen aufgegriffen werden, sind toll geschrieben und spannend umgesetzt. Ab einer bestimmten Stelle konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich bin glücklich, dass mich das Buch mehr als einmal überraschen konnte. Viele Plottwists habe ich nicht vorhergesehen und die Thematik ist unglaublich weitläufig und genial. Magie trifft auf Technik, die Vergangenheit auf die Gegenwart, die die Zukunft zum Guten oder Schlechten wenden kann. Liebesgeschichten stehen nicht unbedingt im Fokus, aber zum Ende hin werden zarte Verbindungen gesät, die wahrscheinlich in den Folgebänden näher im Fokus stehen werden. Ich habe nichts zu bemängeln und würde am liebsten direkt weiterlesen. Wer innovative, kreative und spannende Geschichten, einen tollen Schreibstil und ausgeklügelte facettenreiche Charaktere liebt, wird hier auf jeden Fall fündig. Ich vergebe 5/5⭐
Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen! Sancia lebt in einer Welt, in der sie sich ihren Unterhalt durch einen Job als Diebin finanzieren muss. Diese Existenz fällt der jungen Frau auch leicht, da sie eine Gabe besitzt in dem sie durch die Berührung von Gegenständen Informationen von diesen erfahren kann, was ihren Beruf für sie um einiges leichter macht. Doch diese Gabe ist für Sancia eine riesige Bürde, da sie diese nicht gewollt bekommen hat und nun alles dafür tut sie wieder loszuwerden. Auf ihrem letzten Raubzug, der ihr ihre Freiheit von der Gabe sichern soll ist ihre Beute ein Schlüssel der jedes Schloss öffnen kann. Wie sich herausstellt, begibt sich Sancia durch den Besitz dieses alten Artefakts in große Gefahr. Der Auftakt der Fantasy Trilogie hat mich einfach nur umgehauen. Sancia lebt in einer Welt in der die Ungerechtigkeit zwischen den Menschen extrem zur schaugestellt wird. Diese Welt, in der Magie und Technik Hand in Hand gehen hat mich von Anfang an fasziniert und ich musste einfach weiterlesen, sodass ich dieses Buch innerhalb von vier Tagen verschlungen habe. Gerade Sancia hat eine sehr Humorvolle Art die mich sehr oft zum lachen gebracht hat. Eine Sache die ich sehr positiv gefunden habe ist, dass es in diesem Buch keine Liebesgeschichte gab und der Fokus somit vollkommen auf der Handlung und der starken Protagonistin gelegen hat. Das Buch kann ich mit folgenden drei Buchstaben zusammenfassen: WOW! Für mich ist es mein erstes Highlight aus diesem Jahr und ich freue mich schon nächste Woche mit dem zweiten Teil der Reihe anfangen zu können.
Description
Ein sprechender Schlüssel, dem kein Schloss widerstehen kann.
Eine Macht, die die Welt verändert.
Sancia ist eine Diebin – und zwar eine verdammt gute. Daher ist sie im ersten Moment auch begeistert, als sie ihre neueste Beute betrachtet: ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet. Doch dann wird ihr klar, was das bedeutet. Man wird sie jagen! Jedes der mächtigen Handelshäuser wird dieses Artefakt besitzen wollen. Denn die Magie des Schlüssels ist nicht nur alt und mächtig. Die Person, die sie kontrolliert, könnte die Welt verändern. Plötzlich ist Sancia auf der Flucht. Um zu überleben, muss sie nicht nur lernen, die wahre Macht des Artefakts zu beherrschen. Sie muss vor allem alte Feinde zu neuen Verbündeten machen …
Die Trilogie Der Schlüssel der Magie :
1. Die Diebin
2. Der Meister
3. Die Götter
Book Information
Author Description
Robert Jackson Bennett wurde bereits mehrfach für seine Fantasy-Romane ausgezeichnet, unter anderem mit dem Edgar Award, dem Shirley Jackson Award und dem Philip K. Dick Award. Außerdem war er Finalist beim World Fantasy Award, dem Locus Award, dem Hugo Award und bei dem British Fantasy Award. Neben den Kritikern und zahllosen Lesern gehören auch die größten seiner Autorenkollegen zu seinen Fans, zum Beispiel Brandon Sanderson und Peter V. Brett. Robert Jackson Bennett lebt mit seiner Frau und seinen Söhnen in Austin, Texas.
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Eine Diebin, die niemand bemerkt. Ein sprechender Schlüssel, dem kein Schloss widerstehen kann. Eine Macht, die die Welt verändert. Sancia ist eine Diebin – und zwar eine verdammt gute. Daher ist sie im ersten Moment auch begeistert, als sie ihre neueste Beute betrachtet: ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet. Doch dann wird ihr klar, was das bedeutet. Man wird sie jagen! Jedes der mächtigen Handelshäuser wird dieses Artefakt besitzen wollen. Denn die Magie des Schlüssels ist nicht nur alt und mächtig. Die Person, die sie kontrolliert, könnte die Welt verändern. Plötzlich ist Sancia auf der Flucht. Um zu überleben, muss sie nicht nur lernen, die wahre Macht des Artefakts zu beherrschen. Sie muss vor allem alte Feinde zu neuen Verbündeten machen … Ein interessantes Magiesystem und ein Buch das sich wirklich gelohnt hat.

Ein wirklich wundervoller Auftakt, der mich dazu getrieben hat, mir die Sonderedition der Bücherbüchse zu kaufen.
"Die Realität spielt keine Rolle. Solange man jemandes Meinung umfassend genug ändert, glaubt er an jedwede Realität, die man ihm einredet." "Der Schlüssel der Magie - Die Diebin" ist ein spannendes Fantasyabenteuer aus der Feder von Robert Jackson Bennett, das ich wirklich sehr genossen habe. (Übersetzt ins Deutsche von Ruggero Leò.) Sancia Grado lebt in Tevanne, einer Stadt, die von vier Handelshäusern beherrscht wird. Wobei man dazu sagen muss, dass die sich nicht wirklich für das gemeine Volk interessieren. Ihre Handelshäuser sitzen in eigenen, von Mauern umgebenen, Stadtvierteln, sie haben jeweils ihre eigenen Regeln und Gesetze und Tore, durch die nur Befugte passieren können. Der Rest der Bevölkerung lebt mehr oder weniger ohne Regeln und Gesetze. So schlägt sich Sancia als Diebin durch und bestiehlt im Auftrag anderer die Handelshäuser - manchmal auch im Auftrag eines Handelshauses. Ihr neuester Auftrag führt sie in den Hafen der Dandalo-Handelsgesellschaft, wo sie aus einem der Tresore ein kleines Kästchen stehlen soll. In diesem befindet sich Clef, ein skribierter Schlüssel mit dem sich jedes Schloss öffnen lässt und der obendrein plötzlich mit Sancia redet. Doch kaum befindet sich der Schlüssel in ihrem Besitz, wird sie gejagt, denn er ist ein uraltes Artefakt mit dem es noch eine besondere Bewandnis hat ... Dieser erste Band der Trilogie war mir wirklich eine große Freude. Es hat mir Spaß gemacht Sancias Welt zu entdecken, die ein besonders kreatives Magiesystem hat, welches auf Skribierungen beruht. Hierbei werden Dinge mit sogenannten Sigillen (grafischen Symbolen) versehen, die einem Objekt sagen, was es ist und wie es sich verhalten soll. So kann ein Holzpfahl zum Beispiel mit der Sigille für "Stein" versehen werden, so wird dieser stabil wie ein Fels. Die Möglichkeiten, die sich mit dieser Form der Magie eröffnen sind unglaublich vielfältig. Auch die Charaktere mochte ich durch die Bank sehr gerne. Sancia und Berenice sind starke, kluge und gewitzte junge Frauen, die ich ebenso wie den etwas grummeligen, aber irgendwie auch väterlichen Orso ins Herz geschlossen habe. Natürlich Clef nicht zu vergessen, dessen Überredungskünste ich auch gerne hätte. "Wie es scheint, überlebe ich immer wieder. Das hat mich vieles gelehrt. Nach Dantua kam es mir vor, als wäre ein Zauber von meinen Augen genommen worden. W I R erzeugen diese Schrecken. W I R tun uns das selbst an. Darum müssen W I R uns ändern. Wir m ü s s e n uns ändern."

Spannender, actiongeladener und mitreißender Auftakt einer vielversprechenden Reihe!
Ich frage mich nach Beenden von Teil 1 ernsthaft, wie ich die letzten Jahre darum schleichen konnte und es mir nicht eher geholt habe. Aber besser spät als nie - denn dieser Reihen-Auftakt konnte mich komplett in seinen Bann ziehen! Ich dachte schon zu Anfang ab und an: Assassins Creed meets GoT meets Nevernight meets Das Lied der Krähen. Aber in keinster Weise negativ, ich habe mich nur ein wenig an die Vibes dort erinnert. Für mich punktet dieser Band vor allem mit den äußerst vielschichtigen, tiefgründigen und interessanten Charakteren. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und deshalb seine Absichten zu handeln. Dass hier auch teils in den Perspektiven gesprungen wird, hat mir super gefallen. Am Ende hatte ich die Charaktere der Reisegruppe zum Teil so ins Herz geschlossen, dass ich am Ende recht emotional wurde, was bei mir seltener passiert. Zusätzlich äußerst positiv aufgefallen ist mir der Weltenaufbau, das Setting und vor allem das geniale, kreative, originelle Magiesystem, was mir so in der Form noch nicht begegnet ist. Das hat für mich wahnsinnig gut funktioniert. Hierzu gehört natürlich auch der sprechende Schlüssel, der mit seiner humorvollen Kommunikation anfangs das düstere Setting schön aufgelockert hat. Die Handlung und Geschichte selbst wird recht schnell und actiongeladen erzählt, auch das hat mir sehr gut gefallen. Ich kann mich an keine einzige langweilige Seite erinnern. Zu guter letzt kann ich nur noch den Schreibstil loben. Zu Anfang fand ich ihn noch etwas komplex, habe mich aber schnell dran gewöhnt und fand ihn sehr flüssig, man flog nur so durch die seiten. Die teils genutzte "derbere" Sprache passte super zum Setting. Ein rundum gelungenes Lese-Erlebnis und Band 2 wird in der nächsten Zeit direkt folgen 🥰 Lieblingszitat: "Die Realität spielt keine Rolle. Solange man jemandes Meinung umfassend genug ändert, glaubt er an jedwede Realität, die man ihm einredet."

𝐃𝐞𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐥ü𝐬𝐬𝐞𝐥 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐚𝐠𝐢𝐞 - 𝐝𝐢𝐞 𝐃𝐢𝐞𝐛𝐢𝐧 ist Buch eins einer Trilogie von Robert Jackson Benett. Vor kurzem habe ich eine deutsche Schmuckausgabe dieser Reihe bekommen und habe direkt dieses erste Buch gelesen. Und es war ein absolut tolles Leseerlebnis. Wir verfolgen die Wege einer jungen Diebin Sancia, die am Anfang der Geschichte mitten in einem Coup ist. Sie soll einen Gegenstand stehlen, was ihr auch gelingt. Aber anders als abgesprochen, öffnet sie das gestohlene Kästchen und entdeckt einen Gegenstand von höchster Brisanz. Schon bald sind ihr unterschiedliche Parteien auf der Spur und sie findet sich in einem Kampf um Leben und Tod wieder. Für mich hat in diesem Buch alles gestimmt. Die Hauptprotagonisten waren toll erzählt. Die Interaktionen zwischen Sancia und Clef waren köstlich. Das Worldbuilding hat Spass gemacht, eine grosse Stadt, unterteilt in Handelsbezirke, Intrigen, Politik, Macht. Was will man mehr. Und das Magiesystem fühlte sich ein bischen wie Sanderson an - nein, nicht im Sinne von abgekupfert. Sondern die Originalität und Durchdachtheit, der wissenschaftliche Bezug bis hin zu Elementen, die wie Science Fiction wirkten in einer ansonten High Fantasy Welt - richtig grosse Klasse. Hach ich könnte noch ähnlich schwärmen.

„Der Schlüssel der Magie - Die Diebin“ ist ein fantastisches Buch, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Welt ist detailreich, gut durchdacht und wirkt lebendig. Besonders hervorzuheben ist das kreative und gut erklärte Magiesystem, das eher wie Wissenschaft als wie Zauberei wirkt. Die gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnisse verleihen der Geschichte zusätzlich Spannung. Der Schreibstil ist klar, authentisch und flüssig. Komplexe Zusammenhänge und Erklärungen werden verständlich dargestellt. Die Dialoge zwischen den Figuren sind teilweise humorvoll und verleihen ihnen Tiefe und Persönlichkeit. Die Handlung startet direkt spannend und entwickelt sich auch so weiter. Neben den actionreichen Szenen gibt es jedoch auch ruhigere und teils traurige Momente. Ich bin gespannt, wie es in Band 2 weitergeht und wie sich die Handlung entwickelt.
"Die Realität spielt keine Rolle. Solange man jemandes Meinung umfassend genug ändert, glaubt er an jedwede Realität, die man ihm einredet." "Die Entscheidungen, die du triffst, werden dich mit der Zeit verändern, Sancia. Achte darauf, dass sie dich nicht in etwas verwandeln, das du nicht wiedererkennst."
Den Schreibstil mochte ich recht gerne, da er flüssig und leicht zu lesen war. Am Anfang fand ich nicht so gut, dass manche Wörter so oft wiederholt wurden, aber mit der Zeit wurde dies weniger und hat mich auch nicht mehr gestört. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die immer wieder wechseln. Zum einen, die Perspektive der Diebin Sancia, die eine sehr starke und selbstbewusste junge Frau ist. Außerdem gibt es noch die Sicht des Hauptmannes Gregor Dandolo, sowie die von Hypatus Orso Ignacio und dessen Fabrikatorin Berenice. Diese Charaktere mochte ich alle gerne. Das Magiesystem mit den Skriben fand ich sehr spannend. Es wurde auch gut erklärt, obwohl es, meiner Meinung nach, etwas kompliziert ist. Leider konnte ich mich anfangs und auch im Mittelteil nicht immer gut zum Weiterlesen motivieren. Zum Ende hin wurde es aber deutlich besser und ich habe mitgefühlt und wollte immer wissen wie es weiter geht. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es mich nicht restlos überzeugen konnte.

Ich glaube, es sind mehr 3,5 als 4 Sterne, ich schwanke da auf jeden Fall sehr! Die Idee der Story mit dem magischen Schlüssel gefiel mir sehr. Wir sind von Beginn an direkt mitten im Geschehen und es wird nicht erst lange um den Diebstahl herumgeredet, sondern Sancia stiehlt den Schlüssel direkt. Dann kam für mich die Ruhephase des Buches. Von Seite 50 bis ungefähr Seite 350 wurde das Buch echt langweilig. Es wurde viel erklärt, viel Drumherum, aber irgendwie kam man nicht voran. Die Gespräche zwischen Sancia und Clef waren da echt das Unterhaltsamste. Auch der Schreibstil sorgte nicht gerade dafür, dass ich dieses Buch unbedingt weiterlesen wollte, da es aber ein Rezensionsexemplar vom Verlag ist (vielen Dank an dieser Stelle noch einmal), wollte ich das Buch lesen und vor allem beenden. Aber ich bin ehrlich: Wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre, hätte ich es nach 300 Seiten spätestens abgebrochen. Aber ab Seite 350/400 kam der Wendepunkt und plötzlich machte es Klick und ich war voll drin. Ab dann nahm das Buch Fahrt auf, die Story wurde unglaublich spannend und auch war toll zu verfolgen. Auch die Twists gefielen mir sehr und wenn das Buch in einer Sache gut ist, dann im Humor! Sancia ist der Knaller, vor allem eine Szene, wo sie einen Plan besprechen hat mir das sehr sehr gut gefallen. Die Charaktere sind gut, aber nicht überragend. Ich konnte keine Entwicklung erkennen, aber dennoch ergaben die vier oder fünf ein gutes Team. Was mir am besten gefallen hat, war die Welt und die Magie bzw. die Skriben. Es hat etwas gebraucht, bis ich das verstanden habe, aber dann war’s einfach nur noch genial. Das Buch hat absolut seine Längen. Würde ich die ersten 300 Seiten bewerten, würden diese 2 Sterne bekommen, die letzten 300 Seiten liegen dafür bei 4-5 Sternen. Mit allem anderen komme ich auf 3,5-4 Sterne - ich gehe da aber auch immer sehr stark nach meinem Gefühl. Ich würde sagen, wer Fantasy mit ein bisschen Überlegen mag und wer vor allem keinen Wert auf eine Liebesgeschichte legt, der kann mir diesem Buch nicht viel verkehrt machen.
Leider abgebrochen.
Das Magiesystem war für mich was ganz neues, nur leider hat mir die Sogwirkung gefehlt. Ich hab das als Hörbuch gehört, die Sprecherin war, wie gewohnt, super und auch der ein oder oder andere Charakter hat mir gut gefallen. Clef zum Beispiel fand ich super. Allerdings hört es da schon auf. Ich habe zu Beginn keinen roten Faden erkennen können und die vielen Kampfszenen waren viel zu detailliert und langatmig dargestellt. Ab dem Mittelteil habe ich zwar erahnen können wohin die Reise gehen soll, aber ich habe einfach kein Interesse verspürt die Gecshichte weiter zu verfolgen. Vielleicht bin ich momentan einfach nicht in der Stimmung für diese Geschichte oder diese Art von Erzählung...jedenfalls habe ich es (erstmal) abgebrochen.
Ein richtig cooles Fantasybuch mit interessanten Charakteren und einer außergewöhnlichen Welt. Das Magiesystem fand ich super ausgedacht und ich habe sowas bisher noch nicht gelesen. Die Charaktere hatten eine tolle Entwicklung und man wurde auch oft von die überrascht. Die Wendungen und Plottwist waren jetzt nicht krass überraschend, weil die irgendwie Sinn gemacht haben aber trotzdem fand ich die teilweise krass (ich kann’s nicht besser erklären lol). Es ist kaum romance drin, nur am Ende eine kleine Andeutung, aber ich finde das absolut nicht schlimm, da es ja noch zwei Bände gibt und ich es mal auch cool finde, dass die nicht direkt am Anfang zusammen kommen.
Toller Einstieg. Ich habe nicht viel erwartet bzw. eher damit gerechnet wieder eine romantasy vor mir zu haben. Weit gefehlt… tolles und nicht ganz einfach zu verstehendes Magiesystem. Durchaus brutalere und blutige Szenen dazwischen. Romantische Beziehung nicht bzw. Nur ganz nebensächlich vorhanden. Eine junge Diebin die sich nicht an die Vorgaben ihres Auftraggebers hält und somit alles ins Rollen bringt.
Ich bin unentschlossen 🥴
📚 Rezension: "Der Schlüssel der Magie" ⭐⭐⭐✨ "Der Schlüssel der Magie" präsentiert fesselnde Charaktere und ein faszinierendes Netzwerk politischer Intrigen. Jedoch verliert sich die Handlung manchmal in zu viel verrücktem Zeug, was meinen Gesamteindruck etwas trübt. Trotz meiner gemischten Gefühle lohnt es sich, dieses Buch zu erkunden – es könnte für dich genau das Richtige sein! #FantasyBuch #PolitischeIntrigen #Unentschlossen 📖🤔
Faszinierend
Der erste Teil ist faszinierend, aber manchmal stand ich auch ein bisschen auf dem Schlauch. Da ich das Skribieren nicht gleich von Anfang an, alles nachvollziehen konnte. Die Erklärung waren für mich teilweise unverständlich, aber umso mehr erklärt wurde, desto mehr hab ich verstanden. Die Charaktere sind sehr interessant und bin gespannt wo die Entwicklung noch hingehen wird.

Ein spannender Reihenauftakt mit tollen Charalteren, einem komplexen Magiesystem und einer sehr tollen Story ❤️
Wow, ich habe hier ein Buch gelesen, was mich von der ersten Seite an begeistert hat. Und ich meine wirklich, von der ersten Seite an, denn direkt zu Beginn steht ein Zitat, was sehr gut in unsere aktuelle Zeit passt. Sowohl die Geschichte, als auch die Charaktere und vor allem das Magiesystem waren etwas ganz Besonderes für mich. Und ab und an war mein Kopf voller Fragezeichen, da ich manches erst nach mehrmaligem Lesen verstanden habe. Ich hatte jedoch nicht das Gefühl, dass ich die gesamte Story nicht verstehe, nur weil ich einen Teil einer komplexen Abfolge von Reaktionen nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich denke, diese detaillierten Erklärungen dienen eher als "Fanservice" für die Leser:innen, die in solchen Beschreibungen aufgehen und jede mögliche Frage erklärt haben wollen. Ich bin ehrlich, so Eibe Leserin bin ich nicht. 😅 Ich glaub einfach, was da passiert und das da alles möglich ist. Und gebe mich damit zufrieden, alles nur in Ansätzen zu verstehen. Liebe es aber sehr, wenn sich Autor:innen Zeit nehmen und sich komplexen Erklärungen für ihre Geschichten überlegen und ausformulieren. Neben dieser durchdachten Art und Weise für das Magiesystem der Welt liebe ich auch die Charaktere und all die Dialoge, die ich miterleben durfte. Es war herrlich sarkastisch und liebevoll. Emotional, lehrreich und interessant. Ich denke, found Family wird hier sehr gut bedient und ich bin wirklich gespannt, welche Abenteuer diese Truppe in den Folgebänden noch erleben wird. Das Buch ist ein toller Reihenauftakt, von dem ich Großartiges erwarte. ❤️
In Tevanne gibt es vier Handelshäuser, die ihre eigenen eingemauerten Bezirke, die Campos, haben, der Rest der Stadt, die Gemeinviertel, ist gesetzlos. Dort lebt auch Sancia. Sancia ist eine Diebin. Eines Tages soll sie etwas stehlen - einen magischen Schlüssel, der alle Schlösser öffnet. Doch Sancia kommt nicht dazu den Schlüssel abzugeben. Ihr Auftraggeber ist tot und mehrere Leute sind hinter ihr und dem Schlüssel her. „Wenn man aus einem der Gemeinviertel kam und einen Campo betrat änderte sich schlagartig alles: Statt schlammiger Wege gab es hier gefegtes Straßenpflaster; statt nach Rauch, Mist und Fäulnis roch es leicht nach gewürztem Grillfleisch; und anders als in den Gemeinvierteln trugen die Leute hier saubere bunte Kleidung, hatten makellose Haut und waren weder verkrüppelt noch betrunken oder erschöpft.“ Die Magie hat mich an „Babel“ von R. F. Kuang erinnert. Grundsätzlich war es eine schöne Geschichte, die mich jedoch nicht fesseln konnte. Im letzten Drittel bin ich öfter nicht mehr mitgekommen. Das Ende war sehr unerwartet. Die weiteren Teile werde ich nicht lesen. Mir persönlich fehlte eine Übersichtskarte im Buch. „Gerechtigkeit… Gott. Warum machst du das alles? Wieso riskierst du dein Leben dafür?“ „Ist es so ungewöhnlich, Gerechtigkeit zu wollen?“ „Gerechtigkeit ist purer Luxus.“ „Nein. Es ist ein Recht, das jedem zusteht. Ein Recht, das uns schon zu lange verwehrt wurde.“
Wie??
Wow, WIE kann ein Mensch solche eine Welt, mit einer solchen komplexen Magie erschaffen? Mit diesen Figuren, die nicht nur Menschen sind, sondern Gegenstände? Ich bin so geflasht von diesem Buch, was viel zu lange auf meinem SuB lag. Wer nach einer tollen Fantasy-Welt sucht mit etwas anderer Magie… der ist hier, bei diesem Buch Gold richtig! 🔑

Einfach Toll 🤩🤩
Obwohl mir persönlich der Einstieg ein bisschen schwergefallen ist, bin ich jetzt am Ende total überrascht. Es wird stetig spannender. Wo ich dann immer wissen wollte wie es weitergeht. Tolle Charakterentwicklungen Schreibstil schön flüssig Wechselnde Person Erzählperspektive Bin gespannt auf den nächsten Teil

»Es war dumm von dir, mir so etwas zu erzählen, denn ich bin so dumm, es dir zu glauben. Deshalb komme ich jetzt zu dir und helfe meinem Freund.«
𝐂𝐨𝐯𝐞𝐫 Das Cover selbst ist ja jetzt nicht das besonderste - aber: es enthält eines der absolut wichtigsten Details des Buches. Und in Kombination mit der Darstellung des Titels ist es trotzdem wunderschön und sehr passend! 𝐇𝐚𝐧𝐝𝐥𝐮𝐧𝐠 Sancia ist eine Diebin. Und jetzt auch eine, mit einem riesigen Auftrag - doch ihre Neugier treibt sie in ihr größtes und gefährlichstes Abenteuer. Denn der Schlüssel ist so machtvoll, dass er jedes Schloss öffnen kann. Und das bedeutet, dass sie nun auf der Flucht ist, denn die Handelshäuser würden für diese Macht töten. Die Welt in der Sancia lebt, ist erfüllt von Skriben, magischen Befehlen auf Objekten, die sie zu etwas überreden. Mithilfe derer und einigen neueren Ideen versucht Sancia den nun ausgebrochenen Krieg zu verhindern. Doch was ist der Preis für den Sieg? Und ist der Preis besser als eine Niederlage? 𝐅𝐢𝐠𝐮𝐫𝐞𝐧 Sancia ist eine unglaublich starke und selbstbestimmte Frau, die gelegentlich von Zweifeln geprägt ist. Doch anstelle sich unterkriegen zu lassen, nimmt sie jede Faser ihrer Selbst und kämpft. Kämpft für all die Unschuldigen, für all die, die es selbst nicht können. Sie findet die unglaublichsten Freunde und Verbündeten - aber sie ist auch offen dafür. Trotz all ihrer Erfahrungen schert sie nicht alle über den gleichen Kamm. Der Schlüssel ist ebenfalls bewundernswert. Die Identität dahinter, sehr stark und aufopfernd. Alle Charaktere ändern sich durch das erlebte, überdenken ihre Sichtweisen und lernen mehr über sich. 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 Robert Jackson Bennett ist ein genialer Meister des Word- und Worldbuildings. Wie er die simplen Tatsachen unserer Welt mit einfachen Worten völlig umstrukturiert und ihnen einen neuen Sinn gibt. Wie er es uns dennoch möglich macht, all das zu begreifen und sich vorzustellen. Wie seine Worte einen beim lesen überzeugen, dass es das geben kann, dass das ganze nicht unmöglich erscheint. Trotz dass teils die emotionalisierte Form der Beziehung der Personen für mich zu kurz kam, so war das genau richtig. Genial einfach. 𝐒𝐩𝐞𝐜𝐢𝐚𝐥𝐬 Diese Welt… Wir alle kennen Magie als Zaubersprüche, als elegante Bewegungen der Hände, als flüsternde Worte und obwohl Bennett hier die Magie als beschriftete Skriben schreibt, ist es eine komplett andere Art der Magie. Etwas völlig neues. Aber die Machtkorruption, die Kriege wegen der Macht und all die Racheakte sind ziemlich zeitlos und uns allen mehr als bekannt. Wie sagt man so schön? Und die Moral der Geschicht: Nicht die Macht ist das Böse, sondern der, der sie nutzt. Macht ist neutral. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Auch wenn ich durch Umstände länger gebraucht habe, als sonst ist dieses Buch ein Meisterwerk. Sowohl die Art der Magie, als auch die Ideen hinter den Gaunerzügen der Gruppe - und das alles nur mit ein paar Worten. Dazu all die Identitäten, die Eigenschaften, die Vielschichtigkeit der Figuren. Ich wage schon zu sagen, dass dies eine Trilogie werden kann, die man gelesen haben muss!

Ich bin nur hier für das Magiesystem! Das Buch hat mich insgesamt nicht vom Hocker gerissen. Ich empfand alle Protagonisten von Anfang an als anstrengend. Ich verstehe, dass Sancia im Elend lebt und unter ständiger Gefahr, dennoch war sie mir ein bisschen zu selbst mitleidig. Vor allem dafür dass sie mir gleichzeitig als gerissene, professionelle Diebin verkauft werden sollte. Gregor hat auch sein Päckchen zu tragen, wirkt aber für einen ausgebildeten Soldaten zeitweise viel zu naiv. Dazu kam, dass beide trotz besseren Wissens, durchaus dumme Entscheidungen treffen und mir sich einfach nicht erschließen wollte WARUM. Den Großteil der ersten Hälfte über gibt es auch kein richtigen "Ziel". Die Figuren machen mal das eine, mal das andere, aber folgen keinem wirklich roten Faden. Dazu folgt eine Kampfszene auf die nächste. Und diese waren trotz all der magischen Gegenstände nach einiger Zeit nur noch austauschbar. Die Welt erinnert an eine dreckige, gewalttätige Version des alten Italiens und die Handelshäuser an eine etwas verdrehte Version verschiedener Mafiafamilien. Das hätte durchaus interessant werden können, blieb aber etwas zu vage. Generell wirken manche Szenen übertrieben brutal. Dazu gab es durchgehend eine wahnsinnig große Menge an trockenem Infodump. Meistens handelt es sich dabei seitenweise um Informationen über die Entstehung und Funktionsweise der Welt oder der Magie. Da werden der Hauptfigur Sachen erklärt, die sie hätte lange schon wissen müssen. Trotzdem fand ich das Magiesystem durchaus interessant. Auch einige weitere Punkte, wie das Geheimnis um Sancias Vergangenheit und Clef, den sprechenden Schlüssel, fand ich durchaus spannend. Am Ende wurde mir die Magie, bzw. so wie die Hauptfiguren sie nutzen, viel zu übermächtig. Ab dem Mittelteil wurde es trotzdem etwas besser. Die Charaktere sind weniger unsympathisch. Endlich haben sie ein Ziel und der Heist-Plot wird sogar zeitweise ganz interessant. Allerdings finde ich die Lösung einiger Probleme tatsächlich ein bisschen billig. An einer Stelle erinnert sie mich sogar stark an einen Deus ex Machina Moment. Der Plottwist am Ende war super vorhersehbar und für mich nicht überraschend. Und die Hauptfigur wird immer mehr zu einer unglaubwürdigen, übermächtigen Heldin. Im Mittelteil durchaus solide, im Gesamtbild aber eher schwach. Für mich leider nicht genug um die Reihe weiter zu verfolgen. Ganz knapp noch 3 Sterne.

Faszinierend, lehrreich und abgründig Ich steh auf schicke Cover! Und wenn dann auch noch ein so hübscher Schlüssel drauf ist, muss es gelesen werden. Und hier hat das Cover definitiv nicht gelogen. Wir lernen Sancia kennen, die alles andere als normal ist und dennoch sympathisch. Sie versucht in einer Welt zu überleben, die egoistisch und ekelhaft ist. Sie lebt in einem Viertel, dass wir als Ghetto betiteln würden, wobei Gosse wohl das passendere Wort wäre. Doch ihr neuer Auftrag bringt sie in eine prekäre Lage und sie muss fliehen und irgendwie überleben. In die Geschichte hinein zu kommen, fiel mir alles andere als leicht. Die ersten 100 Seiten haben sich für mich gezogen wie Kaugummi, aber es hat sich schwer gelohnt, durchzuhalten, denn dann geht’s ab. Wir fallen direkt in einen Krieg und seine Mysterien. Und wir müssen Verbündete finden. Ich fand es mega spannend, zuzusehen, wie Sancia langsam wieder Vertrauen aufbaut, wurde sie doch so oft hintergangen und verletzt. Und nun findet sie sogar Freunde, wobei ein ganz bestimmtes Teil den Anfang macht. Ich mochte die Geschichte sehr und ich hoffe wirklich, dass die Reihe fortgesetzt wird, stehen wir doch erst am Anfang der vielen Geheimnisse. Und ich möchte sie alle unbedingt wiedersehen. Sancia Clef sind mir so ans Herz gewachsen. Und ich möchte so gern sehen, wie Sancia die Liebe findet! Hach, es war so schön, obwohl diese Welt einfach nur eklig war…
Das war mal was Neues. Das Magiesystem ist mir so noch nirgends begegnet. Es ist kompliziert, aber verständlich eingebaut. Für mich hätten es gerne ein paar weniger langatmige Erklärungen sein dürfen. Die Charaktere sind abgehärtet, fluchen gerne und ständig auf der Flucht oder in Kämpfe verwickelt. Insgesamt also eigentlich ein super Buch, nur leider hat mir die Sogwirkung gefehlt. Gefühlt hätte es auch mit diesem Teil einen guten Abschluss geben können. Dieses Ende hat mich nicht so ganz begeistert.
This was by no means a bad book. It had a really intriguing and complex magic system that I had not read about it before. I liked the world with its fantasy and sci-fi elements. But somehow, I just could not connect with the characters, and I couldn't believe in the relationships the author tried to build up. I just didn't really care, which makes me sad because I really wanted to like the book more because it sounded right up my alley. I honestly can't say why this was not my case. Something just felt off for me, I really don't know. But if it sounds good to you, you should definitely try it out.
Das war irgendwie.. anstrengend!
Ich fand das Buch hat sich etwas gezogen. Die Welt ist wirklich cool, mal was ganz anderes. Auch wenn das Ende spannend war, hatte ich doch meine Probleme mitzukommen und mich nicht in den Begrifflichkeiten zu verheddern. Ich musste wirklich mehrfach kurz stoppen und nachdenken. :D Ich werde auf jeden Fall auch den zweiten Band starten 👍🏻
Ein sehr cooles Magie(?)System!
Ich weiß nicht ob ich dieses System als Magie bezeichnen kann, aber es ist großartig geschrieben. Zu Anfang brauchte ich Zeit, um das zu verstehen, daher kann ich die Protagonistin sehr gut verstehen, wenn einem da der Kopf schwirrt. Es hat mehrere Perspektiven, die auch innerhalb einer Seite nahtlos wechseln.
Ein wunderbares Buch und eine tolle Welt!
Ich hab eh schon eine Schwäche für Diebes-Geschichten wie Brent Weeks "Der Weg in die Schatten" oder "Die Lügen des Locke Lamora" von Scott Lynch. Entsprechend hat mich auch "Der Schlüssel der Magie" erst interessiert und dann komplett gepackt! Eine tolle Welt, die da entworfen wird! Ein spannendes Magie System - und herrlich (un-)sympathische Charaktere! Ich freu mich auf Band 2, der schon bereit liegt!
Das war mal ein Abenteuer, hui 😃 Ich muss gestehen, dass ich ein bisschen Probleme hatte rein zu finden in die Story. Diese Welt, bzw. das Magiesystem im Besonderen, ist ziemlich komplex und ich kam mit der Konzentration manchmal echt nicht hinterher (und die braucht man halt dafür. Also am besten dann lesen, wenn man völlig fit ist und sich nicht leicht ablenken lässt). Aber als sich alles gefunden hatte und es so richtig los ging war es ziemlich genial. Ich mochte auch die Charaktere sehr sehr gerne. Das Setting hatte ein bisschen Steampunk Vibes, was ich auch sehr mochte. Insgesamt total empfehlenswert für Fantasy Fans 😄
Auf den Auftakt dieser Gauner Fantasy Trilogie hab ich mich total gefreut. Es klang einfach zu genial, das nicht lesen, keine Option darstellte und tatsächlich hat mir dieser Auftakt unglaublich gut gefallen. Schlüssel üben seit jeher eine immense Faszination auf mich aus, von daher hat mich die Thematik total gepackt. Sancia ist eigentlich nichts besonderes, sie verdingt sich als Diebin und nun ja, dann macht sie die Bekanntschaft mit Clef, einem ganz besonderen Schlüssel, der ihr Leben in den Grundfesten erschüttert und einfach komplett alles verändert. Sancia mochte ich direkt total gern. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen, darf sie auch nicht ,bei dem was sie tut. Aber die Veränderung, die Clef in ihr vollführt ist unglaublich gewaltig. Und besonders diese Entwicklung Sancias fand ich so brillant. Sie lernt Menschen besser zu sezieren, quasi ihr Innerstes nach außen zu kehren. Aber es findet auch eine extreme Entwicklung in ihrem Wesen statt, was ich einfach unfassbar genial fand. Und daneben lernen wir natürlich auch Clef kennen, der mich mit seinem Charme und ganz eigenen Humor direkt um den Finger gewickelt hat. Herrlich, ich hab teilweise so geschmunzelt, dass es ein Fest war. Auch andere Charaktere kommen hier zum Zuge ,die definitiv ziemlich interessant und facettenreich sind, die man niemals durchschauen kann, was das Ganze umso spannender und vielseitiger machte. Sehr glaubhaft, sehr lebendig in ihrer Art und mit Durchschlagskraft versehen. Der Autor hat einen sehr fesselnden und mitreißenden Schreibstil, so dass er mich sofort mitten ins Geschehen gezogen hat. Die sehr düstere und teils beklemmende Atmosphäre hat mir unglaublich gut gefallen. Ich muss dazu, dass ich das Hörbuch gehört habe und Yara Blümel hat die einzelnen Komponente einfach perfekt transportiert, so das die Spannungskette niemals unterbrochen wurde. Größtenteils begleiten wir Sancia und Clef, weshalb in erster Linie auch das Augenmerk auf Ihnen liegt und man ergo, den meisten Bezug zu Ihnen aufbaut. Man öffnet sich ihnen emotional als auch physisch und fiebert unglaublich mit. Die Nebencharaktere geraten dadurch keinesfalls in den Hintergrund, denn jeder hat eine Position inne, die sie gekonnt ausfüllen. Dabei kommen so einige Überraschungen zutage, die man vielleicht nicht erwarten würde. Manchmal wusste ich wirklich nicht wohin mit meinen Gedanken und Emotionen, ob ich lachen oder weinen soll. Diese Story entwickelt ein Facettenreichtum ,was ich definitiv nicht gedacht hätte, mir aber überraschend gut gefallen hat. Zwischendurch wurde mir der Autor allerdings etwas zu ausschweifend, was mich manchmal etwas hemmte. Nichtsdestotrotz punktet er mit Menschlichkeit, zwischenmenschlichen Aspekten und auch der psychologische Punkt gerät nicht in den Hintergrund. Die Idee dahinter hab ich so gefeiert und mit glänzenden Augen verfolgt. Der Autor hat sie meiner Meinung nach, wirklich gut ausgearbeitet und tatsächlich tun sich da einige Abgründe auf. Das Ende war so spektakulär, das ich direkt auf den nächsten Band brenne und wissen möchte, wie es weitergeht. Definitiv eine Empfehlung an die Fantasy Fans. Denn es hat Witz, Charme, Magie und Humor. Und das ist in meinen Augen eine perfekte Kombination, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Fazit: Mit dem Auftakt der Founders Trilogie hat mich Robert Jackson Bennett total begeistert und nicht zur Ruhe kommen lassen. Schlüssel üben seit jeher eine immense Faszination auf mich aus und er macht gleich eine interessante Idee zu einer gelungenen Grundlage für seine Trilogie. Eine vielseitige und spannende Reise, in dem so einiges passiert, was man definitiv nicht erwarten würde. Das Ende war so spektakulär, dass ich dringend ergründen muss, wie es weitergeht. Definitiv eine Empfehlung an die Fantasy Fans. Denn es ist atmosphärisch , voller Charme, Magie und Humor. Und das ist in meinen Augen eine perfekte Kombination, die man sich nicht entgehen lassen sollte
Zwanzigtausend Duvoten winken Sancia Grado, wenn es ihr gelingt, ein unscheinbares Kästchen aus einem Tresor im Hafen von Tevanne zu stehlen. Doch dieser Raubzug bringt Sancia in große Gefahr, denn das Kästchen enthält einen sehr wertvollen Gegenstand, hinter dem eine Menge Leute her sind. Leute, die über Leichen gehen würden, um diesen Gegenstand an sich zu bringen, sodass Sanica viele Register ziehen muss, um zu überleben. "Der Schlüssel der Magie - Die Diebin" ist der Auftakt von Robert Jackson Bennetts The Founders Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der Diebin Sancia Grado, des Hauptmannes der Wasserwacht Gregor Dandolo, des Hypatus Orso Ignacio, seiner Fabrikatorin Berenice Grimaldi und der Gründerin Ofelia Dandolo erzählt wird. Die Geschichte spielt in Tevanne, einer Stadt, die von vier großen Handelshäusern beherrscht wird. Dandolo, Morsini, Michiel und die beinahe Bankrott gegangene Handelsgesellschaft Candiano geben den Ton in der Stadt an, und während ihre Handelshaus-Enklaven, die Campos, wie kleine Königreiche erscheinen, gibt es in Gemeinvierteln wie Gründermark und Grünwinkel keine Gesetze, und die Menschen leben häufig in Armut. In Tevanne sind Gegenstände häufig mit Skriben beschriftet. Wenn solche Anweisungen auf geistlose Objekte geschrieben werden, werden diese dazu gebracht, der Realität nicht länger zu gehorchen, und dem Objekt werden Fähigkeiten verliehen, die es eigentlich nicht hat. So kann man beispielsweise eine Kupfermünze so skribieren, dass sie sich für eine Eisenmünze hält, und besonders im Alltag sind skribierte Gegenstände sehr nützlich! Die Welt, die Robert Jackson Bennett hier entwirft, hat mir echt gut gefallen! Besonders am Anfang habe ich aber auch sehr lange gebraucht, um mich in dieser zurechtzufinden, weil besonders die Skriben und ihr System sehr komplex waren. Aber je mehr ich gelesen habe, desto besser habe ich mich zurechtgefunden! Sancia lebt im Gemeinviertel Gründermark, musste in ihrem Leben schon viele schlimme Dinge durchleiden und hält sich mit Diebeszügen über Wasser. Als ihr bei einem Auftrag zwanzigtausend Duvoten als Belohnung winken, zögert Sancia nicht, doch dieser Auftrag ist gefährlicher als jeder andere Auftrag, den Sancia je ausgeführt hat, denn hinter dem Gegenstand, den Sancia stehlen soll, sind viele gefährliche und einflussreiche Leute her. Gregor Dandolo ist der Sohn von Ofelia Dandolo, dem Oberhaupt des Hauses Dandolo. Er ist sehr privilegiert aufgewachsen, doch hat sein Leben im Krieg riskiert und sich so bewiesen. Zurück in Tevanne will er Gerechtigkeit für die Stadt, in der es kaum Gesetze gibt und beginnt diese zu reformieren. Orso Ignacio ist ein kluger und leicht verrückter Skriber und der Hypatus der Dandolo-Handelsgesellschaft, der mir neben Sancia und Berenice, seiner talentierten Fabrikatorin, von allen Charakteren tatsächlich am besten gefallen hat! Er ist zwar viel am Fluchen und auf den ersten Blick auch kein sehr freundlicher Mensch, aber ich mag seine Leidenschaft für die Skriben und er konnte mich in der Geschichte oft überraschen! Generell ist in dieser Geschichte kein Charakter nur gut oder nur böse, sie waren sehr vielschichtig und glaubwürdig! Ich konnte mit ihnen mitfiebern und nicht nur Orso konnte mich überraschen! Die Geschichte beginnt gleich spannend, da man Sancia auf dem Diebeszug begleitet, der die ganze Geschichte ins Rollen bringt und das Tempo bleibt auch danach hoch! Trotzdem hat die Geschichte mich anfangs noch nicht so stark packen können, was zum Teil auch daran lag, dass ich mich erst in der Welt zurechtfinden musste. Nach gut zweihundert Seiten konnte mich die Geschichte aber total fesseln! Die Handlung wird sehr komplex, es gibt viele Intrigen, eine Welt mit einer spannenden Vergangenheit und einem sehr interessanten Setting! In den verschiedenen Handelsgesellschaften sind viele mächtige und gefährliche Charaktere zu finden, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen, Robert Jackson Bennett konnte mich nicht nur einmal mit einer Wendung überraschen und auch den Humor mochte ich sehr! Besonders das Ende hatte es noch einmal in sich und ich bin sehr gespannt, wie sich die Geschichte im nächsten Band weiterentwickeln wird! Fazit: "Der Schlüssel der Magie - Die Diebin" von Robert Jackson Bennett ist ein spannender Auftakt! Ich habe ein wenig gebraucht, um mich in der Welt zurechtzufinden, da diese mit ihrem Magiesystem doch sehr komplex ist und man zu Beginn ohne viel Vorwissen in eine Handlung hineingeworfen wird, in der es Schlag auf Schlag zugeht. Aber je mehr ich gelesen habe, desto stärker konnte mich das Buch fesseln! Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig und auch die Handlung konnte mich oft überraschen! Mir hat dieser Auftakt richtig gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!
Ich feier in letzter Zeit gerne Bücher, aber dieses Buch feier ich extrem. Normal müsste ich mich über die plumpe Art bzw. Ausdrucksweise aufregen und teilweise sogar die Action-Szenen, aber ich kann's einfach nicht, weil das Dazwischen einfach so klasse ist. An sich war es wirklich nichts besonderes, außer vielleicht der komplett neu aufgebauten Welt und deren Lebensweise. Okay, letzteres erinnert mehr an ein fortschrittliches Mittelalter. Irgendwo hatte ich in einer Leserstimme etwas von Steampunk gelesen, was ich persönlich jetzt nicht so empfunden habe, aber das kann auch daran liegen, dass ich dies mehr mit der Kombination aus Technik im mittelalterlichen Setting verbinde und die im Buch aufkommenden Skriben bzw. Sigillen zwar einen Fortschritt ermöglichen, dieser aber im Grunde nicht richtig technisch ist. Eher, äh, göttlich. Aber das ist vermutlich einfach Ansichtssache bzw. Empfindungen sind ja eine sehr subjektive Sache. Da ich auch auf Leserstimmen nicht viel gebe, ist es mir sowie egal, aber ich wollte meinen Eindruck auch noch mal erwähnt haben. Ansonsten, ach, was soll ich sagen... Ich will das Buch gar nicht rezensieren, sondern einfach direkt mit Band 2 und 3 weitermachen. Wie schon angeschnitten, geht es in der Geschichte teilweise etwas derb zu, aber es passt einfach. Besonders als Sancia die alten Feinde zu Freunden macht, denn diese sind das krasse Gegenteil von ihr und das ist einfach klasse. Die Dialoge sind einfach gut, unterhaltsam und authentisch. Genau wie das Zusammenspiel als solches. Manchmal hätte etwas mehr schief gehen können, ja, aber meine Nerven lagen auch so schon genug blank. Irgendwo hatte ich gelesen, dass das Buch ab 14 Jahren empfohlen wird, was mir trotz des Blutvergießens realistisch erscheint. Es wird alles ausführlich und detailliert beschrieben, aber ohne das man sich langweilt. Ich hatte keinerlei Probleme mich zurecht zu finden. Was natürlich ein absolutes Highlight wäre, so für die Liebhaber unter den Bücherwürmern, wäre natürlich eine Karte der Stadt in einem der folge Bände, aber kein Muss. Mich hat es so schon überzeugt. Für mich enthielt das Buch genau die passende Dosis an Spannung, Action, Sog und Geschichte. Der Stil hat sein übriges dafür getan, dass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte - und es teilweise auch nicht getan habe. Die eine oder andere Situation am Ende war (leider) wenig überraschend und etwas vorhersehbar, bietet aber eine grandiose Vorbereitung für die weiteren Bände. Wer Sorge um sein bereits stark geschädigtes Cliffhanger-Herz hat, der kann beruhigt sein, denn es wird bei diesem Buch nicht brechen. Und hab ich schon erwähnt, dass mir der Weltenbau einfach unfassbar gut gefällt? Fazit: Ein geniales Fantasy-Abenteuer mit authentischen Charakteren und totaler Sogwirkung.
200 Seiten weniger und es wäre ein gutes Buch gewesen. So aber zog sich die Geschichte in der Mitte ewig und ich wollte schon aufgeben. Das Finale war dann wieder ganz gut. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, aber so kryptisch der auch ist, werde ich mich sicher nicht durch ein weiteres Buch quälen, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.
200 Seiten weniger und es wäre ein gutes Buch gewesen. So aber zog sich die Geschichte in der Mitte ewig und ich wollte schon aufgeben. Das Finale war dann wieder ganz gut. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, aber so kryptisch der auch ist, werde ich mich sicher nicht durch ein weiteres Buch quälen, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.
Eine Diebin, die niemand bemerkt. Ein sprechender Schlüssel, dem kein Schloss widerstehen kann. Eine Macht, die die Welt verändert. Sancia ist eine Diebin – und zwar eine verdammt gute. Daher ist sie im ersten Moment auch begeistert, als sie ihre neueste Beute betrachtet: ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet. Doch dann wird ihr klar, was das bedeutet. Man wird sie jagen! Jedes der mächtigen Handelshäuser wird dieses Artefakt besitzen wollen. Denn die Magie des Schlüssels ist nicht nur alt und mächtig. Die Person, die sie kontrolliert, könnte die Welt verändern. Plötzlich ist Sancia auf der Flucht. Um zu überleben, muss sie nicht nur lernen, die wahre Macht des Artefakts zu beherrschen. Sie muss vor allem alte Feinde zu neuen Verbündeten machen … (Klappentext) Ein sprechender Schlüssel, der alles aufschließen kann und überraschend in die Hände einer Diebin fällt, das klang nach einer spannenden Kombination und ich wollte die Geschichte gerne entdecken. Sancia hat eine einzigartige Fähigkeit und kann, wenn sie Dinge oder Gegenstände berührt, alles über ihre Eigenschaften erfahren. Das ist für sie als Diebin extrem hilfreich, um in Gebäude einzudringen, nicht erwischt zu werden und Schutzvorrichtungen zu überwinden. Allerdings schmerzt dabei oft ihre Narbe auf ihrem Kopf und es strengt sie körperlich sehr an. Und ihr Talent hat noch andere Nachteile, es fühlt sich für sie unangenehm an, andere Menschen zu berühren oder zu essen, weil sie ihre Fähigkeit nicht abstellen kann und immer bei einer Berührung alles wahrnimmt. Zitat Sancia : "Sancia mochte ihre Talente nicht besonders. Sie waren ebenso einschränkend und strapaziös wie mächtig. Doch halfen sie ihr, am Leben zu bleiben." Bei ihrem neustes Auftrag soll sie aus dem gut bewachten Hafen eine kleine Kiste stehlen. Sie hat keine Ahnung, was sich darin befindet und lässt sich wegen einer hohen Geldsumme auf die Mission ein. Ihr wurde befohlen die Kiste nicht zu öffnen, aber Sancia hält sich nicht daran und findet Clef - den sprechenden Schlüssel. Auf einmal hält sich einen Schlüssel in der Hand, der in ihren Gedanken zu ihr spricht, und Sancia ist total schockiert. Gleichzeitig wird ihr bewusst, wie unfassbar mächtig Clef ist. Und kurz darauf wird sie verfolgt und gejagt, weil sie Clef besitzt. In Tevanne gibt es insgesamt vier Handelshäuser, die die Macht in der Stadt haben. Jedes von ihnen hat einen eigenen Campo (ein von ihnen kontrolliertes Gebiet, wo Reichtum und Luxus herrscht) und in ihren Gießereien erschaffen und bearbeiten sie Gegenstände. Sie benutzen Skriben um diesen Dingen eine andere Realität vorzugaukeln und dadurch entscheidende Eigenschaften zu verändern. Die Räder eines Wagens denken, sie würden immer bergab rollen und können dadurch ohne Pferde oder einen Antrieb fahren. Mauern oder Türen lassen nur bestimmte Leute hinein oder Waffen werden durch die Veränderung von Kraft, Schnelligkeit oder Schwerkraft gefährlicher. Zitat Sancia : "Die Skriben zwangen die Gegenstände dazu, anders zu sein, sich der Physik und Realität auf spezifische Weise zu widersetzen." Zu Beginn wird das Buch nur aus der Sicht der Diebin Sancia erzählt. Im Laufe der Geschichte kommt die Perspektive von Gregor hinzu und ab und zu erfährt man auch Dinge aus der Sichtweise von Orso. Ich mochte Sancia als Protagonistin ganz gerne, zeigt sich clever und taff. Und oft geschickt und erfinderisch, besonders in heiklen und brenzligen Situationen. Sie hatte es in ihrem Leben bisher nie leicht und dadurch ist sie zur Überlebenskünstlerin geworden. Leider fand ich Hauptmann Gregor Dandolo als Charakter nicht wirklich interessant. Seine Kapitel waren für mich die meiste Zeit eher langatmig und mir war es nicht wichtig, was er erlebt und war froh, wenn es wieder um Sancia ging. Eigentlich ist Gregor der Erbe vom Handelshaus Dandolo, aber seit seiner Zeit im Krieg, hat er sich davon abgewandt und will Gerechtigkeit in Tevanne schaffen. Bisher Gesetzlosigkeit außerhalb der Campos und in den Gemeinvierteln Armut, niedriges Leben ohne tolle skribierte Gegenstände. Und die Handelshäuser untereinander haben nur Regeln innerhalb ihrer Campos und beschlossen einander nicht zu skrupellos zu sabotieren. Orso arbeitet im Handelshaus Dandolo in der Position des Hypatus (Forschungsleiter) und mit seiner Assistentin Berenice entwirft er neue Skriben und Ähnliches. Die ersten ca. 200 Seiten konnten mich nicht so richtig packen, erst danach wurde es ein bisschen besser. Ich fand die Handlung im Großen und Ganzen interessant, aber fesseln konnte mich das Buch leider nicht. Deswegen hat mir der Schreibstil von Robert Jackson Bennett insgesamt nur mittelmäßig gut gefallen, weil ich mir gewünscht hätte, dass das Buch mich mehr mitgerissen hätte. Ziemlich amüsant und cool fand ich Clef und wie er mit Sancia geredet hat. Das gesellschaftliche System und vor allem die Magie war innovativ, mal etwas ganz anderes und echt gut gemacht, teilweise aber auch sehr komplex. Fazit : Spannende Idee mit der Magie und dem Schlüssel. In der Umsetzung aber leider nicht fesselnd und insgesamt war das Buch für mich nur okay.
Dieses Buch war eine Empfehlung einer ganz lieben Freundin als wir gemeinsam durch die Buchhandlungen streiften. Da wir einen sehr ähnlichen Büchergeschmack haben, konnte ich mich also getrost auf ihre Ansicht verlassen und habe das Buch kurzerhand gekauft. Und es hat sich alles bewahrheitet. Schon nach den ersten Sätzen war ich mittendrin im Buch und jeden Morgen freute ich mich schon riesig darauf, es endlich wieder zur Hand nehmen zu können. Stets wollte ich wissen, was als nächstes geschehen würde. Gleichzeitig wünschte ich mir natürlich, die Geschichte würde kein Ende nehmen. Leider ist dieses Ende nun gekommen, aber zum Glück gibt es bereits Band zwei. Hoffentlich ist dieser Teil dann ebenso gut gelungen, denn natürlich sind meine Erwartungen nun entsprechend gross. Aber Bennett hat in "Die Diebin" für mich eigentlich alles richtig gemacht: Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gestaltet, jede und jeder hat seine Stärken und Schwächen, seine Eigenheiten. Die Handlung hat praktisch keine Hänger, ohne dass ständig Action vorherrschen muss. Und vor allem hat es mir das Setting angetan. Der Autor füllt seine Welt mit hervorragenden Ideen. Eine grandiose Mischung aus Wissenschaft und Magie. Ich staunte nur so, als ich mich mehr und mehr in dieses Universum einlas. Es wurde immer faszinierender, je mehr es an Tiefe gewann. Dieses Buch und seine Figuren haben mich nun lange begleitet. Ich vermisse sie ehrlich gesagt, jetzt schon. Da hilft natürlich nur eins: Band zwei bestellen.
Robert J. Bennett hat mit "Der Schlüssel der Magie" Großartiges geschaffen. Er verbindet Altbekanntes mit neuen Konzepten und Ansätzen, die mein Fantasyherz höherschlagen lassen. Sancia ist als Diebin unterwegs und stellt eine unglaublich starke und facettenreiche junge Frau dar, die nicht auf den sprichwörtlichen Prinzen auf dem weißen Schimmel wartet. Sie ist gerissen, erfinderisch, klug und eine Protagonistin, die in Grautöne agiert. Ich habe sie unglaublich gerne begleitet. Ebenso die anderen Charaktere, deren Perspektiven an manchen Stellen aufgegriffen werden, sind toll geschrieben und spannend umgesetzt. Ab einer bestimmten Stelle konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich bin glücklich, dass mich das Buch mehr als einmal überraschen konnte. Viele Plottwists habe ich nicht vorhergesehen und die Thematik ist unglaublich weitläufig und genial. Magie trifft auf Technik, die Vergangenheit auf die Gegenwart, die die Zukunft zum Guten oder Schlechten wenden kann. Liebesgeschichten stehen nicht unbedingt im Fokus, aber zum Ende hin werden zarte Verbindungen gesät, die wahrscheinlich in den Folgebänden näher im Fokus stehen werden. Ich habe nichts zu bemängeln und würde am liebsten direkt weiterlesen. Wer innovative, kreative und spannende Geschichten, einen tollen Schreibstil und ausgeklügelte facettenreiche Charaktere liebt, wird hier auf jeden Fall fündig. Ich vergebe 5/5⭐
Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen! Sancia lebt in einer Welt, in der sie sich ihren Unterhalt durch einen Job als Diebin finanzieren muss. Diese Existenz fällt der jungen Frau auch leicht, da sie eine Gabe besitzt in dem sie durch die Berührung von Gegenständen Informationen von diesen erfahren kann, was ihren Beruf für sie um einiges leichter macht. Doch diese Gabe ist für Sancia eine riesige Bürde, da sie diese nicht gewollt bekommen hat und nun alles dafür tut sie wieder loszuwerden. Auf ihrem letzten Raubzug, der ihr ihre Freiheit von der Gabe sichern soll ist ihre Beute ein Schlüssel der jedes Schloss öffnen kann. Wie sich herausstellt, begibt sich Sancia durch den Besitz dieses alten Artefakts in große Gefahr. Der Auftakt der Fantasy Trilogie hat mich einfach nur umgehauen. Sancia lebt in einer Welt in der die Ungerechtigkeit zwischen den Menschen extrem zur schaugestellt wird. Diese Welt, in der Magie und Technik Hand in Hand gehen hat mich von Anfang an fasziniert und ich musste einfach weiterlesen, sodass ich dieses Buch innerhalb von vier Tagen verschlungen habe. Gerade Sancia hat eine sehr Humorvolle Art die mich sehr oft zum lachen gebracht hat. Eine Sache die ich sehr positiv gefunden habe ist, dass es in diesem Buch keine Liebesgeschichte gab und der Fokus somit vollkommen auf der Handlung und der starken Protagonistin gelegen hat. Das Buch kann ich mit folgenden drei Buchstaben zusammenfassen: WOW! Für mich ist es mein erstes Highlight aus diesem Jahr und ich freue mich schon nächste Woche mit dem zweiten Teil der Reihe anfangen zu können.






















































